DE2640155C3 - Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Meßvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjekts. - Google Patents
Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Meßvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjekts.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Meßvorrichtung zur kontinuierlichen
Messung der Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjekts, ζ. Β. einer Folie oder eines
Blechs, mit einem die Temperatur der Meßobjekts messenden Element zur Erzeugung eines Kompensationssignals.
Eine solche Meßvorrichtung, die insbesondere zur Messung der Dicke einer Folie oder eines Bleches dient,
ist an sich bekannt (G B-PS 1! 73 828) und hat gegenüber
anderen bekannten Vorrichtungen den grundsätzlichen Vorteil einer einfachen Handhabung und geringer
Hersteilungskosten. Ein grundsätzlicher Nachteil einer nach dem Wirbelstromprinzip arbeitenden Meßvorrichtung
besteht jedoch darin, daß das Meßergebnis durch Temperaturänderungen des Meßobjekts (Folie oder
Blech) beeinflußt ist, da diese Temperaturänderungen den Widerstand des Materials des Meßobjekts verändern.
Aus diesem Grunde wird bei der bekannten Meßvorrichtung das Meßobjekt (Folie oder Blech) über
eine frei mitlaufende Rolle geführt, die sich auf die Temperatur des Meßobjekts erwärmt, wobei dann
durch Messung der Temperatur der Rolle ein Kompensationssignal erzeugt werden kann. Die Verwendung
einer speziellen Rolle für die Erzeugung des Kompensationssignals ist jedoch in den meisten Fällen nicht
erwünscht, da die Meßvorrichtung durch die Rolle relativ aufwendig und teuer wird und in vielen Fällen die
Verwendung einer solchen Rolle schon daran scheitert, daß beispielsweise in einem Walzwerk für die
Unterbringung dieser Rolle nicht genügend Platz zur Verfügung steht. Außerdem besitzt die zur Messung der
Temperatur bei der bekannten Meßvorrichtung vorgesehene Rolle eine relativ große Warmespeicherkapazität,
so daß es nicht möglich isi, schnelle Temperaturänderungen bei der Kompensation zu erfassen.
Weiterhin ist ein Tempei aturmeßgerät bekannt
(DE-OS 14 98 490), welches ausschließlich zur berührungslosen Bestimmung der Temperatur von bahnförmigen
Meßobjekten geeignet ist, die sich an dem Temperaturmeßgerät vorbeibewegen. Das vorzugsweise
rohrförmige und in seinem inneren mit einem ίο Temperaturfühler versehene Temperaturmeßgerät ist
an seinem dem Meßobjekt zugewandten Ende mit einer Fläche versehen, die mit der Oberfläche des Meßobjekts
einen sich in Bewegungsrichtung dieses Meßobjektes verengenden, etwa keilförmigen Raum bildet In der
diesen keilförmigen Raum bildenden Fläche sind öffnungen vorgesehen, die den keilförmigen Raum mit
dem Inneren des Tercperaturmeßgerätes bzw. mit dem Raum des Temperaturmeßgerätes verbinden, in welchem
der Temperaturfühler angeordnet ist Durch den zwischen Meßobjekt und Temperaturmeßgerät
gebildeten keilförmigen Raum soll bei diesem bekannten Temperaturmeßgerät eine möglichst genaue
Bestimmung der Temperatur eines sich schnell bewegenden Meßobjektes erreicht werden. Das bekannte
Meßgerät eignet sich jedoch nicht zur Messung der Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden
Meßobjektes, und auch die angestrebte Verbesserung hinsichtlich der Genauigkeit der Temperaturbestimmung
wird nur dann erreicht, wenn sich das Meßobjekt sehr schnell an dem Temperaturmeßgerät vorbeibewegt
Bei sich langsam bewegenden Meßobjekten hat der keilförmige Raum des bekannten Temperaturmeßgerätes
