DE2648319C3 - Schreibspitze für Röhrchenschreibgeräte - Google Patents
Schreibspitze für RöhrchenschreibgeräteInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schreiospitze für Röhr- »
chenschreibgeräte mit Fallgewicht und Sicherungselement wobei zwischen Fallgewicht und Sicherungselement
ein federartiges Verbindungselement vorgesehen ist.
Bei derartigen Schreibspitzen ist es üblich, die 4«
Bohrung für das innerhalb der Schreibspitze frei bewegliche Fallgewicht, an dem i. d. R. ein das
Schreibröhrchen durchdringender Reinigungsdraht angeordnet ist, mit einem am hinteren Ende angeordneten
Sicherungselement zu versehen. *">
Dieses Sicherungselement verhindert das unbeabsichtigte Herausfallen des Fallgewichtes und bewirkt
gleichzeitig eine Begrenzung des freien Weges innerhalb der Schreibspitze.
In manchen Fällen, insbesondere bei automatischen ^0
Zeichenmaschinen oder bei Registriergeräten, aber auch bei verschiedenen manuellen Anwendungsarten,
ist es zweckmäßig, zwischen das Fallgewicht und einem hinteren Abschluß oder Anschlag ein Federelemenl
anzuordnen, um somit zu erreichen, daß das Fallgewicht ^ bzw. die Reinigungsnadel stets in gleichbleibender
Position gehalten wird und sich erst bei Benützung, gegen die Federwirkung gerichtet, bewegt.
Bei den bisher üblicherweise benutzten, lose eingelegten
Federn besteht jedoch die Gefahr, daß diese Federn «>
beim öffnen der Schreibspitze bzw. beim Entfernen der
Sicherungsschraubc herausfallen und verloren gehen. Darüber hinaus erfordert die Verwendung derartiger
/.wischenfedern ein aufwendigeres Montageverfahren bei der industriellen Fertigung bzw. Komplettierung *>"*
derartiger Schreibspitzen.
Ks wurde daher bereits vorgeschlagen, derartige lose
cin/usct/cndc Federn in Haltenuten am Fallgewicht
und/oder Sichernngselement zp fixieren und somit beide
Elemente in bestimmter Position zueinander zu halten (DE-AS JO 10 868),
Abgesehen von dem zusätzlichen Fertigungsaufwand bei der Anordnung entsprechender hinterschnittiger
Aufnahmen für die Feder, stellt auch dieser Vorschlag noch keine optimale Lösung des Problems dar, da hier,
insbesondere beim Montieren der einzelnen Elemente, vor allem aber auch beim Zerlegen und Säubern durch
den Benutzer, Federverluste und Justierschwierigkeiten entstehen können.
Aus der DE-OS 2107 803 ist weiterhin eine
gattungsgemäße Schreibspitze bekannt, bei der der Reinigungsdraht ein »Fallgewicht« trägt und am
hittteren Ende seiner ggf. federartigen axialen Verlängerung mit einem Sicherungselement einstückig ausgebildet
ist
Hierbei ist jedoch weder das »Fallgewicht« noch der Reinigungsdraht relativ frei axial beweglich, so daß
beide Teile keine ausreichend nutzbaren Reinigungswege besitzen, um Tusche oder Papierrückstände bei
Schüttelbewegungen lösen zu können. Außerdem ist eine derartige Fallgewichtsanordnung nur bei Verwendung
starker Reinigungsdrähte praktikabel. Für dünne Drähtchen mit Durchmessern von z. B. 0,06 bis 0,25 mm,
wie sie heute üblicherweise und fast Ausschließlich verwendet werden, eignet sich dieser Vorschlag nicht
da diese Drähtchen keine ausreichende Eigenstabilität aufweisen und daher i. d. R. in stabilen Fallgewichten mit
Kunststoffummantelung und ggf. Metallkernen gefaßt werden. Zur Gestaltung derartiger Fallgewichte, sowie
für die Verwendung leicht lösbarer Sicherungselemente gibt dieser Stand der Technik keinerlei verwertbaren
Hinweis. Die hier vorgeschlagene Montageverbindung ist zudem schlecht zu montieren und nur sehr schwer
demontierbar, so daß bei defektem Reinigungsdraht oder vollständig eingetrockneter Tusche meist die
ganze Schreibspitze erneuert werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schreibspitze
für Röhrchenschreibgeräte mit Fallgewicht und Sicherungselement zu schaffen, die leicht zu montieren und zu
zerlegen ist die fertigungstechnisch einfach und preiswert hergestellt werden kann und die die
Handhabung mit relativ kleinen Einzelteilen erleichtert sowie deren Verluste weitgehend verhindert
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem aus einem Metallkern und einer
Kunststoffummantelung bestehenden Fallgewicht das federartige Verbindungselement mit seinen Enden
einerseits am hinteren Ende der Ummantelung und andererseits an dem Sicherungselement angeformt ist.
