DE2531989A1 - Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer den lueftungsspalt der bremsschuhe einer fahrzeugbremse - Google Patents
Selbsttaetige nachstellvorrichtung fuer den lueftungsspalt der bremsschuhe einer fahrzeugbremseInfo
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Description
Pahnlamal'e
QOO München 22 Steinsdoristraße 2 1 - 22 · TeUfon 089 / 29 84 62
B 7479
TOKICO LTD.
6-3, Fujimi 1-chorae,
Kawasaki-ku, Kawasaki-shi, Kanagawa-ken / JAPAN
Selbsttätige Nachstellvorrichtung für den Lüftungsspalt der Bremsschuhe einer Fahrzeugbremse
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Nachstellvorrichtung für den Lüftungs
spalt der Bremsschuhe einer Fahrzeugbremse.
Es sind schon verschiedene selbsttätige Nachstellvorrichtungen vorgeschlagen
worden, um die Hubänderung eines Bremspedals oder eines zugehörigen Hebels in Abhängigkeit vom Abrieb des Bremsschuiibelages zu kompensieren.
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• A.
Als Beispiel dafür sei eine Vorrichtung erwähnt, die derart angeordnet
ist, daß eine Verschiebung des Bremsschuhes an eine einen Rastklinkenmechanismus
aufweisende Strebe weitergeleitet wird und daß die Relativstellung zwischen dem Schuh und der Strebe durch den Rastklinkenmechanismus
eingestellt wird, wenn der Bremsschuhbelag abgerieben ist.
Eine selbsttätige Nachstellvorrichtung für den Lüftungsspalt eines Bremsschuhes
der vorgenannten Art ist derart ausgebildet, daß eine Klinken sperre, zu der die Verschiebung des Bremsschuhes weitergeleitet wird,
drehbar an der Strebe in deren Längsrichtung gelagert ist. Aufgrund dieser Anordnung weist die bekannte Vorrichtung Nachteile dahingehend auf,
daß eine große Berührungsfläche zwischen der Strebe und der Klinkensperre oder der Klinkensperre und der Klinke zur Betätigung der Klinkensperre
erforderlich ist, um Zugang zu einem eventuell dazwischen gelangten Fremdkörper zu ermöglichen, und daß diese Teile sehr rostanfällig sind,
was die Gleichförmigkeit ihrer Bewegungen beeinträchtigt. Üblicherweise wird bei einer solchen Art von Vorrichtung eine mit der Klinkensperre
in Eingriff bringbare Klinke sowie eine Torsionsfeder vorgesehen, die in Eingriff mit der Strebe steht, um der Klinke in Richtung auf die Klinkensperre
eine Druckkraft zu erteilen. Auftrund der Verwendung einer solchen Torsionsfeder ergibt sich jedoch der Nachteil, daß ein relativ großer
Montage- bzw. Befestigungsraum erforderlich ist, was deswegen ein gravierendes Hindernis hinsichtlich der gewünschten Verringerung der
Baugröße der Vorrichtung darstellt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Nachteile
zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art von kleiner Baugröße zu schaffen, die wirtschaftlich ist, eine verringerte Anzahl
von Einzelteilen aufweist und außerdem gewährleistet, daß ihre Funktion auch nach längerer Zeit sichergestellt ist.
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.3.
Die Merkmale der zur Lösung dieser Aufgabe geschaffenen Erfindung ergeben
sich aus den Ansprüchen.
Bei der selbsttätigen Nachstellvorrichtung gemäß der Erfindung ist eine
Strebe an ihrer Paneelfläche mit einer Klinkensperre versehen, die über eine Blattfeder mit dem Bremsschuh in Eingriff steht; mit der Klinkensperre
steht eine Klinke in Kämmeingriff, und die Blattfeder weist an ihrem einen Teil einen Anschlag auf, der auf die Klinke einwirkt, so daß
diese in Eingriff mit den Zähnen der Klinkensperre kommen kann.
Die Erfindung wird im folgenden in Form eines Ausführungsbeispiels anhand
der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in:
Fig. 1 in Draufsicht eine mit der Nachstellvorrichtung versehene
Trommelbremse;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie H-II in Fig. 1;
Fig. 3 perspektivisch ein Lagerungsteil;
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform des Lagerungsteils in
Seitenansicht und
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist eine Gegenplatte 1 an dem nichtdrehbaren
Teil eines Fahrzeugs, beispielsweise eines Chassis, befestigt. An der Gegenplatte
1 sind einander gegenüberliegend zwei Bremsschuhe 2, 3 befestigt, und zwar derart, daß jeweils das untere Ende jedes Bremsschuhes 2,
gegen einen an der Gegenplatte 1 befestigten Anker 4 anschlägt, während die oberen Bremsschuhenden an einen Radzylinder 5 anschlagen.
