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DE2641382A1 - Verfahren und vorrichtung zur untersuchung der feuerfesten ausmauerung der kammer eines koksofens - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur untersuchung der feuerfesten ausmauerung der kammer eines koksofens

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Publication number
DE2641382A1
DE2641382A1 DE19762641382 DE2641382A DE2641382A1 DE 2641382 A1 DE2641382 A1 DE 2641382A1 DE 19762641382 DE19762641382 DE 19762641382 DE 2641382 A DE2641382 A DE 2641382A DE 2641382 A1 DE2641382 A1 DE 2641382A1
Authority
DE
Germany
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chamber
camera
refractory lining
television
rod
Prior art date
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Application number
DE19762641382
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English (en)
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DE2641382C2 (de
Inventor
Francis H Bricmont
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bricmont and Associates Inc
Original Assignee
Bricmont and Associates Inc
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Publication date
Application filed by Bricmont and Associates Inc filed Critical Bricmont and Associates Inc
Publication of DE2641382A1 publication Critical patent/DE2641382A1/de
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Publication of DE2641382C2 publication Critical patent/DE2641382C2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B45/00Other details
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/06Preventing or repairing leakages of the brickwork

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

Radt, Finkener, Ernesti
Patentanwälte Cs
Heinrich-König-Straße 12
Bochum Bricmont & Associates, Inc.
Fernsprecher (0234) 47727/28
Telegrammadresse: Radipatent Bochum Pitt Sburgh , Pennsylvania, 15236
USA
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EEF/US
Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der feuerfesten Ausmauerung der Kammer eines Koksofens
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Untersuchung der feuerfesten Ausmauerung einer auf hoher Temperatur befindlichen Kammer, wie sie bekanntlich in einer Kammer einer Koksofenbatterie, in Behältern für die Behandlung von Stahl mit Druckluft, in Aufheizöfen für metallische Werkstücke und dergleichen benutzt wird. Insbesondere betrifft die Erfindung die Untersuchung einer feuerfesten Auskleidung in hoch erhitztem Zustand durch Übertragung von Fernsehbildern zu einer entfernt liegenden Stelle, die mittels einer Fernsehkamera erzeugt werden, die an der feuerfesten Auskleidung entlanggeführt wird, während sie sich innerhalb einer gegen Wärme schützenden Umhüllung befindet, die aus einem Gehäuse besteht.
Eine übliche Verkokungskammer einer modernen Koksofenbatterie hat eine Breite von etwa 60 cm, ist 4,60 bis 5,40 m hoch und 12 bis 18 m lang. An die Verkokungskammern einer Koksofenbatterie grenzen, mit Ausnahme der an den Enden der Batterie liegenden Kammern, weitere Kammern auf beiden Seiten an. Wenn eine bestimmte Kammer gedrückt wird, befinden sich in ihren auf beiden Seiten angrenzenden Kammern Kohlefüllungen, die etwa die Hälfte des Verkokungsprozesses hinter sich haben. Die Untersuchung der feuerfesten Auskleidung einer Verkokungskammer ist außerordentlich wichtig und muß innerhalb einer sehr kurzen Zeit durchgeführt werden, um nicht
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nur Produktionsverluste so gering wie möglich zu halten, sondern auch kritische Temperaturschwankungen zu vermeiden, insbesondere da in den Seitenwandungen einer leeren Koksofenkammer Heizzüge liegen, die zur Aufheizung der ■benachbarten Kammern-"dienen...
Zur Zeit wird die 'untersuchung einer Koksofenkammer vorgenommen unmittelbar nachdem der Koks.an der Koksseite mittels einer Stange, die an der Maschinenseite gehalten wird, in einen Förderwagen gedrückt worden ist. Die untersuchende Person besichtigt die leere Koksofenkammer entweder von der Koks— oder der Maschinenseite aus. Die hierfür erforderliche Zeit ist im allgemeinen sehr kurz, weil die untersuchende Person einer intensiven Wärmestrahlung aus dem; Ofen ausgesetzt ist. Dabei ist zu berücksichtigen, daß eine Koksofenkammer auf hohe Temperaturen im Bereich von 650 bis 1150° C erhitzt wird. Die die Ofenwandung untersuchende Person blickt daher schnell auf die innere Oberfläche des feuerfesten Materials der Ofenkammer, um festzustellen, ob irgendwelche Zerstörungen eingetreten sind. Der Zustand der feuerfesten Oberfläche wird dadurch festgehalten, daß die Person, die die Untersuchung durchgeführt hat, nach der Inspektion über das Aussehen der Oberfläche einen Bericht schreibt. Eine derartige Untersuchung ist insofern kritisch, als sie von der Erfahrung der untersuchenden Person und seiner Fähigkeit abhängt, anderen in Worten möglichst klar zu beschreiben, was er tatsächlich während der kurzen Besichtigungszeit beobachtet hat. Darüber hinaus wird die Untersuchung durch die optische Refraktion durch heiße Gase schwierig gestaltet, die sich während der Untersuchung in der Verkokungskammer befinden.
