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DE2641771A1 - Messeinrichtung mit einem zeitdifferenz-messglied - Google Patents

Messeinrichtung mit einem zeitdifferenz-messglied

Info

Publication number
DE2641771A1
DE2641771A1 DE19762641771 DE2641771A DE2641771A1 DE 2641771 A1 DE2641771 A1 DE 2641771A1 DE 19762641771 DE19762641771 DE 19762641771 DE 2641771 A DE2641771 A DE 2641771A DE 2641771 A1 DE2641771 A1 DE 2641771A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
time difference
measuring device
time
comparator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19762641771
Other languages
English (en)
Inventor
Masaru Dipl Ing Kono
Yukio Dipl Ing Nakagawa
Tomomi Dipl Ing Sato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuji Electric Co Ltd
Original Assignee
Fuji Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Electric Co Ltd filed Critical Fuji Electric Co Ltd
Priority to DE19762641771 priority Critical patent/DE2641771A1/de
Publication of DE2641771A1 publication Critical patent/DE2641771A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/66Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by measuring frequency, phase shift or propagation time of electromagnetic or other waves, e.g. using ultrasonic flowmeters
    • G01F1/667Arrangements of transducers for ultrasonic flowmeters; Circuits for operating ultrasonic flowmeters
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F10/00Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means
    • G04F10/10Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means by measuring electric or magnetic quantities changing in proportion to time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Meßeinrichtung mit einem Zeitdifferenz-Meßglied
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßeinrichtung mi.t einem Zeitdifferenz-Meßglied, dem eingangsseitig ein von einem Steuerteil der Meßeinrichtung erzeugtes Referenz-Signal und ein Meßsignal zugeführt wird und das ausgangsseitig eine Meßgröße abgibt, die der Zeitspanne zwischen dem Auftreten des Referenz- und des Meßsignals entspricht.
  • Bei einer solchen Meßeinrichtung kann es sich beispielsweise um eine Einrichtung zur Durchfluß- oder Strömungsmessung von Medien mittels Ultraschall handeln, bei der die Differenz der Laufzeit eines in bezug auf die Strömungsrichtung in Vorwärtsrichtung durch die Strömung gesandten Ultraschall-Impulses und eines in Rückwärtsrichtung gesandten Ultraschall-Impulses erfaßt wird; der Durchfluß oder die Strömung des Mediums kann nämlich aus der Differenz der Laufzeiten ermittelt werden. Die Meßei.nrichtung arbeitet in einer solchen Anwendung so, daß, wenn die Höhe eines empfangenen Ultraschall-Signals kleiner als ein Referenzwert (oder kleiner als ein unterer Grenzwert) oder größer als ein Referenzwert (oder größer als ein oberer Grenzwert) ist,-das empfarlgene Signal nicht weiterverarbeitet wird.
  • Eine solche bekannte Meßeinrichtung kann ßo ausgeführt sein, wie es in Figur 1 dargestellt ist. Die Meßeinrichtung ist mit zwei Wandlern 13 und 14 versehen, die einander gegenüber in einem Rohr 10 angeordnet sind, durch welches das zu messende Medium strömt. Die-Wandler 13 und 14 werden abwechselnd in den Stndebetrieb zur Umwandlung eines elc-ktrischen Signals in ein akustisches Signal (Ultraschall-Signal) und in den Empfangsbetrieb zur Umsetzung eines akustischen Signals in ein efektrisches Signal gesteuert. Ein elektrischer Impulsgenerator 5 ist zur Ansteuorwng jeweils eines der Wandler im Sendebetrieb vorgesehen, Außerdem sind zwei Oszillatoren 11 und 12 mit variabler Frequenz vorhanden sowie ein Zähler 3, in den die Ausgangssignale eines der O,zillatoren eingezählt werden und der ein Ausgangssignal abgibt, wenn sein Zählerstand einen vorbestimmten Wert N erreicht hat. Ein Verzögerungsglied 4 leitet nach einer Verzögerungnzcit Td das Ausgangssignal des Zählers 3 an ein Zeitdifferenz-Meßglied 8 weiter; das Zeitdifferenz-Meßglied 8 ist außerdem mit einem Ausgangssignal F des Wandlers beaufschlagt5 der gerade im Empfangsbetrieb arbeitet. Die Oszillatoren 11 und 12, der Zähler 3 und das Verzögerungsglied 4 bilden ein Steuerteil der Meßeinrichtung. Die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 4 entspricht einer Laufzeit, die unterschiedlich zu der eines Ultraschall-Signals im gerade zu messenden Medium ist.
