DE2539352A1 - Vorrichtung zum vertikalen einfuehren von isolierglasscheiben in einen faecherwagen - Google Patents
Vorrichtung zum vertikalen einfuehren von isolierglasscheiben in einen faecherwagenInfo
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Description
- Vorrichtung zum vertikalen Einführen von Isolierglasscheiben in einen Fächerwagen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum vertikalen Einführen von in horizontaler Lage auf einem Rollgang oder dergleichen herangeführten Isolierglasscheiben in einen senkrecht zur Scheiben-Vorschubrichtung verfahrbaren, eine Vielzahl nebeneinander angeordneter vertikaler, jeweils zum Aufnehmen einer Isolierglasscheibe dienender schmaler Fächer aufweisenden Fächerwagen, mit einem am Ende des Rollgangs angeordneten Kipptisch zum Hochschwenken der herangeführten Scheiben in eine vertikale Position.
- Isolierglasscheiben, die aus an ihren Rändern unter Zwischenschaltung eines Abstandhalters oder eines entsprechenden Randprofiles miteinander verlöteten Einzelscheiben bestehen, können auf sehr einfache Weise mittels einer Vorrichtung dieser Art in den Fächerwagen eingeführt werden, indem sie nach dem Hochschwenken mit ihrer dann untenlieenden an t.e auf Transportrollen oder dergleichen abgestützt und dann in das Fach des Fächerwagens hineingeschoben Werden. Eine derartige Vorwärtsbewegung auf Transportrollen in vertikaler Stellung abgestützter Scheiben ist beispielsweise in den DT-OS 2 315 673, 2 732 099 und 2 363 300 beschrieben.
- Auf dieselbe Weise lassen sich auch geklebte Isolierglasscheiben handhaben, soweit es sich um sogenannte Zwei-Kleber-Systeme handelt, bei denen der eine Kleber den Zusammenhalt der Einheit von vornherein sichert, während der andere Kleber noch ausgehärtet werden muß. In der Regel werden derartige Isolierglasscheiben mit Zwei-Kleber-Systamen unter Zuhilfenahme einer Butylschnur oder dergleichen, die .auf den Abstandhalter oder die Scheibenränder aufg-egeben wird, provisorisch zusammengehalten Es ist Jedoch nicht möglich, mittels einer Vorrichtung, wie sie eingangs beschrieben wurde, halbfertigs Isolierglasscheiben anderer Art in den für ihre Weiterbehandlung erforderlichen Fächerwagen einzuführen, welche aus Einzel scheiben bestehen, die an den Scheibenrändern unter Zwischenschaltung eines mit härtbarer, aber noch weicher Klebermasse versehenen Randprofiles durch über den Umfangsrand der Scheiben nach außen vorstehende Klammern miteinander vorläufig verbunden sind, wobei also ein sogenanntes Ein-Kleber-System verwendet wird, welches im noch nicht ausgehärteten Zustand den Zusammenhalt der Einzelscheiben noch nicht sichern kann. Würden derartige Isolierglasscheiben in der für gelötete oder Zxei-Kleber-Systeme verwendende Scheiben geeigneten Art hochgekippt und auf Gransportrollen oder dergleichen abgestützt werden, so wäre ein Vorschieben dennoch nicht möglich, weil durch die die Einzelscheiben zusainnienhaltenden Klammern keine gleichmäßige Auflagefläche gewährleistet ist. Außerdem bestünde die Gefahr, daß die am Scheibenrand vorhandene, noch ungehärtete Klebermasse zu Verschmierungen der Scheibe und auch die Transportrollen oder dergleichen führt. Aus diesem Grunde ist es bisher nicht möglich, Isolierglasscheiben, bei denen ein Ein-Kleber-Systein Verwendung findet, automatisch von einer Fertigungsstrecke in einen Fächerwagen einzuführen, so daß die Scheiben von Hand in den Fächerwagen eingestellt werden müssen, der sie dann weiter zu Heiz-und Kühlstationen transportiert, in denen die endgültige Verbindung der Einzel scheiben mittels der bereits zwischen das Randprofil und die Scheiben eingebrachten Klebermasse erfolgt, woraufhin dann schließlich die Klainmern abgenommen werden können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche das automatische Einführen von halbfertigen, geklebten, am Rand mit Klammern versehenen Isolierglasscheiben ermögliche Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß zum Einführen aus an ihren Rändern unter Einfügung eines mit noch ungehärteter