DE2536865C3 - Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne - Google Patents
Gerät zur Herstellung schaumiger SchlagsahneInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J43/00—Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
- A47J43/12—Whipping by introducing a stream of gas
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
- B01F25/40—Static mixers
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Herstellung lchaumiger Schlagsahne mittels eines Engspallhorrngeiisators
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Geräte sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. So ist z. B. bei der Ausführung nach der
FR-PS 15 38 759 bzw. DE-AS 12 55 062 der Schlagweg des Engspalthomogenisators einstellbar und das Gerät
mit mindestens einer, in einer Trommel angeordneten Homogenisatorscheibe ausgerüstet, um den Engspalt-Itomogenisator
dem jeweiligen Fettgehalt der Sahne, die zu Schlagsahne verarbeitet werden soll, anzupassen.
Nachteilig bei dieser bekannten Ausführung ist die große Baulänge, weiche die Unterbringung des Homogenisators
in der Kühlzone des Schlagsahnegerätes ■nmöglich macht bzw. erheblich erschwert, sowie der
relativ komplizierte Aufbau, welcher sich nicht nur bei der Reinigung des Homogenisators nachteilig auswirkt,
•ondern auch bei seiner Einstellung, welche durch die Zahl der Scheiben bestimmt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein besonders einfach aufgebautes Gerät zur Herstellung
schaumiger Schlagsahne mittels eines Engspalthomogenisälöfs zu schaffen, das sich leicht und kostengünstig
herstellen sowie einfach handhaben, insbesondere einstellen und reinigen läßt.
Bei einem derartigen Gerät, dessen Schlagweg einstellbar ist, mit mindestens einer, in einer Trommel
angeordneten Homogenisatorscheibe, wird die Erfindungsaufgabe dadurch gelöst, daß die Trommel aus
gegeneinander verdrehbaren Teilen besteht, zwischen denen die Homogenisatorscheibe angeordnet ist,
welche die Sahne vom Sahneeinlaß auf der einen Trommelseite in Umfangsrichtung zum Sahneauslaß auf
der anderen Trommelseite führt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
der eine Trommelteil als Scheibe mit einem T.entrischen
in Hohlzapfen auf der einen Seite und einem exzentrischen
Hohlzapfen auf der anderen Seite und der andere Trommelteil als auf dem zentrischen Zapfen drehbare
und feststellbar sowie die Homogenisatorscheibe und den ersten Trommelteil umfassende Ringscheibe ausgebildet.
Zweckmäßig besteht die Homogenisatorscheibe aus einer Platte mit in radialen Reihen angeordneten axialen
Löchern, wobei je zwei benachbarte Lochreihen auf beiden Seiten der Platte durch radiale Stege begrenzt
und die Stege auf der einen Seite der Platte gegen die Stege auf der anderen Seite der Platte symmetrisch
gegeneinander versetzt sind.
Gemäß einer weiteren Ausbildung kann ferner die Trommel mit ihren Zapfen als Steckaggregat ausgebildet
sein.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und rein schematise dargestellt, und
zwar zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Homogenisatorteil;
F i g. 2 bis F i %. 5 die Ausbildung der Homogenisatorscheibe
und zwar:
in F i g. 2 in Draufsicht,
in F i g. 3 im Schnitt nach Linie III-III von F i g. 2,
in Fig.4 im vergrößerten Teilschnitt nach Linie IV-IV von F ig. 2,
in Fig.4 im vergrößerten Teilschnitt nach Linie IV-IV von F ig. 2,
in F i g. 5 im schaubildlich vergrößerten Teilausschnitt gemäß in Fig. 2;
F i g. 6 eine schaubildliche Darstellung gemäß Fig. 1;
F i g. 7 eine Darstellung gemäu F i g. 1 in Verbindung mit der Sahnepumpe und dem Sahneaustritt;
F i g. 8 und F i g. 9 das Gerät gemäß der Erfindung als Bestandteil des Ventilkopfes der Sahnepumpe.