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An den Bremsschuhen 2, 3 sind jeweils Bremsbeläge 6, 7 befestigt, die
an ihrer Außenseite mit einer Trommel 8 in Eingriff kommen können, die zusammen mit einem Rad drehbar ist.
Die Bremsschuhe 2, 3 weisen jeweils einen Arm 2a, 3a auf, die jeweils
mit einem Paar von Durchgangsöffnungen 9, 11 bzw. ID , 12 versehen
sind und zwischen denen sich jeweils eine von zwei Rückholfedern 13, 14 erstreckt, um die Bremsschuhe 2, 3 in einer Richtung zu ziehen, in der
sie dicht beieinander liegen.
An einer Stelle zwischen der Rückholfeder 13 und dem Radzylinder 5 für
die Bremsschuhe 2, 3 ist eine Strebe 23 angeordnet, mittels der sowohl ein manueller Bremsvorgang als auch ein selbsttätiges Nachstellen des
Bremsschuhlüftungsspaltes durchgeführt werden kann.
Die beschriebene Anordnung wird im folgenden anhand von Fig. 2 näher er
läutert .
Die Trommel 8 ist nahe dem Umfang der Gegenplatte 1 angeordnet und
in ihrem Innern mit den Bremsschuhen 2, 3 versehen, an denen die Beläge 6, 7 befestigt sind. Die Bremsschuhe 2, 3 sind derart angeordnet, daß
sie in Querrichtung gemäß Fig. 2 hin- und herbewegbar sind und zur Durchführung eines Bremsvorgangs mittels des Radzylinders 5 (Fig. l)
betätigt werden können.
Durch die Gegenplatte 1 ist an einer geeigneten Stelle eine Öffnung la gebohrt,
die einen L-förmigen Handbremshebel 16 aufnimmt. Dieser ist mittels eines Zapfens 17 an einer Strebe 23 angelenkt und dadurch drehbar
bzw. schwenkbar gelagert. Der Handbremshebel 16 schlägt mit einer Vorderkante 16a an einer Innenkante 2b des Bremsschuharms 2a an.
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An einer geeigneten Stelle 19 des Handbremshebels 16, die im Abstand
zur Gegenplatte 1 liegt, ist ein Anschlag 18 befestigt, der verhindert, daß sich der Handbremshebel 16 weiter im Uhrzeigergegensinn verdrehen
kann.
Mit der Gegenplatte 1 ist eine Deckplatte 20 verbunden, die mit der Trommel
8 zusammenwirkt, um Fremdkörper, wie Wasser, Staub und dgl., an einem Eindringen ins Innere der Trommel 8 zu hindern. Ein Dichtungsschuh
21 deckt die in der Gegenplatte 1 vorgesehene Öffnung la ab.
An einer am freien anderen Ende des Handbremshebels 16 vorgesehenen
Öffnung 22 ist ein nicht dargestellter Draht oder ein Kabel befestigt, um den Handbremshebel 16 in der Richtung des Pfeils A gemäß Fig. 2 ziehen
zu können.
Der Handbremshebel 16 ist, wie schon erläutert, mittels des Zapfens 17
an dem einen Ende der Strebe 23 angelenkt und läßt sich derart verdrehen, daß die Strebe 23 längs der Gegenplatte 1 bewegt wird.
An einer geeigneten Stelle der Strebe 23 ist eine Öffnung 24 vorgesehen,
wobei sich zwischen dieser Öffnung 24 und einer im Bremsschuharm 2a vorgesehenen Öffnung 25 eine Feder 26 erstreckt. Auf diese Weise schlägt
die im Handbremshebel 16 vorgesehene Vorderkante 16a normalerweise an die Innenkante 2b des Bremsschuharms 2a an.