Klebermasse versehenen Distanzprofiles durch über den Scheibenumfang vorstehende Klammern zusammengehaltenen Einzelscheiben bestehender halbfertiger Isolierglasscheiben nahe der nach den Hochschwenken untenliegenden Kante des Kipptisches ein langgestreckter, in Scheibenförderrichtung ver«ahr barer und in das jeweilige Fach des Fächerwagens einführbarer, die Isolierglasscheiben ohne direkten Xontakt mit dem Scheibenrand an den nach dem Hochschwenken untenliegenden Klammern abstützender Schubbalken vorgesehen ist; daß der Schubbalken an seiner Oberseite eine langgestreckte, höhenverstellbare Hubleiste aufweist; und daß jeden Fach des Fächerwagens zwei langgestreckte, mit gegenseitigem Abstand angeordnete, die Hubleiste beim Einführen des Schubbalkens in das jeweilige Fach zwischen sich aufnehmende Stützleisten aufweist, so daß die Isolierglasscheibe nach dem Einführen des Schubbalkens in den Fächerwagen durch Ab senken der Hubleiste mittels der Klammern auf die Stützleisten absetzbar ist.
- Eine besonders bevorzugte Ausführungsforn der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Klammern eine entsprechend der Kontur der Hubleiste geformte Ausnehmung aufweisen.
- Weitere, besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Das Problem, auch halbfertige Isolierglasschelben, bei denen ein Ein-Kleber-System verwendet wird, automatisch von einer Fertigungsstrecke in einen taktweise sich quer ur Förderrichtung bewegenden Fächerwagen einzuordnen, wird bei der Erfindung auf überraschend einfache und wirkungsvolle Weise durch den an der nach dem Hochschwenken untenliegenden Kante des Kipptisches angeordneten Schubbalken mit der Hubleiste gelöst, welche die Scheiben in den Fächerwagen transportieren.
- Das Proifl des Schubbalkens sowie der Hubleiste ist dabei bei der beschriebenen bevorzugten Ausführungsform derart auf das Profil der die Einzelscheiben der in den Fächerwagen zu fördernden Isolierglasscheiben zusammenhaltenden Klammern abgestimmt, daß sich die Isolierglasscheiben auf dem Schubbalken bzw. der Hubleiste abstützen. Der Schubbalken gewährleistet, insbesondere dann, wenn nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nach ein Scheibenführungsgitter vorgesehen ist, zusammen nit den en-tsrechend Droiiliertea Klammern eine exakte seitliche Führung der Scheiben beim Einbringen in das jeweilige Fach des Fächerwagens, wobei die untere Scheibenkante über den gesamten Vorschubweg exakt mittels des die dort vorgesehenen Klammern abstützenden Schubbalkens geführt wird, während die vertikale Orientierujig der Scheibe durch die noch zwischen dem Scheibenführungsgitter und dem Kipptisch befindlicnen Klammern und anschließend dann durch die bereits zwischen die Trennwände des Fächerwagens eingeführten Klammern gewährleistet wird. Die pneumatisch gesteuert absenkbare Hubleiste im Schubbalken gibt die Möglichkeit, die an der unteren Scheibenkante befindlichen Klammern nach dem Einführen des Schubbalkens in das Fach des Fächerwagens auf den entsprechend vorgesehenen Stüt leisten oder Flanschen nahe der Unterkante des Fache ab@l@etzen Innerüalb des Erfindungsgedankens ist es auch vorgesehen, die Vorrichtung nach der Erfindung allgemein zum Einführen von Scheiben in einen Fächerwagen zu verwenden, also nicht nur bei geklebten Isolierglasscheiben der angegebenen Art, sofern dies als zweckmäßig erscheint.
- Die DT-OS 1 756 787, durch welche eine Vorrichtung zum Stapeln von Glastafeln bekannt ist, welche am unteren Ende eines Kipptisches angeordnete, absenkbare Anschläge aufweist, konnte die Lehre der Erfindung nicht nahelegen, eine auf die die Einzelscheiben der zu fördernden Isolierglasscheiben zusammenhaltenden Klammern sowie auf die Stüt£leisten des Fächerwagens abgestimmte Hubleiste vorzusehen, die mittig in der vorgesehenen Weise in einem Schubbalken angeordnet ist, zwischen die im unteren Bereich des Fächerwagenfaches vorgesehene Stützleisten greift und beim Absenken die erfindungsgemäß ausgebildeten und profilierten Klammern auf die Stützleiste absenkt.