Die äußerst wichtige Information über den geweiligen Zustand und das störungsfreie Arbeiten einer Koksofen-
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"batterie wird gegenwärtig in sehr einfacher "Weise vorgenommen. Selbstverständlich gelten die Probleme und Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit der Untersuchung der Oberfläche von Koksofenkammern beschrieben wurden, in gleicher Weise für die Untersuchung von feuerfesten Auskleidungen anderer Kammern, beispielsweise von Behältern zum Frischen von Stahl mit Druckluft, Öfen zum Aufheizen von metallischen Ferkstücken und dergleichen.
Die Aufgabe, die der Erfindung zugrundeliegt, besteht darin, eine Untersuchungsmethode und eine Vorrichtung zur Beobachtung der inneren Oberfläche einer Kammer aus feuerfestem Material, während sich diese auf einer relativ hohen Temperatur befindet, so auszubilden, daß die Untersuchungszeit wesentlich verkürzt wird und ein besseres und eingehenderes Untersuchungsergebnis über den Zustand der Oberfläche erzielt wird.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, eine Fernsehkamera im Abstand längs der feuerfesten Auskleidung entlangzuführen, während die Kamera in einer gegen Wärme schützenden Umhüllung untergebracht ist, die aus einem Gehäuse besteht, das Einrichtungen zum Kühlen der Linse der Kamera enthält, wobei die Kamera abnehmbar angeordnet und von einer Stelle aus gesteuert wird, an der sich vorzugsweise ein Monitor für die unmittelbare Betrachtung des von der Kamera gelieferten Bildes befindet.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Fernsehkamera innerhalb einer gegen Wärme schützenden Umhüllung angeordnet ist, die mit einem wassergekühl ten Gehäuse versehen ist, das drehbar und linear verschiebbar auf einer beweglichen Halterung angeordnet ist.
Gegenstand der Erfindung ist insbesondere eine Vorrich-
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tung zur Untersuchung der feuerfesten Auskleidung einer auf hoher Temperatur befindlichen Kammer, die aus einem "beweglichen Teil, das außerhalb der Kammer so gehalten wird, daß es an der feuerfesten Auskleidung innerhalb der Kammer entlang "bewegt werden kann, einem Gehäuse mit Seitenwandungen, die normalerweise einen praktisch geschlossenen Behälter "bilden und mit Einrichtungen zum Halten einer gegen Wärme schützenden Umhüllung innerhalb des Gehäuses, innerhalb des Behälters angeordneten Einrichtungen zum Erzeugen eines Fernsehbildes, das wenigstens einem Teil der feuerfesten Auskleidung entspricht, wobei die Einrichtungen eine optische Linse enthalten, die der feuerfesten Auskleidung über eine Öffnung in der Seitenwandung der Umhüllung ausgesetzt wird, Einrichtungen zum Kühlen der optischen Linse, Einrichtungen zum Einstellen der Lage der Umhüllung und/oder der Einrichtungen zur Erzeugung des Fernsehbildes, während diese durch das bewegliche Teil gehalten wird bzw. werden, und Empfänger zur Wiedergabe des Bildsignals an einer von der feuerfesten Auskleidung entfernt liegenden Stelle besteht.
Das Untersuchungsverfahren gemäß vorliegender Erfindung besteht darin, eine Fernsehkamera, die in einer gegen Wärme schützenden Umhüllung angeordnet ist, unter Kühlung der optischen Linse der Kamera im Abstand längs der feuerfesten Auskleidung der auf hoher Temperatur befindlichen Kammer zu verschieben, ein Fernsehbild entsprechend einem ersten Abschnitt der Seitenwand der feuerfesten Auskleidung an eine Stelle außerhalb der Kammer zu übertragen, indem die Linse der Kamera gegen die feuerfeste Auskleidung gerichtet und das Fernsehbild auf Einrichtungen zum Empfangen des Fernsehbildes aufgezeichnet wird und dann die gegen Wärme geschützte Kamera erneut in eine Stellung zu bringen, in der ein Fernsehbild, das einem zweiten Abschnitt der Wandung der feuerfesten Auskleidung ent-
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spricht, zu einer Stelle, die außerhalb der auf hoher Temperatur befindlichen Kammer liegt, übertragen und das Bild, das dem zweiten Abschnitt entspricht, auf einem Fernsehbildempfänger aufgezeichnet wird.
