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DE2644042C2 - Verstelleinrichtung für den Spritzbeginn bei einer Kraftstoffeinspritzpumpe für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Verstelleinrichtung für den Spritzbeginn bei einer Kraftstoffeinspritzpumpe für eine Brennkraftmaschine

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Publication number
DE2644042C2
DE2644042C2 DE2644042A DE2644042A DE2644042C2 DE 2644042 C2 DE2644042 C2 DE 2644042C2 DE 2644042 A DE2644042 A DE 2644042A DE 2644042 A DE2644042 A DE 2644042A DE 2644042 C2 DE2644042 C2 DE 2644042C2
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DE
Germany
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internal combustion
combustion engine
abutment
injection
temperature
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DE2644042A
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English (en)
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DE2644042A1 (de
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Werner 7016 Gerlingen Faupel
Paul Dipl.-Ing. 7032 Sindelfingen Füssner
Gerald 7251 Weissach Höfer
Karl 7140 Ludwigsburg Konrath
Manfred 7016 Gerlingen Schwarz
Max Dr. 7000 Stuttgart Straubel
Gerhard 7000 Stuttgart Stumpp
Hans-Jörg 7145 Markgröningen Vogtmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Priority to US05/834,638 priority patent/US4501252A/en
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Priority to JP11778977A priority patent/JPS5343123A/ja
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/08Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
    • F02M41/10Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor
    • F02M41/12Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor the pistons rotating to act as the distributor
    • F02M41/123Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor the pistons rotating to act as the distributor characterised by means for varying fuel delivery or injection timing
    • F02M41/128Varying injection timing by angular adjustment of the face-cam or the rollers support
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • F02B1/02Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition
    • F02B1/04Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition with fuel-air mixture admission into cylinder

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung geht von einer Kraftstoffeinsprilzpumpe nach der Gattung des Hauptanspruchs aus.
Bei einer durch die DE-AS 10 94 527 bekannten Kraftstoffeinspritzpumpe dieser Art wird das die Federvorspannung des Spritzverstellers erhöhende Widerlager zur Spätverstellung des Spritzbeginns drehzahlabhängig verstellt. Während beim Start- und im Leerlaufdrehzahlbereich das Widerlager in eine die Feder des Spritzverstellkolbens entlastende Stellung gebracht ist, was bei der bekannten Pumpe zu einer Frühverstellung führt, wird oberhalb der Leerlastdrehzahl ab einer bestimmten Drehzahl das Widerlager zur Erhöhung der Federvorspannung des Spritzverstellkolbens verstellt und somit der Spritzbeginn auf spät eingestellt. Die Drehzahl, ab der die Vorspannung der Feder des Spritzverstellkolbens erhöht wird, wird durch ein Rückschlagventil eingestellt, dessen Ventilschließglied von einem drehzahlabhängigen Druck beaufschlagt wird entgegen si"Sr dsri Offnun^sclruclc bsEtimrrisncisn Rückstsüfscicr. Bei Erreichen des Öffnungsdrucks dieses Rückschlagventils öffnet dieses schlagartig und es kommt zu einer plötzlichen Verstellung der Federvorspannung des Spritzverstellkolbens und somit nach einer anfänglichen Frühverstellung des Spritzbeginns zu einer Zurücknahme des Spritzbeginns. Erst bei einer merklichen weiteren Drehzahlsteigerung verstellt der Spritzverstellkolben den Spritzbeginn dann wiederum zunehmend nach
früh. Eine ähnlich gesteuerte Kraftstoff einspritzpumpe ist auch durch die DE-OS 26 03 292 bekannt
Bei diesen bekannten Einspritzpumpen handelt es sich um solche, deren Einspritzmenge nach dem Saugdrosselprinzip geregelt wird und bei denen, sich der Spritzbeginn mit abnehmender Kraftstoffeinspritzmenge nach spät verstellt Dies wirkt sich insbesondere beim Leerlaufverhalten ungünstig aus, was in den bekannten Fällen verbessert werden sollte.
