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DE2530074C2 - Geräuschgedämpfte Formmaschine - Google Patents

Geräuschgedämpfte Formmaschine

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Publication number
DE2530074C2
DE2530074C2 DE19752530074 DE2530074A DE2530074C2 DE 2530074 C2 DE2530074 C2 DE 2530074C2 DE 19752530074 DE19752530074 DE 19752530074 DE 2530074 A DE2530074 A DE 2530074A DE 2530074 C2 DE2530074 C2 DE 2530074C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anvil
vibrating cylinder
cylinder
molding machine
machine table
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752530074
Other languages
English (en)
Other versions
DE2530074B1 (de
DE2530074A1 (de
Inventor
Norbert 4030 Ratingen Ohle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gustav Zimmermann Maschinenfabrik 4000 Duesseldorf GmbH
Original Assignee
Gustav Zimmermann Maschinenfabrik 4000 Duesseldorf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Zimmermann Maschinenfabrik 4000 Duesseldorf GmbH filed Critical Gustav Zimmermann Maschinenfabrik 4000 Duesseldorf GmbH
Priority to DE19752530074 priority Critical patent/DE2530074C2/de
Publication of DE2530074B1 publication Critical patent/DE2530074B1/de
Publication of DE2530074A1 publication Critical patent/DE2530074A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2530074C2 publication Critical patent/DE2530074C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/10Compacting by jarring devices only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

a) der Maschinentisch (16), der Rüttelzylinder (17) und der Führungskolben (15, 41) konstruktiv selbständige Teile sind,
b) zwischen Maschinentisch (16) und Rüttelzylinder (17) eine dämpfende Zwischenlage (12) zo angeordnet ist,
c) der Rüttelzylinder (17) doppelwandig ausgeführt ist und daß ein durch die Doppelwandung gebildeter Ringraum (18) mit schalldämmendem Material gefüllt ist, und
d) der Maschinentisch (16) und der Rüttelzylinder (17) durch eine Verse!.raubung (\Sa) miteinander verbunden sind.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Führungskolben (15) befindlichen Aussparungen (35) für die Ablultführung unterhalb des am Amboß (20) vorgesehenen Ringansatzes (2Qb) liegen.
3. Formmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führu. gskolben (15) durch eine Verlängerung des Preßkolbens (14) gebildet ist.
4. Formmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Führungskolben (15) bis in die Nähe der Unterseite des Maschinentisches (16) erstreckt.
5. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Wandungsteil des Rütielzylinders(17)die Aufschlagflächen (19) übergreifend nach unien verlängert isi und eine Ringflache (17a) bildet, die auf der Ringfläche eines inneren Ringansal/es (14a) im Führungskolben (15) bzw. Preßkolben (14) aufliegt
6. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum (18) mil schalldämmendem Kunststoff ausgc gössen oder ausgeschäumt ist.
7. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum (18) im Bereich der Aufschlagfläche (19) am Rüttelzylinder (17) nach unten gerichtete Öffnungen aufweist, die durch einen Aufschlagring (19) abgedeckt sind.
8. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluft durch senkrechte Kanäle (27) im Bereich des Ringraumes (18) im Rültelzylinder (17) und durch unterhalb derselben anschließende Waagerechte Kanäle gebildet ist, die über miteinander komrriunl· zierende Ringnuten (28) zwischen der Innenwand dung des Rüttelzylinders (17) und der Aüßenwan' dung des Ambosses (20) in im letzteren befindliche Querkanäle münden, die ihrerseits mit dem Amboß
(20) senkrecht nach oben durchsetzenden Zuluftkanälen (29) in Verbindung stehen.
9. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung der Abluft durch den Amboß (20) obere und untere senkrechte Abluftkanäle (30,33) dienen, die in Druckentlastungsstellung über Querkanäle (30a, 32) im Amboß (20) und eine Steuernut (31) an der !nnenwandung des Rüttelzylinders (17) miteinander verbunden sind.
10. Formmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Längsbohrung (33) im Amboß (20) als unterer Abluftkanal dient.
11. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aer Führungskolben als gegenüber dem Maschinentisch (16) und dem Preßkolben (39) selbständiges Konstruktionsteil ausgeführt ist und die Form eines hülsenartigen Einsatzes (41) hat.
12. Formmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßkolbcn (39) im Bereich seines Kolbenbodens (39a) einen dem Innendurchmesser des PreBzyünders (!3) entsprechender. Querschnitt und in seinem übrigen Teil (396) einen kleineren Querschnitt aufweist und daß der Einsatz (41) in den durch diese Querschnittsverringerung gebildeten Ringraum (40) hineinragt.
13. Formmaschine nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (4t) bis auf die Höhe des Ringansatzes (206) des Ambosses (20) heruntergezogen ist und auch noch den oberen Teil des am Rüttelzylinder (17) anliegenden Prcßkolbens (396) übergreift.
Die Erfindung betrifft eine geräuschgedämpfte Formmaschine mit einem Maschinentisch, mit einem d'esen tragenden Rüttelzylinder, mit einem an der Innenwand eines Maschinengehäuses geführte· Führungskolben, mit einem im Rüttelzylinder geführten Amboß, der einen als Aufschlagfläche ausgebildeten Ringansatz aufweist, mit einer dieser Aufschlagfläche zugeordneten Aufschlagfläche an einer unteren Ringfläche des Rüttel-Zylinders, mit einer Aussparungen im Führungskolben aufweisenden Abluftführung und mit einem Preßkolben. Bei einer bekannten Formmaschine dieser Art sind der Maschinentisch, der Rüttelzylinder und der Führungskolben einstückig ausgeführt. Zwischen dem Rüttelzylinder und dem Führungskolben befindet sich oberhalb der Aufschlagflächen ein Ringraum, der teilweise für die Abluftführung benötigt wird und zum größten Teil mit schalldämmendem Material gefüllt ist. Eine solche Ausführungsform hat den Nachteil, daß der beim Zusammentreffen von Amboß und Rüttelzylinder entstehende Körperschall über den Rütlelzylinder unmittelbar bis zum Maschinentisch gelangen kann, wodurch die Geräuschentwicklung der Formmaschine unterstützt wird. Der Führungskolben ist zwar bis auf eine Höhe unterhalb der Aufschlagflächen im Inneren der Formmaschine heruntergezogen; grundsätzlich kann aber auch der Schall bis zum Maschinen^ tisch hin übertragen werden,
Bei einer anderen bekannten Ausfuhrungsforrri sind der Maschinentisch und der Fühfüngskölben ebenfalls einstückig ausgeführt, innerhalb des Führungskolbens sind ein Preßzylinder und ein RÜtlelkolben angeordnet. Es sind zwar schalldämmende Zwischenlagen voree'
20
sehen, um den beim Auftreffen des Preßzylinders und des Rüttelkolbens entstehenden Schlag und die damit verbundene Schallentwicklung etwas abzudämpfen. Diese Maßnahme hat jedoch im Hinblick auf die Schalldämmung keine große Wirkung, da sich der Körperschall dennoch über die aneinander anliegenden Konstruktionsteile auf den Führungskolben und damit unmittelbar auf den Maschinentisch übertragen kann.
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Formmaschine der eingangs genannten :o Art so zu verbessern, daß die Schallabstrahlung weitgehend herabgesetzt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
a) der Maschinentisch, der Rüttelzylinder und der Führungskolben konstruktiv selbständige Teile sind,
b) zwischen Maschinentisch und Rüttelzylinder eine dämpfende Zwischenlage angeordnet ist,
c) der Rüttelzylinder doppelwandig ausgeführt ist und daß ein durch die Doppelwandung gebildeter Ringraum mit schalldämmendem Material gefüllt ist, und
d) der Maschinentisch und der Rüttelzylinder durch eine Verschraubung miteinander verbunden sind.
Die Erfindung hat erkannt, daß sich eine wirkungsvolle Verminderung der Geräuschentwicklung durch die konstruktive Trennung von Maschinentisch und Rüttelzylinder bei gleichzeitiger starker Geräuschdämmung an diesem erreichen läßt Die Geräuschentwicklung der Formmaschine wird einerseits durch die doppelwandig Ausbildung des Rüttelzylinders und die Auffüllung des in ihm gebildeten Ringraums mit schalldämmendem Material innerhalb der Maschine aufgefangen, während andererseits gleichzeitig verhindert wird, daß eine ungehinderte Ausbreitung des Schalls als Körperschall unmittelbar bis zum Maschinentisch erfolgen kann. Die durch die Verschraubungen gebildeten Querschnitte, die eine unmittelbare Verbindung zum Maschinentisch darstellen, .ind so klein, daß ihre schallübertragende Wirkung vernachlässigbar ist.