Das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung sieht ferner vor, das Fernsehbild, das von der Fernsehkamera erzeugt wird, während jeder der aufeinanderfolgenden Zeiträume zwischen zwei Füllungen der Koksofenkammer auf ein magnetisches Speichersystem zu übertragen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Koksofenkammer mit der Untersuchungseinrichtung gemäß vorliegender Erfindung,
Figur 2 eine Draufsicht auf die TJntersuchungseinrichtung,
Figur 3 eine Seitenansicht der auf Figur 2 dargestellten Torrichtung,
Figur 4 eine der Figur 2 entsprechende Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
Figur 5 eine Teilansicht längs der Linie V-V der Figur 4 und
Figur 6 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Untersuchungseinrichtung gemäß vorliegender Erfindung.
Figur 1 zeigt eine Koksofenkammer 10, die sich in im allgemeinen waagerechter Richtung erstreckt, und eine von
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mehreren im Abstand von und nebeneinander liegenden Kammern einer Koksofenbatterie bildet. Die Koksofenkammer 10 besteht aus einer Sohle 11 aus feuerfestem Material, die über den Regeneratoren 12 für die regenerative Beheizung der Koksofenkammer in der bekannten Weise liegt. Die Kammer·10 wird an sich gegenüberliegenden Enden durch entfernbare Türen verschlossen, die nicht dargestellt sind. Die Kammer hat ferner senkrechte Seitenwände 13 aus Schichten aus feuerfesten Steinen oder anderen !Formen aus feuerfestem Material, die dazu dienen, Wärme von den Heizzügen zu übertragen, die sich zwischen nebeneinanderliegenden Ofenkammern erstrecken. Eine Decke 14-, die ebenfalls aus feuerfestem Material besteht, ist mit Füllöffnungen 15 zum Einfüllen der Kohle in die Ofenkammer aus einem Füllwagen versehen, der längs der Ofendecke verfahrbar angeordnet ist. Oberhalb des Bodens befindet sich eine Koksbühne 16 auf der Koksseite des Ofens. Die Koksbühne 16 enthält Schienen, auf denen ein Kokskuchenführungswagen läuft, der nicht dargestellt ist und dazu dient, den aus der Öfenkammer äusgestoßenen Koks in einen Löschwagen zu befördern, der auf den Schienen 17 an der Koksseite der Ofenkammer verfahrbar ist. An der Maschinenseite der Koksofenkammer, die auf der anderen Seite liegt, verlaufen Schienen, auf denen eine Koksausdrückmaschine 18 verfahrbar ist, die eine Druckstange.19 und einen Antrieb mit einem Motor 20 enthält, der dazu dient, einen Druckstempel 21 gegen die Koksmasse in der Ofenkammer zu drücken. Die Druckstange ist gewöhnlich so ausgebildet, daß die den Koks berührende Fläche in. horizontaler Richtung in der Kokskammer zur Koksseite hin verschiebbar ist. Die Drückmaschine enthält ferner eine Planierstange 22, die in bekannter Weise dazu benutzt wird, die in der Ofenkammer befindliche Kohlenfüllung zu planieren.
Wie sich aus den Figuren 2 und 3 ergibt, wird die Druck-
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Al
stange 19 dazu benutzt, eine Fernsehkamera 30 innerhalb
der Kokskammer zu halten und zu verschieben, die dazu
dient, die feuerfeste Auskleidung zu untersuchen, während die Kammer sich in hoch erhitztem Zustand befindet. Die
Untersuchung wird unmittelbar nach dem Drücken des Kokses ausgeführt. Die Kamera wird vor der ungünstigen Umgebung
innerhalb der Koksofenkammer, insbesondere der hohen Temperatur, die in der Größenordnung von 1200° G während
dieses Zeitraumes liegen kann, geschützt. Die Kamera
selbst ist von bekannter Bauart. Sie hat eine fernsteuerbare Zoom-Linse 3OA, die von einem Bohr 31 umgeben ist,
das mit einer Luftleitung 32 verbunden ist, um Luft durch die Öffnungen in den Seitenwandungen des Rohres zu leiten und die Linse zu kühlen. Die Fernsehkamera ist innerhalb
einer kastenartigen Umhüllung 33 angeordnet, die aus Seitenwänden mit im Abstand voneinander und parallel zueinander angeordneten, ein Medium führenden Rohren oder Leitungen 33A besteht, die mit ähnlichen, ein Medium führenden Leitungen in der Decke und dem Boden in Verbindung
stehen. In den Leitungen 33A fließt Kühlwasser, das durch die Leitungen 34- zugeführt wird, die sich im Inneren eines Drehzapfens 35 zu einer Drehverbindung 34A erstrecken.