Außerdem ist es bekannt daß Maßnahmen zur Spritzzeitpunktverstellung in Abhängigkeit von für die Verbrennung von Kraftstoff relevanten Temperaturen, wie der Kühlwasserteniperatur vorgenommen werden, um die Brennkraftmaschine sicher zu starten (vgL z. B. DE-PS 10 14 386.
Eine Frühverstellung hat beim Starten zwar den Vorteil des schnellen Hochlaufens der Brennkraftmaschine, hat jedoch den Nachteil, daß bei warmer Brennkraftmaschine der Gang der Brennkraftmaschine sehr hart ist, das heißt, daß die Brennkraftmaschine sehr laut ist Die Temperatur der Brennkraftmaschine hat im Zusammenhang mit dem Spritzbeginn einen entscheidenden Einfluß auf Merkmale der Verbrennung, wie Geräusch, Schadstoff anteil und Verbrauch. Die Starrheit bekannter Systeme läßt eine Anpassung von Temperatur zu Spritzbeginn in bezug auf die Drehzahl, wie auch in der DE-AS 10 94 527 ausgeführt, nicht zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stelleinrichtung für den Spritzbeginn nach der eingangs genannten Gattung dahingehend weiterzubilden, daß der Spritzbeginn im Warmlaufbereich der Brennkraftmaschine über den ganzen Drehzahlbereich hinweg wirksam auf optimale Werte eingestellt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß zum einen durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 sowie zum anderen durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 5 gelöst.
Es ergibt sich damit der Vorteil, daß bei einer überwiegend drehzahlabhängig gesteuerten Spritzzeitpunklverstellung der Spritzbeginn auch bei niederen Drehzahlen auf »spät« einstellbar ist, wenn die Brennkraftmaschine warm ist, um dadurch das Geräusch und die Schadstoffemission der Brennkraftmaschine zu verringern und den Kraftstoffverbrauch zu verbessern.
Die gemäß den Merkmalen der Unteransprüche weitergebildete erfindungsgemäße Verstelleinrichtung hat zudem den Vorteil, daß der technisch bedingten Spritzzeitpunktverstellung eine temperaturbedingie Spritzzeitpunktverslellung überlagert wird. Dabei können sämtliche Erfordernisse der jeweiligen der Kraftstoffeinspritzpumpe zugeordneten Brennkraftmaschine berücksichtigt werden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Diagramm über den Grad der Spritzzeitpunktverstellung je Drehzahl,
F i g. 2 einen Eingriff in die Spritzzeitpunkiverstellung mittels eines Nockens,
F i g. 3 einen Eingriff in die Spritzzeitpunktverstellung mittels eines Dehnstoffarbeitselements und
F i g. 4 einen Eingriff mittels eines thermostatisch gesteuerten Hydraulikstroms.
Bekanntlich erfolgt die Kraftstoffeinspritzung beim Dieselmotor, wenn der Motorkolben im Bereich seines oberen Totpunktes OTist. Der Beginn dieser Kraftstoffeinspritzung des Spritzbeginns, liegt dabei je nach Drehzahl vor bis kurz nach OT, und zwar im allgemeinen bei höherer Drehzahl früher als bei niederer Drehzahl Während die Zeit die der Kraftstoff für den Weg zwischen Kraftstoffeinspritzpumpe und Einspritzdüse braucht unabhängig von der Drehzahl weitgehend konstant bleibt, verzögert sich mit zunehmender Drehzahl der Spritzbeginn aufgrund der unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten der Kraftstoffeinspritzpumpe und aufgrund der unterschiedlichen Veibrennungsgeschwindigkeiten. Diese Veränderung des Zeitverhältnisses wird durch den Spritzversteller ausgeglichen, wofür ein Großteil seines Arbeitsvermögens verwendet wird. Der Rest des Arbeitsvermögens jedoch dient je nach Forderung von der Brennkraftmaschinenseite einer Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs sowie der Leistung und einer Verringerung des Geräuschs und/oder der schädlichen Bestandteile der Abgase. Bekanntlich ist der Zündverzug einer Dieselbrennkraftmaschine abhängig von der Temperatur, und zwar von
1. der Kraftstoff temperatur und
2. der Temperatur der Brennkraftmaschine in Form der Zylinderwandtemperatur, Kraftstoffeinspritztemperatur usw.
