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DE2640802A1 - Elektrophotographisches verfahren - Google Patents

Elektrophotographisches verfahren

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Publication number
DE2640802A1
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DE
Germany
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latent image
image
photoconductive member
receiving sheet
sheet
Prior art date
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Application number
DE19762640802
Other languages
English (en)
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DE2640802C2 (de
Inventor
Motoichiro Inoue
Nobuo Kasahara
Tsuyoshi Shiga
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Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
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Priority claimed from JP50111328A external-priority patent/JPS5926948B2/ja
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Publication of DE2640802A1 publication Critical patent/DE2640802A1/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/14Transferring a pattern to a second base
    • G03G13/18Transferring a pattern to a second base of a charge pattern

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)

Description

Elektrophotographisches Verfahren
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Verfahren.
Um die Wiedergabe eines kontinuierlichen Tons in einem elektrophotographisch wiedergegebenen Bild zu verbessern, ist die Unterbringung und Anordnung eines sogenannten Punktschirmes in
einer Bildebene eines optischen Belichtungssystems vorgeschlagen worden, um das sich ergebende Bild in Punktmuster aufzuteilen. Dieser Lösungsweg ist jedoch bezüglich des sogenannten
Moire-Effekts anfällig und führt auch zu einem schlechten Auflösungsverraögen. Bei der Ausbildung eines photoleitenden Teils in Form eines Punktmusters ist die Schwierigkeit bezüglich des
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Moire-Effekts vermieden, aber es ergibt sich auch wieder ein vermindertes Auflösgungsvermögen. Bei einem anderen Vorschlag wird die leitende Schicht des photoleitenden Teils in sehr dünne bzw. schmale Streifen geätzt, um das elektrische Raumfeld während der Übertragung zu stören bzw. zu beeinträchtigen; aber auch hierbei ergeben sich wieder technische Schwierigkeiten und die Durchführung ist teuer.
Die Erfindung soll daher ein elektrophotographisches Verfahren schaffen, mit welchem in einfacher und preiswerter Weise die kontinuierliche Tongüte in wiedergegebenen Bildern verbessert wird, ohne das Auflösungsvermögen herabzusetzen.
Bei einem elektrophotographischen Verfahren, bei welchem ein elektrostatisches latentes Bild, das auf der Oberfläche eines photoleitenden Teils auf normalem elektropho tographi s chem Weg ausgebildet ist, an ein ein latentes Bild aufnehmendes Blatt übertragen wird , indem dieses mit der Oberfläche in Kontakt gebracht wird, und bei welchem dann das auf das Blatt übertragene, latente Bild mit Hilfe eines Entwicklers in ein sichtbares Bild umgewandelt wird, wird gemäß der Erfindung eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente an das photo leitende TedL und das das latente Bild aufnehmende Blatt während der Übertragung des latenten Bildes angelegt.
Beim Anlegen einer Vorspannung mit einer hochfrequenten Kompo-
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ORIGINAL INSPECTED
nente in der vorbeschriebenen Weise schwingt das Potential der hochfrequenten Komponente um das Potential in den Bildbereichen zwischen einem hohen und einem tiefen Pegel in einem Bereich, in welchem das Blatt das photoleitende Teil berührt, und in einem Bereich, wo es von letzterem getrennt wird, wobei wirksam und gleichförmig eine Übertragung stattfindet, um dadurch die kontinuierliche Tonqualität des sich ergebenden Bildes zu verbessern.
Eine für eine Übertragung vorgesehene Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente kann an das photoleitende Teil und das ein latentes Bild aufnehmende Blatt beispielsweise mit Hilfe einer elektrisch leitenden Gummirolle oder -walze angelegt werden, um das bildaufnehmende Blatt an dem photoleitenden Teil in Anlage zu halten, während ein Hochfrequenzgenerator zwischen die Rolle oder Walze und das photoleitende Teil geschaltet wird.