Bei einer solchen Formmaschine können die im Führungskolben befindlichen Aussparungen für die Abluftführung in günstiger Weise unterhalb des am Amboß vorgesehenen Ringansatzes liegen. Der durch die Doppeiwandung gebildete Ringi jtum mit dem schalldämmenden Material braucht dann nicht durch irgendwelche Kanäle für die Abluftführung unterbrochen zu werden.
Nachfolgend werden -veitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben, von denen eine dann besteht, d;-.ß der Führungskolben durch eine Verlängerung des Preßkolbens gebildet ist. Es entfällt damit also eine konstruktive Verbindung zwischen dem Führungskolben und dem Maschinentisch, so daß dieser nur über die schalldämmende Zwischenlage mit dem Rüttelzylinder und damit mit dem Inneren der Formmaschine verbunden ist. Hierbei kann sich der Führungskolben bis die Nähe der Unterseite des Maschinentisches er-
strecken, so daß der Rüttelzylinder auch von ihm umgeben ist. Wichtig ist nur, daß der Führungskolben nicht mit dem Maschinentisch Unmittelbar in Berührung gelangt.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß der äußere Wandungsteil des Rüttclzylinders die Aüfschlagflächen übergreifend nach unten verlängert ist und eine Ringfläche bildet, die rau der Ringfläche eines inneren Ringansatzes im Fflhrungskolben aufliegt. Hierdurch wird ein weiterer äußerer Abschluß der Aufschlagflächen nach außen hin erreicht, während der innere Ringansat/ am Führungskolben gleichzeitig dazu dieru, die beim Pressen vom Preßkolben ausgehende Kraft auf den Rüttelzylinder und damit auf den Maschinentisch zu übertragen.
Das Füllen des Ringraumes im Rüttelzylinder kann durch Ausgießen oder Ausschäumen mit Kunststoff erfolgen, und zwar durch öffnungen an der oberen und/oder an der unteren Stirnseite des Rüttelzylinders, wobei diese öffnungen anschließend an der unteren Seite durch einen Aufschlagring bzw. an der oberen Seite durch die schalldämmende Zwischenlage abgedeckt sein können.
Bei der hier vorgeschlagenen Ausführungsform wird die Zuluft vorteilhaft durch senkrechte Kanäle im Bereich des Ringraumes im Rüttelzylinder und durch unterhalb derselben anschließende waagerechte Kanäle gebildet, die über miteinander kommunizierende Ringnuten zwischen der Innenwandung des Rüttelzylinders und der Außenwandung des Ambo^is in im letzteren befindliche Querkanäle münden, die ihrerseits mit dem Amboß senkrecht nach oben durchsetzenden Zuluftkanälen in Verbindung stehen. Diese münden dann η den eigentlichen Druckraum.
Bezüglich der Abluftführung im Bereich des Ambosses wird vorgeschlagen, daß zur Durchführung der Abluft obere und untere senkrechte Abluftkanäle dienen, die in Druckentlastungsstellung über Querkanäle im Amboß und eine Steuernut an der Innenwandung des Ruttelzylinders miteinander verbunden sind. Als unterer Abluftkanal kann eine zentrale Längsbohrung im unteren Bereich des Ambosses Jienen, die dann in einen unterhalb des Ambosses befindlii-hen Raum im Preßkolben mündet.
Bei einer anderen, ebenfalls vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der Führungskolben gegenüber dem Maschinentisch und auch gegenüber dem Preßkolben ein selbständiges Konstruktionsteil darstellen, wobei er die Form eines hülsenartigen Einsatzes hat. Dieser Einsatz kann z. B. über einen äußeren Ringflansch am Maschinengehäuse aufliegen. Herstellung und Montage sind auch bei dieser Ausführungsform sehr einfach.
