DE2643859A1 - Rollbares behaeltnis, dessen form als parallelepiped ausgebildet ist, insbesondere fuer die verwendung in flugzeugen - Google Patents
Rollbares behaeltnis, dessen form als parallelepiped ausgebildet ist, insbesondere fuer die verwendung in flugzeugenInfo
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Description
PATENTANWALT PAUL MUNDERICH
G RD N DAU-
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TCLKPON O ·Ο al/37 OS
KMIUMIIMMK
»LNHAUUN KTO. a···
POITICHICK-KTO.
PPM. 33·72·-·Οβ
22.9.1976
Mu/Lo
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Patentanmeldung
und
Gebrauchsmuster-Hilfs-Anmeldung
Lermer Apparatebau GmbH
Theodor Haubach Str.
62 Wiesbaden
Theodor Haubach Str.
62 Wiesbaden
11 Rolbares Behältnis, dessen Form als
'thta^tLef'.ped ausgebildet ist, insbesondere
für die verwendung in Flugzeugen."
809813/0541
Die Erfindung betrifft ein rollbares Behältnis, dessen Form als Parallelepiped ausgebildet ist
- insbesondere für die Verwendung in Flugzeugen von dem vorzugsweise ein Paar parallel gegenüber
stehende senkrechte Flächen zwei Türen sind, die einerseits jeweils einem Scharnierteil und andererseits
jeweils einem anschlagenden Teil der Türe - das gleichzeitig Träger der Türverriegelungsteile ist verbunden
sind.
Im Rahmen der verschiedenen Techniken fanden in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Förder- und Transportprobleme
für Güter aller Art sowohl im unmittelbaren Bereich des Herstellers als auch für den Weiterversandjin
vielen Fällen eine sinnvolle Lösung durch Anwendung des Container-Prinzips.
Diese vielfach genormten Verfahren ermöglichen einen rationellen Gütertransport zu Lande, zu Wasser und in
der Luft, wobei in einigen Fällen diese Behältnisse,
wie z.B. beim Lufttransport, Beschleunigungskräften bis in den Bereich der 12-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt
sind.
Desweiteren sind erhebliche Schwell- und Stoßbelastungen gegeben.
Die Berücksichtigung dieser möglichen Beanspruchungen wird dadurch erschwert, daß viele Behältnisse nicht
als geschlossene, d.h. als statische Einheit zu betrachten sind, da die Anforderungen an die Zugänglichkeit
des Stauraumes relativ groß sind.
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Sp wird z.B. bei den im Luftverkehr vervendeten rollbaren Boxen für den Transport der Verpflegung für Gäste
und Mannschaft eine volle beidseitige Zugänglichkeit des Innenraumes gefordert, so daß die einzelnen Menüs
in zwei Reihen hintereinander gestapelt und jede Reihe gesondert -aus je einer, den gesamten Querschnitt der
Box beherrschenden Türe von beiden Seiten entnommen werden kann.
Da darüberhinaus Seitenwände und Türen üblicherweise
in Sandwich-Bauweise, z.B. Aluminium - Hartschaumstoff Aluminium,ohne
ausreichende Eigenfestigkeit aufgebaut sind, bedarf es einer statisch tragenden Konstruktion.
Dasselbe gilt in großem Umfang für Container mit seitlichen Türen oder dergleichen und für die sogenannten
open top-Container, d.h. für solche Behältnisse die
•ein abnehmbares Dach oder Deckel haben bzw. offen sind, und für fiats, die praktisch nur aus Eckstützen bestehen.
Die Wirtschaftlichkeit dieser Konstruktionen wird im wesentlichen durch die bei der bekannten möglichen Beanspruchung
erforderlichen Ausführung der räumlichen Knoten- und Eckverbindungen bestimmt. Hier haben sich
außer den Üblichen bekannten Schwei-ßkorBtruktionen auch
solche Konstruktionen bestätigt, die aus einem Eckoder Knotenstück bestehen, wobei dem Knoten, entsprechend
der Anzahl der Abgänge, Anschlußprofile verbunden sind. Solche Konstruktionen sind aus dem" Metallflugzeugbau
aus der Zeit der Entwicklung der JU-F 13 und der JU-G
bekannt.
