DE2645466A1 - Verfahren zum isolieren von albumin aus plasmaprodukten - Google Patents
Verfahren zum isolieren von albumin aus plasmaproduktenInfo
- Publication number
- DE2645466A1 DE2645466A1 DE19762645466 DE2645466A DE2645466A1 DE 2645466 A1 DE2645466 A1 DE 2645466A1 DE 19762645466 DE19762645466 DE 19762645466 DE 2645466 A DE2645466 A DE 2645466A DE 2645466 A1 DE2645466 A1 DE 2645466A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- albumin
- separation
- exchanger
- ionic strength
- aqueous buffer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07K—PEPTIDES
- C07K14/00—Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof
- C07K14/435—Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof from animals; from humans
- C07K14/76—Albumins
- C07K14/765—Serum albumin, e.g. HSA
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K38/00—Medicinal preparations containing peptides
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S530/00—Chemistry: natural resins or derivatives; peptides or proteins; lignins or reaction products thereof
- Y10S530/827—Proteins from mammals or birds
- Y10S530/829—Blood
- Y10S530/83—Plasma; serum
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Gastroenterology & Hepatology (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Zoology (AREA)
- Genetics & Genomics (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Peptides Or Proteins (AREA)
- Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
- Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
Description
DR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER. DR.-ING. ANNEKÄTE WEISERT DIPU-ING. FACHRICHTUNe CHEMIE
D-B MÜNCHEN 19 . FLUG Θ EN STRAS SE 17 · TELEFON 089/177061 -TELEX Ο5-215145 ZEUS
1373 WK/nn
Pharmacia Fine Chemicals AB, Uppsala / Schweden
Verfahren zum Isolieren von Albumin aus Plasmaprodukten
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Isolieren von Albumin aus Blutprodukten.
Die bislang zur Isolierung von Plasmaproteinen aus Blutprodukten bekannten Methoden sind fast ausschließlich auf
der Fraktionierungsmethode nach Cohn aufgebaut, bei der kaltes Äthanol verwendet wird. Diese Methode wurde schon früh
in den 1940er Jahren entwickelt (vgl. z.B. Cohn et al. "J.
Am. Chem. Soc."68 (1946), Seiten 459 bis 475). Trotz der
weiten Anwendung dieser Methode besitzt sie immer noch meh-
-2-
709816/11S5
rere Nachteile und Einschränkungen. So trägt z.B. die Verwendung
von Äthanol zur Denaturierung und Inaktivierung von vielen wertvollen, biologisch aktiven Plasmaproteinen bei.
Dazu kommt noch, daß das Verfahren komplex und zeitaufwendig ist, da es viele Behandlungsstufen umfaßt und nur absatzweise
durchgeführt werden kann. Bei der Anwendung des Cohn-Verfahrens zum Isolieren von Albumin, das hauptsächlich
als Plasmaexpander/Ersatzstoff verwendet wird, betragen die Mengen nur etwa 55 bis 60% (vgl. "Proc. Roy. Soc.
Edinburgh (B)", 71 (Suppl.), 1972, Seite 31).
Der Bedarf an hochgereinigtem Albumin ist größer als die lieferbaren
Mengen und es besteht daher ein dringendes Bedürfnis nach einem neuen und verbesserten Verfahren, um Albumin
aus Plasmaprodukten zu isolieren. Dabei ist es insbesondere von Wichtigkeit, die Ausbeute zu erhöhen, da die verfügbaren
Mengen des Rohmaterials begrenzt sind.
Durch die Erfindung wird nun diesem Erfordernis Genüge getan und ein neues Verfahren zum Isolieren von Albumin zur
Verfügung gestellt. Bei diesem Verfahren können erheblich höhere Gesamtausbeuten - in der Gegend von 90% oder mehr erhalten
werden als bei den bislang bekannten Fraktionierungsmethoden und das dabei erhaltene Albuminprodukt hat
mindestens den gleichen Reinheitsgrad wie die Produkte, die nach den bekannten Fraktionierung smetho den erhalten werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren benötigt nur weniger Behandlungsstufen.
Es werden keine Lösungsmittel, wie Äthanol, die das Protein zerstören, verwendet, sondern lediglich
wäßrige Lösungen. Weiterhin kann das erfindungsgemäße Ver-
-3-
709816/1 155
fahren vorzugsweise als kontinuierlicher und automatisierter Prozeß gestaltet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren baut sich auf einer zweistufigen chromatographischen Ionenaustauscherabtrennung einer
spezifischen Plasmafraktion, die im wesentlichen von den Koagulationsfaktoren I, II, VII, VIII, IX und X und auch
von dem Hauptteil von IgG. frei ist, auf. Solche Plasmafraktionen können in an sich bekannter Weise aus menschlichen
und nicht-menschlichen Blutprodukten hergestellt werden, z.B. aus Blutplasma, Blutserum, Placentablutserum oder Placentaextrakt.
