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DE2530355A1 - Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruck - Google Patents

Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruck

Info

Publication number
DE2530355A1
DE2530355A1 DE19752530355 DE2530355A DE2530355A1 DE 2530355 A1 DE2530355 A1 DE 2530355A1 DE 19752530355 DE19752530355 DE 19752530355 DE 2530355 A DE2530355 A DE 2530355A DE 2530355 A1 DE2530355 A1 DE 2530355A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
printing
blanket
reinforcement
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752530355
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Trautmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752530355 priority Critical patent/DE2530355A1/de
Publication of DE2530355A1 publication Critical patent/DE2530355A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N10/00Blankets or like coverings; Coverings for wipers for intaglio printing
    • B41N10/02Blanket structure
    • B41N10/04Blanket structure multi-layer

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

GÜNTER L. GEISS PATENTINGENIEUR 7760 RADOLFZELL / BODENSEE MARKTPLATZ 9 - F E R N R U F 07732-3782
MEIN ZEICHEN: T 483 - 75 RADOLFZELL/ AM
4.12.1975
Roland Trautmann,
7790 Meßkirch 2, Maiengrund 93
Drucktuch für Offsetdruck
709813/0018
Die Erfindung betrifft ein Drucktuch für den Offsetdruck, bestehend aus einer aus mindestens zwei verschiedenen Materialien zusammengesetzten Platte, deren Oberfläche von einer gUmmiartig elastischen Schicht gebildet ist.
Beim Offsetdruck wird üblicherweise die dünnwandige und biegsame Druckplatte auf den Plattenzylinder aufgespannt, der das eingefärbte Druckbild auf das auf den Gummituchzylinder aufgespannte Drucktuch dadurch überträgt, daß sich die beiden bespannten Zylinder aufeinander abwälzen» Die dann auf dem Drucktuch befindliche Druckfarbe wird hiernach auf das zu bedruckende Material übertragen* wobei ein Gegendruckzylinder dieses Material, z.B. Papier, mit dem erforderlichen Anpreßdruck gegen den Gummituchzylinder anpreßt. Dieser Vorgang läuft üblicherweise mit großer Geschwindigkeit ab, wobei in der Regel rd. 15.000 Zylinderumdrehungen je Stunde erreicht werden.
Dieses Druckverfahren ermöglicht einerseits im Prinzip höchste Passergenauigkeiten, wozu aber andrerseits wiederum entsprechende, höchste Genauigkeit in den Zylinderabwälzungen aller drei Zylinder unerläßlich sind. Von den Zylindern selbst wird diese Genauigkeit ohne Schwierigkeit erreicht, während wechselnde Differenzen nur in den Dicken der Aufspannungen auftreten können. Hierbei weist die Dicke der Druckplatte in aller Regel eine ausreichende Genauigkeit auf, während die
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des Drucktuchs stets unzureichend ist. Dieses ist üblicherweise etwa 2 mm dick und besteht in der Normalausführung aus einer auf ein spezielles Textilgewebe aufgezogenen Gummiplatte. Bei solchen Drucktüchern treten schon im Textilgewebe bei der Herstellung so große Toleranzen auf, daß sie in aufgespanntem Zustand keine so genau über die ganze Zylinderfläche gleichmäßige und gleichbleibende Dicke aufweisen können« wie sie für einen einwandfreien Druck erforderlich ist, wobei hundertstel und oft tausendstel mm eine Rolle spielen und den Druck beeinträchtigen können.
Beim bisher bekannten Verfahren wird die benötigte Genauigkeit dadurch erreicht, daß auf die Zylinder, insbesondere auf den Gummituchzylinder entsprechend zugeschnittene, extrem dünne Zwischenlagen z.B. aus Seidenpapier aufgezogen werden. Die Höhen dieser Aufzüge können durch die Anzahl der Zwischenlagen so bemessen werden, daß sie die genaue Abwälzung der Zylinder gewährleisten. Im anderen fall sind die resultieren* den Drucke von schlechter bis unbrauchbarer Qualität - zu niedrige Aufzüge können dabei relativ rasch bemerkt werden, da sie zu unvollständigen Abdrucken führen; zu hohe Aufzüge dagegen führen zu verstärktem Anpreßdruck und bleiben daher oft längere Zeit unbeachtet, führen aber zu beachtlichem Ausschuß und großen Verlusten.
Zu hohe Aufzüge bewirken außerdem noch folgenden Nachteil:
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Da die aufgespannten Drucktücher nur an zwei ihrer Kanten gehalten sind und keinen Verbund zur Zylinderaußenfläche haben, tritt eine gewisse Walkneigung während des Drucks auf. Diese Walkung wird bei hohen Aufzügen so stark, daß eine Verzerrung des Druckbilds, ein Zuschmieren feiner Raster u.a. die Folge ist» Mei Mehrfarbendrucken entstehen dann beim nachfolgenden Überdruck anderer Farben Passerungenauigkeiten, also minderwertige bis unbrauchbare Drucke und erheblicher Ausschuß. Außerdem bewirkt die stärkere Walkung auch einen wesentlich rascheren Verschleiß des Drubktuehs.
