DE2648032C2 - Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel - Google Patents
Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem StapelInfo
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Description
a) daß dtr Zuförderer (28). der Boden der Sammeleinrichtung
(21) und der Abförderer (29) in einer Ebene angeordnet sind und eine gemeinsame Gleitbahn (32) bilden,
b) daß der aus der Förderebene herausschwenkbare Förderabschnitt als KJappblech (41) ausgebildet
ist,
c) daß die Sammeleinrichtung an ihrem auslaufseitigen,
dem Klappblech (41) gegenüberliegenden Ende durch ein die Papierlagen (19) ausrichtendes,
län7S und quer zur Förderebene bewegbares Haltemittel (53) begrenzt ist, welches mit
einem quer zur cOrderc "jene verschiebbaren,
hinteren Anschlag (Ϊ3) zusammenwirkt,
d) daß als Zuförderer (28) ι ,d Abförderer (29)
Transportfinger (34) vorgesehen sind, die an einer parallel zur Gleitbahn (32) bewegten Transportkette
(33) schwenkbar gelagert sind und
e) daß sich die Transportfinger (34) auf Leitschienen (37) abstützen, welche einen im Bereich der
Sammeleinrichtung (21) aus der Bewegungsbahn der Transportfinger (34) herausbewegbaren
Führungsabschnitt (38) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappblech (41) mit einem Betätigungsmittel
in Form einer Stößelstange (43) versehen ist, welche mit Hilfe eines Steuermittels (44, 47)
quer zur Gleitbahn (32) verschiebbar ist, wobei die Stößelstange und das als Anschlagblech ausgebildete
Haltemittel (53) zusammenwirkende Anschläge für die Papierlagen (19) bilden.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigvngsmittel
zur Längsbewegung des Haltemittels (53) ein Schieber (54) ist, an dem das Haltemittel (53) schwenkbar
gelagert ist und das rietätigungsmittel zur Querbewegung
ein Hubtisch (63) ist, auf dem sich das Haltemittel (53) rollend abstützt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel für
das Betätigiingsmittel (43) des Klappbleches (41) und
für die Betätigungsmittel (54, 63) des Haltemittels (53) als Kurvenscheibenantrieb (44) ausgebildet sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel, mit einer
Sammeleinrichtung für die Papierlagen, einem Zuförderer zum Zufördern der Papierlagen zu der Sammeleinrichtung
sowie einem Abförderer zum Abfördern des Papierlagenstapels von der Sammeleinrichtung, wobei
der Zuförderer einen Förderabschnitt aufweist, der um eine in bzw. parallel zu der Förderebene liegende Drehachse
derart aus der Förderebene heraussehwenkbar ist, daß sein der Sammeleinrichtung benachbartes Abgabeende
jeweils die Höhe der in der Sammeleinrichtung befindlichen Papierlagen einnimmt und eine Förderrampe
für die nachfolgenden Papierlagcn bildet.
Unter einer Papierlage wird im erfindungsgemäßen Sinn eine Gruppe oder Anzahl von aufeinandergcschichteten
Papierbogen verstanden. Unter einem Papierlagenstapel werden zwei oder mehrere aufeinandergelegte
Papierlagen bzw. Gruppen von aufeinandergeschichteten Papierbogen verstanden.
In der Praxis sind Vorrichtungen der obigen Gattung bekannt, bei denen Papierlagenstapel an einer Sammelstation dadurch gebildet werden, daß die Papierwagen nach unten abgeworfen und dabei zu einem wachsenden Stapel aufgeschichtet werden. Hierbei kann es vorkommen, daß sich insbesondere bei bestimmten Papiersorten einzelne Lagen im freien Fall schieflegen und die Stapelbildung auf eine im weiteren Verarbeitungsprozeß nicht mehr korrigierbare Weise stören.