  • Wenn ein Ultraschall-Signal in Vorwärtsrichtung in bezug auf die Strömungsrichtung d.es Mediums gesandt wird, werden die Ausgangssignale des Oszillators 11 durch den Zähler 3 gezählt, und das Zeitdifferenz-Meßglied 8 erfaßt die Zeitspanne zwischen dem Ausgangssigiial des Verz.ögerungsgliedes 4 und dem Ausgangs signal des-Wandlers 14, da dieser dann im Empfangsbetrieb arbeitet.
  • Das Zeitdifferenz-Meßglied erzeugt eine Meßgröße, mit der der Oszillator 11 gesteuert wird.
  • Wenn umgekehrt das Ultraschall-Signal in einer Richtung entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des Mediums gesandt wird, zählt der Zähler 3 die Ausgangssignale des Oszillators 12, und das Zeitdifferenz-Meßglied erfaßt die Zeitspanne zwischen den Ausgangssignalen des Zeitgliedes 4 und des Wandlers 13, der nunmehr in Empfangsbetrieb arbeitet, wodurch die Frequenz des Oszillators 12 in Übereinstimmung mit der Zeitspanne gesteuert wird. Der Durchfluß des Mediums kann aus der Differenz der Frequenz der beiden Oszillatoren 11 und 12 ermittelt werden.
  • Eine Meßeinrichtung mit Ultraschall zur Durchfluß- oder Strömungsmessung nach Figur 1 arbeitet in folgender Weise: Durch ein Betriebsart-Signal A einer Betriebsart-Schalteinrichtung 9 wird die Meßeinrichtung so gesteuert, daß der Wandler 14 als Empfänger und der Wandler 13 als Sender arbeitet. Der Oszillator 11 einer Oszillator-Anordnung 1 ist mit einem synchronisierenden Impulsgenerator 2 und einem Zähler 3 verbunden Das Ausgangssignal des elektrischen Impulsgenerators 5 wird über das Verknüpfungsglied 6 dein Wandler 13 zugeführt und das Ausgangssignal des VJandlers 14 einem Verstärker 7. Der synchronisiedende Impulsgenerator sorgt für einen Synchronbetrieb des Zählers 3 mit einem der Ausgangssiganle des Oszillators 11 und des elektrischen Impulsgenerators 5 zur Erzeugung von Impulsen.
  • Der Zähler 3 zählt die Ausgangssignale des Oszillators 11 und erzeugt ein Ausgangssignal nach einer Zeit t, in der der Zählerstand einen vorgewählten Wert N erreicht. Das Ausgangssignal des Zählers 3 wird um eine Zeit Td durch das Verzögerungsglied 4 verzögert und anschließend dem Zeitdifferenz-Meßglied 8 zugeführt.
  • Die Ausgangsimpulse des Impulsgenerators 5 werden durch das Verknüpfungsglied 6 dem Wandler 13 zugeführt und dort in ein akustisches Signal umgesetzt. Das akustische Signal wird über ein Anpassungselement 15, durch ein Wandteil des Rohres 10, das Medium, ein anderes Wandteil und ein weiteres Anpassungsglied 16 dem Wandler 14 zugeführt, in dem das akustische Signal nach einer Zeit T1 in ein elektrisches Signal umgesetzt wird. Das Ausgangssignal des Wandlers 14 wird über das Verknüpfungsglied 6 dem Verstärker 7 und dann dem Zeitdifi--erenz-Meßglied 8 zugeführt, Der Verstärker 7 ist beispielsweise als Schmitt-Trigger ausgebildet, so daß ein Äusgangssignal mit konstanter Höhe unabhängig von der Größe des Ausgangssignals des Wandlers 14 erzielt und dem Zeitdifferenz-Meßglied 8 zugeführt wird.
