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DE2648044A1 - Messwerkzeug zum pruefen von bohrungen - Google Patents

Messwerkzeug zum pruefen von bohrungen

Info

Publication number
DE2648044A1
DE2648044A1 DE19762648044 DE2648044A DE2648044A1 DE 2648044 A1 DE2648044 A1 DE 2648044A1 DE 19762648044 DE19762648044 DE 19762648044 DE 2648044 A DE2648044 A DE 2648044A DE 2648044 A1 DE2648044 A1 DE 2648044A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
opening
gauge insert
measuring rod
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762648044
Other languages
English (en)
Inventor
Lev Dipl Ing Bimman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2648044A1 publication Critical patent/DE2648044A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/46Plug gauges for internal dimensions with engaging surfaces which are at a fixed distance, although they may be preadjustable

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Meßwerkzeug zum Prüfen von Bohrungen
  • Die Erfindung betrifft ein Meßwerkzeug zum Prüfen von Bohrungen, die einen Bohrungsabschnitt aufweisen, der an einen Bohrungsabschnitt anderer Größe oder Gestalt, insbesondr einen kreiszylindrischen Bonrungsabscnnitt, anschließt, mit eine Lehreneinsatz zum Einlegen in die zu prüfende Bohrung.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf das Prüfen von Bohrungen an Werkstücken, während diese gerade der maschinellen Bearbeitung auf einer Werkzeugmaschine untetwor£=n werden.
  • S:Jährend derartiger Bearbeitungsvorgänge gestaltet sich die Prüfung verschiedener Abmessungen besonders bei nicht durchgehend kreiszylindrischen Bohrungen schwierig; insbesondere bereitet es beispielsweise Schwierigkeiten, den Abstand zwischen einer Grundebene oder Bezugsebene,die sich beispielsweise an der Rückseite eines Werkstücks befindet, d.h. an dem Ende der Bohrung, die demjenigen Ende entgegengesetzt ist, von dem aus die maschinelle Bearbeitung erfolgt, und einer Querschnittsebene zu prüfen, die durch die Verbindungsstelle eines zum Beispiel konischen Eohrungsabschnittes mit einem Bohrungsabschnitt anderer Gestalt definiert wird. Es sind bereits Verfahren zum Prüfen derartiger, schwierig zu ermittelnder Abstände bekannt. Diese Verfahren sind jedoch nicht dazu geeignet, diese Prüfung unter den während des Bearbeitungsvorgangs vorherrschenden Bedingungen durchzuführen, sondern machen es erforderlich, das betreffende Werkstück von der Werkzeugmaschine zu entfernen. Es sind auch Meßwerkzeuge bekannt, bei denen ein Lehreneinsatz verwendet wird, der den Bohrungsabschnitten entsprechend geformt ist, wobei man nach dem Einlegen des Lehreneinsatzes in die Bohrung den Abstand zwischen der besagten Querschnittsebene und der Bezugsebene zwar ohne ein Abnehmen des Werkstücks von der Werkzeugmaschine durch direkte Messung ermitteln kann. Es ist für diese Messung jedoch eine Meßuhr erforderlich.
  • Die Meßwerkzeuge, die mit Hilfe der Meßuhr eine unmittelbare Messung ermöglichen, müssen jedoch an einer speziellen Hauptlehre geeicht werden, und es muß die Eichung von Zeit zu Zeit wieder nachgeprüft werden. Außerdem ist die Anwendung derartiger Meßwerkzeuge während der Bearbeitung von Bohrungen auf programmierten Werkzeugmaschinen unbequem und schwierig, weil das Ablesen der Meßuhr sehr schwierig ist, wenn sie sich innerhalb der zu prüfenden Bohrung befindet.
  • Außerdan tritt bei Verwendung dieser bekannten Meßwerkzeuge der Nachteil auf, daß eine gut geschulte Bedienungsperson vorhanden sein muß, wenn Meßfehler durch falsches Bedienen oder Ablesen der Meßuhr vermieden werden sollen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches Meßwerkzeug zu schaffen, bei dem der Meßvorgang bei an Ort und Stelle befindlichem Werkstück auf einfache Weise ohne Verxlendung einer Meßuhr oder ohne daß eine laufende Nacheichung mittels einer Haupt- oder Eichlehre erforderlich wäre, durch führbar ist.
