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Anlage zu der Patentanmeldung "Vorrichtung zum Einrichten eines Kühlraumes",
Vorrichtung zum Einrichten eines Kühlraumes Die Erffindung betrifft eine Vorrichtung
zum Einrichten eines Kühiraumes, bei der den Kanälen ein in einem Gehäuse aufgestellter
Lu£tkühler, ein Gebläse und eine Zuleitung vorgesetzt sind und eine Rückleitung
nachgeordnet ist, und bei welcher kältedämnende Bodenstücke auf einem Lagerplatz
zu einer Bodenplatte dicht, jedoch lösbar zusammengefügt sind, wobei jedes kältedämmende
Bodenstück in seinem oberen Bereich Kanäle aufweist, in denen im Wechsel Rohre ohne
Löcher und Rohre mit Löchern liegen und wobei sich in jedem Rohr mit Löchern eine
Einlage befindet, und bei der Gehäuse stücke auf der Bodenplatte lösbar stehen und
den Kühlraum als Abdeckung dicht schließen, nach Patentanmeldung P 2 452 191.
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3-13.
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Die Vorrichtung, von der die Erfindung ausgeht, hat den Nachteil,
daß sie keine Möglichkeit bietet, die tiefe Temperatur des Wassers von Bächen und
Flüssen, besonders in höheren Lagen, zum Kühlen auszunutzen. Die Vorrichtung ermöglicht
es auch nicht, die bei kalter Witterung oder in kalten Nächten vorhandene Kälte
zu speichern und bei Bedarf im Kühlraum einzusetzen.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung nach der
Hauptanmeldung so auszugestalten, daß sie die tiefe Temperatur des Wassers von Bächen
und Flüssen zum Kühlen der als Eühlmittel dienenden Luft ausnutzen kann. Die Vorrichtung
nach der Hauptanmeldung ist ferner so auszugestalten, daß die bei kalter Witterung
oder in kalten Nächten vorhandene Kälte gespeichert und zum Kühlen der als Kühlmittel
dienenden Luft verwendet werden kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der Vorrichtung
zum Einrichten eines Kühlraums die Rückleitung, die sich an das Gehäuse anschließt,
eine Fortsetzung im Stutzen
findet, der durch aas zugeordnete kältedämmende
;wandstück verläuft und außerhalb des Kühlraunes endet, daß der Durchgang von der
Rückleitung zum Gehäuse durch einen Schieber verschließbar ist, der im Schieberkasten
geführt wird und mittels einer Stange bewegbar ist, daß zwischen dem Schieber und
dem Gebläse ein hnsatzrohrstück vom Gehäuse abgeht, daß das Ansatzrohrstück ebenfalls
durch das zugeordnete Wandstück verläuft und außerhalb des Kühlraumes endet, daß
ein Wärmeaustauscher außerhalb des Kühlraunes am Stutzen und am hnsatzrohrstück
anschließbar ist, und daß der Särmeaustauscher in einem Kältespeicher lagert.
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Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß die tiefe Temperatur
des Wassers von Bächen und Flüssen besonders in höheren Lagen zum Vorkühlen des
eingelagerten Gutes ausgenutzt werden kann und daß der EnerOiebedarf einesluftkühlers
für diesen Zweck eingespart wird. Dazu trägt auch der Kältespeicher bei, der die
bei kalter Witterung oder in kalten Nächten vorhandene Kälte aufnimmt, speichert
und bei Bedarf an die als Kühlmittel verwendete Luft abgibt. Dieser Kältesp.ejcher
hat den Vorzug, daß er auch als Wärmespeicher verwendbar ist und als solcher die
bei warmer Witterung vorhandene Wärme aufnimmt, speichert und bei Bedarf z.B. an
die durchgeleitete Luft wieder abgibt. Die Vorrichtung nach der Erfindung erlaubt
es somit, zum Beispiel durch Ausnutzung der im 3ach- und Flußwasser und in der Lufthülle
vorhandene Kälte beträchtliche Energiemengen einzusparen, welche sonst für die Erzeugung