  • Das Zeitdifferenz-Meßglied 8 erfeßt die Zeitspanne AT zwischen dem Ausgangssignal-(Referen«-Signal E) des Verzögerungsgliedes 4 und dem Ausgangssignal (Meßsignal F) des Verstärkers 7 und sorgt für eine Veränderung der Oszillatorfrequenz des Oszillators 11 in Übereinstimmung mit der Zeitspanne #T. Die Laufzeit T1 bei Aussendung von Ultraschall-Signalen in Vorwärtsrichtung ist daher in eine bestimmte Frequenz des Oszillators 11 umgesetzt; die Meßzeit, während der Ultraschall-Signale in Vorwärtsrichtung in bezug auf die Strömungsrichtung des Mediums gesandt werden, ist damit beendet.
  • Danach wird durch ein Betriebsart-Signal B der Betriebart-Schalt einrichtung 9 die Meßeinrichtung so gesteuert, daß der Wandler 14 als Sender und der Wandler 13 als Empfänger arbeitet. Der Os,.l.-lator 12 in der Oszillator-Anordnung 1 ist dann mit dem sychronisierenden Impulsgenerator 2 und den Zähler 3 sowie dem Verknüpfungsglied verbunden. Ein Ausgangssignal des Impulsgenerators 5 wird daher dem Wandler 14 zugeführt und das Ausgangssignal des Wandlers 13 dem Verstärker 6. Wie oben bereits beschrieben, sorgt der- synchronisierende Impulsgenerator 2 für einen Gleichlauf von Zähler 3 und Impulsgenerator 5 mit einem der Ausgangssignale des Oszillators 12. Wie im Falle der in bezug auf die Strömungsrichtung in Vorwärtsrichtung ausgesandten Ultraschall-Signale gibt das Verzögerungsglied 4 nach einer Zeit Td an das Zeitdifferenz-Meßglied 8 ein Signal ab, während das Ausgangssignal des Impulsgenerator 5 durch das Verknüpfungsglied 6 in Form eines Ultraschall-Impulses das Medium in umgekehrter Richtung zu seiner Strömungsrichtung durchläuft. Das vom Verstärker 7 erzeugte Ausgangssignal wird in dea Zeitdifferenzb eßglied 8 nach einer Zeit T2 erfaßt. Das Zeitdifferenz-Meßglied ermittelt die Zeitspanne zwischen dem Ausgangssignal (Referenz-Signal E) des Verzögerungsgliedes 4 und dem Ausgangssignal (Meßsignal. F) des Verstärkers 7 und verändert die Frequenz des Oszillators 12 in Abhängigkeit von der Zeitspanne.
  • Daher ist die Zeit T2 in eine Frequenz des Oszillators 12 umgesetzt und die Meßzeit mit in bezug auf die Strömungsrichtung des Mediums entgegen gesetzt gerichteten Ultraschall-Signalen ist beendet. Entsprechend der Wirkungsweise der Betriebsart-Schalteinrichtung 9 erfolgt eine Messung mit Ultraschall-Impulsen in Richtung und entgegen der Richtung der Strömung abwechselnd.
  • Die Differenz der Frequnezen der Oszillatoren 11 und 12 wird mittels eines reversiblen Zählers 17 erfaßt in Form eines Zählerstandes, der proportional dem Durchfluß des Mediums ist.
  • Der Zählerstand wird auf einer Anzelgeeinrichtung 18 als Durchfluß-oder Strömungsgeschwindigkeit des Mediums angezeigt.
  • Normalerweise wird ein D-Flip-Flop benutzt, um mit einem Zeitdifferenz-Meßglied eine Zeitspanne zu erfassen. Bei Verwendung eines D-Flip-Flop ist es beim gegenwärtigen Stand der Technik jedoch unmöglich, Zeitspannen zu erfassen, die kürzer als einige Nanosekunden, beispielsweise 6 oder 7 ns, sind.