In der Praxis sind Vorrichtungen der obigen Gattung bekannt, bei denen Papierlagenstapel an einer Sammelstation dadurch gebildet werden, daß die Papierwagen nach unten abgeworfen und dabei zu einem wachsenden Stapel aufgeschichtet werden. Hierbei kann es vorkommen, daß sich insbesondere bei bestimmten Papiersorten einzelne Lagen im freien Fall schieflegen und die Stapelbildung auf eine im weiteren Verarbeitungsprozeß nicht mehr korrigierbare Weise stören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art so auszubilden,
daß auf eine schneüs, die Papierlagen schonende Weise eine einwandfreie Stapelbildung gewährleistet ist Des
weiteren ist es das Ziei, wahlweise eine Papierverarbeitungsstraße mit einer Sammeleinrichtung zu betreiben
oder die Sammeleinrichtung derart außer Betrieb zu setzen, daß der kontinuierliche Durchlauf von Papierlagen
auf kürzestem Wege freigegeben wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zuförderer, der Boden der Sammeleinrichtung
und der Abförderer in einer Ebene h.ugeordnct sind und
eine gemeinsame Gleitbahn bilden, daß der aus der Förderebene herausschwenkbare Förderabschnitl als
Klappblech ausgebildet ist, daß die Sammeleinrichtung an ihrem auslaufseitigen, dem Klappblech gegenüberliegenden
Ende durch ein die Papierlagen ausrichtendes, längs und quer zur Förderebene bewegbares Haltemittel
begrenzt ist, welches mit einem quer zur Förderebene verschiebbaren, hinteren Anschlag zusammenwirkt,
daß als Zuförderer und Abförderer Transportfinger vorgesehen sind, die an einer parallel zur Gleitbahn bewegten
Transportkette schwenkbar gelagert sind und da3 sich die Transportfinger auf Leitschienen abstützen,
welche einen im Bereich der Sammeleinrichtung aus der Bewegungsbahn der Transportfinger herausbewegbaren
Führungsabschnitt aufweisen.
Um mit einfachen Mitteln eine genaue Ausrichtung der Papierlagen innerhalb eines zu bildenden Papierlagenstapels
zu erreichen, ist das Klappblech mit einem Betätigungsmittel in Form einer Stößelstange versehen,
welche mit Hilfe eines Steuermittels quer zur Gleitbahn verschiebbar ist, wobei die Stößelstange und das als
Anschlagblech ausgebildete Haltemittel zusammenwirkende Anschläge für die Papierlagen bilden.
Eine einfache Art, um dem Haltemittel seine Liings- und Querbewegung zu erteilen, besteht darin, daß das
Betätigungsmittel zur Längsbewegung des Haltcmitlels ein Schieber ist, an dem das Haltemittel schwenkbar
gelagert ist, und das Betätigungsmittel zur Qucrbcwcgung ein Hubtisch ist, auf dem sich das Haltemittel rol-
3 4
lend abstützt staltet
Zum Antrieb der genannten 3etätigungsmittel wird Der Sammeleinrichtung 21 ist in Förderrichtung (Pioil
außerdem vorgeschlagen, daß die Steuermittel für das 27) ein Zuförderer 28 zum Zufördem von Papierlagen
ßetäligungsmittel des Klappbleches und für die Betäti- 19 vorgeordnet und ein Abförderer 29 zum Abfordern
gungsmittel des Haltemittels als Kurvenscheibenantrieb 5 von Papierlagenstapeln 31 nachgeordnet Der Zuförde-
ausgebildet sind. rer 28, der Abförderer 29 und der Boden der Sammel-
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der einrichtung 21 weisen eine in einer Ebene angeordnete
Zeichnung in Form mehrerer Figuren dargestellten durchgehende Gleitbahn 32 auf. Die Transportmittel
Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt werden ergänzt durch eine endlos umlaufende, lediglich
F i g. 1 schematisch die Seitenansicht einer dreibahni- io strichpunktiert angedeutete Transportkette 33, an wel-
gen Fertigungsstraße für Papierbogenstapei, eher als Mitnehmer für die Papierlagen 19 bzw. Papier-
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Fertigungsstraße ge- lagenstapel 31 Transportfinger 34 angeordnet sind, wel-
maß F i g. 1, ehe sich quer durch die Gleitbahn 32 erstrecken und in
F i g. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Fertigungs- dessen Längsrichtung von der Transportkette 33 in ent-
straße gemäß F i g. 1 im Bereich einer Sammeleinrich- 15 sprechenden Schlitzen der Gleitbahn 32 bzw. an dessen
tung, Außenkanten entlang bewegbar sind. Die Transportfin-
F i g. Λ und 5 unterschiedliche Betriebszustände der ger 34 sind darüber hinaus mittels eines Drehzapfens 36
Fertigungsstraße im Bereich der Sammeleinrichtung, schwenkbar an der Transportkette 33 gelagert und un-
F i g. 6 Einzelheiten der Transportmittel für die Ferti- terhalb άιζ Gleitbahn 32 auf Leitschienen 37 abgestützt
gungsstraße im Bereich der Sammeleinrichtung und 20 bzw. geführt Die Leitschienen 37 w ösen im Bereich der
Fig.7 und 8 Querschnitte durch die Transportmittel Sammeleinrichtung 21 einen Führungsrbschnitt 38 auf,
nach den Linien VII-VII bzw. VIII-VIII gemäß F i g. 6. welcher gemäß den F i g. 7 und 8 mittels eines Betäti-
Die Fertigungsstraße weist gemäß den F i g. 1 und 2 gungsgliedes in Form eines Elektromagneten 39 quer
eine Papierbobine 1 auf, von der kontinuierlich eine aus der Bewegungsbahn der Transportfinger 34 heraus-
Papierbahn 2 abgezogen wird. Die Papierbahn 2 wird 25 beweg^r ist
anschließend durch einen Druckturm 3 geführt, welcher Der Sammeleinrichtung 21 unmittelbar zugeordnet
nicht näher bezeichnete Druckwalzen sowie ein Färb- ist ein aus der Förderebene herausschwenkbarer För-
werk zum Bedrucken der Papierbahn 2 enthält derabschnitt in Form eines Klappbleches 41, welches
Die bedruckte Papierbahn durchläuft danach einen um eine parallel zur Förderebene liegende Drehachse
Längsschneider 4, mittels dem sie in vorliegendem Fall 30 42 aus dem Transportboden 32 in Abhängigkeit vom
in drei parallele Papierbahnen 6,7 und 8 gemäß Fig. 2 Fördertakt herausschwenkbar ist und dabei eine Art
zerschnitten wird, sowie einen Querschneider 9, welcher Förderrampe für die Papierlagen 19 bildet. Diese
von den drei Papierbahnen 6,7 und 8 einzelne Papierbo- Schwenkbewegung des Klappbleches 41 wird durch ein
gen 11 abtrennt Betätigungsmittel in Form einer Stößelstange 43 erzielt
Die Papierbogen 11 werden danach in einer Überlap- 35 Als Steuermittel dient ein Kurvenscheibenantrieb 44
pungseinrichtung 12 schuppenartig übereinander ge- und ein Übertragungsgestänge 46 mit einer Rolle 47,
schoben, und an einer Bogensammelstation 13 zu einer einer ortsfesten Schwenkachse 48 und zwei Gelenken
mehrlagigen Formation von Papierbogen 11 zusam- 49 und 51. Das Transportblech 41 ist darüber hinaus mit
mengefaßt einer unter der Gleitbahn 32 angeordneten Rückholfe-
Zum Abteilen derartiger Papierlagen, d. h. mehrlagi- 40 der52 versehen.
