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DE2645173A1 - Gehaeuse, behaelter oder rohrleitungsteil, insbesondere verbindungsstueck fuer rohrleitungen in form von boegen, abzweigung, verjuengung und erweiterung, sogenannte fittinge fuer den wasser-, abwasser- oder anderen rohrleitungsbau - Google Patents

Gehaeuse, behaelter oder rohrleitungsteil, insbesondere verbindungsstueck fuer rohrleitungen in form von boegen, abzweigung, verjuengung und erweiterung, sogenannte fittinge fuer den wasser-, abwasser- oder anderen rohrleitungsbau

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Publication number
DE2645173A1
DE2645173A1 DE19762645173 DE2645173A DE2645173A1 DE 2645173 A1 DE2645173 A1 DE 2645173A1 DE 19762645173 DE19762645173 DE 19762645173 DE 2645173 A DE2645173 A DE 2645173A DE 2645173 A1 DE2645173 A1 DE 2645173A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
fitting
core
mold
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762645173
Other languages
English (en)
Inventor
Spaeter Genannt Werden Wird
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIEPER KARL HEINZ
Original Assignee
PIEPER KARL HEINZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PIEPER KARL HEINZ filed Critical PIEPER KARL HEINZ
Priority to DE19762645173 priority Critical patent/DE2645173A1/de
Publication of DE2645173A1 publication Critical patent/DE2645173A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L43/00Bends; Siphons
    • F16L43/008Bends; Siphons made from plastic material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/20Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of indefinite length
    • B29C44/32Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. linings, inserts or reinforcements
    • B29C44/322Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. linings, inserts or reinforcements the preformed parts being elongated inserts, e.g. cables
    • B29C44/324Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. linings, inserts or reinforcements the preformed parts being elongated inserts, e.g. cables the preformed parts being tubular or folded to a tubular shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L47/00Connecting arrangements or other fittings specially adapted to be made of plastics or to be used with pipes made of plastics
    • F16L47/26Connecting arrangements or other fittings specially adapted to be made of plastics or to be used with pipes made of plastics for branching pipes; for joining pipes to walls; Adaptors therefor
    • F16L47/32Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Gehäuse, Behälter oder Rohrleitungsteil, insbesondere
  • Verbindungsstück für Rohrleitungen in Form von Bögen, Abzweigung, Verjüngung und Erweiterung, sogenannte Fittinge für den Wasser-, Abwasser- oder anderen Rohrleitungsbau.
  • Die Erfindung betrifft ein Gehäuse, Behälter oder Rohrleitungsteil, insbesondere Verbindungsstück für Rohrleitungen in Form von Bögen, Abzweigung, Verjüngung und Erweiterung, sogenannte Fittinge für den Wasser-, Abwasser- oder anderen Rohrleitungsbau, unter Verwendung von Kunststoff sowie Gehäuse für Schmutzfänger, die mit einem Sieb versehen, saugseitig vor Pumpen geflanscht werden oder Behälter, die als Überlauf- oder Klärbehälter dienen.
  • Es ist bekannt, Rohrleitungen und deren Formstücke (Fittinge) aus Metall, beispielsweise aus Kupfer, herzustellen und mit einer Ummantelung aus einem schlauchförmigen Kunststoff zu versehen. Es ist auch bekannt, Rohre und deren Fittinge aus einem Kunststoff herzustellen, beispielsweise aus einem Polyvinylchlorid-Kunststoff oder aus einem anderen geeigneten, dem Anwendungszweck angepaßten Kunststoff, beispielsweise aus Polyolefin. Solche Rohrleitungen und Rohrleitungsteile sind jedoch nur bis zu einem bestimmten Nennweitendurchmesser für unter Druck stehende Medien verwendbar, was insbesondere für die sogenannten Fittinge oder Formstücke gilt.