Weitere nicht dargestellte Zuführungsleitungen werden an
die Drehverbindung angeschlossen und erstrecken sich längs der Druckstange 19 zu der Drückmaschine.
Der Drehzapfen 35 wird drehbar in Lagern gehalten, die in einem Lagerblock 36 sitzen, der seinerseits an den Trägerarmen 37 befestigt ist. Die Trägerarme sitzen zwischen
Führungsplatten, die einen Teil eines L-förmigen Stützgliedes 38 bilden. Die Trägerarme 37 haben mit Gewinde
versehene Bohrungen, die Gewindestangen 39 aufnehmen, die durch Zahnräder 39A gedreht werden, die mit einem Kettenantriebsmotor 40 gekoppelt sind, der an dem Stützglied
38 sitzt. Der Motor dient dazu, die Stangen 39 zu drehen,
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die ihrerseits die Tragarme 37 und den Drehzapfen 35 verschieben. Auf diese Weise ist die Fernsehkamera in senkrechter Richtung längs der Kopfplatte 21 der Druckstange "beweglich angeordnet. Das L-förmige Stützglied 38 enthält einen unter Federwirkung stehenden Kol"ben 41, der mit der hinteren Oberfläche des Druckstempels der Druckstange in Eingriff kommt, wie Figur 3 zeigt. Der obere Abschnitt der L-förmigen Stütze wird direkt auf der oberen Kante des Druckstempels gehalten. Das L-förmige Stützglied ist abnehmbar an dem Druckstempel befestigt und wird nach außen zu im Abstand von der Oberfläche des Druckstempels mit einem Abstandsfuß 42 gehalten.
Die Umhüllung 33 ist mittels eines Antriebsmotors 43 drehbar um eine waagerechte Achse gelagert; der Motor enthält auf seiner Ausgangswelle ein Zahnrad, das mittels einer Kette mit dem Rad 43A des Drehzapfens 35 verbunden ist.
Der Wagen 18 der Drückmaschine enthält eine Steuerstation, an der die Steuerungen für die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen sind. An dieser Stelle befindet sich beispielsweise ein Speichersystem 50 für die Luftkühlung der optischen Linse der Kamera. Ferner ist ein Vorratsbehälter 51 für die Wasserkühlung an die Leitungen 34 für die Zirkulation des Kühlwassers in den Leitungen 33A des Gehäuses angeschlossen. Eine Steuereinrichtung 52 dient dazu, den Antrieb des Motors 40 zu steuern. An dem Motor 43 ist eine Steuerung 53 für die Drehbewegung der Umhüllung 33 i^o-d der Kamera 30 angeschlossen. Mit 53A ist die Steuerung für den Motor 20 bezeichnet, der die Druckstange 19 verschiebt.
Das Fernsehbild von der Fernsehkamera wird auf einen Empfänger 54 übertragen. Es wird ferner an ein magnetisches Speichersystem geliefert, vorzugsweise an einen
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Video-Rekorder 55» der mit einem Tonfrequenzverstärker 55A verbunden ist, der ein Ton-Eingangssignal an den Rekorder zur Kennzeichnung der Ofenkammer, die untersucht wird, sowie der besonderen Zeit, zu der die Untersuchung stattfindet, liefert. Eine Steuereinrichtung 37 für die Kamera und die Linse ist mit der Fernsehkamera 30 und der Zoom-Linse 3OA zur Ein- und Ausschaltung und zur nahen Untersuchung eines besonderen Oberflächenbereiches der feuerfesten Auskleidung verbunden.
