DE2532876A1 - Flexibles endloses formensystem - Google Patents
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- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
ρ 7684/75 M/al
Schlegel Corporate η, 1555 Jefferson Road, Rochester, New York 14623,
U. S. A.
Flexibles endloses Formensystem
Aus den USA-Patentschriften 3 7oo 368 und 3 781 39o sind kontinuierliche
Formpreßverfahren in als Harzschlaufen ausgebildeten
Formenteilen bekannt geworden, welche einem bogenförmigen Weg folgen, während sie zum Halten eines geformten Produkts geschlossen
sind. Derartige Verfahren funktionieren gut und gestatten das Formpressen bei hohen Geschwindigkeiten, werfen jedoch erhebliche
Probleme hinsichtlich des Festhaltens der Formenteile in der Arbeitsstellung
auf. Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile mittels eines verbesserter. Systems für das kontinuierliche
Formpressen.
Ein Problem ist die Freigabe des geformten Produkts aus den Formenteilen. Einige Harzmaterialien weisen wesentlich bessere
Freigabeeigenschaften als andere auf, so daß die besten Formen aus Harzmaterialien mit guten Freigabeeigenschaften bestehen
sollten. Wenn die Formenteile jedoch selbst gebogen und ausreichende Federkraft aufweisen sollen, um unter Ausbildung einer
festen Verriegelung zum Festhalten des geformten Produkts zusammenschnappen zu können, ist auch die Lebensdauer der Formenteile
hinsichtlich ihrer Flexibilität ein wichtiger Gesichtspunkt, der auch die Verwendung bestimmter Harzmaterialien erforderlich
macht.
809808/0715
Kompromisse hinsichtlich der Anforderungen der Flexibilitätsbeständigkeit
und der Freigabecharakteristiken erfordern Harzmaterialien, die mit der erforderlichen Genauigkeit zur Ausbildung
befriedigender Formen schwierig zu extrudieren sind. Formenteile können dadurch versagen, daß sie ihre Fähigkeit zur Ausbildung
einer festen Verriegelung untereinander verlieren, obwohl für sie in der querschnittsmäßigen Oberflächenform noch eine große
Lebensdauer zur Ver frügung steht. Formenteile müssen auch einander
angepaßt werden, und wenn ein Teil verbraucht ist, müssen beide Teile erneuert werden. Zusätzlich erfordert jeder Wechsel hinsichtlich
des Formenaufbaus Änderungen für Verriegelungsrollen
bzw. -walzen, um die Formenteile zusammenzupressen.
Sämtliche Probleme führen zu erheblichen Schwierigkeiten, wenn man mehrere Hundert Fuß lange und kostspielig zu erneuernde Formenteile
verwendet. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß Formenteile in einfacherer Weise hergestellt und nicht durch eine
federnde Verriegelung in den Formenteilen selbst, sondern durch eine besondere Form eines flexiblen und federnden Haltestreifens
zusammengehalten werden können, welcher ebenfalls in endlosen Längen ausgebildet ist und über die Seitenkanten der geschlossenen
Formenteile zugeschnappt wird. Die Erfindung ist somit auf eine einfache und wirtschaftliche Ausbildung von Formenteilen aus vorteilhafteren
Harzmaterialien, auf einfachere Formgebung der Formen, längere Lebensdauer der Formen und eine einfachere und billigere
Methode zum Zusammenhalten der Formenteile während der Härtung des geformten Produkts gerichtet.