- Insgesamt gibt die Erfindung die Möglichkeit, Einzelscheiben allgemein, insbesondere aber halbfertige Isolierglasscheiben des Ein-Kleber-Systems, die an den Scheibenrändern Klammern aufweisen, welche über den Scheibenumfang vorstehen, automatisch in vertikaler Stellung von einer Fertigungsstrecke in der die Scheiben sich in horizontaler Lage befanden in einen Fächerwagen zu bringen wobei die abstützung der Scheiben sowohl während des Transportes als auch innerhalb des Fächerwagens ausschließlich durch die Klammern erfolgt.
- Hierdurch werden jede Beeinträchtigung des Scheiben randes durch Abstützelemente, andererseits aber auch jedes Verschnieren der Abstützelemente durch am Scheibenrand vorgesehene, noch weiche Klebermasse vermieden.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibunt, in der ein Ausführungsbeispiel anhand der schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung in schematischer Seitenansicht mit zurückgezogenem, im Bereich des Kipptisches befindlichem Schubbalken; Fig. 2 eine zu Fig. 1 analoge Darstellung, wobei aber der Schubbalken mit der von dem Kipptisch abgenommenen Scheibe in den Fächerwagen vorgeschoben ist; Fig. 3 das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Ausführungsbeispiel in der Draufsicht, wobei der Schubbalken sich in seiner zurückgezogenen Stellung befindet; Fig. 4 den Kipptischbereich der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtung in der Endansicht, teilweise geschnitten; und Fig. 5 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch die untere Kante einer durch den Schubbalken abgestützten, in den Fächerwagen eingefahrenen Isolierglasscheibe vor detn Absenken auf die Stützleisten.
- Wie die Zeichnung zeigt, weist die Vorrichtung nach der Erfindung einen Kipptisch 10 auf, der in der Zeichnung in hochgeschwenkter Stellung gezeigt ist und dem in Richtung des Pfeiles A von Fig. 1 auf einem Rollgang horizontal herangebrachte Isolierglasscheiben 12 in halbfertigem Zustand zugeführt werden. Die halbfertigen Isolierglasscheiben 12 bestehen aus am Rand unter ZwischenschaltLmg eines nichtgezeigten, mit Klebermasse versehenen Randprofiles durch Klammern 14 miteinander verbundenen Einzelscheiben. Nahe aer nach dem Hochschwenken des Kipptisches 10, welcher zum Abstützen der Scheiben mit Rollen 16 versehen ist, untenliegenden, also der Kippachse benachbarten Kipptischkante befindet sich ein auf Rollen 18 seitlich geführt und reibschlüssig angetrieben gelagerter langgestreckter Schubbalken 20 mit einer darin höhenverstellbar angeordneten, ebenfalls langgestreckten Hubleiste 22, welche mittels pneumatischer Steuereinheiten 24, 26 im Schubbalken 20 angehoben oder abgesenkt werden kann.
- Der Schubbalken 20, an dessen in Fig. 1 links gezeigten Ende seitliche Führungsrollen 28 aus Kunststoff oder dergleichen vorgesehen sein können, ist in der aus Fig.
- 2 ersichtlichen Weise in Richtung des Pfeiles B unter Mitnahme der auf der Hubleiste 22 ausschließlich durch die untenliegenden Klammern 14 abgestützten halbfertigen Isolierglasscheibe in ein Fach eines in Fig. 1 und 2 links dargestellten Fächerwagens 30 einführbar, der senkrecht zur Vorschubrichtung der Isolierglasscheiben 12 und senkrecht zur Verfahrrichtung des Schubbalkens 20 taktweise verfahrbar ist. Der Fächerwagen 30 weist in den einzelnen Fächern in Fig. 1 bis 3 nur schematisch gezeigte Stützleisten 32 zum Aufnehmen der untenliegenden Klammern 14 der Isolierglasscheibe 12 auf, wobei in Jedem Fach die Stützleisten einen derartigen gegenseitigen Abstand haben, daß sie zwischen sich die Hubleiste 22 aufnehmen können.
