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DE2640037A1 - Verbindungsdichtung fuer zwei gehaeuseteile - Google Patents

Verbindungsdichtung fuer zwei gehaeuseteile

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Publication number
DE2640037A1
DE2640037A1 DE19762640037 DE2640037A DE2640037A1 DE 2640037 A1 DE2640037 A1 DE 2640037A1 DE 19762640037 DE19762640037 DE 19762640037 DE 2640037 A DE2640037 A DE 2640037A DE 2640037 A1 DE2640037 A1 DE 2640037A1
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DE
Germany
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sealing ring
sealing
flange
housing part
ring
Prior art date
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Application number
DE19762640037
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English (en)
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DE2640037B2 (de
DE2640037C3 (de
Inventor
Hubert Sedlmayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUMME KG EFFBE WERK
Original Assignee
BRUMME KG EFFBE WERK
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Publication date
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Publication of DE2640037A1 publication Critical patent/DE2640037A1/de
Publication of DE2640037B2 publication Critical patent/DE2640037B2/de
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Publication of DE2640037C3 publication Critical patent/DE2640037C3/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/04Feeding by means of driven pumps
    • F02M37/06Feeding by means of driven pumps mechanically driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/10Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
    • F16J15/104Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing characterised by structure
    • F16J15/106Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing characterised by structure homogeneous
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/50Sealings between relatively-movable members, by means of a sealing without relatively-moving surfaces, e.g. fluid-tight sealings for transmitting motion through a wall
    • F16J15/52Sealings between relatively-movable members, by means of a sealing without relatively-moving surfaces, e.g. fluid-tight sealings for transmitting motion through a wall by means of sealing bellows or diaphragms

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Description

  • Verbindungsdichtung für zwei Gehäuseteile
  • Die Erfindung betrifft eine Verbindungsdichtung für zwei Gehäuseteile, insbesondere eines Kraftstoffdruckspeichers, bei der der erste Gehäuseteil am Verbindungsrand einen Flansch aufweist und der zweite Gehäuseteil den Flansch unter Zwischenlage eines gummielastischen Dichtrings mit einem Verbindungsrandabschnitt umgreift und ein Endteil des Verbindungsrandabschnitts zu einer äußeren Widerlagerfläche des Flansches hin umgebördelt ist, wobei der Dichtring mindestens drei, bei entspanntem Dichtring im Winkel zueinander verlaufende Dichtflächen aufweist, von denen die erste der Flanschebene zugekehrt, die zweite der Biegung des Endteils des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils zugekehrt, die dritte von der Flanschebene abgewandt ist und gegebenenfalls eine vierte Fläche des Dichtrings radial innen -liegt.
  • Bei einer bekannten Verbindungsdichtung dieser Art, die bei im Handel erhältlichen Kraftstoffdruckspeichern vewendet wird, hat der Dichtring einen Rechteckquerschnitt. Der Dichtring ist zwischen einem Flansch eines napfartigen Widerlagers für eine an ihrem Rand zwischen den Gehäuseteilen eingespannte Membran und einem radial inneren Teil des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils angeordnet. Beim Umbördeln des Verbindungsrandabschnitts besteht die Gefahr, daß sich die erwähnten Flansche verbiegen und kein großflächiger Druck auf den Einspannrand der Membran einerseits und den Dichtring andererseits ausgeübt wird, so daß licht eine Undichtigkeit auftreten kann. Wenn ein so hoher Überdruck auftritt, daß die Membran aus ihrer Einspannung herausgerissen wird, entfällt die Dichtwirkung der Membran, die auch nicht durch den Dichtring übernommen werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsdichtring der eingangs genannten Art anzugeben, die eine bessere Dichtwirkung aufweist.
  • Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Dichtring mit seiner ersten Dichtfläche an der Widerlagerfläche des Flansches des ersten Gehäuseteils anliegt und zumindest ein Teil seiner zweiten Dichtfläche im entspannten Zustand des Dichtrings einen spitzen Winkel mit der ersten Dichtfläche einschließt.