Die fraglichen Koagulationsfaktoren werden durch herkömmliche Methoden, z.B. durch Cryoausfällung (Faktoren
I und VIII, vgl. z.B. Pool, J.G. Thromb »Diath. Haemorrhag»,
Suppl. 35 (1967), Seiten 35 bis 40) und Adsorption, beispielsweise
auf Anionenaustauscherpolymeren (Faktoren II, VII, IX und X, Vgl. z.B. J. Heystek et al »Vox Sang.» 25
(1973), Seiten 113 bis 123 und 29 (1975), Seiten 177 bis 183), eliminiert. Der Hauptteil von IgG wird (zusammen mit
unter anderen Lipoproteinen, Makroglobulinen und restlichem
Fibrinogen) vorzugsweise durch Ausfällung mit beispielsweise Polyäthylenglycol (PEG) eliminiert (vgl. z.B. A. Poison
et al., »Vox Sang." 23 (1972), Seiten 107 bis 118). Das Ausfällungsprodukt
dieses Ausfällungsschrittes, d.h. die albuminarme Fraktion, kann zur Gewinnung von IgG und anderen
Plasmaproteinen gesammelt werden, während die albuminreiche Fraktion als Ausgangsmaterial für das erfindungsgemäße
Verfahren verwendet wird. Es ist zu betonen, daß das erfindungsgemäße Verfahren nicht auf die Anwendung von Plasmaausgangsmaterialien begrenzt ist, die in irgendeiner besonderen
Weise hergestellt worden sind. Vielmehr können
-4-
709816/1155
alle beliebigen Plasmafraktionen, die den oben angegebenen Erfordernissen genügen, z.B. auch die Fraktionen V, IV + V
oder IV des Cohn-Prozesses, verwendet werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der pH-¥ert des
oben definierten Ausgangsmaterials auf etwa 5 bis 7,5, vorzugsweise 6,5 bis 7, eingestellt. Diese Albuminlösung wird
sodann zwei verschiedenen chromatographischen Auftrennungen mittels Ionenaustauschern, beispielsweise einer Auftrennung
auf einem Anionenaustauscher und einer anderen" auf einem Kationenaustauscher,
unterworfen. Die zwei Ionenaustauschertrennungen können in willkürlicher Reihenfolge durchgeführt
werden, wobei jedoch bevorzugt wird, mit der Auftrennung auf dem Anionenaus tauscher zu beginnen und sodann mit der
Auftrennung auf dem Kationenaustauscher fortzuschreiten. Bei den zwei chromatographischen Auftrennungsstufen werden wäßrige
Puffersysteme verwendet, nämlich ein Puffer mit einem pH-Wert von 4,5 bis 4,9 und einer Ionenstärke von 0,025 bis
0,1 für die Auftrennung auf dem Anionenaustauscher und ein Puffer mit einem pH-Wert von 5,2 bis 6,5 und einer Ionenstärke
von 0,1 bis 0,05 für die Auftrennung auf dem Kationenaustauscher. Beide Auftrennungen werden vorzugsweise als
herkömmliche säulenchromatographische Vorgänge durchgeführt. Jedoch können im Prinzip auch eine oder beide dieser
Stufen auch absatzweise durchgeführt werden, indem beispielsweise eine Suspension des Ionenaustauschers, des Albumin
enthaltenden Ausgangsmaterials und des jeweiligen Puffers gerührt werden, obgleich dieses Vorgehen vom praktischen
Standpunkt aus gesehen weniger gut geeignet ist. Bei den oben angegebenen Bedingungen werden Verunreinigungen,
jedoch nicht das Albumin auf dem Ionenaustauscher adsorbiert.
-5-
7 0 9 8 16/1155
- * -
26A546B
Somit liegt bei jeder der zwei Auftrennungsstufen, das Albumin
in dem Eluat (wenn Ionenaustauschersäulen verwendet werden) oder in dem Filtrat, nachdem der Ionenaustauscher abgefiltert
worden ist (bei absatzweiser Durchführung des Verfahrens) vor. Die Ausbeute des Albumins über die zwei chromatographischen
Ionenaustauschertrennstufen ist praktisch quantitativ (und beträgt im allgemeinen
> 99%) und die erhaltene Albuminlösung ist sehr rein (reiner als 96%).
Bei der Ausführungsform bei der.die erste Trennungsstufe auf
einem Ionenaustauscher und die zweite Trennungsstufe auf
einem Kationenaustauscher durchgeführt wird, wird es bevorzugt, die Trennung auf dem Anionenaustauscher mit einer
Einführungswaschstufe zu beginnen, bei der ein Puffer mit einem pH-Wert von etwa 5 bis 5,5 und einer Ionenstärke von
etwa 0,025 bis 0,1 verwendet wird. Hierdurch werden unter anderem möglicherweise vorhandenes Hämoglobin und restliches
IgG in dem Eluat eliminiert, das verworfen oder gewünschtenfalls zur Isolierung beispielsweise dieser Komponenten
weiterbehandelt wird. Das Albumin wird sodann mittels des oben angegebenen Puffers mit einem pH-Wert von 4,5 bis 4,9
und einer Ionenstärke von 0,025 bis 0,1 eluiert. Das albuminreiche Eluat wird zur nachfolgenden Behandlung auf dem
Kationenaustauscher gesammelt.
Das albuminreiche Eluat von der Behandlung des Anionenaustauscher s wird auf einen pH-Wert von 5,2 bis 6,5, vorzugsweise
5,2 bis 5,7, und eine Ionenstärke von 0,1 bis 0,05 eingestellt und sodann auf dem ationenaustauscher mittels
eines Puffers mit dem gleichen pH-Wert und der gleichen Ionenstärke herauseluiert. Das erhaltene Eluat, das hochgereinigtes
Albumin enthält, wird sodann in an sich bekannter Weise aufgearbeitet.
-6-
709816/1155
Wie oben bereits ausgeführt wurde, können die zwei Ionenaustauscher-Trennungsstufen
in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden, d.h. man behandelt zunächst die wie
oben definierte Ausgangsfraktion auf dem Kationenaustauscher und man behandelt sodann die bei dieser Trennung erhaltenen
albuminreichen Fraktionen auf dem Anionenaustauscher. Auch in diesem Falle wird die Albuminfraktion auf
dem Kationenaustauscher mittels eines wäßrigen Puffers mit einem pH-Wert von 5,2 bis 6,5, vorzugsweise 5,2 bis 5,7, und
einer Ionenstärke von 0,1 bis 0,05 eluiert. Bei dieser Ausführungsform ist es jedoch bei der nachfolgenden Behandlung
auf dem Anionenaustauscher nicht erforderlich, eine Einführungswaschstufe mit einem pH-Wert von 5 bis 5,5 und einer
Ionenstärke von 0,025 bis 0,1 vorzunehmen. Es ist jedoch möglich, das Albumin direkt mit einem Puffer mit einem pH-Wert
von 4,5 bis 4,9 und einer Ionenstärke von 0,025 bis 0,1 zu eluieren, wobei das Eluat hochgereinigtes Albumin enthält,
das zur Aufarbeitung fertig ist.
