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DE2640401B1 - Verfahren zum etikettieren von tiefgezogenen bechern - Google Patents

Verfahren zum etikettieren von tiefgezogenen bechern

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DE2640401B1
DE2640401B1 DE19762640401 DE2640401A DE2640401B1 DE 2640401 B1 DE2640401 B1 DE 2640401B1 DE 19762640401 DE19762640401 DE 19762640401 DE 2640401 A DE2640401 A DE 2640401A DE 2640401 B1 DE2640401 B1 DE 2640401B1
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DE
Germany
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deep
label
film
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DE19762640401
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Jurt Ing Walter
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Hassia Verpackungsmaschinen GmbH
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Hassia Verpackungsmaschinen GmbH
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/16Lining or labelling
    • B29C51/165Lining or labelling combined with the feeding or the shaping of the lining or the labels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65C5/00Labelling fabrics or comparable materials or articles with deformable surface, e.g. paper, fabric rolls, stockings, shoes
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    • B65C5/04Thermo-activatable adhesives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Etikettieren von aus einem Folienband tiefgezogenen, etwa quaderförmigen Bechern auf einer oder zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden, wobei die Etikettenzuschnitte mit der Folie und unter dieser mit nach unten gerichtetem Druckbild in den Formbereich einer Tiefziehform eingeführt und beim Formen der Becher in der Form an die Becherwand angelegt und an ihr befestigt werden. Dieses Verfahren ist nach der DT-OS 24 34 087 bekannt, wobei vorher zugeschnittene Etiketten an die in die Tiefziehform einlaufende Tiefziehfolie von unten her angesiegelt und mit dieser zusammen in die Tiefziehform eingefahren werden.
Zum Etikettieren von tiefgezogenen Bechern ist es nach dem DT-GM 73 27 513 ferner bekannt, die vorher ausgestanzten, in Stapelschächten befindlichen Etiketten mittels einer Saug- und Übergabemechanik in die Formen einzulegen, dort ebenfalls durch Ansaugen in Stellung zu halten bis der Ausformvorgang der Becher beendet und das Etikett mit der ausgeformten Becherwand verbunden ist.
Die vorbekannten Verfahren verlangen relativ aufwendige Vorrichtungen im Gegensatz zu einem Verfahren nach der OE-PS 2 33 817 zum Aufbringen von Etiketten, Platinen od. dgl. aus schweiß- oder klebfähigen Werkstoffen auf Hohlkörper im Blasverfahren, bei welchen das Etikett in die Hohlform eingebracht, beim Formblasen eines Folienschlauches zu dem Hohlkörper mit letzterem verbunden und wobei eine fortlaufend mit Etikettaufdrücken versehene Bahn zwischen eine der beiden geöffneten Formhälften der Blasform und dem Folienschlauch eingebracht wird, worauf durch Schließen derselben eine Etikette ausgestanzt und anschließend beim Formblasen mit dem Hohlkörper verbunden wird. Diese Methode mag für Hohlkörper, also allseitig geschlossene Gebilde, geeignet sein, bei denen es nicht so genau darauf ankommt, wo das Motiv oder die Beschriftung sitzt, aber für eine gleichmäßig sitzende Etikettierung von Bechern ist dieses bekannte Verfahren und die zugehörige Vorrichtung weniger geeignet, da seinerseits keineswegs eine
ίο genaue Aufbringlage des beim Schließen der Blasform ausgestanzten Etikettes während des anschließenden Blasvorganges gewährleistet ist und da andererseits weder Faltenbildungen (bei Papier od. dgl.) noch Aufdruckverschiebungen (bei verformbaren Etikettenfolien) mit Sicherheit vermeidbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Etikettieren von tiefgezogenen quaderförmigen Bechern zu schaffen, das mittels einer sehr einfachen Vorrichtung durchgeführt werden kann und das eine lagegenaue Anbringung der Etiketten am Becher gewährleistet, wobei je nach Tiefe des Bechers die Etiketten einseitig (bei tiefen Bechern) oder zweiseitig (bei weniger tiefen Bechern) aufbringbar sein sollen.
Diese Aufgabe ist mit einem Verfahren der eingangs genannten Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß je nach Anzahl der nebeneinander aus der Tiefziehfolie zu formenden Becher die Etikettenzuschnitte als mindestens ein fortlaufendes Etikettenband entsprechender Breite, das zwischen seinen sich wiederholenden Druckbildern im Abstand eines Arbeitstaktvorschubweges quer zur Vorschubrichtung eine Sollbruchlinie aufweist, mit in die Tiefziehform eingeführt wird und durch Absenken des Tiefziehstempels gegen die Tiefziehfolie die Sollbrüche gebrochen und die Etiketten vor ihrem Ansiegeln an die tiefgezogenen Behälter vereinzelt werden.
Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren kufen also Folien- und Etikettenband gemeinsam in die Tiefziehform ein, wobei das Etikettenband durch die Vorwärmung vermittels ihres Binde- bzw. Klebemittels gewissermaßen »schwimmend« mit der Tiefziehfolie verbunden ist. Beim Schließen der Tiefziehform werden die Ränder beider Bänder festgehalten, während beim anschließenden Absenken des Tiefziehstempels die Sollbruchstelle des Etikettenbandes getrennt wird, und die sich bildende Etikettenfahne bzw. -fahnen an die Formwandung anlegt, wobei bei diesem Vorgang das Etikett in ständigem, aber »schwimmendem« Kontakt mit der Tiefziehfolie bleibt.
Beim Anlegen beider Komponenten an die Formwand tritt eine sofortige Abkühlung ein und das Etikett sitzt an der Becherwand fest. Das Anbringen der Sollbruchstelle erfolgt natürlich im Arbeitstakt und zwischen zwei Druckbilddarstellungen, wobei das Anbringen so getaktet sein kann, daß entweder an jedem Becher nur ein Etikett oder in Förderrichtung an gegenüberliegenden Seiten eines Bechers je ein Etikett angebracht wird.
Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist denkbar einfach und besteht aus einer Tiefziehvorrichtung, der eine kombinierte Vorwärm- und Folien- und Etikettenband-Fördereinrichtung vorgeschaltet ist, wobei im Zufuhrweg des Etikettenbandes eine Einrichtung zum taktweisen Anbringen der Sollbruchstellen angeordnet ist, d.h., eine solche Vorrichtung kommt dank des erfindungsgemäßen Verfahrens vorteilhaft ohne alle aufwendigen Etikettenstanzvorrichtungen,
Stapelschächte für die Etiketten und entsprechend aufwendige Einlege- oder Zufördereinrichtungen für die Etiketten aus.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung einer geeigneten Vorrichtung näher erläutert. Es zeigt schematisch
F i g. 1 eine Vorrichtung in Seitenansicht zur Durchführung des Verfahrens;
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine Tiefziehfolienbahn mit »schwimmend« darauf befindlichen Etikettenbahnen;
Fig.3 im Schnitt einen Becher mit beidseitig angeordneten Etiketten;
F i g. 4 eine Draufsicht auf eine Tiefziehfolienbahn mit »schwimmend« darauf befindlichen Etikettenbahnen anderer Druckbildteilung und
F i g. 5 im Schnitt einen tieferen Becher mit einseitiger Etikettenanbringung.
Gemäß F i g. 1 läuft die Tiefziehfolie 1 von einer Vorratsrolle Γ über eine Spannvorrichtung 17 und eine Führungsrolle 18 durch den Spalt 10 einer Heiz- und Fördereinrichtung 9, die aus zwei gegenläufigen, gut wärmeleitenden Transportbändern 13, 14 besteht, zwischen denen jeweils Heizelemente 14 angeordnet sind. Der Transport erfolgt im Arbeitstakt der Tiefzieheinrichtung 5, in der die Becher 3 in bekannter Weise ausgeformt werden. Hinter der Tiefzieheinrichtung 5 werden die Becher mit einer geeigneten Trennvorrichtung (nicht dargestellt) nach dem Füllen und Abdeckein voneinander getrennt. Von unten wird parallel zur Bechertiefziehfolie 1 ein Etikettenband 4 in die Heiz- und Fördereinrichtung 9 eingeführt, und zwar mit den Druckbildern 2 bzw. 2' nach unten. Vor Eintritt in die Heiz- und Fördereinrichtung 9 wird das Etikettenband 4 durch einen Sollbruchschneider 11 geführt und erhält dort Sollbruchlinien 6 bzw. 6', die so gestaltet sind, daß sie sehr leicht bei Belastung brechen. Da in der Regel mehrere Becherreihen nebeneinander in der Tiefzieheinrichtung 5 bei entsprechender Breite der Tiefziehfolie 1 ausgeformt werden, ist die von einer Vorratsrolle 15' laufende Etikettenfolienbahn 15 entsprechend gehalten, wird aber in einem Längsschneider 16 in mehrere Etikettenbänder 4 bzw. 4' entsprechend der Anzahl der nebeneinanderliegenden Bechertiefziehformen 5' geteilt.
