DE2538190C3 - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Fliehkraftsichtung eines stetigen Mengenstroms von körnigem Gut - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Fliehkraftsichtung eines stetigen Mengenstroms von körnigem GutInfo
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Description
t5
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Fliehkraftsichtung
eines stetigen Mengeasiroms von körnigem Gut gemäS
Gattungsteil des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 15.
Durch die Erfindung sind alle diejenigen, beispielsweise
Analysen-Sichtverfahren nicht berührt, bei denen die Sichtzone durch einen gekrümmten Strömungskanal
begrenzt ist und bei denen die am äußeren Umfang dieses Kanals auftreffenden Gutpartikel an der Wand
haften. Solche sogenannten Aerosol-Zentrifugen arbeiten außerdem im Bereich der laminaren Kanaldurchströmung,
also bei Reynolds-Zahlen, die unter den im Gattungsteil des Anspruchs 1 angegebenen liegen. Die
Fliehkraft wird bevorzugt dadurch erzeugt, daß das Kanalsystem um eine Achse rotiert Bei den Analysen-Sichtverfahren
für Aerosole ist ferner das Gut in der eintretenden, den Strömungskanal ausfüllenden Sichtströmung
gleichmäßig verteilt Es findet dann keine Trennung des Gutes nach in der Partikelgröße
getrennten Fraktionen statt, sondern die Partikelfraktionen des Aufgabeguts lagern sich an der Wand derart
an, daß sie alle am Kanalanfang beginnen, aber in Kanalrichtung umso früher enden, je gröber sie sind.
Solche Ablagerungen lassen sich zum Zweck der Analyse auswerten. Alle Verfahren mit im zuströmenden
Strömungsmittel gleichverteiltem oder suspendiertem Gut (AT-PS 2 22 471, US-PS 30 06 470) eignen sich
aber nicht zur trennscharfen Sichtung in voneinander
möglichst vollkommen getrennte Fraktionen, die aus der Sichtzone stetig abgezogen werden, insbesondere
bei Strömungen im laminaren Bereich.
Auch bei der Umlenksichtung in Jalousie-Sichtern, die z. B. in Strahlmühlen mit oval gekrümmter Rohrströmung
eingebaut sind, ist das Gut im zuströmenden Strömungsmittel suspendiert und gleichverteilt Die mit
den Mahlstrahlen zugeführte Luft wird aus dem gekrümmten Strömungskanal durch eine Umlenkjalousie
abgezogen. Feingut wird mit abgezogen und gröberes Gut von der im ovalen Strömungskanal
kreisenden Luft der Mahlzone wieder zugeführt Das Grobgut enthält notwendiergerweise noch viel Feingut
bis zu den feinsten Körnungen, da das von der Umlenkung in den äußeren Strömungsschichten befindliehe
Feingut nicht durch die Jalousie abgezogen wird.
Es sind ferner Fliehkraftverfahren und -vorrichtungen bekannt bei denen das Gut in einer spiralig von außen
nach innen verlaufenden Strömung in ein nach außen abgeschiedenes Grobgut und ein vom Strömungsmittel fc5
nach innen ausgetragen« Feingut getrennt wird, wobei
die Rotationsbewegung entweder allein durch die Zuströmrichtung des Strömungsmittels (DE-PS
8 98 107) oderzusätzlich durch ein rotierendes Abweiserad eingestellt wird. Bei diesen Gegenstromsichtverfanrea
bleibt das Trenngrenzkorn theoretisch in der Schwebe. Praktisch reichert es sich aber in der
Sichtzone zu so hohen Konzentrationen an, daß es sowohl nach außen als auch nach innen diffüsiv, d.h.
durch einen Zufallsprozeß, ausgetragen wird. Auch bei den benachbarten gröberen und feineren Fraktionen
fiberlagert sich dem für die gewünschte Trennung maßgeblichen determinierten Austrag ^ein beträchtlicher
zufallsbedingter, diffusiver Austrag. Dadurch nimmt die Trennschärfe bei zunehmendem Mengendurchsatz
ab bzw. ist der Mengendurchsatz bei hinreichender Trennschärfe begrenzt
Die grundsätzlichen Nachteile der Gegenstromverfahren werden bei Querstromsichtverfahren in geradliniger
Strömung vermieden. Bei ihnen beruht die Trennwirknng auf den unterschiedlichen Trägheitskräften
und Widerstandskräften der quf.' in eine. Sichtströnrung
eingeführten Gütpartikel (ϊίΕ-PS 1482 458,
15 07 735,15 07 736 und 16 07 656). Auch diese Verfahren
erreichen eine Grenze für die trennscharfe Trennung bei sehr großen Gutmengen, weil bei großem
Impulsstromverhältnis die Sichtströmung durch den Gutstrom gestört wird. Die untere Trenngrenze der
bekannten Querstromsichtung in geradliniger Luftströmung liegt je nach der Gutbeladung, jedoch bei hohe«
Gutbeladungen, etwa bei 10 bis 30 um.