Nachdem die Ionenaustauscher bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet worden sind, werden sie vorzugsweise zur
Wiederverwendung bei dem Verfahren regeneriert. Die Regenerierung wird in an sich bekannter Weise, vorzugsweise
durch Waschen mit dem gleichen Typ des Puffersystems, durchgeführt,
das für die Trennungsbehandlungen bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angewendet wird. Die Eluate der Regenerierungswaschstufe
enthalten einige Blutkomponenten, die gewünschtenfalls isoliert werden können.
Die albuminreiche Fraktion, die bei der zweistufigen chromatographischen
Trennung auf dem Anionenaustauscher und dem
-7-
709816/1 155
Kationenaustauscher erhalten wird (und die z.B. einen Albumingehalt
in der Größenordnung von 2% hat), wird in herkömmlicher Weise" aufgearbeitet, d.h. im wesentlichen durch
eine Entsalzung (z.B. durch Gel- oder Membranfiltration),
Einengung auf die gewünschte Konzentration, z.B. auf eine 5-, 20- oder 259^ige Lösung, sterile Filtration und Wärmebehandlung
gegen möglicherweise zurückgebliebene Hepatitisviren. Diese Aufarbeitungsstufen sind bekannt (vgl. z.B. J. Porath
et al., "Nature" 183 (1959), Seite 1657, und «British Pharmacopaeia
(1973), Seite 60). Sie bilden keine besonders kennzeichnenden Merkmale für das erfindungsgemäße Verfahren.
Vielmehr ist das Hauptmerkmal des erfindungsgemäßen
Verfahrens in der Kombination der oben beschriebenen zweistufigen Trennung auf Anionen- und Kationenaustauschern zu
sehen, die auf das oben definierte besondere Ausgangsmaterial angewendet wird.
Bei den verschiedenen chromatographischen Trennvorgängen bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann jedes beliebige wäßrige
Puffersystem verwendet werden, das den gewünschten pH-Wert
und die gewünschte Ionenstärke liefert und das gegenüber den vorhandenen Proteinkomponenten, insbesondere dem
Albumin, beständig ist. Das gleiche Puffersystem wird vorzugsweise sowohl für die Trennung auf dem Ionenaustauscher
als auch auf dem Kationenaustauscher verwendet. Die bevorzugten Puffersystem sind Acetatpuffer, Citratpuffer und dergleichen.
Die Auswahl des Anionen- und Kationenaustauschers ist nicht kritisch. Vielmehr kann im Prinzip jeder beliebige Typ
eines Ionenaustauschers verwendet werden, der auf das Albumin
-8-
709816/1155
nicht denaturierend wirkt. Es ist bereits eine große Anzahl
von solchen Ionenaustauschern bekannt und im Handel erhältlich. Solche Ionenaustauscher sind aus einer Matrix eines
hydrophilen organischen Polymeren aufgebaut, welches zwar unlöslich ist, aber dazu imstande ist, in Wasser aufzuquellen,
und das chemisch gebundene Ionenaustauschergruppen enthält. Die Matrix ist vorzugsweise ein Polymeres auf der
Grundlage eines Polysaccharide, z.B. ein vernetztes Dextran, Agarose, eine vernetzte Agarose, Cellulose und eine vernetzte
Cellulose.
Die Auswahl der spezifischen Ionenaustauschergruppen der Matrix ist ebenfalls nicht sehr kritisch. Vielmehr können
im Prinzip alle Arten von bekannten Ionenaustauschergruppen verwendet werden.Die Anionenaustauschergruppen können z.B.
aromatische oder aliphatische Aminogruppen, vorzugsweise Dialkylaminoalkylgruppen, z.B. Diäthylaminoäthylgruppen,
oder quaternäre Aminoalkylgruppen, z.B· Triäthanolamino-
oder Diäthyl-(2-hydroxypropyl)-aminoäthylgruppen, sein. Die
Kationenaustauschergruppen können z.B. SuIfonat-, Sulfat-,
Phosphono-, Carboxyl- oder phenolische Hydroxylgruppen, vorzugsweise Carboxymethylgruppen oder Sulfoalkylgruppen,
wie z.B. Sulfoäthyl- und Sulfopropylgruppen, sein.
Die obengenannten Alkylgruppen enthalten bis zu 6 Kohlenstoff atome und insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatome. Die
Ionenaustauschergruppen können an die Matrix mittels beispielsweise Äther-, Ester- oder Glycerylbindungen angeheftet
sein. Die Herstellung der gelbildenden Matrizen und ihre Substitution mit Ionenaustauschergruppen sind bekannte Techniken,
vgl. z.B. US-PS'en 3 275 576, 3 277 025 und 3 629 230,
-9-
70981 6/1155
GB-PS 1 013 585 und E.A. Peterson "Cellulosic ion exchangers",
North Holland Publishing Co. Amsterdam, London, 1970.