- In Fig. 3 ist die Richtung der taktweisen Verfahrbarkeit des Fächerwagens 30 senkrecht zur Verfahrrichtung des Schubbalkens 20 mit dem Pfeil C bezeichnet. Weiterhin läßt Fig. 3 ebenso wie Fig. 7 und 2 erkennen, daß die vorderen, den Fächerwagen 30 zugewandten Kanten des Schubbalkens 20 abgerundet oder abgeschrägt sind, um das Einführen in das jeweilige Fach des Fächerwagens zu erleichtern. Der Fächerwagen 30 ist durch Lochbleche 32 in einzelne Pächer unterteilt, von denen in Fig. 3 eines in einem mit einer Scheibe 12 belegtem Zustand gezeigt ist. Ehe die in Fig. 3 noch am Kipptisch befindliche Scheibe in den Fächerwagen übertragen werden kann, muß dieser also aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung vorgeschoben werden.
- Fig. 3 und 4 zeigen darüber hinaus weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und zwar insbesondere in scheniatischer Darstellung ein Gestänge 34 zum vorzugsweisen pneumatischen oder hydraulischen Verschwenken des Kipptisches 10 sowie ein dem Schubbalken 20 benachbart angeordnetes Scheibenführungsgitter 36, wodurch gewährleistet ist, daß die Scheiben in hochgekipptem Zustand des Kipptisches 10, wie aus Fig. 4 ersichtlich, über die Elammern 14 sowohl am Kipptisch 10 aus auch am Scheibenführungsgitter 36 abgestützt sind. Darüber hinaus zeigt Fig. 4 seitliche Führungselemente 38, 40 für den Schubbalken, jedoch kann der Schubbalken natürlich auch auf andere Weise, beispielsweise über entsprechend mit Seitenflanschen versehene Rollen 18, beim Verfahren in den Fächerwagen geführt erden.
- Fig. 5 läßt besonders deutlich erkennen, daß die Klammern 14 an ihrer dem Scheibenrand abgewandten Umfangsfläche eine Ausnehmung 42 aufweisen, welche an die Außenkontur der Hubleiste 22 angepaßt ist. Im übrigen ist erkennen bar, daß die Breite des Schubbalkens im wesentlichen mit derjenigen der Klammer 14 übereinstimmt und etwa dem gegenseitigen Abstand der Trennbleche 44 des Fächerwagens entspricht.
- Für Isolierglasscheiben sehr unterschiedlicher Gesamtdicke können Klammern mit verschiedener Gestaltung der Klemmbacken, jedoch stets gleicher, an die Form der Hubleiste angepaßter Gestaltung der Führungsleiste der Klammer verwendet werden.
- Die in der Zeichnung schematisch dargestellte Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet wie folgt: Nachdem auf dem Hollgang die halbfertigen Isolierglasscheiben, am Rand mit den Klammern 14 versehen, in Richtung des Pfeiles A von Fig. 1 auf den in horizontaler Stellung befindlichen Kipptisch 10 gebracht worden sind, wird dieser in die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Stellung hochgeschwenkt.
- Dabei stützt sich die Isolierglasscheibe 12, welche zunächst noch haftend auf den sie tragenden Rollen 16 des Kipptisches 10 gehalten wird, in wachsendem NaBe mit den an ihrer beim Hochschwenkenden untenliegenden Kante angeordneten Klammern 14, die entsprechend profiliert sind, auf dem in seiner zurückgezogenen Stellung befindlichen Schubbalken 20 ab, dessen Hubleiste 22 in ihrer Hochstellung steht. Sobald der Kipptisch 10 ganz hochgeschwenkt ist, nimmt die Scheibe die in Fig. 4 gezeigte Position ein, wobei sie also zwischen dem Kipptisch 10 und dem Scheibenführungsgitter 36 sicher gehalten ist. Die untere Scheibenkante steht mit dem Schubbalken 20 in keiner Weise in Berührung, wodurch vermieden wird, daß an der Scheibenkante befindliche Klebermasse zu Verunreinigungen des Schubbalkens führt oder aber Beschädigungen der geklebten Randverbindung der Scheibe durch die Abstützung auftreten. Vielmehr wird die Scheibe auf der Hubleiste 22 ausschließlich durch die Klammern 14 abgestützt.
