DE2642641A1 - Schutzkappe fuer absperrhaehne fuer zentralheizungen mit thermostatsteuerung - Google Patents
Schutzkappe fuer absperrhaehne fuer zentralheizungen mit thermostatsteuerungInfo
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Description
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FreillgrathstraBe 19 —. . . Q .. Be»,- Eisenacher StraBe 17
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Schutzkappe für Absperrhähne für Zentralheizungen mit Thermostatsteuerung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzkappe zum vorläufigen Schutz von Absperrhähnen von Zentralheizungen mit Thermostatsteuerung.
Die zur Zeit verwendeten Thermostat-Absperrhähne weisen ein im allgemeinen T-förmiges Gehäuse auf, wobei das eine Rohr der beiden
ausgefluchteten Rohre mit einem Sitz für das Ventil des Absperrhahnes versehen ist und das andere Rohr zur Aufnahme des Absperrhahnkörpers
dient. Der Absperrhahnkörper ist mit dem Ventil, seinem Schaft und seinen elastischen Rückholeinrichtungen sowie den entsprechenden
Dichtungseinrichtungen versehen. Der Absperrhahnkörper weist ein Teil auf, das sich vom Gehäuse nach außen erstreckt und
zur Aufnahme des Thermostat-Steuerungsorganes oder des Thermostatkopfes
dient, dessen aktives Element mit dem freien Ende des Ventilschaftes zusammenwirken muß.
- 2 70981 B/0762
Aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit und Anfälligkeit dürfen die Thermostatköpfe am Montageort erst als letzte an ihren Platz
gebracht werden, d.h. wenn die anderen Arbeiten, die mit der Zentralheizung zusammenhängen oder nicht, bereits abgeschlossen
sind.
Es ist somit erforderlich, einen Schutz für die Absperrhähe vorzusehen,
bevor diese mit ihren Thermostatköpfen ausgerüstet werden können. Ferner gehört zu den Arbeitsgängen bei der Montage der
Zentralheizungsanlage eine Phase der Einstellung der Anlage, in der sämtliche Absperrhähne sich in ihrer präzisen, durch die
entsprechende Norm bestimmten Stellung befinden müssen; zu diesem Zweck müssen die Absperrhähne vor dem Anbringen der Thermostatköpfe
eine Vorrichtung aufweisen, die eine Einführung der Absperrhähne in ihre oben beschriebene Stellung in bequemer und präziser
Weise ermöglicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, den oben erwähnten Erfordernissen Rechnung zu tragen und eine Vorrichtung anzugeben, mit welcher
der Absperrhahnkörper geschützt und für das Ventil eine Regulierstellung vor dem Anbringen der Thermostatköpfe geschaffen wird.
Die Erfindung bezieht sich daher auf eine vorläufige Schutzkappe zur Anbringung am Körper eines Thermostat-Absperrhahnes vor der
Montage seines Thermostat-Steuerkopfes, wobei der Absperrhahnkörper in einem Gehäuse angeordnet und von einem hindurchgehenden
Schaft eines Ventiles durchsetzt ist, welches von einem elastischen Organ in seine offene Stellung vorgespannt ist, und ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzkappe einen Mantel und eine Nabe aufweist, welche ein Organ zur Steuerung der Stellung des Ventiles
aufnimmt.
- 3 709816/0762
* G.
Weitere Vorteile und Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung
pollen im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und anhand der Zeichnungen näher erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen
in
Fig. 1 eine Außenansicht eines Absperrhahnes für eine Zentralheizung ohne seinen Thermostatkopf und
mit einer erfindungsgemäßen Schutzkappe;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schutzkappe nach Fig. 1;
Fig. 2a eine Außenansicht der Schutzkappe allein nach Fig. 1;
Fig. 2b einen Axialschnitt der Schutzkappe nach Fig. 2a; Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1;
Fig. 4 eine Darstellung in vergrößertem Maßstab eines Details des Schnittes nach Fig. 3; und in
Fig. 5 eine Außenansicht eines Absperrhahnes, bei dem die Schutzkappe durch einen Thermostat-Steuerkopf
ersetzt ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 ist der Absperrhahn
2 für eine Zentralheizung, bestehend aus einem Gehäuse 3 und einem Körper 4, mit einer Schutzkappe 1 versehen. Im folgenden wird
davon ausgegangen, daß die Ebene der Fig. 1 eine senkrechte Ebene ist.