Besonders gut geeignete Anionenaustauscher sind DEAE-Sephadex und DEAE-Sepharose, erhältlich von Pharmacia Fine Chemicals,
Uppsala, Schweden. Diese bestehen aus diäthylaminoäthylsubstituiertem
vernetzten Dextran bzw. Agarose. SP-Sephadex, ein sulfopropylsubstituiertes vernetztes Dextran
der gleichen Firma, stellt einen besonders gut geeigneten Kationenaustauscher dar, wie z.B. auch sulfopropylsübstituierte
vernetzte Agarose.
Die Kapazität der bei dem erfindungsgemäßen "Verfahren verwendeten
Ionenaustauscher kann innerhalb ziemlich breiter Grenzen variieren. Die Anionenaustauscher haben eine Ionenaustauschkapazität
von 0,1 bis 4,0 mÄq/g (Trockengewicht), während die Kapazität der Kationenaustauscher 0,2 bis 5,0
(Trockengewicht) beträgt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
ein Anionenaustauscher vom Typ einer vernetzten, insbesondere DEAE-substituierten Agarose verwendet, und das Albumin
wird mit einem wäßrigen Puffer mit einem pH-Wert von
4,7 bis 4,9 und einer Ionenstärke von 0,025 bis 0,05, vorzugsweise nach dem Waschen mit einem Puffer mit einem pH-Wert
von etwa 5,0 bis 5,2 und einer Ionenstärke von 0,025 bis 0,05, eluiert. Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
wird ein Anionenaustauscher vom Typ vernetztes, insbesondere DEAE-substituiertes Dextren verwendet und das
Albumin wird mit einem wäßrigen Puffer mit einem pH-Wert
von 4,5 bis 4,7 und einer Ionenstärke von 0,05 bis 0,1,
-10-
709816/1155
vorzugsweise nach dem Waschen mit einem Puffer mit einem
pH-Wert von 5,0 bis 5,5 und einer Ionenstärke von 0,05 bis 0,1, eluiert.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Diese beschreiben einige spezielle Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Isolieren von Albumin.
a) Abtrennung der Faktoren I und VIII:
400 ml menschliches Blut wurden in 60 ml ACD-Lösung (22,0 g
Trinatriumcitrat, 8,0 g Zitronensäure und 24,5 g Dextrose pro 1 Lösung) gesammelt. Nach 30-minütigem Zentrifugieren
bei 1350 g und bei einer Temperatur von +4 C wurde das Plasma von der Zellsuspension abgetrennt. Das Plasma wurde bei
-300C eingefroren und bei +40C aufgetaut. Das Cryofällungsprodukt,
Vielehes Fibrinogen (Faktor I) und Faktor VIII enthielt,
wurde durch 30-minütiges Zentrifugieren bei 1350 g und +40C entfernt.
b) Abtrennung der Faktoren II, VII, IX und X:
0,15 g (Trockengewicht) DEAE-Sephadex A-50 (DEAE-substituiertes vernetztes Dextran von Pharmacia Fine Chemicals,
Uppsala, Schweden) wurde in einer 0,075M-NaCl-Losung quellen
gelassen und dreimal dekantiert. Der gequollene Ionenaustauscher wurde 0,5 h bei 1210C im Autoklaven behandelt,
mit 1M-NaCl gewaschen und in 0,075M-NaCl suspendiert. Er wurde zu 100 ml des Überstands der Stufe a) gegeben. Die
-11-
709816/1155
Suspension wurde 45 min lang gerührt. Sodann wurde das DEAE-Sephadex A-50-Gel mit den adsorbierten Faktoren II,
VII, IX und X abfiltriert, während das Filtrat eingefroren und bei -200C gelagert wurde.
c) Abtrennung von IgG:
Die gefrorene Plasmafraktion der Stufe b) wurde bei +40C
aufgetaut und der pH-Wert wurde mit 0,5M-NaOH-Losung auf
8,0 eingestellt. 12,0 g Polyäthylenglycol (MG 3000 bis
3700) wurden zu 100 ml der auf den pH-Wert eingestellten Plasmafraktion gegeben. Nach 30-minütigem Rühren bei +40C
wurde das gamma-G-Globulin enthaltende Ausfällungsprodukt
durch 10-minütiges Zentrifugieren bei 1800 g und +40C entfernt.
Der Überstand wurde mit 0,5M-HCl von +40C auf einen pH-Wert von 4,8 eingestellt. Sodann wurde eine weitere Menge
von Polyäthylenglycol 4000 zugesetzt, bis eine Endkonzentration von 22% (Gewicht/Volumen) erhalten wurde. Das
Gemisch wurde 30 min lang bei +40C gerührt und das Albumin
enthaltende Ausfällungsprodukt wurde durch 10-minütiges Zentrifugieren bei 1800 g und +40C gesammelt. Das Ausfällung
sprodukt wurde bei +40C in destilliertem Wasser aufgelöst
und der pH-Wert wurde mit 0,5M-NaOH auf 7,0 eingestellt. Die erhaltene Lösung (Lösung Pg) enthielt 75 mg Albumin
pro ml.
d) Reinigung auf dem Anionenaustauscher:
1,5 g DEAE-Sephadex A-50 wurden in 1M-Natriumacetatlösung
gequollen und in einen OjOSM-Natriumacetat/Essigsäure-Puffer
mit einem pH-Wert von 5,2 und einer Ionenstärke (i) von
-12-
709816/11S5
0,05 eingegeben. Das Ganze wurde in eine Säule mit einem Durchmesser von 26 mm zu einer Betthöhe von 87 mm und zu
einem Gesamtvolumen V^. von 46 ml eingepackt. Die Säule wurde
mit 2 χ V+ Natriumacetatpufferlösung mit einem pH-Wert
von 5,2 und I = 0,05 gewaschen. 20 ml der in der Stufe c) erhaltenen Lösung P2 (enthaltend 75 mg Albumin/ml) wurden
sodann auf die Säule gegeben, die hierauf mit 100 ml Natriumacetatpuffer mit einem pH-Wert von 5,2 und I = 0,05
gewaschen wurde. Die Säule wurde hierauf mit einem Natriumacetat/Essigsäure-Puffer
mit einem pH-Wert von 4,7 und I = 0,1 bei einem . Eluierungsverhältnis von 100 ml/h, was 19 cm/h
entspricht, eluiert. Die Albumin enthaltende Fraktion (Fraktion DE2) - 50 ml - wurde gesammelt.
