DE264408C - - Google Patents
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- DE264408C DE264408C DENDAT264408D DE264408DA DE264408C DE 264408 C DE264408 C DE 264408C DE NDAT264408 D DENDAT264408 D DE NDAT264408D DE 264408D A DE264408D A DE 264408DA DE 264408 C DE264408 C DE 264408C
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- knapsack
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/04—Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F4/00—Travelling or camp articles which may be converted into other articles or into objects for other use; Sacks or packs carried on the body and convertible into other articles or into objects for other use
- A45F4/02—Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use
- A45F4/08—Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use into hammocks, litters or sleeping-bags
Landscapes
- Portable Outdoor Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 264408 KLASSE 33*/. GRUPPE
Tornisterhülle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1911 ab.
Es sind Tornisterhüllen bekannt, die für sich als besondere Hilf sausrüstungsgegenstände (z.B.
Schutzkleid, Reservetragbehälter, Zeltdach u. dgl.) verwendet werden können.
Die Tornisterhülle gemäß vorliegender Erfindung unterscheidet sich von den bisher üblichen
Tornisterhüllen durch eine eigenartige Ausgestaltung, welche ihren Gebrauchswert
erhöht und eine kantige Packung derselben und
ίο daher auch des Tornisters gewährleistet.
In der Zeichnung ist in der Fig. ι eine Ausführungsform
der Tornisterhülle im Grundriß veranschaulicht. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Tornisterhülle im zusammengelegten
Zustande. Fig. 3 stellt einen Längsschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 dar. Fig. 4 veranschaulicht, im Längsschnitt die Tornisterhülle
mit eingelegtem Tornister. In der Fig. 5 ist die ' Art ■ und Weise der Aufpackung der Hülle auf
dem Tornister veranschaulicht. Fig. 6 zeigt den fertig gepackten Tornister samt Hülle,
teilweise im Schnitt. In den Fig. 7 und 8 ist die Ausgestaltung des Tornisters im Bereiche
der Einlegestelle des Tornisters in Ansicht und im Schnitte veranschaulicht. Die Fig. 9 bis 13
zeigen weitere Ausführungsformen der Tornisterhülle.
Die neue Tornisterhülle besteht aus einer aus leichtem, wasserdichtem Webstoff hergestellten
Hülle, die aus einem mit Einschlagflügeln y versehenen, trapezförmig zugeschnittenen
Mittelstück m, einem taschenförmig ausgestalteten Oberteil .0 und einem sackförmig
ausgestalteten Unterteil u zusammengesetzt ist. Der Oberteil 0 und der Unterteil u sind
anschließend an die Längsenden des MittelStücks angeordnet, d. h. die Behälter o, u sind
nicht auf der Fläche des Mittelstücks aufgenäht, sondern in der Flächenverlängerung des
Mittelstücks angeordnet. Ober- und Unterteil sind außerdem derartig bemessen, daß deren
Breite mit der Breite des zusammengelegten Mittelstücks annähernd übereinstimmt (vgl.
Fig. 2). Durch diesen eigenartigen Zuschnitt und diese Ausgestaltung der Hülle wird eine
kantige Tornisterpackung gewährleistet. Die drei Hauptteile der neuen Tornisterhülle bilden
in ihrer Gesamtheit einen Schlafsack, wobei ein Kopfpolster von dem die Reservewäsche
enthaltenden Oberteile 0 und ein Fußsack von dem taschenförmig ausgestalteten Unterteile u
gebildet wird. Durch Zuknöpfen der an den Rändern des Mittelstücks vorgesehenen Schlaufen
s ist es möglich, den Schlafsack vollkommen wasser- und wetterdicht zu verschließen.
Zur Verbindung der neuen Tornisterhülle mit dem eigentlichen Tornistern können irgendwelche
an sich bekannte Befestigungsvorrichtungen vorgesehen werden. Bei dem in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel
bestehen die Befestigungsvorrichtungen aus drei an den Seitenwänden des Packbehälters
befestigten Druckknöpfen 1, 2, 3, die in auf der Hülle befestigte Verschlüsse 4, 5, 6 eingedrückt
werden können. An den Seitenwänden des Packbehälters sind außerdem zwei Befestigungshaken 7, 8 vorgesehen, in welche die auf der
Hülle angeordneten Ösen 9, 10 eingehängt werden.
Die Packung des Tornisters, wird auf folgende Weise bewirkt. Die kriegsmäßigen Bedarfsartikel
(Verpflegungsvorräte, Zusatzmunition u. dgl.)
werden in den eigentlichen Tornister, den Packbehälter x, eingeschichtet, während die
sonst noch von dem Manne getragenen Ausrüstungsgegenstände (Reservewäsche, Putzartikel
u. dgl.) in den taschenförmigen Oberteil ο der Hülle verpackt werden. Hierauf wird die
Tornisterhülle y ausgebreitet und der eigentliche Tornister χ mittels der Druckknöpfe und
Befestigungshaken auf der Hülle befestigt.