von Kälte im Luftkühler aufgewendet werden müßte. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
verbessert somit die Wirtschaftlichkeit der Vorrichtung nach der Hauptanmeldung.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher beschriebene Es zeigt Figb 1 einen unmittelbar unter
den Deckenstücken ausgeführten horizontalen Schnitt durch die Vorrichtung zum Einrichten
eines Kühlraums mit einen außerhalb des Kühlraumes in einem Wasserlauf verlegten
Wärmeaustauscher, Fig. 2 einen unmittelbar unter der Decke ausgeführten horizontalen
Schnitt durch eine Anlage zur Kältespeicherung, Fig. 3 eine Vorrichtung zum Einrichten
eines ECühlraumes und eine Anlage zur Kältespeicherung, die durch zwei kältedämmende
Leitungen miteinander verbunden sind, im horizontalen Schnitt nach den Fig. 1 und
2,
Fig*4 einen wie in Fig. 1 ausgeführten Schnitt durch die Vorrichtung
zum Einrichten eines Kühlraunes mit je einem kältedämmenden Verschluß an Stutzen
und am Ansatzrohrstück, Fig. 5 die Draufsicht zu Fig. 4 ohne Verschlüsse an Stutzen
und Ansatzrohrstück, Fig0 6 die Draufsicht zu Fig. 2 mit kältedsmmenden Verschlüssen
an den Rohrstutzen, Fig. 7 einen vertikalen Schnitt durch die Anlage zur Eältespeicherung
mit einem Wärmeaustauscher, Fig. 8 die Anlage nach Fig. 7 mit zwei Wärmeaustauschern,
Fig. 9 die Draufsicht zu Fig. 1 mit einem vom Stutzen getrennten Wärmeaustauscher,
Fig.10 die Anlage nach Fig.'2 mit einem kältedämmenden Vorraum, Fig.11 die Draufsicht
auf eine Vorrichtung zum Einrichten eines Kühlraumes und auf eine Anlage zur Kältespeicherung
nach Fig. 10, die durch zwei kältedämmende Leitungen miteinander verbunden sind,
Fig12 eine Seitenansicht der Zuleitung, Fig.13 eine Seitenansicht der Rückleitung,
Fig14 die Vorrichtung nach Fig. 5 von vorn, Fig.15 die Anlage nach Fig. 2 von vorn.
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Die Fig. 1, 4, 5, 9 und 14 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
140 zum Einrichten eines Kühlraums 95. Der Kühlraum 95 ist auf der kältedämmenden
Bodenplatte 74 aufgebaut. Nach den Fig. 1 und 4 birgt das Gehäuse 56 ein Gebläse
51 und einen Luft kühler 28 bekannter Art. An das Gehäuse 56 schließt sich die Zuleitung
64 an. Aus der Fig. 12 geht hervor, daß die Seitenwand 96 der Zuleitung 64 Löcher
148 aufweist. Die Rückleitung 65 steht der Zuleitung 64 gegenüber. Nach Fig. 13
besitzt auch die Seitenwand 149 der Rückleitung 65 Löcher 148. Die Rückleitung 65,
die sich an das Gehäuse 56 anschließt, findet eine Fortsetzung im Stutzen 141, der
durch das zugeordnete kältedämmende 'Wandstück 4 verläuft und außerhalb des Kühlraumes
95 endet. Der Durchgang von der Rückleitung
65 zum Gehäuse 56 ist
durch den Schieber 144 versohlieFabar, der im Schieberkasten 143 geführt wird. Das
Einstellen des Schiebers 144 erfolgt durch die Stange 145. Zwischen den Schieber
144 und dem Gebläse 51 geht ein Ansatzrohrstück 142 vom Gehäuse 56 ab. Das fnsatzrohrstück
142 verläuft ebenfalls durch das zugeordnete Wandstück 4 und endet außerhalb des
Kühlraumes 95. Der Stutzen 141 und das Ansatzrohrstück 142 bestehen aus einem kältedännenden
Lateral. nach den Fig. 1, 4, 5, 9 und 14 wird die Vorrichtung 140 durch Gehäusestücke
53 und 57 geschlossen. Beim Gehäusestück 53 sind ein kältedämmendes Deckenstück
5 und die beiden ansto3enden kältedämmenden Wandatücke 3 zu einem Fertigteil vereinigt.
Zum Gehäusestück 57 als Fertigteil gehört außer einem Deckenstück 5 und den zwei
anstoßenden Wandstücken 3 ein kältedämmendes wandstück 4 als Stirnwand oder Rückviana.