  • Unter der Annahm, daß der Ausstrahlungswinkel # der Ultraschall-Impulse zur Strömungsrichtung 23° beträgt und die Laufgeschwindigkeit C im Medium etwa 1466 m/s (bei einer Mediumtemperatur von 15° C) ausmacht, kann die Zeit to, die zur Übertragung der Ultraschall-Impulse durch das Medium bei Stillstand erforderlich ist, , bei einem inneren Durchmesser D (m) eines Rohres 10 durch folgende Gleichung (1) ausgedrückt werden: t0 = D/cos#/C = 714.041 x D (µs) (1) Beträgt der innere Durchmesser G des Rohres 10 1m , dann beträgt die Laufzeit to etwa 741 µs. In dem Falle, in dem das zu messende Medium eine Strömungsgeschwindigkeit V = 1 m/s aufweist, ergeben sich für die Laufzeiten t1 und t2 in Vorwärts-und Rückwärtsrichtung folgende Gleichungen (2) und (3): D/cos # t1 = = 740.844 (µs) (2) C + V . sin # D/cos # t2 = = 741.239 (µs) (3) C - V . sin # Die Zeitdifferenz # At zwischen t1 und t2 karin durch Gleichung (4) ausgedrückt werden: #t1 = t2 - t1 = 0,395 µs (D = 1 m) (4) Dahler kann die Laufzeitdifferenz #t für die Fälle eines maxima len inneren Durchmessers voii D = 3 m und für einen minimalen Innendurchmesser von D - 0,3 m durch die Gleichungen (5) und (6) ausgedrückt werden: #t 5 1.185 µs (D = 3 m) (5) #t = 0.119 µs (D = 0,3 m) (6) Ist es daher erforderlich, daß, wenn eine Zeitdifferenz von 0,119 µs = 119 ns mit einer Genauigkeit von 1 5 gemessen werden soll, daß das Zeitdifferenz-Meßglied 8 etwa n ns genau mißt, da die Laufzeiten t1 un t2 durch das Zeitdifferenz-Meßglied 8 in Frequenzen umgesetzt werden.
  • Da mit einem D-Flip-Flop nur eine Genauigkeit von bis zu 6 oder 7 ns erreichbar ist, bedeutet dies, daß ein D-Flip-Flop als Zeitdifferenz-Meßglied 8 bei der angestrebten Genauigkeit flieht eingesetzt werden kann.
  • Der erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Meßeinrichtung mit einem Zeitdifferenz-Meßglied vorzuschlagen, das die Nachteile eines Zeitdifferenz-Meßgliedes mit einem üblichen D-Flip-Flop vermeidet und die exakte Ermittlung von Zeitspannen von weniger als 1 ns wischen zwei Signalen zuläßt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Meßeinrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dem Zeitdifferenz-Meßglied ein Komparator nachgeordnet, dem die Meßgröße und eine feste Bezugsgröße zugeführt sind; an den Komparator ist das Steuerteil angeschlossen, das hinsichtlich der Abgabe des Referenzsignals so gesteuert wird, daß die der Zeitspanne entsprechende Meßgröße mit der Bezugsgröße übereinstimmt.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Zeitdifferenz-Meßglied eine Logik-Schaltung mit einem NAND-Verknüpfungsglied enthält, das mit dem Referenz- und dem Meßsignal beaufschlagt ist; der Logik-Schaltung ist ein Kondesator-Ladetell nachgeordnet, das von der Logik-Schaltung so gesteuert wird, daß eine Aufladung nur während der Zeitspanne stattfindet, und der Logik-Schaltung ist ein Komparator nachgeordnet, der auch an der festen Bezugsgröße liegt.
  • Es wird dann die Zeitspanne zwischen dem Referenz-Siganal und dem Meßsignal in dem Kondensator-Ladeteil in eine Spannung umgesetzt, die in dem Komparator mit der festen Bezugsgröße verglichen wird. Es wird dann die Zeitspanne zwischen dem Meßsignal und dem Referenz-Signal in eine Spannungsdifferenz aus der Ausgangsspannung des Ladeteils und der festen Bezugsgröße umgesetzt, so daß Zeitpunkt zu dem das Referez-Siganal entsteht, durch die dem Steuerteil zugeführte Spannungsdifferenz gesteuert ist. Das Meßsignal und das Referenzsignal treten daher mit einer Zeitspanne auf, die der festen Bezugsgröße entspricht. In diesem Falle tritt das Referenz-Siganl immer vor dem Meßsignal auf.