Es ist eine Vorrichtung zum Abscheiden von Verunreinigungen aus Gasen und zur Entstaubung von
körnigem Gut bekannt (CH-PS 245645), mit einem
durch Seitenwände hermetisch abgeschlossenen vertikalen Abscheideraum, mit einem im wesentlichen von
oben nach unten gerichteten Gaseintrittsstutzen am einen Rand der Oberseite des Abscheideraums und mit
einem Gasabsaugstutzen am anderen Rand, zwischen welchen Stutzen eine nach einwärts bzw. unten
gerichtete Leitwand angeordnet ist und zwar derart daß durch die Wölbung dieser Leitwand in dem ein
kurzes Stück entlang dieser Leitwand strömenden Gasstrom die Zentrifugalkraft zur Wirkung kommen
soll, so daß die Verunreinigungen nach unten aus dem Gasstrom in den trichterförmigen Unterteil des
Abscheideraums ausgeschleudert werden. Zu entstaubendes Gut wird neben dem Gaseintrittsstutzen mit
einer Zellenradschleuse unter Ausnützung der Schwerkraft etwa in gleicher Richtung wie das Gas und etwa
tangential zur Leitwand eingespeist Eine trennscharfe Trennung bei den eingangs genannten Trenngrenzen ist
nicht möglich, zumaS die dargestellte Strömung sich nicht störungsfrei einstellen kann. Vielmehr wird das
einsf^mende Gas eine undefinierbare und überlagerte
Wirbelströmung im Sichtraum hervorrufen, was eine entsprechend schächte Sichtung, insbesondere bei
niedrigen Trenngrenzen bedingt Die Vorrichtung eignet sich daher nur zum Entstauben von grobem Gut
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein«; Vorrichtung zum Fliehkraftsichten
eines stetigen Mengenstroms von körnigem Gut bei hohem spezifischen Massendurchsatz und hoher Trennschärfe
im eingangs angegebenen Trenngrenzbereich, insbesondere auch bei niedrigen Trenngrenzen zu
schaffen.
Diese Aufgabe ist gemäO der Erfindung mit einem
Fliehkraftsichtverfahren gelöst das in Patentanspruch 1 gekennzeichnet ist Ausgestaltungen dieses Verfahrens
ergeben sich aus den Verfahrensunteransprüchen. Ein Fliehkraftsichter zur Verwirklichung d«s erfindungsge-
maßen Verfahrens ist in Patentanspruch 15 angegeben. Ausgestaltungen und Varianten des erfindungsgemäßen
Fliehkraftsichters entnimmt man den Vorrichtungsansprüchen.
Die Erfindung laßt sich bei gasförmigem und flüssigem Strömungsmittel verwirklichen. Sie ist eine
Pliehkraftsichtung in einer umgelenkten Wandströmung bei auf die radiale Dickenerstreckung (a)(sh. P i g. 1) der
Sichtströmung bezogenen Reynolds-Zahlen von 2000 bis über 1000000, also außerhalb des laminaren ι ο
Bereichs. Alle Gutpartikel werden in einem stetigen Strom in einer dünnen Schicht eingetragen, die
senkrecht zur Dickenerstreckung, also in Richtung der Breite, beliebig breit sein kann. Vorteilhaft ist, daß der
Mengenstrom bis zu gröBenordnungsmäßig 500 kg/cm is
Schichtbreite und Stunde eingestellt werden kann, ohne daß die Trenngrenze sich zu höheren Werten als bei
niedriger Belastung wesentlich verschiebt und ohne daß Grobgut zurück in das Feingut gelangt Das Maß der
Umlenkung der Strömung hangt von den Trennungen ab, d k, ob diese im gröberen oder im feineren Bereich
erfolgen. Bei gröberen Trennungen wird man mit einer Umlenkung von 45" auskommen, während bei mittelfeinen
Trennungen die Umlenkung wenigstens 60" und bei sehr feinen Trennungen wenigstens 90° betragen sollte.
Ebenso wie bei den bekannten Querstromsichtverfahren ist es auch bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
möglich und zweckmäßig, den die feineren Gutteilchen mitnehmenden Sichtststrom in mehrere Anteile, nämlich
eine innere und mehrere äußere Strömungsschichten
aufzuteilen, aus denen nach getrennter Abführung die einzelnen Feingutfraktionen gewonnen werden. Das
gröbste Gut wird bei der technischen Verwirklichung des Verfahrens La. in einem Grobgutsammelraum
aufgefangen, (sh. z.B. Fig. 1). Die Sichtströmung
braucht nur in der Sichtzone umgelenkt zu sein. Zu Beginn der Umlenkung (bei 2, sh. F i g. 1) wird das zu
sichtende Gut in die Sichtströmung innen eingeführt
Die Sichtung ist eine Fliehkraftsichtung, in der die mit
etwa der Geschwindigkeit der Sichtströmung in diese eintretenden Gutpartikel sich aufgrund ihrer Fliehkraft
relativ zur Strömung radial nach außen bewegen. Bei gleichem Umlenkwinkel der Strömung gelangen die
Gutpartikel umsoweiter nach außen, je größer ihre Eintrittsgeschwindigkeitskomponente in Richtung der
Sichtströmung an der Eintrittsstelle ist Die nach außen gerichtete Partikelbewegung kann erfindungsgemäß
noch dadurch verstärkt werden, daß die Partikel beim
Eintritt in die Strömung eine zusätzliche radiale Anfangsgeschwindigkeit aufweisea Sie bewirkt eine so
Querstromsichtung aufgrund der Trägheitskräfte. Die Gutpartikel müssen eine bestimmte Komponente ihrer
Eintrittsgeschwindigkeit in Richtung der Sichtströmung an der Einführungsstelle haben. Sie muß etwa der
Geschwindigkeit der Sichtströmung an dieser Einfüh- ss rungsstelle entsprechen. Nur dann wirken die durch
diese Geschwindigkeitskomponente bedingte Fliehkraftwirkung und die durch die radiale Komponente
bedingte Trägheitswirkung optimal im gleichen Sinne derart, daß gröbere Partikel bei gleichem Umlenkwin- eo
kel hinreichend weiter nach außen gelangen als feine
partikel Haben z. B. die Gutpartikel beim Eintritt in die Umlenkströmung keine Geschwindigkeitskomponente
in Richtung der Sichtströmung, so werden die feinen Partikel in Umfangsrichtung schneller beschleunigt als es
die groben Partikel. Sie erbalten eine größere Fliehkraft
und gelangen weiter nach außen. Zwar resultiert auch dann noch ein Sichteffekt, jedoch ist er wesentlich
weniger selektiv als bei vorheriger Beschleunigung der Gutpartikel in Richtung der Sichtströmung auf deren
Geschwindigkeit
Wenn die Geschwindigkeitskomponente der Gutpartikel in Richtung der Sichtströmung der Geschwindigkeit
der Sichtströmung an der Eintrittsstelle gleicht, tritt der Sichteffekt bereits bei geringen Umlenkungen der
Strömung auf. Erfindungsgemäß ist es aber zweckmäßig, Umlenkungen der Strömung vorzugsweise um
wenigstens 60 bzw. 90" vorzunehmen. Die Umlenkung an der inneren Begrenzungswand muß störungsfrei, d. h.