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Vf
- fr -
Das Gehäuse 3 des Absperrhahnes 2 ist im allgemeinen von
T-förmiger Gestalt, wobei die Achse X-X der beiden ausgefluchteten Rohre 5 und 6 gleichzeitig die Achse des Körpers 4 und
die der Schutzkappe 1 darstellt. Das untere Rohr 5 des Gehäuses 3 ist mit einer Gewindebohrung 7 versehen, die eine Art Überwurfmutter
für die Montage des Absperrhahnes bildet. Das dritte Rohr 8 mit der Achse Y-Y senkrecht zur Achse X-X ist mit einer
verschraubten Buchse 9 versehen, die eine Anpassung eines hineingeschraubten
Verbindungsteiles 10 ermöglicht. Ist der Absperrhahn offen, so wird die wärmeführende Flüssigkeit durch das Rohr
5 in Richtung des Pfeiles f zugeführt und tritt durch das Rohr in Richtung des Pfeiles £ aus.
Das obere Rohr 6 trägt ein Gewinde 11, das mit einem Gewinde
des Innenteiles des Körpers 4 zusammenwirkt. Der Körper 4 ist ein Drehteil mit der Achse X-X und weist in seinem mittleren
Bereich einen Gewindebund 12a auf, der zur Verschraubung der Schutzkappe 1 oder eines Befestigungsorganes des Thermostatkopfes
dient, wenn dieser sich an seinem Platz befindet.
Der Körper 4 ist vollständig längs seiner Achse von einer Bohrung 13 durchsetzt, die am oberen Teil des Körpers 4 in
einem Behälter oder Raum 14 und am unteren Teil des Körpers in zwei aufeinander folgenden Gängen 15 und 16 mündet, wobei
der äußere Gang 16 einen größeren Durchmesser als der Gang
15 aufweist. Der von den drei Rohren 5, 6 und 8 des T-fÖrmigen Gehäuses 3 begrenzte Innenraum 17 weist innen an der mit dem
Eingangsrohr 5 in Verbindung stehenden Seite einen Ringbund auf, der einen Sitz 18 für das Ventil des Absperrhahnes bildet.
Der Sitz 18 ist von einer konischen Oberfläche mit der Achse X-X in der Weise getragen, daß er eine kreisförmige Tragkante
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für das Ventil bildet. Ein Verschlußteil 19 des Absperrhahnes ist an seinem unteren Bereich mit dem eigentlichen Ventil 20
versehen und nach oben mit einem Endstück 21 verlängert, dessen oberer Teil eine Umfangsschulter 22 trägt, deren Unterseite eine
erste Abstützfläche für ein elastisches Rückholorgan in Form einer austarierten Wendelfeder 23 bildet. Die andere Abstützung
der Wendelfeder 23 wird vom Boden eines Behälters 24 gebildet, dessen Rand 25 sich am Boden des Rohres 6 abstützt.
Ein Ventilschaft 26 ist verschiebbar in der Bohrung 13 des Körpers 4 angeordnet und erstreckt sich über das Oberteil des
Körpers 4 hinaus. An der Basis des Körpers 4 und um den Ventilschaft 26 sind eine Dichtungsgarnitur 27 und ein
Abschlußteil 28 vorgesehen, die in den Gang 15 eingepaßt sind. Die Basis des Ventilschaftes 26 trägt einen Ring 29; dieser
Ring 29 verhindert ein Herausstossen des Ventilschaftes 26 unter der Wirkung des statischen Druckes des Fluids nach außen. Ist
der Ventilschaft 26 nach unten belastet, so drückt er das Ventil 20 aufgrund der Abstützung in den Boden eines axialen Sackloches
im Endstück 21. Das Ventil 20 ist mit einer Schicht aus einem elastomeren Material überzogen.