Vor dem Einlaufen der Tiefziehfolie 1 und der Etikettenbänder 4 bzw. 4' bieten sich diese in Ansicht von unten im Sinne der F i g. 2,4 dar.
Beim einlaufenden Band gemäß Fig.2, das in der Heiz- und Fördereinrichtung 9 vorgewärmt wurde, haften die Etikettenbänder 4 bzw. 4' gewissermaßen »schwimmend« an der Tiefziehfolie 1. Die Sollbruchlinien 6 in den Streifen 4 liegen jeweils genau zwischen zwei Druckbildern (schraffiert angedeutet), und die ganze Bahn wird so in die Tiefzieheinrichtung eingedrückt, daß die Sollbruchlinien 6 jeweils genau mittig unter den Tiefziehstempeln 7 liegen. Wenn diese niedergedrückt werden, reißen die Sollbruchlinien 6. Da die Nachbarbereiche 2" zu den Druckbildern 2 bei geschlossener Tiefzieheinrichtung 5 festgespannt sind, die Bechertiefziehfolie aber weiter nach unten und zur Seite bis zur Anlage an die Wand der Tiefziehformen 5' ausgedehnt wird, gleiten die nunmehr entstandenen »Druckbildfahnen« abziehbildartig auf der Tiefziehfolie 1 bis sie mit dieser an den relativ kalten Wänden der Tiefziehformen 5' zur Anlage kommen und sich fest mit der Tiefziehfolie 1 verbinden. In Seitenansicht bzw. im Schnitt ergeben sich gemäß F i g. 3 dabei auf gegenüberliegenden Flächen mit Etiketten bzw. Druckbildern 2 versehene Becher 3.
Beim Band gemäß F i g. 4 liegen die Druckbilder 2' jeweils einseitig neben den Sollbruchlinien 6'. Dieses Band wird so eingefahren, daß die Sollbruchlinien kurz vor dem zuförderseitig fernen Rand 8 der Tiefziehformen 5' zu liegen kommen. Beim Niederfahren der Tiefziehstempel 7 reißen die Sollbruchlinien entsprechend und die nunmehr etwa doppelt so großen Druckbildfahnen legen sich auf der anderen Seite der Tiefziehformen 5' an, die dann natürlich tiefer sein müssen.
Diese Verfahrensweise eignet sich für tiefere Becher 3 im Sinne der F i g. 5 mit nur einseitig aufgebrachtem Etikett bzw. Druckbild 2'.
Sämtliche taktweise arbeitende Elemente der Vorrichtung sind entsprechend gekoppelt und gesteuert.
Eine diesbezüglich nähere Erläuterung ist entbehrlich, da dafür ohne weiteres geeignete Antriebs- und Steuerelemente zur Verfügung stehen. Bindemittel für die Verbindung und den zunächst bei Warmhaltung »schwimmenden« Kontakt zwischen Etikettenband und Bechertiefziehfolie sind ebenfalls verfügbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Etikettieren von aus einem Folienband tiefgezogenen, etwa quaderförmigen Bechern auf einer oder zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden, wobei die Etikettenzuschnitte mit der Folie und unter dieser mit nach unten gerichtetem Druckbild in den Formbereich einer Tiefziehform eingeführt und beim Formen der Becher in der Form an die Becherwand angelegt und an ihr befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß je nach Anzahl der nebeneinander aus der Tiefziehfolie zu formenden Becher (3) die Etikettenzuschnitte als mindestens ein fortlaufendes Etikettenband (4) entsprechender Breite, das zwischen seinen sich wiederholenden Druckbildern (2) im Abstand eines Arbeitstaktvorschubweges quer zur Vorschubrichtung eine Sollbruchlinie (6) aufweist, mit in die Tiefziehform eingeführt wird und durch Absenken des Tiefziehstempels (7) gegen die Tiefziehfolie (1) die Sollbrüche gebrochen und die Etiketten vor ihrem Ansiegeln an die tiefgezogenen Behälter vereinzelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikettenband so zugeführt wird, daß die Sollbruchlinie (6) taktweise jeweils auf Mitte Tiefziehstempel zu liegen kommt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikettenband so zugeführt wird, daß die Sollbruchlinie (6') taktweise jeweils auf den zuförderseitig fernen Rand (8) der Tiefziehform zu liegen kommt.
DE2640401A 1976-09-08 1976-09-08 Verfahren zum Etikettieren von tiefgezogenen Bechern Expired DE2640401C2 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2640401B1 true DE2640401B1 (de) 1978-01-26
DE2640401C2 DE2640401C2 (de) 1978-09-28

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