ohne Ablösung erfolgen. Wesentlich ist daß eine hinreichende Druckdifferenz zwischen Zu- und Abströmung
eingestellt wird, damit auch die von den Gutpartikeln auf die Strömung ausgeübten zentrifugalen
Kräfte überwunden werden. Ferner können vom Eintritt her Turbulenzen in die Strömung eingebracht
und angefacht werden, deren Vermischungsbereich mit der Länge der Strömung anwächst Diesen Turbulenzen
folgen zwar nur die feinsten Partikel von wenigen um Größe. Da das erfindungsgemäße Verfahren aber
gerade dazu dienen soll, Sichtungen im allerfeinsten Bereich, also z. B. bei 3 bis 5 um Trenngrenze in Luft
vorzunehmen, müssen die turbulenten Vermischungswege der Gutpartikel klein sein im Verhältnis zur Dicke
der Strtmungsschichten oder zur Weite der Abströmkanäle,
durch die die Strömungsschichten mit den einzelnen Fraktionen abgezogen werden. Durch diese
Bedingung ist die Strömungslange begrenzt Man kann entweder eine Umlenkung um einen größeren Winkel
bei kleinerem Radius der Umlenkung oder eine Umlenkung um einen kleineren Winkel bei größerem
Radius vornehmen. Es zeigt sich, daß trennscharfe Sichtungen bei bis jetzt noch nicht erreichten Trenngrenzen
von wenigen μτη bei Umlenkungen möglich sind, die zwischen 90 und IiKr gewählt werden können.
Auch eine über 180° hinausgehende Umlenkung ist erfindungsgemäß möglich und kann für manche
Anwendungen zweckmäßig sein. Bei großem Krümmungsradius der Umlenkung kämen auch kleinere
Umlenkwinkel bis herab zu 45" für größere Trennungen in Frage. Maßgeblich für die Trenngrenze ist vor allem
die Umfangsgeschwindigkeit Sie wird für die feinsten Trennungen im gasförmigen Strömungsmittel in der
innersten Strömungsschicht je nach Gutdichte und Trenngrenze zwischen 25 m/sec und 300 m/sec eingestellt
Grundsätzlich sind auch höhere Umfangsgeschwindigkeiten möglich, jedoch erhöht sich dann der
Aufwand, so daß die Anwendung nur bei extremen Anforderungen an die Gutfeinheit sinnvoll ist
Die Umlenkung an der inneren Umlenkwand hat den großen strömungstechnischen Vorteil, daß sich die
Strömung aufgrund des radialen Gradienten an die Wand auch anlegt Dadurch wird im Vergleich zur
rotationssymmetrischen Fliehkraftsichtung — mit allseits nach innen gerichteter und dann axialer Abführung
durch eine zentrale öffnung (Spiralwindsichtung) — Energie gespart
Die Krümmung der inneren Umlenkwand kann kreisförmig sein. Dies ist aber keine notwendige
Bedingung für die erfindungsgemäße Funktion des Verfahrens. Vielmehr gibt es für den Einzelfall eine
strömungstechnische Optimalform, die von der kreisförmigen
Krümmung abweicht, deren Ermittlung aber
aufwendig ist Notwendig ist daß die innerste Stromlinie von der Guteinführungssielle bis zum Abzug der
feinsten Fraktion längs einer inneren Begrenzungswand geführt wird. Ihr Krümmungsradius kann sich längs der
Strömung ändern. Wenn immer die Strömung an der
inneren Umlenkwand anliegt, wird der erfindungsgemäße
Effekt erzielt, daß die Gutpartikel sich relativ zu den Stromlinien nach außen bewegen. Eine Gutanreicherung
einer bestimmten Fraktion wie beim Trennkorn s des ro'ationssymmetrischen Spiralsichters tritt nicht ein,
weil die Gutfraktionen ohne irgendeinen Anstau zwischen der inneren Umlenkwand und der inneren
Schneide bzw. zwischen den Schneiden der Abführkanäle von der Strömung ausgetragen werden. Während bei to
der rotationssymmetrischen Spiralströmung ein Mittelpunkt der Strömung definiert ist, kann man bei der
erfindungsgemäßen Sichtströmung nur von einem bestimmten Krümmungsmittelpunkt sprechen, wenn die
innere Umlenkwand kreisförmig gekrümmt ist. In allen IS anderen Fällen gibt es keinen einzigen Krümmungsmittelpunkt
und folglich keinen bestimmten Mittelpunkt
Die nach außen sich erstreckende »radialen« Entfernungen der Stromlinien, Schneiden usw. sind in
diesem Fall als Abstände von der inneren Umlenkwand definiert
Eine scharfe Trennung ist zu erreichen, wenn alle Gutteilchen gleicher Größe annähernd gleiche Eintrittsgeschwindigkeit haben. Je nach der Art des Guteintrages
gelingt es mehr oder weniger genau, daß auch sämtliche Gutpartikel unterschiedlicher Größe die
gleiche Eintrittsgeschwindigkeit erhalten. Dies ist bei einem Eintrag mit einem Förderband, insbesondere bei
einen Förderband, das von einem mit gleicher Geschwindigkeit laufenden Förderband überdeckt ist,
wobei die beiden Förderbänder zwischen sich das Aufgabegut mitnehmen, und auch bei dem Eintrag mit
einem Schleuderteller, insbesondere einem konkaven Schleuderteller, erfahrungsgemäß gut zu erreichen.