Die Figuren 4 und 5 zeigen eine gyroskopische Befestigung zum Halten der Fernsehkamera 30 innerhalb der Umhüllung 33· Eine kardanisch aufgehängte Plattform 60 mit vier Lagern dient als Befestigung für die Kamera. Die Plattform 60 besteht aus einem äußeren rechteckigen Rahmen 61 mit Lagern 62 an sich gegenüberliegenden Seiten des Rahmens, die an der Seitenwandung der Umhüllung 33 angebracht sind. Die anderen sich gegenüberliegenden Seiten des Rahmens sind mit Lagern 63 mit einer inneren rechteckigen Platte 64 verbunden. Eine Seite der Fernsehkamera ist an der Platte 64 angebracht. Ein Gyroskop 65 sfc mit einer Befestigungsplatte 66 an der anderen Seite der Fernsehkamera befestigt. Das Gyroskop wird pneumatisch betätigt, indem ein Luftstrom aus einer Düse 67 auf ein Gyroskoprad 65A gerichtet wird, um es mit einer Geschwindigkeit von beispielsweise 20 000 Umdrehungen pro Minute zu drehen. Durch diese Konstruktion und diese Anordnung der Teile werden mechanische Stöße durch den Antrieb und die Bewegung der Druckstange gedämpft oder andererseits von der Fernsehkamera ferngehalten. Figur 4 zeigt das optische System für die Fernsehkamera, das aus einem Beobachtungsprisma 68 besteht, das mit einem Luftstrom in ähnlicher Weise gekühlt wird wie vorstehend im Zusammenhang mit der Kühlung der Linse der Fernsehkamera beschrieben wurde. Das Beobachtungsprisma wird verwendet, um sich gegenüberliegende Seitenwandungen einer Koksofenkammer· gleichzeitig
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beobachten, zu können.
Figur 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung zur Untersuchung einer Koksofenkammer in hoch erhitztem Zustand. Die verschiedenen Teile der Koksöfenkammer sind ,mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie in den Figuren 1 und 2. Statt die Druckstange 19, wie vorstehend beschrieben, zum Halten und Verschieben der Fernsehkamera zu verwenden, um die feuerfeste Auskleidung der Eoksofenkammer zu untersuchen, wird bei der Ausführungsform gemäß Figur 6 eine ausziehbare Stange verwendet, die auf einem mit Hadern versehenen Fahrzeug befestigt Ist, um die Fernsehkamera längs der Kaimerwandungen innerhalb der Koksofenkammer zu verschieben. Die Fernsehkamera 30, die sich innerhalb der Umhüllung33 befindet und die übrigen im Zusammenhang damit beschriebenen Teile werden auch bei der Ausführungsform gemäß Figur 6 verwendet. Der Drehzapfen ist mit dem äußeren Ende einer Teleskopstange 70 gekoppelt. Die Stange besteht aus mehreren Bohren 71, die ineinander gleiten können. Das Ende der Kolbenstange eines Kolben-Zylinder-Aggregates 72, das in den Bohren 71 angeordnet ist, ist mit dem äußersten Rohr verbunden, während an dem Ende des Zylinders ein Schäkel oder ein anderes Verbindungsglied verwendet wird, um die Vorrichtung innerhalb des Rohres zu befestigen,, das den größten Durchmesser hat. Eine mit einem Motor angetriebene, aus Schraube oder Mutter bestehende Verbindung, kann anstelle des Kolben-Zylinder-Aggregates 72 verwendet werden, um die Rohre teleskopisch zu verschieben. DieStange71 ist zwischen Rollenpaaren 73 und 74- angeordnet. Ein Motor 75 ist mit einer, der Walzen 73 gekoppelt, um die Stange in Längsrichtung des Wagens 76 vorzuschieben und zurückzuziehen. Die Stange ist auf dem Wagen 76 angebracht, der steuerbar ist und einen eigenen Antrieb hat. Es ist nicht erforderlich, Im einzelnen die Art der Steuerung und des Antriebes zu beschrei-
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ben, da es sich, dabei um allgemein gebräuchliche Mittel handelt.