Wenn die Erfindung bei einem elektrophotographischen Farbkopierverfahren angewendet wird, bei welchem zuerst die Oberfläche eines photoleitenden Teils gleichförmig geladen wird, bei welchem dann die Oberfläche mit einer ausgewählten aktinischen Strahlung bestrahlt wird, welche einem Bild auf einer Vorlage entspricht, und welche dann durch ein Farbtrennfilter hindurch, geht , um dadurch ein elektrostatisches, latentes Bild auszubilden, welches der ausgewählten Strahlung entspricht, bei
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welchem ein ein elektrostatisches, latentes Bild aufnehmendes Blatt mit der Oberfläche des photoleitenden Teils in Anlage gebracht wird, auf welchem das latente Bild auegebildet ist, um es dadurch auf das Blatt zu übertragen, bei welchem hierauf das übertragene, latente Bild mit einem Entwickler entwickelt wird, welcher entsprechend dem verwendeten Filter ausgewählt ist, und bei welchem schließlich die vorbeschriebene Reihenfolge der Verfahrensschritte wiederholt wird, wobei das Farbfilter und der Entwickler geändert wird, wird eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente an das photoleitende Teil und das bildaufnehmende Blatt jedesmal dann angelegt, wenn ein latentes Bild dazwischen übertragen wird.
Die Erfindung offenbart somit ein elektrophotographisches Verfahren, bei welchem ein elektrostatisches, latentes Bild, das auf der Oberfläche eines photoleitenden Teils entsprechend dem herkömmlichen elektrophotographischen Verfahren ausgebildet ist, an ein ein latentes Bild aufnehmendes Blatt übertragen wird, und das übertragene, latente Bild dann mittels eines Entwicklers in ein sichtbares Bild umgewandelt wird. Wenn das bildaufnehmende Blatt mit dem photoleitenden Teil in Kontakt gebracht wird, um das latente Bild von diesem an das Blatt zu übertragen, wird eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente an das Teil und an das Blatt angelegt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausfüh-
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rungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine schematische Seitenansicht eines elektrophotographischen Kopiergeräts, bei welchem das erfindungsgemäße Verfahren anwendbar ist;
Fig.2 eine Schaltung eines Hochfrequenzgenerators, welche bei dem in Fig.l dargestellten Gerät zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens angewendet werden kann;
Fig.3 eine Darstellung der Wellenformen am Ausgang des in Fig.2 wiedergegebenen Generators;
Fig.k schematisch die Beziehung zwischen dem Schwärzungsgrad auf der Vorlage und dem Schwärzungsgrad auf dem wiedergegebenen Bild, wenn eine Vorspannung in Form einer Gleichspannung und mit einer hochfrequenten Komponente während der Übertragung des latenten Bildes angelegt wird;
Fig.5 eine schematische Seitenansicht eines weiteren elektrophotographischen Kopiergeräts, welches bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angewendet werden kann;
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Fig.6 ein Schaltbild eines Hochfrequenzgenerators, welcher in dem in Fig.5 dargestellten Gerät verwendet · werden kann;
Fig.7 schematisch die Ausgangswellenform des in Fig.6 dargestellten Generators; und
Fig.8(A) bis (D) in Form einer Kurve die Beziehung zwischen dem Schwärzungsgrad auf der Vorlage und auf dem wiedergegebenen Bild für verschiedene Farben des Entwicklers, wenn eine Vorspannung in Form einer Gleichspannung und eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente angelegt ist, wobei Fig.8(A) für gelben Entwickler, Fig.8(B) für purpurroten Entwickler, Fig.8(C) für blauen Entwickler und Fig.8(D) für schwarzen Entwickler gilt.
