DE2640568C2 - Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus Metall - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus MetallInfo
- Publication number
- DE2640568C2 DE2640568C2 DE2640568A DE2640568A DE2640568C2 DE 2640568 C2 DE2640568 C2 DE 2640568C2 DE 2640568 A DE2640568 A DE 2640568A DE 2640568 A DE2640568 A DE 2640568A DE 2640568 C2 DE2640568 C2 DE 2640568C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal
- shaped bodies
- moldings
- base
- coating layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 39
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 35
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 35
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 13
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 19
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 15
- 239000002893 slag Substances 0.000 claims description 12
- 239000011247 coating layer Substances 0.000 claims description 8
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 claims description 8
- 239000003973 paint Substances 0.000 claims description 6
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 3
- 238000010285 flame spraying Methods 0.000 claims description 3
- 238000005488 sandblasting Methods 0.000 claims description 3
- 238000005507 spraying Methods 0.000 claims description 3
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 claims description 2
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 12
- 239000000463 material Substances 0.000 description 12
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 6
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 3
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005530 etching Methods 0.000 description 2
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 2
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 2
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010953 base metal Substances 0.000 description 1
- 238000005219 brazing Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 238000009713 electroplating Methods 0.000 description 1
- 230000003203 everyday effect Effects 0.000 description 1
- PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N gold Chemical compound [Au] PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052737 gold Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010931 gold Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C5/00—Processes for producing special ornamental bodies
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C3/00—Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
Landscapes
- Adornments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus
Metall.
Für die Herstellung von dekorativ künstlerisch ausgestalteten Gebrauchsgegenständen, beispielsweise
Briefbeschwerer und Schmuckgegenständen aus Metall, ist es oft erwünscht, diese Gegenstände mit Formkörpern
aus Metall auszustatten.
An sich besteht die Möglichkeit, solche mit schmükkenden Formkörpern ausgestatteten Gegenstände
dadurch zu erhalten, daß man aus einem vollen Metallblock die gewünschten Formkörper durch spanabhebende
Bearbeitung herausarbeitet. Dieses Verfahren ist jedoch sehr aufwendig bezüglich des Materials
und der Bearbeitungskosten. Es führt außerdem seiner Natur nach nur zu regelmäßigen Formkörpern.
Eine andere Möglichkeit zur Ausstattung von Gegenständen aus Metall mit solchen Formkörpern aus
Metall besteht darin, daß man Stücke von Drähten, Vierkantmaterial und anders geformtem Halbzeugmaterial
herstellt und auf einer Metallunterlage durch Schweißen, Kleben oder Hartlöten befestigt Auch
■> dieses Verfahren ist einmal relativ aufwendig und gibt ebenfalls nur die Möglichkeit, solche Gegenstände mit
relativ ebenmäßigen Formkörpern auszustatten.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Gegenstände einschließlich der Formkörper in einem Gießver-
!Ii fahren herzustellen. Ein solches Verfahren beinhaltet
jedoch zur Verringerung der anteiligen Formkosten für ein Einzelstück eine mehrfache Verwendung der Form
und beengt damit die Möglichkeit zu einer individuellen freien Gestaltung einzelner Stücke. Außerdem ist an
i~> sich Eisen oder Stahl das kostengünstigste Material für
solche Gegenstände. Gerade dieses Material erfordert aber für die Gußfabrikation einen relativ hohen
Aufwand. Man könnte daher für die Herstellung der Gegenstände durch Gießen auf andere Materialien wie
-'ο Aluminium, Kupfer, Blei, Zinn und dergleichen zurückgreifen.
Diese Materialien erfordern nicht so hohe Temperaturen und können in einem Gießverfahren
einfacher verarbeitet werden. Sie würden jedoch einen größeren Kostenaufwand für das Material verwenden.
2i Außerdem besitzen alle diese Verfahren unabhängig
vom Material den Nachteil, daß eine freie Gestaltung der einzelnen Exemplare nur mit einem relativ hohen
anteiligen Aufwand für die Gußform möglich ist und trotzdem nur relativ ebenmäßige Formkörperbestand-
«i teile hergestellt werden können.
