DE2647285B2 - Auflicht-Leser für mehrstellige, binärcodierte Informationen - Google Patents
Auflicht-Leser für mehrstellige, binärcodierte InformationenInfo
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- G06K7/10—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
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Description
25
Die Erfindung betrifft einer; Auflicht-Leser für
mehrstellige, binärcodierte Informationen mit einer den Informationsträger ausleuchtenden, in Richtung der
Reihe der binären Code-Zeichen langgestreckten jo Lichtquelle, mit einer zur streifenförmigen Fokussierung
des Lichtes auf den Informationsträger vor der Lichtquelle angeordneten Linse, mit einem das vom
Informationsträger reflektierte Licht aufnehmenden, aus in einer der Lichtquelle parallele Reihe angeordneten
fotoelektronischen Bauelementen bestehenden Wandler, mit vor dem Wandler angeordneten, das
reflektierte Licht auf die Bauelemente fokussierenden Linsen und mit einer Einrichtung zur Unterdrückung
von vom Informationsträger in den Wandler gelangenden Lichtreflexen.
Ein Auflicht-Leser dieser Gattung ist aus der GB-PS 13 66 736 bekannt. Um zu vermeiden, daß Lichtreflextvon
dem Informationsträger in den Wandler gelingen, ist bei diesem bekannten Leser eine matte Glasplatte *">
vorgesehen, gegen die der Informationsträger angepreßt wird. Die matte Glasplatte zerstreut das vom
Informationsträger reflektierte Licht, so daß nur diffus reflektiertes Licht und keine Lichtreflexe in den
Wandler gelangen können. w
Dieser bekannte Auflicht-Leser ist in erster Linie für das automatische Lesen von Adressen im Postverteilersystem
vorgesehen. Die Informationsträger, d. h. die Briefe oder dgl., deren Adresse gelesen werden soll,
werden einzeln dem Leser zugeführt und an der Vl
mattierten Glasplatte zur Anlage gebracht Dieses Anlegen des Informationsträgers an die Glasplatte ist
einerseits erwünscht, um den Informmationsträger zu glätten, und ist insbesondere notwendig, um die
Auflösung des Lesers durch die diffus streuende Wl Glasplatte nicht zu stark zu beeinträchtigen oder eine
Zeichenerkennung überhaupt unmöglich zu machen.
Der bekannte Auflicht-Leser ist nicht verwendbar, um in Buchungsmaschinen oder dgl. die codierten Informationen
automatisch zu erkennen, die auf den in die b''
Maschine eingezogenen Kontokarten oder dgl. aufgebracht sind. Bei diesen Maschinen werden die den
Informationsträger darstellenden Kontenkarten im Einzugsschacht kontinuierlich an dem Leser vortseigeffihrt.
Es würde in unvertretbarer Weise den konstruktiven Aufwand erhöhen und die Arbeitsgeschwindigkeit
der Maschine verringern, wenn die Kontenkarten beim Einzug nach jedem Vorschub um eine Zeile der
codierten Information gegen die Glasplatte angepreßt werden müßten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Auflicht-Leser der eingangs genannten Gattujg so zu
verbessern, daß der Informationsträger frei an dem Leser vorbeigeführt werden kann, ohne daß dadurch die
Auflösung des Lesers leidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vor der Lichtquelle ein Polarisationsfilter und vor
den fotoelektronischen Bauelementen ein zweiter Polarisationsfilter mit um 90° gedrehter Polarisationsebene
angeordnet sind.
