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DE264566C - - Google Patents

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Publication number
DE264566C
DE264566C DENDAT264566D DE264566DA DE264566C DE 264566 C DE264566 C DE 264566C DE NDAT264566 D DENDAT264566 D DE NDAT264566D DE 264566D A DE264566D A DE 264566DA DE 264566 C DE264566 C DE 264566C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
chain
feed
track
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT264566D
Other languages
English (en)
Publication of DE264566C publication Critical patent/DE264566C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/002Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected at their ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 264566 KLASSE 38^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Fug- und Leimmaschinen, bei welchen zwei Schnitthölzer jedes durch eine Vorschubkette von beiden Seiten aufeinander zugeführt werden und beim Zusammentreffen mit den gefügten Kanten sich ineinanderschieben. Bei diesen Maschinen kommt es häufig vor, daß einer der beiden die Hölzer einlegenden Arbeiter das rechtzeitige Einlegen
ίο des Arbeitsstückes verpaßt und nur ein Holz in die Maschine eingelassen und bearbeitet wird. Es kann dabei der beabsichtigte Arbeitsvorgang nicht vollendet werden, und die schwierige Entfernung des Holzes aus der Maschine verursacht einen zeitraubenden Aufenthalt.
Dieser Mangel soll durch die vorliegende Neuerung abgestellt werden, und zwar dadurch, daß die Wirksamkeit der Vorschubkette in dem Augenblick ausgelöst wird, wo nur auf einer Seite der Maschine ein Holz vorgeschoben wird. Dabei wird aber der Umlauf der beiden Vorschubketten selbst nicht unterbrochen.
Im wesentlichen besteht die neue Einrichtung aus zwei Hebelgestängen, welche in je eine Bahn der durch zwei in entgegengesetzter Richtung bewegte Ketten vorgeschobenen Hölzer ragen und von denen jedes durch Zwischenglieder mit je einem auf die Mitnehmer der anderen Kette einwirkenden Nocken verbunden ist.
Die Hebelgestänge werden von den Hölzern selbst bewegt und beseitigen die auf die Mitnehmer der Ketten einwirkenden Nocken. Befindet sich nur ein Holz auf der einen Kette, so wird wohl der auf die Mitnehmer der anderen Kette einwirkende Nocken beseitigt, der Nocken für die eigene Kette bleibt aber in der wirkenden Lage, so daß dieser Nocken den Mitnehmer in die Kette zurückziehen kann. Infolgedessen hört auch der Vorschub des Holzes auf und es kann leicht entfernt werden.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung an einer Maschine durch Fig. 1 in Seitenansicht, durch Fig. 2 in der Ansicht von vorn und .durch Fig. 3 in der Aufsicht wiedergegeben. In Fig. 4 ist ein Kettenglied mit einem Mitnehmernocken und dessen Einstell·- riegel dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus zwei gleichen Hebelgestängen, welche in je einer der beiden Transportbahnen der Hölzer gleichartig angebracht sind. Sie bestehen aus einem Doppelhebel α, welcher jeweils vor der ersten Druckrolle um eine Achse b im Gestell drehbar angeordnet ist und dessen unteres Ende c in die Laufbahn der Hölzer ragen. Der obere Arm des Doppelhebels ist mittels eines Drahtseils oder einer Kette d, welches über die Laufrollen e nach einem Hebel f führt, mit letzterem verbunden, welcher in der entgegengesetzten Laufbahn eingebaut ist und auf einer Stange g, die einen Nocken h trägt, aufgekeilt ist, der unter die Transportkette ein-
greift. Stößt beim Holzeinlaß das Holz gegen das Unterteil c des einen Hebels a, so beschreibt der Doppelhebel α um seine Achse b eine Drehung, wodurch das Drahtseil angezogen wird und mittels des Hebels f eine Drehung der Führungsstange g und in der Folge eine Senkung des Nockens h der anderen Kette bewirkt. Der Nocken h wird also hier-
' bei mit der anderen Transportkette nicht in
ίο Berührung kommen. Werden nun in erforderlicher Weise gleichzeitig zwei Hölzer in jede Vorschubkette eingelegt, so verursacht jedes Hebelgestänge die vorgeschriebene Tätigkeit, und der Einzug der Hölzer bzw. die Fort-Setzung des Arbeitsvorganges ist nicht behindert. Kommt nur auf einer Seite der Maschine ein Holz zur Einlage, so wird dieses eine Holz in vorgeschriebener Weise auf die Sicherungsvorrichtung wirken. Auf der anderen Laufbahn, wo das Holz fehlt, wird der Doppelhebel α nicht angestoßen, und der Nocken h verbleibt in seiner in das Unterteil der anderen Kette eingreifenden Lage.
Die beiden Vorschubketten erhalten gemeinschaftlichen Antrieb und sind, solange mit der Maschine gearbeitet wird, in ständigem Umlauf. Das Einstellen und Auslösen der an den Ketten angebrachten Mitnehmernocken k geschieht während des Umlaufs der Ketten.
Ist nun, wie beschrieben, der Nocken h der Sicherungsvorrichtung infolge Fehlens des einen der beiden Hölzer hochgestellt, so stößt er gegen den unteren Arm des Einstellriegels I und bringt den Riegel durch Drehung außer Eingriff mit dem Mitnehmernocken k, so daß j letzterer in das Innere des Kettengliedes fällt und somit außer Wirkung gesetzt wird.
Das nur einerseits in die Maschine eingelegte Holz wird also durch rechtzeitiges Auslösen der Mitnehmernocken der Kette nicht vorgeschoben. Der Nocken h ist auf der Führungsstange verschiebbar, um für die jeweilige Länge der Hölzer eingestellt werden zu können. Eine Feder * bewirkt das selbsttätige Zurückgehen der Sicherungsvorrichtung in ihre ursprüngliche Lage, sobald die Hölzer den Doppelhebel verlassen haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Vermeidung unrichtigen Vorschubes der Hölzer für Fug- und Leimmaschinen mit zwei gegenläufigen Vorschubkelten mit ausrückbaren Mitnehmern, .dadurch gekennzeichnet, daß je eins von zwei gleichartigen Hebelgestängen mit seinem Antriebsorgan in je eine der Laufbahnen der Hölzer ragt und das zu einer Laufbahn gehörige Hebelgestänge mit einer Auslösevorrichtung in der anderen Laufbahn durch Zwischenglieder so verbunden ist, daß das Hebelgestänge, welches von dem Holz in der einen Laufbahn bewegt wird, die Auslösevorrichtung der anderen Laufbahn auslöst, d. h. den Mitnehmer der Vorschubkette in Wirksamkeit läßt, während die Ruhestellung eines der Hebelgestänge die Mitnehmer der anderen Vorschubkette aus der Förderlage in die Kette zurückzieht, so daß auch auf dieser ein Vorschub nicht erfolgen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT264566D Active DE264566C (de)

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