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Nach Fig. 1 ist am Stutzen 141 außerhalb des Kühlraumes 95 ein Wärmeaustauscher
146 anschließbar, der mit seiner Hauptlänge in einem flasserlauf 150, z.B. in einem
Bach oder Fluß, liegt. Das Wasser im Wasserlauf 150 hat eine niedrigere Temperatur
als das zu kühlende Gut. Der Wasserlauf 150 wird als Kältespeicher 152 ausgenutzt0
Der Wärmeaustauscher 146 trägt an dem Teilstück, das im Jasserlauf 150 liegt, Kiihlrippen
151. Das andere Ende des Wärmeaustauschers 146 ist am Ansatzrohrstück 142 anschließbar.
Je ein Schlauchstück 134 verbindet ein Endstück des Wärmeaustauschers 146 mit dem
Stutzen 141 bzw. mit dem Ansatzrohrstück 142. Jedes Schlauchstück 134 wird durch
Riemen 133 auf seiner Unterlage bebestigt.
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Zum Beschicken des Kühlraums 95 wird beispielsweise das Gehäusestack
57, das dem Gehäuse 56 abgewandt ist, entfernt. Das zu kühlende Gut wird dann beispielsweise
mit einem Hordenwagen bekannter Art in den Kühlraum 95 eingefahren, der dann durch
Ansetzen des Gehäusestücks 57 wieder geschlossen wird. Im Kühlraum 95 kann stark
angewelktes oder halbdürres Wiesenfutter vorübergehend aufbewahrt werden, den beim
Trocknen auf der Wiese durch regnerische Witterung Verderbnis droht. Sobald trockene,
warme Witterung auftritt, wird das stark angewelkte oder halbdürre VJiesenfutter
ausgelagert und im Freien an der Sonne fertiggetrocknet.
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Zwecks Einsparung von Energie bleibt der Luftkühler 28 bein Vorkühlen
des Futters gemäß Fig. n außer Betrieb, Der Schieber 144
schließt
den Durchgang von der Rückleitung 65 zum Gehäuse ;6. Das Gebläse 51 saugt abgekühlte
Luft aus dem im Wasserlauf 150 liegenden .armeaustauscher 146 an und drückt sie
in die Zuleitung 64 und durch deren Löcher 148 in den Kühlraum 95, wo sie dem eingelagerten
Futter Wärme entzieht und sich dabei erwärmt Die aus der Zuleitung 64 nachströnende
gekühlte Luft drückt die angewärmteluft als Abluft durch Löcher 148 in die Rückleitung
65 und durch den stutzen 'i41 in den Wärmeaustauscher 146, wo die .bl-lft die vom
Futter aufgenommene Wärme wieder abgibt. Der Kreislauf der kühlenden Luft beginnt
dann von neuem.
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Wenn das Du kühlende Gut noch stark atmet und ständig frischer Luft
bedarf, bleibt das dem Stutzen 141 zugeordnete Ende des Wärmeaustauschers 146 nach
Fig. 9 vom Stutzen 141 getrennt. Beim irbeiten des Gebläses 51 gelangt dann Frischluft
in den .iärmeaustauscher 146. Das Gebläse 51 drückt die abgekühlte Frischluft lurch
die Zuleitung 64 in den Kühlraum 95. Die abluft aus dem Kühlraum 95 gelangt durch
die Rückleitung 65 und durch den Stutzen 141 ins Freie. Die gekühlte Luft entzieht
dem zu kühlenden ritter außer Wärme auch Feuchtigkeit und setzt die Trocknung des
futters fort. itenn das zu kühlende Gut die Temperatur des Wasserlaufes 150 erreicht
hat, ist der erste Abschnitt der Vorkühlung beendet.
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Im zweiten Abschnitt der Vorkühlung wird eine Anlage 153 nach den
Fig. 2, 6 und 7 als Kältespeicher 152 genutzt, Die Anlage 153 zur Kaltespeicherung
besteht aus dem wasserdichten, kältedämmenden Gehäuse 154 und einem Wärmeaustauscher
146, welcher in Gehäuse 154 auf Gestellen 156 liegt und als Rohrschlange15«sgebildet
ist. Die beiden Enden des Wärmeaustauschers 146 sind außerhalb des Gehäuses 154
als Rohrstutzen 157 und 158 sichtbar, Aus Fig. 7 geht hervor, daß das Gehäuse 154
fast bis zur Decke mit Wasser 160 bzw. Eis gefüllt ist. Der Wärmeaustauscher 146
befindet sich nach Fig. 7 etwa in der Liitte zwischen Boden und Wasseroberfläche.
