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DE2648032C2 - Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel - Google Patents

Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel

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Publication number
DE2648032C2
DE2648032C2 DE19762648032 DE2648032A DE2648032C2 DE 2648032 C2 DE2648032 C2 DE 2648032C2 DE 19762648032 DE19762648032 DE 19762648032 DE 2648032 A DE2648032 A DE 2648032A DE 2648032 C2 DE2648032 C2 DE 2648032C2
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DE
Germany
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paper
collecting device
layers
conveyor
stack
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Application number
DE19762648032
Other languages
English (en)
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DE2648032A1 (de
Inventor
Siegfried 2087 Ellerbek Lampe
Siegmar 2000 Hamburg Neubüser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ECH Will GmbH and Co
Original Assignee
ECH Will GmbH and Co
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Publication date
Application filed by ECH Will GmbH and Co filed Critical ECH Will GmbH and Co
Priority to DE19762648032 priority Critical patent/DE2648032C2/de
Priority to DE19772713242 priority patent/DE2713242A1/de
Publication of DE2648032A1 publication Critical patent/DE2648032A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/30Arrangements for removing completed piles
    • B65H31/3081Arrangements for removing completed piles by acting on edge of the pile for moving it along a surface, e.g. by pushing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/50Piling apparatus of which the discharge point moves in accordance with the height to the pile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/42Piling, depiling, handling piles
    • B65H2301/422Handling piles, sets or stacks of articles
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    • B65H2301/42266Delivering, advancing piles by acting on edge of the pile for moving it along a surface, e.g. pushing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

a) daß dtr Zuförderer (28). der Boden der Sammeleinrichtung (21) und der Abförderer (29) in einer Ebene angeordnet sind und eine gemeinsame Gleitbahn (32) bilden,
b) daß der aus der Förderebene herausschwenkbare Förderabschnitt als KJappblech (41) ausgebildet ist,
c) daß die Sammeleinrichtung an ihrem auslaufseitigen, dem Klappblech (41) gegenüberliegenden Ende durch ein die Papierlagen (19) ausrichtendes, län7S und quer zur Förderebene bewegbares Haltemittel (53) begrenzt ist, welches mit einem quer zur cOrderc "jene verschiebbaren, hinteren Anschlag (Ϊ3) zusammenwirkt,
d) daß als Zuförderer (28) ι ,d Abförderer (29) Transportfinger (34) vorgesehen sind, die an einer parallel zur Gleitbahn (32) bewegten Transportkette (33) schwenkbar gelagert sind und
e) daß sich die Transportfinger (34) auf Leitschienen (37) abstützen, welche einen im Bereich der Sammeleinrichtung (21) aus der Bewegungsbahn der Transportfinger (34) herausbewegbaren Führungsabschnitt (38) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappblech (41) mit einem Betätigungsmittel in Form einer Stößelstange (43) versehen ist, welche mit Hilfe eines Steuermittels (44, 47) quer zur Gleitbahn (32) verschiebbar ist, wobei die Stößelstange und das als Anschlagblech ausgebildete Haltemittel (53) zusammenwirkende Anschläge für die Papierlagen (19) bilden.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigvngsmittel zur Längsbewegung des Haltemittels (53) ein Schieber (54) ist, an dem das Haltemittel (53) schwenkbar gelagert ist und das rietätigungsmittel zur Querbewegung ein Hubtisch (63) ist, auf dem sich das Haltemittel (53) rollend abstützt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel für das Betätigiingsmittel (43) des Klappbleches (41) und für die Betätigungsmittel (54, 63) des Haltemittels (53) als Kurvenscheibenantrieb (44) ausgebildet sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel, mit einer Sammeleinrichtung für die Papierlagen, einem Zuförderer zum Zufördern der Papierlagen zu der Sammeleinrichtung sowie einem Abförderer zum Abfördern des Papierlagenstapels von der Sammeleinrichtung, wobei der Zuförderer einen Förderabschnitt aufweist, der um eine in bzw. parallel zu der Förderebene liegende Drehachse derart aus der Förderebene heraussehwenkbar ist, daß sein der Sammeleinrichtung benachbartes Abgabeende jeweils die Höhe der in der Sammeleinrichtung befindlichen Papierlagen einnimmt und eine Förderrampe für die nachfolgenden Papierlagcn bildet.
