DE2538541B2 - nium-p-styrolsulfonat aus einem Alkalimetall-p-styrolsulfonat - Google Patents
nium-p-styrolsulfonat aus einem Alkalimetall-p-styrolsulfonatInfo
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Description
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur kontinuierlichen Durchführung des Verfahrens
a) eine wäßrige Lösung des Alkalimetall-p-styrolsulfonats mit einem Mineralsäuresalz eines der
obengenannten Amine in einem organischen Lösungsmittel zu einer organischen Lösung des
Aminsalzes der p-Styrolsulfonsäure umsetzt,
b) die in a) erhaltene organische Lösung nnit
Ammoniak zu Ammonium-p-styrolsulfonat umsetzt und das Amin zurückgewinnt und
c) das in b) zurückgewonnene Amin mit einer Mineralsäure umsetzt, und das gebildete Mirieralsäuresalz des Amins wieder in Stufe a)
zurückfuhrt.
Es ist bekannt, daß Ammoniumsalze von organischen
Sulfonsäuren leicht durch Neutralisieren von Sulfonsäuren mit Ammoniak hergestellt werden können. Im
Falle der Herstellung von Ammonium-p-styrolsulfonat muß dabei jedoch berücksichtigt werden, daß p-Siyrolsulfonsäure nicht leicht durch Sulfonieren von Styrol
hergestellt werden kann. Demgemäß ist es nicht vorteilhaft, die beschriebene normale Methode anzuwenden. Gemäß der JA-PS 2 72 884 ist es bekannt,
Alkalimetall-p-styrolsulfonat durch Umsetzung von
Alkalihydroxid mit 0-Halogenäthyl-benzol-sulfonsäure
herzustellen. Die Erfinder haben Verfahren zur Herstellung von Ammonium-p-styrolsulfonat aus Alkalimetall-p-styrolsulfonat untersucht, und es wurde
festgestellt, daß Ammonium-p-styrolsulfonat durch Umsetzung eines anorganischen Ammoniumsalzes mit
einem Alkalimetall-p-styrolsulfonat in Alkohol oder in einer Mischung aus einem organischen Lösungsmittel
und Wasser als Lösungsmittel hergestellt werden kann. Es ist bei diesem Verfahren jedoch schwierig, eine
Verunreinigung des Ammonium-p-styrolsulfonats durch
jo eine kleine Menge der Alkalimetallkomponente zu
verhindern. Die Erfinder haben ferner festgestellt, daß Ammonium-p-styrolsulfonat, welches frei von Alkalimetallkomponenten ist, mit hohen Umsätzen erhalten
werden kann, wenn man ein Amin verwendet
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von Ammonium-p-styrolsulfonat zu schaffen, welches bei einem hohen Umsatz ein
Produkt liefert, welches im wesentlichen frei von Alkalimetallkomponenten ist
vorsiehenden Ansprüchen aufgezeigte Verfahren zur
unter Verwendung eines speziellen Amins im einzelnen erläutert werden. Die Umsetzung des Amins und der
Mineralsäure mit einem Alkalimetall-p-styrolsulfonat
kann durch nachfolgende Reaktionsformel (1) dargestellt werden
50
+ R1R2R3N + HX
SO3M
+ MX
SO3H NR1R2R3
wobei M ein Alkalimetall bedeutet; HX für eine Mineralsäure steht und Ri, R2 und R3 Alkyl- oder
Arylgruppen oder H bedeuten, wobei mindestens eine der Gruppen R1, R2, R3 eine Alkyl- oder Arylgruppe ist
Ein wasserunlösliches Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure kann nur dann gebildet werden, wenn die Reaktion (1)
unter Einsatz eines Amins mit einer größerer. Anzahl
von Kohlenstoffatomen durchgeführt wird, und zwar in
einer wäßrigen Lösung. Dabei wird das Gleichgewicht zur rechten Seite hin verschoben, so daß also das
wasserlösliche Alkalimetallsalz der Mineralsäure und das in Wasser unlösliche Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure gebildet wird.
säure mit Ammoniakwasser kann durch nachstehende Reaktionsformel (2) dargestellt werden.