  • Bei einer Meßeirichtung als Durchfluß- oder Strömungsmeßeirichtung it einer Zeirdifferenz-Meßeinrichtung wird das zeitliche Aufterten von aus einer Oszillator-Anordnung des Steuerteils abgeleiteten elektrischen Impulse als Referenzsignal und von weiteren elektrischen Impulsen als Meßsignal erfaßt wird, die aus akustischen oder optischen, schreg durch die Strömung in wechselnder Richtung gesandten und ebenfalls aus der Oszillator-Anordnung abgeleiteten Impulsen erzeugt sind, ist in vorteilhafter Weise an die Zeitdifferenz-Meßeinrichtung ein weiterer Komparator angeschlossen, dem Meßgröße und eine weitere feste Bezugsgröße zugeführt sind; auch an den weiteren Komparator ist ds Steuerteil angeschlossen, das durch entsprechende Bemessung der beiden Bezugsgrößen derart gesteuert wird, daß die gewonnenen Meßgrößen bei der Strömung Null unabhängig von der Richtung der akustischen oder optischen Impulse gleich groß sind. Bei einer solchen Meßeinrichtung ist der weitere Komparator vorteilhafterweise ebenfalls an den Kondensator-Ladeteil angeschlossen.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist in Figur 2 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Zeitdifferenz-Meßgliedes mit einem Komparator dargestellt und in Figur 3 anhand eines Diagrammes die Wirkungsweise dieser Zeitdifferenz-Meßgliedes erläutert. In Figur 4 ist anhand eines weiteren Diagrammes die Funktionsweise noch näher erklärt. In Figur 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Zeitdifferenz-Meßglides mit zwei Komparatoren wiedergegeben.
  • Das Zeitdifferenz-Meßglied 19 nach Figur 2 enthält eine Konstantstromquelle 20 mit einem Transistor Q1, einer Zenerdiode ZD und Widerständen R1 und R2. Ferner ist eine Logik-Schaltung 21 vorhauden, die ein N/ND-Verknüpfungsglied M und einen Transistor Q2 aufweist. Ferner ist ein Kondensator-Ladeteil 22 vorgeschen, der eine Diode D und einen Kondensator C enthält; der Kondensator C wird durch den Ausgangsstrom 1 der Konstantstromquelle 20 aufgeladen. Dem Kondensator-Ladeteil 22 ist ein Schalter S in Form eines Feldeffekt-Transistors nachgeordnet, der den Kondensator C enthlädt.
  • Dem Zeitdifferenz-Meßglied 19 ist ein Komparator V nachgeordnet, der als Differenzverstärker oder dergleichen ausgebildet ist. An einen Eingang des Komparators V ist die feste Bezugsgröße in Form der Spannung H angelegt, die von einer Bezugsspannungsquel le Ed über ein Potentiometer VR gewonnen ist; die Ausgangsspannung U (Ladespannung des Kondensators C) des Kondesator-Ladeteiles 22 liegt am anderen Eingang des Komparators V. Wie später beschrieben ist, wird das Ausgangsignal E, zukünftig stets als Referenz-Signal bezeichnet, des Verzögerungsgliedes 4 (vgl.
  • Figur 1) stets früher erzeugt als das Ausgangssignal F (nachfolgend immer Meßsignal genannt) des Verstärkers 7. Beide Signale werden der Logik-Schaltung 21 zugeführt.
  • Anhand der Figur 3 soll nun die Arbeitsweise des Zeitdifferenz-Meßgliedes 19 nach Figur 2 näher erläutert werden. Das Meßsignal F wird dann dem Verstärker 7 über einer; nicht dargestellten Inverter an einen Eingang der Logik-Schaltung 2 21 abgegeben. Im normalen Zustand wird von dem NAND-Verknüpfungsglied M ein Signal G erzeugt, wie es in Figur 3 wiedergegeben ist. Durch das Signal G wird der Transistor Q2 geschaltet und dadurch der Kondensator C im Kondensator-Ladeteil 22 infolge Kurzschlusses nicht geladen. Wird indessen ein Referenz-Signal E zu einem Zeitpunkt Tm dem NAND-Verknüpfungsglied M zugeführt, dann wird das Ausgangssignal des NAND-Verknüpfungsgliedes "0". und der Transistor Q2 wird gesperrt, wodurch eine Aufladung des Kondensators C durch den Strom i über die Diode erfolgt. Wenn der im Empfangsbetrieb arbeitende Wandler 13 odei 14 (vgl. Figur 1) ein Ultraschall-Signal zu einem Zeitpunkt Tn danach empängt, wird von dem Verstärker 7 das Meßsignal F erzeugt, wodurch von dem NAND-Verknüpfungsglied M Ausgangssignal G wieder auf den Wert "1" angehoben wird; dadurch wird der Transistor Q2 geschaltet. Der Ausgangsstrom i der Konstantstromquelle 20 fließt dann durch den Transistor Q2, wodurch die Aufladung des Kondensators C beendet wird. Die Ladespannung wird zu dieser Zeit zu Uo angenommen.