nicht die angestrebte Wirkung. Ein grundsätzlicher Nachteil des bekannten Temperaturmeßgerätes
besteht noch darin, daß der Abstand zwischen dem Temperaturmeßgerät und der Oberfläche des Meßobjekts
sehr gering und äußerst konstant sein muß. Das bekannte Temperaturmeßgerät eignet sich daher in
erster Linie zur Messung der Temperatur rotierender, rotationssymmetrischer Körper. Zur Messung der
Temperatur von Folien oder Blechen ist das bekannte Temperaturmeßgerät sicherlich nicht geeignet, da
Foüen bzw. Bleche nach dem Verlassen der Walzen eines Walzwerkes in der Regel vibrieren und außerdem
sich die Bewegungsgeschwindigkeit einer Folie bzw. eines Bleches stark ändern kann, d.h. bei der
Herstellung eines Bleches oder einer Folie gibt es Phasen, in denen das Blech bzw. die Folie stillsteht oder
sich nur langsam bewegt. Bekannt ist weiterhin ein Temperaturmeßgerät zum berührungslosen Messen der
Temperatur eines Meßobjektes (DE-AS 2103 048). Dieses bekannte Temperaturmeßgerät besteht aus
einem Gehäuse, in welchem ein Temperaturfühler untergebracht ist. Der Temperaturfühler befindet sich
dabei in einem Kanal, der zu der dem Meßobjekt benachbart liegenden Seite des Temperaturmeßgeräts
bzw. des Gehäuses hin durch eine erste Öffnung offen ist. Um diese erste Öffnung sind mehrer zweite
Öffnungen angeordnet, durch die ein Gas austritt, welches durch Entlangströmen am Meßobjekt erwärmt
wird und in die erste Öffnung eintritt. Der Temperaturfühler mißt dann die Temperatur des an ihm
vorbeiströmenden Gases, so daß hieraus die Temperatur des Meßobjektes ermittelt werden kann. Auch dieses
bekannte Gerät ist nichi geeignet, um die Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjektes
zu bestimmen. Grundsätzlich hat das bekannte Temperaturmeßgerät den Nachteil, daß auch die Temperatur
des aus den zweiten Öffnungen austretenden Gases ermittelt werden muß, um zu genauen Meßergebnissen
zu gelangen- Darüber hinaus ist dieses bekannte Temperaturmeßgerät im Aufbau relativ kompliziert und
daher teuer. Durch seine konstruktionsbedingten relativ großen Abmessungen ist es weiterhin nicht möglich,
dieses bekannte Temperaturmeßgerät in unmittelbarer Nähe eines Meßkopfes für die Dickenmessung anzuordnen.
Gerade bei dünnen Folien bzw. Blechen tritt eine starke Abkühlung auf, so daß zur Erzeugung des
Kompensationssignals die Temperatur bei einer nach dem Wirbelstromprinzip arbeitenden Dickenmeßvorrichtung
in unmittelbarer Nähe des Dicken-Meßkopfes ermittelt werden muß. Dies wäre bei Verwendung des
bekannten Temperaturmeßgerätes nicht möglich.
Es wurde bereits auch vorgeschlagen (CH-PS 2 08 570), bei einer Meßvorrichtung zur Messung der
Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjektes die Temperatur dieses MeC Objektes durch
berührungslos arbeitende elektrische Mittel zu messen, um dann das so erhaltene elektrische Signal der
eigentlichen Meßeinrichtung in der Weise zuzuführen, daß der Einfluß der Temperaturänderungen auf das
Meßergebnis kompensiert wird.
Die bedeutendste Anwendung dieser Meßvorrichtung ist die Messung der Dicke von Aluminiumfolien
während der Herstellung bzw. während des Walzvorganges. Da jedoch Aluminium eine sehr geringe
Emissionsfähigkeit aufweist und diese Emissionsfähigkeit außerdem in weiten Grenzen mit der Oberflächenbeschaffenheit
sowie mit der Dicke und Qualität des ölfilmes sich ändert, der stets während des Walzvorganges
auf der Oberfläche vorhanden ist, ist die Anwendung derartiger Strahlungstemperatur-Meßeinrichtungen äußerst
problematisch.
