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DE2531227A1 - Sicherheitseinrichtung fuer zweituerige fahrzeuge - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer zweituerige fahrzeuge

Info

Publication number
DE2531227A1
DE2531227A1 DE19752531227 DE2531227A DE2531227A1 DE 2531227 A1 DE2531227 A1 DE 2531227A1 DE 19752531227 DE19752531227 DE 19752531227 DE 2531227 A DE2531227 A DE 2531227A DE 2531227 A1 DE2531227 A1 DE 2531227A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
belt
door
lever
tipped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752531227
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Ing Grad Schwanz
Ulrich Dr Ing Seiffert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19752531227 priority Critical patent/DE2531227A1/de
Publication of DE2531227A1 publication Critical patent/DE2531227A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/02Semi-passive restraint systems, e.g. systems applied or removed automatically but not both ; Manual restraint systems
    • B60R22/022Semi-passive restraint systems, e.g. systems applied or removed automatically but not both ; Manual restraint systems with means for facilitating access to rear seats in two-door cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Sicherheitseinrichtung für zweitürige Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung für zweitürige Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit für den Fondeinstieg umklappbaren Vordersitzen und mit aen Vordersitzen zugeordneten Sicherheitsgurten, die über jeweils ein an der Oberkante der Sitzlehne gehaltenes Führungsteil zu einem hinter dem Sitz an dem Fahrzeugrahmen angeordneten Befestigungspunkt geführt sind.
  • Um zu erreichen, daß der in einem Fahrzeug eingebaute Sicherheitsgurt unabhängig von der jeweiligen Stellung des zugeordneten, wenigstens in Längsrichtung verstellbaren Sitzes immer eine möglichst optimale Lage am Körper des auf dem Sitz sitzenden Fahrzeuginsassen beibehält, ist es bereits bekannt, die Befestigungs-bzw. Umlenkpunkte des Sicherheitsgurtes an dem Fahrzeugsitz selbst anzubringen. Um dabei eine aufwendige Verstärkung der Sitz lehne zu vermeiden, ist es auch schon bekannflgworden, den der Schulter des Fahrzeuginsassen zugeordneten Befestigungspunkt des Gurtes nicht an der Sitzlehne, sondern am Fahrzeugrahmen, d. h. beispielsweise am Fahr3eugdach oder im oberen Bereich der Türsäule, anzuordnen und den Gurt zur Definierung seiner Lage im Bereich des Sitzes durch ein an der Oberkante der Sitzlehne gehaltenes Führungsteil, das beispielsweise als Öse ausgeführt ist, zu führen. Während bei viertürigen Fahrzeugen eine derartige Anordnung des Sicherheitsgurtes im allgemeinen keine Schwierigkeiten bereitet, entstehen solche bei zweitürigen Fahrzeugen dadurch, daß beim Vorklappen der Vordersitze bzw. deren Sitzlehnen zum Zwecke des Einstiegs der Fondpassagiere die an der Oberkante der Sitz lehnen geführten Sicherheitsgurte quer durch die Einstiegsöffnung verlaufen und so eine erhebliche Belästigung darstellen.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher darin, bei einer Sicherheitseinrichtung der eingangs genannten Bauart Vorsorge dafür zu treffen, daß beim Vorklappen der Vòrdersitze die den Vordersitzen zugeorM eten Sicherheitsgurte keine Behinderung für den Einstieg der Fondpassagiere mehr darstellen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß das Führungsteil durch einen beim Umklappen des Sitzes betätigbaren Antrieb in der Höhe verstellbar ist. Dabei kann zweckmäßigerweise das Führungsteil durch den Antrieb derart anhebbar sein, daß es sich nach dem Umklappen des Sitzes etwa unterhalb des Fahrzeugdaches befindet. Dadurch wird sichergestellt, daß das Führungsteil bei umgeklapptem Sitz oberhalb der Türeinstiegsöffnung verbleibt und den Einstieg für die Fondpassagiere nicht wesentlich beeinträchtigen kann.
  • Der Antrieb für die Verstellung des Führungsteils kann nun in unterschiedlicher Weise, beispielsweise als Elektromotor oder mechanisch durch Verbindung des Führungsteils mit einem Ausruckhebel zum Ausrücken der Arretierung der Sitzlehne ausgeführt sein. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform soll der Antrieb jedoch durch einen in der Sitzlehne schwenkbar gehaltenen Hebel gebildet sein, dessen eines Ende über ein erstes Verbindungselement mit dem Führungsteil und dessen anderes Ende über ein zweites Verbindungselement mit einem beim Umklappen des Sitzes fest stehenbleibenden Rahmenteil des Sitzes verbunden ist. Durch diesenHebelmechanismus wird das Führungsteil beim Umklappen des Sitzes bzw. der Sitzlehne entsprechend der Verlängerung des Abstandes des Hebels von dem feststehenden Rahmenteil und unter Berücksichtigung der Hebelübersetzung angehoben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das im folgenden näher erläutert wird. Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellungsweise einen verstellbaren Fahrzeugsitz 1 für die vorderen Passagiere eines zweitürigen Fahrzeuges. Dabei ist mit 2 ein Sitzkissen und mit 3 eine Sitzlehne des Sitzes bezeichnet, während 4 einen dem Sitz 1 zugeordneten Sicherheitsgurt darstellt. Dieser Sicherheitsgurt 4 ist bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel als Dreipunkt-Sicherheitsgurt ausgeführt, der mit einem Schrägschultergurtteil 5 den Oberkörper des Fahrzeuginsassen und mit einem Beckengurtteil 6 den Unterkörper des Fahrzeuginsassen bei extremen Geschwindigkeitsänderungen des Fahrzeugs, insbesondere bei einem Fahrzeugunfalls zurückhalten sll. Damit nun die Lage des Sicherheitsgurtes am Körper des Fahrzeuginsassen unabhängig von der Stellung des wenigstens in Längsrichtung verstellbaren Fahrzeugsitzes beibehalten werden kann, sind die Befestigungs- bzw. Umlenkpunkte des Sicherheitsgurtes am Fahrzeugsitz selbst gehalten. So ist mit 7 ein unterer, dem Beckengurt 6 zugeordneter Befestigungspunkt direkt an dem Rahmen des Sitzkissens 2 gehalten, ebenso wie ein Gurtschloß 8, das eine als Schloßeinstecklasche ausgebildete Umlenköse zur Verbindung des Beckengurtteiles 6 mit dem Schrägschultergurtteil 5 aufnimmt, an dem Sitzkissen 2 angebracht ist.
  • Ein oberer Befestigungspunkt 9 des Schrägschultergurtes 5 ist zwar, wie in der Zeichnung angedeutet ist, am Rahmen des Fahrzeuges, beispielsweise am Fahrzeugdach oder an einer Türsäule des Fahrzeugs (B-Säule) befestigt, jedoch verläuft der Gurt im Bereich der Schulter des Fahrzeuginsassen durch eine an der Oberkante der Sitzlehne 3 gehaltene Gurtöse 10. Diese als Führungsteil für den Schrägschultergurt 5 dienende Gurtöse 10 ist in der Höhe verstellbar gehalten und kann beim Umklappen der Sitzlehne 3 so angehoben werden, daß sie sich anschließend kurz unterhalb des Fahrzeugdaches befindet. Mit strichpunktierten Linien ist dazu die Sitzlehne 3 in ihrer zur Gewährung des Einstiegs der Bondpassagiere umgeklappten Stellung gezeigt, wobei die Gurtöse 10 gegenüber der mit ausgezogenen Linien angedeuteten Sitz stellung relativ gegenüber der Sitzlehne verstellt ist.
  • Die Verstellung der Gurtöse 10 erfolgt bei dem hier gezeigten Äusführungsbeispiel mechanisch mittels eines in der Sitzlehne 3 angeordneten Hebelmechanismus, der im wesentlichen aus einem in einem mittleren Punkt 14 gelagerten Hebel 13 besteht, an dessen einem Ende eine mit der Gurtöse 10 verbundene und in einer Führung 11 geführte Verbindungsstange 12 und an dessen anderem Ende ein mit dem feststehenden Teil des Sitzes im Punkt 17 verbundenes und über eine Umlenkung 16 geführtes Verbindungsseil 15 befestigt ist. Bei dem Vorklappen der Sitzlehne 3 schwenkt diese mit ihren Gelenkgliedern 19 und 20 um den Drehpunkt 18, wobei sich der Abstand zwischen dem Hebel 13 und dem Festpunkt 17 zu vergrößern versucht. Das diese Abstandsvergrößerung verbindende Verbindungsseil 15 verschwenkt den Hebel 13 um seinen Drehpunkt 14, was zu einem Anheben der Verbindungsstange 12 und damit der Gurtöse 10 führt. Der Hebelmechanismus 12 - 17 kann nun so ausgebildet sein, daß beim Umklappen der Sitzlehne 3 die Gurtöse 10 bis kurz unterhalb des Fahrzeugdaches angehoben wird.
  • Dies würde gewährleisten, daß der durch das Umklappen der Sitzlehne freigegebene Einstiegsraum für die Fondpassagiere des zweitürigen Fahrzeugs durch den Sicherheitsgurt 4 nicht beeinträchtigt wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß der Antrieb zur Verstellung der Gurtöse auch in anderer Weise ausgeführt sein kann, beispielsweise mittels eines Elektromotors, der beim Umklappen der Sitzlehne die Gurtöse 10 ausfährt und beim Zurückklappen wieder einfährt. Auch kann die Gurtöse mit einem Betätigungselement zum Ausrücken der Arretierung der Sitzlehne 3 verbunden sein, wobei durch den Ausrückvorgang zugleich auch die Gurtöse 10 in der Höhe verstellt wird.
  • Bbschließend scll noch darauf hingewiesen werden, daß die in der Zeichnung gezeigte Ausführung der Sicherheitsgurtanordnung den erfindungsgemäßen Gedanken in keiner Weise beschränkt. Das von der Erfindung vorgeschlagene, in der Höhe verstellbare Führungsteil an der Oberkante der Sitz lehne 3 kann selbstverständlich auch bei einem reinen, als Zweipunktgurt ausgeführten Schrägschultergurt Verwendung finden. Auch ist der Einfachheit halber in der Zeichnung eine heute bei sogenannten automatischen Sicherheitsgurten vielfach übliche Gurtaufwickelvorrichtung nicht gezeigt.

Claims (3)

N SPRtJ CHE
1. Sicherheitseinrichtung für zweitürige Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit für den Fondeinstieg umklappbaren Vordersitzen und mit den Vordersitzen zugeordneten Sicherheitsgurten, die über jeweils ein an der Oberkante der Sitzlehne gehaltene Führungsteil zu einem hinter den Sitz am Fahrzeugrahmen angeordneten Befestigungspunkt geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (10) durch einen beim Umklappen des Sitzes (3) betätigbaren Antrieb (12 - 17) in der Höhe verstellbar ist.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (10) durch den Antrieb (12 - 17) derart in der Höhe verstellbar ist, daß es sich nach dem Umklappen des Sitzes (3) etwa kurz unterhalb des Fahrzeugdaches befindet.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch einen in der Sitzlehne (3) schwenkbar gehaltenen Hebel (13) gebildet ist, dessen eines Ende über ein erstes Verbindungselement (12) mit dem Führungsteil (10) und dessen anderes Ende über ein zweites Verbindungselement (15) mit einem beim Umklappen des Sitzes fest stehenbleibenden Rahmenteil des Sitzes (2) verbunden ist.
DE19752531227 1975-07-12 1975-07-12 Sicherheitseinrichtung fuer zweituerige fahrzeuge Pending DE2531227A1 (de)

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DE (1) DE2531227A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4323278A (en) 1979-03-05 1982-04-06 Volkswagenwerk Aktiengesellschaft Seat for vehicles, in particular two-door passenger automobiles
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EP0374979A1 (de) * 1988-12-23 1990-06-27 Ferrari S.P.A. Esercizio Fabbriche Automobili E Corse Fahrzeugsitz mit zwei Sicherheitsgurten

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