Unter einer Papierlage wird im erfindungsgemäßen Sinn eine Gruppe oder Anzahl von aufeinandergcschichteten Papierbogen verstanden. Unter einem Papierlagenstapel werden zwei oder mehrere aufeinandergelegte Papierlagen bzw. Gruppen von aufeinandergeschichteten Papierbogen verstanden.
In der Praxis sind Vorrichtungen der obigen Gattung bekannt, bei denen Papierlagenstapel an einer Sammelstation dadurch gebildet werden, daß die Papierwagen nach unten abgeworfen und dabei zu einem wachsenden Stapel aufgeschichtet werden. Hierbei kann es vorkommen, daß sich insbesondere bei bestimmten Papiersorten einzelne Lagen im freien Fall schieflegen und die Stapelbildung auf eine im weiteren Verarbeitungsprozeß nicht mehr korrigierbare Weise stören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art so auszubilden, daß auf eine schneüs, die Papierlagen schonende Weise eine einwandfreie Stapelbildung gewährleistet ist Des weiteren ist es das Ziei, wahlweise eine Papierverarbeitungsstraße mit einer Sammeleinrichtung zu betreiben oder die Sammeleinrichtung derart außer Betrieb zu setzen, daß der kontinuierliche Durchlauf von Papierlagen auf kürzestem Wege freigegeben wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zuförderer, der Boden der Sammeleinrichtung und der Abförderer in einer Ebene h.ugeordnct sind und eine gemeinsame Gleitbahn bilden, daß der aus der Förderebene herausschwenkbare Förderabschnitl als Klappblech ausgebildet ist, daß die Sammeleinrichtung an ihrem auslaufseitigen, dem Klappblech gegenüberliegenden Ende durch ein die Papierlagen ausrichtendes, längs und quer zur Förderebene bewegbares Haltemittel begrenzt ist, welches mit einem quer zur Förderebene verschiebbaren, hinteren Anschlag zusammenwirkt, daß als Zuförderer und Abförderer Transportfinger vorgesehen sind, die an einer parallel zur Gleitbahn bewegten Transportkette schwenkbar gelagert sind und da3 sich die Transportfinger auf Leitschienen abstützen, welche einen im Bereich der Sammeleinrichtung aus der Bewegungsbahn der Transportfinger herausbewegbaren Führungsabschnitt aufweisen.
Um mit einfachen Mitteln eine genaue Ausrichtung der Papierlagen innerhalb eines zu bildenden Papierlagenstapels zu erreichen, ist das Klappblech mit einem Betätigungsmittel in Form einer Stößelstange versehen, welche mit Hilfe eines Steuermittels quer zur Gleitbahn verschiebbar ist, wobei die Stößelstange und das als Anschlagblech ausgebildete Haltemittel zusammenwirkende Anschläge für die Papierlagen bilden.