  • Bei dieser Ausbildung des Dichtrings kann die Umbördelung des Endteils des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils in einem großen Winkelbereich zunächst ohne BerUhrung des Dichtrings erfolgen, und zwar so weit, bis die durch den Endteil auf den Dichtring ausgeübte Klemmkraft nahezu senkrecht auf die Widerlagerfläche des Flansches des ersten Gehäuseteils wirkt. Dies hat zum einen den Vorteil, daß der Dichtring beim Umbördeln nicht radial nach innen verschoben wird, und zum anderen den Vorteil, daß sich die Klemmkraft des umgebördelten Endteils großflächig auf die Widerlagerfläche des Flansches und damit gegebenenfalls eine zusätzlich eingespannte Membran verteilt. Auf diese Weise ist die Gefahr einer Verbiegung des Flansches und eines gegebenenfalls vorgesehenen weiteren Flansches vermieden und die gegebenenfalls vorhandene Membran wird sicherer eingespannt. Die Anordnung des Dichtrings hat den Vorteil, daß die Membran die Dichtwirkung des Dichtrings gegebenenfalls unterstützt. Selbst wenn ein so hoher Überdruck auftritt, daß die Membran gegebenenfalls dennoch aus der Einspannung herausgerissen wird, kommt noch die Dichtwirkung des Dichtrings zur Geltung, so daß die Gefahr einer externen Undichtigkeit vermieden ist.
  • Vorzugsweise ist dafür gesorgt, daß zumindest ein Teil der dritten Dichtfläche im entspannten Zustand des Dichtrings einen spitzen Winkel mit der ersten Dichtfläche einschließt.
  • Diese Ausbildung des Dichtrings ermöglicht ein nahezu vollständiges Umgreifen des Dichtrings durch den Endteil des Verbindungsrandabschnitts beim Umbördeln, so daß der Dichtring seine Lage beim Umbördeln sicher beibehält und sich der Einspanndruck praktisch gleichmäßig über die Querschnittsfläche des Dichtrings in radialer Richtung verteilt. Dies ergibt eine hohe Dichtwirkung.
  • Wenn der Dichtring mit der vierten Fläche versehen ist, ist es günstig, wenn die dritte Dichtfläche eine zur Dichtringmitte konzentrische Ringausnehmung aufweist. Die konzentrische Ringausnehmung ermöglicht ebenfalls ein nahezu vollständiges Umgreifen des Dichtrings durch den umgebördelten Endteil des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils und ergibt einen zusätzlichen inneren Dichtungsringteil.
  • Sodann ist es günstig, wenn der radial innere Teil der dritten Dichtfläche im entspannten Zustand des Dichtrings die vierte Fläche unter spitzem Winkel schneidet. Auf diese Weise ergibt sich ein dünner innerer Dichtringteil, der sich in den Spalt zwischen der Kante des umgebördelten Endteils und der Außen seite des ersten Gehäuseteils schieben kann. Er verhindert so beispielsweise das Eindringen von Spritzwasser und damit eine möglicherweise auftretende Spannungskorrosion.
  • Hierbei kann dafür gesorgt sein, daß der umgebördelte Endteil des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils einen Abstand von der Außenseite des ersten Gehäuseteils aufweist.
  • Bei dieser Ausbildung kann sich der innere Dichtungsringteil in dem Spalt zwischen der Außenseite des elften Gehäuseteils und der Kante des umgebördelten Endteils umlegen, sobald der innere Dichtungsringteil aufgrund der zum Teil radial nach innen wirkenden Materialverformung des Dichtungsrings beim Umbördeln des Endteils gegen die Außenseite des ersten Gehäuseteils drückt. Der radial innere Dichtungsringteil liegt dann schließlich nur noch mit der durch die erste und vierte Fläche des Dichtrings gebildeten Schnittkante an der Außenseite des ersten Gehäuseteils an, jedoch mit verhältnismäßig hohem Druck, der eine zusätzliche Abdichtung bewirkt.