Die in den Fig. 2a, 2b, 3 und 4 wiedergegebene Schutzkappe 1 in Form einer Wegwerfkappe besteht aus einem dünnen Mantel 30 in
Form eines Kegels mit der Achse X-X und einer inneren Nabe 31, deren Basis sich auf der Oberfläche des Körpers 4 abstützt,
wenn sich die Schutzkappe 1 an ihrem Platz befindet. Die Basis des Mantels 30 weist einen Ring 32 auf, dessen Innenoberfläche
ein Innengewinde 33 trägt, das mit dem Gewindebund 12a des Körpers 4 zusammenwirkt, und dessen Außenoberfläche Profilierungen
34 trägt, die ein Verschrauben der Schutzkappe 1 auf dem Körper 4 von Hand ermöglichen.
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Die Nabe 31 der Schutzkappe 1 ist längs ihrer Achse X-X von einer
Gewindebohrung 35 durchsetzt, in die ein Einstellknopf 36 eingeschraubt ist. Der Einstellknopf 36 mit der Achse X-X (vgl. Fig. 4)
ist mit einem flachen Kopf 37 versehen, der an seiner seitlichen Oberfläche Profilierungen 38 zur Betätigung von Hand und an
seiner Oberfläche eine einzige Markierung 39 sowie einen Körper 41 mit einem Gewinde 42 trägt.
Die Markierung 39 ist dazu da, daß sie einer der beiden Markierungen
40 gegenüberliegend angeordnet wird, welche diametral gegenüberliegend am Oberteil der Schutzkappe 1 angeordnet sind (vgl.
Fig. 1). Der Einstellknopf 36 ist vollständig von einer Bohrung
43 durchsetzt, die sich an seinem Oberteil bei 44 aufweitet.
Die Bohrung 43 ist im mittleren Bereich des Körpers 41 des Einstellknopfes 36 mit einem kalibrierten Teil 45 mit reduziertem
Durchmesser versehen. Das kalibrierte Teil 45 dient zur Aufnahme eines eingesetzten Metallstiftes 46; eine Verschiebung des Stiftes
46 in seinem Sitz 45 wird mit einer bekannten Kraft längs der Achse X-X vorgenommen, wobei die Toleranzen so gewählt sind,
daß eine minimale Kraftaufwendung bei Verschiebung des Stiftes 46 einem vorgegebenen Zusammendrücken des das Ventil 20 umhüllenden
elastomeren Materials auf dem Sitz 18 entspricht. Dieses Zusammendrücken
ergibt eine wirksame und präzise Schließstellung des
Ventils. Der Stift 46 bildet somit ein effektives Anschlagorgan solange die übertragenen Kräfte kleiner sind als diejenigen Kräfte,
die sein Gleiten bewirken.
Die Kraft zur Verschiebung des Stiftes 46 muß in jedem Falle größer
sein als die Zugkraft, welche die Wendelfeder 23 entwickeln kann.
Man kann somit von einem austarierten Einsteckende des Stiftes 46 im kalibrierten Teil 45 sprechen.
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Der Stift 46 ist mit dem Ventilschaft 26 ausgefluchtet, wobei
sich seine Basis gegen das Oberteil des Ventilschaftes 26 abstützt. Die Schutzkappe besteht alles in allem aus der eigentlichen Schutzkappe
1 und ihrem Einstellknopf 36 mit dem Stift 46 und ist allein
und in seiner Anordnung in den beiden Fig. 2a und 2b wiedergegeben.
Die Arbeitsgänge zur Montage und Einstellung werden, wie aus der Zeichnung erkennbar, folgendermaßen vorgenommen:
Der Absperrhahn 2 wird an seinen Platz gebracht, d.h. einerseits an einen dazugehörigen Radiator und andererseits an die Versorgungsrohrleitung
für ein wärmeabführenden Fluid. Der Körper 4 wird derart montiert, daß die Basis seines Bundes 12a sich gegen
die Außenseite des Rohres 6 abstützt. Der Ventilschaft 26 steht deutlich über die obere Fläche des Körpers 4 vor, weil das Ventil
20 mit seinem Verschlußteil 19 nur durch die Wendelfeder 23 nach oben gedrückt ist und sich in seiner vollständig geöffneten
Stellung befindet.