In Fig.1 ist ein photoleitfähiges Teil 11 in Form einer elektrisch leitenden Trommel mit einer auf deren Oberfläche aufgebrachten, photoleitenden Isolierschicht dargestellt. Das Teil 11 wird mittels einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung angetrieben und mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit gedreht. Die Oberfläche des Teils 11 wird mittels einer Ladeeinrichtung 12, beispielsweise einer Koronaentladeeinrichtung; geladen, welche während des Betriebs mit einer Hochspannung von einer Hochspannungsquelle 13 aus gespeist wird. Nach dem Laden
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wird das Teil 11, wie dargestellt, mit einer aktinischen Strahlung L belichtet, welche mittels einer Belichtungseinrichtung Ik bekannter Form entsprechend dem Bild einer Vorlage ausgerichtet und ausgebildet ist, wodurch ein elektrostatisches, latentes Bild auf der Oberfläche des Teils 11 ausgebildet wird. Anschließend wird der Bereich, welcher das latente Bild trägt, nacheinander in Anlage mit einem ein latentes Bild aufnehmenden Blatt 16 gebracht, welches mittels einer Übertragwalze 15 angedrückt wird, um auf diese Weise das latente Bild zu übertragen.
In der wiedergegebenen Ausfuhrungsform weist das photoleitende Teil 11 einen trammelförmigen, leitenden Träger aus Aluminium oder einem anderen Metall mit einer photoleitenden Isolierschicht auf, und ein Hochfrequenzgenerator 17 ist zwischen den leitenden Träger und Erde geschaltet, um eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente an den Träger anzulegen. Das bildaufnehmende Blatt 16 weist dielektrisches Material auf, während die Übertragrolle 15 mit Erde verbunden ist. Infolgedessen wird die Vorspannung mit der hochfrequenten Komponente an das photoleitende Teil 11 und das bildaufnehmende Blatt l6 während der Übertragung des latenten Bildep angelegt, um auf diese Weise die kontinuierliche Tongüte bei dem latenten Bild stark zu
verbessern. Dies erfolgt dadurch, daß durch das hochfrequente Potential vorgegebener Größe bzw. mit vorgegebener Amplitude das Potential zwischen einem hohen und einem tiefen Pegel um das Potential in dem Bildbereich schwingt, wo das bildaufneh-
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raende Blatt mit dem Teil 11 in Berührung kommt und wo es sich von diesem zu trennen beginnt, um auf diese Weise eine wirksame und gleichförmige Übertragung durchzuführen.
Das bildaufnehmende Blatt l6 wird durch eine Länge eines Blattmaterials gebildet, welches in Rollenform vorgesehen ist, wie an der Stelle 18 dargestellt ist, und welches dann mittels einer Schneideinrichtung 19 abgeschnitten wird, und wird in die Berührungsstelle zwischen dem photoleitenden Teil 11 und der Übertragrolle 15 angebracht. Nach der Übertragung wird dann das Blatt l6 zur Entwicklung einer mit Naßentwickler arbeitenden Entwicklungseinrichtung 20 und der Berührungsstelle zwischen einem Quetschrollenpaar 21 zugeführt, mittels welche,"1 überschüssige Entwicklerlösung entfernt wird. Schließlich wird es in einer nicht dargestellten Fixiereinrichtung getrocknet. Nach Beendigung der Übertragung wird das photoleitende Teil durch Bestrahlen mit einer Lampe 22 entladen.
In Fig.2 ist eine Ausführungsform des Hochfrequenzgenerators dargestellt. Dieser weist insbesondere einen Anschluß 23 auf, welcher mit der Anode einer Diode 2k und mit der Kathode einer Diode 25 verbunden ist; ein Paar Kondensatoren 26 und 27 ist in Reihe zwischen die Kathode der Diode 24 und die Anode der Diode 25 geschaltet. Die Verbindung zwischen den Kondensatoren 26 und 27 ist mit einem Anschluß 28 verbunden, und eine Wechselspannungsquelle von lOOV ist mit den Anschlüssen 23 und
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verbunden. Die beschriebenen Schaltungsteile bilden zusammen einen Spannungsverdoppler. Die Verbindung zwischen der Diode 2k und dem Kondensator 26 ist über einen Widerstand 29 mit der Kathode einer eine konstante Spannung schaffenden Diode 30 und mit der Basis eines NPN-Transistors 31 verbunden und ist ferner über eine Reihenschaltung aus einer Drosselspule 32 und einem Widerstand 33 mit dem Kollektor des Transistors 31 verbunden. Eine Reihenschaltung aus einer Primärwicklung eines Transformators 3^ und einem Kondensator 35 ist der Reihenschaltung aus der Drosselspule 32 und dem Widerstand 33 nebengeschaltet.