Es ergab sich daher die Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern
aus Metall zu schaffen, die eine möglichst freizügige individuelle Gestaltung von Gebrauchsge-
i") genständen und Schmuckgegenständen ermöglichen
und außerdem die Verwendung des relativ kostengünstigen Materials Eisen oder Stahl für die Formkörper
selbst und auch für die Unterlage zulassen.
Diese Aufgaben werden durch das erfindungsgemäße
Diese Aufgaben werden durch das erfindungsgemäße
w Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen
Fonnkörpern aus Metall gelöst, welches durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist: Eine
Elektroschweißelektrode wird auf einer geeigneten Metallunterlage gezündet, es wird eine Anzahl von
■»> Schweißpunkten auf der Unterlage in einer oder
mehreren Reihen angesetzt, dann werden diese Schweißpunkte mit der Elektrode nacheinander so
lange wiederholt abgetastet, bis an den einzelnen Schweißpunkten oder Schweißstellen die tropfsteinar-
"io tig gewachsenen Formkörper aus Metall in der
gewünschten Höhe hergestellt sind, wobei die beim Schweißen entstehende Schlacke in die Zwischenräume
zwischen den wachsenden Formkörpern aus Metall fließt.
η Als Metallunterlage kann dabei ein relativ dickes
Eisenblech benutzt werden, das sich bei der während des Verfahrens auftretenden Erhitzung nicht verzieht, und
als Elektroschweißelektrode kann eine Schweißelektrode für Stahl verwendet werden, beispielsweise eine
nii Elektrode nach DlN 1813, Ti VIII von O e r 1 i k ο η. Es
bilden sich dabei durch die einzelnen bei den Zwischenschritten an den einzelnen Ansatzpunkten von
der Elektrode auf den dort bereits vorhandenen stumpf abfließenden Schweißperlen nach und nach aufwach-
Ii sende tropfsteinartig gewachsene Formkörper. Dabei
entsteht eine Vielfalt von Formen ähnlich der Formvielfalt bei natürlich gewachsenen Tropfsteinen.
Man erhält hierdurch besonders reizvolle schmückende
Formkörper aus Metall auf eine sehr einfache und relativ kostengünstige Weise. Die erzielte Formenviel-FaIt
kann bei Formkörpern aus Metall kaum auf andere Weise erreicht werden.
An sich kann die in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Formkörpern vorhandene Schlacke
durch jedes geeignete Verfahren beseitigt werden. Es wird jedoch ein Verfahren bevorzugt, bei dem
anschließend nach der Herstellung der Formkörper die Schlacke zwischen den Formkörpern mit einem
Sandstrahlgebläse ausgeblasen und die Fonnkörper dabei gereinigt werden.
Bei manchen Gegenständen werden auf der Vorlage für den fertigen Gegenstand nach dem Verfahren die
gewünschten Formkörper hergestellt und nach der Entfernung der Schlacke dort belassen. Das Verfahren
eignet sich jedoch auch für die Herstellung von einzelnen Formkörpern, wobei nach der Entfernung der
Schlacke die einzelnen tropfsteinartig gewachsenen Formkörper von der Metallunterlage abgetrennt
werden und auf einer neuen Unterlage zusammengestellt und befestigt werden.
Zur Beseitigung von letzten, gegebenenfalls noch vorhandenen Resten von Verunreinigungen werden die
Formkörper anschließend einer Ätzreinigung unterzogen.
An sich können die Formkörper in vielen Anwendungsfällen ohne weitere Behandlung verwendet
werden. Bevorzugterweise wird jedoch auf ihnen zur Erhöhung der Schmuckwirkung noch eine Überzugsschicht aufgebracht.
Bei einer bevorzugten Form des Vcifahrens wild
dabei auf dem Formkörper eine Überschicht aus Metall durch Behandlung in einem galvanischen Bad aufgebracht.
In anderen Ausführungsformen wird eine Überzugsschicht aus Metall oder anderen Materialien
durch Flammensprühen aufgebracht oder durch Spritzen oder Eintauchen mit einer Lackfarbe oder eine
Emaillierlösung aufgebracht und anschließend die Lackfarbe eingebrannt oder die Emaille gebrannt.