  • Für Rohrleitungen für unter Druck stehende Medien werden daher, selbst bei Verwendung von Kunststoff oder armierten Kunststoffen für das eigentliche Rohr, die Fittinge nach wie vor aus Grauguß oder als Schweißteile im manuellen Verfahren aus Kunststoff hergestellt und in die Kunststoffrohrleitungen eingebaut. Dieses Verfahren ist jedoch außerordentlich unwirtschaftlich und unpraktisch, schon allein wegen der hohen Gewichte, die solche Fittinge bei Nennweiten über 200 mm haben.
  • Außerdem ist das Herstellungsverfahren aufwendig und teuer und darüberhinaus muß dieses Rohrverbindungsstück aus Grauguß, sei es in Form eines Rohrbogens, einer Abzweigung, eines T-oder Kreuzstückes, einer Verjüngung oder Erweiterung, zumindest seine äußere Oberfläche durch eine entsprechende Beschichtung gegen die Einwirkung der Medien in der Umgebung, in die es verlegt wird, geschützt werden. Wenn darüberhinaus die Rohrleitung außerdem auch noch unter Druck stehende, aggressive Medien führt, ist zusätzlich insbesondere eine Verkleidung oder Beschichtung der inneren, mit dem Medium in Berührung gelangenden Gußoberfläche vorzunehmen. Die obige Darstellung zeigt, daß das Verfahren, wie es derzeitig praktiziert wird, Rohre aus Kunststoff oberhalb einer bestimmten Nennweite, jedoch die Fittinge aus Grauguß mit entsprechenden Oberflächen zu verwenden, außerordentlich aufwendig und unwirtschaftlich ist. Grund für dieses aufwendige Verfahren ist der Umstand, daß es bisher nicht gelang, Formstücke dieser Art für entsprechende Nennweiten und hohe Drücke aus Thermoplastkunststoff herzustellen. Fittinge aus GFK sind bekannt, ebenso Bogen mit großem Radius.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, Formstücke für Rohrleitungen der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die aus einem Material hergestellt sind, welches dem der Rohrleitungen entspricht, das gegen aggressiven Medien beständig ist, selbst dann, wenn diese unter Druck stehen und erwärmt sind und das hohen Leitungsdrücken mit Sicherheit zu widerstehen vermag.
  • Gelöst wird das erfindungsgemäß nun dadurch, daß das Formstück, sei es ein Bogen, Abzweigung oder dergleichen, aus einem massiven Kunststoffkern besteht, der auf seiner Außenfläche von einer Hartschaumschicht umhüllt ist.
  • In Verfolg des Erfindungsgedanken soll auf die äußere Oberfläche der Hartschaumschicht eine weitere Schicht aus einem massiven Kunststoff aufgebracht sein.
  • Als Material für den Kern des Formstückes eignet sich beispielsweise Polyvinylchlorid, aber auch besonders Polyesterharz, das vorzugsweise durch Glasfasern armiert ist.
  • Diese Glasfasern können in Form von Rovings oder in Form von Matten eingesetzt sein. Bei dem Hartschaum handelt es sich vorzugsweise um ein Polyurethanhartschaum, während die dritte äußere Schicht, die gegebenenfalls noch aufgebracht wird, wieder aus dem Material des Formstückkernes besteht, also beispielsweise aus Polyvinylchlorid (PVC) oder aus glasfaserarmierten Kunststoff (GFK) oder aus einer Kombination beider Werkstoffe, in welcher bei einem Kern die Klebemuffe aus PVC ist.
  • Die Herstellung des Formstückes (Fitting) erfolgt unter Verwendung einer Form, die ja nach Art des Formstückes, aus mehreren Teilen bestehen kann, vorzugsweise aus Aluminium gefertigt ist und auf der, beispielsweise im Spritz- oder Handauflegeverfahren, der Formstückkern in Form eines spezifisch geformten Rohrteiles hergestellt wird. Nachdem dieses Formstück fertiggestellt ist, wird der Kern, samt Kernform, in die äußere Form eingelegt, die äußere Hartschaumschicht aufgebracht und dann die Form aus seinem Innenraum entfernt.