  • Das Ausgangssignal U des Kondensator-Ladeteils 19 wird dann in dem Vergleicher V mit der festen Bezugsgröße H verglichen und eine Spannungsdifferenz E zwischen der Bezugsgröße H und der Ausgangsspannung Uo des Kondensator-Ladeteils 19 als Signal Z erzeugt. Die Frequenz beispielsweise des Oszillators 11 in .,er Oszillator-Anordnung 1 (vgl. Figur 1) zur Zeit der Messung mit Ultraschall-Impulsen in Vorwärtsrichtung wird dann in Übereinstimmung mit der Spannungsdifferenz # gesteuert und dadurch die Frequenz des Oszillators 11 so verändert, daß die Spannungsdif ferenz # Null wird. Dies bedeutet, daß die Zeitdifferenz Tn - Tm zwischen dem Referenz-Signal E und dem Meßsignal P auf einen Wert gebracht wird, der mit der festen Bezugsgröße II über einstimmt, indem der Zeitpunkt des Auftretens des Referenz-Signals E verändert wird.
  • Genauigkeit, mit der die Zeitspanne mit dem erfindungsgemäßen Zeitdifferenz-Meßglied erfaßbar ist, wird im folgenden beschrieben: Wird ein Kondensator C von 2000 pF im Kondensator-Ladeteil 22 verwendet und beträgt der Ladestrom i. es Kondensators 10 mA, dann ist das Verhältnis dV:dt der Ladespannung zur Ladezeit des Kondensators durch die Gleichung (7) beschreibbar (vgl. auch Figur 4): dV = 1/c = 5 V/ns = 5 mV/ns (7) dt Es wird daher eine Zeit von 1 ns benötigt, um den Kondensator C im Kondensator-Ladeteil 22 auf 5 mV aufzuladen. Dies bedeutet, daß, wenn die Spannungsdifferenz # zwischen der festen Bezugsgröße H und der Ausgangsspannung Uo des Kondensators C 5 mV beträgt, die Zeitspanne Tn - Tm entsprechend der Spannung Uo und damit auch die Zeitdifferenz #T zwischen dem Referenz-Signal E und dem Meßsignal F mit einer Genauigkeit von 1 ns erfaßt werden kann. Beim gegenwärtigen Stand der Elektronik ist es möglich einen Differenzverstärker als Komparator V zu verwenden, mit den Spannungsdifferenzen zwischen Spannungen bis herunter auf 5 mV verglichen können. Es ist daher mittels des erfindungsgemäßen Zeitdifferenz-Meßgliedes möglich, die Zeitspanne #T mit einer Genauigkeit von 1 ns zu erfassen.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach 2 wird die Ausgangsspannung Uo des Kondesator-Ladeteils 22 im Komparator V mit einer festen Bezugsgröße H verglichen und die Frequenz der Oszillator-Anordnung 1 durch die Spannungsdifferenz gesteuert. Der Grund dafür ist folgender: In dem Falle, in dem die Oszillator-Frequenz direkt von einer Spannung gesteuert ist, die der Zeitspanne #T zwischen dem Referenz-Signal E und dem Meßsignal F entspricht, ändert sich die Spannung innerhalb eines Bereiches von 0 V bis einige mV.
  • 0 V bedeutet, daß die Zeitspanne #T Null ist, und dies wiederum bedeutet, daß das Referenz-Signal E und Meßsignal F gleichzeitig auftreten. Dies würde bei einer Meßeinrichtung nach Figur 1 bedeuten, daß, wenn das Referenz-Signal E nach Meßsignal F auftritt (das Meßsignal F entsteht eher als des Referez-Signal E), der Kondensator-Ladeteil nicht arbeiten kann.
  • Aus diesem Grunde kann die Zeitspanne nur gamessen werden, wenn das Meßsignal F nach dem Referenz-Signal E auftritt. Wenn es daher erwünscht ist, die Schaltung so zu steuern, daß die Zeitspanne #T Null, wird, kann die Steuerung nicht befiredigend ausgeführt werden, weil die Zeitspanne mur bei einer Reihenfolge der Siganle erhalten werden kann. Darüber hinaus muß eine bestimmte Zeitspanne zur Aufladung des Kondensator-Ladeteils vorhanden sein, insbesondere im Hinblick auf die Schaltoperation.