Zum Ausgleich dieses Zündverzugs ist es bei kalten Brennkraftmaschinen vorteilhaft, den Spritzbeginn früher zu legen. Bei warmer Brennkraftmaschine würde dieses jedoch zu einem harten Gang führen, die Brennkraftmaschine wäre laut Eine Frühverstellung ist bekenntlich auch beim Start günstig, um ein schnelles Hochlaufen der Brennkraftmaschine zu erreichen. Einweiteres Merkmal der kalten Brennkraftmaschine ist, daß sie bei frühem Spritzbeginn weniger Blaurauch entwickelt als bei spätem Spritzbeginn. Beim Gegenstand der Erfindung wird deshalb der Spritzbeginn bei kalter Brennkraftmaschine im ganzen Drehzahlbereich auf früh und dann bei warmer Brennkraftmaschine auf spät verstellt. Im oberen Drehzahlbereich wirken sich die Nachteile bei kalter Brennkraftmaschine wie Blaurauch und lauter Gang weniger stark aus.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Diagramm ist über der Ordinate der Spritzzeitpunktverstellwinkel λ und über der Abszisse die Drehzahl η aufgetragen. Unter Spritzzeitpunktverstellwinkel ist die Relativverdrehung zwischen Antriebswelle und Einspritzpumpenkolbenantrieb zu verstehen, wie weiter unten näher erläutert Die Drehzahl η ist die Einspritzpumpendrehzahl bzw. die dieser proportionale Drehzahl der Brennkraftmaschine. Die Kennlinie F entspricht der Spritzzeitpunktverstellung bei normaler Arbeitstemperatur. Gemäß dieser Kennlinie F entspricht jeder Drehzahl η ein bestimmter Verstellwinkel oc. Je höher die Drehzahl π ist, destogrößer ist der Verstellwinkel κ und desto früher erfolgt dann der Spritzbeginn. Wie oben dargestellt wird eine Verschiebung der Kennlinie F in die gestrichelt dargestellte Lage F\ nach »früh« angestrebt. Entlang der Kennlinie F1 erfolgt eine Verstellung des Spritzbeginns schon bei einer entsprechend kleineren Drehzahl. Während gemäß der Kennlinie Ferst bei der Drehzahl n\ die Verstellung gerade beginnt, ist bei der Leerlaufdrehzahl πι gemäß der Kennlinie Fl bereits eine Verstellung um oc 1 in Richtung »früh« erfolgt. Gemäß der Kennlinie FI würde eine Verstellung bereits bei der Drehzahl /?2 beginnen, nämlich einer Drehzahl, die weit unterhalb der Leerlaufdrehzahl ist. Fl wird durch eine Verlagerung der Kennlinie Fin Richtung der Abzisse in Abhängigkeit von der Temperatur Γ erreicht, nämlich durch Änderung der Rückstellkraft des Spritzverstellers. Die
Kennlinie F2 zeigt einen allmählichen Übergang zwischen den Kennlinien Fl und F.
Wie in F i g. 2 dargestellt, erfolgt in ein Nockentriebwerk 1 einer nicht näher dargestellten Kraftstoffeinspritzpumpe ein Eingriff durch einen Spritzversteller 2. Bei den gewählten Beispielen handelt es sich um Verteilereinspritzpumpen, bei denen im wesentlichen zwei Arten von Nockentriebwerken verwendet werden. Bei der einen Art sind die Rollen mit dem Pumpenkolben verbunden und die Nocken an einem im Gehäuse geführten Ring angeordnet. Bei der anderen Art, wie sie hier als Beispiel gewählt wurde, sind die Rollen an einem im Gehäuse geführten Ring angeordnet und die Nocken über eine Nockenscheibe mit dem Pumpenkolben verbunden. In jedem Fall ist der Pumpenkolben für sich angetrieben, während Rollen und Nocken für den Pumpvorgang zusammenwirken, wobei je nach Antriebstyp über den im Gehäuse geführten Ring die Rollen oder Nocken relativ zueinander durch den Spritzversteller 2 verdrehbar sind.