CH=CH2
CH=CH2
+ RjR2R3N
(2)
SO3H NH3
Wenn diese Reaktion in einer wäßrigen Lösung durchgeführt wird, so wird das Gleichgewicht zur
rechten Seite hin verschoben, so daß also das Amin und
eine wäßrige Lösung des Ammonium-p-styrolsulfonats
gebildet werden. Bei den Aminen der Formel RiR2R3N
der Reaktionsformeln (1) und (2) handelt es sich um ein primäres Amin, ein sekundäres Amin oder ein tertiäres
Amin mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen. Sie sind bei Zimmertemperatur fest oder flüssig und in Wasser
unlöslich oder nur schwach löslich. Amine mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen umfassen primäre Amine, wie
2-Äthylhexylamin, Octylamin,
Decylamin, Laurylamin,
Kokosfettamin, Myristylamin,
Oleylamin oder Kokosfettalkylamin;
sekundäre Amine, wie
tertiäre Amine, wie
Methyldilaurylamin,
Dimethylstearylamin,
Tricaprylamin oder
Kokosf ettalkyl-dimethylamin;
aromatische primäre Amine, wie
Toluidin, Xylidin,
Trimethylanilin, Äthylanilin,
Propylanilin oder Naphthylamin;
Trimethylanilin, Äthylanilin,
Propylanilin oder Naphthylamin;
aromatische sekundäre Amine wie
N-Methyltoluidin,
N-Methylanilin,
N-Äthylanilin,
Diphenylamin,
N-Phenyltolylamin oder Ditolylamin;
aromatische tertiäre Amine, wie
N,N-Dimethyltoluidin,
N,N-Diäthylanilin oder
N-Methyldiphenylamin;
N,N-Diäthylanilin oder
N-Methyldiphenylamin;
Ionenaustauschflüssigkeit mit einem niedrigen Molekulargewicht von 200 bis 600, wie z. B.
N-Dodecenyl-(Ci2-i5-trialkyl-methyl)-amin,
N-Lauryl-(Ci2-i5-trialkyl'methyl)-amin,
(Trialkylmethyl)-amin (niit einer Gesamtkohlenstoffzahl
von 18 bis 24) ud»r
Tris-(tridecyl)-amin;
Tris-(tridecyl)-amin;
Ionenaustauschharze mit funktioneUen Gruppen in
Form von primären, sekundären oder tertiären Amingruppen, insbesondere Styrolpolymere und Formaldehydpolyinere mit primären, sekundären oder tertiären
Amingruppen, z.B. schwach basische Anionenaustauscherharze mit den funktionellen Gruppen -N(R)2,
-NH(R) und -NH2; schwach basische Anionenaustauschharze mit der funktioneilen Gruppe -N(CH3)2;
basische Anionenaustauschharze mit der funktionellen
ίο Gruppe -N(R)2; schwach basische Anionenaustauschharze vom Polyamin-Typ.