  • Daher ist gemäß der Erfindung die Sapnnung, die der Zeitspanne #T entspricht, um einen bestimmten, der esten Bezugsgröße entsprochenden Betrag verschoben, und es wird erfaßt, um wieviele Millivolt die Spannung größer oder kleiner als die Bezugsgröße ist. Auf diese Weise kann Differenz zwischen der Spannung und der Bezugsgröße, und das ist auch die Zeitspanne zwischen dem Referenz-Signal E und dem Meßsignal F, genau erlaßt werden.
  • Das Referenz-Signal E wird letztendlich durch den Oszillator gesteuert, so daß es um eine Zeit früher als das Meßsignal au.F-tritt, die der Bezugsgröße entspricht.
  • Wie oben beschrieben, muß bei einer Meßeinrichtung als Durchfluß- oder Strömungsmeßeinrichtung mit Ultraschall die Laufzeit t1 in Vorwärts richtung der Ultraschall-Impulse und die Laufzeit t2 in Rückwärtsrichtung der Ultraschall-Impulse in bezug auf die Strömungsrichtung gemessen werden. Da die Möglichkeit besteht, daß in ihren Eigenschaften voneinander abweichende Schaltkreise zur Messung der Zeit t t1 t1 und der Zeit t2 benutzt werden und damit auch die Benutzung verschieden hoher Ultraschall-Impulse bei den Messungen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung möglich ist, können sich unerwünschte Differenzen zwischen den Laufzeiten bei den beiden Meßartcn ergeben.
  • Diese Differenzen lassen sich erfassen, wenn die Strömungsgeschwindigkeit des Mediums Null ist. Figur 5 zeigt eine Ausführungsform, mit der die erwähnten Differenzen bei der Ermittlung der Laufzeiten kompensierbar sind.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Figur 5 wird die Ausgangsspannung U des Kondensator-Ladeteils 22 einem Komparator V1 und einem Komparator V2 zugeführt; der Komparator V1 ist zur Ermittlung der Laufseiten in Vorwärtsrichtung und der komparator V2 zur Ermittlung in Rückwärtsrichtung vorgesehen. Die Komparatoren V1 und V2 werden mit einer Bezugsgröße H1 für die Messung in Vorwärtsrichtung und mit einer weiteren festen Bezugsgröße H2 für die Messung für Rückwärtsrichtung beaufschlagt. Die festen Bezugsgrößen sind so gewählt, daß die Differenz zwischen den Laufzeiten t1 und t2 bei stillstehendem Medium null wird. Die feste Bezugsgröße @1 wird ven einer Bezugsspannungsquelle Ed über Widerstämde R3 und R3 gewonnen. Die weitere Bezugsgröße H2 ist aus der Bezugsspannungsquelle Ed über ein Potentiometer VR abgeleitet, dessen Spannungsabgriff etwa in der Mitte liegt. Die weitere Buzugsgröße H2 entspricht etwa der Bezugsgröße H1.
  • Den Komparatoren V1 und V2 sind Steuereinchtzungen 24 und 25 nachgeordnet, die die Frequenzen der Oszillatoren 11 und 12 in der Oszillator-Anordnung 1 in Abhängigkeit von den Ausgangssiganlen der komparatoren V1 und V2 steuern. Die Steuereinrichtungen 25 und 25 sind sampling-gesteuert durch die Betriebsart-Signale A und B. Wird ein Betriebsart-Siganl A erzeugt; dann steuert das Ausgangssignal X der Steuereinrichtung 24 die Frequenz des Oszillators 11 in Abhängigkeit von der Laufzeit t1, und wenn ein Betriebsart-Signal B auftritt, wird durch das Signal Y der Steuereinrichtung 25 die Frequenz des Oszillators 12 in Abhängigkeit von der Laufzeit t2 gesteuert. Das Zeitdifferenz-Meßglied arbeitet ansonsten wie das in Figur 2 dargestellte Wie oben beschrieben, wird der vorliegenden Erfindung die Zeitspanne zwischen dem Referenz-Signal und dem Meßsignal in dem Kondensator-Ladeteil in eine Spannung umgesetzt, die in einem Komparator mit einer festen Bezugsgröße verglichen wird. Der Zeitpunkt des Entstehens des Referenz-Signales wird in Übereinstimmung mit der Spannungsdifferenz gesteuert, so daß das Referenz-Signal zimmer vor dem Meßsignal um ein Zeitintervall früher erscheint, das der festen Bezugsgröße entspricht. Daher kann die Zeitspanne zwischen dem Referenz-Signal und dem Meßsignal mit einer Genauigkeit von etwa 1 ns ermittelt werden, wodurch sich insbesondere bei Meßeinrichtungen als Durchfluß- oder Strömungsmeßeinrichtung mit Ultraschall die Meßgenauigkeit verbessen läßt.