Die Verbindung zwischen der Diode 25 und dem Kondensator 27 ist mit der Anode der Diode 30 und über einen veränderlichen Widerstand 3° auch mit dem Emitter des Transistors 3I verbunden. Die beschriebenen Schaltungsteile, welche mit dem Spannungsverdoppler und in der vorbeschriebenen Weise miteinander verbunden sind, bilden zusammen eine Oszillatorschaltung. Bin Ende der Sekundärwicklung des Transformators 3^ ist mit Erde verbunden, während die andere Seite mit der Kathode einer Diode 37 verbunden ist, deren Anode mit der Verbindung zwischen einem Paar Widerständen 38» 39 verbunden ist, welche in Reihe zwischen einen Ausgangsanschluß kO und Erde geschaltet sind.
In einer praktischen Ausführungsform ist eine Schaltungsanordnung, wie sie in Fig.2 dargestellt ist, so ausgelegt, daß eine hochfrequente Spannung, wie sie in Fig.3 dargestellt ist, an
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dem Ausgangsanschluß 4O erzeugt wird, welche eine negative Scheitel- oder Spitzenspannung von -250 bis -5OOV, eine Spannung von Spitze zu Spitze von 270 bis 55OV, einen quadratischen Mittelwert bzw. einen Effektivwert von -120 bis -23OV und eine Frequenz von 1OkHz schafft. Eine Frequenz f kann so gewählt werden, daß sie der folgenden Ungleichung genügt:
f/v = 3,2
wobei ν die lineare Übertragungsgeschwindigkeit in mm/s darstellt.
Wenn die Vorspannung, die in Fig.3 dargestellt und vorstehend erwähnt ist, angelegt wird, ist der Schwärzungsgrad an dem wiedergegebenen Bild (aufgenommen an der Ordinate in Fig.4) gegenüber dem Anlegen einer Vorspannung in Form einer Gleichspannung, welche durch eine ausgezogene Kurve dargestellt ist, so verbessert, wie es durch eine gestrichelte Kurve in Fig.4 dargestellt ist. In Fig.4 ist auf der Abszisse der Schwärzungsgrad der Vorlage aufgetragen.
In Fig.5 ist ein Gerät dargestellt, das bei einer Farbelektrographie verwendet werden kann. Eine Vorlage 101 ist so angeordnet, daß sie von einem Paar Lichtquellen 102 und IO3 kurzzeitig belichtet wird, und ein von der Vorlage 101 reflektierter, aktinischer Strahl wird von einem Farbtrennfilter 104 durchgelas-
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sen und mittels einer Linse auf einem Film 106 scharf eingestellt, welcher ein photoleitendes Teil darstellt. Wie zu erkennen ist, wird durch das Farbtrennfilter 104 der aktinische Strahl in eine Anzahl primärer oder verschiedener Farbkomponenten getrennt bzw. aufgeteilt. Die gegenüberliegenden Enden des Films 106 sind an einem Paar Trommeln 107 und IO8 befestigt, und eine Länge, welche zumindest gleich der Länge der Vorlage 101 ist, ist um die Trommel IO8 gewickelt.