Die Abbildung zeigt in schematischer vereinfachter Darstellung eine Unterlage mit darauf angebrachten
Formkörpern in perspektivischer Ansicht und soll zur Veranschaulichung des Verfahrens dienen.
Als Unterlage dient ein relativ dickes Eisenblech. Die Dicke des Bleches wird dabei zweckmäßigerweise so
gewählt, daß es sich bei der im Verfahren entstehenden Erwärmung nicht zu stark verzieht. Selbstverständlich
kann auch ein dünneres Blech verwendet werden, wenn man das Verziehen des Bleches bei dem Verfahren und
die dabei entstehenden Nachteile in Kauf nehmen will. In der Abbildung wurde zur Veranschaulichung des
Verfahrens ein rechteckiges Blechstück gewählt, das entweder nach der Herstellung der Formkörper als
Schmuckgegenstand oder beispielsweise als Briefbeschwerer verwendet werden kann und dabei unmittelbar
in dieser Form belassen wird. Es können aber auch die auf einem solchen Träger hergestellten einzelnen
Formkörper abgetrennt und auf anderen Unterlagen durch Aufschweißen oder andere Befestigungsverfahren
zu neuen Formen zusammengestellt werden. Wenn die Unterlage mit den aufgewachsenen Formkörpern
ohne Abtrennen derselben in der entstandenen Form verwendet werden soll, dann wird man selbstverständlich
eine Unterlage entsprechend der gewünschten endgültigen Form an Stelle des dargestellten Rechtecks
wählen.
In der Abbildung ist an dem Punkt 1 die Stelle bezeichnet, an welcher die Elektroschweißelektrode
gezündet wird. Die Elektrode wird dann in Richtung des
Pfeils über die Unterlage weitergeführt, wobei die erste Reihe von Ansatzpunkten oder Schweißpunkten gesetzt
wird, welche hier schematisch durch Kreise bezeichnet isL Diese erste Reihe von Schweißpunkten ist allgemein
mit der Bezugsziffer 7 bezeichnet, und nach rückwärts schließen sich die anschließend ausgeführten Reihen
von Schweißpunkten 8, 9, 10 und 11 an, auf denen die Schweißpunkte und die während des Verfahrens
erzeugten tropfsteinartig gewachsenen Formkörper jeweils nur schematisch durch kreisförmige Ansatzpunkte
angedeutet sind, um die Darstellung einfacher und übersichtlicher zu gestalten. In dem ersten
Ansatzpunkt ist angedeutet, wie der endgültige Formkörper bei den mehrfachen Durchgängen der
Schweißelektrode über die einzelnen Reihen von Ansatzpunkten auf der Unterlage aufgebaut wird. Zur
Veranschaulichung sind dabei einzelne Schweißperlen aus einzelnen Durchgängen mit der Bezugsziffer 2
bezeichnet. An dem fertigen Formkörper sind jedoch die einzelnen Schweißperlen nicht voneinander abgegrenzt,
wie dies zur Verdeutlichung in der Abbildung dargestellt ist. Mit 3 und 4 sind zwei weitere
nebeneinanderliegende Ansatzstellen und Formkörper in der ersten Reihe in einer schematischen Darstellung
bezeichnet. Es sind weiterhin zur Veranschaulichung noch zwei Formkörper 5 und 6 in der zweiten Reihe
aufgenommen, welche benachbart zu den beiden Formkörpern 3 und 4 in der ersten Reihe liegen. Durch
den mit 12 bezeichneten voll schwarz gezeichneten Zwischenraum zwischen den Formkörpern 3 und 4 ist
angedeutet, wie bei der tatsächlichen Durchführung des Verfahrens die bei den einzelnen Schweißvorgängen an
einzelnen Formkörpern die Schlacke in die Zwischenräume fließt. Im Endergebnis des Verfahrens erhält man
eine Unterlage, die an den schematisch angedeuteten Punkten mit unregelmäßig tropfsteinartig gewachsenen
Formkörpern aus Metall, beispielsweise aus Eisen, besetzt ist, wobei diese Formkörper zunächst nicht frei
liegen, sondern die Zwischenräume zwischen den Formkörpern von der beim Schweißen entstandenen
Schlacke nahezu vollständig ausgefüllt sind.