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Zwecks Speicherung von Kälte nach Fig. 2 wird das am Rohrstutzen 157
angeordnete Gebläse 159 bei kalter Witterung oder in einer kalten Nacht in Gang
gesetzt. Das Gebläse 159 drückt die kalte Außenluft durch den Wärmeaustauscher 146,
wobei die Kälte an das Wasser bzw. Eis 160 abgegeben wird. Die Luft entweicht durch
den Rohrstutzen 158 ins Freie. Wenn die Temperatur des Wassers bzw0 Eises 160 genügend
tief abgesunken ist oder wenn die Außentemperatur
steigt, werden
die Rohrstutzen 157, 158 nach Fig. 6 mit einem kältedämmenden Verschluß 161 versehen.
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Die Fig0 3 zeigt, wie die Anlage 153 als Kältespeicher genutzt wird.
Die kältedämmende Leitung 162 verbindet den Stutzen 141 mit dem Rohrstutzen 157,
während die kältedämmende Leitung 163 die Verbindung herstellt zwischen aen Ansatzrohrstück
142 und dem Rohrstutzen 158. Wenn die Gebläse 51 und 159 in Betrieb sind, strönt
die angewärmte Ab luft aus den Kühlraum 95 durch die Rückleitung 65 und durch die
kältedämmende Leitung 162 in den Wärmeaustauscher 146 der Anlage 153, wo sie Wärme
abgibt. Die in der Anlage 153 gekühlte Luft gelangt durch die kältedämmende Leitung
163 in das Gehäuse 56, in die Zuleitung 64 und in den Kühlraum 95, wo sie dem zu
kühlenden Gut weitere Wärme entzieht.
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Wenn sich die Temperatur des zu kühlenden Gutes im Kühlraum 95 der
Temperatur in der Anlage 153 angeglichen hat, werden die kältedämmenden Leitungen
162 und 163 vom Stutzen 141 bzw0 vom Ansatzrohrstück 142 getrennt, und der Stutzen
141 und das Ansatzrohrstück 142 werden nach Fig. 4 mit je einem kältedämmenden Verschluß
164 versehen. Der Schieber 144 wird in den Schieberkasten 143 zurückgeschoben und
gibt den Durchgang zwischen der Rückleitung 65 und dem Gehäuse 56 frei. Der Luftkühler
28 wird in Betrieb gesetzt.
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Bein Arbeiten des Gebläses 51 stellt sich dann im Kühlraum 95 die
gewünschte Endtemperatur ein. Die Luft bewegt sich in der Vorrichtung 140 durch
den Luftkühler 28 und durch die Zuleitung 64 in den Kühlraum 95, wo sie die Temperatur
senkt. Die Abluft strömt durch die Rückleitung 65 wieder ins Gehäuse 56 und durch
den Luftkühler 28. Die Vorrichtung 140 zum Einrichten eines Kühlraumes gestattet
es, die im Vergleich zur Temperatur des eingelagerten Gutes niedrigere Temperatur
des Wassers in einem Tfasserlauf 150 rnit Hilfe eines Wärneaustauschers 146 zum
Vorkühlen auszunutzen und den Energiebedarf des Luftkühlers 128 für diesen Zweck
zu sparen. Ausserdem eignet sich die Vorrichtung 140 zum Einrichten eines Kühlraumes
dazu, die Anlage 153 als Kältespeicher auszunutzen und somit Energie für die Erzeugung
von Kälte im Luftkühler 128 zu sparen, weil zur Erreichung einer tiefen Temperatur
in der Anla ge 153 die Außenluft an kalten Tagen und Nächten ausgenutzt wird, In
Fig. 4 ist ein Leitungsstück 166 eingezeichnet, das an der Rückleitung 65 beginnt,
außerhalb des Kühlraumes 95 endet und aus
einem kältedämmenden Material
besteht. Das Leitungsstück 160 ist außerhalb des Kühlraumes 95 mit einem bahnen
107 versehen, mit dessen Hiife der Durchgang durch das Leitunbsstück 166 geschlossen
bzw. beliebig weit geöffnet werden kann. Aus Fig. 4 ist weiter ersichtlich, daß
vom Gehäuse 56 ein Leitunsstück 168 abgeht, das gleich beschaffen und ausgerüstet
ist wie das Leitungsstück 166 und ebenfalls außerhalb des Kühlraumes 95 endet. Zwecks
Erneuerung der Luft in E:<hlra1 m 95 kann eine einstellbare Menge von Abluft
durch das Leitungsstück 166 freigegeben werden, während eine dosierbare Menge von
Frischluft durch das Leitungsstück 168 in den Kühlraum 95 auf genommen werden kann.