Vorteilhaft ist es hierbei, wenn der Preßkolhen im Bereich seines Kolbenbodens einen dem Innendurchmesser des Preßzylinders entsprechenden Querschnitt und in seinem übrigen Teil einen kleineren Querschnitt aufweist und wenn der Einsatz in den durch diese Querschnittsverringerung gebildeten Ringraum hineinragt. Dabei kann der Einsatz bis auf die Höhe des Ringansatzes am Amboß heruntergezogen sein und auch noch den oberen Teil des am Rüttelzylinder in Höht des Ringansatzes am Amboß anliegenden Preßkolbens übergreifen. Auch auf diese Weise läßt sich eine weitere Abscnirmung der Aüfschlagflächen nach außen hin erreichen.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an Han^ einer Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen zeigen:
F i g. 1 einen Längsschnitt dureh eine erste Atisführungsform der Formmaschine;
Fig.2 eiflen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform der Formmaschine-
Die in Fig. 1 da"gestellte Formmaschine hat einen hier nicht im einzelnen gezeigten Maschinenständer 10, an dem sie befestigt ist. Der untere Maschinenteil wird
durch einen Sandschützkasteri Il gebildet. Dieser ist an der Unterseite eines Preßzylinders 13 befestigt, in dessen Innerem ein Preßkolben 14 geführt ist.
Der Preßkolben 14 geht nach oben hin in einen Führungskoiben 15 Über; beide Teile bestehen jedoch aus einem Stück. Der Führungskolben 15 erstreckt sich bis in die Nähe der Unterseite eines Maschinentisches 16. Im Führungskolben 15 ist ein Rüttelzylinder 17 geführt, der doppelwandig ausgebildet ist und somit einen inneren Ringraum 18 aufweist. Letzterer ist mit schalldämmendem Material ausgekleidet, z. B. mit Kunststoff ausgeschäumt.
Der Maschinentisch 16 und der Rütlelzylinder 17 sind konstruktiv selbständige Teile, zwischen denen sich ein Dämpfungsring 12 aus schalldämmendem Material befindet. Die Befestigung des Maschinentisches 16 am Rüttelzylinder 17 erfolgt mit Hilfe einer Verschraubung 16a.
ini'ici i'ii'nu des Rimc'iiyiifiuci s 17 isi üci ubcic Teil 2G«j
eines Ambosses 20 geführt, der mit einem Ringansatz 20Zj versehen ist. Die Oberseite des letzteren ist ebenso wie die untere Ringfläche des Rüttelzylinders 17 mit einem Aufschlagring 19 versehen. Die eigentliche Aufschlagfläche liegt also zwischen den beiden Aufschlagringen 19. An der unteren Seite des Ringansatzes 206 liegt eine Druckfeder 21 an, die sich im inneren Boden des Preßkolbens 14 abstützt. Die zum Pressen dienende Druckluft wird über eine Zuführung 22 an die Druckseite des Preßkolbens 14 herangeführt.
Zur Hubbegrenzung des Maschinentisches 16 sind Führungsstangen 23 vorgesehen, die mit ihrem einen Ende am Maschinentisch 16 befestigt sind, während an ihrem anderen Ende ein Anschlag 24 in Form eines Klemmkolbens oder in Form einer Arreliermutter befestigt ist.
Die in den Druckraum 26 des Rüttelzylinders 17 zu führende Druckluft durchströmt einen zunächst waagerecht am Maschinentisch 16 und dann senkrecht im Bereich des Ringraumes 18 des Rüttelzylinders 17 entlanglaufenden Zuluftkanal 27. der in eine Ringnut 28 in der Innenwandung des Rüttelzylinders 17 mündet. Die Ringnut 28 kommuniziert mit einem durch den oberen Teil 20a des Ambosses 20 geführten weiteren Zuluftkanal 29. Der Amboß 20 kann auch mehrere derartige Zuluftkanäle 29 aufweisen, die über die Ringnut 28 versorgt werden.
Der Druckraum 26 steht ferner mit einem Ablufkanal 30 in Verbindung, der ebenfalls den oberen Teil 20a des Ambosses 20 in senkrechter Richtung durchsetzt und dabei im Randbereich des Amboßquerschnittes verläuft Der Abluftkapil 30 hat einen in Querrichtung verlaufenden Austritt 30a, der in der druckluftbeaufschlagten Endstellung des Ambosses 20 in eine in der Innen wandung des Rüttelzylinders 17 eingelassene Steuernut 31 mündet Diese Steuernut 31 ist so bemessen, daß in dieser Stellung des Ambosses 20 auch ein im Amboß 20 quer bzw. radial verlaufender Querkanal 32 einmündet Über diesen kann die Abluft einen den unteren Teil 20c des Ambosses 20 durchsetzenden Zentralkanal 33 erreichen, der seinerseits an der unteren Stirnfläche des Ambosses 20 in den Innenraum 34 des Preßkolbens 14 mündet
Der Preßkolben 14 hat seitliche Durchbrechungen 35 und an seiner äußeren Wandung im Bereich der Durchbrechungen 35 eine Ringnut 36. Der Preßzylinder i3 hat einen Stichkanai 37, der an der Innenseite des Preßzylinders 13 in eine Ringnut 38 mündet Die Lage und Breite der Ringnuten 36 und 38 ist so gewählt, daß die Durchbrechungen 35 im Preßkolben 14 und der Stichkanal 37 im Preßzylinder 13 ständig miteinander kommunizieren. Vom Stichkanai 37 aus gelangt die Abluft in den Maschinenständer 10.
Der Rüttelzylinder 17 ist im Bereich seines äußeren Wandungsteils ein Stück nach unten bis über den Ringansatz 206 des Ambosses 20 gezogen. Die hierdurch gebildete untere Ringfläche 17a kommt auf der oberen Ringfläche eines Ringansatzes 14a zur Auflage, der an der Innenseite des PrcBkolbens 14 in Höhe des Übergangsbereichs in den Führungskoiben IS ausgebildet ist. An dieser Stelle kann die beim Pressen Vom Preßkolben 14 ausgehende Kraft unmittelbar auf den Rüttelzylinder 17 übertragen werden.
Die beim Rütteln über den Zuluftkanal 27 und die Ringnut 28 sowie durch den Zuluftkanal 29 in den Druckraum 26 geleitete Druckluft drückt den Amboß 20 entgegen der Wirkung der Druckfeder 21 in Richtung
Üül UCu ϊΠΠΐΞΓβΓί uOucu uc5 ι TCuKGiucnS it ϋΓϊυ uCH
Rültelzylinder 17 mit dem Maschincntisch 16 nach oben, wobei sich die beiden Aufschlagringe 19 voneinander abheben. Sobald sich hierbei der Amboß 20 und der Rüttelzylinder 17 soweit gegeneinander verschoben haben, daß der Abluftkanal 30 über seinen Austritt 30a in die Sleuernul 31 münden kann und gleichzeitig auch der Querkanal 32 in die Steuernut 31 mündet, kann sich der Druck im Druckraum 26 abbauen und die Abluft über d ·η Querkarial 32 und den Zentralkanal 33 in den Innenraum 34 entweichen. Die Abluft wird dann auf dem bereits beschriebenen Wege weitergeführt. Durch den Druckabhll im DruckraiMn 26 wird es der Druckfeder 2"i möglich, den Amboß 20 in seine Ausgangsstellung zurückzudrücken, so daß dann wieder die auf den Zuluftwegen herbeigeführte Druckluft an den Druckraum 26 angeschlossen ist und sich dieselben Vorgänge wiederholen können.
Bei der in Fig. 2 dargestellten abgewandelten Ausführungsform besteht im Vergleich zu der zuvor erläuterten A usführungsform der Unterschied, daß jetzt ein Preßkolben 39 im Bereich seines Kolbenbodens 39a einen dem Innendurchmesser des Preßzylinders 13 entsprechenden Querschnitt und in seinem übrigen Teil einen kleineren Querschnitt aufweist. In den durch diese Querschnittsverringerung gebildeten Ringraum 40 reicht ein mit dem Preßzylinder 13 verbundener hülsenförmiger Einsatz 41 hinein, der jetzt als Führungskoiben dient und an dessen Innenseite der Rüttelzyiinder 17 geführt ist Der Einsatz 41 hat außen einen Ringflansch 41a, mit dem er auf dem Rand des Preßzylinders 13 aufliegt und über eine hier nicht dargestellte Verschraubung verbunden ist.