Für die kontaktlose Temperaturmessung bei einer Meßvorrichtung zur Messung der Dicke eines Meßobjektes
muß daher auf einen Temperaturfühler zurückgegriffen werden, z. B. auf einen Thermistor oder ein
Platin-Widerstand-Thermometer, welcher die Temperatur des Meßobjektes (Folie oder Blech) in der Nähe
der Oberfläche mißt. Da die Strahlung nur einen geringen Beitrag für diese Temperaturmessung liefert,
mißt der Temperaturfühler im wesentlichen die Temperatur der Luft, und zwar an einem Punkt, wo
dieser Fühler montiert ist. Um nun den Temperaturfühler vor Beschädigungen durch das sich sehr schnell
bewegende B!ech bzw. durch die sich sehr schnell bewegende Folie zu bewahren, welches bzw. welche
z, B. zufällig oder aber durch sorglose Behandlung des Bedienungspersonals reißen kann, ist es grundsätzlich
nicht möglich, den Temperaturfühler bzw. das die Temperatur des Meßobjektes messende Element in
unmittelbarer Nähe des Meßobjektes anzuo-dnen. Der Temperaturfühler muß vielmehr innerhalb einer Schutzkammer
angeordnet werden, die normalerweise innerhalb des Dicken-Meßkopfes vorgesehen ist oder aber
gesondert an diesem Meßkopf angebracht ist. Die warme Luft steigt zwar langsam von der Oberfläche des
Meßobjektes durch Konvektion auf, bis diese Luft jedoch den Temperaturfühler erreicht, hat sie sich längst
mit kälterer Umgebungsluft vermischt und wird darüber hinaus außerdem noch durch die Wände des Schutzgehäuses
abgekühlt. Der Meßkopf selbst wärmt sich langsam auf und sein Kühleffekt auf das die Temperatur
messende Element ist aus diesem Grunde abnehmend. Das langsame Aufwärmen des Meßkopfes setzt sich
auch dann noch fort, wenn das Meßobjekt bereits eine endgültige, nahezu konstante Walztemperatur erreicht
hat, wodurch eine Verschiebung der Temperaturkompensation eintritt.
Aus diesem Grunde ist die Temperaturkompensation durch die beschriebenen Mittel ungenau und einer
stetigen Änderung unterworfen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meßvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der
Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjektes zu schaffen, bei der mit einfachen Mitteln
eine genaue Temperaturkompensation möglich ist und bei der die Temperaturkompensation keiner Verschiebung
bzw. Änderung unterworfen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Meßvorrichtung der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß so
ausgebildet, daß das Element in einer schützenden Kammer in der Nähe der Oberfläche des Meßobjekts
angeordnet ist, daß die Kammer eine auf das Meßobjekt gerichtete öffnung aufweist, daß Mittel vorgesehen
sind, um Luft von der Oberfläche des Meßobjekts durch die Kammer anzusaugen, und daß das von dem Element
ggf. unter Verwendung eines Meßwandlers erzeugte, von der Temperatur des Meßobjektes abhängige
elektrische Signal dem elektrischen Schaltkreis der Meßvorrichtung als Kompensationssignal zugeführt
wird.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird durch das in der Kammer angeordnete, die Temperatur des
Meßobjektes messende Element die Temperatur der Luft bestimmt, die durch diese Kammer angesaugt wird.
Die Lufttemperatur folgt in engen Grenzen der tatsächlichen Temperatur des Meßobjektes, so daß
hierdurch ein Kompensationssignal erhalten wird, mit welchem Einflüsse durch Temperaturänderungen des
Meßobjektes auf das Meßergebnis (Dickenmessung) sehr exakt kompensiert werden können.