Eine einfache Art, um dem Haltemittel seine Liings- und Querbewegung zu erteilen, besteht darin, daß das Betätigungsmittel zur Längsbewegung des Haltcmitlels ein Schieber ist, an dem das Haltemittel schwenkbar gelagert ist, und das Betätigungsmittel zur Qucrbcwcgung ein Hubtisch ist, auf dem sich das Haltemittel rol-
3 4
lend abstützt staltet
Zum Antrieb der genannten 3etätigungsmittel wird Der Sammeleinrichtung 21 ist in Förderrichtung (Pioil außerdem vorgeschlagen, daß die Steuermittel für das 27) ein Zuförderer 28 zum Zufördem von Papierlagen ßetäligungsmittel des Klappbleches und für die Betäti- 19 vorgeordnet und ein Abförderer 29 zum Abfordern
gungsmittel des Haltemittels als Kurvenscheibenantrieb 5 von Papierlagenstapeln 31 nachgeordnet Der Zuförde-
ausgebildet sind. rer 28, der Abförderer 29 und der Boden der Sammel-
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der einrichtung 21 weisen eine in einer Ebene angeordnete
Zeichnung in Form mehrerer Figuren dargestellten durchgehende Gleitbahn 32 auf. Die Transportmittel
Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt werden ergänzt durch eine endlos umlaufende, lediglich
F i g. 1 schematisch die Seitenansicht einer dreibahni- io strichpunktiert angedeutete Transportkette 33, an wel-
gen Fertigungsstraße für Papierbogenstapei, eher als Mitnehmer für die Papierlagen 19 bzw. Papier-
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Fertigungsstraße ge- lagenstapel 31 Transportfinger 34 angeordnet sind, wel-
maß F i g. 1, ehe sich quer durch die Gleitbahn 32 erstrecken und in
F i g. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Fertigungs- dessen Längsrichtung von der Transportkette 33 in ent-
straße gemäß F i g. 1 im Bereich einer Sammeleinrich- 15 sprechenden Schlitzen der Gleitbahn 32 bzw. an dessen
tung, Außenkanten entlang bewegbar sind. Die Transportfin-
F i g. Λ und 5 unterschiedliche Betriebszustände der ger 34 sind darüber hinaus mittels eines Drehzapfens 36
Fertigungsstraße im Bereich der Sammeleinrichtung, schwenkbar an der Transportkette 33 gelagert und un-
F i g. 6 Einzelheiten der Transportmittel für die Ferti- terhalb άιζ Gleitbahn 32 auf Leitschienen 37 abgestützt
gungsstraße im Bereich der Sammeleinrichtung und 20 bzw. geführt Die Leitschienen 37 w ösen im Bereich der
Fig.7 und 8 Querschnitte durch die Transportmittel Sammeleinrichtung 21 einen Führungsrbschnitt 38 auf,
nach den Linien VII-VII bzw. VIII-VIII gemäß F i g. 6. welcher gemäß den F i g. 7 und 8 mittels eines Betäti-
Die Fertigungsstraße weist gemäß den F i g. 1 und 2 gungsgliedes in Form eines Elektromagneten 39 quer
eine Papierbobine 1 auf, von der kontinuierlich eine aus der Bewegungsbahn der Transportfinger 34 heraus-
Papierbahn 2 abgezogen wird. Die Papierbahn 2 wird 25 beweg^r ist
anschließend durch einen Druckturm 3 geführt, welcher Der Sammeleinrichtung 21 unmittelbar zugeordnet
nicht näher bezeichnete Druckwalzen sowie ein Färb- ist ein aus der Förderebene herausschwenkbarer För-
werk zum Bedrucken der Papierbahn 2 enthält derabschnitt in Form eines Klappbleches 41, welches
Die bedruckte Papierbahn durchläuft danach einen um eine parallel zur Förderebene liegende Drehachse
Längsschneider 4, mittels dem sie in vorliegendem Fall 30 42 aus dem Transportboden 32 in Abhängigkeit vom
in drei parallele Papierbahnen 6,7 und 8 gemäß Fig. 2 Fördertakt herausschwenkbar ist und dabei eine Art
zerschnitten wird, sowie einen Querschneider 9, welcher Förderrampe für die Papierlagen 19 bildet. Diese
von den drei Papierbahnen 6,7 und 8 einzelne Papierbo- Schwenkbewegung des Klappbleches 41 wird durch ein
gen 11 abtrennt Betätigungsmittel in Form einer Stößelstange 43 erzielt
Die Papierbogen 11 werden danach in einer Überlap- 35 Als Steuermittel dient ein Kurvenscheibenantrieb 44
pungseinrichtung 12 schuppenartig übereinander ge- und ein Übertragungsgestänge 46 mit einer Rolle 47,
schoben, und an einer Bogensammelstation 13 zu einer einer ortsfesten Schwenkachse 48 und zwei Gelenken
mehrlagigen Formation von Papierbogen 11 zusam- 49 und 51. Das Transportblech 41 ist darüber hinaus mit
mengefaßt einer unter der Gleitbahn 32 angeordneten Rückholfe-
Zum Abteilen derartiger Papierlagen, d. h. mehrlagi- 40 der52 versehen.