Im folgenden wird die Erfindung im einzelnen erläutert Wenn das Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure
und das Amin bei der Reaktion (1) in Form von festen
Stoffen ausfallen, so können sie vom Alkalimetallsalz
der Mineralsäure durch Filtrieren abgetrennt werden. Das durch Umsetzung mit Ammoniakwasser in der
Reaktion (2) gebildete Ammonium-p-styrolsulfonat kann als wäßrige Lösung erhalten werden, indem man
das Amin abfiltriert. Wenn bei der Reaktion (1) das
Amin oder das Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure nicht als Feststoff anfällt, so ist es möglich, die Flüssigkeit des
wasserunlöslichen Amins oder des in Wasser unlöslichen Aminsalzes der p-Styrolsulfonsäure von der
restlichen Lösung abzutrennen. Bei dem Amin oder dem Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure handelt es sich jedoch
um eine viskose Flüssigkeit, so daß es manchmal schwierig ist, eine solche Flüssigkeit abzutrennen. Es
wurden nun weitere Untersuchungen hinsichtlich der
jo Abtrennung des Amins von der wäßrigen Lösung oder
hinsichtlich der Abtrennung des Aminsalzes der p-Styrolsulfonsäure von der wäßrigen Lösung angestellt
mit dem Ziel, ein industriell brauchbares Verfahren zu entwickeln. Es wurde festgestellt, daß das Amin und das
J5 Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure in bestimmten organischen Lösungsmitteln, welche mit Wasser nicht
mischbar sind, aufgelöst werden kann. Solche organischen Lösungsmittel umfassen Kohlenwasserstoffe mit
mehr als 5 Kohlenstoffatomen und einwertige Alkohole
mit mehr als 4 Kohlenstoffatomen und Ester mit mehr
als 4 Kohlenstoffatomen sowie Ketone mit mehr als 4 Kohlenstoffatomen und Äther mit mehr als 4 Kohlenstoffatomen. Wenn ein solches organisches Lösungsmittel verwendet wird, so kann man Ammo-
5 nium-p-styrolsulfonat mit großer Effizienz herstellen.
Das Ammonium-p-styroisulfonat kann durch Extraktionsverfahren gewonnen werden, und zwar unabhängig
davon, ob das Amin oder das Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure in Form eines Festkörpers oder einer
so Flüssigkeit vorliegt; daher gelingt die Abtrennung von
der wäßrigen Lösung einfach. Darüber hinaus kann eine Verunreinigung der wäßrigen Lösung des Ammonium-p-styrolsulfonats durch das Amin verhindert
werden, und somit kann vorteilhafterweise ein Amin
verlust bei wiederholtem Einsatz des Amins verhindert
werden.
Wenn ein organisches Lösungsmittel eingesetzt wird, so kann man das Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure
durch Behandlung einer wäßrigen Lösung eines
Alkalimetall-p-styrolsulfonats mit dem Aminsalz der
Mineralsäure, welches zuvor hergestellt wurde, herstellen.
Wenn ein Ionenaustauscherharz verwendet wird, so werden die funktionellen Gruppen in den X ""-Typ
umgewandelt, und danach wird eine wäßrige Lösung eines Alkalimetall-p-styrolsulfonats zu dem Ionenaustauschharz gegeben. Alternativ kann man eine
äquivalente Menge einer Mineralsäure- und eines
Alkalimetall-p-styrolsulfonats zu dem Ionenaustauscherharz
geben, wobei das Aminsalz der p-Styrolsulfonsäure gebildet wird, und danach kann man
Ammoniakwasser hinzugeben, wobei das Ammonium-p-istyrolsulfonat
gebildet wird.
Im folgenden soll das erfindungsgemäße kontinuierliche Verfahren zur Herstellung von Ammonium-p-styrolsulfonat
aus einem Alkalimetall-p-styrolsulfonat an
Hand der Figur erläutert werden. Es wird ein Gegenstromextraktionsgerät mit drei Einheiten vom
Mischer-Scheider-Typ (vgl. Ulimanns Encyklopädie der Techn. Chemie, 3. Aufl, Band 1, S. 464) eingesetzt. In
einem Extraktor 1 wird eine Lösung eines Aminsalzes einer Mineralsäure in einem organischen Lösungsmittel
16 mit einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetall-p-styrolsulfonats 8 in Berührung gebracht In einem Scheider