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Die auf den Knoten wirkenden Zug- und Druckkräfte werden jedoch im wesentlichen durch die verbindenden
Elemente selbst, d.h. durch Splinte, Nieten und Schrauben, und nicht durch die Reibung der ineinander geführten
Teile aufgenommen.
Elegantere Lösungen dieser Art stützen sich im wesentlichen auf die Verwendung von Metallklebern, wobei diese
Verbindungen im Hinblick auf die oft nicht gegebene Lösbarkeit bei notwendigem Austausch in ihrem möglichen
Anwendungsbereich beschränkt werden. Ebenso muß mit einer Alterung des Klebers gerechnet werden.
Die Ausbildung dieser parallelepipeden Behältnisse wird
unter anderem dadurch erschwert, daß meist zwei gegenüberliegende Flächen als Türe verwendet und diese meist
gleichzeitig geöffnet bzw. verschlossen werden.
Der vierflächige Teil ist also bei geöffneten Türen besonderen Belastungsproblemen unterworfen. Darüberhinaus
werden die Verbindungen der Türflächen mit dem vierflächigen Teil sowohl anschlagseitig als auch
scharnierseitig stark belastet, da sie den Einwirkungen
der genannten Kräfte voll ausgesetzt sind und durch den Inhalt des Behältnisses zusätzlich beansprucht werden.
Der gewaltsame Ausbruch des Trolley-Inhaltes in ein
Flugzeug könnte geschoßartige Wirkung erzielen und für das Personal und die Fluggäste eine ernste Gefährdung
darstellen.
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Die Ausbildung der Scharniere - es werden vorzugsweise Scharnierbänder verwendet - liefert nicht nur
Anlaß für einen hohen Montageaufwand und zeitraubenden Wechsel bei Beschädigungen der Türe, sondern
darüberhinaus, durch die meist feingliedrige Teilung, eine Erschwernis bei der oft notwendigen Reinigung
dieser Behältnisse, insbesondere wenn sie für den Transport der Bordverpflegung vorgesehen sind.
Auch die nicht exakte Begrenzung des öffnungswinkels
dieser Scharniere durch Endanschlagstellen führt oft zur Beschädigung der Anschlagflächen, insbesondere
der Anlenkwand bei einer Öffnung um 270° und zum Verzug der Türen.
Es ist deshalb Aufgabe dieser ERfindung ein rollbares,
parallelepipedes Behältnis darzustellen, das insbesondere den Anforderungen für eine Verwendung in
Flugzeugen als Aufbewahrung-, Tränsport- und Ausgabebehältnis während des Fluges gerecht wird.
Neben den an das Rollwerk zu stellenden Anforderungen - die nicht Gegenstand dieser Erfindung sind - muß
diese Konstruktion Beschleunigungskräfte im Bereich bis zu der 12-fachen Erdbeschleunigung aufnehmen und
den in den Knotenverbindungen der tragenden Skelettkonstruktion durch die dort eingeleiteten Stabkräfte
auftretenden Stoß- und Schwellasten gerecht werden und hierbei ein minimales Eigengewicht aufweisen.
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Mit in diese Festigkeitsbetrachtungen ist die Tatsache einzuschließen, daß überwiegend die mögliche
öffnung von zvei senkrecht einander gegenüberliegenden Flächen, üblicherweise der Schmalseiten des Behältnisses,
gefordert wird, so daß in diesen Bereichen nicht nur die mögliche Schwächung durch die öffnung
der Flächen sondern darüberhinaus Fragen der Türanlenkung - d.h. die Scharnierausbildung und des
Türanschlages einschl. des sicheren Verschlusses die Gesamtkonzeption des Behältnisses beeinflussen.
Auf die erwähnten besonderen Gefahren einer mangelhaften Befestigung von Schließmechanismus und Scharnier
sei nochmals hingewiesen; insbesondere ist in der nur oberflächigen Befestigung der Verschlußteile
an der Türinnenseite ein Risiko zu sehen.