Bei Einhaltung der erfindungsgemäßen Eintnttsbedingungen
ist die Sichtung außerordentlich selektiv, d. h, auch bei geringen Unterschieden im Durchmesser
der Gutpartikel fächern deren Bewegungsbahnen weit auseinander und können dann mit den Schneiden
trennscharf voneinander getrennt werden.
In der folgenden Erläuterung wird auf die in der beigefügten Zeichnung dargestellten verschiedenen
Ausführungsformen erfindungsgemäßer Sichter unmittelbar Bezug genommen, wobei die F i g. 1 bis 5
sogenannte ebene Sichter und die Fig.6 und 7 sog.
rotationssymmetrische Sichter, bei denen die Sichtzone, der Auffangbehälter sowie die Eintrittsstelle für das Gut
und die Aufgabevorrichtung rotationssymmetrisch ausgebildet sind. Die Sichter haben einen Strömungskanal
zur Führung der Sichtströmung, auf dessen einer so Seit" eine Gutaufgabeeinrichtung für das seitliche oder
quergerichtete Einführen des zu sichtenden Gutes in dünner Schicht und auf dessen der Guteinführstelle
gegenüberliegender Seite die Kanalwandung für den Austritt von Grobgut eine Grobgutaustrittsöffnung hat
Mit einer den Grobguttrajektorien entgegenstehenden Schneide ist die Grobgutaustrittsöffnung stromabwärts
begrenzt An diese schließt sich außerhalb der Schneide ein Grobgutauffangbehälter 9 an. Der Strömungskanal
ist zwischen der Guteinführstelle 2 und der Schneide 5 über einen Winkefbereich von wenigstens 45° gekrümmt
ausgebildet Die Gutaufgabeeinrichtung ist auf der nach innen gekrümmten (konkaven) Seite vorgesehen,
um von dort her das zu sichtende Gut in die Sichtströmung einzuführen.
Als Sichtzone 7 wird der Bereich der Sichtströmung bezeichnet, der sich bis zur äußeren Schneide 5 der
äußeren Strömungsschicht erstreckt Das in die Sichtzone eingeführte Strömungsmittel strömt innerhalb
der äußeren Schneide ab. Die Grenze zwischen dieser Sichtzone und dem Grobgutauffangbehälter 9
bzw. dem durch dielen begrenzten abgeschlossenen Strömungsraum, in dem das Grobgut aufgefangen wird,
wird alt Sichtzonengrenze 8 bezeichnet Das Grobgut fliegt durch diese offene Sichtzonengrenze.
Störungen der Sichtung können dadurch auftreten, daß bereits abgeschiedene Grol-gutpartikel wieder in
die feinen Fraktionen gelangen, firfindungsgemäß wird
dies dadurch vermieden, daß die Bewegung der abgeschiedenen Grobgutpartikel im Grobgutauffangbehälter
durch eine an die Sichtzonengrenze angrenzende sorgfältig geführte äußere Strömung so gelenkt wird,
daß diese Partikel nicht durch die Sichtzonengrenze zurück in die umgelenkte Sichtströmung gelangen
können. Die äußere Strömung im Grobgutsammelraum ist Teil einer kreisenden Strömung, deren Krümmung
der Krümmung der Sichtströmung entgegengesetzt ist. Eine solche Sekundärströmung wird durch die turbulente
Vermischung an der Sichtzonengrenze ohnedies ausgelöst Sie kann daran schuld sein, daß die
abgeschiedenen Grobgutpartikel wieder in die Sicbtzone zurückgelangen, wenn die Strömung in der
Grobgutabführeinrichtung nicht erfindungsgemäß eingestellt wird. Es ist nun überraschend gefunden worden,
daß ein wirkungsvolles Mittel zur Vermeidung des Rücktransportes abgeschiedenen Gutes darin besteht,
daß eine kreisende Strömung im Grobgutsammelraum bewußt aufrechterhalten wird, wobei diese Strömung
einen inneren geschlossenen Wirbelkern, sh. Stromlinien 10. und einen äußeren Teil, sh. Stromlinien 11, hat,
der nur einen Teil des Grobgutsammelraums durchströmt Dieser äußere Strömungsteil wird in etwa
gleicher Strömungsrichtung wie die Sichtströmung über einen Einiaßkänsi ti neben der Sichizönengrenze und
parallel zu ihr in den Grobgutauffangbehälter eingeführt Er strömt dann zwischen Wirbelkern und
Sichtzonengrenze an dieser entlang, wobei er sich nur teilweise mit der Sichtströmung turbulent vermischt
strömt dann weiter an der unteren Wand 13 des Grobgutsammelbehälters entlang und tritt außen am
Grobgutauffangbehälter, vorzugsweise entgegengesetzt zu seiner Eintrittsrichtung, durch einen Auslaßkanal
14 wieder aus dem Grobgutauffangbehälter aus. Der Wirbelkern wird von diesem äußeren Teil der im
Grobgutsammelraum kreisenden Strömung mitgenommen. Zwischen dem Austritt und dem Eintritt des
äußeren Teiles der Strömung legt sich der Wirbelkern tn die gekrümmte obere Wand 15 des Grobgutauffangbehalters
9 aa Diese wird erfindungsgemäß so gestaltet, daß an ihr die Umlenkung des Wirbelkerns erfolgt und
daß dabei nach außen geschleuderte Gutpartikel an die Wand gelangen und nicht in Richtung zur Sichtzone
geschleudert werden. Im Bereich der Sichtzone erfolgt