2 wird die aus dem Extraktor 1 kommende Reaktionsmischung 11 in eine wäßrige Phase und in eine
organische Phase getrennt Die wäßrige Phase 17 wird als Abwasser einer geeigneten Abwasserbehandlungsanlage zugeführt. E>ie aus dem Scheider 2 kommende
organische Phase 112 wird in einem Extraktor 3 mit Ammoniakwasser 9 in Berührung gebracht. In einem
Scheider 4 wird die aus dem Extraktor 3 kommende Reaktionsmischung 13 in eine wäßrige Phase und eine
organische Phase getrennt. Die wäßrige Phase wird in einen Tank 5 für das Produkt abgelassen. Falls
erwünscht wird die wäßrige Phase eingeengt und das Ammoniiak wird entfernt In einem Extraktor 6 wird die
vom Scheider 4 kommende organische Phase 14 mit einer wäßrigen Lösung der Mineralsäure 10 in
Berührung gebracht In einem Scheider 7 wird die aus dem Extraktor 6 kommende Reaktionsmischung 15 in
eine wäßrige Phase und eine organische Phase getrennt. Die wäßrige Phase 18 gelangt als Abwasser in eine
geeignete Abwasserbehandlungsanlage oder in eine Anlage zur Rückgewinnung der Mineralsäure. Die
organische Phase 16, welche das Aminsalz der Mineralsäure enthält wird zurückgewonnen und wieder
zurückgeführt Bei diesem kontinuierlichen Verfahren beträgt das Verhältnis des Amins zum organischen
Lösungsmittel vorzugsweise 5 bis 40 Gew.-%. Die Konzentration einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetall-p-styrolsulfonats
liegt vorzugsweise in einem Bereich, welcher sich von 1 Gew.-% bis zur Sättigungskonzentration erstreckt Bei den Mineralsäuren handelt
es sich vorzugsweise um Salzsäure, Schwefelsäure oder um ein Anhydrid der Schwefelsäure. Wenn ein
Ammoniumstyrolsulfonat hoher Reinheit hergestellt werden soll, so beträgt die Menge des Aminsalzes der
Mineralsäure weniger als 1 Äquivalent des Alkalimetall-p-styrolsulforuts.
Wenn ein Verlust an Alkalimetall-p-styrolsulfonat verhindert werden soll so wird
vorzugsweise eine vielstufige Extraktion durchgeführt Wenn ein Oberschuß des Aminsalzes der Mineralsäure
eingesetzt wird, so ist der Verlust an Alkalimetall-p-styrolsulfonat
auch bei einer einstufigen Extraktion gering. In diesem FaD ist das Produkt jedoch mit dem
Ammoniumsalz der Mineralsäure verunreinigt
Bei der zweiten Extraktionsstufe zur Extraktion des Styrolsulfonsäureanions mit Ammoniakwasser sollte die
Menge an Ammoniiak mehr als das Äquivalent des Aminsalzes der Mineralsäure betragen, um den
Extraktionskoeffizienten zu steigern. Das erfindungsgemäße Verfahren hat. die folgenden Vorteile:
(1) Bei der Herstellung des Aminsalzes der p-Styrolsulfonsäure
sind alle Alkalimetallsalze wasserlöslich und sie können vollständig von dem in Wasser unlöslichen Aminsalz des p-Styrolsulfonats
abgetrennt werden. Demgemäß ist das gewonnene Ammonium-p-styrolsulfonat nicht durch Alkalimetallsalze
verunreinigt.
(2) Auch wenn das als Ausgangsmaterial eingesetzte Alkalimetall-p-styrolsulfonat wasserlösliche Verunreinigungen
enthält, so können diese Verunreinigungen vom Aminsalz der p-StyroIsulfonsäure
ίο abgetrennt werden. Daher wird die Reinheit des
Ammonium-p-styrolsulfonats nicht beeinträchtigt.
(3) Das Amin kann wiederholt zur Herstellung des Ammonium-p-styrolsulfonats eingesetzt werden.
is Im folgenden wird die Erfindung an Hand von
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Ausbeuten beziehen sich stets auf jeweils eingesetztes Alkali-p-styrolsulfonat
20,6 g Natrium-p-styrolsulfonat werden in 100 g
Wasser aufgelöst. 14,4 g p-Toluidin-hydrochlorid werden
zu der erhaltenen Lösung gegeben, wobei ein Festkörper ausgeschieden wird. Der Feststoff wird
abfiltriert und in 100 ml einer wäßrigen Lösung, die 20 ml einer 28,8%igen NH3-Lösung enthält aufgelöst.