ger Formationen von Papierbogen 11 gegen andere An der dem Klappblech 41 gegenüberliegenden Seite
mehrlagige Formationen von Papierbogen 11 sind au- der Sammeleinrichtung 21 ist ein Haltemittel in Form
ßerdem ein unterer Einleger 14 und ein oberer Einleger eines Anschlagblechcs 53 vorgesehen, welches sich quer
16 vorgesehen, die zum Einlegen von Trennblättern 17 zur Gleitbahn 32 durch diese hindurch erstreckt Das
b/.w. 18 zwischen die Papierlagen dienen. 45 Anschlagblech 53 ist zur Ausführung einer Längsbewe-
Die durch das Aufschuppen und Zusammenschieben gung in Richtung des Transportbodens 32 sowie zum von Papierbogen 11 gebildeten Papierlagen 19 durch- Ausführen einer Austauchbewegung aus der Förderlaufen anschließend eine Sammeleinrichtung 21, deren ebene heraus mit entsprechenden Betätigungs- und Aufbau und Wirkungsweise später noch näher erläutert Steuermitteln versehen. Ein erstes Betätigungsmittel wird, lüdieser Sammeleinrichtung 21 werden die einzel- 50 zur Längsbewegung des Anschlagbleches 53 besteht aus nen PapieHagen 19 zu Papierlagenstapeln aufgeschich- einem Schieber 54, an dem das Anschlagblech 53 mittels •.et und in dieser Formation einer Schweißmaschine 22 einer Schwenkachse 56 befestigt ist. Der Antriebsme- und danach einem Schrumpftunnel 23 zugeführt, wo sie chanisiaus für den Schieber 54 weist außer dem Kurvenmil einer Folie umhüllt und verschlossen werden. Den Scheibenantrieb 44 wiederum ein um eine ortsfeste Abschluß der Fertigungsstraße bilden eine Stapel- b^w. 55 Schwenkachse verschwenkbares Antriebsgestänge l.agcn/.ählstulion 24, die in ähnlicher Weise aufgebaut 58 mit einer Rolle 59 und zwei Gelenken 61 und 62 auf. •.ein kann wie die Sammeleinrichtung 21, und entweder Das Betätigungsmittel für die Querbewegung des An-/.mii Zählen von Papicrlagenstapeln 3i dient oder bei schlagbleches 53 turn Auswärtsbewegen aus der bzw. außer Betrieb gesetzter Schweißmaschine 22 und zum Einwärtsbewegen in die Förderbahn durch den .Schrumpftunnel 23 zum Zählen von Papierlagen 19 so- so Transportboden 32 hindurch besteht aus einem Hubwic ein Ablageband 26 zum Ablegen der fertigverpack- tisch 63, auf dem sich das Anschlagblech 53 iJiit einer ten und abgezählten Papierlagen bzw. Papierlagensta- endseitigen Rolle 64 abstützt. Zur Auf- und Abwärtsbe pel. wegung des Hubtisches 63 dient außer dem Kurven-
Im folgenden werden die Sammeleinrichtung 21 und Scheibenantrieb 44 wiederum ein Übertragungsgestän-
die dieser zugeordneten Transportmittel anhand der 65 ge 66, welches eine Rolle 67, zwei ortsfeste Schwenk-
F i g. 3, 6, 7 und 8 näV.r erläutert, in denen eine der achsen 68 und 69 sowie zwei Gelenke 71 und 72 snf-
Papierbahnen gemäß F i g. 2 im einzelnen näher darge- weist,
stellt ist. Die übrigen Papierbahnen sind identisch ge- Für alle Steuermittel und Transportmittel ist ein ge-