An einem Ende der Strebe 23 ist eine etwa L-förmige Klinkensperre 27
angelenkt, die ein Teil eines Rastklinkengesperres bildet. Der Außenumfang der Klinkensperre 27 weist Zähne 27a auf, von denen jeweils einer
in Eingriff mit einer Klinke 30 steht, die mittels eines Zapfens 29 an einem etwa mittigen Teil der Strebe 23 angelenkt ist, so daß dadurch insgesamt
die Klinkensperre 27 an einer Drehung im Uhrzeigersinn gehindert
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wird. Zwischen der Klinkensperre 27, der Klinke 30 und der Strebe 23
ist ein aus Fig. 3 im einzelnen ersichtliches Lagerungsteil 31 in Plattenform angeordnet, das aus rostfreiem Stahl mit Federwirkung besteht.
Das Lagerungsteil 31 weist an seinen einander gegenüberliegenden Enden 31a, 31b jeweils eine Öffaung auf, die einen Zapfen 28 bzw. 29 zur Lagerung
der Klinkensperre 27 und der Klinke 30 an der Strebe 23 aufnehmen. An einer Stelle am Ende 31b des Lagerungsteils 31 ist ein Zungenelement 31c
angeformt, und zwar derart, daß es senkrecht aus dessen Ebene weggebogen ist. Das eine freie Ende 3Id des Zungenelementes 31c ist als Feder
ausgebildet und kann mit der Klinke 30 an deren Rückseite in Eingriff kommen, so daß letztere dadurch mit jeweils einem Klinkensperrezahn 27a
kämmt. Wie aus den abgewandelten Ausführungsformen gemäß Fig. 4 und ersichtlich, kann innerhalb des Zungenelementes 31c ein federnd elastisches
Teil 33 befestigt sein, das gegen die Klinke 30 drückt. Dies kann auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 vorgesehen sein.
Ein am L-förmigen Ende der Klinkensperre 27 vorgesehener Vorsprung 27b
ist lose in einer Öffnung 32 des Bremsschuharms 3a vorgesehen, und zwar derart, daß ein kleiner Zwischenraum Ax belassen wird. Am oberen Ende
des Vorsprungs 27b ist ein Anschlag 27c derart ausgebildet, daß er senkrecht hiervon weggebogen ist. In der Gegenplatte 1 ist weiterhin auf der
Höhe etwa der Klinke 30 eine Durchgangsbohrung 34 vorgesehen.
Wenn der Fahrer des Fahrzeugs die Bremse betätigt, kann der Radzylinder
die beiden Bremsschuhe 2, 3 in Querrichtung gemäß Fig. 2 ausdehnen, so daß die Bremsbeläge 6, 7 zur Durchführung des Brems vor gangs an den Innenumfang
der Bremstrommel 8 anschlagen können. Ih diesem Augenblick wird die Klinkensperre 27 nicht gedreht und führt auch keine Nachstellung
des Bremsschuhlüftungsspaltes aus, und zwar solange nicht, wie die Bremsbeläge 6, 7 nicht abgerieben sind und das einer Relativverschiebung der
beiden Bremsschuhe 2, 3 entsprechende Ausmaß weniger ist als der Abstand
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bzw. Spalt zwischen der Öffnung 32 des Bremsschuharms 3a und dem
Vorsprung 27b der Klinkensperre 27.
Wenn die Bremsbeläge 6, 7 abgerieben sind und dadurch den zur Durchführung
eines Bremsvorgangs erforderlichen Relativvers chiebebetrag bzw. -weg derart vergrößert haben, daß er größer ist als der Wert Δχ,
drückt die Öffnung 32 des Bremsschuharms 3a mit ihrer einen Kante gegen den Vorsprung 27b der Klinkensperre 27 und verdreht dadurch die
Klinkensperre 27 um den Zapfen 28. Das hat zur Folge, daß die mit einem Klinkensperrezahn 27a in Eingriff stehende Klinke 30 gegen die Druckkraft,
die von dem Zungenende 31d oder dem Federglied 33 des Lagerungsteils 31 ausgeübt wird, nach oben gedrückt wird, so daß die Klinke 30 außer Eingriff
mit diesem betreffenden Klinkensperrezahn 27a kommt, jedoch sofort erneut in Eingriff mit dem nächsten Zahn 27a kommt, so daß dadurch
die Klinkensperre 27 gemäß dem Ausmaß des Abriebs der Bremsbeläge 6, im Uhrzeigergegensinn verdreht wird. Da die Klinkensperre 27 und die
Klinke 30 mittels des Lagerungsteils 31 mit Federwirkung an der Strebe 23
befestigt sind, ist die Berührungsfläche zwischen den einzelnen genannten Teilen verringert, so daß nicht nur der Reibungswiderstand entscheidend
herabgesetzt wird, sondern auch das Rosten und eine Störung durch Fremdkörper verhindert werden, wodurch insgesamt stets eine sanfte gleichförmige
Relativverschiebung zwischen den Teilen gewährleistet ist.
