DE2530074C2 - Geräuschgedämpfte Formmaschine - Google Patents
Geräuschgedämpfte FormmaschineInfo
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Description
a) der Maschinentisch (16), der Rüttelzylinder (17) und der Führungskolben (15, 41) konstruktiv
selbständige Teile sind,
b) zwischen Maschinentisch (16) und Rüttelzylinder (17) eine dämpfende Zwischenlage (12) zo
angeordnet ist,
c) der Rüttelzylinder (17) doppelwandig ausgeführt ist und daß ein durch die Doppelwandung
gebildeter Ringraum (18) mit schalldämmendem Material gefüllt ist, und
d) der Maschinentisch (16) und der Rüttelzylinder (17) durch eine Verse!.raubung (\Sa) miteinander
verbunden sind.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Führungskolben (15)
befindlichen Aussparungen (35) für die Ablultführung unterhalb des am Amboß (20) vorgesehenen
Ringansatzes (2Qb) liegen.
3. Formmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führu. gskolben (15) durch
eine Verlängerung des Preßkolbens (14) gebildet ist.
4. Formmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Führungskolben (15) bis
in die Nähe der Unterseite des Maschinentisches (16) erstreckt.
5. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere
Wandungsteil des Rütielzylinders(17)die Aufschlagflächen (19) übergreifend nach unien verlängert isi
und eine Ringflache (17a) bildet, die auf der Ringfläche eines inneren Ringansal/es (14a) im
Führungskolben (15) bzw. Preßkolben (14) aufliegt
6. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum
(18) mil schalldämmendem Kunststoff ausgc gössen oder ausgeschäumt ist.
7. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum
(18) im Bereich der Aufschlagfläche (19) am Rüttelzylinder (17) nach unten gerichtete Öffnungen
aufweist, die durch einen Aufschlagring (19) abgedeckt sind.
8. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluft
durch senkrechte Kanäle (27) im Bereich des Ringraumes (18) im Rültelzylinder (17) und durch
unterhalb derselben anschließende Waagerechte Kanäle gebildet ist, die über miteinander komrriunl·
zierende Ringnuten (28) zwischen der Innenwand dung des Rüttelzylinders (17) und der Aüßenwan'
dung des Ambosses (20) in im letzteren befindliche Querkanäle münden, die ihrerseits mit dem Amboß
(20) senkrecht nach oben durchsetzenden Zuluftkanälen (29) in Verbindung stehen.
9. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung
der Abluft durch den Amboß (20) obere und untere senkrechte Abluftkanäle (30,33) dienen, die in
Druckentlastungsstellung über Querkanäle (30a, 32) im Amboß (20) und eine Steuernut (31) an der
!nnenwandung des Rüttelzylinders (17) miteinander verbunden sind.
10. Formmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Längsbohrung
(33) im Amboß (20) als unterer Abluftkanal dient.
11. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß aer Führungskolben als gegenüber dem Maschinentisch (16) und dem Preßkolben
(39) selbständiges Konstruktionsteil ausgeführt ist und die Form eines hülsenartigen Einsatzes (41) hat.
12. Formmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßkolbcn (39) im Bereich
seines Kolbenbodens (39a) einen dem Innendurchmesser des PreBzyünders (!3) entsprechender.
Querschnitt und in seinem übrigen Teil (396) einen kleineren Querschnitt aufweist und daß der Einsatz
(41) in den durch diese Querschnittsverringerung gebildeten Ringraum (40) hineinragt.
13. Formmaschine nach Anspruch 12. dadurch
gekennzeichnet, daß der Einsatz (4t) bis auf die Höhe des Ringansatzes (206) des Ambosses (20)
heruntergezogen ist und auch noch den oberen Teil des am Rüttelzylinder (17) anliegenden Prcßkolbens
(396) übergreift.
