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DE2530993A1 - Hydraulisches spannelement mit doppeldichtung - Google Patents

Hydraulisches spannelement mit doppeldichtung

Info

Publication number
DE2530993A1
DE2530993A1 DE19752530993 DE2530993A DE2530993A1 DE 2530993 A1 DE2530993 A1 DE 2530993A1 DE 19752530993 DE19752530993 DE 19752530993 DE 2530993 A DE2530993 A DE 2530993A DE 2530993 A1 DE2530993 A1 DE 2530993A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic
annular piston
hydraulic clamping
annular
clamping element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752530993
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Werner Dipl Ing Loeckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loeckmann hans Werner dipl-Ing
Original Assignee
Loeckmann hans Werner dipl-Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loeckmann hans Werner dipl-Ing filed Critical Loeckmann hans Werner dipl-Ing
Priority to DE19752530993 priority Critical patent/DE2530993A1/de
Publication of DE2530993A1 publication Critical patent/DE2530993A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B31/00Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts
    • F16B31/04Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for maintaining a tensile load
    • F16B31/043Prestressed connections tensioned by means of liquid, grease, rubber, explosive charge, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B29/00Accessories
    • B25B29/02Bolt tensioners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • HYDRAULISCHES SPANNELEmENT MIT DOPPELDICHTUNG Die Erfindung betrifft an sich bekannte hydraulische Spannelemente mit ringförmigem, axial austretendem Druckring, deren Aufbau und Funktion im folgenden schematisch dargestellt wird.
  • Es handelt sich um Spannelemente, welche vor ihrer Betätigung mit ihrer Funktiansfläche und/oder dem in einer Ringnut dichtgleitend gefuhrten ringförmigen Druckring (Ringkolben) an einer Gegenfläche angelegt wird.
  • Der innere freie Ringraum in der Ringnut ist Teil eines mit hydraulischem medium gefüllten hydraulischen Druckraums, dessen Innendruck von aussen auf verschiedene Weise erhöht werden kann. Dies geschieht beispielsweise durch Anschluss an ein hydraulisches System. Wir der Druck im hydraulischen System erhöht, so wird auch der Druck im hydraulischen Raum des Spannelements erhöht und der Ringkolben wird aus der Ringnut vorgetrieben und gegen die genannte Gegenfläche gedrückt. Dieser Spanndruck wird für die verschiedensten Zwecke ausgenutzt, beispielsweise um Werkstücke oder Werkzeuge gegen einen Körper zu verspannen. Es werden so mit einfachen Mittelund mit geringem Kraftaufwand sehr hohe Spanndrücke erzielt, die bis zu mehreren hundert Tonnen gehen können.
  • Von besonderer Bedeutung für das einwandfreie Funktionieren des Spannelements, besonders auch dann, wenn der Druck längere Zeit aufrecht erhalten bleiben muss, ist die Abdichtung des Drucksystems nach aussen.
  • Es ist bekannt, den Ringkolben mit einer Nutringdichtung zu beaufschlagen, welche beispielsweise mit zwei Lippen versehen ist, die unter der Einwirkung des hydraulischen mediums fest an den Nutwänden anliegen.
  • Es ist auch eine Ausführung bekannt, bei welcher an der Innenfläche und an der Aussenfläche des Ringkolbens, Je eine umlaufende Nut vorgesehen ist, in welcher je ein O-Ring angeordnet wird.
  • Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass diese Arten der Abdichtung unzuverlässig sind, besonders dann, wenn der Durchmesser des Ringkolbens und seine Breite grössere Dimensionen annehmen müssen. Die genannten Arten der Abdichtung werden dann sehr aufwendig und trotzdem wird die Abdichtung dann unzuverlässig und zwar entweder schon bei der Betätigung, jedenfalls aber bei längerer Standdauer des Spannelements unter hohem Druck, was zu erheblichen Schäden und zu Unfällen führen kann.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein hydraulisches Spannelement zu schaffen, bei welchem dieser Mangel nicht auftritt.
  • Das wird dadurch gelöst, dass am oberen Ende des Ringkolbens; DlnBr zwei bei Nutdichtungen angeordnet werden. Das wird im Einzelnen in der Zeichnung schematisch dargestellt und zwar am Beispiel einer gut bekannten Austührungsform eines hydraulischen Spannelements, nämlich einer hydraulischen Spannmutter. Die Zeichnung ist ein Axialschnitt durch eine solche Spannmutter.
  • In dieser Zeichnung ist (1) der Körper der Spannmutter mit der Mittelbohrung (2), die mit Innengewinde versehen ist und die auf dem Gewindezapfen (4), welcher Teil des Körpers (10) ist, aufgeschraubt ist bis zur Anlage an die Gegenfläche (5) des gegen den Körper (10) zu verspannenden Teils (6). (7) ist eine zylindrische Bohrung, die mit Innengewinde versehen ist. Hier wird die Betätigungsvorrichtung zur Erhöhung des Innendrucks im hydraulischen Druckraum angeordnet oder angeschlossen, die auf der Zeichnung durch (8) symbolisch dargestellt ist. In einer beispielsweisen Ausführungsart wird hier fest oder lösbar (Schnellkupplung) ein Anschluss an ein hydraulisches System angeordnet, mittels dessen in an sich bekannter Weise der Innendruck im Druckraum der Spannmutter erhöht oder herabgesetzt werden kann. Dieser hydraulische Druckraum besteht aus dem zylindrischen Raum (7), dem Kanal (11) und dem oberen freien Ringraum (12) der Ringnut (13) in dessen unterem Ringraum der Ringkolben (14) gleitend und dichtend geführt ist. Nach dem eingangs beschriebenen Aufschrauben von Hand der Spannmutter auf den Zapfen (4) liegt der Ringkolben ohne entscheidende Druckausübung an der Gegen fläche (5) des einzuspannenden Teils (6) an.
  • Der Ringkolben (14) ist an seiner dem Druckraum zugewandten Stirnseite sowohl an der Innen- wie an der Aussenkante mit je einer Ringnutdichtung (15' und 15") versehen.
  • Wird nun der Druck in Druckraum durch Einführung von zusätzlichem hydraulischen Medium aus dem angeschlossenen hydraulischen Drucksystem erhöht, so wird der Ringkolben (14) aus der Ringnut (13) vorgetrieben und gegen die Fläche (5) gedrückt. Der Gewindezapfen (4) wird mit dieser Kraft gespannt und dieser Spanndruck bewirkt über den Spannmutterkörper (1), den hydraulischen Druckraum (7, 11, 12) und den Ringkolben (14) die Verspannung des Teils (6) gegen den Körper (10).
  • Dieser Verspannungszustand bleibt erhalten, solange der Überdruck im Druckraum (7, 71, 12) erhalten bleibt. Das aber ist abhängig von der Wirksamkeit und der Dauerzuverlässigkeit der Abdichtung durch die beiden Dichtungen (ins' und 15").
  • Die Praxis hat bewiesen, dass bei der Anordnung von zwei Nutringdichtungen wie oben beschrieben, statt der bisher bekannten Anordnung von einer Nutringdichtung oder von zwei O-Ringen, die Abdichtung und damit die Funktion der Spannmutter auch bei höchsten Drücken, wie sie vom Metall der Spannmutter noch ausgehalten werden, dauerhaft und zuverlässig aufrecht erhalten werden kann.
  • Solche Nutringdichtungen bestehen vorzugsweise aus synthetischem.
  • gummielastischem Material und können in ihrer Gestaltung den jeweiligen Verhältnissen in bekannter Weise angepasst werden.
  • Statt durch Anschluss an ein hydraulisches Drucksystem kann auch eine andere Betätigungsart vorgesehen werden. Beispielsweise kann ein Schmiernippel mit Rückschlagventil angeordnet werden und die Druckerhöhung in bekannter Weise mittels einer Druckpresse über den Schmiernippel vorgenommen werden, wonach die Druckpresse wieder abgekuppelt wird. Zwecks Abbau des Innendruckes und Entspannung der Mutter muss bei dieser Anordnung der Druckraum mit einem verschliessbaren nach aussen führenden Kanal versehen sein.
  • Es kann auch der Druckerzeuger selbst in die Spannmutter eingebaut werden und beispielsweise aus einem Kolben bestehen, der von aussen mittels Stellschraube in den Druckraum hineingedrückt werden kann.
  • In der obigen Beschreibung und der zeichnerrischen Darstellung ist als Beispiel eine gebräuchliche, hydraulische Spannmutter gewählt worden. Der Anwendungsbereich der Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf derartige Spannmuttern.
  • Während diese Spannmutter eine mit Innengewinde versehene mittels borung (2) hat, mit welcher sie auf den Zapfen (4) aufgeschraubt wird, welcher Zapfen ein Teil des Körpers (10) ist, ist bei einem anderen hydraulischen Spannelement die umgekehrte Einrichtung getroffen, indem der Zapfen (4) nicht mit dem Körper (10) einstückig ist, sondern mit dem Spannmutterkörper (1). Dieser Zapfen ist dann an seinam unteren Ende mit Aussengewinde versehen, während der Körper (10) eine entsprechende mit Innengewinde versehene Bohrung aufweist, in welche der Zapfen eingeschraubt wird. Der Ausdruck, dass der Zapfen (4) mit dem Körper (1) einstückig ist kann auch bedeuten, dass der Zapfen für sich gefertigt und anschliessend im Mutterkörper (1) durch Einschrauben, Aufschrumpfen oder dergleichen befestigt worden ist. Das Entscheidende ist, dass nicht mehr eine Spannmutter auf einen Zapfen aufgeschraubt wird, sondern dass ein mit einem hydraulischen Kopf versehenen Gewindezapfen in den Körper (10) hineingeschraubt wird, während im Übrigen der Spannvorgang mit der gleichen Wirkung in der gleichen Weise abläuft wie er oben für die Spannmutter beschrieben uurde. Solche Spannelemente sind an sich als hydraulische Spannschrauben (mit Druckring) bekannt.
  • Eine dritte beispielsweise Ausführung besteht darin, dass das Spannelement als Spannring ausgebildet ist. In diesem Fall entspricht das Spannelement dem in Fig. 1 gezeichneten Ausführungsbeispiel t'Spannmutter", jedoch ist die Innenbohrung nicht mit Innengewinde versehen sondern glatt. Dieses als Spannring ausgebildete Spannelement wird über einen Zapfen geschoben und dann mit anderen mitteln, beispielsweise mittels einer Sechskantmutter, gegen die Anlagefläche vorgebracht, dann aber der eigentliche Spannvorgang mittels Hydraulik in der gleichen Weise und mit der gleichen Wirkung vollzogen wie er im Beispiel "Hydraulische Spannmutter¢ aufgezeigt wurde.
  • In einer anderen Ausführungstorm ist das Spannelement als Platte oder Rondell ausgebildet, wobei der Ringkolben aus einer der Flächen austritt.

Claims (5)

  1. ANSPRÜCHE
    4 1. Hydraulisches Spannelement mit einer in einer seiner Stirnflächen vorgesehenen Ringnut und einem darin dichtend verschiebbar angeordneten Ringkolben, sowie einem im Innern des Spannelemente befindlichen hydraulischen Druckraum, welcher mit einem dst Ringkolben beaufschlagenden hydraulischen medium gefüllt ist, wobei der Innendruck mittels einer Betätigungsvorrichtung von aussen derart erhöht werden kann, dass der Ringkolben aus der Ringnut mit grosser Kraft nach aussen vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkolben an seiner inneren Stirnfläche sowohl an seiner Aussenkante wie auch an seiner Innenkante mit je einer Nutringdichtung auagestattet ist.
  2. 2. Hydraulisches Spannelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das es als hydraulische Spannmutter ausgebildet ist.
  3. 3. Hydraulisches Spannelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als hydraulische Spannschraube ausgebildet ist.
  4. 4. Hydraulisches Spannelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als hydraulischer Spannring ausgebildet ist.
  5. 5. Hydraulisches Spannelement nach Anspruch 1, dadurch gokennzeichn.t, dass os als hydraulische Spannplatte ausgebildet ist.
    Leerseite
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2581430A1 (fr) * 1985-05-02 1986-11-07 Sealol Procede et dispositif de desserrage de boulonnerie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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