Während einer Drehung der Trommeln 107 und IO8 entgegen dem Uhrzeigersinn wird der Film I06 zuerst auf seiner ganzen Oberfläche mittels einer Ladeeinrichtung 109 geladen, bevor er in die Belichtungslage gebracht wird, wo er mit einer aktinischen Strahlung von der Linse IO5 aus belichtet wird, um dadurch auf ihm ein elektrostatisches, latentes Bild aufzubringen. Anschließend werden die Trommeln I07 und I08 im Uhrzeigersinn gedreht, um den Film 106 in Übertragungslage zu bringen. Wenn dann der Film an der Berührungsstelle zwischen der Trommel 8 und einer Übertragtrommel 110 durchläuft, kommt er nacheinander entlang einer Geraden mit einem bildaufnehmenden Blatt 111 in Berührung, welches ein dielektrisches Material aufweist, so daß auf diese Weise das latente Bild übertragen wird. Eine Spur bzw. ein Rest des latenten Bildes, welches auf dem Film I06 zurückbleibt, wird mittels einer Entladungslampe 159 entfernt.
Der Film IO6 wird zwischen der Beliohtungs- und der Übertrag-
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stellung hin- und herbewegt, wenn die Trommeln 107 und 108 in entgegengesetzten Richtungen für jede Farbtrennung mittels des Filters 105 gedreht werden, um dadurch ein elektrostatisches latentes Bild zu schaffen, das jeder Fanbtrennung entspricht und auf das bildaufnehmende Blatt 111 übereinanderliegend übertragen wird. Gemäß der Erfindung wird mittels einer Schaltung 112 eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente während der Übertragung der entsprechenden Bilder an die leitende Schicht des Films 106 angelegt, wobei die Vorspannung an den Film 106 und über die Ubertragungstrommel 110 an das Blatt 111 angelegt wird, wodurch die kontinuierliche Tongüte des sich ergebenden Bildes stark verbessert wird. Die eine Vorspannung schaffende Schaltung 112 wird von einer Steuerschaltung 113 gesteuert, so daß eine entsprechende Vorspannung für jede Farbtrennung mittels des Filters 105 an den Film 106 angelegt wird.
Eine Hochspannung wird von einer Hochspannungsquelle ilk aus an die Ladeeinrichtung 109 angelegt. Das bildaufnehmende Blatt 111 wird von einer Rolle 115 aus zugeführt und mittels einer Schneideinrichtung 116 auf eine vorgegebene Länge geschnitten. Die jeweilige Länge des bildaufnehmenden Blattes wird mittels Klemmeinrichtungen 117 an der Übertragungstrommel 110 befesitgt. Die Trommel 110 wird mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie die Trommel 108 gedreht und wird um eine Umdrehung jedesmal dann angetrieben, wenn ein latentes Bild von dem Film 106 an das bildaufnehmende Blatt 111 übertragen wird. Ferner sind eine
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Anzahl Entwicklerbehälter Il8 bis 121 vorgesehen, welche für jede Umdrehung der Übertragungstrommel 110 wahlweise und abwechselnd in eine Entwicklungsstellung bzw. -station bewegt werden, um dadurch das an das Blatt 111 übertragene, latente Bild mit einer Entwicklungslösung einer Farbe, die in einem der Behälter 118 bis 121 enthalten ist, zu entwickeln, welche einer speziellen Farbtrennung entspricht, durch welche das latente Bild erzeugt oder gebildet ist, das schließlich an das Blatt 111 übertragen wird. Die Beseitigung irgendeiner Restladung auf dem Blatt 111 erfolgt mittels einer Entladeeinrichtung 122, und das Blatt wird mittels eines Ventilators oder Gebläses 123 nach der Übertragung und der Entwicklung während jeder Umdrehung der Übertragung3rommel 110 getrocknet, solange die einzelnen, übertragenen latenten Bilder übereinanderliegend mittels Entwicklerlösungen verschiedener Farben entwickelt werden. Schließlich wird das bildaufnehmende Blatt 111 mittels Klauen oder Greifern, wie sie an der Stelle 124 dargestellt sind, von der Trommel 110 getrennt und abgenommen, mittels eines Ventilators oder Gebläses 125 getrocknet und wird dann mittels Förderrollen 126, 127 zu einer Verwertungseinrichtung befördert.