ίο Ist dies geschehen, so wird der Wäschesack ο
der Tornisterhülle in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise auf den Deckel des Packbehälters aufgelegt,
der herunterhängende Teil ζ der Hülle über den Wäschesack gefaltet und über diesen
doppelt gefalteten Hüllenteil nunmehr der Fußsack u heruntergeschlagen. Hierauf wird der
an der Hülle befestigte Verschlußriemen 15 über der aufgepackten Tornisterhülle zusammengezogen,
womit die Packung des Tornisters beendet ist.
Die zum Tragen des Tornisters χ vorgesehenen Traggerüstkonsolen 16, die Riemenschnallen 17
zum Befestigen des Mantels wie auch die Aufhängeschnallen 18 für die Patronentaschen
sind auf dem eigentlichen Tornister χ angeordnet und können entweder vor oder nach der
Aufpackung der Hülle durch die in dieser vorgesehenen Schlitze 20 hindurchgezogen werden
(vgl. Fig. 6). Die Aufpackung der zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände (Mantel, Feldgeräte
u. dgl.), kann sohin in genau derselben Weise erfolgen, wie dies bisher geschehen ist.
Der Oberteil 0 und der Unterteil u der Tornisterhülle
können erforderlichenfalls auch lösbar an dem Mittelstück m der Tornisterhülle
befestigt sein. Um die Tornisterhülle als Schlafsack für verschiedene Körpergrößen verwenden
zu können, empfiehlt es sich, den Unterteil u der Hülle und das Mittelstück m mit Druckknöpfen
zu versehen, so daß der Unterteil auf dem Mittelstück m in verschiedenen Höhenlagen
befestigt werden kann (vgl. Fig. 12).
In den Fig. 9, 10 und 11 ist eine insbesondere
für alpine Truppen vorteilhafte Ausführungsform der Tornisterhülle veranschaulicht. Bei
dieser Ausführungsform der Hülle ist entlang der Hüllenränder nach Art der bekannten Rucksackmäntel
eine durch Öffnungen 25 hindurchgezogene Zugschnur 26 vorgesehen, mittels welcher die Hülle zu einem rucksackähnlichen
Packbehälter zusammengezogen werden kann. Auf der Rückseite der Hülle sind in diesem
Falle Schlaufen vorgesehen, an welchen Gurten zum Tragen des Packbehälters befestigt werden
können. Die neue Tornisterhülle kann auch als Wettermantel verwendet werden; in diesem
Falle sind die umschlagbaren Seitenteile des Mittelstüeks m in bekannter Weise kragenförmig
zuzuschneiden und im Mittelstück Durchsteckschlitze 30 für die Hände vorzusehen.
Der Oberteil oder Wäschebehälter 0 der Tornisterhülle ist in diesem Falle auf dem Mittelstück
m lösbar zu befestigen.
Die vorstehend beschriebene Tornisterhülle ist auch für andere von Mann und Tier getragene
Packbehälter verwendbar. Es besitzt in militärischer Hinsicht den großen Vorteil, daß die
für die feldmäßige Bereitschaft bisher übliche Umpackung des Tornisters vollständig entbehrlich
wird, da im vorliegenden Falle die feldmäßigen und nicht feldmäßigen Ausrüstungsgegenstände
von vornherein in zwei voneinander unabhängigen Packbehältern — Tornister und Tornisterhülle — verpackt werden.
Ein weiterer Vorteil der neuartigen Tornisterhülle liegt darin, daß das Innenvolumen des
eigentlichen Tornisters wesentlich verkleinert werden kann und die Tornisterhülle an sich einen
äußerst wertvollen zusätzlichen Ausrüstungsgegenstand darstellt, der in Gemeinschaft mit
dem eigentlichen Packbehälter kein größeres Traggewicht aufweist, als die bisher üblichen
Tornister, und eine kantige Packung gewährleistet.
Claims (3)
1. Tornisterhülle, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem trapezförmig zugeschnittenen,
mit einschlagbaren Flügeln (y) versehenen Mittelstück fm) und zwei anschließend
an die Längsenden des Mittelstücks angeordneten sackförmigen Behältern (0, u) besteht, deren Breite mit der
Breite des zusammengelegten Mittelstücks annähernd übereinstimmt.
2. Tornisterhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entweder ein
oder beide Behälter (0, u) lösbar auf dem Mittelstück der Tornisterhülle befestigt sind.
3. Tornisterhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Mittelstück
fm) und am Unterteil (u) der Tornisterhülle Druckknöpfe o. dgl. angeordnet sind, so daß
durch Befestigung des umgelegten Unterteiles in verschiedener Höhe aus der Tornisterhülle
ein Schlafsack für verschiedene Körpergrößen gebildet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264408C true DE264408C (de) |
Family
ID=521728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264408D Active DE264408C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264408C (de) |
-
0
- DE DENDAT264408D patent/DE264408C/de active Active
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