Die vorbeschriebenen Nachteile verstärkbn sich im Laufe der Benutzungszeit des Drucktuchs. Dieses muß in bestimmten Zeitabständen nachgespannt werden und erhält dabei eine ungleichmäßige Uberdehnung, also eine ungleichmäßige Verringerung seiner Dicke. Dies macht es unerläßlich, daß mit hohem Arbeits aufwand die Aufzüge immer wieder geändert werden müssen und diese werden zudem mit jeder Änderung höher und ungünstiger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Drucktuch der vorbeschriebenen Art so auszubilden, daß es mit hoher Genauigkeit eine über die ganze Fläche gleichmäßige und im Betrieb gleichbleibende Dicke aufweist und eine stärkere Walkung während des Betriebs unmöglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß seine
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709813/0016
gummiartig elastische Schicht mit einer nicht dehnbaren Armierung fest verbunden ist. Diese kann aus einer Metallfolie bestehen, auf die die gummiartig elastische Schicht fest aufgeklebt ist. Wenn auf beiden Seiten der Armierung je eine gummiartig elastische Schicht angeordnet ist, dann kann dieses Drucktuch gewendet und auf beiden Seiten benutzt werden. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Armierung an beiden Einspannenden über die gummiartig elastische ochicht hinausragt. Die Einspannenden können mit Befestigungseinrichtungen wie z.B. Paßbohrungen, Ösen, Befestigungslöchern etc. versehen sein.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung der Zylinderanordnung und des Druckablaufs,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein erstes Drucktuchbeispiel, Fig. 3 eine Variante des Drucktuchs nach Fig. 2 und Fig. 4 eine weitere Variante des Drucktuchs nach Fig. 2 mit freiliegenden Einspannenden.
In Fig. 1 ist schematisch der Druckablauf dargestellt: auf den Plattenzylinder 1 ist die Druckplatte la aufgespannt, die die Druckfarbe auf das auf den Gummituchzylinder 2 ge-
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spannte Drucktuch 2a überträgt. Dieses wiederum überträgt die an ihm anhaftende Druckfarbe auf das durch den Gegendruckzylinder 3 angepreßte, zu bedruckende Material 4, also z.B. auf einen Papierbogen.
Beim erfindungsgemäßen Drucktuch ist die gummielastische Schicht (mit oder ohne Textilgewebe bekannter Ausführung) 5 vorzugsweise aus Gummi in den jeweils erforderlichen Härtegraden mit einer Armierung 6 verbunden, z.B. verklebt, die nicht dehnbar ausgebildet ist, d.h. deren Dehnungsmaß so gering ist, daß es praktisch bedeutungslos ist. Diese nicht dehnbare Armierung 6 kann beispielsweise aus Metall bestehen und gemäß Fig. 2,3 und 4 die Form einer Folie haben.
Die in Fig. 3 dargestellte Variante sieht vor, auch auf der anderen Seite der Armierung 6 eine gummi elastische Schicht 5a anzuordnen. Dieses Drucktuch kann dann ggfs. gewendet und auch auf seiner Rückseite benutzt werden. Von besonderem Vorteil kann es ferner sein, wenn gem. Fig. 4 die Armierung 6 an den beiderseitigen Einspannenden 6a über die gummiartig elastische Schicht 5 hinausragt. Diese Einspannenden 6a der Armierung bieten die Möglichkeit, über Paßbohrungen, Ösen, Befestigungslöcher und ähnliche Befestigungseinrichtungen direkt am Zylinder 2 eingehängt zu werden, was bei den bisherigen Drucktüchern nur mit Textilgewebe nicht möglich war, ohne besondere Klemmteil'e anzuwenden.
7 0 9 81 3/0016
Wenn das erfindungsgemäße Drucktuch 5,6 unter entsprechender Spannung auf dem Gummituchzylinder 2 aufgespannt ist, dann ist jede Walkung infolge der Nichtdehnbarkeit der Armierung ausgeschlossen, was einerseits eine gleichbleibende Passergenauigkeit und damit optimale Druckqualität gewährleistet und zum andern kann die sonst unvermeidbare Längenänderung im Laufe der Betriebsdauer nicht eintreten. Dadurch wird der sonst unumgängliche Aufwand des periodischen Nachspannens überflüssig und auch die Aufzüge können unterbleiben^ wenn die gummiartig elastische Schicht 5 eine - technisch ohne weiteres erzielbare - genau gleichmäßige Dicke aufweist. Eine spätere Änderung dieser Dicke - üblicherweise die Folge des Nachspannens - ist bei der Erfindung ebenfalls unmöglich. Diese Umstände, vor allem die Ausschlatung jeglicher Walkung, bringen zudem den weiteren Vorteil der wesentlich längeren Lebensdauer des Drucktuchs.
Patentansprüche:
709813/0016