Auf diese Weise kämmt einer der am Umfang der Klinkensperre 27 vorgesehenen
Zähne 27a stets aufgrund der Federwirkung des Lagerungsteils 31, nämlich des Zungenendes 31d oder des elastisch federnden Federgliedes 33,
mit der dadurch im Uhrzeigergegensinn gedrückten Klinke 30, so daß die
Klinke 30 an der Klinkensperre 27 um einen Zahn 27a nach unten gleitet und die Klinkensperre 27 genau um diesen Betrag im Uhrzeigergegensinn
verdreht wird.
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Ί t q ι q ρ q
L +j O ι .J U ."J
Wenn dann das Bremspedal vom Fahrer losgelassen wird, wird der im
Radzylinder 5 herrschende Fluiddruck reduziert, so daß die Rückholkräfte der Rückholfedern 13, 14 wirksam werden und die Bremsschuhe 2, 3
in der Richtung zurückholen, in der die Bremsschuhe 2, 3 einander näherkommen. Hierbei können in diesem Augenblick die Bremsschuhe 2, 3 bis
zu einer Stelle zurückverbracht werden, an welcher der Vorsprung 27b der Klinkensperre 27 an seiner dem Zwischenraum Δχ gegenüberliegenden
Seite (d.h. an der linken Seite gemäß Fig. 2) in Eingriff mit der betreffenden linken Innenkante der Öffnung 32 des Bremsschuharms 3a kommt. Diese
Stellung entspricht im übrigen einer solchen Stellung, die um dasjenige Ausmaß weitergerutscht wäre, wenn die Bremsbeläge 6, 7 vollständig abgerieben
wären (genau gesagt, um die Anzahl der etwa dem vorerwähnten Ausmaß entsprechenden Zähne). Es kann demgemäß ein unerwünschter
Spalt, der aufgrund des Abriebs der Beläge 6, 7 zwischen den Belägen 6, 7 und dem Innenumfang der Trommel 8 erzeugt werden kann, derart automatisch
kompensiert werden, daß dieser unerwünschte Spalt stets null ist.
In Fig. 2 ist die Anfangs stellung der Klinkensperre 27 in vollausgezogenen
Linien gezeigt, wogegen die strichpunktierte Stellung der Klinkensperre 27 die maximale Nachstellage der Klinkensperre 27 begrenzt. Zu diesem Zweck
ist auch der Anschlag 27c vorgesehen, um zu verhindern, daß sich die Klinkensperre
27 weiter verdreht, wenn letztere die strichpunktierte Stellung einnimmt. Dies stellt die maximal mögliche Nachstellage dar, bis zu der
eine automatische Nachstellung möglich ist. Dies bedeutet, daß dann, wenn die Klinkensperre 27 in eine derartige Maximallage verbracht worden ist,
die Klinkensperre 27 bei Betätigung der Bremse nicht mehr weiter verdreht wird, sondern statt dessen in der dargestellten Weise die Strebe 23 und den
Handbremshebel 16 gegen die Kraft der Feder 26 nach links bewegt, wodurch jedoch kein Nachstellvorgang durchgeführt wird. Daß die Bremsbeläge
6, 7 durch neue zu ersetzen sind, kann der Fahrer daher leicht an dem Umstand feststellen, daß das Bremspedal immer stärker bzw. bis zu einem
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beträchtlichen Ausmaß niederzutreten ist, wenn die Bremsbeläge 6, 7
immer mehr abgerieben werden. Falls erforderlich, können die Bremsschuhe 2, 3 leicht in ihre Anfangs stellung zurückverbracht werden, indem
durch die Öffnung 34 in der Gegenplatte 1 ein Schraubenzieher oder dgl. geführt und hiermit die Klinke 30 außer Eingriff mit dem betreffenden
Zahn 27a der Klinkensperre 27 gebracht wird.
Obwohl bei der beschriebenen Ausführungsform das andere Ende der Strebe
23 über den Handbremshebel 16 mit dem Bremsschuh 2 in Eingriff steht, kann die Strebe 23 auch direkt mit dem Bremsschuh 2 verbunden
werden.