Gemäß F i g. 1 bis 6 besteht das Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne mittels eines Engspalthomogenisators,
dessen Schlagweg einstellbar ist, aus einer Trommel 1 mit Sahneeinlaß 2 und Sahneauslaß 3.
Die Trommel besteht aus zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen 4, 5 zwischen weichen eine
5n Homogenisatorscheibe 6 angeordnet ist, welche die Sahne vom Sahneeinlaß 2 des einen Trommelteils 4 in
Umfangsrichtung zum Sahneauslaß 3 auf der anderen Trommelseile führt.
Der Trommelteil 4 ist als Scheibe ausgebildet. Auf ihrer einen Seite befindet sich ein exzentrischer
Hohlzapfen 2 als Sahneeinlaß und auf ihrer anderen Seite der zentrische Hohzapfen 3 für den Sahneauslaß.
Der zentrische Hohzapfen 3 hat einen mit Gewinde versehenen Bund 7 für eine Feststellscheibe 8, welche
to den Trommelteil 5 in seiner dem jeweiligen Fettgehalt
entsprechend eingestellten Lage festhält.
Im Inneren des Trommelteils 5 befindet sich eine radiale Nut 9, welche in eine Ringnut 10 auf dem Zapfen
3 hinter dem Bund 7 mündet Von dieser Ringnut führt eine Winkelbohrung Il zu der axialen Bohrung 12 des
zentrischen Zapfens 3. Der exzentrische Zapfen 2 hat eine axiale Bohrung 14.
Das Sahneluftgemisch wird in Richtung des Pfeiles 15
unter Druck der axialen Bohrung 14 zugeführt, wird von
der Homogenisatorscheibe aufgenommen und in Umfangsrichlung zum Sahneauslaß 3 geführt
Hierhin gelangt es durch die radiale Nut 9, die Ringnut 10 des Trommelteils 5, die Winkelbohrung 11
und die axiale Bohrung 12.
Im Bereich der Homogenisatorscheibe wird das Sahneluftgemisch zu Schlagsahne geschlagen.
Gemäß Fi g. 2—5 besteht die Homogenisatorscheibe
6 aus einer Platte 21 mit in radialen Reihen angeordneten axialen Löchern 22.
Je zwei benachbarte Lochreihen auf beiden Seiten der Platte 21 sind durch radiale Stege 23 begrenzt.
Die Stege 23 auf der einen Seite der Platte 21 sind gegen die Stege 23 auf der anderen Seite der Platte
symmetrisch gegeneinander versetzt (F i g. 4 und 5).
Infolge dieser Ausbildung ergibt sich in der Umfangsrichtung IV-IV der Platte 21 ein langer
Strömungsweg in Wellenform (Fig.4). Die Breite dieses Strömungsweges läßt sich in radialer Richtung
dimensionieren und zwar durch den Randteil 25 und den
Nabenteil 26 der Platte 21.
Durch die beschriebene Ausbildung der Homogenisatorscheibe 6 wirkt diese wesentlich schlagmtensiver als
die bisher üblichen mit Schlitzen oder Spalten arbeitenden Vorrichtungen.
Gemäß F i g. 1 strömt das Medium, z. B. das Sahneluftgemisch, der Homogenisatorscheibe durch die
Bohrung 14 des exj'.entrischen Stutzens 2 von einer Seite zu, durchströmt dann die in der Platte durch Stege,
öffnungen usw. geschaffenen Kanäle in Umfangsrichtung und wird von der anderen Plattenseite durch e:ne
radiale Nut 9, die Ringnut 10, die Winkelbohrung 11 und die axiale Bohrung 12 dem zentrischen Auslaßstutzen 3
als Schlagsahne zugeführt
Durch Verdrehen des Trommelteils 5 ändert sich die Winkelstellung seine- inneren Radialrut 9 in Bezug auf
die Homogenisatorscheibe 6.
Hierdurch läßt sich bei einer Homogenisatorplatte 6 ri der Strömungsweg vom Stutzen 2 zum Stutzen 3 von 0
bis 360° und bei mehreren Platten um ein entsprechendes Vielfaches verändern.