In einem Gehäuse 3 der Kraftstoffeinspritzpumpe des Ausführungsbeispiels nach F i g. 2 ist ein Rollenring 4 geführt, der durch einen Verstellbolzen 5 mit dem Spritzversteller 2 verbunden ist. Am Rollenring 4 sind auf Achsen 6 die Rollen 7 gelagert, und zwar in der Draufsicht dargestellt Auf diesen Rollen läuft dann eine nicht dargestellte, mit dem Pumpen- und Verteilerkolben verbundene Stirnnockenscheibe. Pumpenkolben und Stirnnockenscheibe rotieren dabei in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung. Sobald also der Rollenring 4 entgegen dieser Drehrichtung um nur einige Winkelgrade verdreht wird, erfolgt der Förderbeginn des Pumpenkolbens entsprechend früher.
Der Verstellbolzen 5 des Nockentriebwerks greift in eine Mitnahmeausnehmung 8 eines Verstellkolbens 9, der durch einen hydraulischen Druck entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 10 verschiebbar ist. Je weiter der Kolben 9 gegen die Feder 10 verschoben ist, desto früher erfolgt demnach der Spritzbeginn. In der dargestellten Ausgangslage liegt der Verstellkolben 9 an einem Anschlag 11 an. Der der Verstellung dienende hydraulische Druck wird in bekannter Weise durch eine nicht dargestellte Förderpumpe erzeugt, welche in das Gehäuse 3 der Kraftstoffeinspritzpumpe integriert ist und mit deren Drehzahl angetrieben wird. Über ein Drucksteuerventil wird der Ausgangsdruck dieser Förderpumpe so gesteuert, daß er sich proportional zur Drehzahl ändert, d. h. mit zunehmender Drehzahl steigt und mit abnehmender Drehzahl sinkt. Bei dem Ausführungsbeispiel fördert diese Förderpumpe in das Gehäuse 3, wobei als Flüssigkeit Kraftstoff dient, der über entsprechende Versorgungsbohrungen zum nicht dargestellten Pumpenarbeitsraum gelangt Außerdem strömt er über eine im Verstellkolben 9 angeordnete Sackbohrung 12, in welche auch der Verstellbolzen 5 ragt, über eine Drosselbohrung 13 und über eine Bohrung 14 zur Stirnseite 15 des Verstellkolbens 9. Bei ausreichend hohem Förderdruck wird dann der Verstellkolben 9 entgegen der Kraft der Feder 10 verschoben, wodurch der Spritzbeginn, wie oben beschrieben, auf »früh« verstellt wird.
Eine Verschiebung der Kennlinie F in Richtung auf die Kennlinie Fi wird durch Änderung der Vorspannung der Rückstellfeder 10 erreicht Sobald die Vorspannung der Feder 10 verringert wird, erfolgt die Spritzbeginnverstellung bereits bei kleineren Drehzahlen, beispielsweise bei der Drehzahl /fc. Hierdurch wird erreicht, daß beim Einstellen einer Leerlaufdrehzahl n\ bereits eine Verstellung λ 1 in Richtung »früh« erfolgt ist. Wird dann die Feder 10 wieder stärker vorgespannt, so beginnt eine Verstellung des Kolbens 9 erst bei der Drehzahl n\.