ger Formationen von Papierbogen 11 gegen andere An der dem Klappblech 41 gegenüberliegenden Seite
mehrlagige Formationen von Papierbogen 11 sind au- der Sammeleinrichtung 21 ist ein Haltemittel in Form
ßerdem ein unterer Einleger 14 und ein oberer Einleger eines Anschlagblechcs 53 vorgesehen, welches sich quer
16 vorgesehen, die zum Einlegen von Trennblättern 17 zur Gleitbahn 32 durch diese hindurch erstreckt Das
b/.w. 18 zwischen die Papierlagen dienen. 45 Anschlagblech 53 ist zur Ausführung einer Längsbewe-
Die durch das Aufschuppen und Zusammenschieben gung in Richtung des Transportbodens 32 sowie zum
von Papierbogen 11 gebildeten Papierlagen 19 durch- Ausführen einer Austauchbewegung aus der Förderlaufen
anschließend eine Sammeleinrichtung 21, deren ebene heraus mit entsprechenden Betätigungs- und
Aufbau und Wirkungsweise später noch näher erläutert Steuermitteln versehen. Ein erstes Betätigungsmittel
wird, lüdieser Sammeleinrichtung 21 werden die einzel- 50 zur Längsbewegung des Anschlagbleches 53 besteht aus
nen PapieHagen 19 zu Papierlagenstapeln aufgeschich- einem Schieber 54, an dem das Anschlagblech 53 mittels
•.et und in dieser Formation einer Schweißmaschine 22 einer Schwenkachse 56 befestigt ist. Der Antriebsme-
und danach einem Schrumpftunnel 23 zugeführt, wo sie chanisiaus für den Schieber 54 weist außer dem Kurvenmil
einer Folie umhüllt und verschlossen werden. Den Scheibenantrieb 44 wiederum ein um eine ortsfeste
Abschluß der Fertigungsstraße bilden eine Stapel- b^w. 55 Schwenkachse 5Ί verschwenkbares Antriebsgestänge
l.agcn/.ählstulion 24, die in ähnlicher Weise aufgebaut 58 mit einer Rolle 59 und zwei Gelenken 61 und 62 auf.
•.ein kann wie die Sammeleinrichtung 21, und entweder Das Betätigungsmittel für die Querbewegung des An-/.mii
Zählen von Papicrlagenstapeln 3i dient oder bei schlagbleches 53 turn Auswärtsbewegen aus der bzw.
außer Betrieb gesetzter Schweißmaschine 22 und zum Einwärtsbewegen in die Förderbahn durch den
.Schrumpftunnel 23 zum Zählen von Papierlagen 19 so- so Transportboden 32 hindurch besteht aus einem Hubwic
ein Ablageband 26 zum Ablegen der fertigverpack- tisch 63, auf dem sich das Anschlagblech 53 iJiit einer
ten und abgezählten Papierlagen bzw. Papierlagensta- endseitigen Rolle 64 abstützt. Zur Auf- und Abwärtsbe
pel. wegung des Hubtisches 63 dient außer dem Kurven-
Im folgenden werden die Sammeleinrichtung 21 und Scheibenantrieb 44 wiederum ein Übertragungsgestän-
die dieser zugeordneten Transportmittel anhand der 65 ge 66, welches eine Rolle 67, zwei ortsfeste Schwenk-
F i g. 3, 6, 7 und 8 näV.r erläutert, in denen eine der achsen 68 und 69 sowie zwei Gelenke 71 und 72 snf-
Papierbahnen gemäß F i g. 2 im einzelnen näher darge- weist,
stellt ist. Die übrigen Papierbahnen sind identisch ge- Für alle Steuermittel und Transportmittel ist ein ge-
meinsamer, nicht dargestellter Hauptantrieb vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Sammeleinrichtung ist folgende:
Eine mittels eines Transportfingers 34a auf der Gleitbahn 32 über das geschlossene Klappblech 41 hinweg
herangeförderte Papierlage 19a wird mit ihrer Vorderkante gemäß F i g. 3 gegen das sich quer zur Förderbahn
erstreckende Anschlagblech 53 bewegt Der Führungsabschnitt 38 der Leitschienen 37 ist gemäß F i g. 8 durch
den Elektromagneten 39 aus der Bewegungsbahn der Transportfinger 34 herausbewegt werden, so daß der
Transportfinger 34a unmittelbar nach dem Positionieren der Papierlage 19a am Anschlagblech 53 über die
hintere Kante 73 der Leitschiene 37 abkippt, unter der Papierlage 19a durchläuft und sich an der vorderen
Kante 74 der abförderseitigen Leitschiene 37 wieder aufrichtet. Während dieses Vorgangs iäüfi die Rolle 47
des Übertragungsgestänges 46 auf einem Kurvenstück 76 des Kurvenscheibenantriebs 44 abwärts, so daß das
Übertragungsgestänge 46 um die Schwenkachse 48 verschwenkt und dabei die Stößelstange 43 mit dem Klappblech
41 nach oben bewegt wird. Das Klappblech 41 wird dabei um seine Drehachse 42 aus der Förderebene
der Gleitbahn 32 heraus entgegen der Kraft der Zugfeder 52 nach oben geschwenkt und bildet dabei eine
Förderrampe für eine durch den folgenden Transportfinger 34b herangeförderte Papierlage 19i>.