Die Schutzkappe 1 wird bis auf den Boden des Bundes 12a des Körpers
4 aufgeschraubt; während dieses Arbeitsganges ist der Einstellknopf 36 bis zum Maximum aufgeschraubt.
Tatsächlich ist es im Hinblick auf die von der Schutzkappe 1 ausgeübte
Schutzfunktion so, daß es ausreicht, den Einstellknopf 36 leicht auf die Schutzkappe 1 aufzuschrauben, ohne daß es
erforderlich ist, daß sein Stift 46 gegen den Ventilschaft 26 zur Anlage kommt.
Die Schutzkappe 1 ermöglicht es mit ihrem Einstellknopf 36, die Einstellung der Zentralheizungsanlage vor der Anbringung der
Thermostatköpfe auf den Absperrhähnen vorzunehmen. Um diese Einstellung vorzunehmen, ist es erforderlich, daß die Absperr-
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hähne sich mit ihren Ventilen in einer vorgegebenen Öffnungsstellung befinden, genauer gesagt in einem durch eine Norm
definierten nominalen Ventilhub* Diese Öffnungsstellung für die Ventile ist bestimmt durch einen bestimmten Ventil-Hubweg,
der von einem Ausgangspunkt ausgehend gemessen wird, der dem dichten Schliessen bei einem vorgegebenem Druck entspricht.
Andererseits ist im Falle von mit einem elastomeren Material überzogenen Ventilen, die sich bei Berührung mit
dem Ventilsitz komprimieren oder zusammenquetschen lassen, die Schließstellung geometrisch nicht wiederherstellbar.
Es ist daher zu berücksichtigen, daß das Ventil geschlossen ist, wenn das Ventil unter einer bestimmten Kraft gegen seinen
Sitz angedrückt ist, der der Schaffung einer Dichtigkeit bei einer vorgegebenen Form des Sitzes und einer vorgegebenen Art
des elastomeren Materials entspricht.
Um das Ventil 20 in seine oben definierte Schließstellung zu bringen, geht man folgendermaßen vor:
Der Einstellknopf 36 wird auf die Schutzkappe 1 geschraubt, ihr Stift 46 kommt gegen den Ventilschaft 26 zur Anlage. Solange
die zu überwindende Kraft nur von der Wendelfeder 23 ausgeht, gleitet der Stift 46 nicht in seinem Sitz 45, da die Anordnung
so getroffen ist, daß die minimale Kraft zu seiner Verschiebung größer als die von der Wendelfeder 23 ausgeübte Kraft ist. Der
Einstellknopf 36 wird dann weiter hineingeschraubt; wenn das Ventil 20 auf seinem Sitz 18 zur Abstützung kommt, wird das
elastomere Material auf dem Ventil leicht zusammengedrückt, bis seine Kompression der Kraft entspricht, die eine Verschiebung
des Stiftes 46 in seinem Sitz 45 hervorruft. Sobald die gewünschte Zusammendrückung und somit die dem Ausgangspunkt für die Ventilhubbahn
entsprechende Schließstellung erreicht ist, ruft jedes weitere Hineinschrauben des Einstellknopfes 36 eine zusätzliche
Verschiebung des Stiftes 46, jedoch keine Vergrößerung der
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Kompression des elastomeren Materials und damit auch keine zusätzliche Bewegung des Ventiles 20 hervor. Die Schließstellung
am Ausgangspunkt des Ventilhubweges bzw. der Umdrehungen wird mit Präzision erreicht und ist für sämtliche
Absperrhähne die gleiche.
Ohne die Stellung des Ventiles 20 zu beeinflussen, kann man den Einstellknopf 36 weiter hineinschrauben, indem man ihn
um mindestens eine halbe Umdrehung weiterdreht, um seine Markierung 39 den Markierungen 40 der Schutzkappe 1 gegenüberliegend
anzuordnen. Da aber der Bedienungsmann die Verschiebung des Stiftes 46 nur schwer feststellen kann und damit die
Ausgangs-Schließstellung mit Sicherheit erreicht wird, ist es jedoch so, daß das Zurdeckungbringen der Markierungen 39
und 40 bei einer Stellung des Einstellknopfes 36 in der Nähe seiner maximalen Verschraubung erfolgen wird, ja sogar in der
Stellung der maximalen Verschraubung, wenn die zur Deckung zu bringenden Markierungen tatsächlich für diese Stellung vorgesehen
sind.