Die Feder 10 stützt sich auf der dem Verstellkolben 9 abgewandten Seite an einem Widerlager 17 ab, dessen Lage änderbar ist, um dadurch den Kennlinien F\ bis F zu entsprechen. Bei dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Verstellung des Widerlagers 17 ίο über eine Welle 18, die quer zur Achse des Widerlagers 17 angeordnet ist. Die Welle 18 weist als Nocken auf ihrer im Querschnitt im wesentlichen kreisförmigen Mantelfläche 19 eine Abflachung 20 auf. Je nach Drehstellung liegt das Widerlager 17 entweder auf der Kreisbahn oder mit Übergang auf der Abflachung an der Welle. Solange das Widerlager 17 auf der Abflachung 20 aufliegt, wird die Vorspannung der Feder 10 verringert, was der Kennlinie Fl entspricht. Die Welle 18 ist mittels eines Hebeis 21 verdrehbar, der als Stellglied dient und an dem ein Steuerglied angreift, das als Thermostat, elektrischer Stellmotor oder auch als mechanische Vorrichtung ausgebildet sein kann. Durch den Hebel 21 kann die Welle 18 in eine entsprechende Lage verdreht werden, in der das Widerlager 17 mit der Mantelfläche 19 in Berührung ist Hierdurch wird die Feder 10 stärker vorgespannt, so daß erst bei der Drehzahl n\ entsprechend der Kennlinie F eine Verstellung des Spritzbeginns erfolgt In F i g. 2 ist der Hebel 21 in einer Zwischenstellung gezeigt, d. h. das Widerlager 17 liegt nicht mehr an der Fläche 20 an, sondern an einer Übergangsstelle 22 zwischen der Abflachung 20 und der Mantelfläche 19. Eine solche Zwischenstellung — wird sie festgehalten— entspricht der Kennlinie F3 in Fig. 1. Eine kontinuierliche Verstellung der Auflage des Widcrlagers 17 infolge der zunehmenden Erwärmung der Brennkraftmaschine entspricht dann der Kennlinie F2 bei gleichzeitig kontinuierlich steigender Drehzahl. Bei der Drehbewegung des Hebels 21 wird also die überlagerte Spritzbeginnverstellung mehr oder weniger zugeschaltet Bei Auflage des Widerlagers 17 auf der Mantelfläche 19 ist keine Überlagerung vorhanden, bei Auflage des Widerlagers 17 auf der Abflachung 20 besteht die maximale Überlagerung.
Bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiei ist über einen als Dehnstoffelement ausgebildeten, einen Arbeitsstift 28 aufweisenden Thermostaten 23 eine angestrebte Verstellung des Widerlagers 17 blockierbar. Das Widerlager 17 ist als Stufenkolben ausgebildet, dessen eine größere, der Feder 10 abgewandte Stirnfläche 35 in einen Raum 36 ragt, in den über eine Leitung 37 Kraftstoff unter Förderpumpendruck geleitet ist Mit der Stirnseite seiner zweiten Stufe und einem ihn aufnehmenden Gehäuse 34 schließt das Widerlager 17 einen Arbeitsraum 47. Die Stirnfläche 35 muß hierbei so groß sein, daß säe unter Förderpumpendruck eine Verstellung der Feder 10 ermöglicht Hierzu muß sie größer sein als die Stirnfläche 15 des hier nicht dargestellten Spritzverstellkolbens 9. Der Thermostat 23 steuert ein Ventil 48, das in einer zum Raum 47 führenden Leitung 49 angeordnet ist, welche mit einer Quelle niederen Drucks verbunden ist Sobald der Arbeitsstift 28 bei abgekühlten Thermostaten 23 eingefahren ist, ist die Verbindung offen, und das Widerlager 17 ist entgegen der Feder 10, diese stärker vorspannend, verschiebbar. Der Thermostat wird durch einen elektrischen Widerstand 41 beim Vorglühen der Brennkraftmaschine aufgeheizt Hierdurch schließt sich das Ventil 48, indem eine Kugel 50 durch den Arbeitsstift 28 auf einen Ventil-