Das kontinuierliche Formensystem der Erfindung ist zur Verwendung für ein Paar von Formenteilen bestimmt, die als endlose
Schleifen aus Harzextrusionsmaterial ausgebildet sind, welche entlang einer Trennebene verschließbar und ausreichend flexibel
sind, um in der geschlossenen Stellung zum Halten eines geformten Produkts einem bogenförmigen Weg folgen zu können. Jeder Formenteil
weist gegenüberliegende Seitenkantenvorsprünge auf, die sich
quer nach außen entlang der Trennebene erstrecken, und die Seitenkantenvorsprünge
passen beim Schließen der Formen stoßverbin-
ORIGINAL INSPECTED
fi 0 9 B Π 8 / Π 7 1 B
~ 3 yςίίο : -
dungsmäßig zusammen. Die querseitigen äußeren Bereiche der zusammengepaßten
Seitenkantenbereiche sind dicker ausgebildet als die querseitigen inneren Bereiche eines jeden der zusammengepaßten
Seitenkantenbereiche. Zwei endlose Schleifen eines flexiblen und federnden Haltestreifens, die im wesentlichen die Länge
der Formenteile aufweisen, sind mit einem Harzmaterial beschichtet, das den Haltestreifen bedeckt, und sind jeweils im allgemeinen
mit U-förmigem Querschnitt ausgestattet, um jeweils über die Seitenkantenvorsprünge zu klammern und um jeweils die Seiten*
kantenbereiche federnd in die Stoßverbindungsposition zu bringen. Die längsverlaufenden Kanten der Haltestreifen erstrecken sich
bis zu den querseitigen inneren Bereichen eines jeden der Seitenkantenvorsprünge,
und die Haltestreifen sind quer in bezug auf ihre longitudinale Erstreckung flexibel ausgebildet, um
dem gebogenen Weg der Formenteile folgen zu können. Vor dem geboyenen
Weg sind Klammereinrichtungen vorgesehen, um die Haltestreifen
auf die geschlossenen Formenteile zu klemmen. Hinter dem bogenförmigen Weg sind Einrichtungen angeordnet, um die Haltestreifen
von den geschlossenen Formenteilen zu entfernen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
näher erläutert, wobei auf die Zeichnungen bezug genommen wird. Es zeigen:
1 Fig. 1 in schematischer Darstellung eine vorteilhafte
Ausfuhrungsform der Erfindung zur Anwendung im
Bereich eines Preßformsystems mit endlosen
Schleifen,
2. Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht und eine telweise
weggebrochene Draufsicht auf eine geschlossene und verriegelte Form, wie sie gemäß der Erfindung
vorteilhaft ist,
3. Fig. 3 eine Querschnittsansicht der Form der Fig. 2
entlang der Linie 3/3 derselben.
ORIGINAL INSPECTED
fi 0 9 8 η B / Π 7 1 B
4. Figuren 4 bis 7 teilweise schematische Draufsichten
auf verschiedene vorteilhafte Ausführungsformen
zur Ausbildung von federnden Basismaterialien für die gemäß der Erfindung zu verwendenden Haltestreifen,
5. Figuren 8 bis Io Querschnittsansichten von drei Beispie
len für unterschiedlich geformte Formen, wie sie gemäß dem System der Erfindung
verwendet werden können,
6. Fig. Il einen teilweise schematischen Aufriß
einer Vorrichtung zum Anklammern der Haltestreifen auf eine geschlossene
Form, und
7. Fig. 12 eine teilweise schematische Teilansicht
einer Einrichtung zur Entfernung des Haltestreifens von einer geschlossenen
Form.
Das in Fig. 1 schematisch gezeigte Formensystem Io schließt eine
Formschließstation 11 zum Schließen eines äußeren Formenteils 12 und eines inneren Formenteils 13 ein, welche dann über einen gekrümmten
Weg 14 während der Härtung des geformten Produkts geführt werden. Wenn die Härtung beendet ist, werden die Formenteile
bei einer Formenöffnungsstation 15 getrennt und das äußere
Formenteil 12 wird bei einer Formenfüllstation 16 erneut gefüllt. Der gekrümmte Weg 14 kann eine Spirale mit zahlreichen Gängen
sein. Durch das Zusammenhalten der Formenteile 12 und 13 auf dem größten Teil ihres Weges kann ein Hochgeschwindigkeitspreßformen
erreicht werden, und zwar infolge der relativ großen Länge des Härteweges. Viele der Details für bevorzugte Betätigungsweisen
eines kontinuierlichen Formensystems sind in den veröffentlichten Patentschriften 3 7oo 368 und 3 781 39o beschrieben.
Das Forraensystem der Erfindung unterscheidet sich von früheren
π η π ρ, η ρ, ι η 71 π
253287R
_ 5 —
Vorschlägen dadurch, daß ein besserer Weg zur Verriegelung der Formenteile 12 und 13 miteinander während ihres Wegs über
die gekrümmte Bahn 14 bereitgestellt wird. In den Figuren 2 und 3 ist ein bevorzugtes Beispiel hierfür gezeigt. Die Formenteile 12 und 13, die zufällig identisch, jedoch in der Ausführungsform
gemäß den Figuren 2 und 3 zueinander umgekehrt sind, weisen jeweils Seitenkantenvorsprünge 17 und 18 auf, die sich
in Querrichtung nach auβen entlang der Trennebene 19 erstrecken.
Über die Vorsprünge 17 und 18 werden Haltestreifen 2o geklammert, um die Formenteile 12 und 13 zusammenzuhalten. Die Erfindung betrifft
insbesondere die Eigenschaften eines gut wirksamen Haltestreifens 2o und seine Beziehung zu den Formenteilen 12 und 13
sowie geeignete Arbeitsmethoden zum Anklammern und Entfernen des Haltestreifens 2o.
Die Seitenkantenvorsprünge 17 und 18 passen wie gezeigt stoßverbindungsmäßig
zusammen, wenn die Formenteile 12 und 13 geschlossen werden. Die querseitigen äußeren Bereiche der Formenteile
17 und 18 weisen ein Dickemaß 21 auf, das größer ist als ein Dickemaß 22 eines guerseitigen inneren Bereichs der Vorsprünge
17 und 18. Wenn die Vorsprünge 17 und 18, wie in Fig. 3 gezeigt, stoßverbindungsmäßig zusammengepaßt sind, weisen sie somit im
allgemeinen eine Schwalbenschwanzform auf. Der Halter 2o weist eine entsprechende Schwalbenschwanzform auf, um über die äußeren
Bereiche der Vorsprünge 17 und 18 zu klammern und nach innen auf den guerseitigen inneren Bereich der Vorsprünge 17 und 18
an ihren dünneren Abmaßen 22 zu pressen.
Die Haltestreifen 2o werden jeweils in endlosen Schleifen mit im wesentlichen der Länge der Formenteile 12 und 13 ausgebildet
und weisen jeweils eine flexible und federnde Grundfläche 24 auf, die mit einer Beschichtung 25 aus einem Harzmaterial bedeckt
ist. Die Haltestreifen 2o sind in einer im allgemeinen U-förmigen QuerSchnittsform ausgebildet, und zwar entsprechend
der Schwalbenschwanzform, die in Fig. 3 gezeigt ist, um über
die Vorsprünge 17 und 18 der Formenteile 12 und 13 zu passen.
Π 9 B Π Β / 0 7 1 5
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Es ist wichtig, daß die Halter 2o federnd, elastisch und flexibel genug sind, um auf die Formenteile auf geklemmt bzw. von diesen
abgeklemmt werden zu können und auch dem bogenförmigen Weg 14 folgen können, ohne daß sie die Formenteile freigeben oder sich
von diesen lösen. Es ist auch wichtig, daß die Halter 2o einfach und wirtschaftlich in der Herstellung und Handhabung sind, so daß
sie in leichter Weise in großen Längen ausgebildet und in wirtschaftlicher Weise, falls erforderlich, ausgetauscht werden können.
Diese Anforderungen können durch ein in Fig. 4 schematisch gezeigtes Grundmaterial 24 erfüllt werden, das aus im Zick-Zack-Muster
ausgebildeten Drahtschlaufen gebildet ist und durch sich in Längsrichtung erstreckende, geheftete oder genähte Fäden 27
zusammengehalten ist. Die Elastizität und Festigkeit des Grundteils 24 kann durch Auswahl des Drahts 26 m geeignetem Material,
geeigneter Größe und Zugfestigkeit bestimmt werden. Die Heftungen 27 halten die Drahtschlaufen 26 an Ort und Stelle fest, stützen
und bewahren das gewünschte Muster der Schlaufen 26 und verhindern, daß das Grundteil 24 in Längsrichtung dehnbar ist. Eine Beschichtung
aus einem Harzmaterial 25, das das Grundteil 24 bedeckt, ergibt einen befriedigenden Haltestreifen 2o, wenn das Grundteil
24 in der gewünschten Querschnittsform ausgebildet wird.
Eine bevorzugte Alternative für das Grundteil 24 aus Zick-Zackförmigem
Draht ist das gestanzte und auseinandergezogene Metallgrundteil 28 der Fig. 5 mit Metallschenkeln 29, die Zick-Zackförmigem
Muster ausgebildet und vorzugsweise aus einem gestanzten Metallblechstreifen gefertigt sind. Fall erwünscht, können auch
bei dem Grundteil 28 genähte oder geheftete Fäden angewendet werden.
Eine andere bevorzugte Alternative ist das Grundteil 3o der Fig. 6, das aus einem gestanzten Blechmetallstreifen gebildet ist,
um einen relativ schmalen zentralen Streifen 31 und unabhängige Seitenfinger 32 zu bilden. Ein Grundteil 33 gemäß der Fig. 7
ist ebenfalls aus Metallblech gestanzt und weist einen breiteren Zentralstreifen 34 mit Perforationen 35 und unabhängigen Seitenkantenfingern
36 auf. Die Grundteile 28, 3o und 33 sind vorzugsweise mit einer Harzbeschichtung 25 bedeckt, wie dies auch für
das Grundteil 24 vorteilhaft ist, und der erhaltene Haltestreifen 2o, der mit irgendeinem der gezeigten Grundteile ausgebildet ist,
+) mit -,
■RO 9 8 Π 8./ι) 7 15
- 7 - 2R32876
ist federnd, elastisch, in Querrichtung in bezug auf seine longitudinale
Erstreckung flexibel und geeignet, um wiederholt auf Formenteile aufgeklemmt bzw. von diesen abgeklemmt zu werden, sowie
mit den Formenteilen über einen gekrümmten Weg transportiert zu werden.
Variationen hinsichtlich der Formgebung der Formen und Haltestreifen
sind in den Figuren 8 bis Io gezeigt. Das Formenteil 37 weist schwalbenschwanzförmig ausgelegte Seitenkantenvorsprünge 39
auf, und das Formteil 38 ist mit geraden Seitenkantenvorsprängen
4o ausgestattet, um zu zeigen, daß der Schwalbenschwanzeffekt erreicht werden kann, indem man die Seitenkantenvorsprünge lediglich
des einen Formenteils ausbildet. Auch der Hohlraum zwischen den Formenteilen 37 und 38 weist eine unterschiedliche Form auf.
Der Haltestreifen 2o weist formpassende Vorsprünge 39 und 4o auf, ähnlich zu der in Fig. 3 gezeigten Form. Die Vorsprünge 41
und 42 von Formenteilen 43 und 44 der Ausführungsform gemäß der
Fig. 9 sind im Querschnitt wie gezeigt gerundet ausgebildet, und die Haltestreifen 2o weisen eine entsprechende gerundete oder
teilweise zylindrische Form auf, um die Vorsprünge 41 und 42 zusammenzuklemmen und festzuhalten. Die Vorsprünge 45 und 46
der Formenteile 47 und M8 gemäß der Fig. Io weisen jeweils Einkerbungen
49 auf, und die Haltestreifen 2o sind mit einwärts gedrehten freien Enden 5o versehen, die in die Einkerbungen 49
passen, um die Vorsprünge 45 und 46 fest bzw. eng miteinander zu verriegeln. Die Figuren 8 bis Io zeigen einige der vielfältigen
Möglichkeiten für zusammenfassende Formgebungen zwischen Seitenkantenvorsprüngen für Formenteile und Haltestreifen 2o.
Darüber hinaus sind noch zahlreiche Ausbildungen innerhalb des Erfindungsgedankens möglich.
Die Haltestreifen 2o können während ihres Gebrauchs deformiert oder verbogen werden und können ihre gewünschten Querschnittsformgebungen für die feste Ergreifung der geschlossenen Formenteile
verlieren, so daß an der Formenschließstation 11 vorzugsweise Formrollen angeordnet werden, um den Haltestreifen 2o
zurück in seine gewünschte Formgebung zu pressen und eine dichte
Passung auf den Formenteilen zu ergeben. Dies wird besonders aus Fig. 11 ersichtlich, gemäß der formgebende Rollen 51 und 52
die Seitenkanten des Haltestreifens 2o dicht über die Vorsprünge 17 und 18 der Formenteile 12 und 13 quetschen, wobei eine andere
Rolle 53 den Haltestreifen 2o querseitig in die richtige Lage drückt» so daß der Haltestreifen die gewünschte Form erhält und
fest auf die Vorsprünge 17 und 18 gedrückt wird, um die Formenteile 12 und 13 sicher miteinander zu verriegeln. Die Umformung
des Haltestreifens 2o in die gewünschte Querschnittsform kann auch erreicht werden, bevor dieser auf die Formenteile geklemmt
wird. Hierfür können allgemein bekannte Formrollen oder Nocken verwendet werden.