Aufgrund des ersten, vor der Lichtquelle angeordneten Polarisationsfilters wird der Informationsträger mit
polarisiertem Licht ausgeleuchtet Der vor den fotoelektronischen Bauelementen des Wandlers angeordnete
zweite Polarisationsfilter sorgt dafür, daß Licht dieser Polarisation nicht in den Wandler gelangt Da das Licht
bei der Reflektion die Polarisation beibehält, ist auf diese Weise ausgeschlossen, daß Lichtreflexe von dem
Informationsträger in den Wandler gelangen und die Informationserkencung stören. Bei der diffusen Streuung
des polarisierten Lichtes an dem Informationsträger wird dagegen die Polarisationsebene des Lichtes
statistisch zufällig gedreht, so daß dieses für die Zeichenerkennung verwendete, an dem Informationsträger
diffus gestreute Licht teilweise durch den zweiten Polarisationsfilter in den Wandler gelangen kann.
Die Verwendung von Polarisationsfiltern läßt im Gegensatz zu dem bekannten Leser ein kontinuierliches
freies Vorbeiführen des Informationsträgers an dem Leser zu.
Außerdem ist durch die Verwendung der Polarisationsfilter ausgeschlossen, daß direkt, von der Lichtquelle
kommendes Licht in den Wandler gelangt Das Signal/Untergrund-Verhältnis bei der Zeichenerkennung
wird dadurch erheblich verbessert.
Die Lichtquelle kann aus einer Reihe von Leuchtdioden bestehen, so daß es möglich ist, eine Lichtquelle
jeder gewünschten Länge und geringer Breite herzustellen. Dies erleichtert die Fokussierung auf eine Zeile
des Informationsträgers. Die Fokussierung wird zweckmäßigerweise mittels einer Zylinderlinse vorgenommen,
wobei die Zylinderlinse in einfacher und preiswerter Ausführung aus einem runden Acrylglasstab
bestehen kann.
Die bei dem Wandler verwendeten fotoelektronischen Bauelemente können Fotoelemente und insbesondere
Fototransistoren sein. Dadurch wird eine hohe Ausbeute erreicht. Selbstverständlich ist ei ebenso
möglich Fotowiderstände oder andere passive Bauelemente zu verwenden.
Um eine starke Ausleuchtung des Informationsträgers zu erhalten, können symmetrisch zu einer
senkrecht zum Informationsträger verlaufenden Ebene, in welcher die fotoelektrönischen Bauelemente des
Wandlers liegen, zwei gleich aufgebaute Lichtquellen und Zylinderlinsen angeordnet sein, wobei vor jeder
Lichtquelle ein Polarisationsfilter angeordnet ist. Eine solche symmetrische Anordnung von zwei Lichtquellen
weist auch der aus der GBPS I3 66 736 bekannte Auflicht-Leser bereits auf.
optischen Systems des Lesers gegen den Informationstreger
vorgesehen sein. Die Glasplatte verhindert, daß sich Papierstaub und dgl auf Gern optischen System
absetzt und dessen Funktionsfähigkejt beeinträchtigt.
Die Polarisationsfilter verhindern dabei, daß direkte Lichtreflexe dieser Glasplatte die Informationserkennungstören,
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert Es zeigt
F i g. t einen Leser gem. der Erfindung in perspektivischer
Darstellung und
F i g. 2 ein Beispiel eines mit dem erfindungsgemäßen Leser zu lesenden Informationsträgers für eine vierstellige
binärcodierte Information.