sitz 51 gepreßt wird. Nach Schließen des Ventils kann ginneinstellung entsprechend der Kennlinie Fl entdann der ganze Thermostat gegen eine Feder 39 von spricht. Sobald dann nach Erwärmen der Brennkraftmaeinem Anschlag weg verschoben werden, um ein weite- schine die Leitung 37 wie dargestellt aufgesteuert und res Ausfahren des Arbeitsstiftes 28 zu ermöglichen. So- das Widerlager 17 in Richtung Feder 10 verschoben ist, bald jedoch das Ventil 48 geschlossen ist, kann dann 5 wird diese stärker vorgespannt, was einer »späteren« beim Starten der Brennkraftmaschine und Sichaufbauen Spritzbeginneinstellung entsprechend der Kennlinie F eines Förderpumpendrucks im Raum 36 das Widerlager entspricht. Da auch hier das Ventilglied 61 allmählich 17 nicht verschoben werden, da der Raum 47 verschlos- verschoben wird, ergeben sich entsprechend der Drossen ist. Sobald dann nach Abkühlen des Thermostaten selwirkung Zwischenstellungen des Widerlagers 17. Um 23 das Ventil 48 öffnet, strömt aus dem Raum 47 der 10 einen geringen, jedoch konstanten Kraftstoffstrom Kraftstoff über die Leitung 49 ab, und das Widerlager 17 durch die Leitung 37 bei aufgesteuertem Thermostatwird zur Vorspannungserhöhung der Feder 10 verscho- ventil 60 zu gewährleisten, ist in dem Widerlager 17 eine ben. Außer dem Ventil 48 ist noch ein Rückschlagventil Drosselöffnung 64 angeordnet, die den Raum 36 mit 52 vorgesehen, um bei Ruhelage der Brennkraftmaschi- dem die Feder 10 aufnehmenden druckentlasteten ne über den niederen Förderdruck den Raum 47 mit 15 Raum verbindet.
Kraftstoff aufzufüllen. Dieses Rückschlagventil 52 er- Wie aus den vielen einzelnen Beispielen hervorgeht,
möglicht auch ein Auffüllen des Raumes 47, solange das ist jede mögliche Kombination der einzelnen Stell- und Ventil 48 aufgrund der Aufheizung geschlossen ist und Steuerglieder denkbar, um erfindungsgemäß eine reladas Widerlager 17 durch die Feder 10 nach links hin tiv stärkere Verstellung nach »früh« hin bei kalter belastet ist. Eine solche Situation kann vorkommen, 20 Brennkraftmaschine zu erreichen als bei warmer Brennwenn nach Abstellen der Brennkraftmaschine das Wi- kraftmaschine.
derlager 17 eine entsprechende Spätverstellage (nach
rechts geschoben) einnimmt und erst durch das Abbau- Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
en des Förderpumpendrucks eine Verschiebung nach links möglich ist. Da die Förderpumpe, die den Druck in der Leitung 49 erzeugt, bereits beim Vorglühen für das neuerliche Starten anläuft, kann dann, bevor sich im Raum 36 ein Druck durch die Förderpumpe einstellt, diese über das Ventil 52 den Raum 47 auffüllen, selbst wenn aufgrund des Vorglühens die Kugel 50 auf dem Ventilsitz 51 bereits aufliegt. Sobald also der Thermostat 23 nach Abschalten des Heizelements 41 abkühlt, muß er erst aufgrund der Feder 39 angetrieben seine dargestellte Ausgangslage einnehmen, bevor dann für ein weiteres Hereinfahren des Arbeitsstiftes 28 die Kugel 50 vom Sitz 51 abhebt. Dieser Zeitabschnitt muß mit dem Zeitabschnitt für das Erwärmen der Brennkraftmaschine abgestimmt werden. Auch wird, wenn die Kugel sich vom Sitz 51 abzuheben beginnt, zuerst lediglich ein Drosselquerschnitt geöffnet, der dann ein langsames Verschieben des Widerlagers 17 in Richtung Feder 10 ermöglicht Man gelangt also nicht plötzlich von der Kennlinie FI zur Kennlinie F, sondern auf dem Wege der Kennlinie F2 bzw. einer Vielzahl von Kennlinien F3.
