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DE2533555A1 - Befeuchtungsvorrichtung fuer nassschrotmuehlen - Google Patents

Befeuchtungsvorrichtung fuer nassschrotmuehlen

Info

Publication number
DE2533555A1
DE2533555A1 DE19752533555 DE2533555A DE2533555A1 DE 2533555 A1 DE2533555 A1 DE 2533555A1 DE 19752533555 DE19752533555 DE 19752533555 DE 2533555 A DE2533555 A DE 2533555A DE 2533555 A1 DE2533555 A1 DE 2533555A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
wet
pipelines
fresh water
spray nozzles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752533555
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Lenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LENZ BERNHARD DIPL BRAUMSTR
Original Assignee
LENZ BERNHARD DIPL BRAUMSTR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LENZ BERNHARD DIPL BRAUMSTR filed Critical LENZ BERNHARD DIPL BRAUMSTR
Priority to DE19752533555 priority Critical patent/DE2533555A1/de
Publication of DE2533555A1 publication Critical patent/DE2533555A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/042Mixing malt with water
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/02Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
    • B02C4/06Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers specially adapted for milling grain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Befeuchtungsvorrichtung für Naßschrotmühlen Die Erfindung bezieht sich auf eine Befeuchtunsvorrichtung für Naßschrotmühlen, insbesondere Naßschrotmühlen für die Wiirzeherstellung z.B. bei der Biererzeugung, mit Frischwasserzufuhr unterhalb der Quetschwalzen zur Befeuchtung des gequetschten bzw. geschroteten Guts.
  • Bei einer bekannten Befeuchtungsvorrichtung fLir obige Zwecke ist unterhalb der Quetschwalzen ein umlaufender Spritzteller auf einer vertikal gernagerten Antriebswelle befestigt, die zugleich in axialem Abstand von dem Spritzteller die Flügel zum Rühren der Maische trägt, welche sich in einem Homogenisierbehälter unterhalb der Naßschrotmühle befindet. Eine seitlich unter den Quetschwalzen herangeführte Rohrleitung für die Frischwasserzufuhr ist mit ihrem abgebogenen freien Ende auf die Drehachse des Spritztellers ausgerichtet, und das durch diese Rohrleitung zugeführte und auf den Spritzteller auftreffende Prischwasser wird durch letzteren radial nach außen gespritzt, um das aus dem Spalt der beiden Quetschwalzen austretende geschrotete Gut, z.B. Malz- oder Gerstenschrot, möglichst gleichmäßig zu befeuchten. Der rotierende Spritzteller erhöht jedoch zwangsläufig den baulichen Aufwand einer solchen Befeuchtungsvorrichtung, und außerdem ist bei dieser bekannten Ausführung zur erzielung einer möglichst gleichmäßigen Verteilung des Priscwassers und damit gleichmäßigen Befeuchtung des geschroteten Guts eine genaue Ausfluchtung der Frischwasser-Rohrleitung auf die Spritzteller-Urehachse erforderlich, was aus den verschiedensten Gründen nicht immer gewährleistet ist. Darüber hinaus unterliegt die seitlich unter den Quetschwalzen herangeführte ?rischwasser-Rohrleitung einer stetigen Verschmutzung durch das herabfallende geschretete Gut, so daß periodische Reinigungsarbeiten erforderlich sind, die auch das Säubern des Walzenstuhls einschließen müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befeuchtungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine bauliche Vereinfachung bringt, eine verbesserte gleichmäßigere Befeuchtung des gequetschten Guts ermöglicht, einen Selbstreinigungseffekt aufweist und zugleich mindestens die benachbarten Quetschwalzen spült und reinigt.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch g:elöst, daß für die Frischwasser zufuhr entlang den Quetschwalzen und in vertikalem Abstand von diesen sowie von der durch den walzen spalt lotrecht verlaufenden Ebene seitlich versetzte Rohrleitungen in der Naßschrotmühle angeordnet sind, die mindestens an einer Seite gegeneinander oder etwa gegeneinander sowie nach oben gegen die Quetschwalzen gerichtete Spritzdüsen aufweisen.