Der Leser besteht aus einem Rahmen 10, der in nicht dargestellter Weise an einer den Informationsträger
aufnehmenden, transportierenden oder verarbeitenden Maschine angebracht ist Diese Maschine kann beispielsweise
eine Buchungsmaschine sein, wobei die Informationträger Kontenkanten oder dgl. sind. In
diesem Falle ist der Rahmen 10 am Einzugsschacht für die Kontenkarten angebracht An der dem Schacht und
somit der Kontenkarte bzw. dem sonstigen informationsträger zugewandten Seite des Rahmens 10 ist eine
Glasplatte 12 angeordnet, die das später zu beschreibende optische System des Lesers von dem Schacht und den
Kontenkarten trennt, so daß das optische System vor Papierstaub und dgl. geschützt ist
Der Rahmen 10, weist ein ausgeschnittenes Fenster 14 auf, an welchem durch die Glasplatte 12 getrennt der
mit dem codierten Programm versehende Teil des Informationsträgers vorbeiläuft
Für die Programmierung weist der Informationsträger, beispielsweise eine Kontenkarte, an ihrem Rand ein
aufgedrucktes Muster auf, wie es beispielsweise in F i g. 2 dargestellt ist Bei dem in F i g. 2 dargestellten
Beispiel besteht dieses Muster aus jeweils vier Feldern, die in Zeilen 16 angeordnet sind. Jede aus vier Feldern
bestehende 7eile dient zur Aufnahme einer programmierten
Information oder eines Programmbefehls. Diese Information wird vierstellig binär codiert wobei
jedes Feld einer Zeile eine Stelle dieser Information darstellt und die binäre Codierung in der Weise erfolgt,
daß jedes Feld entweder freibleibt oder beispielsweise mit Bleistift, oder schwarzem Filzschreiber durch einen
Punkt oder ein Kreuz markiert wird, wie dies in F i g. 2 ebenfalls angedeutet ist Bei dem in F i g. 2 dargestellten
vierstelligen Muster können daher 16 verschiedene binärcodierte Informationen oder Befehle programmiert
werden.
Das optische System des in F i g. 1 dargestellten Lesers besteht aus zwei Reihen von Leuchtdioden 18,
die jeweils an den Rändern des Fensters 14 angeordnet sind, welche parallel zu den Zeilen 16 der binärcodierten
Information verlaufen. In dem Fenster 14 ist jeweils angrenzend an die Reihe von Leuchtdioden 18 ein
runder Akrylglasstab 20 eingesetzt, der sich parallel zu den Zeilen 16 der codierten Information über die
gesamte Breite des Fensters 14 erstreckt. Die Reihen
von Leuchtdioden 18 und die Akryfglasstäbe 20 sind an
beiden Seiten des Fensters 14 so angeordnet, daß das von den Leuchtdiodenreihen ausgehende Licht durch
die Akrylglasstäbe 20 gemeinsam auf eine Zeile 16 des
unter der Glasplatte 12 angeordneten Informationsträgers fokussiert wird.
Senkrecht über dem zwischen den Akrylglasstäben 20 freibleibenden Bereich des Fensters 14 ist eine Reihe
ίο von Fototransistoren 22 angeordnet die ebenfalls
parallel zu den Zeilen 16 des Informationsträgers verläuft Die Zahl der in dieser Reihe angeordneten
Fototransistoren 22 entspricht dabei der Zahl der Felder einer Zeile 16 des Informationsträgers, d.h. der
Vor der Reihe von Fototransistoren 22 ist dem Informationsträger zugewandt eine Reihe von Sammellinsen
24 angeordnet deren Anzahl ebenfalls der Zahl der Felder einer Zeile 16 des Informationsträgers
entspricht Jede Linse 24 ist dabei einem Fototransistor 22 zugeordnet und fokussiert das von dem entsprechenden
Feld der durch die Leuchtdioden 18 -ausgeleuchteten Zeile 16 reflektierte Licht auf den zugehörigen
Fototransistor 22.
Die Intensität des von jedem Feld reflektierten und auf de» zugehörigen Fototransistor 22 fokussierten
Lichtes hängt davon ab, ob dieses Feld freigeblieben oder durch einen schwarzen Punkt markiert ist Die von
den Fototransistoren 22 abgenommenen elektrischen Signalen stellen daher die in der ausgeleuchteten Zeile
16 enthaltene binärcodierte Information dar.