Die Stößelstange 43 hebt dabei das Klappblech 41 über die Vorderkante der Papierlage 19a an. Anschlie-Bend
läuft die Rolle 59 auf einem Kurvenstück 77 aufwärts, so daß das Übertragungsgestänge 48 um die
Schwenkachse 57 verschwenkt wird und dabei den Schieber 54 mit dem Anschlagblech 53 in Richtung auf
die Stößelstange 43 zubewegt, so daß die Papierlage 19a eine definierte Position zwischen dem A.nschlagblech 53
und der Stößelstange 43 einnimmt Danach läuft die Rolle 47 auf einem Kurvenstück 78 soweit aufwärts, daß
das Übertragungsgestänge 46 um die Schwenkachse 48 soweit zurückgeschwenkt und die Stößelstange 43 damit
soweit abgesenkt wird, daß sich das Klappblech 41 unmittelbar auf die hintere Kante der Papierlage 19a
auflegt und dort durch die Kraft der Zugfeder 52 festgehalten wird. Dabei schiebt gemäß F i g. 4 der folgende
Transportfinger 34b die zweite Papierlage I9£>
über das Klappblech 41 auf die in der Sammeleinrichtung 21 liegende Papierlage 19a auf, wobei das Klappblech 41 den
obersten Papierbogen der Papierlage 19a derart festhält, daß die darübergeschobene Papierlage 196 den
oder die oberen Papierbogen der Papierlage 19a nicht verschieben kann. Während dieses Vorgangs bewegt
der Elektromagnet 39 gemäß F i g. 7 den Führungsabschnitt 38 der Leitschienen 37 wieder in die Bahn der
Transportfinger 34 zurück, so daß der Transportfinger 346 aufrechtgehalten wird.
Kurz bevor die Vorderkanten der Papierlagen 19a und i9b ausgerichtet übereinanderiiegen, läuft die Rolle
67 auf einem Kurvenstück 79 abwärts, so daS das Übertragungsgestänge
66 um seine Schwenkachse 68 verschwenkt und dabei der Hubtisch 63 soweit angehoben
wird, daß sich das Anschlagblech 53 durch eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse 56 öffnet
Gleichzeitig läuft die Rolle 59 auf einem Kurvenstück 81 abwärts, so daß durch Zunückschwenken des Übertragungsgestänges
48 um seine Schwenkachse 57 der Schieber 54 ebenfalls wieder vorgezogen wird. Die beiden
sich überlagernden Bewegungen des Hubtisches 63 und des Schiebers 54 bewirken, daß das Anschlagblech
53 die in der Fig.5 gezeigte Stellung außerhalb der
Förderbahn einnimmt und damit den Weitertransport der Papierlagen 19a und 196 bzw. des durch sie gebildeten
Papierlagenstapels 31 freigibt.