  • Dies geschieht in einer weiteren Form, die in ihrer äußeren Kontur und Gestalt dem Formstück entspricht, jedoch größere lichte Abmessungen besitzt und in der das Formstück so angeordnet und befestigt wird, daß an allen Seiten um das Formstück herum ein gleichmäßig breiter oder tiefer Abstand zur Innenwand der Form verbleibt. Die Form wird sodann geschlossen und der Zwischenraum durch den einzufüllenden, in der Form aufschäumenden Hartschaum ausgefüllt. Dies geschieht über eine handelsübliche Hochdruckschaummaschine.
  • Vorzugsweise ist vor der Einbringung des Hartschaums die äußere Oberfläche des Formstückkernes, die mit dem Hartschaum in Verbindung treten wird, so präpariert, daß eine möglichst gute, mechanische und chemische Verbindung damit erfolgt. Zu diesem Zweck kann die äußere Oberfläche des Formstückkernes aus PVC oder GFK mit geeigneten organischen Verbindungen angelöst, aufgerauht oder unter Zusatz eines Feststoffes präpariert werden. Wenn dann der Hartschaum in den Raum zschen Formstückkern und Innenwand der eigentlich das Formstück umgebenden Form mit Hartschaum ausgefüllt wird, entsteht eine feste, gute Verbindung, die in der Lage ist, Schub-, Zug- und Scherkräfte aufzunehmen. Bei der Erstarrung des Hartschaums in der Form schrumpft dieser und zeßt sich fest um den Formstückkern herum an, so daß ein mehrschichtiges Gebilde entsteht, das in der Lage ist, hohe Innendrücke aufzunehmen, wobei gerade die äußere, quasi auf den Formstückkern ~aufgeschrumpfte" Hartschaumschicht besonders zur Erhöhung der Festigkeit des Formstückes beiträgt.
  • Im Verfolg des Erfindungsgedankens und im Rahmen des Herstellungsverfahren solcher Formstücke, das ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist, kann der Hartschaum auch für besondere Anwendungszwecke durch Gießharz ersetzt sein, beispielsweise Epoxidharz, wodurch die mechanischen Festigkeitswerte weiter steigerbar sind und wodurch die äußere Oberfläche des Formstückes, die bei Verlegen in Untergrund beispielsweise mit aggressiven sauren oder alkalischen Medien in Berührung kommt, weiter in ihrer Beständigkeit verbessert werden kann.
  • Es ist in weiterer Ausgestaltung des erfinderischen Gedankens aber auch möglich, in die Form, vorzugsweise einer zweischaligen Form, Kunststoffschalen einzulegen bzw. auf die inneren Oberflächen der Form aufzubringen, die in ihrer Kontur dem herzustellenden Formstück entsprechen, aberqrößere lichte Abmessungen besitzen, so daß nach dem Einsetzen des Formstück kernes in die Form und nach Schließen der Form zwischen der äußeren Oberfläche des Formstückkernes und der inneren Ober fläche der in die Form eingebrachten Kunststofrschalen ein Zwischenraum verbleibt, der dann wieder mit einem Hartschaum der eingangs beschriebenen Art, beispielsweise ausgeschäumt wird, so daß sich ein dreischichtiges Gebilde ergibt. Bei einer solchen Ausgestaltung kann der Formstückkern beispielsweise aus glasfaserverstärkten Polyesterharz sein, eine Schicht Polyurethanhartschaum tragen und auf dieser kann wiederum eine Schicht aus Polyvinylchlorid angeordnet sein. Ein solches Gebilde ist nicht nur fest, sondern auch weitgehend gegen Korrosion jedweder Art von innen und außen geschützt. Es ist in diesem Zusammenhang auch möglich, beispielsweise das Formstück aus einem Kern aus PVC oder GFK herzustellen, es mit Hartschaum zu beschichten, es aus der Form herauszunehmen und auf die äußere durch die Innenwand der Form erzeugte Oberfläche in einem an sich bekannten Verfahren eine weitere Schutzschicht in Form eines Kunststoffes aufzubringen.