  • Bei einem Meßwerkzeug der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Prüfen des axialen Abstandes zwischen der Querschnittsebene an der Verbindungsstelle des einen Bohrungsabschnitts mit dem zwei ten Bohrungsabschnitt und einer an einem Ende der Bohrung vorgesehenen Bezugsebene, die zu der Querschnittsebene parallel verläuft, eine Meßstange vorgesehen ist, mittels deren eine Öffnung des Lehreneinsatzes in der Weise durchgreifbar ist, daß das Ende der Meßstange aus der öffnung herausragt, daß die ?qeßstange und die Öffnung miteinander zusammenwirkende Anschlagflächen bilden, daß die Anschlagfläche der öffnung des Lehreneinsatzes, wenn sich dieser in der zu prüfenden Bohrung befindet, einen definierten axialen Abstand relativ zur Querschnittsebene oder zur Bezugsebene besitzt und daß am aus der Öffnung herausragenden Ende der Stange ein Meßkörper vorgesehen ist, der eine Prüffläche für die Anlage an einer dieser Ebenen besitzt.
  • Wie nachfolgend noch eingehender bei der anhand der Zeichnung vorgenommenen Beschreibung erläutert werden wird, kann dadurch auf sehr einfache Weise die Prüfung der Bohrung bei auf der Werkzeugmaschine befindlichem herkstEicX durchgeführt werden.
  • Das erfindungsgemäße Neßwerkzeug eignet sich nicht nur zum Prüfen der fertigen Bohrung, sondern ermöglicht auch eine Zwischenprüfung bei teilweise gefertigten Bohrungen, wenn die Anordnung so getroffen wird, daß der Meßkörper am Ende der den Lehreneinsatz durchgreifenden Meßstange lageverstellbar an dieser angeordnet ist. Es können beispielsweise Abstandhalterringe vorgesehen sein, die zwischen den Meßkörper und eine Anlagefläche an der Meßstange eingefügt werden, wenn Zwischengrößen während der Herstellung der betreffenden Bohrung geprüft werden sollen. Es kann zum Verstellen der Meßkörper auch eine Mikrometerschraube vorgesehen sein.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß ein Ende der Meßstange, die zum Durchgreifen des Lehreneinsatzes vorgesehen ist, als "Gut-Seite" und das andere Ende derselben Meßstange als "Ausschuß-Seite" vorgesehen ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die tenstange an beiden Enden mit einem Meßkörper versehen, wobei die Meßkörper in verschiedenen Abständen von der die axiale Stellung der Meßstange innerhalb des Lehreneinsatzes festlegenden Anschlagfläche derselben entfernt sind.
  • Vorzugsweise ist die Öffnung im Lehreneinsatz exzentrisch angeordnet, und die radiale Erstreckung des Meßkörpers oder der Meßkörper ist so gewählt, daß sie größer als der kleinste radiale Abstand der Achse der öffnung vom Umfang des Lehreneinsatzes und kleiner als der größte radiale Abstand der Achse der Öffnung von Umfang des Lehreneinsatzes ist.
  • Wenn in diesem Falle eine sich an die Öffnung anschließende, einen radialen Fortsatz derselbenhildende Nut im Lehreneinsatz vorgesehen ist, kann die Meßstange zusammen mit dem am Ende derselben befestigten Meßkörper durch den Lehreneinsatz hindurchgesteckt werden. Der Prüfvorgang kann in einfacher Weise durch Drehen der estange durchgeführt werden, wobei aufgrund der exzentrischen Anordnung der Öffnung des Lehroneinsatzes die Prüffläche in die Prüfstellung relativ zur Bezugsebene oder zur Querschnittsebene gebracht wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung im einzellen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine schematisch vereinfacht und teils aufgeschnitten gezeichnete r Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2 einen Teillängsschnitt eines Lehreneinsatzes eines abgewandelten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung; Fig. 3 eine Ansicht des Ausführungsbeispiels geäß Fig. 1, gesehen in Blickrichtung des Pfeils A von Fig. 1; Fig. 4 und 5 einen Längsschnitt bzw. eine Vorderansicht des Lehreneinsatzes für ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung; Fig. 6 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel des Meßwerkzeugs und Fig. 7 und 8 Längsschnitte durch das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6.
  • Bin Lehreneinsatz 1 (siehe Fig. 1) weist solche Abmessungen auf, daß er an den bearbeiteten zylindrischen und konischen Bohrungsabschnitten anliegt, wenn er in die zu prüfende Bohrung eingelegt ist. In dem Lehreneinsatz 1 ist eine Öffnung la ausgebildet, die eine Anschlagfläche ib zum Festlegen der axialen Stellung einer Meßstange 2 besitzt, die ihrerseits eine Anschlagfläche 2b bildet. Die Anschlagflächen lb und 2b weisen einen definierten axialen Abstand gegenüber einer Querschnittsebene B auf, die sich an der Verbindungsstelle zwischen einem konischen Bohrungsabschnitt und einem kreiszylindrischen Bohrungsabschnitt der zu prüfenden Bohrung befindet, siehe Fig. 1. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieser Abstand gleich Null, d.h., die Anschlagflächen Ib, 2b fallen mit der Querschnittsebene B zusammen. Im Lehreneinsatz 1 ist eine Nut lc ausgebildet, die einen radialen Fortsatz der Öffnung la bildet und es ermdglicht, das Ende der Meßstange zusammen mit dem an diesem angebrachten Meßkörper in Form eines Lappens 3 durch den Lehreneinsatz 1 hindurchzustecken.