Die Homogenisationskammer kann als Steck-Aggregat sowohl für den Anschluß wie für die Abführung
lu ausgebildet sein, wie dies aus Fig. 7 ersichtlich ist
Die Homogenisationskammer 30 entspricht der in den F i g. 1 bis 6 dargestellten Ausführung. Der
Sahneeiniaßstutzen 2 wird in den Auslaß der Sahnepumpe 31 eingesteckt und mittels eines Steckbügels 35
gesichert
Die Abgabe der Sahne erfolgt zweckmäßig durch eine Garniertülle 35. Das ganze Aggregat liegt in einem
Gehäuse 36 und kann daher auf einfache Weise und wirksam gekühlt werden.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 8 und 9 ist die Homogenisationskammer 30 als bestandteil des Ventilkopfes
40 der Sahnepumpe ausgebildet. F i g. 9 zeigt das Schema der als Schieberpumpe ausgebildeten Sahnepumpe
mit der Einlaßöffnung 41 und der Auslsßöffnung r. 42.
I;. die Einlaßöffnung mündet das durch die Leitung 43 angesaugte Sahneluftgemisch, welches der Homogenisationskammer
30 durch die Austrittsöffnung 42 über den Sahneeinlaß 43 zugeführt und an das Sahneaustritts-
«I rohr 44 abgegeben wird.
Der Kanal 43 entspricht dem Einlaßstutzen 2. Der Auslaßstutzen 3 der Homogenisationskammer 30 ist ein
Teil der Steckverbindung mit dem Sahneaustrittsrohr 44.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne
mittels eines Engspalthomogenisators, dessen Schlagweg einstellbar ist, mit mindestens einer, in
einer Trommel angeordneten Homogenisatorscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trommel (1) aus gegeneinander verdrehbaren Teilen (4, 5) besteht, zwischen denen die Homogenisatorscheibe
(6) angeordnet ist, welche die Sahne vom Sahneeinlaß (2) auf der einen Trommelseite (4) in
Umfangsrichtung zum Sahneauslaß (3) auf der anderen Trommelseite führt
2. Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine Trommelteil (4) als Scheibe mit einem zentrischen Hohlzapfen (3) auf der einen Seite und
einem exzentrischen Hohlzapfen (2) auf der anderen Seite und der andere Trorr.melteii (5) als auf dem
zentrischen Zapfen (3) drehbare und feststellbare sowie die Homogenisatorscheibe (6) und den ersten
Trommeiteii (4) umfassende Ringscheibe ausgebildet ist.
3. Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Homogenisatorscheibe (6) aus einer Plane (21) mit in radialen Reihen angeordneten axialen
Löchern (22) besteht, daß je zwei benachbarte Lochreihen auf beiden Seiten der Platte (21) durch
radiale Stege (23) begrenzt sind und daß die Stege (23) auf der einen Seite der Platte (21) gegen die
Stege (I1) auf der anderen Seite der Platte (21) symmetrisch gegeneinandpr versetzt sind.
4. Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne nach Anspruch 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trommel (30) mit ihien Zapfen (2, 3) als Steckaggregat ausgebildet ist (F i g. 7).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2536865A DE2536865C3 (de) | 1975-08-19 | 1975-08-19 | Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2536865A DE2536865C3 (de) | 1975-08-19 | 1975-08-19 | Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2536865A1 DE2536865A1 (de) | 1977-03-03 |
| DE2536865B2 DE2536865B2 (de) | 1980-05-14 |
| DE2536865C3 true DE2536865C3 (de) | 1981-01-22 |
Family
ID=5954307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2536865A Expired DE2536865C3 (de) | 1975-08-19 | 1975-08-19 | Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2536865C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4398830A (en) | 1981-06-24 | 1983-08-16 | F. Vaihinger Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft | Apparatus for discharging foamed material, such as whipped cream |
-
1975
- 1975-08-19 DE DE2536865A patent/DE2536865C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4398830A (en) | 1981-06-24 | 1983-08-16 | F. Vaihinger Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft | Apparatus for discharging foamed material, such as whipped cream |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2536865A1 (de) | 1977-03-03 |
| DE2536865B2 (de) | 1980-05-14 |
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