Die Erfindung betrifft eine geräuschgedämpfte Formmaschine mit einem Maschinentisch, mit einem d'esen
tragenden Rüttelzylinder, mit einem an der Innenwand eines Maschinengehäuses geführte· Führungskolben,
mit einem im Rüttelzylinder geführten Amboß, der einen als Aufschlagfläche ausgebildeten Ringansatz aufweist,
mit einer dieser Aufschlagfläche zugeordneten Aufschlagfläche an einer unteren Ringfläche des Rüttel-Zylinders,
mit einer Aussparungen im Führungskolben aufweisenden Abluftführung und mit einem Preßkolben.
Bei einer bekannten Formmaschine dieser Art sind der Maschinentisch, der Rüttelzylinder und der
Führungskolben einstückig ausgeführt. Zwischen dem Rüttelzylinder und dem Führungskolben befindet sich
oberhalb der Aufschlagflächen ein Ringraum, der teilweise für die Abluftführung benötigt wird und zum
größten Teil mit schalldämmendem Material gefüllt ist. Eine solche Ausführungsform hat den Nachteil, daß
der beim Zusammentreffen von Amboß und Rüttelzylinder entstehende Körperschall über den Rütlelzylinder
unmittelbar bis zum Maschinentisch gelangen kann, wodurch die Geräuschentwicklung der Formmaschine
unterstützt wird. Der Führungskolben ist zwar bis auf eine Höhe unterhalb der Aufschlagflächen im
Inneren der Formmaschine heruntergezogen; grundsätzlich kann aber auch der Schall bis zum Maschinen^
tisch hin übertragen werden,
Bei einer anderen bekannten Ausfuhrungsforrri sind der Maschinentisch und der Fühfüngskölben ebenfalls einstückig ausgeführt, innerhalb des Führungskolbens sind ein Preßzylinder und ein RÜtlelkolben angeordnet. Es sind zwar schalldämmende Zwischenlagen voree'
Bei einer anderen bekannten Ausfuhrungsforrri sind der Maschinentisch und der Fühfüngskölben ebenfalls einstückig ausgeführt, innerhalb des Führungskolbens sind ein Preßzylinder und ein RÜtlelkolben angeordnet. Es sind zwar schalldämmende Zwischenlagen voree'
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sehen, um den beim Auftreffen des Preßzylinders und des Rüttelkolbens entstehenden Schlag und die damit
verbundene Schallentwicklung etwas abzudämpfen. Diese Maßnahme hat jedoch im Hinblick auf die Schalldämmung
keine große Wirkung, da sich der Körperschall dennoch über die aneinander anliegenden Konstruktionsteile
auf den Führungskolben und damit unmittelbar auf den Maschinentisch übertragen kann.
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Formmaschine der eingangs genannten :o
Art so zu verbessern, daß die Schallabstrahlung weitgehend herabgesetzt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
a) der Maschinentisch, der Rüttelzylinder und der Führungskolben konstruktiv selbständige Teile
sind,
b) zwischen Maschinentisch und Rüttelzylinder eine dämpfende Zwischenlage angeordnet ist,
c) der Rüttelzylinder doppelwandig ausgeführt ist und daß ein durch die Doppelwandung gebildeter Ringraum
mit schalldämmendem Material gefüllt ist, und
d) der Maschinentisch und der Rüttelzylinder durch eine Verschraubung miteinander verbunden sind.
Die Erfindung hat erkannt, daß sich eine wirkungsvolle
Verminderung der Geräuschentwicklung durch die konstruktive Trennung von Maschinentisch und Rüttelzylinder
bei gleichzeitiger starker Geräuschdämmung an diesem erreichen läßt Die Geräuschentwicklung der
Formmaschine wird einerseits durch die doppelwandig Ausbildung des Rüttelzylinders und die Auffüllung des in
ihm gebildeten Ringraums mit schalldämmendem Material innerhalb der Maschine aufgefangen, während
andererseits gleichzeitig verhindert wird, daß eine ungehinderte Ausbreitung des Schalls als Körperschall
unmittelbar bis zum Maschinentisch erfolgen kann. Die durch die Verschraubungen gebildeten Querschnitte, die
eine unmittelbare Verbindung zum Maschinentisch darstellen, .ind so klein, daß ihre schallübertragende
Wirkung vernachlässigbar ist.