Auf diese Weise wird durch das Verfahren eine Anzahl von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern
aus Metall hergestellt, welche entweder unmittelbar zusammen mit ihrer Unterlage den fertigen, durch die
Formkörper aus Metall geschmückten Gebrauchsgegenstand darstellen können oder nach Abtrennen von
der Unterlage als Formkörper zur Gestaltung und Ausschmückung anderer Gegenstände verwendet werden
können. Es ergibt sich dabei eine große Vielfalt von
unregelmäßigen Formen, die aus Metall und insbesondere aus dem stabilen und kostengünstigen Material
Eisen in dieser Art durch kein anderes Verfahren hergestellt werden können.
Zur Beseitigung der Schlacke zwischen den Formkörpern können entsprechend den bestimmten Erfordernissen
einer praktischen Herstellung verschiedenste Verfahren angewendet werden. So könnte beispielsweise
bei einer Abtrennung der einzelnen Formkörpern aus Metall zur weiteren Verwendung zur Ausschmückung
von Metallgegenständen so vorgegangen werden, daß man die Formkörper durch Schlageinwirkung abbricht
und dabei gleichzeitig die Schlacke herausbricht. Es wurde jedoch gefunden, daß es besonders vorteilhaft ist,
die Schlacke zwischen den Formkörpern anschließend mit einem Sandstrahlgebläse auszublasen und die
Formkörper dabei zu reinigen. Dieses Verfahren ist besonders vorteilhaft, wenn die Formkörper zusammen
mit der Unterlage, auf der sie entstanden sind, verwendet werden sollen.
Die Formkörper können anschließend noch zur Verbesserung ihrer Oberflächengüte entweder zusammen
mit der Unterlage oder im abgetrennten Zustand einer Ätzreinigung unterzogen werden. Anschließend
kann dabei auf den Formkörpern eine Überzugsschicht aufgebracht werden.
So wurden zum Beispiel eine Reihe von Schmuck- und Ziergegenständen mit den Formkörpern hergestellt,
wobei die Formkörper in einigen Fällen auf der Unterlage belassen wurden und in anderen Fällen
abgetrennt und auf neuen Unterlagen durch Aufschweißen zu neuartigen künstlerisch gestalteten Formen
zusammengefügt wurden. Die Unterlage zusammen mit dem Formkörper wurde dann in galvanischen Bädern
behandelt und ein Überzug aus Metall, aus Silber, Kupfer oder Gold aufgebracht. Durch die Vielfalt der
unregelmäßigen Formen der Formkörper ergibt siel dabei eine sehr beeindruckende Wirkung auf de
Oberfläche der mit einem glänzenden Überzuj versehenen Formkörper, welche viele Stellen aufweisen
an denen Glanzlichter erscheinen.
Bei anderen möglichen Verfahren zur Oberflächen vergütung können Überzugsschichten beispielsweisi
aus Metall durch Flammensprühen aufgebracht werdei oder durch Spritzen oder Eintauchen mit eine
Lackfarbe oder einer Emaillierlösung aufgebrach werden. Entsprechend der Beschaffenheit der Lackfar
be wird diese anschließend eingebrannt oder die Emailli wird gebrannt, um eine glänzende Emaillierschicht zi
erhalten und die Emaillierfarben hervorzubringen.