Der pH-Wert wurde mit 0,5M-NaOH auf 5,2 eingestellt. Die Leitfähigkeit wurde durch Verdünnung mit destilliertem
Wasser auf den ursprünglichen Wert der DE2-Fraktion eingestellt.
Die DEAE-Sephadex-Säule wurde regeneriert, indem sie mit
Natriumacetat/Essigsäure-Puffer mit einem pH-Wert von 4,0 und I = 0,15 zur Eluierung von restlichem Proteinmaterial
und sodann mit dem Ausgangspuffer Natriumacetat/Essigsäure mit einem pH-Wert von 5,2 und I = 0,05 gewaschen wurde.
e) Reinigung auf dem Kationenaustauscher:
1,5 g SP-Sephadex C-50 (sulfopropylsubstituiertes vernetztes
Dextrangel von Pharmacia Fine Chemicals, Uppsala, Schweden) vrurden in einem Ο,ΙΜ-Natriumacetat/Essigsäure-Puffer
mit einem pH-Wert von 5,2 und I = 0,1 quellen gelassen und
-13-
709816/1155
in eine Säule mit einem Durchmesser von 26 mm zu einer Höhe von 70 mm und einem Gesamtvolumen V+ von 37 ml eingepackt.
Die Säule wurde mit 2 χ V+ des Quellungspuffers
gewaschen. 50 ml der DE2-Fraktion von der Stufe d) (pH-Wert 5,2, I = 0,1) wurden auf die Säule aufgegeben. Die Albumin
enthaltende Fraktion wurde sofort mit dem gleichen Puffer (pH-Wert 5,2, I = 0,1) mit einer Eluierungsgeschwindigkeit
von 100 ml/h, was 19 cm/h entspricht, eluiert. Es wurden 85 ml gesammelt. Die Säule wurde regeneriert, indem
sie mit Natriumacetat/Essigsäure-Puffer, pH-Wert 8,0, I = 0,4, zur Eluierung von restlichem Protein und sodann mit
dem Ausgangspuffer, Natriumacetat/Essigsäure-Puffer, pH-Wert 5,2, I = 0,1, gewaschen wurde.
f) Aufarbeitung:
110 g Sephadex G-25 Fine (vernetztes Dextrangel von Pharmacia
Fine Chemicals, Uppsala, Schweden) wurden in destilliertem Wasser quellen gelassen und in eine Säule mit einem
Durchmesser von 50 mm zu einer Betthöhe von 25 cm und einem Gesamtvolumen von 495 ml eingepackt. 50 ml der gereinigten
Albumin enthaltenden Fraktion der Stufe e) wurden auf die Säule aufgegeben und mit destilliertem Wasser mit einer
Geschwindigkeit von 495 ml/h, was 25 cm/h entspricht, eluiert. Das salzfreie Albumin wurde gesammelt - 95 ml - und lyophilisiert.
Das lyophilisierte Albumin wurde zu einer Konzentration von 20% (Gewicht/Volumen) in physiologischer Kochsalzlösung,
die 0,004M-Natriumcaprylat enthielt, aufgelöst. Der pH-Wert
wurde mit Natriumbicarbonat auf 6,8 eingestellt. Das End-
-14-
7 0 9 8 16/1155
produkt wurde durch sterile Filtration durch ein 0,22 mii-Filter
und 10-stündige Wärmebehandlung bei 60 - 0,5°C erhalten.
Die Reinheit und die Identität des Endprodukts wurden durch Gradientenelektrophorese auf Polyacrylamidgel,
gekreuzte Immunoelektrophorese, Immunodiffusion und Gelfiltration
auf Sephadex G-150 (vernetztes Dextrangel von Pharmacia Fine Chemicals, Uppsala, Schweden) überprüft.
Es stellte sich heraus, daß das Produkt mehr als 96% menschliches
Plasmaalbumin bei einer Arbuminpolymerkonzentration von weniger als 3,5% enthielt. Die Gesamtausbeute war größer
als 90%. Die Ausbeute an Albumin über die Anionen- und Kationenaustauscherstufen (d und e) war größer als 99%.
120 ml einer sedimentierten Suspension von DEAE-Sepharose
(DEAE-substituiertes vernetztes Agarosegel von Pharmacia Fine Chemicals, Uppsala, Schweden) wurden mit 300 ml 1M-Natriumacetat
gewaschen und in einen Natriumacetat/Essigsäure-Puffer mit pH-Wert 5,0 und I = 0,025 überführt. Das
Gemisch wurde in eine Säule mit einem Durchmesser von 50 mm zu einer Betthöhe von 60 mm und einem Gesamtvolumen (V^)
von 120 ml eingepackt. Die Säule wurde mit 2 χ V^ Natriumacetatpuffer
mit einem pH-Wert von 5,0 und I = 0,025 gewaschen. Es wurden 30 ml Albuminlösung der Stufe c) des
Beispiels 1 aufgegeben (Lösung P2, 75 mg Albumin/ml). Hierauf
wurde die Säule mit dem Ausgangspuffer (pH-Wert 5,0, I =s 0,025) gewaschen. Die Waschfraktionen wurden verworfen. Sodann wurde die Albumin enthaltende Fraktion mit Natriumacetatpuffer
mit einem pH-Wert von 4,9 und I = 0,05 eluiert (Eluierungsgeschwindigkeit 25 cm/h) und 90 ml wurden
gesammelt.