Die Rollen 73 und 74 werden am vorderen und hinteren Abschnitt des Wagens durch senkrechte Stützen 73A und 74A gehalten. Die Stütze 74A ist in senkrechter Sichtung mittels eines Kolben-Zylinder-Aggregates ausziehbar, das nicht dargestellt ist, um die Stützrollen 74- über die Hollen 73 anzuheben. Auf diese Weise wird die Fernsehkamera 30 am Ende der Stange gegen die Decke 14 angehoben, um die Seitenwandungen 13 in der Nähe der Decke 14 aus der Hahe beobachten zu können. Die Stange erstreckt sich dann von dem Wagen aus schräg nach oben, wie es in gestrichelten Linien angedeutet ist. Die Stützen 73-A- und JM-A liegen an einer Seite des Wagens; gegenüber ist eine Steuerkonsole 77 angeordnet. Die Konsole enthält den Fernsehempfänger 54, den Vide ο-Rekorder 55 j cLen Verstärker 55-A- und eine Steuereinrichtung für die Kamera und die Linse 57» wie es vorstehend bereits beschrieben wurde. Darüber hinaus sind weitere Einrichtungen, die nachstehend erwähnt sind, vorzugsweise ebenfalls in der Steuerkonsole 77 angeordnet. Ein fahrbarer Wagen 78 ist mit einem senkrechten Stützpfosten 79 verbunden, der seinerseits mittels einer Buchse 80 an dem Drehzapfen 35 zur Abstützung des vorderen Endes der Stange 70 angebracht ist. Der Wagen wird auf der Sohle 11 des Ofens durch die Stange bewegt und über diese abgehoben, wenn die Stange durch die Rollen 74 angehoben wird. Der Wagen 78 und der Pfosten 79 verringern die Hebelkräfte, die auf den Wagen 76 ausgeübt werden, wenn der Baum ausgefahren wird, um die Fernsehkamera über die Gesamtlänge der Koksofenkammer zu verschieben. Ein Meßwertgeber wird verwendet, um eine Anzeige über die relative Verschiebung der Fernsehkamera innerhalb der Koksofenkammer zu erhalten. Der Motor 75 ist an einen Impulsgenerator 81 angeschlossen, der seinerseits ein Ausgangssignal an eine
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Zähleinrichtung 82 liefert. Das Ausgangssignal entspricht der Zunahme einer vorher festgelegten Entfernung, über die die Stange ausgefahren wird. Ein ähnlicher Impulsgenerator 83 ist mit dem Ende der Kolbenstange des Kolben-Zylinder-Aggregates 72 verbunden, um die zunehmende Länge anzuzeigen, wenn der Baum 70 ausgefahren wird. Die Impulsausgänge von beiden Impulsgeneratoren 81 und 83 werden an die Zähleinrichtung 82 geliefert. Das Ausgangssignal der Zähleinrichtung 82 ist ein Signal, das der tatsächlichen Verschiebung der Fernsehkamera gegenüber einer bestimmten Stellung des Wagens 76, insbesondere an der Maschinenseite der Koksofenkammer, entspricht. Das Ausgangssignal der Zähleinrichtung 82 wird an einen Konverter 84 geliefert, der eine Matrixschaltung von Dioden oder eine andere bekannte Anordnung eines ümwandlungskreises in ein Analogsignal sein kann. Dieses Analogsignal wird einem Digitalaufzeichner 85 zugeleitet und/oder mit dem Steuerkreis für die Bildröhre verbunden, um es durch den Monitor zusammen mit dem Fernsehbild, das der Seitenwandung der Koksofenkammer entspricht, aufzuzeichnen.
Die Steuerung 86 für die Bildröhre empfängt das Ausgangssignal von der Fernsehkamera, die ihrerseits mit einem Steuerkreis 87 für die Kamera gekoppelt ist. Wegen der geringen Breite einer Koksofenkammer moderner Koksöfen, die etwa 60 cm beträgt, muß die Optik für die Fernsehkamera sorgfältig ausgewählt werden, um ein ausreichend gutes Bild von der Seitenwandung der Koksofenkammer auf dem Monitor zu erhalten. Es können bekannte Objektive zusammen mit einer üblichen 525-Zeilen-Kamera benutzt werden. Durch Anbringung eines ferngesteuerten Spiegels oder Prismas vor dem Objektiv der Kamera ist es möglich, sich gegenüberliegende Seitenwandungen der Koksofenkammer zu verschiedenen Zeiten zu beobachten. Um ein Bild mit einer sehr hohen Auflösung zu erhalten, können eine
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1050-Zeilen-Kamera und ein entsprechender Monitor benutzt werden, wodurch die Auflösung um den Faktor 4- vergrößert wird. Eine 1050-Zeilen-Kamera und ein entsprechender Monitor sind im Handel erhältlich.