meinsamer, nicht dargestellter Hauptantrieb vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Sammeleinrichtung ist folgende:
Eine mittels eines Transportfingers 34a auf der Gleitbahn 32 über das geschlossene Klappblech 41 hinweg herangeförderte Papierlage 19a wird mit ihrer Vorderkante gemäß F i g. 3 gegen das sich quer zur Förderbahn erstreckende Anschlagblech 53 bewegt Der Führungsabschnitt 38 der Leitschienen 37 ist gemäß F i g. 8 durch den Elektromagneten 39 aus der Bewegungsbahn der Transportfinger 34 herausbewegt werden, so daß der Transportfinger 34a unmittelbar nach dem Positionieren der Papierlage 19a am Anschlagblech 53 über die hintere Kante 73 der Leitschiene 37 abkippt, unter der Papierlage 19a durchläuft und sich an der vorderen Kante 74 der abförderseitigen Leitschiene 37 wieder aufrichtet. Während dieses Vorgangs iäüfi die Rolle 47 des Übertragungsgestänges 46 auf einem Kurvenstück 76 des Kurvenscheibenantriebs 44 abwärts, so daß das Übertragungsgestänge 46 um die Schwenkachse 48 verschwenkt und dabei die Stößelstange 43 mit dem Klappblech 41 nach oben bewegt wird. Das Klappblech 41 wird dabei um seine Drehachse 42 aus der Förderebene der Gleitbahn 32 heraus entgegen der Kraft der Zugfeder 52 nach oben geschwenkt und bildet dabei eine Förderrampe für eine durch den folgenden Transportfinger 34b herangeförderte Papierlage 19i>.
Die Stößelstange 43 hebt dabei das Klappblech 41 über die Vorderkante der Papierlage 19a an. Anschlie-Bend läuft die Rolle 59 auf einem Kurvenstück 77 aufwärts, so daß das Übertragungsgestänge 48 um die Schwenkachse 57 verschwenkt wird und dabei den Schieber 54 mit dem Anschlagblech 53 in Richtung auf die Stößelstange 43 zubewegt, so daß die Papierlage 19a eine definierte Position zwischen dem A.nschlagblech 53 und der Stößelstange 43 einnimmt Danach läuft die Rolle 47 auf einem Kurvenstück 78 soweit aufwärts, daß das Übertragungsgestänge 46 um die Schwenkachse 48 soweit zurückgeschwenkt und die Stößelstange 43 damit soweit abgesenkt wird, daß sich das Klappblech 41 unmittelbar auf die hintere Kante der Papierlage 19a auflegt und dort durch die Kraft der Zugfeder 52 festgehalten wird. Dabei schiebt gemäß F i g. 4 der folgende Transportfinger 34b die zweite Papierlage I9£> über das Klappblech 41 auf die in der Sammeleinrichtung 21 liegende Papierlage 19a auf, wobei das Klappblech 41 den obersten Papierbogen der Papierlage 19a derart festhält, daß die darübergeschobene Papierlage 196 den oder die oberen Papierbogen der Papierlage 19a nicht verschieben kann. Während dieses Vorgangs bewegt der Elektromagnet 39 gemäß F i g. 7 den Führungsabschnitt 38 der Leitschienen 37 wieder in die Bahn der Transportfinger 34 zurück, so daß der Transportfinger 346 aufrechtgehalten wird.