-15-
709816/1155
Die Ionenstärke der erhaltenen Lösung wurde auf 0,1 erhöht und der pH-Wert wurde durch Zugabe von Natriumacetat
auf 5,2 eingestellt. Diese Fraktion wurde auf einer SP-Sephadex-Säule
behandelt und wie im Beispiel 1, Stufen e) bzw. f), aufgearbeitet. Das Endprodukt war rein und es wurde
mit der gleich hohen Ausbeute wie im Beispiel 1 erhalten.
Die DEAE-Sepharose-Säule wurde regeneriert, indem sie mit
Natriumacetat/Essigsäure-Puffer mit einem pH-Wert von 4,0
und I = 0,05 zur Eluierung von restlichem Protein und sodann mit 2 χ V+ Natriumacetat/Essigsäure-Puffer mit einem
pH-Wert von 5,0 und I = 0,025 gewaschen wurde.
1,0 g CM-Sephadex C-50 (carboxymethylsubstituiertes vernetztes
Dextrangel von Pharmacia Fine Chemicals, Uppsale, Schweden) wurde im Natriumacetat/Essigsäure-Puffer mit einem
pH-Wert von 6,2 und I = 0,1 quellen gelassen. Das Gemisch wurde in eine Säule mit einem Durchmesser von 16 mm zu
einer Betthöhe von 17,5 cm und einem Gesamtvolumen (V^) von
35 ml eingepackt. Die Säule wurde mit 2 χ V^ Ausgangspuffer
mit einem pH-Wert von 6,2 und I = 0,1 gewaschen. 20 ml Albumin enthaltende Lösung von der Stufe c) des Beispiels
(Lösung Pp, 75 mg Albumin/ml) wurden auf die Säule aufgegeben.
Die Albumin enthaltende Fraktion wurde mit dem gleichen Puffer mit einem pH-Wert von 6,2 und I = 0,1 eluiert
(Eluierungsgeschwindigkeit 19 cm/h) und es wurden 32 ml gesammelt.
-16-
709816/1 155
Der pH-Wert dieser Fraktion wurde - ohne Veränderung der Ionenstärke - durch Zugabe von 1M-Essigsäure auf einen
Wert von 4,7 verringert. Die Fraktion wurde weiter auf DEAE-Sephadex in Analogie zur Stufe d) des Beispiels 1
(Eluierung bei einem pH-Wert von 4,7 und I s 0,1) gereinigt und wie in Stufe f) des Beispiels 1 aufgearbeitet.
Das Endprodukt war genauso rein wie dasjenige des Beispiels 1 und es wurde mit der gleich hohen Ausbeute erhalten.
-17-
709816/1155
Claims (7)
1.) Verfahren zum Isolieren von Albumin aus Plasmaprodukten,
dadurch gekennzeichnet , daß man eine Plasmafraktion, die Albumin in gelöster Form enthält
und die im wesentlichen von den Koagulationsfaktoren I, II, VII, VIII, IX und X und auch von dem Hauptteil des IgG
frei ist, in beliebiger Reihenfolge einerseits auf einem Anionenaustauscher und andererseits auf einem Kationenaustauscher auftrennt, wobei man die Auftrennungen durch
Eluierung mit wäßrigen Puffersystemen durchführt und die albuminreichen Fraktionen nach jeder Auftrennung sammelt
und wobei man die albuminreiche Fraktion von der zweiten chromatographischen Stufe entsalzt und in bekannter Weise
aufarbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Auftrennung durch Säulenchromatographie
durchführt, wobei man das Albumin auf der Anionenaustauschersäule mit einem wäßrigen Puffer mit
einem pH-Wert von 4,5 bis 4,9 und einer Ionenstärke von
0,025 bis 0,1 eluiert und wobei man das Albumin auf der Kationenaustauschersäule mit einem wäßrigen Puffer mit
einem pH-Wert von 5,2 bis 6,5 und einer Ionenstärke von 0,1 bis 0,05 eluiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man für die Auftrennung
auf dem Kationenaustauscher einen wäßrigen Puffer mit einem
pH-Wert von 5,2 bis 5,7 verwendet.
-18-
709 818/1136
ORIGINAL INSPECTED
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß man die Auftrennung
auf dem Anionenaustauscher vor der Auftrennung auf dem Kationenaustauscher vornimmt und daß man ein Waschen mit
einem wäßrigen Puffer mit einem pH-Wert von 5 bis 5,5 und einer Ionenstärke von 0,025 bis 0,1 durchführt, bevor man die
albuminreiche Fraktion bei einem pH-Wert von 4,5 bis 4,9 und einer Ionenstärke von 0,025 bis 0,1 eluiert.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß man Acetat- oder Citratpuffer
als wäßrige Puffersysteme verwendet.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ionenaustauscher
Matrizen von hydrophilen organischen Polymeren verwendet, die wasserunlöslich, jedoch mit Wasser quellbar
sind und die mit Ionenaustauschergruppen substituiert sind.