die Strömung im Grobgutauffangbehälter sowohl im äußeren Teil als auch im Wirbelkern etwa parallel zur
Sichtzonengrenze, die erfindungsgemäß nach außen gekrümmt oder höchstens geradlinig erfolgt so daß
keine Grobgutpartikel in die Sichtzone zurückgeschleudert werden können. Der aus dem Grobgutsammelraum
abgeführte Teil der kreisenden Strömung enthält im allgemeinen noch Grobgut Dieses wird dann vorzugsweise
in einem Zyklon abgeschieden. Der grobgutf reie
StrömungsmtttelteU kann dann, wie beschrieben, durch
den Einlaßkanal 12 wieder neben der Sichtzonengrenze in den Grogutauffangbehälter 9 eingeführt werden.
Wand 16 des Grobgutauffangbehälter 9 wird so weit von der Sichtzonengrenze entfernt vorgesehen, daß an
ihr zurückprallende grobe Partikel nicht in die Sichtzone gelangen können, das heißt, die Sichtzonengrenze
ist mindestens um den Flugweg der gröbsten rückprallenden Partikel von der äußeren Begrenzung
des Grobguts('!inmelraumes entfernt Damit dieser
Flugweg klein gehalten wird, wird die äußere Wand des Grobgutauffangbehälters, wie bekannt, zweckmäßig aus
einem die kinetische Energie der groben Gutpartikel abdämpfenden Material ausgeführt, z. B. in Form eines
hängenden Tuchs, insbesondere Gummituchs 17.
Handelt es sich um die Sichtung feinstkörnigen Gutes,
dessen gröbste Partikel nur einen kurzen Rückprallweg von größenordnungsmäßig 10 cm haben (bei 100 m/sec
Eintrittsgeschwindigkeit in Luft je nach Dichte ca. 10 bis
30 μπι maximale Partikelgröße, bei 10 m/sec ca. 20 bis
60 ,um maximale Partikelgröße), so kann, wie in A b b. 2
dargestellt ist, der Grobgutauffangbehälter 9 in seinem ganzen Querschnitt und damit in seiner ganzen radialen
Ausdehnung von der in Richtung der Sichtzonengrenze 8 verlaufenden äußeren Strömung durchströmt werden,
die grobgutfrei durch den Einlaßkanal 12 zugeführt wird
und das Grobgut nach unten durch einen Auslaßkanal 14' austrägt Ihre Geschwindigkeit gleicht vorzugsweise
annähernd der Geschwindigkeit der Sichtströmung an der Sichtzonengrenze. Dann werden turbulente Vermischungen
an der Sichtzonengrenze 8 und Sekundärströmungen im Grobgutauffangbehälter 9 ganz vermieden.
Das Strömungsmittel wird durch Kanäle 18 der Sichtzone zugeführt, wobei dessen Geschwindigkeit in
Abhängigkeit vom Radius eingestellt wird. Hierbei und durch entsprechende Geschwindigkeitseinstellung bei
der Abführung des Strömungsmittels durch Auslaßkanäle 19 ist erfindungsgemäß eine stabile Strömung
einzustellen. D. K, die Umfangsgeschwindigkeit der Strömung darf mit dem Radius nicht so stark abnehmen,
daß Sekundärwirbel entstehen. Zweckmäßig wird in der innersten Strömungsschicht Konstanz der Umfangsgeschwindigkeit
über dem Radius eingestellt, während in den äußeren Strömungsschichten die Umfangsgeschwindigkeit
mit dem Radius abnimmt
Eine störungsfreie Umlenkung läßt sich günstig dadurch erreichen, daß die Strömung in der Sichtzone
beschleunigt wird. Dabei hat sich als zweckmäßig herausgestellt, daß die Sichtzonengrenze im ersten Teil
der Sichtzone etwa geradlinig verläuft, sh. F i g. 3. Der
erste Teil der Sichtzone liegt zwischen der äußeren Einführungsfläche 20 des zu sichtenden Guts und einer
Radialebene 21, die eine Umlenkung der Strömung an der inneren Umlenkwand 1 um 90° entspricht Bei dieser
Strömungsführung ist die Sichtströmung im ersten Teil der Sichtzone in ihren äußeren Schichten weniger stark
umgelenkt und dafür stark beschleunigt Die innerste Strömungsschicht, die über den Kanal 18/ eintritt, wird
im ersten Teil der Sichtzone mit annilhernd konstanter Geschwindigkeit oder geringer Beschleunigung um 90°
umgelenkt Im zweiten Teil der Sichtzone, der sich
anschließend bis zu den Schneiden erstreckt, wird die Sichtströmung zweckmäßig im Mitteil beschleunigt Die
Strömungsmengen in den Abführkamälen 19 werden auch bei veränderter Schneideinsteiliang so eingestellt,
daß die Strömung in der Sichtzone an keiner Stelle eine Verzögerung erfährt, die Strömungsschwankungen und
Wirbelbildung verursachen kann. Es; hat sich gezeigt,
daß bei Erfüllung dieser Merkmale für die Sirömungsführung,
im ersten und zweiten Teil der Sichtzone eine besonders scharfe Trennung gelingt, wenn die Umlenkung
zwischen 100° und 550° erfolgt. Im ersten Teil der
Strömung wird durch die Verengung der Sichtströmung die turbulente Vermischung der Strömungsschichten auf
sehr kleine Abmessungen begrenzt Dieser Vorteil wirkt $ sich auch im zweiten Teil bei nicht zu großer
Umlenkung und geeigneter Schneidenstellung noch günstig aus.
Das erfindungsgemäße Sichtverfahren hat den Vorteil, daß das Gut in einem Durchgang durch die
Sichtzone in eine größere Zahl von Fraktionen getrennt werden kann. Hierzu sind entsprechend viele Schneiden
3, 4, 5 und Feingutabführkanäle 19 erforderlich. Es ist dann möglich, eine äußere Umluft- oder Krcislaufströmung
einzurichten, wobei die durch die Feingutabföhr-
IS kanäle 19 abgeführten Fraktionen vorzugsweise mit
Zyklonen aus dem Strömungsmittel ausgeschieden uici dieses durch Sichtgaseinlaßkanäle 18 der Sichtzone
wieder zugeführt wird. In Fig.4 ist eine solche Ausbildung eines ertindungsgemä&en Sichters dargcstellt
Sofern die feinste Fraktion einen zu großen Anteil unter etwa ΙΟμιη Partikelgröße enthält, die sich in
einem Zyklon nicht vollständig abscheiden läßt wird man sie vorzugsweise in einem Filter 22 abscheiden. Die
gröberen Fraktionen können in Zyklonen 23 abgeschieden werden. Entsprechend der durch das Filter 22
abgeführten Strömungsmittelmenge kann durch einen Sichtgaskanal 18/ Strömungsmittel von außen eingeführt
werden. Das aus den Abscheidezyklonen 23 austretende Strömungsmittel wird im äußeren Kreislauf
über zwei äußere Sichtgaseinführkanäle 18a der Sichtzone wieder zugeführt Hierbei ist es auch möglich,
die verschiedenen Strömungsmittelströme vorher zu vereinigen und gemeinsam über einen Kanal 18 dem
Strömungskanal bzw. der Sichtzone zuzuführen. Die gröbste Fraktion wird im Grobgutauffangbehälter 9
aufgefangen und aus ihm zum Teil durch eine Zellenradschleuse 24 und ram Tci! durch der. kreisenden
Luftstrom durch den Auslaßkanal 14 ausgetragen und in einem Zyklon 25 abgeschieden. Das grobgutfreie
Strömungsmittel wird über einen Einlaßkanal 12 wieder in den Grobgutauffangbehälter 9 neben de: Sichtzonengrenze
eingegeben. Die Trennwand zwischen dem Kanal 12 und dem Kanal 18 kann auch entfallen, wobei
der äußere Teil der zugeführten gutfreien Strömung in den Grobgutauffangbehälter bzw. den Grobgutsammelraum
und der innere in den Strömungskanal bzw. der Sichtzone strömt
Bei dem Sichter gemäß F i g. 3 erfolgt die Zuführung des zu sichtenden Guts in spitzem Winkel zur
Sichtströmung. Das Gut hat noch eine radiale Geschwindigkeitskomponente. Dieses ist besonders
vorteilhaft, wenn sehr niedrige Trenngrenzen eingehalten werden sollen.
Der Sichter gemäß Fig.4 hat eine pneumatische Aufgabevorrichtung für das Gut Es fließt aus einem Aufgabebehälter 25 in den rückwärtigen Einlaß 26 der Gutaufgabeeinrichtung in die es eintragende Strömung. Die Gutzuteilung kann auf verschiedene hier nicht dargestellte Weise verwirklicht werden. Die Aufteilung des Sichtgutes in viele Fraktionen bietet die Möglichkeit eine Fraktion im Kreislauf dem Aufgabegut wieder beizumischen. Dieses ist in Fig.4 für die zweitfeinste Fraktion dargestellt, die durch einen Feingutabführkanal 19* abgezogen wird, wobei die Trägerströmang, wie
Der Sichter gemäß Fig.4 hat eine pneumatische Aufgabevorrichtung für das Gut Es fließt aus einem Aufgabebehälter 25 in den rückwärtigen Einlaß 26 der Gutaufgabeeinrichtung in die es eintragende Strömung. Die Gutzuteilung kann auf verschiedene hier nicht dargestellte Weise verwirklicht werden. Die Aufteilung des Sichtgutes in viele Fraktionen bietet die Möglichkeit eine Fraktion im Kreislauf dem Aufgabegut wieder beizumischen. Dieses ist in Fig.4 für die zweitfeinste Fraktion dargestellt, die durch einen Feingutabführkanal 19* abgezogen wird, wobei die Trägerströmang, wie
es F i g. 4 zeigt, zugleich zur Einführung dss Aufgabegutes
dienen kann. Zwischen dem rückwärtigen Einlaß 26 der pneumatischen Gutaufgabeeinrichtung und der Zuführung
des Gutes in die Sichtzone an der Guteintrittsstelle
2 muß eine hinreichend lange Beschleunigungsstrecke 27 vorgeseiic-n sein, damit die gröbsten Gutpartikel eine
der Strömungsgeschwindigkeit in der Sichtzone gleichende Eintrittsgeschwindigkeit erhalten können.