Bei dem in F i g. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird, wie bei dem in Fig.3 dargestellten Beispiel, die Stirnseite 35 des Widerlagers 17 der Feder 10 mit Kraftstoff unter Förderpumpendruck beaufschlagt Um eine Verstellung des Widerlagers 17 unabhängig vom Ver-Stellkolben 9 zu erhalten, ist die Stirnfläche 35 größer als die Stirnseite 15 des Verstellkolbens 9. Die Kraftstoff unter Förderpumpendruck führende Leitung 37 wird durch ein Thermostatventil 60 gesteuert, bevor sie in den Arbeitsraum 36 mündet Dieses Thermostatventil enthält wiederum einen als Dehnstoffarbeitselement ausgebildeten Thermostaten 23, dessen Arbeitsstift 28 das Ventilglied 61 betätigt so daß bei ausgefahrenem Stift 28 eine Ringnut 62 auf dem Ventilglied 61 die Leitung 37 aufsteuert Das Ventilglied 61 wird entgegen der Kraft einer Feder 63 verschoben. Der Thermostat 23 ist in einem Gehäuse 24 angeordnet, dessen Innenraum 25 von Kühlwasser durchströmt ist welches über die Anschlußnippel 26 zu- bzw. abgeführt wird. Bei kalter Brennkraftmaschine nimmt das Widerlager 17, durch die Feder 10 verschoben, eine dem Ventil 60 zugewandte Ausgangslage ein, in welcher die Vorspannung der Feder 10 verringert ist was einer früheren Spritzbe-

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verstelleinrichtung für den Spritzbeginn bei einer Kraftstoffeinspritzpumpe für eine Brennkraftmaschine, mit einem die Förderbewegung mindestens eines Pumpenkolbens bewirkenden Nockenantrieb, dessen relative Drehstellung zur Antriebsachse des Nockenantriebs zwecks Spritzbeginnverstellung durch einen Verstellkolben verstellbar ist, der von einem von der Drehzahl der Kraftstoffeinspritzpumpe abhängigen Druck einer Druckquelle entgegen der Kraft einer sich an einem Widerlager abstützenden Rückstellfeder beaufschlagt ist und dessen dem Druck ausgesetzte Seite unter Einwirkung der Rückstellfeder zur Anlage an einem Anschlag bringbar ist durch den der spätestmögliche Spritzbeginn festgelegt ist, mit einer von einem Steuerglied entsprechend einem Betriebsparameter der Brennkraftmaschine gesteuerten Stelleinrichtung, durch die das Widerlager im Sinne einer Verschiebung des Einspritzzeitpunktes nach spät verstellbar ist dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (17) durch die Stelleinrichtung kontinuierlich in Abhängigkeit von einer Brennkraftmaschinentemperatur, z. B. die Kühlwassertemperatur, von einer einem niedrigen Wert der Brennkraftmaschinentemperatur entsprechenden Ausgangsstellung mit zunehmender Brennkraftmaschinentemperatur in eine Endstellung verstellbar ist, die einem höheren, die Betriebstemperatur der warmen Brennkraftmaschine darstellenden Wert entspricht
2. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerglied ein mit Kühlwasser beheizbarer Thermostat (23), z. B. ein Dehnstoffelement, dient.
3. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung einen auf einen quer zum Verstellkolbea (9) gelagerten Welle (18) angeordneten, die kontinuierlich temperaturabhängige Verstellung des Widerlagers (17) ermöglichenden Nocken (19,20) aufweist.
4. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung ein Thermostatventil (60) aufweist, dessen Durchgangsquerschnitt vom Steuerglied mit zunehmender Temperatur der Brennkraftmaschine zunehmend geöffnet wird und das in einer von der Druckquelle kommenden und zu einem vom Widerlager (17) begrenzten Arbeitsraum (36) führenden Druckleitung (37) angeordnet ist, daß der Arbeitsraum (36) über eine Drosselöffnung (64) entlastet wird und das Widerlager (17) eine druckbeaufschlagte Stirnfläche (35) aufweist, die größer ist als die vom drehzahlabhängigen Druck beaufschlagte Stirnseite (15) des Verstellkolbens (9).