Der Verschlußmechanismus muß deshalb eine optimale Sicherheit bieten. Dies gilt besonders auch für die
Scharnierausbildung, wobei in diesem Zusammenhang nicht nur Festigkeitseigenschaften und die Verbindungsmöglichkeiten mit Türund Wand interessant sind,
sondern ein defilierter Öffnungswinkel, der die Endlagen
der Türe innerhalb des Scharnieres selbst fixiert, so daß die Gefahr einer Beschädigung des Behältnisses
durch Türschlag und ein Verzug der Türe selbst zumindest reduziert wird.
Darüberhinaus muß die Trennung der Verbindung im Ganzen oder auch partiell ohne vorherige Demontage
von Teilen, wie Abdeckungen, Bekleidungen usw. möglich sein, so daß die Wandelemente der Behältnisse
ohne weiteres gegen andere ausgewechselt oder ersetzt werden können.
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Die erfindungsgemäße Ausbildung eines rollbaren Behältnisses, dessen Form als Parallelepiped ausgebildet
ist - insbesondere für die Verwendung in Flugzeugen - von dem vorzugsweise ein Paar parallel
gegenüber stehende senkrechte Flächen zwei Türen sind, zeichnet sich durch die Kombination folgender,
teilweise für sich bekannter Einzelmerkmale aus und zwar, dadurch
a) daß das formgebende, aus profilierten Stäben oder Rohren gebildete Skelett des Behältnisses
eck- und flächensteif verbunden ist, wobei die Skelettverbindungen entweder durch vier Knotenstücke
erfolgt, die von einem Anschlagkopf ausgehend, jeweils in Richtung der Raumkoordinate
(X-Y-Z- Achse) weisend - oder durch eine entsprechende Anzahl Eckverbindungen (X-Y- Achse)·
Aufsteckdorne mit einem den Innenabmessungen der Verbindungsstelle oder denen des Skelettstabes,
d.h. des Anschlußrohres, entsprechenden Querschnitt aufweisen und an ihren Enden spreizbar geschlitzt
sind, sowie durch die Anschlußrohre in die Schlitze der Aufsteckdorne Mittel zur Spreizung führbar
sind;
b) daß das in einen Türfalz tibergehende Anschlagteil
jeder Türe eine Hohlkammer aufweist, in der ein Sperrschieber und zumindest zwei um 90° versetzt
zu diesem angeordnete Riegel gelagert sind, hierbei die Enden des Sperrschiebers so geformt sind, daß
bei Verschlußstellung über zweiseitige, dem Schieber anliegende Auflagen der Sperriegel,
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diese durch das Anschlagteil in korrespondierende Teile des Skelettrahmens der jeweils um 90° abgewinkelten Behälterfläche
greifen und in Öffnungstellung in den Anschlagteil zurückgezogen sind;
c) daß die Scharnierteile um 270° zueinander verschwenkbar sind, hierbei in den Endlagen gegeneinander anschlagen,
sowie parallel zu der Schwenkachse Mittel für die Befestigung der Wand oder der Tür vorgesehen
sind.
Eine aus den genannten erfindungsgemäßen Knoten- oder
Eckstücken und den genannten Anschlußrohren gebildete Verbindung erfüllt bereits einen wesentlichen Teil der
Aufgabenstellung.
Durch das Spannelement wird die Oberfläche der Aufsteckdorne gespreizt und gegen die Innenflächen der
Hohlkammer in einem solchen Maß gepreßt, daß das bei Zug- oder Druckbeanspruchung gegebene Reibungsmoment
den Aufsteckdorn in seiner Lage sicher fixiert. Durch das Lösen des Spreizel ententes wird die Anpreßkraft
des Domes an die Kammerwand aufgehoben und die Verbindung zwischen Dorn und Rohr kann gelöst
werden.
Mit den der Hohlkammer angeschlossenen Profilen können die Wandungendss Behälters lösbar verbunden sein, denn
diese sind bei Systemänderungen oder auch Beschädigungen leicht auswechselbar.