  • Der Lehreneinsatz 1 kann in die zu prüfende Bohrung mittels einer Handhabe 5 eingelegt und aus der Bohrung herausgenommen werden.
  • Beim in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Meßstange 2 an beiden Enden zylindrische Zapfen 2c auf, die durch die Anschlagfläche 2b begrenzt sind, die die axiale Lage der Meßstange 2 relativ zum Lehreneinsatz 1 festlegen.
  • An beiden Enden der Meßstange 2 befinden sich als Meßkörper dienende Lappen 3, deren Prüfflächen C verschiedene Abstände zur benachbarten Anschlagfläche 2b aufweisen, die ihrerseits über die Anschlagfläche 1b des Lehreneinsatzes 1 eine vorbestimmte Lagebeziehung zur Querschnittsebene B hat.
  • Am einen Ende der Meßstange 2, nämlich auf der "Gut-Seite" hat der Abstand zwischen der Prüffläche C und der benachbarten Anschlagfläche 2b eine Größe, die innerhalb des Toleranzbereichs liegt, während auf der gegenüberliegenden fAusschuß-Seite" dieser Abstand einem außerhalb des Toleranzbereichs liegenden Wert entspricht.
  • Um Bohrungs-Zwischengrößen prüfen zu können, wenn die bearbeitende Werkzeugmaschine so programmiert ist, daß der Bearbeitungsvorgang von Zeit zu Zeit vorübergehend für Kontrollzwecke unterbrochen wird, sind beim Ausführungsbeispiel Abstandhalterringe 4 an der Meßstange 2 vorgesehen. Die Abstandhalterringe 4 können auch angewendet werden, wenn andere Bohrungen geprüft werden sollen, d.h., sie dienen dazu, die Meßstange 2 auch für eine Verwendung mit einem anderen Lehreneinsatz 1 geeignet zu machen. Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines aus zwei Teilen gefertigten Lehreneinsatzes 1, wobei ein kreiszylindrischer und ein konischer Teil miteinander kombiniert sind. Diese Konstruktion vereinfacht die Herstellung hochgenauer Lehreneinsätze Fig. 3 zeigt eine Hintenansicht, bei der die Meßstange 2 nach dem Durchstecken durch den Lehreneinsatz so verdreht worden ist, daß die Prüffläche C des Lappens 3 ihre Meßstellung relativ zu einer Bezugsebene D einnimmt.
  • Fig. 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines universal verwendbaren Lehreneinsatzes. In den Seitenflächen des Lehreneinsatzes 1 stecken sechs Stifte 12 in zwei Ebenen, die senkrecht zur Achse des zu messenden Hohlraums verlaufen.
  • Auf jeder Ebene befinden sich drei Stifte, die in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnet sind. An den Enden der Stifte sind Endstücke mit je einer Hochgenauigkeitskugel 14 befestigt. Mit Hilfe von Muttern 13 und Universalmeßmitteln können die Stifte 12 in zwei Ebenen genaue Durchmesser in einem bestimmten Bereich bilden Durch Sätze von aus wechselbaren Stiften 12 ergibt sich bei einem derartigen Lehreneinsatz ein hoher Grad an universeller Verwendbarkeit.
  • Ebenso wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen des Lehreneinsatzes ist eine zur Achse versetzt angeordnete Öffnung la mit einer Nut Ic für den Durchgang der Meßstange 2 mit dem Lappen 3 vorgesehen. Die Öffnung ist so angeordnet, daß sie das Verstellen der Muttern 13 und damit der Stifte 12 am Lehreneinsatz 1 nicht behindert. Zur Vereinfachung der Berechnung der Einstellung des Meßwerkzeugs auf die Maße der Bohrung ist die Anschlagfläche lb mit der Axialebene einer Reihe der Stifte 12 zusammenfallend angeordnet.
  • Fig. 6, 7 und 8 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines universal verwendbaren Meßwerkzeugs bestehend aus Lehreneinsatz 1 und Meßstange 2. Dieses Ausführungsbeispiel dient insbesondere zum Prüfen der Lage und Abinessungen von Ringnuten, die in kreiszylindrischen Bohrungen einen aufgeweiteten Bohrungsabschnitt bilden und beispielsweise zur Aufnahme von Sicherungsringen für den Einbau von Kugellagern oder dergleichen dienen.