7 0 9 8 16/1155
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7511295A SE405549B (sv) | 1975-10-09 | 1975-10-09 | Forfarande for isolering av albumin ur plasmaprodukter genom kromatografisk fraktionering |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2645466A1 true DE2645466A1 (de) | 1977-04-21 |
| DE2645466C2 DE2645466C2 (de) | 1983-08-11 |
Family
ID=20325752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2645466A Expired DE2645466C2 (de) | 1975-10-09 | 1976-10-08 | Verfahren zum Isolieren von Albumin aus Plasmaprodukten |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4086222A (de) |
| JP (1) | JPS5247915A (de) |
| DE (1) | DE2645466C2 (de) |
| FR (1) | FR2327256A1 (de) |
| GB (1) | GB1554592A (de) |
| SE (1) | SE405549B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0041173A1 (de) * | 1980-05-27 | 1981-12-09 | IMMUNO Aktiengesellschaft | Die Blutkoagulation aktivierende Produkte und Verfahren zu deren Herstellung |
| EP0041174A1 (de) * | 1980-05-27 | 1981-12-09 | Miles Laboratories, Inc. | Die Blutkoagulation aktivierendes Produkt und Verfahren zu dessen Herstellung |
Families Citing this family (35)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4075197A (en) * | 1976-09-20 | 1978-02-21 | Monsanto Company | Serum albumin production |
| US4228154A (en) * | 1979-02-26 | 1980-10-14 | Armour Pharmaceutical Company | Purification of plasma albumin by ion exchange chromatography |
| FR2543448A1 (fr) * | 1983-04-01 | 1984-10-05 | Rhone Poulenc Spec Chim | Procede de fractionnement du plasma |
| FR2548670B1 (fr) * | 1983-07-07 | 1985-10-25 | Merieux Inst | Procede de preparation des principales proteines du sang hemolyse sous forme non denaturee |
| US4629705A (en) * | 1984-05-31 | 1986-12-16 | The Dow Chemical Company | Indirect-photometric chromatography done in and with a variable capacity weakly basic or acidic ion exchange column |
| US4664806A (en) * | 1985-01-22 | 1987-05-12 | Ciba-Geigy Corporation | Anionically modified polysaccharides chromatography agents |
| US4721572A (en) * | 1985-07-12 | 1988-01-26 | Miles Laboratories, Inc. | Purfication of blood clotting factors and other blood proteins on non-carbohydrate sulfated matrices |
| US4740306A (en) * | 1986-03-17 | 1988-04-26 | Temple University - Of The Commonwealth System Of Higher Education | Chromatographic column |
| JPS63102118U (de) * | 1986-12-23 | 1988-07-02 | ||
| NL8701915A (nl) * | 1987-08-14 | 1989-03-01 | Waander Riethorst | Adsorbensmateriaal en toepassing daarvan voor het isoleren van stollingsfaktoren. |
| IL88326A (en) * | 1987-11-18 | 1993-03-15 | Gist Brocades Nv | Purification of serum albumin |
| US4990447A (en) * | 1988-06-24 | 1991-02-05 | Gist-Brocades Nv | Process for the purification of serum albumin |
| US5277818A (en) * | 1988-10-31 | 1994-01-11 | The Green Cross Corporation | Albumin preparation and process for preparing the same |
| JP3554796B2 (ja) * | 1988-10-31 | 2004-08-18 | 三菱ウェルファーマ株式会社 | アルブミン製剤及びその製造方法 |
| FR2648048B1 (fr) * | 1989-06-08 | 1994-06-03 | Lille Transfusion Sanguine | Procede de preparation de solutions d'albumine purifiee |
| JPH0768137B2 (ja) * | 1989-06-15 | 1995-07-26 | 株式会社ミドリ十字 | アルブミン製剤及びその製法 |
| US5250662A (en) * | 1989-10-05 | 1993-10-05 | Alpha Therapeutic Corporation | Albumin purification |
| CA2022165C (en) * | 1989-10-05 | 1999-11-23 | Chong E. Chang | Albumin purification |
| FR2672604B1 (fr) * | 1991-02-07 | 1995-05-05 | Pasteur Merieux Serums Vacc | Procede pour isoler de l'albumine humaine a partir du surnageant iv, notamment iv-4, ou de la fraction v de cohn ou d'un surnageant ou fraction analogue. |
| KR930702381A (ko) * | 1991-07-12 | 1993-09-08 | 한스 발터 라벤 | 혈청 알부민의 정제방법 |
| US5849874A (en) * | 1991-07-12 | 1998-12-15 | Gist-Brocades, N.V. | Process for the purification of serum albumin |
| FR2686620B1 (fr) * | 1992-01-27 | 1995-06-23 | Rhone Poulenc Rorer Sa | Serum-albumine humaine, preparation et utilisation. |
| JPH07102147B2 (ja) * | 1992-03-16 | 1995-11-08 | 株式会社ミドリ十字 | ヒト血清アルブミンの着色抑制方法 |
| US5728553A (en) * | 1992-09-23 | 1998-03-17 | Delta Biotechnology Limited | High purity albumin and method of producing |
| AUPM388494A0 (en) * | 1994-02-16 | 1994-03-10 | Csl Limited | Process for removing endotoxins |
| JP3702474B2 (ja) * | 1994-06-01 | 2005-10-05 | 三菱ウェルファーマ株式会社 | 血清アルブミン製剤の製造方法 |
| DE19538625C2 (de) * | 1995-10-17 | 1999-08-12 | Sartorius Gmbh | Verfahren zur Abtrennung von Albumin aus Serum durch Membranionenaustauschchromatographie |
| ES2103236B1 (es) * | 1996-01-30 | 1998-04-16 | Grifols Grupo Sa | Albumina humana terapeutica con baja capacidad para la fijacion de aluminio. |
| US5936003A (en) * | 1997-03-03 | 1999-08-10 | Dionex Corporation | Hydrolytically stable resins for use in anion-exchange chromatography |
| GB9902000D0 (en) | 1999-01-30 | 1999-03-17 | Delta Biotechnology Ltd | Process |
| US6693173B2 (en) | 2000-12-26 | 2004-02-17 | Alpha Therapeutic Corporation | Method to remove citrate and aluminum from proteins |