Claims (4)

  1. T 483 - 75
    Roland Trautmann, 7790 JWeßkirch 2* Maiengrund 93
    Patentansprüche:
    1,/ Drucktuch für den Offsetdruck, bestehend aus einer aus mindestens zwei verschiedenen Materialien zusammengesetzten Platte, deren Oberfläche von einer gummiartig elastischen Schicht gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die gummiartig elastische Schicht (5) mit einer nicht dehnbaren Armierung (6) fest verbunden ist.
  2. 2./ Drucktuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (6) aus einer Metallfolie besteht, auf die die gummiartig elastische Schicht (5) fest aufgeklebt ist.
  3. 3./ Drucktuch nach .Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Armierung (6) je eine gummiartig elastische Schicht (5,5a) angeordnet ist.
  4. 4./ Drucktuch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (6) an beiden Einspannenden (6a) über die gumraiartig elastische Schicht (5) hinausragt und do^rt mit Befestigungseinrichtungen versehen ist· v—
    Der Vertreter: GÜNTER L. GEISS
    PATENTINGENIEUR
    709 813/0016 776O RADOLFZELL
    MARKTPLATZ S .
DE19752530355 1975-07-08 1975-07-08 Drucktuch mit nicht dehnbarer unterlage fuer offsetdruck Pending DE2530355A1 (de)

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DE (1) DE2530355A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0235677A3 (de) * 1986-03-06 1989-09-20 R. R. Donnelley & Sons Company Drucktuch mit Tragplatte und Verfahren zum Zusammenbau
DE19648494A1 (de) * 1996-11-22 1998-06-04 Novurania Spa Drucktuch für Offsetdruck
EP1504921A3 (de) * 2003-08-08 2005-08-17 ContiTech Elastomer-Beschichtungen GmbH Drucktuch und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0235677A3 (de) * 1986-03-06 1989-09-20 R. R. Donnelley & Sons Company Drucktuch mit Tragplatte und Verfahren zum Zusammenbau
DE19648494A1 (de) * 1996-11-22 1998-06-04 Novurania Spa Drucktuch für Offsetdruck
DE19648494C2 (de) * 1996-11-22 2002-03-07 Novurania S P A Drucktuch für Offsetdruck
EP1504921A3 (de) * 2003-08-08 2005-08-17 ContiTech Elastomer-Beschichtungen GmbH Drucktuch und Verfahren zu seiner Herstellung

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