Kurz bevor die Vorderkanten der Papierlagen 19a und i9b ausgerichtet übereinanderiiegen, läuft die Rolle 67 auf einem Kurvenstück 79 abwärts, so daS das Übertragungsgestänge 66 um seine Schwenkachse 68 verschwenkt und dabei der Hubtisch 63 soweit angehoben wird, daß sich das Anschlagblech 53 durch eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse 56 öffnet Gleichzeitig läuft die Rolle 59 auf einem Kurvenstück 81 abwärts, so daß durch Zunückschwenken des Übertragungsgestänges 48 um seine Schwenkachse 57 der Schieber 54 ebenfalls wieder vorgezogen wird. Die beiden sich überlagernden Bewegungen des Hubtisches 63 und des Schiebers 54 bewirken, daß das Anschlagblech 53 die in der Fig.5 gezeigte Stellung außerhalb der Förderbahn einnimmt und damit den Weitertransport der Papierlagen 19a und 196 bzw. des durch sie gebildeten Papierlagenstapels 31 freigibt.
Sobald der Papierlagenstapel 31 den Bereich des Klappbleches 41 verlassen hat, läuft die Rolle 47 auf dem Kurvenstück 82 aufwärts, so daß die Stößelstange 43 auf zuvor beschriebene Weise abwärtsbewegt wird und das Klappblech 41 eine mit der Ebene der Gleitbahn 32 abschließende waagerechte Lage wieder einnimmt und durch Anfördern einer weiteren Papicrlage ein erneutes Aufstapeln an der Sammeleinrichtung 21 beginnen kann. Sobald die Hinterkante des abgeförderten Papierlagenstapels 31 den Bereich des Anxchhigbleches 53 verlassen hat, läuft die Rolle 67 auf einem Kurvenstück 83 aufwärts, so daß durch Absenken des I liibtisches63das Anschlagblech 53 wieder mifgcrii-hici iiiul Zurück sr! die Förderbahn geschwenkt wird. Darüber hinaus bewegt der Elektromagnet 39 erneut den Führungsabschnitt 38 der Leitschienen 37 aus der Bewegungsbahn der Transportfinger 34 heraus. Damit ist die Sammeleinrichtung 21 für einen erneuten Stapelvorgang vorbereitet.
Es sei noch erwähnt daß bei entsprechend abgewandelten Steuermitteln des Kurvenscheibenantriebs selbstverständlich statt zwei auch drei oder mehr Papierlagen 19 in der Sammeleinrichtung 21 gestapelt werden könnten.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß die Papierlagen während aller Phasen des Stapelvorgangs derart unter Kontrolle bleiben, daß sich einzelne Papierbogen weder verschieben noch ablösen und verknicken können, sondern jederzeit definiert geführt und gehalten werden, so daß bei relativ hohen Fördergeschwindigkeiten ohne unnötige Totzeiten eine genaue Ausrichtung der Papierlagen innerhalb des Papierlagenstapels gewährleistet ist
Darüber hinaus ist es möglich, falls erwünscht, die in einer Ebene mit dem Zuförderer bzw. Abförderer angeordnete Stapeleinrichtung außer Betrieb zu setzen, so daß die Papierlagen ungestapelt auf kürzestem Wege durchgefördert werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Obereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel, mit einer Sammeleinrichtung für die Papierwagen, einem Zuförderer zum Zufördern der Papierlagen zu der Sammeleinrichtung sowie einem Abförderer zum Abfördern des Papierlagenstapels von der Sammeleinrichtung, wobei der Zuförderer einen Förderabschnitt aufweist, der um eine in bzw. parallel zu der Förderebene liegende Drehachse derart aus der Förderebene herausschwenkbar ist, daß sein der Sammeleinrichtung benachbartes Abgabeende jeweils die Höhe der in der Sammeleinrichtung befindlichen Papierlagen einnimmt und eine Förderrampe für die nachfolgenden Papierlagen bildet, dadurch gekennzeichnet,
DE19762648032 1976-10-23 1976-10-23 Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel Expired DE2648032C2 (de)

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DE19772713242 DE2713242A1 (de) 1976-10-23 1977-03-25 Steuerungsanordnung fuer eine vorrichtung zum uebereinanderlegen von papierlagen zu einem stapel

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