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Selbstverständlich lassen sich Anzahl und Richtung der dem Anschlagkopf angeschlossenen Aufsteckdorne
praktisch beliebig festlegen, wobei jedoch normalerweise entsprechend den vorher gegebenen Angaben verfahren
wird.
Zu dem zweiten erfindungsgemäßen Merkmal ist zu bemerken, daß durch die Führung von Sperrschieber und
Riegel innerhalb einer Hohlkammer des Anschlagteiles nicht nur die Verschlußteile mit dem Anschlagteil
integriert werden, sondern·daß darüberhinaus bei geringstem
Gewicht eine optimale Druckbiegefestigkeit des Anschlagteiles erreicht wird.
Desweiteren ist festzuhalten, daß im Gegensatz zu den üblichen Verschlüssen dieser Art anstelle von
•zwei Sperrschiebern, die einer komplizierten Anlenkung
bedürfen, nur ein einfach herzustellender, über einen
Nocken betätigbarer Sperrschieber notwendig ist, der die beiden Sperriegel betätigt.
Das dritte Merkmal, das im wesentlichen einen durch das Scharnier selbst definierten exakten Schwenkbereich
nennt, reduziert die Gefahr der möglichen Beschädigungen durch Aufschlag der Türe an die Auflagen
in geöffneter oder geschlossener Stellung. Unabhängig von zunächst noch fehlenden weiteren technischen
Angaben zur Ausbildung gibt dieses Merkmal, insbesondere durch die Tatsache, daß in den Endlagen die
Scharniere gegeneinander anschlagen den Hinweis auf das Erfordernis einer relativ starken Ausbildung der
S charni ert ei1e,
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so daß diese in Verbindung mit der Anschlußwand und der Tür als tragende Elemente betrachtet werden müssen.
Die Kombination der genannten drei erfindungswesentlichen Merkmale , d.h. die Ausbildung der Knotenbildung,
des Tragskelettes, der sichere Verschluß der Türen sowie deren sicherer scharnier sei tiger Anschlag ermöglicht
die Darstellung eines der Aufgabenstellung gerecht werdenden rollbaren Behältnisses für die Verwendung
in Flugzeugen.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Anschlußrohre zu den Dornen der Knotenstücke so auszubilden,
daß die der Hohlkammer angeschlossenen Profile U-Profile sind. Dies erleichtert die Einbringung und
Fixierung von Wandplatten. Die Dorne der Knotenstücke weisen dabei einen rechteckigen Querschnitt auf.
Das spreizende Mittel ist eine Schraube, die diagonal in den jeweiligen Dorn eingreift.
Für die Anordnung des VerschließmechanismusBes ist es
vorteilhaft, wenn in Längsrichtung des Hohlquerschnittes des Anschlagteiles einer Tür dieses einerseits in einen
Türfalz und andererseits in ein zur Befestigung der Türplatte dienendes U-Profil überführt, wobei die
Türplatte ihrerseits wieder dem Scharnierteil der gegenüber vom Verschlußmechanismus angeordneten Scharnierkombination
angeschlossen ist.
Für die Ausbildung der Scharniere empfiehlt es sich,
parallel zu der Schwenkachse und senkrecht zu den Wand- und Türflächen verlaufende Stege als Bestandteil profilierter Scharniertraganschlüsse für die Befestigung
der Wand oder der Tür vorzusehen.
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im übrigen sieht diese Ausbildung vor, daß die profilierten
Traganschlüsse, aufbauend auf ihren Stegen, U-Profile sind, die zusammen mit den Ansätzen für die
Führung der Drehachse die beiden Scharnierteile bilden,
vobei in einem Fall dem Außenschenkel des Traganschlusses entgegengerichtet ein Ansatz gebildet
ist und im andern Fall dem Traganschluß parallel zu dessen Steg und im Abstand zu diesem Steg ein Ansatz
verbunden ist, und die beiden Ansätze die Lagerung für die Scharnierwelle bilden.
Es ist veiter vorgesehen, daß die Umlenkung des Türanschlußprofil es zu seinem, parallel zum Steg geführten
Ansatz, sowie die Ansätze.der beiden Scharnierteile gerundet profiliert sind.