Um zu erreichen, daß nur das vom Informationsträger reflektierte Licht in die Fototransistoren 22 gelangt ist
jeweils zwischen der Reihe von Leuchtdioden 18 und
J5 dem zugehörigen Akrylglasstab 20 ein Polarisationsfilter
26 angeordnet. Ein weiteres Polarisationsfilter 28 ist zwischen den Fototransistoren 22 und den Linsen 24
angeordnet. Die Polarisationsebene des Filters 28 ist dabei um 90° gegenüber der Polarisationsebene der
Filter 26 gedreht Das von den Leuchtdioden 18 durch die Polarisationsfilter 26 ausgesandte Licht kann also
nicht durch das Polarisationsfilter 28 in die Fototransistoren 22 gelangen. Insbesondere wird dadurch auch
verhindert, daß das von der Glasplatte 12 reflektierte Licht der Leuchtdioden 18 in die Fototransistoren 22
gelangt
Bei der diffusen Reflexion des Lichtes am Informationsträger wird jedoch die durch die Polarisationsfilter
26 festgelegte Polarisationsrichtung des Lichtes in statistisch zufälliger Weise gedreht, so daß ein Teil des
am Informationsträger reflektierten Lichtes die der Stellung des Polarisationsfilters 28 entsprechenden
Polarisationsrichtung aufweist und in die Fototransistoren 22 gelangen kann. Durch die Verwendung der
Polarisationsfilter 26 und 28 kann daher e;n störender Lichtuntergrund weitgehend ausgeschaltet werden, was
die Zuverlässigkeit und Empfindlichkeit des Lesers wesentlich verbessert.
Claims (1)
- Patentenspruch:Auflicht-Leser far mehrstellige, bin&rcodierte Informationen mit einer den Informationsträger ausleuchtenden, in Richtung der Reihe der binären Code-Zeichen langgestreckten Lichtquelle, mit einer zur streifenförmigen Fokussierung des Lichtes auf den Informationsträger vor der Lichtquelle angeordneten Linse, mit einem das vom Informationsträger reflektierte Licht aufnehmenden, aus in einer ι ο der Lichtquelle parallelen Reihe angeordneten fotoelektronischen Bauelementen bestehenden Wandler, mit vor dem Wandler angeordneten, das reflektierte Licht auf die Bauelemente fokussierenden Linsen und mit einer Einrichtung zur Unterdrükkung von vom Informationsträger in den Wandler gelangenden Lichtreflexen, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Lichtquelle (18) ein Polarisationsfilter (26) und vor den fotoelektronischen Bauelementen (22) ein zweiter Polarisationsfilter (28) ip.sf. um 90° gedrehter Polarisationsebene angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762647285 DE2647285B2 (de) | 1976-10-20 | 1976-10-20 | Auflicht-Leser für mehrstellige, binärcodierte Informationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762647285 DE2647285B2 (de) | 1976-10-20 | 1976-10-20 | Auflicht-Leser für mehrstellige, binärcodierte Informationen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2647285A1 DE2647285A1 (de) | 1978-04-27 |
| DE2647285B2 true DE2647285B2 (de) | 1980-07-17 |
Family
ID=5990892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762647285 Ceased DE2647285B2 (de) | 1976-10-20 | 1976-10-20 | Auflicht-Leser für mehrstellige, binärcodierte Informationen |
Country Status (1)
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|---|---|
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Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
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| US4339660A (en) | 1980-05-15 | 1982-07-13 | Erwin Sick Gmbh Optik-Elektronik | Reflection light barrier apparatus for recognizing both strongly and weakly reflecting objects |
| DE59208542D1 (de) * | 1991-10-14 | 1997-07-03 | Mars Inc | Einrichtung zum optischen Erkennen von Dokumenten |
| US5408084A (en) * | 1993-02-18 | 1995-04-18 | United Parcel Service Of America, Inc. | Method and apparatus for illumination and imaging of a surface using 2-D LED array |
| US5399852A (en) * | 1993-02-19 | 1995-03-21 | United Parcel Service Of America, Inc. | Method and apparatus for illumination and imaging of a surface employing cross polarization |
-
1976
- 1976-10-20 DE DE19762647285 patent/DE2647285B2/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2647285A1 (de) | 1978-04-27 |
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|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
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