Der Wagen 76 und die Stange 70 zum Halten der Fernsehkamera ermöglichen, wenn sie innerhalb der schützenden Umhüllung des Gehäuses 33 angebracht sind, die Untersuchung einer Koksofenkammer zu jeder gewünschten Zeit, ohne daß es notwendig ist, die Druckstange zu benutzen, wie es im Zusammenhang mit den Ausführungsformen beschrieben wurde, die auf den Figuren 1 bis 5 dargestellt sind.
Da mit dem Drückwagen gewöhnlich mehrere Koksofenkammern einer Batterie gedruckt werden, ist die Verwendung der Druckstange für Untersuchungszwecke in bestimmten Fällen nicht möglich. Darüber hinaus ist die Zeit, während der die Druckstange innerhalb einer bestimmten Koksofenkammer bleiben muß, um den Koks auszudrücken, im allgemeinen verhältnismäßig kurz, damit sich die Stange wegen der sehr großen Wärme innerhalb der Kammer nicht verbiegt. Da die Druckstange kostspielig ist und darauf nicht verzichtet werden kann, können Bedenken bestehen, sie .für Untersuchungszwecke einzusetzen. In diesem Fall ist es zweckmäßig, den auf Figur 6 dargestellten Wagen mit der Stange zu verwenden.
Selbstverständlich können auch andere Einrichtungen verwendet werden, um eine Fernsehkamera innerhalb einer hoch erhitzten Koksofenkammer oder -dergleichen mit gleichem Erfolg zu halten. Vorzugsweise soll die Kamera sich um 360° drehen können, um sowohl die Decke als auch die Seitenwandungen und den Boden der Kammer untersuchen zu können. Die senkrechten Verschiebungen der Kamera mittels der angetriebenen Gewinde schrauben ermöglichen die Unter-
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suohung der;verschiedenen Teile der Seitenwandungen, wenn die Druckstange in horizontaler Richtung längs der Kammer nach vorn und hinten bewegt wird. Während der Untersuchung der feuerfesten Auskleidung kann die Kamera schnell näher an eine "beobachtete beschädigte Stelle der feuerfesten Auskleidung herangeführt werden, wobei man entweder die Zoomsteuerung des Objektivs verwendet oder die Kamera und das gegen Wärme geschützte Gehäuse näher an die feuerfeste. Auskleidung heranbringt.
Patentansprüche
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Claims (7)

Patentansprüche -
1. Vorrichtung zur Untersuchung der feuerfesten Auskleidung einer auf hoher Temperatur befindlichen Kammer, g e k e η η ζ e ic h η e t durch die gleichzeitige Verwendung eines beweglichen Teils (19, 70), das außerhalb der Kammer.abgestützt ist und innerhalb der Kammer (13) längs der feuerfesten Auskleidung verschiebbar ist, eine Umhüllung (33) mit Seitenwandungen, die praktisch ein vollständig geschlossenes Gehäuse bilden, das Mittel zum Aufrechterhalten einer gegen Wärme geschützten Umgebung innerhalb des Gehäuses enthält, Einrichtungen (30), die innerhalb des Gehäuses angeordnet sind, mit denen ein Fernsehbild, das wenigstens einem Abschnitt der feuerfesten Auskleidung entspricht, erzeugt werden kann und die eine optische Linse (30A) enthalten, die über eine Öffnung in der Seitenwandung des Gehäuses der feuerfesten Auskleidung ausgesetzt ist, Einrichtungen (32) zum Kühlen der optischen linse, Vorrichtungen zum Einregulieren der Stellung der Einrichtungen zur Erzeugung des Fernsehbildes, die von dem beweglichen Teil gehalten werden und Empfangseinrichtungen zum Aufzeichnen des erzeugten Bildes, das wenigstens einem Abschnitt der feuerfesten Auskleidung entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Speichereinrichtungen zum Empfangen des Fernsehbildes enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Aufrechterhalten der gegen Wärme geschützten Umgebung innerhalb des Gehäuses aus ein Medium führenden Leitungen (33A) bestehen, die sich in den Seitenwandungen der Umhüllung (33) befinden.
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4. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil aus einer langgestreckten Stange (19) zum Drücken des Kokses aus einer Ofenkammer besteht und Antriebseinrichtungen zum Verschieben der Druckstange entlang der Ofenkammer enthält, und daß die Einrichtungen zum Einregulieren der Stellung aus einem im allgemeinen L-förmigen Arm (38) bestehen, der abnehmbar an dem den Koks berührenden Ende der Druckstange angeordnet ist und von dieser innerhalb einer entleerten Ofenkammer gehalten wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich Einrichtungen zum Drehen der Umhüllung um eine waagerechte Achse enthält, die ebenfalls an dem L-förmigen Arm angebracht sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen zum Verschieben der Umhüllung in senkrechter Richtung enthält, die am Ende der Druckstange angeordnet sind.
7- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil aus einer ausziehbaren Stange zum Halten der Umhüllung (33) besteht und fahrbare Einrichtungen (26) zum Halten der Stange außerhalb der Kammer vorgesehen sind, um sie längs der feuerfesten Auskleidung zu bewegen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen zum Verlängern der Stange innerhalb der Kammer enthält.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerbare Stange aus einer Vielzahl von Bohren (71) besteht, die ineinander verschiebbar sind.
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10. Vorrichtung nach Anspruch 8,;dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen zum Aufzeichnen der Verschiebung der Einrichtung zur Erzeugung des Fernsehbildes in bezug auf die Kammer enthält.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Vagen (78) enthält, der die Stange bei der Bewegung innerhalb der Kammer abstützt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen zum Anheben der Umhüllung innerhalb der Kammer enthält, die an dem Vagen (76.) befestigt sind.
13- Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie Rollen (73, 74) enthält, die an dem Vagen (76) befestigt sind und die dazu dienen, die Stange in Längsrichtung des Vagens (76) in bezug auf die Kammer zu verschieben.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vagen (76) steuerbar ist und einen eigenen Antrieb hat und daß die Aufzeichnungseinrichtungen an dem Vagen befestigt sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen, die innerhalb des Gehäuses sitzen und zur Erzeugung eines Fernsehbildes dienen, aus einer Fernsehkamera (30) bestehen, die ferngesteuerte optische Linsen, enthält.
16. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit dem Aufzeichner gekoppelte Einrichtungen zum Liefern eines hörbaren Eingangssignals enthält.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, : 709812/0 36A
daß sie eine kardanisch aufgehängte Plattform zum Abstützen der Einrichtungen zum Erzeugen des Fernsehbildes auf einer Seite der umhüllung enthält und daß ein angetriebenes Gyroskop auf der Einrichtung zur Erzeugung des Fernsehbildes angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Linse ein Beobachtungsprisma enthält.
19· Verfahren zur Untersuchung der feuerfesten Auskleidung einer auf hoher Temperatur befindlichen Kammer, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegen Wärme geschützte Umgebung für eine Fernsehkamera unter gleichzeitiger Kühlung des Objektivs der Kamera hergestellt, die gegen Wärme geschützte Fernsehkamera im Abstand längs der feuerfesten Auskleidung innerhalb der auf hoher Temperatur befindlichen Kammer verschoben und ein Fernsehbild, das einem ersten Wandabschnitt der Auskleidung entspricht, zu einer außerhalb der Kammer befindlichen Stelle übertragen wird, indem das Objektiv der Kamera auf die feuerfeste Auskleidung gerichtet wird, worauf das Fernsehbild aufgezeichnet, die gegen Wärme geschützte Kamera erneut eingestellt, ein Fernsehbild, das einem zweiten Abschnitt der Wandung der feuerfesten Auskleidung entspricht, aus der auf hoher Temperatur befindlichen Kammer zu einer außerhalb der Kammer liegenden Stelle übertragen und das der zweiten Stelle der Wandung entsprechende Fernsehbild aufgezeichnet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Fernsehkamera erzeugten Bilder auf einem magnetischen Speichersystem während mehrerer Bildübertragungen gespeichert werden, die zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen der Kammer vorgenommen werden.
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21. Verfahren nacli Anspruch 19, dadurch, gekennzeichnet, daß das Verschieben der gegen Wärme geschützten Fernsehkamera in der Weise vorgenommen wird, daß eine "bewegliche Druckstange, an der die Kamera innerhalb der Kammer befestigt ist, vorgeschoben wird.
22. Verfahren nach Anspruch. 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschieben der gegen Wärme geschützten Fernsehkamera dadurch erfolgt, daß eine Stange innerhalb der
Koksofenkammer verlängert wird, an der die Kamera innerhalb der Kammer befestigt ist.
25. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrisches Signal erzeugt wird, das der Verschiebung der Fernsehkamera innerhalb der Kammer entspricht und daß dieses elektrische Signal dazu benutzt
wird, eine numerische Aufzeichnung der Verschiebung vorzunehmen.
24-, Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der Fernsehkamera ein steuerbarer und mit einem eigenen Antrieb versehener Wagen verwendet wird, an dem die ausziehbare Stange befestigt ist.
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