  • lfenn zwischen dem Flansch des ersten Gehäuseteils und dem nicht umgebördelten Teil des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils in bekannter Weise eine gummielastische Membran eingespannt ist, sollte die Elastizität und Dicke des Dichtrings mit Bezug auf die Membran so gewählt sein, daß der Dichtring nach Entfernung der Membran eine zur Abdichtung der Verbindung ausreichende Vorspannung beibehält Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Dichtwirkung der Verbindungsdichtung selbst dann durch den Dichtring gewährleistet ist, wenn die Membran beim Auftreten eines svhr hohen Überdrucks ausreißen sollte.
  • Günstig ist es sodann, wenn der Innendurchmesser des Dichtrings im entspannten Zustand etwa gleich dem Außendurchmesser des ersten Gehäuseteils ist. Bei dieser Ausbildung wirkt die vierte Fläche des Dichtrings als Zentrierfläche bei der Montage des Dichtrings.
  • Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden im folgenden anhand von Zeichnungen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen schematischen Querschnitt eines Kraftstoffdruckspeichers, bei dem die Verbindungsdichtung angewandt wird, Fig. 2 einen Querschnitt eines für die Verbindungsdichtung verwendeten Dichtrings, etwa in natürlicher GröBe, Fig. 3 den Kreisausschnitt des Querschnitts nach Fig. 2 in vergrößertem Maßstab und die Fig. 4 bis 7 den vergrößerten Kreisausschnitt nach Fig 1 in vier verschiedenen Stufen der Herstellung der Verbindungsdichtung, wobei die Feder und der Kolben des Kraftstoffdruckspeichers zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen sind.
  • Der etwa zylindrische Kraftstoffdruckspeicher nach Fig. 1 hat einen ersten Gehäuseteil 1 und einen zweiten Gehäuseteil 2, deren Innenräume durch eine am Rand zwischen den Gehäuseteilen eingespannte Membran 3 getrennt sind. Eine Feder 4 ist bestrebt, die gummielastische Membran 3 über einen napfartigen Kolben 5- gegen ein napfartiges Widerlager 6 zu drücken, das ebenfalls am Rand zwischen den Gehäuseteilen 1 und 2 eingespannt ist. Ein Dichtring 7 dient der zusätzlichen Abdichtung des Einspannrandes.
  • Über Anschlußstutzen des Gehäuseteils 2 und dessen Innenraum wird einem Otto-Motor flüssiger Kraftstoff aus einer Kraftstoffpumpe zugeführt. Die Membran 3 ist daher über ein Loch 8 im Widerlager 6 einem hohen Druck ausgesetzt, der unter Umständen zu einem Herausreißen der Membran aus dem Einspannrand führen kann. Gegebenenfalls würde zwar ein Großteil des Kraftstoffs über eine mit dem Kraftstofftank in Verbindung stehende Anschlußöffnung 9 in diesen zurückströmen, dennoch muß der Dichtring 7 dann allein dafür sorgen, daß die Randverbindung der Gehäuseteile dicht bleibt. In jedem Falle muß der Dichtring 7 sicherstellen, daß kein Kraftstoff zwischen dem Widerlager 6 und dem Gehäuseteil 2 austritt. Der Dichtring 7 und die Bördelverbindung der Gehäuseteile 1 und 2 sind daher in besonderer Weise ausgestaltet.
  • Wie die den Dichtring 7 im entspannten Zustand darstellende Fig. 3 am deutlichsten zeigt, weist der Dichtring 7 drei Dichtflächen 11, 12, 13 und eine Zentrierfläche 14 auf. Die Dichtflächen 11 und 12 schließen einen spitzen Winkels von etwa 510 ein. Die Dichtfläche 13 weist eine zur Dichtringmitte konzentrische Ringausnehmung auf, deren radial innerer Teil 1 3a die Zentrierfläche 14 unter spitzem Winkel schneidet und deren radial äußerer Teil 13b unter einem spitzen Winkel ß von etwa 390 zur Dichtfläche 11 verläuft, so daß sich die Dichtflächen 12 und 13b etwa unter einem rechten Winkel schneiden. Die Flächen 11 und 14 stehen ebenfalls etwa im rechten Winkel zueinander. Die Schnittkanten der dargestellten Querschnitte aller Dichtflächen 11 bis 13 bzw. Dichtflächenteile 13a, 13b sowie die Zentrierfläche 14 sind im entspannten Zustand geradlinig, wobei die Höhe der Zentrierfläche 14 etwas größer als die halbe-maximale Dicke des Dichtrings 7 ist. Die Schnittlinie der Dichtflächenteile 13a und 13b hat von der radial inneren Zentrierfläche 14 einen Abstand von etwa 1/3 der Dichtringbreite. Der Innendurchmesser des Dichtrings 7 ist etwa gleich dem Außendurchmesser des ersten Gehäuseteils 1, so daß der Dichtring 7 beim Aufsetzen auf den Gehäuseteil 1 zentriert wird. Das Material des Dichtrings 7 ist gummielastisch und hat eine Härte von etwa 70 bis 80 Shore-Härteeinheiten.