| US7365173B2 (en) * | 2002-02-04 | 2008-04-29 | American National Red Cross | Method for the production of pure virally inactivated butyrylcholinesterase |
| SG173469A1 (en) | 2009-02-20 | 2011-09-29 | Ventria Bioscience | Cell culture media containing combinations of proteins |
| CN102816230B (zh) * | 2012-08-27 | 2014-02-12 | 同路生物制药股份有限公司 | 人血白蛋白的制备方法 |
| CN110878120B (zh) * | 2019-10-31 | 2023-06-13 | 华兰生物工程重庆有限公司 | 一种从组分ii上清液中回收白蛋白的方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042594B (de) * | 1955-09-02 | 1958-11-06 | Roehm & Haas Gmbh | Verfahren zur Reindarstellung von wasserloeslichen Eiweissstoffen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3657116A (en) * | 1971-05-05 | 1972-04-18 | Wolfgang Haller | Process for the separation of blood components |
| US3959128A (en) * | 1974-12-27 | 1976-05-25 | Preventive Systems, Inc | Process for removing endotoxin from biological fluids |
-
1975
- 1975-10-09 SE SE7511295A patent/SE405549B/xx not_active IP Right Cessation
-
1976
- 1976-09-28 US US05/727,611 patent/US4086222A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-10-07 FR FR7630174A patent/FR2327256A1/fr active Granted
- 1976-10-08 JP JP51121170A patent/JPS5247915A/ja active Granted
- 1976-10-08 GB GB41995/76A patent/GB1554592A/en not_active Expired
- 1976-10-08 DE DE2645466A patent/DE2645466C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042594B (de) * | 1955-09-02 | 1958-11-06 | Roehm & Haas Gmbh | Verfahren zur Reindarstellung von wasserloeslichen Eiweissstoffen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0041173A1 (de) * | 1980-05-27 | 1981-12-09 | IMMUNO Aktiengesellschaft | Die Blutkoagulation aktivierende Produkte und Verfahren zu deren Herstellung |
| EP0041174A1 (de) * | 1980-05-27 | 1981-12-09 | Miles Laboratories, Inc. | Die Blutkoagulation aktivierendes Produkt und Verfahren zu dessen Herstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2327256B1 (de) | 1978-12-22 |
| FR2327256A1 (fr) | 1977-05-06 |
| SE405549B (sv) | 1978-12-18 |
| DE2645466C2 (de) | 1983-08-11 |
| JPS5632317B2 (de) | 1981-07-27 |
| JPS5247915A (en) | 1977-04-16 |
| SE7511295L (sv) | 1977-04-10 |
| US4086222A (en) | 1978-04-25 |
| GB1554592A (en) | 1979-10-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2645466C2 (de) | Verfahren zum Isolieren von Albumin aus Plasmaprodukten | |
| AT407115B (de) | Verfahren zur herstellung eines konzentrates von standardisiertem, menschlichem von willebrand-faktor | |
| DE2324717C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines stabilen AHF-Konzentrates (Faktor VIII) | |
| DE2459291C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines antihämophiles Globulin A enthaltenden Konzentrats neben einem Prothrombin- Komplex und einer Lösung von lagerstabilen Serumproteinen | |
| DE2854381A1 (de) | Verfahren zur gewinnung des antihaemophilen faktors viii aus blut, blutplasma oder blutplasma-fraktionen | |
| DE69128088T2 (de) | Trennung der proteine und farbstoffe | |
| DE2127159C2 (de) | IgG-Immunglobulinfraktion und ihre Herstellung | |
| DE2742150C2 (de) | ||
| DE2323981C3 (de) | Verfahren zur Isolierung des thrombinartig wirkenden Bestandteils aus dem Gift der Otter Agkistrodon rhodostoma | |
| EP0033000A1 (de) | Neues Protein PP15, ein Verfahren zu seiner Herstellung sowie seine Verwendung | |
| DE1767285C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines stabilen, hochwirksamen AHF-Konzentrates und Mittel zur Behandlung der Hämophilie | |
| DE2259405C2 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Orgotein aus roten Blutzellen | |
| DE69030414T2 (de) | Reinigung von Albumin | |
| DE2428955C3 (de) | Verfahren zur Abtrennung der enzymatischen Komponente mit in vivo antikoagulierender und in vitro koagulierender Wirkung aus dem Gift der Schlange Ancistrodon rhodostoma und daraus hergestellte Mittel | |
| DE2715748C3 (de) | Gereinigte aktive Verbindung des Plasminogen-Typs menschlichen Ursprungs und ihre Verwendung | |
| CH575433A5 (en) | Treatment of post-traumatic arthritis - with orgotein | |
| DE2259404A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von orgotein aus tierischem gewebe | |
| DE69409390T2 (de) | Verfahren zur Extraktion und Reinigung von Alpha-1-Antitrypsin (alpha 1-pI) aus Cohnischer Fraktion IV-1 | |
| DE2815853A1 (de) | Gereinigte urokinasepraeparate und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2424118B2 (de) | Verfahren zur herstellung von hochreinem kallikrein | |
| DE2333884A1 (de) | Verfahren zur herstellung von gereinigtem albumin und das dabei erhaltene gereinigte albumin | |
| DE2635894A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines antihaemophiles globulin a enthaltenden konzentrats | |
| DE1818054C2 (de) | Verfahren zur Gewinnung von cytobiotischen Globulinen | |
| DE2733923A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von humanalbumin | |
| AT271725B (de) | Verfahren zur Gewinnung von Gammaglobulin |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: LINDQUIST, LARS OLOF EDVARD BERGLOEF, JAN HAAKAN CURLING, JOHN MALCOLM, UPPSALA, SE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |