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DE2538164B2 - Rundballenpresse für Heu und anderes faseriges Erntegut mit einer Spannvorrichtung für die den Ballen formenden umlaufbaren Bänder - Google Patents

Rundballenpresse für Heu und anderes faseriges Erntegut mit einer Spannvorrichtung für die den Ballen formenden umlaufbaren Bänder

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DE2538164B2
DE2538164B2 DE2538164A DE2538164A DE2538164B2 DE 2538164 B2 DE2538164 B2 DE 2538164B2 DE 2538164 A DE2538164 A DE 2538164A DE 2538164 A DE2538164 A DE 2538164A DE 2538164 B2 DE2538164 B2 DE 2538164B2
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DE
Germany
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bale
belts
round baler
hay
lever arrangement
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DE2538164A
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English (en)
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DE2538164A1 (de
DE2538164C3 (de
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Albert G. Blanton
Fenton L. Kenna Jun.
Carmen S. Phillips
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Navistar Inc
Original Assignee
International Harverster Corp
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Publication date
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Publication of DE2538164B2 publication Critical patent/DE2538164B2/de
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    • A01F15/18Endless belts, rolls or the like
    • A01F2015/186Constructional details of rollers or the bearings of the rollers of the press chamber

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rundballenpresse mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen. Eine derartige Rundballenpresse ist aus der US-PS 37 22 197 bekannt. Bei dieser bekannten Bauart werden die die Ballen formenden Bänder durch eine Spannhebel-Anordnung ständig in einer gestrafften Lage gehalten und durch verschiedene Antriebsrollen in Umlauf gehalten.
Mit der Spannhebel-Anordnung wirkt eine Verschlußeinrichtung zusammen, durch die während der esten Phase der Ballenformung das Heu daran gehindert wird, unter dem Einfluß der ständig umlaufenden Bänder die Ballenformungszone zu verlassen. Die Spannhebel-Anordnung der bekannten Rundballenpresse besitzt eine Mehrzahl auf Abstand zueinander angeordneter, nach unten ragender Finger, welche die Aufgabe haben, einen von zwei Rollen gebildeten Spalt zu überbrücken, durch den dais Heu nach vorn entweichen könnte. Sobald der Ballen seine endgültige Größe erreicht hat, wird die Verschlußeinrichtung aus der Ballenformungszone heraus nach oben bewegt, indem die Spannhebel-Anordnung in eine obere Lage gebracht wird, in der sie keinen Einfluß mehr auf die Ballenform hat
Bei dieser bekannte Rundballenpresse ist es nachteilig, daß eine zusätzliche Verschlußeinrichtung erforder-Hch ist, da die Bänder ständig in Umlauf und in einer gestrafften Lage gehalten werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rundballenpresse der eingangs genannten Bauart zu schaffen, mit der der reibungsschlüssige Mitnahmeeffekt zwischen den Antriebsrollen und den die Ballen formenden Bändern erst bei einer bestimmten Anfangsgröße der Ballen einsetzt, vorher also die Bänder stillstehen, um hierdurch ein Entweichen des eingezogenen Heus zumindest in der Anfangsphase der Ballenformung zu vermeiden, weshalb bei der bekannten Bauart die Verschlußeinrichtung vorgesehen ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmaie gelöst
Die Einführung des Erntegutes unterhalb der anfangs spannungslosen frei durchhängenden Strecke hat den Vorteil, daß sich die Bandspannung in der Anfangsphase der Ballenformung von selbst reguliert Das eingeführte Erntegut drückt gegen den freien Durchhang nach oben, füllt gewissermaßen diesen Durchhang nach oben aus, wobei der Durchhang nach oben ausweichen kann. Erst wenn soviel Erntegut eingeführt worden ist daß sich ein Ballen mit einer bestimmten Anfangsgröße gebildet hat, übt das ständig nachfolgende Erntegut eine zunehmende Spannung auf die Bänder aus, bis die Bänder so straff gespannt sind, daß sie von den ständig umlaufenden Antriebsrollen reibungsschlüssig mitgenommen werden.
Dadurch, daß in der Anfangsphase die Bänder nicht umlaufen sondern stillstehen, kann das anfangs eingeführte Heu auch nicht durch die Bänder nach vorn ausgeworfen werden; es bleibt vielmehr in einer durch den nach oben ausweichenden Durchhang der Bänder gebildeten blasenförmigen Höhlung. Hat diese Höhlung durch das nachströmende Erntegut eine bestimmte Größe erreicht, ist der spannungslose Zustand der Bänder beendet, d. h. die Bänder straffen sich und kommen in reibungsschlüssigen Kontakt mit den Antriebsrollen, wodurch sie von nun an umlaufen und den Ballen aufwickeln.
Durch die anfangs stillstehenden Bänder ergibt sich der weitere Vorteil, daß der Kern des Ballens etwas weniger dicht ist als die in der zweiten Phase bei umlaufenden Bändern aufgewickelten Schichten. Rundballen mit lockerem Kern sind im Vergleich zu Ballen, die nach den bekannten Verfahren gepreßt werden, weniger dem Verderb ausgesetzt.
Ein in der Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel der Rundballenpresse nach der Erfindung ist in den Zeichnungen wiedergegeben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Rundballenpresse nach der Erfindung in einer perspektivischen Darstellung;
Fig.2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, entlang der Längsmittellinie der Rundballenpresse nach F i g. 1;
F i g. 3 eine Draufsicht auf den unteren Bereich der Ballenformungszone entlang der Linie 3-3 in F i g. 2;
F i g. 4 eine Teilansicht auf das Anschlagsystem der
b5 Spannhebel-Anordnung nach der Erfindung;
F i g. 5 eine Draufsicht auf die Anhängevorrichtung der Rundballenpresse an einen Schlepper mit der Antriebsverbindung zur Zapfwelle;
Fig.6 eine schematische Seitenansicht auf die Rundballenpresse zu Beginn der Ballenbildung;
Fig.7 eine schematische Seitenansicht auf die Rundballenpresse am Ende der Ballenbildung vor dem Auswerfen des Ballens;
Fig.8 eine schematische Seitenansicht auf die Rundballenpresse nach dem Auswerfen des Ballens.
Die in F i g. 1 wiedergegebene Rundballenpresse besitzt einen starren Rahmen 10 mit sich parallel zu dessen lotrechten Mittelebene erstreckenden Seitenteilen 12 und 14 (Fig.3). Der Rahmen 10 ist für den Transport hinter einem in der Zeichnung nicht dargestellten Schlepper auf Rädern 16 abgestützt und an der Vorderseite mit einer nach vorn zulaufenden Zugdeichsel 20 versehen, an deren vorderem Ende eine Aufhängevorrichtung 18 angebracht ist.
Oberhalb der Seitenteile 12 und 14 des Rahmens 10 ist der eigentliche Aufbau angeordnet, der aus einem fest eingebauten Rahmenwerk 22 und einer an diesem um Schwenkzapfen 26 schwenkbar aufgehäiig'en Heckklappe 24 besteht. Das Rahmenwerk 22 umfaßt zwei sich jeweils von den Seitenteilen 12 bzw. 14 nach oben erstreckende, im wesentlichen C-förmig gebogene Rahmenteile 28 und 30, deren obere Schenkelenden mit den unteren am Rahmen 10 angeordneten Seitenteilen 12 und 14 durch vertikal verlaufende Rahmenstreben 32 und 34 verbunden sind. Gegeneinander sind die Rahmenteile 28 und 30 durch horizontal und quer zur Fahrtrichtung verlaufende Streben 36 und 38 auf Abstand gehalten und versteift.
Die Heckklappe 24 besteht aus zwei im wesentlichen C-förmig gebogenen Rahmenteilen 40 und 42, die gegeneinander, wie in F i g. 2 bei 44,46, 48 angedeutet, durch Querstreben versteift sind. Durch Hydraulikzylinder 50 und 52, die im Rahmenwerk 22 an den gegenüberliegenden Seitenwänden angeordnet sind, läßt sich die Heckklappe 24 um die Schwenkzapfen 26 zum öffnen und Schließen verschwenken. Die von den Rahmenteilen 28 und 30 des Rahmenwerks 22 und von den Rahmenteilen 40 und 42 der Heckklappe umschlossenen Seitenflächen sind auf jeder Seite durch Seitenbleche 53 und 55 ausgefüllt.
Über die Breite des Rahmenwerks 22 und der Heckklappe 24 verteilt sind auf parallelen Abstand zueinander mehrere endlose Bänder 54 zum Formen der Rundballen angeordnet.
Diese Bänder werden durch am Rahmenwerk 22 gelagerte Antriebsrollen 66 und 68 angetrieben und am Umlauf gehalten, wobei sie durch Umlenkrollen 56 und 58 am Rahmenwerk 22, durch weitere Umlenkrollen 60, 62 und 64 an der Heckklappe 24 und durch eine Spannrolle 70 am Rahmenwerk 22 auf Spannung gehalten werden. Die Bänderstrecke 54' zwischen der untersten an der Heckklappe 24 gelagerten Rolle 64 und der am Rahmenwerk 22 gelagerten hinteren Antriebsrolle 66 bildet hierbei einen für die Ballenformungszone charakteristischen Wert.
An der Vorderseite des Rahmens 10 ist in üblicher Weise eine Aufnahmetrommel 72 angelenkt, die das Heu vom Erdboden aufnimmt und mit nach hinten fördert.
Im Anschluß an die Aufnahmetrommel 72 ist ein endloses Längsförderband 74 vorgesehen, das von einer vorderen Antriebsrolle 76 angetrieben wird und eine weiter hinten gelagerte Spannrolle 78 umläuft. Antriebsrolle und Spannrolle sind an den Seitenteilen 12 und 14 des Rahmens 10 gelagert. Das entgegen der Fahrtrichtung laufende obere Trum 80 trägt den Rundballen, während dieser sich durch Abwälzen am oberen Trum bildet, wohingegen das untere Trum 82 in Fahrtrichtung zurück zur Antriebsrolle 76 läuft. Eine Reihe von am Rahmen 10 unter dem oberen Trum 80 gelagerten Hilfsrolien 84, 86 und 88 unterstützen die Förderwirkung des Längsförderbandes 74, während der Rundballen geformt wird. Um das Längsförderband 74 straff zu halten, ist die Spannrolle 78 durch in der Zeichnung nicht dargestellte Federn nach hinten vorgespannt
Innerhalb des von der unteren Antriebsrolle 66 für die Bänder 54 und der Antriebsrolle 76 für das Längsförderband 74 gebildeten annähernd lotrechten Spaltes ist eine sich quer zur Fahrtrichtung erstreckende Preßwalze 90 angeordnet, die den Transport des von der Aufnahmetrommel 72 nach hinten geführten Heus zum Längsförderband 74 unterstützt. Wie F i g. 3 näher zu erkennen gibt, ist die Preßwalze 90 an den Enden zweier um Zapfen 96 schwenkbarer Tragarme 92 und 94 gelagert, an denen nach unten gerichtete Druckfedern 98, 98 angreifen, welche die Tragarme mit der Preßwalze nach unten zu drücken suchen, um auf das an das Längsförderband 74 abgegebene Heu einen Verdichtungsdruck auszuüben. Wie F i g. 2 zu erkennen gibt, wird die Zone für die Ballenformung nach unten durch das obere Trum 80 des Längsförderbandes 74, nach hinten durch die an der Heckklappe gelagerte Umlenkrolle 64, nach oben durch den Abschnitt 54' der Bänder 54 und nach vorn durch die Antriebsrolle 66 sowie durch die Preßwalze 90 begrenzt
Die verschiedenen Förderelemente zum Formen des Ballens mit den dazugehörenden Rollen und Walzen werden von der Schlepper-Zapfwelle angetrieben. Wie F i g. 5 zeigt, geht der Antrieb über zwei durch ein an der Zugdeichsel 20 befestigtes Universalgelenk 104 miteinander verbundenen Wellen 100 und 102, von denen die vordere Welle 100 über ein Universalgelenk 106 mit der Zapfwelle verbindbar ist. Das hintere Ende der Welle 102 ist über ein weiteres Universalgelenk 108 mit einer Rutschkupplung 110 verbunden. Von dort gelangt der Antrieb über ein Umlenkgetriebe 112 an ein Zahnrad 114.
Über einen in Fi g. 2 mit 116 gestrichelt wiedergegebenen endlosen Kettentrieb stehen die Antriebsrollen 66 und 68 für die Bänder 54 sowie die Antriebsrolle 76 für das Längsförderband 74 mit dem Zahnrad 114 in Antriebsverbindung. Die Aufnahmetrommel 72 und die Preßwalze 90 werden hiervon abgeleitete Kettentriebe 118 und 120 angetrieben.
Solange das Innere der Rundballenpresse noch kein Heu zugeführt erhält, sind die Bänder 54 so locker gespannt, daß sie nicht an der Umlaufbewegung der Antriebsrollen 66 und 68 teilnehmen können. Erst wenn sich eine bestimmte Menge Heu angesammelt hat, werden die Bänder 54 gleichzeitig durchgespannt, so daß sie gemeinsam umlaufen können. Hierzu dient eine Spannhebel-Anordnung 122, durch die die Bänder 54 während der Ballenformung in eine gestraffte Lage um den Rundballen gebracht werden. Diese Spannhebel-Anordnung besteht aus zwei fest miteinander verbundenen Spannhebeln 124 und 126, die an ihrem einen Ende um sich zwischen den C-förmig gebogenen Rahmenteilen 28 und 30 erstreckende koaxial angeordnete Schwenkverbindungen 128 und 130 schwenkbar sind und an ihrem anderen Ende jeweils zwei Spannrollen
b5 132 und 134 tragen, die im wesentlichen an ihrer unteren Umfangsfläche von den Bändern 54 umschlungen sind, wie dies F i g. 2 zeigt. An jedem der Spannhebel 124 und 126 greift eine als Spiralfeder ausgebildete, am Rahmen
10 verankerte Zugfeder 136 bzw. 138 an, die den zugehörigen Spannhebel um die Schwenkverbindungen 128 und 130 nach unten zu schwenken sucht.
Die Zugfedern 136 und 138 sind mit ihrem oberen Ende in Zapfen 140 und 142 eingehängt, die seitlich an den Spannhebeln 124 und 126 vorstehen und bogenförmige Ausnehmungen 144 und 146 in den Seitenblechen 53, 53 durchsetzen. Um die Bänder 54 so locker zu spannen, daß sie einen Durchhang besitzen, so daß sie von den Antriebsrollen 66 und 68 nicht mitgenommen werden, sind an den Seitenblechen 53, 53 vertikal verstellbare Anschläge 148 und 150 befestigt, gegen die die Zapfen 140 und 142 zur Anlage gebracht werden.
Im Betrieb werden die in F i g. 5 dargestellten Antriebselemente das Längsförderband 74, die Preßwalze 90 und die Aufnahmetrommel 72 angetrieben. Gleichzeitig werden auch die Antriebsrollen 66 und 68 angetrieben, die jedoch anfangs auf die im Bereich 54' zwischen der Umlenkrolle 64 und der Antriebsrolle 66 locker durchhängenden Bänder 54 keine Antriebswirkung ausüben, solange die Spannhebel-Anordnung 122 mit ihren Zapfen an den Anschlägen 148 und 150 anliegt. Sobald das in Schwaden abgelegte Heu von der Aufnahmetrommel 72 in einer solchen in Fig.6 angedeuteten Menge aufgenommen und über das Längsförderband 74 in den Bereich 54' der Bänder eingebracht worden ist, daß der freie Durchhang der Bänder in diesem Bereich nicht nur aufgehoben, sondern unter allmählicher Auffüllung nach oben ausweicht, wird auf die Bänder 54 eine Spannung ausgeübt, die ausreicht, daß die Antriebsrollen 66 und 68 die Bänder 54 reibungsschlüssig fassen und sie gemeinsam umlaufen lassen. Im Gegensatz zu bekannten Rundballenpressen ist während dieser ersten Phase der Ballenbildung, d. h. bei noch durchhängenden Bändern, keine spezielle
to Vorrichtung erforderlich, die das Heu nach vorn abschließt, da die Bänder in dieser Phase noch nicht umlaufen.
Mit wachsender Ballengröße schwenkt die Spannhebel-Anordnung 122 nach oben und die Heckklappe 24 im wesentlichen nach hinten. Die Zugfedern 136 und 138 bewirken hierbei, daß die Bänder 54 auf den sich bildenden Ballen einen Umschlingungsdruck ausüben. Hat der Rundballen seine endgültige Größe erreicht, werden die Hydraulikzylinder 50 und 52 betätigt, die daraufhin die Heckklappe 24 in ihre in Fig.8 wiedergegebene völlig offene Stellung verschwenken, woraufhin das Längsförderband 74 den fertigen Rundballen auf den Boden auswirft. Danach schwenkt die Spannhebel-Anordnung 122 wieder nach unten und die Heckklappe 24 wird geschlossen, so daß der nächste Ballen geformt werden kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Rundballenpresse für Heu und anderes faseriges Erntegut, das in einer von mehreren gemeinsam umlaufbaren, an Umlenkrollen geführten Bändern zur Ballenformung und von einem hinter der Aufnahmetrommel angeordneten Längsförderband gebildeten Ballenformungszone zu Rund- oder Großballen gewickelt wird, bei der der rückwärtige Teil der Ballenformungszone durch eine nach hinten und oben verschwenkbare, einen Teil der Umlenkrollen tragende Heckklappe begrenzt ist und die Bandspannung der umlaufbaren Bänder durch eine schwenkbar aufgehängte, unter Wirkung elastischer Mittel stehende, Spannrollen tragende Spannhebel-Anordnung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhebel-Anordnung (122) in ihrer untersten Schwenklage durch vertikal verstellbare Anschläge (148, 150) begrenzt ist, in welcher untersten Schwenklage bei ständig umlaufenden Antriebsrollen (66, 68) die umlaufbaren Bänder (54) zwischen der im Einzugsbereich angeordneten Antriebsrolle (66) und einer benachbarten, oberhalb des Längsförderbandes (74) angeordneten Umlenkrolle (64) einen die reibungsschlüssige Mitnahme der Bänder (54) durch die Antriebsrollen (66,68) verhindernden freien Durchhang (54') aufweisen, unterhalb dem das Erntegut einführbar ist
2. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhebel (124, 126) der Spannhebel-Anordnung (122) und Zapfen (140, 142) tragen, die in Ausnehmungen (144, 146) der Seitenbleche (53) seitlich vorstehen, wobei die vertikal verstellbaren Anschläge (148, 150) an der Außenseite der Seitenbleche (53) angeordnet sind.
3. Rundballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Mittel für die Spannhebel-Anordnung (122) als Zündern (136, 138) vorgesehen sind, die mit ihren oberen Enden an den Zapfen (140, 142) eingehängt und mit ihren unteren Enden am Rahmen (10) verankert sind.
DE2538164A 1974-09-16 1975-08-27 Rundballenpresse für Heu und anderes faseriges Erntegut mit einer Spannvorrichtung für die den Balten formenden umlaufbaren Bänder Expired DE2538164C3 (de)

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