In dem mit 396 bezeichneten Teil des Preßkolbens 39 von geringerem Querschnitt befinden sich Durchbrechungen 42, die den Innenraum 34 mit dem Ringraum 40 verbinden. Dieser steht mit dem Stichkanal 37 des Preßzylinders 13 in Verbindung, so daß die Abluft auf diesem Wege abgeleitet werden kann.
Der als Führungskoiben dienende Einsatz 41 reicht bis auf die Höhe des Ringansatzes 206 des Ambosses 20 hinunter. Dabei übergreift der Einsatz 41 noch den Auflagebereich zwischen der unteren Ringfläche 17a des Rüttelzylinders 17 und einer entsprechenden Ringfläche des Preßkolbens 39. Hierdurch wird eine verstärkte Geräuschisolierung nach außen erreicht Darüber hinaus ermöglicht diese Konstruktion unter Verwendung eines Führangskolbens in Form des Einsatzes 41 eine verhältnismäßig einfache Montage der Formmaschine, wenn diese mit der nachfolgend
beschriebenen Hubbegrenzung für derr Maschinentisch 16 versehen ist.
Letzterer hat einen in den Rüttelzylinder 17 hineinreichenden zylindrischen Ansatz 44, in dem ein Innenraurn 45 ausgebildet ist. Der Zentralkanal 33" durchsetzt den Amboß 20 auf seiner ganzen Länge, so daß durch den Amboß 20 eine Zugstange 46 b'^ürchgeführt werden kann* Diese ist arri oberen Teil 20a des Ambosses 20 und am Ansatz 44 in Ringdichtungen 47 geführt Der Zentralkanal 33 ist in seinem die Abluft führenderl Bereich entsprechend erweitert, so daß zwischen der Zugstange 46 und seiner Wandung ein ausreichend größer Querschnitt zum Abführen der Abluft verbleibt.
Die Zugstange 46 ist an ihrem unteren Ende im kolbenboden 39a mit' Hilfe einer Verschraubung 48 befestigt. An ihrem gegenüberliegenden Ende ist die Zugstange 46 mit einem Kolben 49 versehen, der mittels einer Verschraubung 50 gehallen isl und bei Beaufschlagung des Innenraumes 45 mit Druckluft die sogenannte
Klemmung des Maschiricntisehes in seiner unteren Endstellung bewirkt.
Zur Führung des Masdhinentisches 16 sind Führungsslangen 51 ausreichend, die nur eine Führungsfunktiori haben.
Alle übrigen Elemente dieser zweiten Ausführungsform haben die gleiche Funktion bzw. einen entsprechenden Aufbau wie die entsprechenden Elemente der zuvor erläuterten Ausführungsförm. Insoweit wurden in F i g. 2 dieselben Bezugsziffern Verwendet wie in Fig. 1. Allerdings ist hier nur ein Aufschlägring 19 vorgesehen.
Beiden Ausführüngsformen ist gemeinsam, daß der Aufschlagbereich zwischen dem Amboß 20 und dem Rüttelzylinder 17 von anderen Konstruktionsteilen mehrfach überdeckt ist, daß der Ringräürh 18 mit Kunststoff ausgeschäumt und der Maschinentisch 16 nur über den Dämpfungsring 12 mit den übrigen Maschinenteilen verbunden ist. Diese Maßnahmen ergeben eine sehr wirksame Unterdrückung der Geräuschentwickiung.
,Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Geräuschgedämpfte Formmaschine mit einem Maschinentisch, mit einem diesen tragenden Rüttelzylinder, mit einem an der Innenwand eines Maschinengehäuses geführten Führungskolben, mit einem im Rüttelzylinder geführten Amboß, der einen als Aufschlagfläche ausgebildeten Ringansatz aufweist, mit einer dieser Aufschlagfläche zugeordneten Aufschlagfläche an einer unteren Ringfläche des Rüttelzylinders, mit einer Aussparungen im Führungskolben aufweisenden Abluftführung und mit einem Preßkolben, dadurch gekennzeichnet, daß
DE19752530074 1975-07-05 1975-07-05 Geräuschgedämpfte Formmaschine Expired DE2530074C2 (de)

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DE19752530074 DE2530074C2 (de) 1975-07-05 1975-07-05 Geräuschgedämpfte Formmaschine

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DE2530074B1 DE2530074B1 (de) 1976-09-30
DE2530074A1 DE2530074A1 (de) 1976-09-30
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