Die eine Vorspannung mit hochfrequenter Komponente schaffende Schaltung 112 und die Steuerschaltung 113 können so, wie in Fig.6 dargestellt, ausgelegt sein. Insbesondere weisen sie ein Paar Anschlüsse 128 und 129 auf, an welche eine Wechselspannungs-
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quelle von lOOV angeschlossen sein kann. Der Anachluß 128 ist · über einen Schalter I30 mit der Anode einer Diode I3I und der Kathode einer Diode 132 verbunden. Der Schalter I30 wird geschlossen, wenn ein latentes Bild auf dem Film IO6 an das bildaufnehmende Blatt 111 zu übertragen ist. Ein Paar Kondensatoren 133 j 13^ ist in Reihe zwischen die Kathode der Diode I3I und die Anode der Diode 132 geschaltet, und die Verbindung zwischen den Kondensatoren 133 und 13^ ist mit dem Anschluß 129 verbunden. Die beschriebenen Schaltung steile stellen zusammen einen Spannungsverdoppler dar.
Die Verbindung zwischen der Diode I3I und dem Kondensator 133 ist über einen Widerstand 135 mit der Basis eines NPN-Transistors 137 und mit der Kathode einer eine konstante Spannung schaffenden Diode I36 und über eine Reihenschaltung aus einer Drosselspule I38 und einem Widerstand 139 mit dem Kollektor des Transistors 137 verbunden. Eine Reihenschaltung aus der Primärwicklung eines Transformators 1^0 und einem Kondensator l4l ist der vorerwähnten Reihenschaltung nebengeschaltet. Die Verbindung zwischen der Diode 132 und dem Kondensator 13^ ist mit der Anode der Diode 136 und über einen veränderlichen Widerstand lk2 auch mit dem Emitter des Transistors 137 verbunden. Die beschriebenen Schaltungsteils bilden zusammen eine Oszillatorschaltung.
Ein Ende der Sekundärwicklung des Transformators l'tO ist mit
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Erde und das andere Ende ist mit der Kathode einer Diode IA3 verbunden, deren Anöde wiederum mit einem beweglichen Kontakt eines Schalters lkk verbunden ist. Dieser Schalter weist eine Anzahl feststehender Kontakte auf, welche über eine Anzahl Reihenschaltungen von veränderlichen Widerständen 145 bis 148 und von veränderlichen Kondensatoren 149 bis 152 gesondert mit Erde verbunden werden. Der Schalter 144 wird während der Zeit, während welcher der Schalter I30 ausgeschaltet ist, nacheinander von einer Stellung in die nächste umgeschaltet, und zwar synchron mit dem Schalten der Farbe in dem Farbtrennfilter 104 oder mit der Bewegung der einzelnen Entwicklerbehälter II8 bis 121 in die Entwicklungsstation. Hierbei stellen die Reihenschaltungen der veränderlichen Widerstände 145 bis 148 und der veränderlichen Kondensatoren 14°· bis 152 Zeitkonstantenschaltungen dar, welche eine Einstellung der Frequenz der hochfrequenten Komponente ermöglichen. Die Verbindungen zwischen den veränderlichen Widerständen IA5 bis 148 und den veränderlichen Kondensatoren 149 bis 152 sind mit der Kathode von Dioden 153 bis I56 verbunden, deren Anoden j'eweils mit einem Ausgangsanschluß I58 und auch mit einem Ende eines Widerstands 157 verbunden sind, dessen anderes Ende mit Erde verbunden ist.
Während der Übertragung des elektrostatischen, latenten Bildes ist der Schalter I30 geschlossen, um die Oszillatorschaltung zu erregen, deren Ausgang über die Diode l43 läuft und mittels des Schalters l44, synchron mit dem Schalten der Farbe in dem
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Farbtrennfilter 104 auf eine entsprechende Reihenschaltung aus den veränderlichen Widerständen 1^5 bis 1^8 und den veränderlichen Kondensatoren 1^9 bis 152 verteilt wird, um dadurch eine richtig eingestellte hochfrequente Komponente am Ausgangsanschluß I58 zu schaffen. Der Ausgang am Ausgangsanschluß I58 kann eine Wellenform aufweisen, wie sie in Flg.7 dargestellt ist. Bei einer Ausführungsform kann der Schwingungsausgang eine maximale Spannung von -5OOV, einen Wert Spitze-Spitze von 0 bis -5OOV, einen Effektivwert von -120 bis 55OV und eine Frequenz f von 1OkHz aufweisen. Die Frequenz f kann so gewählt werden, daß sie der folgenden Ungleichung genügt:
f/v £ 3,2
wobei f die Übertragungsgeschwindigkeit des latenten Bildes in mm/s darstellt.