Durch diese einstückige Ausbildung von Fallgewicht, Sicherungselement und Zwischenfeder bzw. Stegen
ergeben sich bei der Montage erhebliche Vorteile aufgrund nur eines Einzelteiles. Bei eventuellen
Reinigungsarbeiten läßt sich eine so gestaltete Gesamteinheit ebenfalls leichter behandeln, da insbesondere
das relativ kritische Federelement mit den besser anfaßbaren Elementen fest verbunden ist
Von Vorteil ist es hierbei, daß das ggf. federartige Verbindungselement ebenfalls aus Kunststoff besteht
und unmittelbar am hinteren Ende der Kunststoffummantelung angeformt ist und daß am anderen Ende,
ebenfalls mit angeformt, das Sicherungselement angeordnet wurde.
Bei dieser einstückigen Ausbildung wird außer einem ggf. einzusetzenden Bleikern auf die Verwendung von
sonstigen Metallelementen verzichtet. Dies ist vor allem
dann von Vorteil, wenn relativ aggressive Tinten oder
Tuschen benützt werden, die eine besondere Metallbehandlung
zum Korrosionsschutz erforderlich machen würden.
Die Ausbildung der federartigen Verbindung zwisehen
Fallgewicht und Sicherungselement als den FaHgewichtskern mit Abstand wendelförmig umlaufende
Federwicldung, hat sich hierbei als vorteilhafte
Ausführungsform des Erfindungsgedankens erwiesen.
Alternativ hierzu und in gleicher Weise günstig ist es, die federartige Verbindung zwischen Fallgewicht und
Sicherungselement als mindestens zwei, den Fallgewichtskern jeweils zumindest teilweise umfassende,
mäanderförmige Verbindungen zu gestalten.
Diese Ausführungsform kann besonders bei unterschiedlich geformten Fallgewichten bzw. Schreibspitzeninnenräumen
Vorteile bieten, wenn beispielsweise von verschiedenen Seiten Ansätze oder sonstige
Elemente auf die Einheit einwirken oder zu beliebigem Zweck Aussparungen im Verbindungsbereich zwischen
Fallgewicht und Sicherungselement erforderlich sind.
Der erfindungsgemäße Vorschlag umfaßt jedoch nicht nur federartige Verbindungselemente, sondern in
gleicher Weise auch einfache Anbindungen oder Streben bzw. Stege, die zwischen Fallgewicht und
Sicherungselement angeordnet, zwar einerseits stets die freie Bewegung des Fallgewichtes innerhalb der
Schreibspitze ermöglichen, bei der Montage und Demontage jedoch Erleichterungen durch einfache
Handhabung und weniger Handgriffe bieten. Insbesondere aufgrund der Zwangskoppelung zwischen beiden
Teilen wird das Fallgewicht bereits beim Lösen des Sicherungselementes mit bewegt bzw. aus der Schreibspitze
entfernt, so daß auch ein sehr kurzes Fallgewicht in eventuell eingetrocknetem Zustand sicher aus der
Schreibspitze genommen werden kann.
