DE2530355A1 - Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruck - Google Patents
Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruckInfo
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Description
GÜNTER L. GEISS PATENTINGENIEUR
7760 RADOLFZELL / BODENSEE MARKTPLATZ 9 - F E R N R U F 07732-3782
MEIN ZEICHEN: T 483 - 75 RADOLFZELL/ AM
4.12.1975
Roland Trautmann,
7790 Meßkirch 2, Maiengrund 93
Drucktuch für Offsetdruck
709813/0018
Die Erfindung betrifft ein Drucktuch für den Offsetdruck,
bestehend aus einer aus mindestens zwei verschiedenen Materialien zusammengesetzten Platte, deren Oberfläche von einer
gUmmiartig elastischen Schicht gebildet ist.
Beim Offsetdruck wird üblicherweise die dünnwandige und biegsame
Druckplatte auf den Plattenzylinder aufgespannt, der das
eingefärbte Druckbild auf das auf den Gummituchzylinder aufgespannte Drucktuch dadurch überträgt, daß sich die beiden
bespannten Zylinder aufeinander abwälzen» Die dann auf dem Drucktuch befindliche Druckfarbe wird hiernach auf das zu
bedruckende Material übertragen* wobei ein Gegendruckzylinder dieses Material, z.B. Papier, mit dem erforderlichen
Anpreßdruck gegen den Gummituchzylinder anpreßt. Dieser Vorgang läuft üblicherweise mit großer Geschwindigkeit ab,
wobei in der Regel rd. 15.000 Zylinderumdrehungen je Stunde erreicht werden.
Dieses Druckverfahren ermöglicht einerseits im Prinzip höchste
Passergenauigkeiten, wozu aber andrerseits wiederum entsprechende, höchste Genauigkeit in den Zylinderabwälzungen
aller drei Zylinder unerläßlich sind. Von den Zylindern selbst wird diese Genauigkeit ohne Schwierigkeit erreicht, während
wechselnde Differenzen nur in den Dicken der Aufspannungen
auftreten können. Hierbei weist die Dicke der Druckplatte in aller Regel eine ausreichende Genauigkeit auf, während die
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des Drucktuchs stets unzureichend ist. Dieses ist üblicherweise etwa 2 mm dick und besteht in der Normalausführung aus
einer auf ein spezielles Textilgewebe aufgezogenen Gummiplatte. Bei solchen Drucktüchern treten schon im Textilgewebe
bei der Herstellung so große Toleranzen auf, daß sie in aufgespanntem Zustand keine so genau über die ganze Zylinderfläche
gleichmäßige und gleichbleibende Dicke aufweisen
können« wie sie für einen einwandfreien Druck erforderlich
ist, wobei hundertstel und oft tausendstel mm eine Rolle spielen und den Druck beeinträchtigen können.
Beim bisher bekannten Verfahren wird die benötigte Genauigkeit dadurch erreicht, daß auf die Zylinder, insbesondere
auf den Gummituchzylinder entsprechend zugeschnittene, extrem dünne Zwischenlagen z.B. aus Seidenpapier aufgezogen werden.
Die Höhen dieser Aufzüge können durch die Anzahl der Zwischenlagen
so bemessen werden, daß sie die genaue Abwälzung der Zylinder gewährleisten. Im anderen fall sind die resultieren*
den Drucke von schlechter bis unbrauchbarer Qualität - zu niedrige Aufzüge können dabei relativ rasch bemerkt werden,
da sie zu unvollständigen Abdrucken führen; zu hohe Aufzüge dagegen führen zu verstärktem Anpreßdruck und bleiben daher
oft längere Zeit unbeachtet, führen aber zu beachtlichem Ausschuß und großen Verlusten.
Zu hohe Aufzüge bewirken außerdem noch folgenden Nachteil:
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Da die aufgespannten Drucktücher nur an zwei ihrer Kanten
gehalten sind und keinen Verbund zur Zylinderaußenfläche haben, tritt eine gewisse Walkneigung während des Drucks auf.