Der Kühleffekt an den Wänden des Gehäuses bzw. der Kammer wird vernachlässigbar klein, da die Luft in
der Nähe des temperaturmessenden Elementes kontinuierlich und schnell durch schnell fließende heiße Luft
ersetzt wird. Die Aerodynamik des Luftstromes ist so gewählt, daß der Luftstrom parallel zu der Oberfläche
des Meßobjektes bzw. der Folie oder des Bleches auf die Öffnung der Kammer hin gerichtet ist, so daß die
Luftströmung die Temperatur des Meßobjektes annimmt und nur ein geringer Teil an kühlerer
Umgebungsluft in die Kammer gelangt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, den Anteil kühlerer Umgebungsluft, die in die Kammer
eintritt zu reduzieren. Entsprechend der Erfindung kann ein Element, welches eine im wesentlichen ebene
Oberfläche aufweist, in der Nähe des Meßobjektes bzw.
der Folie oder des Bleches montiert werden, wobei die ebene Oberfläche parallel zur Oberfläche des Meßobjektes
verläuft. Dieses Element bildet vorzugsweise einen Teil des Meßkopfes, wobei die Kammer mit dem
Temperatur messenden Element in dem genannten Element vorgesehen ist und wobei der Abstand der
öffnung der Kammer von der Kante der erwähnten Ebene größer ist als die Öffnung der Kammer. Das
erwähnte Element mit der ebenen Oberfläche bildet vorzugsweise eine Abdeckung des zur Messung der
Dicke dienenden Meßkopfes. Wenn nun Luft mit genügender Geschwindigkeit in die Kammer eingesaugt
wird, bildet sich im Spalt zwischen dem Meßobjekt und der Ebene ein Luftstrom mit solcher Aerodynamik aus,
daß lediglich eine dünne Luftschicht in der Nähe des Meßobjektes, die sehr schnell die TemDeratur dieses
Meßobjektes annimmt, in die Kammer eintritt, wobei der Zutritt von kühler Umgebungsluft vermieden wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das die Temperatur messende Element (Temperaturfühler)
oberhalb oder aber auch unterhalb des Meßobjektes bzw. der Folie oder des Bleches montiert werden kann,
während bei bekannten Dicken-Meßvorrichtungen mit berührungslos arbeilenden temperaturmessenden Elementen
nur eine Anordnung dieser Elemente oberhalb des Meßobjektes möglich war. Es kann beispielsweise
auch der Fall sein, daß das von dem temperaturmessenden Element erhaltene Signal nicht genau der
Gesetzmäßigkeit folgt, die für eine exakte Temperaturkompensation notwendig ist. Um hier eine gewisse
Korrektur zu schaffen, kann ein Funktionsgenerator zusätzlich vorgesehen werden.
Die Erfindung wird im folgenden im Zusammenhang mit den Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform des Meßkopfes;
Fig.2 ein Wirbelstrom-Dicken-Meßgerät mit automatischer
Temperaturkompensation.
In F i g. 1 sind 1 eine zu messende Folie, 2 und 3 zwei Teile eines Meßkopfes, 4 und 5 Abdeckungen aus
isolierendem Material, 6 und 7 Primär- bzw. Sekundärspule, 8 ein Element zum Messen einer Temperatur, z. B.
ein Widerstandsthermometer, ein Thermistor oder ein Thermoelement, 9 eine Ausnehmung in der Abdeckung
4. 10 Luftleitungen, 11 eine Luftpumpe und 12 elektrische Verbindungsleitungen an das Element zum
Messen der Temperatur.
In F i g. 2 sind 13 ein Oszillator, 1 die zu messende Folie, 6 bzw. 7 Primär- bzw. Sekundärspulen, 14 ein
Verstärker mit einstellbarem Verstärkungsgrad; 15 ein Gleichrichter, 16 ein Vervielfacher, 17 ein Wandler, der
einen Funktionsgenerator enthalten kann, 8 ein Element zum Messen der Temperatur, 18 eine Vergleichsschaltung,
19 eine Bezugsspannung und 20 ein Anzeigegerät. Während des Betriebes pumpt die Pumpe 11 Luft von
ι der Oberfläche der Folie 1 in die Kammer bzw. Ausnehmung 9. Die Luft fließt dann über die Leitungen
10 und die Pumpe 11 in die Atmosphäre. Das Element 8
zum Messen der Temperatur erfaßt sofort die Temperatur der schnell fließenden Luftströmung, wobei
in diese Temperatur in sehr engen Grenzen der Folientemperatur
folgt bzw. entspricht. Verbindungsleitungen 12 verbinden das Element 8 mit einem Umformer 17.