Wenn gelbe, purpurrote, blaue oder schwarze Farben in der Farbtrenneinrichtung verwendet werden, wird die Beziehung zwischen dem Schwärzungsgrad auf dem wiedergegebenen Bild und dem Schwärzungsgrad auf der Vorlage bei Anlegen der vorerwähnten Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente durch die gestrichelten, in Fig.8(A) bis (D) dargestellten Kurven wiedergegeben, wodurch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Anlegen einer Vorspannung in Form einer Gleichspannung erreicht ist, was für
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die jeweiligen Farben durch ausgezogene Kurven dargestellt ist.
Patentansprüche
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Claims (3)

Patentansprüche
1. Elektrophotographisches Verfahren, bei welchem die Oberfläche eines photoleitenden Teils zuerst gleichförmig geladen und dann mit einer aktinischen Strahlung entsprechend dem Bild einer Vorlage bestrahlt bzw. belichtet wird, um ein elektrostatisches, latentes Bild zu schaffen, bei welchem dann ein ein elektrostatisches, latentes Bild aufnehmendes Blatt mit der Oberfläche des photoleitenden Teils in Anlage gebracht wird, auf welchem das latente Bild ausgebildet ist, um dadurch das latente Bild an das Blatt zu übertragen, und bei welchem schließlich das übertragene, latente Bild mittels eines Entwicklers in ein sichtbares Bild entwickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente an das photoleitende Teil und das bildaufnehmende Blatt angelegt wird, während das latente Bild auf dem photoleitenden Teil an das bildaufnehmende Blatt übertragen wird.
2. Elektrophotographisches Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gerkennzeichnet, daß das elektrostatische, latente Bild auf dem photoleitenden Teil mittels einer Rolle oder Walze (15, 108) an das bildaufnehmende Blatt (l6; 101) übertragen wird, indem das Blatt in einer Übertragungsstation gegen die
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Oberfläche des photoleitenden Teils gedrückt wird.
3. Elektrophotographisches Verfahren, bei welchem die Oberfläche eines photoleitenden Teils gleichförmig geladen wird und mit aktinischer Strahlung, welche durch ein Färbtrennfilter hindurchgeht, entsprechend dem Bild einer Vorlage bestrahlt bzw. belichtet wird, um dadurch ein elektrostatisches, latentes Bild zu schaffen, welches der aktinischen, von dem Farbtrennf ilter durchgelassenen Strahlung entspricht, bei welchem dann ein ein elektrostatisches, latentes Bild aufnehmendes Blatt mit der Oberfläche des photoleitenden Teils in Anlage gebracht wird, auf welchem das latente Bild ausgebildet ist, um dieses an das bildaufnehmende Blatt zu übertragen, bei welchem dann das übertragene, latente Bild mittels eines Entwicklers entwickelt ist, welcher entsprechend dem Filter ausgewählt ist, und schließlich die vorbeschriebene Reihenfolge der Verfahrensschritte mit verschiedenen Farben des Filters und mit einem der Farbe entsprechenden Entwickler wiederholt wird, um dadurch eine Farbkopie zu schaffen, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß eine Vorspannung mit einer hochfrequenten Komponente an das photoleitende Teil und das bildaufnehmende Blatt bei jedem der wiederholten Verfahrensschritte angelegt wird, um das latente Bild von dem photoleitenden Teil an das bildaufnehmende Blatt zu übertragen.
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