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Die Fig0 8 zeigt eine Anlage 153 zur Kältespeicherung, bei der ein
Wärmeaustauscher 146 in Bodennähe auf einem Rost 165 liegt, während ein zweiter
Wärmeaustauscher 146 auf Gestellen 156 in der Nähe der Wasseroberfläche lagert.
Beträgt die tiefste Temperatur in der Anlage 153 zur Kältespeicherung beispielsweise
40 C, so wird im Kühlraum 95 die beste Kühlwirkung erzielt, wenn die kälten>mmendexi
Leitungen 162, 163 an dem auf den Rost 165 in Bodennähe liegenden Wärmeaustauscher
146 angeschlossen werden0 Ist dagegen an der Oberfläche des wassers 160 Eisbildung
eingetreten, so erreicht man durch den Anschluß der Leitungen 162, 163 am oberen
Wärmeaustauscher 146 im Kühlraum 95 die schnellste Abkühlung. Die Rohrstutzen 157,
158 des nicht beanspruchten Wärmeaustauschers 146 sind jeweils mit kältedämmenden
Verschlüssen 161 versehen.
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Die Figb 10 zeigt eine Anlage 153 zur Kältespeicherung mit einem
kältegedämmten Vorraum 169, in dem die Rohrstutzen 157, 158 des Wärmeaustauschers
146 enden. Im kältegedämmten Vorraum 169 ist ein Gebläse 171 zwischen zwei Kühlbatterien
170 bekannter Art angeordnet, die in der Nähe der Mündung des Rohrstutzens 158 beginnen
und in der Nähe der Mündung des Rohrstutzens 157 enden. Eine Außenwand des kältegedämmten
Vorraumes 169 weist zwei Türen 172 auf, von denen eine dem Rohrstutzen 157, die
andere den Rohrstutzen 158 zugeordnet ist0 Am Rohrstutzen 157 sitzt ein Leitungsstück
168, das mit einem Hahnen 167 versehen ist, der es bei Bedarf ermöglicht, eine dosierte
Menge von Frischluft in den Wärneaustauscher 146 einzulassen. Zum Speichern von
Kälte in der Anlage 153 nach Fig. 10 werden z,B. bei tiefer Temperatur der Außenluft
die beiden Türen 172 geöffnet und das Gebläse 159 in Gang gesetzt. Das Gebläse 159
saugt die kalte Außenluft an und drückt sie durch den
Wärmeaustauscher
146, wobei das Wasser bzw. is 160 abgekühlt wird. Geht es darum, die tiefe Temperatur
des wassers bzw. dieses 160 bei hoher temperatur der Außenluft auf dlichst wirtschaftliche
Weise fdr eine gewisse Zeit zu erhalten, dann werden die beiden Türen 172 geschlossen
und die beiden Gebläse 159, 171 und die Kühlbatterien 170 in Verbinaung mit einem
thermostat in Betrieb gesetzt, was unter ausnutzung des Nachtstromtarifes geschieht.
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Die Benutzung des Kältespeichers nach Fig 10 ist in Fig0 11 dargestellt
und entspricht dem Verfahren nach Fig. 3. Besteht im Kühlraum 95 ein gewisser Bedarf
an Frischluft, so kann diese in der Anlage 153 bereits vorgekühlt werden, was gegenüber
der Verwendung von ungekühlter Frischluft mit einer Energieeinsparung verbunden
ist. Dazu wird eine dosierte Menge von Abluft aus dem Kühlraum 95 durch das Leitungsstück
166(Fig. 11)freigelassen.
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Die restliche Abluft strönt durch die kältedämmende Leitung 162 in
den Rohrstutzen 157, der durch das leitungsstück 168 außerdem eine dosierte enge
von Frischluft aufnimmt. Das Gemisch aus Abluft und Frischluft wird im Wärmeaustauscher
146 der Anlage 153 gekühlt und durch die kältedämmende Leitung 163 dem Kühlraum
95 zugeführt.