Man erhält Ammonium-p-styrolsulfonat mit einer Ausbeute von 76%.
Eine wäßrige Lösung von 20,6 g Natrium-p-styrolsulfonat
in 200 g Wasser wird mit einer Lösung von 14,4 g p-Toluidinhydrochlorid in 200 g n-Butanol extrahiert
Dabei wird ein Salz des p-Styrolsulfonats extrahiert Daran schließt sich eine Extraktion mit
300 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 20 ml einer 28,8%igen NH3-Lösung an. Man erhält Ammonium-p-styrolsulfonat
mit einer Ausbeute von 78%. Das Produkt enthält 12% nichtumgesetztes Natrium-p-styrolsulfonat.
Aus einer wäßrigen Lösung von 10,3 g Natrium-p-styrolsulfonat
in 100 g Wasser extrahiert man mit einer Lösung von 6,8 g p-Toluidin-hydrochlorid in 200 g
η-Amylalkohol das p-Styrolsulfonat und daran schließt
so sich eine Extraktion mit 200 ml einer wäßrigen Lösung, die 20 ml einer 28,8%igen NH3-Lösung enthält, an. Man
erhält Ammonium-p-styrolsulfonat mit einer Ausbeute von 95%. Das Produkt enthält kein nichtumgesetztes
Natrium-p-styrolsulfonat
Beispiele 4bis6
Es werden jeweils 130 ml einer Ionenaustauscherflüssigkeit gemäß Tabelle 1 in Ligroin aufgelöst unc
300 ml 1 N HCl werden zu der Lösung gegeben, wöbe:
man eine Ionenaustauscherhydrochlorid-Lösung erhält Mit dieser Lösung extrahiert man p-Styrolsulfonat au;
einer wäßrigen Lösung von 50 g Natrium-p-styrolsulfonat
in 280 g Wasser. Sodann schließt sich eine Extraktion mit 300 ml einer wäßrigen 4%igen NHrLosung
an. Man erhält Ammonium-p-styrolsulfonat mil den in Tabelle 1 angegebenen Ausbeuten.
lonenaus-
tauscher-
riüssigkeit
Konzentration
der lonenaustauscher-
llüssigkeil
der lonenaustauscher-
llüssigkeil
Ausbeute an
Ammonium-p-
styrolsuH'onat
4 LA-I 15,8 93,6
5 LA-I 28,9 86,6
6 LA-2 21,0 94,7
Bemerkung:
LA-!: N-Dodeceny!-!C;2 :5-tna!ky!-me!hy!)-amin.
LA-2: N-Lauryl-lC^-is-trialkyl-methyD-amin.
LA-2: N-Lauryl-lC^-is-trialkyl-methyD-amin.
350 ml einer Ionenaustauscherflüssigkeit (LA-2) werden in 1300 mi Ligroin aufgelöst und zu dieser
Flüssigkeit gibt man 11 1 N HCl, wobei man eine
Ionenaustauscher-Hydrochlorid-Flüssigkeit erhält. Aus einer Lösung von 180 g Natrium-p-styrolsulfonat in 1 i
Wasser extrahiert man mit dieser Lösung das p-Styrolsulfonat. Aus dem Extrakt extrahiert man mit
1,2 1 einer wäßrigen 4%igen NH3-Lösung wiederholt das p-Styrolsulfonat Man erhält dabei Ammonium-p-styrolsulfonat
ohne Senkung der Extraktionskoeffizienz der Extraktionslösung mit den folgenden Ausbeuten:
| Anzahl | der Extraktionen Ausbeute an Ammonium-p- |
| styrolsulfonat (%) | |
| 1 | 94,0 |
| 2 | 95,9 |
| 3 | 95,8 |
| 4 | 93,5 |
| 5 | 94,7 |
| 6 | 93,9 |
| 7 | 93,7 |
| Beispiel 8 |
500 ml eines lonenaustauscherharzes (IR-45) [schwach basisches Anionenaustauscherharz mit den
funktionellen Gruppen -N(R)2, -NH(R), -NH2, mit
einer Dichte von 670 g/l, mit einem effektiven Durchmesser von 036 bis 0,46 und mit einer
Gesamtaustauschkapazität von 5,2 mg-Äquivalent/ml
im Trockenzustand] werden mit 2,51 einer 0,5 N HCl-Lösung behandelt, wobei das Ionenaustauscherharz
in den Cl-Typ umgewandelt wird. Das Ionenaustauscherharz
wird sodann mit 31 Wasser gewaschen. Eine Lösung von 180 g Natrium-p-styrolsulfonat in 31
Wasser wird durch eine Säule gegeben, welche mit dem Ionenaustauscherharz gefüllt ist, und zwar während 2 h.