  • Der Meßvorgang verläuft bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
  • 6 bis 8 in gleicher Weise wie bei den vorigen Ausführungsbeispielen. Durch das Vorhandensein der einstellbaren Hochgenauigkeitskugeln 14, die durch Muttern 13 gesichert werden können, ist das in Fig. 6 bis 8 gezeigte Ausführungsbeispiel, wie auch das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 und 5Ifür eine universale Verwendung geeignet, wobei sich besonders vielseitige Verwendungsmöglichkeiten ergeben, wenn mehrere verschiedene Meßstangen 2 vorgesehen werden oder Meßstangen, bei denen die Meßkörper 3 einstellbar sind. Zu diesem Zweck kann beispielsweise vorgesehen sein, die Meßkörper 3 über zugeordnete verstellbare Mikrometerschrauben mit dem Schaft der Meßstange 2 zu verbinden.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Patentansrüche 1. Meßwerkzeug zum Prüfen von Bohrungen, die einen Bohruncgsabschnitt aufweisen, der an einen Bohrungsabschnitt anderer Größe oder Gestalt, insbesondere einen kreis zylindrischen Dohrungsabschnitt, anschließt, mit einem Lehreneinsatz zum Einlegen in die zu prüfende Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Prüfen des axialen Abstandes zwischen der Querschnittsebene (B) an der Verbindungsstelle des einen Bohrungsabschnitts mit dem zweiten Bohrungsabschnitt und einer an einem Ende der Bohrung vorgesehenen Bezugsebene (D), die zu der Querschnittsebene (B) parallel verläuft, eine Meßstange (2) vorgesehen ist, mittels deren eine Öffnung (la) des Lehreneinsatzes (1) in der Weise durchgreifbar ist, daß das Ende der Meßstange aus der öffnung (la) herausragt, daß die Meßstange (2) und die Öffnung (la) miteinander zusammenwirkende Anschlagflächen (2h, Ib) bilden, daß die Anschlagfläche(lb) der öffnung (la) des Lehreneinsatzes (1), wenn sich dieser in der zu prüfenden Bohrung befindet, einen definierten axialen Abstand relativ zur Querschnittsebene (B) oder zur tezugsebene (D) besitzt und daß am aus der öffnung (la) herausragenden Ende der Meßstange (2) ein Meßkörper (3) voresehen ist, der eine Prüffläche (C) für die Anlage an einer dieser Ebenen (D oder B) besitzt.
  2. 2. Meßwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstange (2) an beiden Enden mit Meßkörpern (3) versehen ist, daß die Öffnung (la) im Lehreneinsatz (1) exzentrisch angeordnet ist, daß die radiale Erstreckung der Meßkörper (3) größer als der kleinste radiale Abstand der Achse der öffnung (la) vom Umfang des Lehreneinsatzes (1) und kleiner als der größte radiale Abstand der Achse der Öffnung (la) vom Umfang des Lehreneinsatzes (1) ist und daß eine sich an die Öffnung (la) anschließende, einen radialen Fortsatz derselben bildende Nut (lc) vorgesehen ist, um den Durchtritt der Meßstange (2) mit dem Meßkörper (3) durch den Lehreneinsatz (1) zu ermöglichen.
  3. 3. Meßwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfflächen (C) der Meßkörper (3) an den beiden Enden der Meßstange (2) verschiedene axiale Abstände von der jeweils zugeordneten Anschlagfläche (2b) der Meßstange (2) besitzen, von denen ein Abstand dem innerhalb des Toleranzbereichs liegenden Abstand zwischen Bezugsebene (D) und Querschnittsebene (B) und der andere Abstand einem außerhalb des Toleranzbereichs liegenden Abstand zwischen Bezugsebene (D) und Querschnittsebene (B) zugeordnet ist.
  4. 4. Meßwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (lb) des Lehreneinsatzes (1), wenn dieser in die Bohrung eingelegt ist, mit der Querschnitteebene (B) zusammenfällt.
  5. 5. Meßwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lehreneinsatz (1) aus zwei oder mehr Teilen gebildet ist.
  6. 6. Meßwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein verstellbar ausgebildeter Lehreneinsatz (1) vorgesehen ist.
  7. 7. Meßwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Meßkörpers (3) am Ende der Meßstange (2) einstellbar ist.
  8. 8. Meßwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lageeinstellung des Meßkörpers (3) mindestens ein die axiale Lage desselben an der Meßstange (2) bestimmender Abstandhalterring (4) vorgesehen ist.
  9. 9. Meßwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Lage des Meßkörpers (3) am Ende der Meßstange (2) mittels einer Mikrometerschraube einstellbar ist.
DE19762648044 1976-01-11 1976-10-23 Messwerkzeug zum pruefen von bohrungen Withdrawn DE2648044A1 (de)

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