  • Dadurch sind kostenerhöhende rotierende Bauelemente vermieden und es erfolgt eine direkte gezielte Wasserbesprühung des geschroteten Guts mittels einfacher starr angeordneter Rohrleitungen, die zugleich die Spülung bzw. Reinigung der Quetschwalzen bewirken und somit die bisher zur Reinigung der Quetschwalzen erforderlichen Schaber-Leisten überflüssig machen. Das durch die seitlichen und besonders durch die oberen Spritzdüsen austretende Frischwasser bewirkt ferner in vorteilhafter üeise eine Selbstreinigung der der Frischwasserzufuhr dienenden Rohrleitungen. Letztere bilden außerdem eine vorteilhafte Montagehilfe beim Aus- und Einbau der Quetschwalzen, da sie sich als vorübergehende Auflagerorgane für die Quetschwalzen verweilen lassen.
  • ilenvl gePIäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die achsen der Quetschwalzen und der Rohrleitungen in jeweils senKrechten ebenen liegen, die Rohrleitungen einen unrunden, wenigstens nach oben gegen die wuetschwalzen verjüngten Querschnitt aufweisen und die Spritzdüsen reihenförmig angeordnet sind, wird der Selbstreinigungseffekt der Frischwasser-Zuführ-RoIrieitingen weiter erhöht, da der nach oben verjüngte Querschnitt der Ablagerung geschroteten Guts zusätzlich entgegenwirkt. Reihenförmig an-geordnete Spritzdüsen verbessern ferner die gleichmäßige Wasserbesprühung des geschroteten Guts und die Spiilung bzw. Reinigung der Quetschwalzen.
  • In Weiterverfolgung der zuletzt genannten Lösung für die Querschnittsform der Rohrleitungen können die Rohrleitungen einen troplenförmigen vuerschnitt besitzen.
  • Wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung jede Rohrleitung zwei seitliche Reihen von Spritzdüsen enthält, wird praktisch ohne Mehraufwand zugleich eine Spülung bzw. Reinigung der Seitenwandungen des Walzenstuhls erreicht.
  • Zweckmäßig werden die Rohrleitungen an beiden Stirnseiten mit Flansche versehen, mittels derer sie an gegenüberliegenden Wandungen der Naßschrotmühle vertikal verstellbar angeordnet sind, wobei sich durch jeweils den einen Flansch ein Frischwasser-Zuführrohr zur offenen Stirnseite der Rohrleitungen erstreckt, deren gegenüberliegende Stirnseiten durch jeweils den anderen Blansch verschlossen sind. Dadurch läßt sich vorteilhaft der vertikale Abstand der Rohrleitungen von den Quetschwalzen wahlweise so festlegen, daß eine optimale Befeuchtung des geschroteten Guts und Spülung bzw. Reinigung der Quetschwalzen möglich ist.
  • Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen schematischen vertikalen Schnitt einer Naßschrotmühle mit der erfindungsgemäßen Befeuchtungsvorrichtung; Fig. 2 eine Teil-Schnittansicht im Bereich eines Endes einer Rohrleitung der Befeuchtungsvorrichtung und Fig. 3 eine Schnittansicht in Pfeilrichtung längs der Linie III-III der Fig. 2, jedoch ohne die Wandungsteile der Naßschrotmühle.
  • Die Naßschrotmühle 10 kann z.B. für die Würzeherstellung bei der Biererzeugung verwendet werden und enthält einen Zuführtrichter 11 für das zu schrotende Gut 12, z.B. Malz oder Gerste, welches über eine Speisewalze 13 den zwei Quetschwalzen 14 zugeführt wird. Unterhalb der Naßschrotmühle 10 ist ein Homogenisierbehälter 15 zur Aufnahme des geschroteten und befeuchteten Guts angeordnet, das die Maische 16 bildet. Letztere kann über eine Ablaufleitung 17 durch eine Förderpumpe 18 in Pfeilrichtung zu einem nicht gezeigten Behälter zur Aufnahme der Maische gefördert werden. Ein Teil der Maische-Strömung in der Ablaufleitung 17 kann durch entsprechende Betätigung eines Regelventils 19 über eine Abzweigleitung 20 in den Homogenisierbehälter 15 zum hydrodynamischen Rühren der Maische 16 zurückgeführt werden.
  • Die Vorrichtung zur Befeuchtung des aus dem Spalt der Quetschwalzen 14 austretenden geschroteten Guts 21 weist zwei Rohrleitungen 22 auf, die den gleichen tropfenförmigen Querschnitt besitzen und sich von einer Wand zur gegenüberliegenden Wand der Naßschrotmühle bzw. des Walzenstuhls derselben und damit über die gesamte Länge der Quetschwalzen 14 erstrecken. Die Rohrleitungen 22 sind in einem vorbestimmten vertikalen Abstand von den Quetschwalzen so angeordnet, daß ihr verjüngter Querschnittsteil gegen die Quetschwalzen 14 gerichtet ist und die Achsen der Quetschwalzen und der Rohrleitungen in jeweils senkrechten Ebenen 23 liegen.