  • Die Innenseite oder die innere Oberfläche der Form, die die äußere Kontur des Hartschaums bestimmt, kann darüberhinaus strukturiert werden, beispielsweise mit Riefen, Rillen, Rippen, stiftförmigen Erhebungen oder dergleichen versehen sein, so daß in der äußeren Oberfläche des Schaums eine entsprechende Gegenstruktur erzeugt wird. Diese kann dann zur weiteren Gestaltung, Beschichtung, usw. der äußeren Oberfläche des Hartschaums herangezogen werden.
  • Es ist auch möglich, auf der Forminnenseite in geeigneter Weise einzuformende Gegenstände zu befestigen, die dann von dem Hartschaum miterfaßt und umhüllt werden und beim AUE-formen aus der Oberfläche des Hartschaums herausstehen. So können beispielsweise Schellen, Ösen, Gewindeteile usw. eingeformt werden.
  • Zum Ausschäumen des Hohlraumes der Form, in welchem der Formstückkern entsprechend angeordnet ist, werden vorzugsweise Schaumstoffe verwandt mit einem Raumgewicht oberhalb von 400 kg/ cbm. Das Ausschäumen der Form mit dem Hartschaum erfolgt unter Druck unter Verwendung einer Überdosis, so daß man eine höhere Schaumstoffdichte erzielt. Durch den Druck wird eine sichere Ausschäumung der Form, eine höhere Schaumstoffdichte an den Randschichten und eine gute Haftung auf der Oberfläche des Formkernes erzielt. Auf die äußere Oberfläche kann, wie bereits oben erwähnt, weitere der Steigerung der Festigkeit dienenden Materialien aufgebracht werden, so daß sich eine Verbundkonstruktior ergibt.
  • Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels, welches in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein Formstück in Form eines Winkels perspektivisch dargestellt, zusammen mit einer Form, in der die Fertigstellung erfolgt und Fig. 2 bis 4 zeigen fertige Formstücke und einen Behälter im Schnitt. Der Formstückkern 1 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Winkelstück mit einer großen Nennweite von beispielsweise 200 mm, welches aus einem Kunststoff hergestellt ist, beispielsweise aus Polyvinylchlorid, vorzugsweise aus einem glasfaserverstärkten Polyesterharz.
  • Zu diesem Zweck wird eine Form, vorzugsweise eine mehrteilige Form aus Aluminium, verwendet, auf deren Oberfläche dieses Formstück 1 hergestellt ist. Bei der Verwendung von glasverstärktem Polyesterharz kann das Knie durch Aufspritzen des mit Glasfaser vermischten Polyesterharzes geschehen. Es ist jedoch auch möglich in an sich bekannter Weise, dieses Knie aus Glasseiden-Rovings- oder aus Glasseidenmattenteilen im Handauflegeverfahren herzustellen, wobei auf die Form zunächst ein Trennmittel aufgestrichen wird, dann Glasseidenmattenstücke aufgelegt werden, diese mit Polyesterharz durchtränkt werden, erneut Glasseidenmattenstücke aufgelegt werden, usw. bis das Formstück die gewünschte endgültige Form erhalten hat. Die mehrteilige Form wird dann aus dem fertigerhärteten Formstück herausgenommen,und zur Weiterverarbeitung wird dieses Formstück in eine Hohlform eingesetzt, die wie in der Zeichnung dargestellt, aus zwei Teilen, 2 und 2' besteht, derart, daß das Winkelstück 1 allseitlich von einer Luftschicht umgeben ist.
  • Diese Luftschicht hat eine Dicke, je nach Größe des Formstückes, bis zu mehreren cm, d. h. der Abstand von der äußeren Oberfläche 3 des Formstückes zur inneren Oberfläche 4 der Form beträgt bis zu mehreren cm. Unter Verwendung von Halterungen, die vorzugsweise an den Abschlußenden 5 und 6 auf der Innenseite angebracht sind, wird das Winkelstück in dieser Lage innerhalb der Form 2,2' festgehalten. Die Verbindung der Formteile 2 und 2' erfolgt unter Verwendung von Scharnieren und 8pannvorrichtungen derart, daß sie einem Fülldruck von einigen Atmosphären zu widerstehen vermögen. Die Enden 6 und 7 des Winkelstückes stoßen gegen die inneren Oberflächen der Wände 5, 6, so daß der Innenraum des Winkelstückes 1, der eigentliche Leitungsraum, abgesperrt ist.