Sobald der Papierlagenstapel 31 den Bereich des Klappbleches 41 verlassen hat, läuft die Rolle 47 auf
dem Kurvenstück 82 aufwärts, so daß die Stößelstange 43 auf zuvor beschriebene Weise abwärtsbewegt wird
und das Klappblech 41 eine mit der Ebene der Gleitbahn 32 abschließende waagerechte Lage wieder einnimmt
und durch Anfördern einer weiteren Papicrlage ein erneutes Aufstapeln an der Sammeleinrichtung 21
beginnen kann. Sobald die Hinterkante des abgeförderten
Papierlagenstapels 31 den Bereich des Anxchhigbleches
53 verlassen hat, läuft die Rolle 67 auf einem Kurvenstück
83 aufwärts, so daß durch Absenken des I liibtisches63das
Anschlagblech 53 wieder mifgcrii-hici iiiul
Zurück sr! die Förderbahn geschwenkt wird. Darüber
hinaus bewegt der Elektromagnet 39 erneut den Führungsabschnitt 38 der Leitschienen 37 aus der Bewegungsbahn
der Transportfinger 34 heraus. Damit ist die Sammeleinrichtung 21 für einen erneuten Stapelvorgang
vorbereitet.
Es sei noch erwähnt daß bei entsprechend abgewandelten Steuermitteln des Kurvenscheibenantriebs
selbstverständlich statt zwei auch drei oder mehr Papierlagen 19 in der Sammeleinrichtung 21 gestapelt
werden könnten.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß die Papierlagen während aller Phasen des Stapelvorgangs
derart unter Kontrolle bleiben, daß sich einzelne Papierbogen weder verschieben noch ablösen und
verknicken können, sondern jederzeit definiert geführt und gehalten werden, so daß bei relativ hohen Fördergeschwindigkeiten
ohne unnötige Totzeiten eine genaue Ausrichtung der Papierlagen innerhalb des Papierlagenstapels
gewährleistet ist
Darüber hinaus ist es möglich, falls erwünscht, die in
einer Ebene mit dem Zuförderer bzw. Abförderer angeordnete Stapeleinrichtung außer Betrieb zu setzen, so
daß die Papierlagen ungestapelt auf kürzestem Wege durchgefördert werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Obereinanderlegen von Papierlagen
zu einem Stapel, mit einer Sammeleinrichtung für die Papierwagen, einem Zuförderer zum Zufördern
der Papierlagen zu der Sammeleinrichtung sowie einem Abförderer zum Abfördern des Papierlagenstapels
von der Sammeleinrichtung, wobei der Zuförderer einen Förderabschnitt aufweist, der um
eine in bzw. parallel zu der Förderebene liegende Drehachse derart aus der Förderebene herausschwenkbar
ist, daß sein der Sammeleinrichtung benachbartes Abgabeende jeweils die Höhe der in der
Sammeleinrichtung befindlichen Papierlagen einnimmt und eine Förderrampe für die nachfolgenden
Papierlagen bildet, dadurch gekennzeichnet,
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762648032 DE2648032C2 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel |
| DE19772713242 DE2713242A1 (de) | 1976-10-23 | 1977-03-25 | Steuerungsanordnung fuer eine vorrichtung zum uebereinanderlegen von papierlagen zu einem stapel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762648032 DE2648032C2 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2648032A1 DE2648032A1 (de) | 1978-04-27 |
| DE2648032C2 true DE2648032C2 (de) | 1985-12-19 |
Family
ID=5991204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762648032 Expired DE2648032C2 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Vorrichtung zum Übereinanderlegen von Papierlagen zu einem Stapel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2648032C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400211A1 (de) * | 1983-01-18 | 1984-07-26 | E.C.H. Will (Gmbh & Co), 2000 Hamburg | Verfahren und anordnung zum herstellen und abfoerdern von papierriesen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3321202A (en) * | 1965-05-03 | 1967-05-23 | Merrill D Martin | Automatic sheet stackers |
-
1976
- 1976-10-23 DE DE19762648032 patent/DE2648032C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2648032A1 (de) | 1978-04-27 |
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Legal Events
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