Die treiden S charni er teile sind aus rechteckigen Grundprofilen
ausgeformt, wobei die Scharnierteilung etwa
der maximalen Abmessung eines Grundprofiles entspricht.
Insgesamt betrachtet ist zu den bis jetzt genannten Vorschlägen festzuhalten, daß grundsätzlich eine Weiterbildung
von sogenannten Scharnierbändern vermieden
wurde. Die Ii led er Scharnierkombination bestehen aus
starken rechteckigen Grundprofilen, die,entsprechend
ausgeformt,, in sich selbst als absolut verwindungssteif
anzusehen sind.
Durch die vorgeschlagene Ausbildung der ProfiHamlenkung
und die gerundete Profilierung der Ansätze für die Lagerung der Scharnieraehse, selbst bei geöffneter
Tür und flugbedingter Veränderung der Lage des rollbaren Behältnisses ,ist die Verletsungsgefahr und
die Gefahr einer Beschädigung,
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der den Zwischengängen zugeordneten Seiten der Polstergarnituren
der Sitzreihen praktisch nicht gegeben. Da die Behälter vorwiegend für den Transport der Bordverpflegung
verwendet werden, ist die vorgeschlagene große Teilung der Scharniere im Interesse der Verringerung
"der Möglichkeiten für Schmutzablagerungen vorteilhaft.
Für die vorgeschlagene Ausbildung der Traganschlüsse ist eine einfache Montage bzw. Demontage von Tür und
Wandplatten möglich.
Abschließend wird noch vorgeschlagen, das feststehende Scharnierteil so auszubilden , daß in dessen
Längsrichtung in Bohrungen Verbindungsteile - beispielsweise ein Knoten- oder Eckstück - zu einer
zweiten Wand-Türkombination fixierbar sind.
Zusammengefaßt darf bemerkt werden, daß das vorgeschlagene erfindungsgemäße Behältnis, insbesondere
für die vorgesehene Verwendung in Flugzeugen, voll den Forderungen der Aufgabenstellung entspricht.
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Das erfindungsgemäße rollbare Behältnis, insbesondere für die Verwendung in Flugzeugen ist durch die beigefügten
schematischen Zeichnungen, Figur 1 bis Figur 11, beispielhaft erläutert.
Figur 1 zeigt lediglich zur Lageorientierung ein in
Form eines Parallelepipedes hergestelltes Behältnis in perspektivischer Darstellung.
Figur 2 zeigt ein Knotenstück zur Herstellung der Skelett koniruktion eines Behältnisses im Aufriß;
hierbei richtet sich die Z-Achse gegen den Betrachter.
Figur 3 zeigt das Knotenstück im Seitenriß; hierbei richtet sich die X-Achse gegen den Betrachter.
Figur 4 zeigt das Knotenstück im Grundriß; hierbei
richtet sich die Y-Achse gegen den Betrachter. Desweiteren ist aus Figur 4
die Verbindung mit den Anschlußprofilen gemäß Figur 5 zu entnehmen; hierbei sind
die Profile nach der X- und Z-Achse in Achsenrichtung^'zur Y-Achse quer zur Achsenrichtung
geschnitten.
Figur 5 zeigt ein Anschlußprofil, dessen Hohlkammer in zwei rechtwinklig zueinander angeordnete
ü-Profile überführt.
Figur 6 zeigt einen Schnitt durch das Anschlagteil
einer Türe in Richtung A/B, aus der die Lage der Hohlkammer, des durch sie aufgenommenen
Sperrschiebers und die eines Riegels, des an die Hohlkammer anschließenden Türfalzes und die des Anschluß-ü-Profiles
für die Türe zu ersehen ist.
809813/0541 ~14"
Figur 7
Figur 7 zeigt die Anordnung der Verschlußmechanismen in dem verrxegelungsseitxgen Teil der
Türe, wobei Türe und Anschlagteile lediglich partiell zur Erkennung der Lage angedeutet
sind.
Figur 8 zeigt ein bewegliches Scharnierteil, d.h. das Türscharnierteil.