Anhand einiger beispielhafter Darstellungen wird die Erfindung nachfolgend näher beschrieben. Hierbei zeigt
F i g. 1 eine Schreibspitze mit einem Fallgewicht und mit Sicherungselement gemäß der Erfindung,
F i g. 2 ein Fallgewicht gemäß der Erfindung mit federnden mäanderförmigen Verbindungsclementen
und Sicherungselement,
Fig.3 eine weitere Variante eines Fallgewichtes gemäß der Erfindung.
Die in F i g. 1 gezeigte Schreibspitze 1 kann mit einem
AnschluSgewinde Γ oder mit beliebigen Befestigungsmitteln in einem Schreibgerätehalter oder in einer
Aufnahme an Zeichen- oder Registriergeräten eingesetzt werden.
Im Innenraum 1" befindet sich ein axial bewegliches
Fallgewicht % in das ein Reinigungsdraht 6 eingesetzt ist Dieser Reinigungsdraht 6 dient innerhalb des am
vorderen Ende der Schreibspitze 1 angeordneten Schreibröhrchens 7 zur Verbesserung des Tintenflusses
durch die Erhöhung der Kapillarität innerhalb des Schreibröhrchens 7 sowie zur eventuellen Reinigung
dieses Röhrchens bei angetrockneten Tuscheresten.
Am hinteren Ende der Schreibspitze 1 befindet sich ein Sicherungselement 3, das das unbeabsichtigte
vollständige Herausgleiten des Fallgewichtes 2 verhindert Dieses Sicherungselement kann mittels Gewinde 3'
in die Schreibspitze 1 eingeschraubt oder auch mittels Rastnoppen oder sonstiger Steckverbindungen gegen
unbeabsichtigtes Lösen gesichert an der Schreibspitze befestigt sein.
Fallgewichtskerns 2' mittels einer angespritzten Kunststoff-Feder
4' mit dem Sicherungselement 3 verbunden bzw. einstückig ausgebildet Ummantelung, Feder und
Sicherungselement bestehen hierbei somit aus dem gleichen Werkstoff.
F i g, 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fallgewichtes, wobei hier die einen
Fallgewichtskern 2' mindestens teilweise umschließende Ummantelung 2" mit mäanderförmigen Kunststoffverbindungen
4" als Streben versehen ist, die ihrerseits in das Sicherungselement 3 münden.
Das Sicherungselement 3 stellt hier eine Steckkappe dar, die beispielsweise mittels Rastnoppen 3" mit der
Schreibspitze verbunden werden kann.
ι? In gleicher Weise kann als zusätzliche Sicherung der Fallgewichtskern 2' Ansätze 8 oder Vertiefungen aufweisen, die zur einrastenden Verbindung zwischen Ummantelung 2" und Fallgewichtskern dienen, da insbesondere bei der einstückigen Herstellung im Spritzgießverfahren das Sicherungse'.vinent 3 zweckmäßigerweise hinten offen ausgebildet setn sollte, um somit eine einfache Entformung des Spritzteiles zu ermöglichen. Bei der Verwendung von Kunststoffverbindungen 4" zur Verstrebung zwischen Sicherungselement und Fallgewicht sollten zweckmäßigerweise mindestens zwei etwa gleiche Verbindungen vorgesehen werden, um so insbesondere das Entfernen des Fallgewichtes aus einer vollständig eingetrockneten Schreibspitze zu erleichtern.