Bei einer solchen Formmaschine können die im Führungskolben befindlichen Aussparungen für die
Abluftführung in günstiger Weise unterhalb des am Amboß vorgesehenen Ringansatzes liegen. Der durch
die Doppeiwandung gebildete Ringi jtum mit dem schalldämmenden
Material braucht dann nicht durch irgendwelche Kanäle für die Abluftführung unterbrochen zu
werden.
Nachfolgend werden -veitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung beschrieben, von denen eine dann
besteht, d;-.ß der Führungskolben durch eine Verlängerung
des Preßkolbens gebildet ist. Es entfällt damit also eine konstruktive Verbindung zwischen dem Führungskolben
und dem Maschinentisch, so daß dieser nur über die schalldämmende Zwischenlage mit dem Rüttelzylinder
und damit mit dem Inneren der Formmaschine verbunden ist. Hierbei kann sich der Führungskolben bis
die Nähe der Unterseite des Maschinentisches er-
strecken, so daß der Rüttelzylinder auch von ihm umgeben ist. Wichtig ist nur, daß der Führungskolben
nicht mit dem Maschinentisch Unmittelbar in Berührung gelangt.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß der äußere Wandungsteil des Rüttclzylinders die Aüfschlagflächen
übergreifend nach unten verlängert ist und eine Ringfläche bildet, die rau der Ringfläche eines inneren
Ringansatzes im Fflhrungskolben aufliegt. Hierdurch wird ein weiterer äußerer Abschluß der Aufschlagflächen
nach außen hin erreicht, während der innere Ringansat/ am Führungskolben gleichzeitig dazu dieru,
die beim Pressen vom Preßkolben ausgehende Kraft auf den Rüttelzylinder und damit auf den Maschinentisch zu
übertragen.
Das Füllen des Ringraumes im Rüttelzylinder kann durch Ausgießen oder Ausschäumen mit Kunststoff
erfolgen, und zwar durch öffnungen an der oberen
und/oder an der unteren Stirnseite des Rüttelzylinders, wobei diese öffnungen anschließend an der unteren
Seite durch einen Aufschlagring bzw. an der oberen Seite durch die schalldämmende Zwischenlage abgedeckt
sein können.
Bei der hier vorgeschlagenen Ausführungsform wird die Zuluft vorteilhaft durch senkrechte Kanäle im
Bereich des Ringraumes im Rüttelzylinder und durch unterhalb derselben anschließende waagerechte Kanäle
gebildet, die über miteinander kommunizierende Ringnuten zwischen der Innenwandung des Rüttelzylinders
und der Außenwandung des Ambo^is in im letzteren
befindliche Querkanäle münden, die ihrerseits mit dem Amboß senkrecht nach oben durchsetzenden Zuluftkanälen
in Verbindung stehen. Diese münden dann η den eigentlichen Druckraum.
Bezüglich der Abluftführung im Bereich des Ambosses wird vorgeschlagen, daß zur Durchführung der
Abluft obere und untere senkrechte Abluftkanäle dienen, die in Druckentlastungsstellung über Querkanäle
im Amboß und eine Steuernut an der Innenwandung des Ruttelzylinders miteinander verbunden sind. Als
unterer Abluftkanal kann eine zentrale Längsbohrung im unteren Bereich des Ambosses Jienen, die dann in
einen unterhalb des Ambosses befindlii-hen Raum im
Preßkolben mündet.