Figur 9 zeigt ein feststehendes Scharnierteil, d.h. das Wandscharnierteil.
Figur 10 zeigt die Zusammenführung beider Scharnierteile,
wobei die Ansicht die Rückfront des Wandscharnierteils und den Eingriff des Türscharnierteils
hervorhebt.
Figur 11 zeigt eine perspektivische Darstellung der ineinander gefügten Scharnierteile, wobei
das Wandscharnierteil senkrecht nach oben und das Türscharnierteil waagrecht nach
links weist.
Das Behältnis setzt sich aus sechs ebenen Flächen zusammen, wobei die parallelen Flächen 1 und 2 die eigentlichen
Türen, die parallelen Flächen 3 und 4 Boden und Deckel, die parallelen Flächen 5 und 6 die beiden Seitenwände
sind.
Die Scharnierteilkombination 51/61 befindet sich bei der
vorderen Türe rechts, die zweite Scharnierteilkombinatxoi 51/61 ist bei der hinteren Türe an der entgegengesetzt
gelegenen Kante angebracht, so daß beim öffnen beider Türen um einen möglichen öffnungswinkel von 270° beide
flach den Seitenwänden 5 und 6 anliegen können. Das
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Anschlagteil 8 nimmt die Hohlkammer 9 auf bzw. wird von dieser gebildet.
So viel zinn allgemeinen Aufbau.
Die Knotenverbindungen zur Herstellung eines tragenden Skeletts, für das Behältnis besteht aus dem Knotenstück
11,in dessen Anschlagkopf 12 sich die Raumkoordinaten X-Y-Z der mit den Schlitzen 16 versehenen Aufsteckdorne
13/14 und 15 in einem Punkt vereinigen. Die Aufsteckdorne weisen dabei im wesentlichen einen quada^tischen
Querschnitt auf und führen an ihrer zur äußeren Begrenzung des Behältnisses gerichteten gedachten Kante
in eine Rundung 17 über.
Die mit dem Knotenstück 11 zu verbindenden drei Anschlußprofile
18 bis 20 weisen Hohlkammern 21 auf, die den Querschnitten der Dorne 13 bis 15 angepaßt sind.
Jeder Hohlkammer 21 sind zwei offene U-Profile 22 und zugeordnet.
Aus Figur 3 ist gestrichelt eingezeichnet der Gärungsschnitt der Aufsteckprofile zu ersehen. Bei aufgesteckten
Profilen bildet die Fortsetzung der Rundungen 24 in den zentralen Anschlagkopf 12 eine kugelig geformte Eckverbindung
des Knotens.
Die aufgesteckten Profile 18 bis 20 werden durch Spannschrauben
26 in ihrer Lage fixiert, wobei die Spannschrauben 26 durch die Rundungen 24 radial gerichtet, d.h.
unter 45% in die Schlitze 16 auf Steckdorne 13 bis führen. Die damit verbundene Spreizung dieser Dorne
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vermittelt diesen einen praktisch auf ihre gesamten
-Flächen gerichteten gleichmäßigen Anpreßdruck gegen die Wandungen der Hohlkammern 21 und ermöglicht
gleichzeitig ein rasches Wechseln der Profile und der eingelegten Wandflächen oder Böden bei eventuellen Beschädigungen,
da lediglich die Spannschrauben 26 gelöst werden müssen, um das Behältnis bzw. eine seiner
Seitenflächen zu demontieren.
So viel zur Gestaltung der Knotenverbindungen.
Die Ausbildung und Anordnung des Anschlagteiles 8 und der Hohlkammer 9 sowie die der Verschlußmechanismen
wird durch die Figuren 6 und 7 in Verbindung mit Figur ausgewiesen.
Der Schnitt durch das Anschlagteil 8 verdeutlicht die Lage der Hohlkammer 9, die Ausbildung des Türfalzes 30
sowie des der Hohlkammer 9 entgegengesetzt anschließenden U-Profiles 31 zur Aufnahme einer Türplatte. Desweiteren
ist aus den Darstellungen die Stellung des Sperrschiebers 32 in Schließstellung zu entnehmen
(Figur 7). Der Sperrschieber 32 endet beidseitig in Ausformungen 33 und 34, die die beiden Riegel 38 über
die Hubnocken 40 in der gewünschten Stellung fixieren.