Das Signal am Ausgang des Umformers 17 ist eine Funktion der Folientemperatur. Die Spannung, die in
\ί der Spule 7 induziert wird, ist eine Funktion der
Foliendicke, hängt jedoch gleichzeitig auch von der Folientemperatur ab. Diese Spannung wird im Verstärker
14 verstärkt, anschließend durch den Gleichrichter
15 gleichgerichtet und ebenso wie das Signal des 2« Umformers 17 dem Vervielfacher bzw. Multiplikator 16
zugeführt, wodurch der Einfluß von Variationen bzw. Änderungen der Folientemperatur auf das Meßergebnis
kompensiert wird. Das Ausgangssignal des Multiplikators 16 wird einer Vergleichsschaltung 18 zugeführt, die
gleichzeitig auch mit einer Bezugsspannung 19 beaufschlagt ist. Wenn das Ausgangssignal des Multiplikators
16 der Vergleichsspannung entspricht, zeigt das Null-Instrument 20 den Wert Null an. Die Verstärkung
des in seinem Verstärkungsgrad variablen Verstärkers
jo 14 ist so eingestellt, daß das Nullinstrument 20 immer
dann den Wert Null anzeigt, wenn die Folie die erforderliche Nenn-Dicke aufweist.
Die Erfindung kann bei jeder Einrichtung zur Dickenmessung angewandt werden, die nach dem
)5 Wirbelstrom-Prinzip arbeilet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Meßvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der
Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjekts, ζ. B. einer Folie oder eines Bleches,
mit einem die Temperatur des Meßobjekts messenden Element zur Erzeugung eines Kompensationssignals, dadurch gekennzeichnet, daß das
Element (8) in einer schützenden Kammer (9) in der Nähe der Oberfläche des Meßobjekts (1) angeordnet
ist, daß die Kammer (9) eine auf das Meßobjekt gerichtete Öffnung aufweist, daß Mittel (10, 11)
vorgesehen sind, um Luft von der Oberfläche des Meßobjekts (1) durch die Kammer (9) anzusaugen,
und daß das von dem Element (8) gegebenenfalls unter Verwendung eines Meßwand!ers erzeugte,
von der Temperatur des Meßobjekts abhängige elektrische Signal dem elektrischen Schaltkreis der
Meßvorrichtung als Kompensationssignal zugeführt wird.
2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Abdeckung (4) mit einer im
wesentlichen ebenen Oberfläche, die in die Nähe des Meßobjekts (1) gebracht werden kann, wobei die
Abdeckung (4) die Öffnung zur Kammer (9) aufweist.
3. Meßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der geringste Abstand zwischen
der Kante der Öffnung der Kammer (9) und der Kante der Abdeckung (4) größer ist als der
Durchmesser der Öffnung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762640155 DE2640155C3 (de) | 1976-09-07 | 1976-09-07 | Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Meßvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjekts. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762640155 DE2640155C3 (de) | 1976-09-07 | 1976-09-07 | Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Meßvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjekts. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2640155A1 DE2640155A1 (de) | 1977-03-24 |
| DE2640155B2 DE2640155B2 (de) | 1981-05-21 |
| DE2640155C3 true DE2640155C3 (de) | 1982-02-11 |
Family
ID=5987301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762640155 Expired DE2640155C3 (de) | 1976-09-07 | 1976-09-07 | Nach dem Wirbelstromprinzip arbeitende Meßvorrichtung zur kontinuierlichen Messung der Dicke eines sich bewegenden, aus Metall bestehenden Meßobjekts. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2640155C3 (de) |
Families Citing this family (3)
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-
1976
- 1976-09-07 DE DE19762640155 patent/DE2640155C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2640155A1 (de) | 1977-03-24 |
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