In Fig. 12 sind schematisch Rollen 54 gezeigt, um die Haltestreifen
2o von den Formenteilen 12 und 13 abzuzwängen, so daß die Formen geöffnet werden können. Anstelle der Rollen 54 können
Nocken verwendet werden, da lediglich eine querseitige nach außen
gerichtete Kraft erforderlich ist, um die Haltestreifen 2o von einer Form abzuklemmen.
Zwischen der Formenöffnungtstation 15 und der Formenschließstation
11 werden die Haltestreifen um den Weg zwischen den offenen
Formenteilen geführt, das geformte Produkt wird zwischen den Formenteilen entfernt, notwendige Reinigungsopjöerationen werden
durchgeführt, ein Formfutter wird entfernt und erneuert, eines der Formenteile wird erneut an der Station 16 gefüllt, die Formenteile
werden wiederum zusammengefügt und die Haltestreifen
2o werden erneut angebracht, vorzugsweise mittels einer Formeinrichtung wie in Fig. 11 gezeigt. Antriebseinrichtungen (nicht gezeigt)
bewegen die Formenteile während dieser Operationen vorwärts und die Haltestreifen 2o gehen infolge ihres Eingriffs mit
den geschlossenen Formteilen mit. Da es für die Formenteile nicht erforderlieh ist, die verriegelte Stellung von selbst aufrecht
zu erhalten oder eine lange Lebensdauer hinsichtlich ihrer Flexibilität aufweisen, können die Formenteile aus vorteilhafteren
Harzmaterialien ausgebildet werden, welche leichter zu extrudieren sind und für das geformte Produkt eine bessere Freigabecharakteristik
aufweisen. Die gesamten wirtschaftlichen Aufwendungen
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werden verringert, da die Haltestreifen 2o sehr wirtschaftlich sind, und ein Paar von Formenteilen weist eine wesentlich größere
Lebensdauer auf, da es nicht während des Verriegeins und Lösens gebogen werden muß. Die durch die Haltestreifen 2o geschaffene Verriegelung ist auch sicherer und vermindert dadurch Formenfehler
und gibt auch nicht AnIaS zu einer nennenswerten Kompliziertheit
der Formmaschine. Tatsächlich können die Verriegelungs- und Führungsrollen in der Maschine für sämtliche Formen
standardisiert sein, da derartige Rollen bei der durch die Haltestreifen
2o bewirkten Verriegelung keine Rolle spielen. Lediglich einige kleinere Extraausrüstungen an den Formenöffnungsund
Schließstat-ionen sowie Führungen zwischen diesen Stationen
sind erforderlich, um die zahlreichen Vorteile des Systems der Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik zu erhalten. Hinsichtlich
der Formgebung der Formenteile und Haltestreifen und der Verfahren zum Anklemmen und Entfernen der Haltestreifen sind
zahlreiche Modifikationen möglich.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung ein Formensystem,
das ein Paar von Formenteilen aufweist, welche als endlose Schlaufen aus HarζStrangpreßlingen ausgebildet sind. Die
Formenteile weisen im wesentlichen schwalbenschwanzförmig ausgebildete Seitenkantenvorsprünge auf. Zwei endlose Schlaufen
aus flexiblen und federnden Haltestreifen, die mit einer Harzabdeckung
beschichtet sind und querschnittsmäßig in einer im allgemeinen U-förmigen Konfiguration ausgebildet sind, werden jeweils
über die Seitenkantenvorsprünge der Formenteile geklammert. Die Haltestreifen sind ausreichend flexibel, um einem gekrümmten
Weg mit den geschlossenen Formenteilen folgen zu können und ein geformtes Produkt festzuhalten. Die Haltestreifen ermöglichen die
Herstellung der Formenteile aus dem hierfür am besten geeigneten Material, ohne daß die Formenteile ohne äußere Hilfe fest zusammenkhmmern
müssen. Durch die durch einfache und in einfacher Weise ersetzbare Haltestreifen geschaffene Haltekraft kann eine längere
Lebensdauer der Form erreicht werden.