Bei Umstellung, d.h. bei öffnung der Türe wird der der
Drehscheibe 35 verbundene Handgriff 36 sowie die mit der Scheibe 35 eine Einheit bildende Schaltklaue 37, die
wiederum über den Schubnocken 41 des Sperrschiebers 32 greift, um 30° verschwenkt und hierbei im Verlauf des
Schubweges die Riegel 38 entsprechend der Ausformung der Enden 33 und 34 angehoben und damit die Türe geöffnet.
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So viel zur Frage der Türverriegelung.
Die scharnierseitige Verbindung zwischen Türe 1 und Anschlußwand 5 wird durch die Figuren 8 bis 11 in
Verbindung mit Figur 1 ausgewiesen.
Das bewegliche Scharnierteil 51 setzt sich aus dem gestrichelt vervollständigten Qrundprofil 52 und dem
um 90° abgewinkelten unterbrochenen Ansatz 53 zusammen. Dieser dient zur Lagerung und Verbindung dieses Scharnierteiles
mit den Ansätzen 63 des feststehenden Scharnierteiles 61, dessen Ansätze 6 3 in Verlängerung der
Außenkante des Grundprofiles 62 angeordnet sind.
Der abgewinkelte Ansatz 53 führt über einen Radius bzw.eine radiusähnliche Kurve 56 in das Grundprofil 52
über, wobei der Abstand zum Zentrum der Scharnierwelle 5 5 so gewählt ist, daß in der gemäß Figur 11 gezeigten Stellung
die gerundete Ansatzüberführung bei 90° - Stellung zum feststehenden Scharnierteil 61 eine Abdichtung gegenüber
den korrespondierenden Ausschnitten 64 des feststehenden Scharnierteiles 61 gegeben ist.
Bei öffnung der Türe wird das bewegliche Scharnierteil 5
um 270 ° verschwenkt und legt sich in dieser Stellung flach gegen das feststehende Scharnierteil 61 an. Die
Profilierung, d.h. die Rundung 56 dieses Scharnierteiles (
weist nach außen, so daß Stöße oder dgl. abgelenkt werder
Die Basisebene der Traganschlüsse 57 bzw. 67 für die Befestigung der Tür bzw. Wandplatten führt in eine
U-Profilierung 58 bzw. 6 8 über, in denen die Türplatte 5C|
bzw. die Wandplatte 69 sicher fixiert sind.
809813/0541 - 18-
In den Bohrungen 60 des feststehenden Scharnierteiles ί]
können Steckverbindungen, die beispielsweise zu einer parellelen Wand-Tür-Kombination führen, fixiert werden.
In diesem Fall weist der in Richtung der Z-Achse führends Dorn 15 vorzugsweise einen zylindrischen Querschnitt auf:.