  • 5 Figuren 4 Patentansprüche L e e r s e i t e

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Meßeinrichtung mit einem Zeitdifferenz-Meßglied, dem eingangsseitig ein von einem Steuerteil der Meßeirichtung erzeugtes Referenz-Signal und ein Meßsignal zugeführt wird und das ausgangsseitig eine Meßgröße abgibt, die der Zeitspanne zwischen dem Auftreten des Referenz- und des Meßsignals entspricht d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß dem Zeitdifferenz-Meßglied (19) ein Komparator (V) nachgeordnet ist, dem die Meßgroße (U) und eine feste Bezugsgröße (H) zugeführt sind, und daß an den Komparator (V) das Steuerteil (1, 3, 4) angeschlossen ist, das hinsichtlich der Abgabe des Referenzsiganls (E) so gesteuert wird, daß die der Zeitspanne (#T) entsprechende Meßgröße (U) der Bezugsgröße (H) übereinstimmt (Figuren 1/2).
  2. 2. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e e t t daß das Zeitdifferenz-Meßglied (19) eine Logik-Schaltung (21) mit einem NAND-Verknüpfungsglied (M) enthält, das mit dem Referenz- (E) und dem Meßsignal (F) beaufschlagt ist, daß der Logik-Schaltung (21) ein Kondensator-Ladeteil (22) nachgeordnet ist, das der Logik-Schaltung (21 so gesteuert wird, daß eine Aufladung nur während der Zeitspanne (#T) stattfindet, und daß der Logik-Schaltung (21) der Konparator (V) nachgeordnet ist, der auch an der festen Bezugsgröße (H) liegt (Fig. 2).
  3. 3. Meßeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 als Durchfluß- oder Strömungsmeßeinrichtung mit einer Zeitdifferenz-Meßeinrichtung in der das zeitliche Auftreten von aus einer Oszillator-Anordnung des Steuerteil abgeleiteten, elektrischen Impulsen as 5 Referenzsignal und von weiteren elektrischen Impulsen als Meßsignal erfaßt wird, die aus akustischen oder optischen, schräg durch die Strömung in wechselnder Richtung gesandten und ebenfalls aus der Oszillator-Anordnung abgeleiteten Impulsen erzeugt sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ii e t, daß an die Zeitdifferenz-Meßeimrichtung (19) ein weiterer Komparator (V2) angeschlossen ist, dem die Heßgröße (U) und eine weitere feste Bezugsgröße (H2) zugeführt sind, und daß auch an den weiteren Komrarator (V2) das Steuerteil (1, 3, 4) angeschlossen sit, das durchentsprechende Bemessung der beiden Bezugsgrößen (H1, H2) derart gesteuert wird, daß die gewonnenen Meßgrößen (U) bei der Strömung Null unabhängig von der Richtung der akustischen oder optischen.Impulse gleich groß sind (Figuren 1/5).
  4. 4. Meßeinrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der weitere Komparator (v2) an den Kondensator-Ladeteil (22) angeschlossen ist (Fig. 5).
DE19762641771 1976-09-14 1976-09-14 Messeinrichtung mit einem zeitdifferenz-messglied Ceased DE2641771A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2426248A1 (fr) * 1978-05-16 1979-12-14 Fuji Electric Co Ltd Dispositif de mesure du temps de transit d'un signal ultrasonore
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WO2016177593A1 (de) * 2015-05-04 2016-11-10 Endress+Hauser Flowtec Ag Verfahren und vorrichtung zur verifikation des betriebs eines ultraschall- durchflussmessgeräts basierend auf dem laufzeitdifferenzenverfahren

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