Bei einer anderen, ebenfalls vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung kann der Führungskolben gegenüber dem Maschinentisch und auch gegenüber
dem Preßkolben ein selbständiges Konstruktionsteil darstellen, wobei er die Form eines hülsenartigen
Einsatzes hat. Dieser Einsatz kann z. B. über einen äußeren Ringflansch am Maschinengehäuse aufliegen.
Herstellung und Montage sind auch bei dieser Ausführungsform sehr einfach.
Vorteilhaft ist es hierbei, wenn der Preßkolhen im
Bereich seines Kolbenbodens einen dem Innendurchmesser des Preßzylinders entsprechenden Querschnitt
und in seinem übrigen Teil einen kleineren Querschnitt aufweist und wenn der Einsatz in den durch diese
Querschnittsverringerung gebildeten Ringraum hineinragt. Dabei kann der Einsatz bis auf die Höhe des
Ringansatzes am Amboß heruntergezogen sein und auch noch den oberen Teil des am Rüttelzylinder in
Höht des Ringansatzes am Amboß anliegenden
Preßkolbens übergreifen. Auch auf diese Weise läßt sich eine weitere Abscnirmung der Aüfschlagflächen nach
außen hin erreichen.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an Han^ einer Zeichnung näher beschrieben.
Im einzelnen zeigen:
F i g. 1 einen Längsschnitt dureh eine erste Atisführungsform
der Formmaschine;
Fig.2 eiflen Längsschnitt durch eine abgewandelte
Ausführungsform der Formmaschine-
Die in Fig. 1 da"gestellte Formmaschine hat einen hier nicht im einzelnen gezeigten Maschinenständer 10,
an dem sie befestigt ist. Der untere Maschinenteil wird
durch einen Sandschützkasteri Il gebildet. Dieser ist an
der Unterseite eines Preßzylinders 13 befestigt, in dessen Innerem ein Preßkolben 14 geführt ist.
Der Preßkolben 14 geht nach oben hin in einen Führungskoiben 15 Über; beide Teile bestehen jedoch
aus einem Stück. Der Führungskolben 15 erstreckt sich bis in die Nähe der Unterseite eines Maschinentisches
16. Im Führungskolben 15 ist ein Rüttelzylinder 17 geführt, der doppelwandig ausgebildet ist und somit
einen inneren Ringraum 18 aufweist. Letzterer ist mit schalldämmendem Material ausgekleidet, z. B. mit
Kunststoff ausgeschäumt.
Der Maschinentisch 16 und der Rütlelzylinder 17 sind
konstruktiv selbständige Teile, zwischen denen sich ein Dämpfungsring 12 aus schalldämmendem Material
befindet. Die Befestigung des Maschinentisches 16 am Rüttelzylinder 17 erfolgt mit Hilfe einer Verschraubung
16a.
ini'ici i'ii'nu des Rimc'iiyiifiuci s 17 isi üci ubcic Teil 2G«j
eines Ambosses 20 geführt, der mit einem Ringansatz 20Zj versehen ist. Die Oberseite des letzteren ist ebenso
wie die untere Ringfläche des Rüttelzylinders 17 mit einem Aufschlagring 19 versehen. Die eigentliche
Aufschlagfläche liegt also zwischen den beiden Aufschlagringen 19. An der unteren Seite des Ringansatzes
206 liegt eine Druckfeder 21 an, die sich im inneren Boden des Preßkolbens 14 abstützt. Die zum Pressen
dienende Druckluft wird über eine Zuführung 22 an die Druckseite des Preßkolbens 14 herangeführt.
Zur Hubbegrenzung des Maschinentisches 16 sind Führungsstangen 23 vorgesehen, die mit ihrem einen
Ende am Maschinentisch 16 befestigt sind, während an ihrem anderen Ende ein Anschlag 24 in Form eines
Klemmkolbens oder in Form einer Arreliermutter befestigt ist.