Um das Ventil 20 in seine oben beschriebene Ventilhubstellung zur Durchführung der Arbeitsgänge der Einstellung der Anlage
zu bringen, braucht lediglich der Einstellknopf 36 herausgeschraubt zu werden; beispielsweise um eine halbe Umdrehung,
indem man die Markierung 39 von einer Markierung 40 der Schutzkappe 1 zur anderen Markierung 40 übergehen läßt.
Bei dieser Phase sind die ausgeübten Kräfte nur Zugkräfte der Wendelfeder 23 und es läuft alles so ab, als ob der Stift
tatsächlich an den Einstellknopf 36 angeschlossen ist: Der Hub längs der Achse X-X des Einstellknopfes 36 entspricht
exakt demjenigen des Ventiles 20.
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Wenn die Einstellung der Anlage erfolgt ist, wobei die Einstellung
die Wärmequelle oder beispielsweise das Mischventil betreffen kann, und wenn die Arbeiten abgeschlossen sind,
bei denen die Gefahr einer Beschädigung der Absperrhähne besteht, werden die Schutzkappe 1, der Einstellknopf 36
und sein Stift 46 entfernt und weggeworfen. Man ersetzt die Schutzkappe 1 durch einen Thermostatkopf 47, der in Fig.
nicht detailliert wiedergegeben ist. In Fig. 5 ist die durch den Thermostatkopf 47 ersetzte Schutzkappe 1 strichliert
wiedergegeben. Dieser Thermostatkopf 47 wird durch Aufschrauben auf den Bund 12a des Körpers 4 mit einem Ring 48 analog zum
Ring 32 der Schutzkappe 1 montiert; der Thermostatkopf 47 ist mit einem mit Profilierungen versehenen Steuerknopf
ausgerüstet, der an seiner Basis mit numerischen Markierungen versehen ist, die den verschiedenen Einstellungen entsprechen.
Das nicht wiedergegebene thermoempfindliche Element im Inneren ist mit einem Teil 50 versehen, das über den Thermostatkopf
47 vorsteht, wobei das aktive Element des thermoempfindlichen Elementes sich auf der Oberseite des Ventilschaftes 26 in
gleicher Weise abstützt wie der Stift 46.
Mit der oben beschriebenen Vorrichtung lassen sich eine Reihe von Vorteilen erzielen, insbesondere folgende:
Die Schutzkappe 1 gewährleistet einen Verschluß und einen wirksamen Schutz des Oberteiles des Absperrhahnes. Sie ermöglicht
ferner die Betätigung und die Einstellung des Absperrhahnes, bis zur Anbringung des Thermostatkopfes selbst
im letzten Moment. Ferner stellt die Schutzkappe eine wirtschaftliche und billige Anordnung dar, die weggeworfen werden kann.
Weiterhin ermöglicht die oben beschriebene Anordnung die Vornahme der Einstellung der Zentralheizungsanlage vor dem
Anbringen der Thermostatköpfe unter bequemen und raschen
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Bedingungen, ohne daß Fachpersonal erforderlich wäre.
Mit dem Stift 46, dessen Verschiebung nur durch eine vorgegebene Kraft hervorgerufen wird, welche einer gewünschten
Komprimierung der elastomeren Beschichtung des Ventiles 20 entspricht, wird die Regulierung der Einstellung sehr rasch
und mit hoher Präzision erreicht. Darüber hinaus ist die Anordnung sehr betriebssicher.
Wenn die Anlage eingestellt ist, kann der Einstellknopf 36 vorläufig als mechanisches Steuerorgan für den Absperrhahn
dienen, bevor dieser mit seiner Thermostat-Steuervorrichtung bzw. seinem Thermostatkopf ausgerüstet ist.
Die Arbeitsgänge zur Anbringung und Abnahme der Schutzkappe 1 sowie die Arbeitsgänge der Einstellung unter Verwendung
des Einstellknopfes 36 können ohne jegliches Werkzeug vorgenommen
werden. Tatsächlich ist es so, daß die am Einstellknopf 36 bzw. am unteren Bund 32 der Schutzkappe 1 vorgesehenen
Profilierungen 34 bzw. 38 eine Betätigung von Hand ermöglichen.