Um die Reibung zwischen Strömungsmittel und Gut an der inneren Segrenzungswand herabzusetzen und
jede Störung der Grenzschicht auszuschalten, kann, wie F i g. 5 zeigt, die innere Umlenkwand mit der Umfangsgeschwindigkeit
der innersten Strömungsschicht in Rotation versetzt werden.
Die in den F i g. 1 bis 4 schematisch dargestellten Verwirklichungsmöglichkeiten eines erfindungsgemäßen
Sichters gelten grundsätzlich für eine sog. ebene Anordnung, bei der der Strömungskanal im allgemeinen
einen etwa rechteckigen Querschnitt hat und für eine rotationssymmetrische Anordnung, bei der der Strömungskanal
im allgemeinen einen kreisringförmigen
Strömungsschichten parallel zur Zeichenebene. Bei der rotationssyn-iTietrischen Anordnung stellen die Abbildüngen
Meridianebenen dar.
In F i g. 6 ist die eine Hälfte einer rotationssymmetrischen Anordnung gezeigt Das Gut wird von einem um
eine Drehachse 28 rotierenden Schleuderteller 29 an der Guteintragsstelle 2 in die Sichtzone 7 eingeführt Es ist
dabei eine Anordnung gewählt, bei der die Gutgeschwindigkeit eine Radialkomponente besitzt Die
Einführung des Gutes mit einem rotierenden Schleudertoller läßt sich auch so bewerkstelligen, daß die
Eintrittsgeschwindigkeit des Gutes in Richtung der χ Umfangsgeschwindigkeit der Strömung liegt Alle
übrigen Merkmale lassen sich in analoger Weise verwirklichen, wie bei den ebenen Anordnungen. Die
Merkmale der Anordnungen gemäß den Fig. ί bis 4 lassen sich auf das rotationssymmetrirche System
übertragen. In F i g. 6 sind noch die Sichtzonengrenze 8, ein Grobgutauffangbeh<er 9 und die Zuführung der
grobgutfreien Strömung in den Grobgutauffangbehälter durch einen Einlaßkanal 12 angegeben und die etwa der·
äußeren Strömungsanteil im Grobgutauffangbehälter und den inneren Wirbelkanal 10 trennende Stromlinie
Hj sowie eine Stromlinie 11 des äußeren Strömungsanteils schematisch eingezeichnet
Bei dem Sichter gemäß Fig.6 steht die innere
Begrenzungswand 1 fest Es ist auch möglich, diese innere Begrenzungswand mit dem der Guteinfühmng
dienenden Schleuderteller 29 zu verbinden. Dies ist in F i g. 7 gezeigt Der Schleuderteller 29 geht an seinem
Umfang in die innere uCgrcftzüngsvr'snd ■ ober. Alle
übrigen Merkmale der Erfindung sind anwendbar.
Die äußere Einführfläche 20 des Gutes ist bei der rotationssymmetrischen Anordnung eine Kegelfläche.
Der erste Teil der Sichtzone ist von der Ebene 21 (Radialebene in Bezug auf die Strömungsumlenkung)
begrenzt Sie steht senkrecht auf der Drehachse 28 des rotationssymmetrischen Sichters.
Der Schleuderteller wird zweckmäßig in bekannter Weise so ausgeführt, daß die vom Sichtgut berührte
Wand 30 wenigstens im äußeren Bereich die Form einer konkavkegeligen und konkavgekrümmten Rotationsfläehe
hat und in geringem Abstand von einem bis zum Guteintragsteller reichenden Deckel 31 überdeckt ist
Claims (19)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Fliehkraftsichtung eines stetigen Mengenstroms von kömigem
Gut in wenigstens zwei Fraktionen bei Trenngrenzen zwischen etwa 1 um und 300 um in einem
gasförmigen Strömungsmittel und zwischen 10 um und 3 mm in einem flüssigen Strömungsmittel in
einer in der Sichtzone umgelenkten Strömung bei auf die radiale Dickeneistreckung der Sichtströmung bezogenen Reynoldszahlen von ca. 2000 bis
über 106, bei welchem Verfahren nach Auffächerung des Gutstroms durch die Fliehkraft die Feingutfraktion(en)
mit der abströmenden Sichtströmung ausgetragen und die aus der Sichtströmung ausgeschleuderte
Grobgutfraktion getrennt abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dsß die
im wesencikhen parallel zu einer inneren gekrümmten Um!cnirwar.d verlaufende Sichtströmung innen
an dieser Umlenkwand längs eines inneren Umlenkwinkels von etwa 45° bis über 180° störungsfrei
anliegt und außen, von keiner Wand geführt, an eine Strömungsmittelgleiche äußere Strömung angrenzt,
deren Geschwindigkeit der Geschwindigkeit der Sichtströmung an der Sichtzonengrenze annähernd
gleicht, daß der Gutstrom in einer dünnen Schicht im Bereich des Beginns der Krümmung der inneren
Umlenkwand innen mit einer Geschwindigkeitskomponenf? in Richtung der Sichtströmung von
etwa der Geschwindigkeit der Sichtrömung an dieser Einführungssteile in dW Sichtströmung eingeführt
wird, und daß &e Grobgutfraktion mit der
äußeren Strömung abgeführt v> id.