Die abgetrennten Formkörper aus Metall könnei selbstverständlich nicht nur mit einer Unterlage au
Metal! verbunden werden, sondern auch mit Gegenstän
den oder Unterlagen aus Holz, Kunststoff, Stein usw verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus Metall, gekennzeichnet
durch folgende Verfahrensschritte: eine Elektroschweißelektrode wird auf einer geeigneten
Metallunterlage gezündet, es wird eine Anzahl von Schweißpunkten auf der Unterlage in einer oder
mehreren Reihen angesetzt, dann werden diese Schweißpunkte mit der Elektrode nacheinander so
lange wiederholt abgetastet, bis an den einzelnen. Schweißpunkten oder Schweißstellen die tropfsteinartig
gewachsenen Formkörper aus Metall in der gewünschten Höhe hergestellt sind, wobei die beim
Schweißen entstehende Schlacke in die Zwischenräume zwischen den wachsenden Formkörpern aus
Metall fließt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlacke zwischen den Formkörpern
anschließend mit einem Sandstrahlgebläse ausgeblasen und die Formkörper gereinigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne tropfsteinartig gewachsene
Formkörper von der Metallunterlage abgetrennt werden und auf einer neuen Unterlage
zusammengestellt und befestigt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper einer
Ätzreinigung unterzogen werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Formkörpern
eine Überzugsschicht aufgebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Formkörper eine Überzugsschicht aus Metall durch Behandlung in einem
galvanischen Bad aufgebracht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überzugsschicht durch Flammensprühen
aufgebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzugsschicht durch Spritzen
oder Eintauchen mit einer Lackfarbe oder einer Emaillierlösung aufgebracht wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend die Lackfarbe eingebrannt
oder die Emaille gebrannt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2640568A DE2640568C2 (de) | 1976-09-09 | 1976-09-09 | Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus Metall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2640568A DE2640568C2 (de) | 1976-09-09 | 1976-09-09 | Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus Metall |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2640568B1 DE2640568B1 (de) | 1977-12-15 |
| DE2640568C2 true DE2640568C2 (de) | 1978-09-14 |
Family
ID=5987521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2640568A Expired DE2640568C2 (de) | 1976-09-09 | 1976-09-09 | Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus Metall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2640568C2 (de) |
-
1976
- 1976-09-09 DE DE2640568A patent/DE2640568C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2640568B1 (de) | 1977-12-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69430368T2 (de) | Verfahren für Eigenschaftsänderung einer Metalloberfläche | |
| CH661639A5 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen und automatischen formung eines schokoladenblocks mit ornamentalem reliefmuster. | |
| DE3327476C2 (de) | ||
| DE3802872C2 (de) | ||
| DE2640568C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von tropfsteinartig gewachsenen Formkörpern aus Metall | |
| DE69300415T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines nichthaftenden Belages auf einem metallischen oder anderen Untergrund im Zuge der Herstellung von Küchengeräten zur Zubereitung von Speisen und das durch das Verfahren hergestellte Produkt. | |
| DE2733602C3 (de) | Schmuckstück bestehend aus Platin als Trägermetall und einem Feingold-Auflagemetall und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3206979C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines aus zwei Sinterlegierungen bestehenden Ventilsitzes | |
| DE2638044A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur herstellung von dekorativem flachglas | |
| DE2363881C3 (de) | Dekorative Aluminium-Erzeugnisse und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3704403A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer verbundmetallplatte fuer schmuckgegenstaende | |
| DE3347048C2 (de) | Verfahren zum Erzeugen einer borhaltigen Oberflächenschicht auf einem metallischen Grundmaterial durch Auftragschweißen und dafür vorgesehenes Zusatzmaterial | |
| EP1186358A3 (de) | Verfahren und Platine zur Herstellung eines kaltumgeformten Bauteils aus Stahlblech und Verwendung einer Platine | |
| CH428661A (de) | Mindestens teilweise aus Spritzgusskunststoff bestehende Bürste, sowie Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE51986C (de) | Matrize zum Pressen gemusterter Metallwaaren und Herstellung dieser Matrize | |
| DE3504717A1 (de) | Gitterelement | |
| DE137017C (de) | ||
| DE346600C (de) | ||
| DE743958C (de) | Verfahren zur abfallosen Herstellung von mit Durchbrechungen versehenen Metallgegenstaenden | |
| DE841509C (de) | Verbundwerkstoff | |
| DE1508869C (de) | ||
| DE854625C (de) | Schmuck- und Gebrauchsgegenstaende, vorzugsweise aus Gold | |
| DE123228C (de) | ||
| DE265248C (de) | ||
| DE3311407C1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Medaillen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| B1 | Publication of the examined application without previous publication of unexamined application | ||
| C2 | Grant after previous publication (2nd publication) |