Π R 3 OS /071 5
Claims (9)
- -ie-- 2 B 3 ? 8 7 RPatentansprüeheForraensystem mit einem Paar von Formen te ilen, die als endlose Schleifen von Strangpreßlingen aus Harz, welche entlang einer Trennebene verschließbar und in der geschlossenen Stellung zum Halten eines geformten Produkts zum Verlauf in einer gekrümmten Bahn ausreichend flexibel sind, dadurch gekennzeichnet, daßa) jedfeo der Formenteile entgegengesetzte Vorsprünge an den Seitenkanten aufweist, die sich in Querrichtung nach außen entlang der Trennebene erstrecken,b) die Seitenkantenvorsprünge beim Schließen der Formen stoßverbindungsmäßig zusammenpassen,c) die guerseitigen äußeren Bereiche der zusammengepaßten Seitenkantenbereiche mit größerer Dicke als ein querseitiger innerer Bereich eines jeden der zusammengepaßten Seitenkantenbereiche ausgebildet sind,d) zwei endlose Schleifen aus einem flexiblen und federnden Haltestreifen vorgesehen sind, die jeweils im wesentlichen die Länge der Formteile aufweisen,e) eine Harzbeschichtung zur Bedeckung jedes Haltestreifens vorgesehen ist,f) jeder der Haltestreifen mit im allgemeinen mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist, um jeweils über die Seitenkantenbereiche zu klammern bzw. um jeweils die Seitenkantenbereiche federnd in die Stoßverbindungsposition zu bringen,...11β η 9 fi ·π a / o 715- u - 2F5.19R76g) die längsverlaufenden Kanten der Haltestreifen sich bis
zu den querseitigen inneren Bereichen jedes Seitenkantenvorsprungs erstrecken,h) die Haltestreifen in Querrichtung in bezug auf ihre Längsrichtung flexibel ausgebildet sind, um der gekrümmten Bahn mit den Formenteilen folgen zu können,i) in Laufrichtung vor der gekrümmten Bahn Einrichtungen vorgesehen s A, um die Haltestreifen auf die geschlossenen
Formteile zu klammern, undj) Einrichtungen hinter der gekrümmten Bahn angeordnet sind,
um die Haltestreifen von den geschlossenen Formenteilen
zu entfernen. - 2. Formensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen aus ein Zick-Zack-förmiges
Schleifenmuster aufweisendem Draht mit Heftungen, die diese
Drahtschlaufen verbinden, ausgebildet ist. - 3. Formensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestreifen aus ein Zick-Zack-förmiges Muster aufweisendem Metall besteht.
- 4. Formensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen aus einem gestanzten Metallstreifen besteht.
- 5. Formensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkantenvorsprünge im Querschnitt schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind.
- 6. Formensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Formmittel einschließt, welche mit Klammermitteln zusammenwirken, um die U-Form der Haltestreifen wiederherzustellen.609808/0715253287R
- 7. Formensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haitestreifen aus ein Zick-Zack-förmiges Muster aufweisendem Metall besteht.
- 8. Formensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen aus einem gestanzten Metallstreifen gebildet ist.
- 9. Formensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltestreifen aus Draht mit einem Zick-Zackförmigen Schlaufenmuster gebildet ist, wobei die Drahtschlaufen verbindende Heftungen vorgesehen sind.lo. Formensystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkantenvorsprünge im Querschnitt schwalben schwanzförmig ausgebildet sind.0 8/0715
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1975
- 1975-07-23 DE DE19752532876 patent/DE2532876A1/de not_active Withdrawn
- 1975-08-04 GB GB3251275A patent/GB1472051A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1472051A (en) | 1977-04-27 |
| US3941543A (en) | 1976-03-02 |
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