  • Die Fig. 4 bis 7 stellen verschiedene Stufen bei der Ausbildung der Verbindungsdichtung dar, wobei die Feder 4 und der Kolben 5 zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen sind. Zunächst werden die Teile in die in Fig. 4 dargestellte Lage gebracht, in der der Verbindungsrandabschnitt 15 des Gehäuseteils 2 die dargestellte Lage aufweist. Der radial innere Teil 15a des Verbindungsrandabschnitts 15 verläuft radial in bezug auf den Gehäuseteil 2 nach außen und der Endteil 15b hierzu etwa im rechten Winkel in Längsrichtung der Gehäuseteile über die Verbindungsstelle hinweg.
  • Zwischen einem radial nach außen verlaufenden Flansch 16 des Gehäuseteils 1 und einem innen am Teil 15a anliegenden Flansch 17 des Widerlagers 6 ist der Rand der Membran 3 angeordnet.
  • Der Dichtring 7 liegt mit seiner ersten Dichtfläche 11 an der äußeren Widerlagerfläche 18 des Flansches 16 und mit seiner Zentrierfläche 14 an der Außenseite des Gehäuseteils -1 an.
  • Fig. 5 zeigt eine erste Stufe der Umbördelung des Endteils 15b kurz bevor der Endteil 15b den Dichtring 7 berührt. Die Neigung der Dichtfläche 12 stellt sicher, daß der Dichtring 7 beim Umbördeln nicht radial nach innen verschoben wird.
  • Auch die Zentrierfläche 14 verhindert diese Verschiebung.
  • Während der weiteren Umbördelung des Endteils 15b bis zu der in Fig. 6 dargestellten zweiten Stufe übt der Endteil 15b etwa senkrecht zur ersten Dichtfläche 11 einen Druck auf die Spitze des durch die Dichtflächen 11 und 12 und den Dichtflächenteil 13b gebildeten Dreiecks aus. Der Druck verteilt sich dabei großflächig, so daß zwar das Dichtringmaterial verformt, aber nicht nur nach innen, sondern auch nach außen, jedoch unter gleichzeitiger Ausbildung einer inneren Vorspannung, weggedrückt wird, bis es schließlich die in Fig. 7 dargestellte Lage einnimmt, in der die Bördelung abgeschlossen ist. Auf die Flansche 16 und 17 wird hierbei ein in radialer Richtung nahezu gleichförmig verteilter Flächendruck ausgeübt, so daß sie sich nicht verbiegen. Das seitliche Wegdrücken des DichtringmateHals hat zur Folge, daß sich der Dichtring an seiner schwächsten Stelle umbiegt, bis nur noch die gemeinsame Randkante der Flächen 11 und 14 unter Druck an der Außenseite des Gehäuseteils 1 anliegt, wie es in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Diese Kante trägt dann zusätzlich zur Abdichtung bei. Das Ausweichen des Dichtrings 7 längs der Außenseite des Gehäuseteis 1 wird noch dadurch erleichtert, daß der Endteil 1 5b im fertig gebördelten Zustand nicht bis zur Außenseite des Gehäuseteils 1 heranreicht.
  • Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, beträgt die Maximaldicke des Dichtrings 7 im entspannten Zustand ein Vielfaches der Dicke der Membran 3. Da ferner das Material des Dichtrings 7 härter als das der Membran 3 ist, kann sich der Dichtring 7 für den Fall, daß die Membran 3 aufgrund eines sehr hohen Überdrucks aus der Einspannung zwischen den Flanschen 16 und 17 herausgezogen werden sollte, einerseits soweit entspannen, daß die Teile 15a, 16 und 17 aneinanderliegen und andererseits dennoch eine Vorspannung im Dichtring 7 verbleibt, die einen ausreichenden Dichtdruck sicherstellt, so daß kein Kraftstoff am Dichtring vorbei austritt.
  • Im Rahmen der Erfindung sind Abweichungen vom dargestellten Ausführungsbeispiel möglich. So können die Dichtflächen 12 und 13 auch gewölbt sein, obwoi7mh eim dargestellten Querschnitt geradlinigen Schnittkanten leichter herstellbar sind.
  • Die Anwendung des Dichtrings und der Verbindungsdichtung ist nicht auf Kraftstoffdruckspeicher beschränkt. Die Anwendung ist auch bei anderen Druckbehältern möglich, bei denen Gehäuseteile dicht verbunden werden sollen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1.Vrbindungsdichtung für zwei Gehäusetele, insbesondere eines Kraftstoffdruckspeichers, bei der der erste Gehäuseteil am Verbindungsrand einen Flansch aufweist und der zweite Gehäuseteil den Flansch unter Zwischenlage eines gummielastischen Dichtrings mit einem Verbindungsrandabschnitt umgreift und ein Endteil des Verbindungsrandabschnitts zu einer äußeren Widerlagerfläche des Flansches hin umgebördelt ist, wobei der Dichtring mindestens drei, bei entspanntem Dichtring im Winkel zueinander verlaufende Dichtflächen aufweist, von denen die erste der Flanschebene zugekehrt, die zweite der Biegung des Endteils des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils zugekehrt, die dritte von der Flanschebene abgewandt ist und gegebenenfalls eine vierte Fläche des Dichtrings radial innen liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (7) mit seiner ersten Dichtfläche (11) an der Widerlagerfläche (18) des Flansches (16) des ersten Gehäuseteils (1) anliegt und~zumindest ein Teil seiner zweiten Dichtfläche (12) im entspannten Zustand des Dichtrings (7) einen spitzen Winkel (dC) mit der ersten Dichtfläche (11) einschließt, 2. Verbindungsdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil (13a) der dritten Dichtfläche (13) im entspannten Zustand des 13lchtrings (7) einen spitzen Winkel (ß) mit der ersten Dichtfläche (11) einschließt.
    3. Verbindungsdichtung nach Anspruch 1, bei der der Dichtring die vierte Fläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Dichtfläche (13) eine zur Dichtringmitte konzentrische Ringausnehmung aufweist.
    4. Vrbindungsdichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der radial innere Teil (13a) der dritten Dichtfläche (13) im entspannten Zustand des Dichtrings (7) die vierte Fläche (14) unter spitzem Winkel schneidet.
    5. Verbindungsdichtung nach einem der AnsprUche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der umgebördelte Endteil (15b) des Verbindungsrandabschnitts (15) des zweiten Gehäuseteils (2) einen Abstand von der Außenseite des ersten Gehäuseteils (1) aufweist.
    6. Verbindungsdichtung nach einem der AnsprUche 1 bis 5, bei der z'iiischen dem Flansch des ersten Gehäuseteils und dem nicht umgebördelten Teil des Verbindungsrandabschnitts des zweiten Gehäuseteils eine gummielastische Membran eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität und Dicke des Dichtrings (7) mit Bezug auf die Membran (3) so gewählt ist, daß der Dichtring (7) nach Entfernung der Membran (3) eine zur Abdichtung der Verbindung ausreichende Vorspannung beibehält.
    7. Verbindungsdichtung nach einem der Ansprtiche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Dichtrings .(7) im entspannten Zustand etwa gleich dem Außendurchmesser des ersten Gehäuseteils (1) ist.
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DE2640037B2 DE2640037B2 (de) 1978-08-31
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