Wie schon erläutert, ist die beschriebene Nachstellvorrichtung derart ausgebildet,
daß die Klmkensperre 27, welche die sich aufgrund des Abriebs des Bremsschuhs ergebende Hubänderung kompensiert, und die Klinke 30,
welche die Klinkensperre 27 jeweils in einer vorbestimmten Stellung festlegt, mittels des Lagerungsteils 31 und der Federwirkung an der Strebe 23
festgelegt sind. Aufgrund dieser Anordnung lassen sich die folgenden Wirkungen erzielen:
1. Aufgrund der Verwendung von rostfreiem Stahl als Material für das zwischen
der Strebe 23 und der Klinkensperre 27 angeordnete Lagerungsteil wird ein Rosten sowie ein Anhaften bzw. Klemmen dieser Teile verhindert
und die ungestörte Funktion der Vorrichtung über einen langen Zeitraum hinweg gewährleistet.
2. Da das Lagerungsteil 31 als Feder wirkt und drückend auf die Klinke 30
einwirkt, ist die Gesamtanzahl der Einzelteile der Vorrichtung reduziert und letztere dadurch wirtschaftlich konstruiert.
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3. Die Verwendung von rostfreiem Stahl als Material für das Lagerungsteil
31 beseitigt die Rostgefahr für dieses Teil.
4. Die Klinke 30 ist am Zungenelement 31c des Lagerungsteils 31 gelagert,
so daß dessen Verschiebung begrenzt ist, wenn die Klinke 30
nicht in Eingriff mit der Klinkensperre 27 steht. Hierdurch ist die Feder keiner Bruch- oder Ermüdungsgefahr unterworfen, wenn sie überbelastet ist.
nicht in Eingriff mit der Klinkensperre 27 steht. Hierdurch ist die Feder keiner Bruch- oder Ermüdungsgefahr unterworfen, wenn sie überbelastet ist.
5. Die Verwendung des elastisch federnden Gliedes 31d bzw. 33 in bzw. an
dem Zungenelement 31c des Lagerungsteils 31 als Mittel zum Drücken der Klinke 30 verhindert den Verschleiß bzw. Abrieb und die Bruchgefahr
dieser Teile.
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Claims (6)
- 2 5 - Ii -9 8Patentansprüche\1. j Selbsttätige Nachstellvorrichtung für den Lüftungsspalt der gekrümmten beiden Bremsschuhe einer Fahrzeugtrommelbremse, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den beiden Bremsschuhen (2, 3) eine Strebe (23) erstreckt, deren eines Ende in Wirkverbindung mit einem der Bremsschuhe (2) steht und deren anderes Ende über ein Rastklinkengesperre (27, 30) mit dem anderen Bremsschuh (3) verbunden ist, daß das Rastklinkengesperre eine etwa L-förmige Klinkensperre (27) mit einem sich durch eine Öffnung (32) des anderen Bremsschuhs (3) unter Belassen eines vorbestimmten Zwischenraums (Δχ) erstreckenden Arm oder Vorsprung (27b), eine mit der Klinkensperre (27) zusammenwirkende Klinke (30) und ein Lagerungsteil (31) aufweist, das ein auf die Klinke (30) einwirkendes elastisch federndes Teil (31d, 33) besitzt, wobei die Klinkensperre (27) und die Klinke (30) schwenkbar an der Strebe (23) gelagert sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerungsteil (31) aus einem rostbeständigen Material, wie beispielsweise aus rostfreiem Stahl, besteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch federnde Teil (33) des Lagerungsteils (31) aus einem federnd elastischen Material, wie beispielsweise Gummi oder dgl., besteht und an dem verbleibenden Teil (31c) des Lagerungsteils (31) befestigt ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende der Strebe (23) ein Handbremshebel (16) angelenkt ist, der ständig mit dem einen Bremsschuh (2) über eine sich zwischen der Strebe (23) und dem betreffenden Bremsschuh (2) erstreckende Zugfeder (26) in Eingriff steht.509885/0488 i41 y
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Strebe (23) normalerweise mittels einer sich zwischen dem einen Bremsschuh (2) und der Strebe (23) erstreckenden Feder (26) gegen die Innenkante (2b) des einen Bremsschuhes (2) gedrückt ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerungsteil (31) ein aus einem rostbeständigen Material bestehendes einheitliches Teil ist und Teile (28, 29) aufweist, die zwischen der Klinkensperre (27) bzw. der Klinke (30) und der Strebe (23) angeordnet sind und als Zwischenscheiben dienen.509885/0488
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Legal Events
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