  • Über eine geeignete Bohrung, beispielsweise wie bei 7 angedeutet, wird nun der Zwischenraum zwischen dem Winkelstück 1 und der inneren Oberfläche 4 der Form 2,2' mit einem Hartschaum, beispielsweise einem Polyurethanhartschaum, ausgeschäumt. Dieses Ausschäumen erfolgt unter Druck, so daß alle Hohlräume der Form mit Schaumstoff ausgefüllt werden.
  • In Verfolg des Erfindungsgedankens kann, wie bereits oben erwähnt, an die Formteile 2,2' jeweils ein entsprechendes Kunststoffgebilde angelegt werden, das den Innenabmessungen der Formteile 2,2' entspricht und sich satt gegen die inneren Oberflächen 4 der Formteile 2 und 2' legt. Auf diese Weise ist das Formstück in Form des Winkelstückes noch einmal im Abstand von einem Winkelstück, welches jedoch aus zwei Teilen besteht, umgeben, und das nun die eigentliche Form für den einzufüllenden Hartschaum darstellt. Die in der Zeichnung dargestellte Form 2,2', die vorzugsweise eine Metallform ist, wird in diesem Fall als Stütz form verwendet, um eine Verformung der eingelegten Winkelstückhalh schalen unter dem Einspritzdruck des Hartschaums zu vermeiden Auf diese Weise erhält man ein mehrschichtiges, äußerst stabiles Gebilde, das sowohl ausgezeichnete Festigkeitseigenschaften als auch einen maximalen Schutz gegen von außen einwirkende, korrodierende Kräfte besitzt.
  • Falls gewünscht, kann die innere Oberfläche 4 der Form 2,2' mit entsprechenden Profilierungen versehen sein, die sich in dem einzuspritzenden Hartschaum entsprechend abbilden.
  • Dadurch kann die äußere Oberfläche zur Aufnahme weiterer Beschichtungen durch feste oder flüssige Medien oder Materialien entsprechend aufnahmebereit gemacht werden. Es ist auch möglich, Einbauten innerhalb der Form vorzunehmen, die dann in den Hartschaum miteingeschäumt werden und eine gute Verbindung zu dem Formstück erlangen.
  • In Fig. 2 ist ein T-Stück in der erfindungsgemäßen Art dargestellt. Es besteht aus dem Kern 10, der auch als Seele bezeichnet werden kann, und entweder aus hartem PVC-, aus pE#der aus einem GFK-Material hergestellt ist. Auch Kombinationen aus GFK und PVC sind möglich, insbesondere dann, wenn ein solches Formstück mit einem PVC-Rohr durch Kleben verbunden werden soll. Dann wird nämlich in die Muffenstücke 11 ei#PVC-Muffe miteingearbeitet und eingeformt, durch die Verbindung mit dem PVC-Rohr möglich ist. Anstatt der Muffenaus führung zum Kleben kann auch das Formstück mit einer Flanschausführung mit Losflansch nach DIN mit Bundbüchse ausgeführt sein, ebenso in der Schiebemuffenausführung.
  • Auf Grund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist es möglich, außerordentlich feste Formstücke herzustellen, die wesentlich einfacher zu handhaben sind als die schweren Gußstücke und auch kostengünstiger gefertigt werden können. Bei einem Formstück wie in Fig. 2 dargestellt ist, kann der Kern 12 auf eine Wandstärke von 1.3 mm reduziert sein. Bei einer Nennweite von 200 bis 250 mm hat die Schaumstoffschicht 13 dann eine Dicke von etwa 16.7 mm. Wird, wie bei der Form beschrieben, das Formstück außen mit einer Kunststoffschale aus PVC oder GFK versehen, so daß sich ein Sandwichaufbau ergibt, dann braucht die Schaumstoffschicht 13 nur 15.7 mm dick zu sein und die äußere Schale 1 mm.