_ 19 _
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Leersei te
Claims (1)
- Patentansprüche/ 1.J Rollbares Behältnis, dessen Form als Parallel- ^—' epiped ausgebildet ist - insbesondere für die Verwendung in Flugzeugen -, von dem vorzugsweise ein Paar parallel gegenüber stehende senkrechte Flächen zwei Türen sind, die einerseits jeweils einem Scharnierteil und andererseits jeweils in einem anschlagenden Teil der Türe - das gleichzeitig Träger der Türverriegelungsteile ist -, verbunden sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, teilweise für sich bekannter Einzelmerkmale und zwara) daß das formgebende, aus profilierten Stäben oder Rohren gebildete Skelett des Behältnisses eck- und flächensteif verbunden ist, wobei die Skelettverbindungen entweder durch vier Knotenstücke (11) erfolgt, die, von einem Anschlagkopf (12) ausgehend, jeweils in Richtung der Raumkoordinate (X-Y-Z- Achse) weisend oder durch eine entsprechende Anzahl Eckverbindungen (X-Y- Achse) -, Aufsteckdorne (13-15) mit einem den Innenabmessungen der Verbindungsstelle oder denen des Skelettstabes , d.h. des Anschlußrohres (18-20), entsprechenden Querschnitt* aufweisen, und an ihren Enden spreizbar geschlitzt sind,sowie durch die Anschlußrohre (18-20) in die Schlitze (16) der Aufsteckdorne Mittel (25) zur Spreizung führbar sind;* d.h. eine Hohlkammer (21)809813/05 41-20. -ORIGINAL INSPECTEDb) daß das in einen Türfalz übergehende Anschlagteil (8) jeder Tür eine Hohlkammer (9) aufweist, in der ein Sperrschieber (32) und zumindest zwei um 90 versetzt zu diesem angeordnete Riegel (38) gelagert sind, hierbei die Enden des Sperrschiebers (32) so geformt sind, daß bei Verschlußstellung über zweiseitige, dem Schieber (32) anliegende Auflagen (40) der Sperriegel (38) diese durch das Anschlagteil (8) in korrespondierende Teile des Skelettrahmens der jeweils um 90° abgewinkelten Behälterfläche greifen und in Öffnungstellung in den Anschlagteil (8) zurückgezogen sind;c) daß die Scharnierteile (51/61) um 270° zueinander verschwenkbar sind, hierbei in den Endlagen gegeneinander anschlagen, sowie parallel zu der Schwenkachse (55) Mittel (58/68) für die Befestigung der Wand (69) oder der Tür (59) vorgesehen sind.2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die der Hohlkammer (21) angeschlossenen Profile (22 und 23) U-Profile sind.3. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Dorne (13-15) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und das spreizende Mittel eine Schraube (25) ist, die diagonal in den jeweiligen Dorn (13-15) eingreift.809813/0541- 21 -4. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,d a 13 in Längsrichtung des Hohlquerschnittes (9) des Anschlagteiles (8) einer Tür dieses einerseits in einen Türfalz und andererseits in ein zur Befestigung der Türplatte (59) dienendes U-Profil (58) überführt, wobei die Türplatte (59) ihrerseits wieder dem Scharnierteil (51) der Scharnierkombination (51/61) angeschlossen ist.5. Behältnis nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,daß parallel zu der Schwenkachse (55) und senkrecht zu den Wand- und Türflächen (69/59) verlaufende Stege als Bestandteil profilierter Traganschlüsse (58/68) einer Scharnierverbindung für di«? Befestigung der Wand (19) oder der Tür (9) vorgesehen sind.6. Behältnis nach Anspruch ΐ, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,daß die profilierten Traganschlüsse v(58/68), aufbauend auf ihren Stegen (57/67) U-Profile sind, die zusammen mit den Ansätzen (53/63) für die Führung der Drehachse die Scharnierteile (51) und (61) bilden, wobei dem Außenschenkel des Traganschlusses (68) der Ansatz (63) entgegengerichtet und dem Traganschluß (58) parallel zu dessen Steg (57) im Abstand zu diesem der Ansatz (53) verbunden ist und die Ansätze (53 und 63) Lagerung für die Scharnierwelle· {55) bilden.809813/0541_ 22 _38/14/76 ->e - ' Z6438597. Behältnis nach Anspruch 1, 4-6, dadurch gekennzeichnet,daß die Umlenkung (56) des Profiles (51) zu dem parallel zum Steg (57) geführten Ansatz (53) sowie Ansatz (53 und 63) gerundet profiliert sind.8. Behältnis nach Anspruch 1, 4 - 7, dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Scharnierteile (51/61) aus rechteckigen Grundprofilen ausgeformt sind, wobei die Scharnierteilung etwa der maximalen Abmessung eines Grundprofiles entspricht.9. Behältnis nach Anspruch 1, 4 - 8, dadurch gekennzeichnet,daß das feststehende Scharnierteil (61) so ausgebildet ist, daß in dessen Längsrichtung in Bohrungen (60) Verbindungsteile zu einer zweiten Wand- Türkombination fixierbar sind.8098 13/0541
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