Danach wird das Ionenaustauscherharz mit 31 Wasser gewaschen. Sodann gibt man 31 einer wäßrigen Lösung
von 200 ml einer wäßrigen 28,8%igen NH3-Lösung durch die Säule. Man erhält Ammonium-p-styrolsulfonat
mit einer Ausbeute von 84,5%.
300 ml eines Ionenaustauscherharzes (IRA-93) [schwach basisches Anionenaustauscherharz mit der
funktioneflen Gruppe -N(CH3^, mit einer Dichte von
610 g/l, mit einem effektiven Durchmesser von 0,40 bis
0,50 und mit einer Gesamtaustauschkapazität von 4,8 mg-Äquivalente/ml im Trockenzustand] werden in
eine Chromatographie-Säule gefüllt und mit 1,5 ml einer 0,5 N HCl-Lösung behandelt, wobei das Ionenaustauscherharz
in den Cl-Typ umgewandelt wird. Danach wird das Ionenaustauscherharz mit 3 1 Wasser gewaschen.
Eine wäßrige Lösung von 80 g Natrium-p-styrolsulfonat in 1 1 Wasser wird 2 h durch die mit
Ionenaustauscherharz gefüllte Säule gegeben und das Ionenaustauscherharz wird mit 3 1 Wasser gewaschen.
Sodann gibt man 3 1 einer wäßrigen Lösung von 100 ml einer wäßrigen 28,8%igen NH3-Lösung durch die Säule.
Man erhält Ammonium-p-styrolsulfonat mit einer Ausbeute von 89,5%.
Beispiel 10
Es wird ein Gegenstrom-Extraktionsapparat vom Mischer-Scheider-Typ verwendet, welcher einen 0,51
Extraktor mit einem Rührer und einen 1,51 Scheider umfaßt. Eine wäßrige Lösung von 15,0 Gew.-%
Natrium-styrolsulfonat wird mit einer Geschwindigkeit von 14,8 g/min eingeführt und ein Extraktionsmittel von
20 Gew.-% einer Ionenaustauschflüssigkeit (LA-2) [N-Lauryl-iCn-is-trialkyl-methylJ-amin-hydrochlorid]
in n-Heptan wird mit einer Geschwindigkeit von
20.6 g/min eingeführt (etwa 0,010 Mol/min, berechnet
als Cl"). Auf diese Weise wird durch gleichzeitige Einführung der beiden Flüssigkeiten eine kontinuierliche
Extraktion durchgeführt. Die in dem Scheider abgetrennte, obere n-Heptan-Phase wird in eine gleiche
Gegenstrom-Extraktionsapparatur vom Mischer-Scheider-Typ eingeführt und eine l,8gew.-%ige wäßrige
NH3-Lösung wird mit einer Geschwindigkeit von
10.7 g/min gleichzeitig eingeführt, wobei das Styrolsulfonsäureanion
kontinuierlich im Gegenstrom als Ammonium-p-styrolsulfonat in die wäßrige Phase extrahiert wird. Die wäßrige Phase wird in einem Tank
gespeichert. 4,20 kg der erhaltenen Lösung werden bei 500C unter einem Druck von 90 mm Hg auf 3,51 kg
eingeengt. Eine Analyse ergibt die nachstehenden Komponenten:
Gew.-%
17,6
0,03
1,78
0,01
Bei der Gegenstromextraktion verbleibt die Lösung von LA-2 in n-Heptan als obere Phase. Diese wird mit
einer wäßrigen 10%igen HCl-Lösung, welche mit einer Geschwindigkeit von 4,1 g/min eingeführt wird, in
Berührung gebracht Dies geschieht in einem gleichen Gegepstrom-ExtraktionsapparaL Dabei erhält man eine
Lösung von etwa 20 Gew.-% des LA-2-hydrochlorids in n-Heptan zurück.