Z Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mittelfeinen Trenngrenzen die
Umlenkung der Sichtströmung wenigstens 60° beträgt
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei feinen Trenngrenzen die Umlenkung
der Sichtströmung wenigstens 90° beträgt
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Umlenkung
aus der Sichtzone abströmende Sichtströmung in eine innere und eine oder mehrere äußere
Strömungsschichten aufgeteilt mit den darin enthaltenen feinen Gutpartikeln getrennt abgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
daß das Strömungsmittel der Sichtströmung durch mehrere Kanäle der Sichtzone zugeführt
und durch die Wahl der Geschwindigkeiten und Mengen der zu- und abströmenden Sichtströmungsschichten
eine von innen nach außen abnehmende Strömungsgeschwindigkeit in der Sichtzone eingestellt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ersten Teil
der Sichtzone, der sich von der äußeren Einführungsfläche der Gutpartikel bis zu einer Radialebene
erstreckt die einer Umlenkung um etwa 90° entspricht die Sichtströmung in ihren äußeren
Schichten beschleunigt und weniger stark um die innersten Strömungsschicht umgelenkt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß die Sichtströmung in einem zweiten
Teil der Sichtzone, die sich an deren ersten Teil anschließt und bis zu deren Ende reicht, beschleunigt
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn-
zeichnet, daß bei sehr feinen Trenngrenzen die innerste Schicht der Sichtströmung in der Sichtzone
um 120 bis 150° umgelenkt wird.
9„ Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet daß bei Trennungen um 5 um lind darunter in gasförmigem Strömungsmittel
die Strömungsgeschwindigkeit der innersten umgelenkten Strömungsschicht je nach Gutdichte und
Trennung zwischen 25 m/sec und 300 m/sec eingestellt
wird.
10- Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fraktion zur
Erhöhung der Trennschärfe zwischen den beiden Nachbarfraktionen im Kreislauf dem Aufgabegui
wieder beigemischt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet daß die innere Begrenzungswand der Sichtzone, vorzugsweise mit der
Umfangsgeschwindigkeit der innersten Strömungsschicht rotiert wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet daß das Gut pneumatisch oder hydraulisch in die Sichtströmung eingeführt
wird.
13. Verfahret* nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gut mit einem Förderband in die Sichtströmung eingeführt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet daß ein zur Sichtzone
offener Grobgutsammelraum vorgesehen ist in dem eine entgegengesetzt zur Krümmung der Sichtströmung kreisende Strömung mit einem geschlossenen
Wirbelkern aufrechterhalten wird, die einen zwischen Wirbelkern und Sichtströmung verlaufenden
und nur einen Teil des Grobgutsammelraums durchströmenden äußeren Teil hat der, vorzugsweise
mit Grobgut aus dem Grobgutsammelraum abgeführt und grobgutfrei paraiiel zur Sichtstromgrenze
wieder in ihn eingeführt und als äußere Strömung an der Sichtstromgrenze entlang geführt
wird.
15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem
Strömungskanal zur Führung der Sichtströmung, auf dessen einer Seite am Anfang der Sichtzone eine
Gutaufgabeeinrichtung für die Zuführung des Gutstroms in -diner dünnen Schicht und in Richtung
der Sichtströmung mündet und auf dessen anderer Seite eine über die Länge der Sichtzone sich
erstreckende Grobgutauslaßöffnung vorgesehen ist an deren Anfang ein etwa parallel zum Strömungskanal gerichteter und unmittelbar benachbarter
Einlaßkanal für die äußere Strömung ausmündet und an deren Ende eine den Strömungslinien entgegenstehende
Schneide angeordnet ist dadurch gekennzeichnet daß der Strömungskanal auf der Seite der
Gutaufgabeeinrichtung (29) und unmittelbar anschließend an diese eine über einen Winkelbereich
von etwa 45° bis Ober 180° stetig nach außen gekrümmt ausgebildete Umlenkwand (1) zur Anlage
der Sichtströmung aufweist
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet daß der Strömungskanal einen etwa
rechteckigen Querschnitt hat auf dessen der Gutauf gabeeinrich lung (29) gegenüberliegenden
Seite der Grobgutauffangbehälter (9) vorgesehen ist
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet daß der Stromungskanal einen
kreisringförmigen Querschnitt hat, in dessen Innenraum
die Gutaufgabevorrichtung mit einem koaxialen Schleuderteller (29) und auf dessen Außenseite
koaxial der Grobgutauffangbehälter (9) vorgesehen ist
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Umlenkwand (1) des
Strömungskanals um eine zur Kanälachse quergerichtete Achse drehbar ausgebildet ist
19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Umlenkwand (1) des
Strömungskanals am Außenumfang des Schleudertellers angebracht ist
10
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Free format text: RUMPF, HANS, PROF. DR.-ING., 7500 KARLSRUHE, DE LESCHONSKI, KURT, PROF. DR.-ING., 3392 CLAUSTHAL, DE MALY, KARL, DIPL.-PHYS., 7500 KARLSRUHE, DE |
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