  • An den Stirnseiten der Rohrleitungen 22 sind Flansche 27 angeschweißt, die Langlöcher 28 zur Durchführung nicht gezeigter Befestigungsschrauben aufweisen, mittels derer die Rohrleitungen an den gegenüberliegenden Wänden 31 der Naßschrotmuhle bzw. des Walzenstuhls befestigt werden können. Die Langlöcher 28 in den Flanschen 27 ermöglichen, in gewissen Grenzen, die Einstellung unterschiedlicher Abstände zwischen den Rohrleitungen und den Quetschwalzen.
  • Während die einen nicht gezeigten Stirnseiten der Rohrleitungen 22 durch vollflächige Flansche verschlossen sind, sind die gegenüberliegenden Plansche 27, die in den Fig. 2 und 3 abgebildet sind, mit einer Öffnung 29 versehen, in die jeweils ein Frischwasser-Zuführrohr 30 eingeschweißt ist, das in den Innenraum der Rohrleitungen 22 einmündet.
  • Jede Rohrleitung 22 enthält eine obere Reihe von Spritzdüsen 24 sowie zwei seitliche Reihen von Spritzdüsen 25 und 26, die im Ausführungsbeispiel in der unteren Querschnittshälfte der Rohrleitungen angeordnet sind. Die aus den oberen Spritzdüsen 24 austretenden Wasserstrahlen 24' treffen auf die Quetschwalzen 14 und bewirken deren Spülung bzw. Reinigung. Die aus den seitlichen, einander zugekehrten Spritzdüsen 26 austretenden Wasserstrahlen 26' sind folglich gegeneinander gerichtet und bewirken eine direkte, gezielte und damit gleichförmige Wasserbesprühung des geschroteten Guts 21. Die aus den anderen seitlichen Spritzdüsen 25 austretenden Wasserstrahlen 25' treffen auf die entsprechenden gegenüberliegenden Seitenwandungen der Naßschrotmühle bzw. des Walzenstuhls und reinigen diese.
  • Die erfindungsgemäße Befeuchtungsvorrichtung kann in Naßschrotmühlen eingebaut werden, die verschiedensten Aufgaben dienen, unter anderem auch der Würzeherstellung bei der Whiskyerzeugung oder auch der Viehfutterherstellung.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    lç Befeuchtungsvorrichtung für Naßschrotmühlen, insbesondere tw/Naßschrotmühlen für die Würzeherstellung, z .B. bei der Biererzeugung, mit Frischwasserzufuhr unterhalb der Quetschwalzen zur Befeuchtung des gequetschten bzw. geschroteten Guts, dadurch gekennzeichnet, daß für die Frischwasserzufuhr entlang den Quetschwalzen (14) und in vertikalem Abstand von diesen sowie von der durch den Walzenspalt lotrecht verlaufenden Ebene seitlich versetzte Rohrleitungen (22) in der Naßschrotmühle (10) angeordnet sind, die mindestens an einer Seite gegeneinander oder etwa gegeneinander (26) sowie nach oben gegen die Quetschwalzen (14) gerichtete Spritzdüsen (24) aufweisen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Quetschwalzen (14) und der Rohrleitungen (22) in jeweils senkrechten Ebenen (23) liegen, die Rohrleitungen (22) einen unrunden, wenigstens nach oben gegen die Quetschwalzen (14) verjüngten Querschnitt aufweisen und die Spritzdüsen (24 bis 26) reihenförmig angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen (22) einen tropfenförmigen Querschnitt besitzen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rohrleitung (22) zwei seitliche Reihen von Spritzdüsen (25 und 26) enthält.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen (22) an beiden Stirnseiten mit Flansche (27) versehen sind, mittels derer sie an gegenüberliegenden Wandungen (31) der Naßschrotmühle vertikal verstellbar angeordnet sind, und daß sich durch jeweils den einen Flansch (27) ein Frischwasser-Zuführrohr (30) zur offenen Stirnseite der Rohrleitungen erstreckt, deren gegenüberliegende Stirnseiten durch jeweils den anderen Flansch verschlossen sind.
    L e e r s e i t e
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