Gemäß Beispiel 10 wird in den dort verwendeten Gegenstrom-Extraktionsapparat eine wäßrige Lösung
von 15 Gew.-% Kaliumstyrolsulfonat mit einer Geschwindigkeit von 20,5 g/min an Stelle der Lösung des
Natrium-p-styrolsulfonats eingeführt. Ferner wird eine
Lösung von 20 Gew.-% (TrialkylmethyQ-aminhydrochlorid
(Gesamtkohlenstoffzahl: 18 bis 24) in n-Octylalkohol
mit einer Geschwindigkeit von 22,4 g/min eingeführt (0,013 Mol/min als Cl"), und zwar an Stelle
der Lösung des LA-2-hydrochlorids in n- Heptan. Ferner wird eine wäßrige l,8gew.-%ige NH3-Lösung mit einer
Geschwindigkeit von 13,6 g/min eingeführt. 4,83 kg der erhaltenen Lösung werden bei 5O0C unter 90 mm Hg
auf 3,66 kg eingeengt. Die Analyse ergibt die nachstehenden Komponenten.
K+
NH4 +
NH4 +
er
Gew.-%
19,6 0,06 1,95 0,01
10
Die bei der Gegenstromextraktion verbliebene Lösung des (Trialkyimethyi)-amins in n-Octylalkohoi
wird mit einer 10%igen wäßrigen HCl-Lösung gemäß Beispiel 10 behandelt.
Beispiel 12
123,9 g Natrium-p-styrolsulfonat werden in 818 g
einer 2,68gew.-°/oigen wäßrigen Salzsäurelösung aufgelöst. 1500 g einer 20%igen Lösung von N-Dodecenyl-(Ci2-i5-alkyl-methyl)-amin
in Ligroin werden zu der wäßrigen Lösung gegeben und N-Dodecenyl-(Ci2-i5-trialkyl-methyl)-amin-p-styrolsulfonat
werden in das Ligroin extrahiert. Die Ligroinphase wird abgetrennt und 300 g 4%iges Ammoniakwasser werden
zur Rückextraktion hinzugegeben, wobei Ammonium-p-styrolsulfonat
in einer Ausbeute von 94,0% (bezogen auf Natrium-p-styroisulfonat) erhalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung von Ammonium-p-styrolsulfonat aus einem Alkalimetall-p-sty-
rolsulfonat, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) ein aliphatisches oder aromatisches primäres,
sekundäres oder tertiäres Amin mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen oder als Amin eine Ionenaustauschflüssigkeit mit Aminogruppen und
einem Molekulargewicht von 200 bis 600 oder ein Ionenaustauscherharz mit primären, sekundären oder tertiären Aminogruppen
und eine Mineralsäure oder das Mineralsäuresalz des Amins mit dem Alkalimetall-p-styrolsulfonat
in Wasser oder in einem Gemisch aus Wasser und einem mit Wasser nicht mischbaren
organischen Lösungsmittel für das p-Styrolsulfonsäuresalz des Amins umsetzt und nachfolgend
b) das p-Styrolsulfonsäuresalz des Amins bzw. die
Lösung desselben in dem organischen Lösungsmittel mit Ammoniak umsetzt
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1975
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