5. Verstelleinrichtung für den Spritzbeginn bei einer Kraftstoffeinspritepumpe für eine Brennkraftmaschine, mit einem die Förderbewegung mindectonc ame
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antrieb, dessen relative Drehstellung zur Antriebsachse des Nockenantriebs zwecks Spritzbeginnverstellung durch einen Verstellkolben verstellbar ist, der von einem von der Drehzahl der Kraftstoffeinspritzpumpe abhängigen Druck einer Druckquelle entgegen der Kraft einer sich an einem Widerlager abstützenden Rückstellfeder beaufschlagt ist und dessen dem Druck ausgesetzte Seite unter Einwirkung der Rückstellfeder zur Anlage an einem Anschlag bringbar ist, durch den der spätestmögliche Spritzbeginn festgelegt ist, mit einer von einem Steuerglied entsprechend einem Betriebsparameter der Brennkraftmaschine gesteuerten Stelleinrichtung, durch die das Widerlager im Sinne einer Verschiebung des Einspritzzeitpunktes nach spät verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (17) durch die Stelleinrichtung kontinuierlich in
ίο Abhängigkeit von der Abkühltemperatur eines vor Aufnahme des Brennkraftmaschinenbetriebs elektrisch aufgeheizten Thermostaten (23) verstellbar ist und die Abkühlungskurve derart gewählt ist, daß das Widerlager (17) von einer einem niedrigen Wert der Brennkraftmaschinentemperatur entsprechenden Ausgangsstellung mit zunehmender Brennkraftmaschinentemperatur in eine Endstellung verstellbar ist, die einem höheren, die Betriebstemperatur der wärmen Brennkraftmaschine darstellenden Wert entspricht
6. Verstelleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung ein Ventil (48) aufweist, dessen Durchgangsquerschnitt vom Steuerglied mit zunehmender Temperatur der Brennkraftmaschine zunehmend geöffnet wird und das eine Druckleitung (49) beherrscht, die von einem Entlaslangsraum zu einem von einer ersten, gleichsinnig zur Rückstellfeder (10) wirkenden Druckfläche des Widerlagers (17) begrenzten ersten Arbeitsraum (47) führt, wobei das Widerlager (17) mit einer zweiten gegensinnig zur Rückstellfeder (10) wirkenden Stirnfläche (35) einen zweiten Arbeitsraum (36) begrenzt, der ständig mit der Druckquelle verbunden ist, und daß die zweite Stirnfläche (35) größer ist als die erste Druckfläche und außerdem größer ist als die vom drehzahlabhängigen Druck beaufschlagte Stirnseite (15) des Verstellkolbens (9).
DE2644042A 1976-09-30 1976-09-30 Verstelleinrichtung für den Spritzbeginn bei einer Kraftstoffeinspritzpumpe für eine Brennkraftmaschine Expired DE2644042C2 (de)

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US05/834,638 US4501252A (en) 1976-09-30 1977-09-19 Fuel injection pump
GB40444/77A GB1582605A (en) 1976-09-30 1977-09-29 Fuel injection pump for an internal combustion engine
JP11778977A JPS5343123A (en) 1976-09-30 1977-09-30 Fuel injection pump
FR7729559A FR2366446A1 (fr) 1976-09-30 1977-09-30 Pompe d'injection de combustible pour moteur alternatif a combustion interne

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DE2644042A DE2644042C2 (de) 1976-09-30 1976-09-30 Verstelleinrichtung für den Spritzbeginn bei einer Kraftstoffeinspritzpumpe für eine Brennkraftmaschine

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DE2644042A1 DE2644042A1 (de) 1978-04-06
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JP (1) JPS5343123A (de)
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