Diese Walkung wird bei hohen Aufzügen so stark, daß eine Verzerrung des Druckbilds, ein Zuschmieren feiner Raster u.a.
die Folge ist» Mei Mehrfarbendrucken entstehen dann beim
nachfolgenden Überdruck anderer Farben Passerungenauigkeiten,
also minderwertige bis unbrauchbare Drucke und erheblicher Ausschuß. Außerdem bewirkt die stärkere Walkung auch einen
wesentlich rascheren Verschleiß des Drubktuehs.
Die vorbeschriebenen Nachteile verstärkbn sich im Laufe der Benutzungszeit des Drucktuchs. Dieses muß in bestimmten Zeitabständen
nachgespannt werden und erhält dabei eine ungleichmäßige Uberdehnung, also eine ungleichmäßige Verringerung
seiner Dicke. Dies macht es unerläßlich, daß mit hohem Arbeits aufwand die Aufzüge immer wieder geändert werden müssen und
diese werden zudem mit jeder Änderung höher und ungünstiger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Drucktuch der vorbeschriebenen Art so auszubilden, daß es mit hoher Genauigkeit
eine über die ganze Fläche gleichmäßige und im Betrieb gleichbleibende Dicke aufweist und eine stärkere Walkung
während des Betriebs unmöglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß seine
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gummiartig elastische Schicht mit einer nicht dehnbaren
Armierung fest verbunden ist. Diese kann aus einer Metallfolie bestehen, auf die die gummiartig elastische Schicht
fest aufgeklebt ist. Wenn auf beiden Seiten der Armierung je eine gummiartig elastische Schicht angeordnet ist, dann
kann dieses Drucktuch gewendet und auf beiden Seiten benutzt werden. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Armierung
an beiden Einspannenden über die gummiartig elastische ochicht hinausragt. Die Einspannenden können mit Befestigungseinrichtungen
wie z.B. Paßbohrungen, Ösen, Befestigungslöchern
etc. versehen sein.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung der Zylinderanordnung und des Druckablaufs,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein erstes Drucktuchbeispiel,
Fig. 3 eine Variante des Drucktuchs nach Fig. 2 und Fig. 4 eine weitere Variante des Drucktuchs nach Fig. 2
mit freiliegenden Einspannenden.
In Fig. 1 ist schematisch der Druckablauf dargestellt: auf den Plattenzylinder 1 ist die Druckplatte la aufgespannt,
die die Druckfarbe auf das auf den Gummituchzylinder 2 ge-
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spannte Drucktuch 2a überträgt. Dieses wiederum überträgt die an ihm anhaftende Druckfarbe auf das durch den Gegendruckzylinder
3 angepreßte, zu bedruckende Material 4, also z.B. auf einen Papierbogen.
Beim erfindungsgemäßen Drucktuch ist die gummielastische
Schicht (mit oder ohne Textilgewebe bekannter Ausführung) 5 vorzugsweise aus Gummi in den jeweils erforderlichen Härtegraden
mit einer Armierung 6 verbunden, z.B. verklebt, die nicht dehnbar ausgebildet ist, d.h. deren Dehnungsmaß so
gering ist, daß es praktisch bedeutungslos ist. Diese nicht dehnbare Armierung 6 kann beispielsweise aus Metall bestehen
und gemäß Fig. 2,3 und 4 die Form einer Folie haben.
Die in Fig. 3 dargestellte Variante sieht vor, auch auf der
anderen Seite der Armierung 6 eine gummi elastische Schicht 5a anzuordnen. Dieses Drucktuch kann dann ggfs. gewendet und
auch auf seiner Rückseite benutzt werden. Von besonderem Vorteil kann es ferner sein, wenn gem. Fig. 4 die Armierung 6
an den beiderseitigen Einspannenden 6a über die gummiartig elastische Schicht 5 hinausragt. Diese Einspannenden 6a der
Armierung bieten die Möglichkeit, über Paßbohrungen, Ösen, Befestigungslöcher und ähnliche Befestigungseinrichtungen
direkt am Zylinder 2 eingehängt zu werden, was bei den bisherigen Drucktüchern nur mit Textilgewebe nicht möglich war, ohne
besondere Klemmteil'e anzuwenden.
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Wenn das erfindungsgemäße Drucktuch 5,6 unter entsprechender
Spannung auf dem Gummituchzylinder 2 aufgespannt ist, dann
ist jede Walkung infolge der Nichtdehnbarkeit der Armierung ausgeschlossen, was einerseits eine gleichbleibende Passergenauigkeit
und damit optimale Druckqualität gewährleistet und zum andern kann die sonst unvermeidbare Längenänderung
im Laufe der Betriebsdauer nicht eintreten. Dadurch wird der sonst unumgängliche Aufwand des periodischen Nachspannens
überflüssig und auch die Aufzüge können unterbleiben^ wenn die gummiartig elastische Schicht 5 eine - technisch ohne
weiteres erzielbare - genau gleichmäßige Dicke aufweist. Eine spätere Änderung dieser Dicke - üblicherweise die Folge
des Nachspannens - ist bei der Erfindung ebenfalls unmöglich.
Diese Umstände, vor allem die Ausschlatung jeglicher Walkung, bringen zudem den weiteren Vorteil der wesentlich längeren
Lebensdauer des Drucktuchs.
Patentansprüche:
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Claims (4)
- T 483 - 75Roland Trautmann, 7790 JWeßkirch 2* Maiengrund 93Patentansprüche:1,/ Drucktuch für den Offsetdruck, bestehend aus einer aus mindestens zwei verschiedenen Materialien zusammengesetzten Platte, deren Oberfläche von einer gummiartig elastischen Schicht gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die gummiartig elastische Schicht (5) mit einer nicht dehnbaren Armierung (6) fest verbunden ist.
- 2./ Drucktuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (6) aus einer Metallfolie besteht, auf die die gummiartig elastische Schicht (5) fest aufgeklebt ist.
- 3./ Drucktuch nach .Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Armierung (6) je eine gummiartig elastische Schicht (5,5a) angeordnet ist.
- 4./ Drucktuch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (6) an beiden Einspannenden (6a) über die gumraiartig elastische Schicht (5) hinausragt und do^rt mit Befestigungseinrichtungen versehen ist· v—Der Vertreter: GÜNTER L. GEISSPATENTINGENIEUR709 813/0016 776O RADOLFZELLMARKTPLATZ S .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752530355 DE2530355A1 (de) | 1975-07-08 | 1975-07-08 | Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752530355 DE2530355A1 (de) | 1975-07-08 | 1975-07-08 | Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2530355A1 true DE2530355A1 (de) | 1977-01-20 |
Family
ID=5950924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752530355 Pending DE2530355A1 (de) | 1975-07-08 | 1975-07-08 | Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2530355A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0235677A3 (de) * | 1986-03-06 | 1989-09-20 | R. R. Donnelley & Sons Company | Drucktuch mit Tragplatte und Verfahren zum Zusammenbau |
| DE19648494A1 (de) * | 1996-11-22 | 1998-06-04 | Novurania Spa | Drucktuch für Offsetdruck |
| EP1504921A3 (de) * | 2003-08-08 | 2005-08-17 | ContiTech Elastomer-Beschichtungen GmbH | Drucktuch und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1975
- 1975-07-08 DE DE19752530355 patent/DE2530355A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0235677A3 (de) * | 1986-03-06 | 1989-09-20 | R. R. Donnelley & Sons Company | Drucktuch mit Tragplatte und Verfahren zum Zusammenbau |
| DE19648494A1 (de) * | 1996-11-22 | 1998-06-04 | Novurania Spa | Drucktuch für Offsetdruck |
| DE19648494C2 (de) * | 1996-11-22 | 2002-03-07 | Novurania S P A | Drucktuch für Offsetdruck |
| EP1504921A3 (de) * | 2003-08-08 | 2005-08-17 | ContiTech Elastomer-Beschichtungen GmbH | Drucktuch und Verfahren zu seiner Herstellung |
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