  • Die äußere Schale ist in der Ausführungsform in Fig. 2 bis 4 weggelassen.
  • In Fig. 3 ist ein Winkelbogen nach DIN Abmessung dargestellt, der für Nennweiten bis 400 mm und für Drücke bis ND 10 verwendbar ist. Auch hier bezeichnet das Bezugszeichen 13 wieder die Schaumstoffschicht und das Bezugszeichen 12 den Kern oder die Seele. Die verwendeten Materialien entsprechen denen des Beispiels 11.In Fig. 4 ist ein Schmutzfängergehäuse im erfindungsgemäßen Aufbau dargestellt. Auch hier kann die oben beschriebene Sandwichbauweise angewandt werden, während der Deckel, der auf dem Flansch 14 befestigt wird, aus gepreßtem GFK hergestellt sein kann. Die Bezugszeichen 15 und 16 bezeichnen Flanschanschlüsse für Rohrleitungen Leerseite

Claims (10)

  1. PATENTAN SPRÜCHE Gehäuse, Behälter oder Rohrleitungsteil, insbesondere Verbindungsstück für Rohrleitungen in Form von Bögen, Abzweigung, Verjüngung und Erweiterung, sogenannte Fittinge, für den Wasser-, Abwasser- oder anderen Rohrleitungsbau, unter Verwendung von Kunststoff sowie Gehäuse für Schmutzfänger, die mit einem Sieb versehen, saugseitig vor Pumpen geflanscht werden oder Behälter, die als Überlauf- oder Klärbehälter dienen, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (Fitting) (2) sei es ein Bogen, eine Abzweigung oder dergleichen, aus einem massiven Kunststoffkern besteht, der auf seiner Außenfläche (3) von einer Hartschaumschicht umhüllt ist.
  2. 2. Teil nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß auf die äußere Oberfläche der Hartschaumschicht eine weitere Schicht aus einem massiven Kunststoff aufgebracht ist.
  3. 3. Teil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des -Formstückes aus Polyvinylchlorid oder aus einem glasfaserarmierten Polyesterharz besteht.
  4. 4. Teil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hartschaum ein Polyurethanhartschaum ist mit einem Raumgewicht von mehr als 400kg/cbm.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Rohrleitungsteiles nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem massiven Kunststoff bestehende Formstück in einer dieses Formstück umgebenden Hohlform mit einem Abstand zur inneren Oberfläche der Hohlform angeordnet wird und der verbleibende Hohlraum mit einem Hartschaumstoff unter Druck ausgeschäumt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß statt des Hartschaums ein Gießharz eingesetzt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem aus einem massiven Kunststoff hergestellten Formstück ein dem Formstück entsprechendes zweiteiliges Formstück in die Form eingelegt wird, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß es satt auf der Innenwand der Form aufliegt und daß der Zwischenraum zwischen dem Formstückkern und dem äußeren mehrteiligen Kunststoffteil mit einem Hartschaum ausgeschäumt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der inneren Oberfläche der zum Ausschäumen verwendeten Form Einbauten angeordnet sind, die beim Ausschäumen mit in den SChaum eingebettet werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die inner Oberfläche der Form strukturiert ist.
  10. 10. Teil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Muffenanschlüsse im Kern Muffen aus thermoplastischem Material, beispielsweise PVC, eingeformt sind.
DE19762645173 1976-10-07 1976-10-07 Gehaeuse, behaelter oder rohrleitungsteil, insbesondere verbindungsstueck fuer rohrleitungen in form von boegen, abzweigung, verjuengung und erweiterung, sogenannte fittinge fuer den wasser-, abwasser- oder anderen rohrleitungsbau Pending DE2645173A1 (de)

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