- Im Anschluß daran fahrt der Schubbalken aus der in Fig.
- 1, 3 und 4 gezeigten Stellung in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, wobei die Bewegung in Richtung des Pfeiles B erfolgt. Der Fächerwagen 30 ist natürlich vorher in eine Position gebracht worden, in der ein leeres Fach mit dem Schubbalken 2O fluchtet. Beim Einfahren des Schubbalkens 20, mit hochgestellter Hubleiste 22, in das Fach des Fächerwagens fährt die Hubleiste 22 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise zwischen die Stützleisten 32, wobei der Schubbalken seitlich einmal im Kipptisch und zum anderen zwischen den Lochblechen 44 des Fächerwagenfaches geführt wird. Eine zusätzliche Führung erfolgt durch die Seitenflächen der Klammern 14, die im wesentlichen dieselbe Breite haben wie der Schubbalken 20 und an den Lochblechen 44 seitlich zur Anlage kommen. Sobald die in Fig. 2 gezeIgte Endstellung des Schubbalkens 20 erreicht ist, wird die Hubleiste 22 abgesenkt, wodurch, wie aus Fig, 5 ohne weiteres ersichtlich, bei der dort dargestellten gestrichelten Stellung der Hubleiste 22 die Flansche der Klamnern 14 auf den Stützleisten 32 zur Anlage kommen. Die Scheibe ist nunmehr sicher im Fächerwagen gehalten. Der Schubbalken 20 kehrt daraufhin, mit abgesenkter Hubleiste, in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurück, woraufhin die Hubleiste wieder angehoben wird. Anschließend wiederholt sich der vorstehend beschriebene Vorgang, wobei der Fächerwagen taktweise solange senkrecht zur Vorschubrichtung des Schubbalkens 20 verschoben wird, bis alle Rächer gefüllt sind. Daraufhin kann der Fächerwagen mit den darin befindlichen Scheiben in Heiz- und Eühlstationen und dergleichen gefahren werden, während ein leerer Fächerwagen in die entsprechende Position vor dem Schubbalken 20 gebracht wird Natürlich sind, zur Erniöglichung einer automatischen Fertigung, die Kippbewegung des Kipptisches 10, die Längsbewegung des Schubbalkens 20, die Höhenverstellung der Hubleiste 22 sowie das taktweise Verfahren des Fächerwagens 30 automatisch und in ihren jeweiligen Zeit- und Geschwindigkeitskonstanten aufeinander abgestimmt gesteuert. Die hierzu erforderlichen Einrichtungen sind dem Steuerungsfachann geläufig, wobei natürlich pneumatische, hydraulische oder elektrische Steuereinrichtungen Verwendung finden können, und werden daher hier nicht weiter erläutert.
- Anzumerken ist noch, daß die Vorrichtung nach der Erfindung sich prinzipiell nicht nur dazu eignet, Isolierglasscheiben in der beschriebenen Art in einen Fächerwarzen einzufüllen, vielmehr läßt sich der Fächerwagen, nachdem die halbfertigen Isolierglasscheiben in Xuhleinrichtungen etc. fertigbehandelt worden sind, mit einer vollkommen analogen Vorrichtung entladen, wobei also ein Schubbalken mit abgesenkter Hubleiste in das entsprechende Pach des Fächerwagens vorfahrt, die Hubleiste angehoben wird, dann der Schubbalken mit der auf der Hubleiste mittels der Klammern abgestützten Isolierglasscheibe zurückgezogen, die- Scheibe an einem Eipptisch zur Anlage gebracht und daraufhin, unter taktweisem Verfahren des Pächemwagens, der Schubbalken wieder in den Fächerwagen eingefahren wird.
- Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den nachfolgenden Ansprüchen offenbarten Merk,-male der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliabigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum vertikalen Einführen von in horizontaler Lage auf
einem Rollgang oder dergleichen herangeführten Isolierglasscheiben in einen senkrecht
zur Scheiben-Vorschubrichtung verfahrbaren, eine Vielzahl nebeneinander angeordneter
vertikaler, jeweils zum Aufnehmen einer Isolierglasscheibe dienender schmaler Fächer
aufweisenden Fächerwagen, mit einem am Ende des Rollgangs angeordneten Kipptisch
zum Hochschwenken der herangeführten Scheiben in eine vertikale Position, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Einführen aus an ihren Rändern unter Einfügung eines mit
noch ungehärteter Klebermasse versehenen Distanzprofiles durch über den Scheibenumfang
vorstehende Klammern (143 susamaengehaltenen Einzelscheiben bestehender halbfertiger
Isolierglasscheiben (12) nahe der nach dem Hochschwenken untenliegenden Kante des
Kipptisches (10) ein langgestreckter, in Scheibenförderrichtung verfahrbarer und
in das jeweilige Fach des Fächerwagens (30)
e½führbarer, die Isolierglasscheiben
ohne direkten Kontakt mit dem Scheibenrand an den nach dem Hochschwenken untenliegenden
Klammern abstützender Schubbalken (20) vorgesehen ist; daß der Schubbalken (20)
an seiner Oberseite eine langgestreckte, höhenverstellbare Hubleiste (22) aufweist;
und daß jedes Fach des Fächerwagens (32) zwei langgestreckte, mit gegenseitigem
Abstand angeordnete, die Hubleiste (22) beim Einführen des Schubbalkens (20) in
das jeweilige Fach zwischen sich aufnehmende Stützleisten (32) aufweist, so d die
Isolierglasscheibe (12) nach dem Einführen des Schubbalkens (20) in den Fächerwagen
(30) durch Absenken der Hub leiste (22) mittels der Klammern (14) auf die Stützleisten
(32) absetzbar ist.
2. Vnrrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern
(14) eine entsprechend der Kontur der Hubleiste (22) geformte Ausnehmung (42) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein dem
Schubbalken (20) benachbartes Scheibenführungsgitter (36) zum Führen und Halten
der nach dem Hochschwenken des Kipptisches (10) auf dem Schubbalken abgestützten
Isolierglasscheibe (12).
4. Vorrichtung nach einem der vorangenenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Fächer des Fächerwagens (30) durch Trennwände (44) begrenzt sind,
deren gegenseitiger Abstand im wesentlichen der Breite der Klamsrn (14) entspricht.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des Schubbalkens (20) im wesentlichen mit derjenigen der Klammern
(14) übereinsteht.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schubbalken (20) an seinem d-em Fächerwagen (30) zugewandten Ende abgeschrägte
oder abgerundete Kanten aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schubbalken (20) auf Rollen (18) gelagert und reibschlüssig angetrieben
ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch an den Seitenflächen des Schubbalkens -(20) wenigstens nahe dessen vorderem,
dem Fächerwagen zugewandtem Endes angeordnete Führungsrollen (28).
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß die ilubleiste (22) pneumatisch höhenverstellbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkbewegung des Kipptisches (10), die Längstrerschiebung des Schubbalkens
(20), die Höhenverstellung der Hubleiste (22) sowie das taktweise Verfahren des
Fächerwagens (30) automatisch aufeinander abgestimmt steuerbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752539352 DE2539352C3 (de) | 1975-09-04 | 1975-09-04 | Vorrichtung zum Einführen von halbfertigen Isolierglasscheiben in einen vertikale schmale Fächer aufweisenden Wagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19752539352 DE2539352C3 (de) | 1975-09-04 | 1975-09-04 | Vorrichtung zum Einführen von halbfertigen Isolierglasscheiben in einen vertikale schmale Fächer aufweisenden Wagen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2539352A1 true DE2539352A1 (de) | 1977-03-10 |
| DE2539352B2 DE2539352B2 (de) | 1979-02-01 |
| DE2539352C3 DE2539352C3 (de) | 1979-09-20 |
Family
ID=5955583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752539352 Expired DE2539352C3 (de) | 1975-09-04 | 1975-09-04 | Vorrichtung zum Einführen von halbfertigen Isolierglasscheiben in einen vertikale schmale Fächer aufweisenden Wagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2539352C3 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0048334A1 (de) * | 1980-09-24 | 1982-03-31 | Bystronic Maschinen AG | Vorrichtung zum Sortieren von unsortierten Glasscheiben einer Glasschneideanlage |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2539352B2 (de) | 1979-02-01 |
| DE2539352C3 (de) | 1979-09-20 |
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