Patentansprüche: - 12 -
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/ζ
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Claims (8)
- Patentansprücher1.jVorlaufige Schutzkappe zur Anbringung am Körper eines Thermostat-Absperrhahnes vor der Montage seines Thermostat-Steuerkopfes, wobei der Absperrhahnkörper in einem Gehäuse angeordnet und von einem hindurchgehenden Schaft eines Ventiles durchsetzt ist, welches von einem elastischen Organ in seine offene Stellung vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Schutzkappe einen Mantel (30) und eine Nabe (31) aufweist, welche ein Organ zur Steuerung der Stellung des Ventiles (20) aufnimmt.
- 2. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (30) an seiner Basis mit einem Ring (32) versehen ist, der außen Profilierungen (34) aufweist und der mit seinem Innengewinde (33) auf einen Bund (12a) des Körpers (4) des Absperrhahnes (2) aufschraubbar ist, wobei die Basis der Nabe (31) der Schutzkappe (1) bei aufgeschraubtem Ring (32) gegen die Oberseite des Körpers (4) des Absperrhahnes(2) zur Anlage bringbar ist.
- 3. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrer Oberseite Markierungen (40) vorgesehen sind,
- 4. Schutzkappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander diametral gegenüberliegende Markierungen (40) vorgesehen sind.
- 5. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellorgan für die Stellung des Ventiles (20) ein mit Profilierungen (38) versehener Einstellknopf (36) ist, der in die Nabe (31) der Schutzkappe (1) eingeschraubt- 13 709815/0762und vollständig von einer axialen Bohrung (43) durchsetzt ist, deren mittleres Teil mit reduziertem Durchmesser ein eingepreßtes Anschlagorgan (46) aufnimmt, mit dessen Axialverschiebung nur eine vorgegebene und bekannte Kraft ausübbar ist, die größer als die von einem elastischen Rückholorgan (23) des Ventiles ausübbare Kraft ist, wobei das Anschlagorgan (46) ständig am Ende des Ventilschaftes (26) anliegt.
- 6. Schutzkappe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagorgan (46) ein zylindrischer Metallstift ist.
- 7. Schutzkappe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (46) in einer Stellung im Einstellknopf (36) der Schutzkappe (1) angeordnet ist, so daß die bei einer Axialverschiebung des Stiftes (46) in seiner Bohrung (45) ausgeübte minimale Kraft einer Kraft entspricht, die für ein Zusammendrücken des das Ventil (20) umgebende elastomere Material auf dem Sitz (18) zum wirksamen und dichten Abschliessen des Absperrhahnes (2) ausreichend ist.
- 8. Verfahren zum Einstellen von Steuerorganen einer Anlage mit einer Schutzkappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß in einer ersten Phase der Einstellknopf (36) hineingeschraubt wird, bis das Ventil (20) auf seinem Sitz (18) zur Anlage kommt, daß mit einem weiteren Hineinschrauben des Einstellknopfes (36) eine vorgegebene Komprimierung des das Ventil (20) umhüllenden elastomeren Materials und infolgedessen eine Axialverschiebung des Stiftes (46) bei Erreichen der vorgegebenen Komprimierung vorgenommen wird, wobei mit der zusätzlichen Verschraubung nur eine"Verschiebung des Stiftes (46) vorgenommen wird, so daß7 09815/0762-Xk-eine Markierung (39) des Einstellknopfes (36) mit einer der Markierungen (40) der Schutzkappe (1) zur Deckung bringbar sind; und daß in einer zweiten Phase ein Herausschrauben des Einstellknopfes (36) mit einer ganzen Anzahl von halben Umdrehungen mit Unterstützung der Markierungen (39-40) der erforderlichen Hubbewegung entsprechend vorgenommen wird, um das Ventil (20) in eine vorgegebene Öffnungsstellung zu bewegen, in der die Arbeitsgänge zur Einstellung der Anlage durchführbar sind.70981 5/0762
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