ι? In gleicher Weise kann als zusätzliche Sicherung der Fallgewichtskern 2' Ansätze 8 oder Vertiefungen aufweisen, die zur einrastenden Verbindung zwischen Ummantelung 2" und Fallgewichtskern dienen, da insbesondere bei der einstückigen Herstellung im Spritzgießverfahren das Sicherungse'.vinent 3 zweckmäßigerweise hinten offen ausgebildet setn sollte, um somit eine einfache Entformung des Spritzteiles zu ermöglichen. Bei der Verwendung von Kunststoffverbindungen 4" zur Verstrebung zwischen Sicherungselement und Fallgewicht sollten zweckmäßigerweise mindestens zwei etwa gleiche Verbindungen vorgesehen werden, um so insbesondere das Entfernen des Fallgewichtes aus einer vollständig eingetrockneten Schreibspitze zu erleichtern.
Zu diesem Zweck kann der Fallgewichtskern 2' auch vorteilhaft über das Sicherungselement hinaus verlängert
sein und Abstufungen 9 aufweisen, die zwar die axiale Bewegung des Fallgewichtes in Richtung
Vorratsbehälter ermöglichen, andererseits aber beim JS Lösen des Sicherungselementes 3 einen axialen
Anschlag darstellen, mit dessen Hilfe zwangsläufig das gesamte Fallgewicht aus der Schreibspitze genommen
werden kann. Um die Rastnoppen 3" in ihrer radialen Bewegung, insbesondere beim Einsetzen der ganzen
Einheit in die Schreibspitze, nicht zu behindern, kann der FaHgewichtskern in diesem Bereich Aussparungen
10 aufweisen.
Der Reinigungsdraht 6 ist bei dieser Darstellung in eine besonders an die Ummantelung 2" angeformte
■ir> Ansatzspitze 11 fest eingesetzt
Fig.3 stellt ein Fallgewicht 2 dar, das mit dem Sicherungselement 3 durch z. B. zwei Anbindungen oder
Streben bzw. zwei Stege 4'" verbunden ist.
r><> außen angeordnete Einkerbungen 12 aufweisen, die
bewirken bzw. erleichtern, daß die Stege beim
abgesetzt sein, um den radialen Ausweichweg der Stege
Als Sicherungselement 3 ist hier ein Klemmring vorgesehen, der ggf. zusätzliche Rastnoppen 3'"
aufweist oder in seinem größten Durchmesser in angepaßte Aussparungen der Schreibspitze einrastet
bo Als Fallgewichtskern 2 kann ein bisher üblicher Bleikern oder ein sonstiger als Belastungsmasse geeigneter Einsatz gewählt werden.
bo Als Fallgewichtskern 2 kann ein bisher üblicher Bleikern oder ein sonstiger als Belastungsmasse geeigneter Einsatz gewählt werden.
einheitlichem ggf. modifiziertem Kunststoff-Material
bri oder ähnlichem Material bestehendes Fallgewicht 2, so
daß auf die zweiteilige Ausführung von Kern und
Claims (4)
1. Schreibspitze für Röhrchenschreibgeräte mit Fallgewicht und Sicherungselement, wobei zwischen
Fallgewicht und Sicherungselement ein federartiges s Verbindungselement vorgesehen ist, das mit beiden
Teilen fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem aus einem Metallkern
(2') und einer Kunststoffummantelung (2") bestehenden Fallgewicht (2) das federartige Verbindungsele- to
ment (4) mit seinen Enden einerseits am hinteren Ende der Ummantelung (2") und andererseits an
dem Sicherungselement (3) angeformt ist.
2. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das federartige Verbindungs- is
element zwischen Fallgewicht (2) und Sicherungselement (3) als den Fallgewichtskern (2') mit Abstand
wendelförmig umlaufende Federwicklung (4') ausgebildet ist
3. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federartige Verbindung
zwischen Fallgewicht (2) und Sicherungselement (3) aus mindestens zwei den Fallgewichtskern (2)
jeweils zumindest teilweise umfassenden mäanderförmigen Verbindungen (4") besteht
4. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungselemente axial
verlaufende Streben oder Stege (4'") zwischen Fallgewicht (2) und Sicherungselement (3) angeordnet
sind.
Priority Applications (3)
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-
1977
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Owner name: J. S. STAEDTLER GMBH & CO, 8500 NUERNBERG, DE |
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