Die in den Druckraum 26 des Rüttelzylinders 17 zu führende Druckluft durchströmt einen zunächst waagerecht
am Maschinentisch 16 und dann senkrecht im Bereich des Ringraumes 18 des Rüttelzylinders 17
entlanglaufenden Zuluftkanal 27. der in eine Ringnut 28 in der Innenwandung des Rüttelzylinders 17 mündet.
Die Ringnut 28 kommuniziert mit einem durch den oberen Teil 20a des Ambosses 20 geführten weiteren
Zuluftkanal 29. Der Amboß 20 kann auch mehrere derartige Zuluftkanäle 29 aufweisen, die über die
Ringnut 28 versorgt werden.
Der Druckraum 26 steht ferner mit einem Ablufkanal 30 in Verbindung, der ebenfalls den oberen Teil 20a des
Ambosses 20 in senkrechter Richtung durchsetzt und dabei im Randbereich des Amboßquerschnittes verläuft
Der Abluftkapil 30 hat einen in Querrichtung
verlaufenden Austritt 30a, der in der druckluftbeaufschlagten Endstellung des Ambosses 20 in eine in der
Innen wandung des Rüttelzylinders 17 eingelassene Steuernut 31 mündet Diese Steuernut 31 ist so
bemessen, daß in dieser Stellung des Ambosses 20 auch ein im Amboß 20 quer bzw. radial verlaufender
Querkanal 32 einmündet Über diesen kann die Abluft einen den unteren Teil 20c des Ambosses 20
durchsetzenden Zentralkanal 33 erreichen, der seinerseits an der unteren Stirnfläche des Ambosses 20 in den
Innenraum 34 des Preßkolbens 14 mündet
Der Preßkolben 14 hat seitliche Durchbrechungen 35 und an seiner äußeren Wandung im Bereich der
Durchbrechungen 35 eine Ringnut 36. Der Preßzylinder i3 hat einen Stichkanai 37, der an der Innenseite des
Preßzylinders 13 in eine Ringnut 38 mündet Die Lage und Breite der Ringnuten 36 und 38 ist so gewählt, daß
die Durchbrechungen 35 im Preßkolben 14 und der Stichkanal 37 im Preßzylinder 13 ständig miteinander
kommunizieren. Vom Stichkanai 37 aus gelangt die Abluft in den Maschinenständer 10.
Der Rüttelzylinder 17 ist im Bereich seines äußeren Wandungsteils ein Stück nach unten bis über den
Ringansatz 206 des Ambosses 20 gezogen. Die hierdurch gebildete untere Ringfläche 17a kommt auf
der oberen Ringfläche eines Ringansatzes 14a zur Auflage, der an der Innenseite des PrcBkolbens 14 in
Höhe des Übergangsbereichs in den Führungskoiben IS
ausgebildet ist. An dieser Stelle kann die beim Pressen Vom Preßkolben 14 ausgehende Kraft unmittelbar auf
den Rüttelzylinder 17 übertragen werden.
Die beim Rütteln über den Zuluftkanal 27 und die Ringnut 28 sowie durch den Zuluftkanal 29 in den
Druckraum 26 geleitete Druckluft drückt den Amboß 20 entgegen der Wirkung der Druckfeder 21 in Richtung
Rültelzylinder 17 mit dem Maschincntisch 16 nach oben,
wobei sich die beiden Aufschlagringe 19 voneinander abheben. Sobald sich hierbei der Amboß 20 und der
Rüttelzylinder 17 soweit gegeneinander verschoben haben, daß der Abluftkanal 30 über seinen Austritt 30a
in die Sleuernul 31 münden kann und gleichzeitig auch der Querkanal 32 in die Steuernut 31 mündet, kann sich
der Druck im Druckraum 26 abbauen und die Abluft über d ·η Querkarial 32 und den Zentralkanal 33 in den
Innenraum 34 entweichen. Die Abluft wird dann auf dem bereits beschriebenen Wege weitergeführt. Durch
den Druckabhll im DruckraiMn 26 wird es der
Druckfeder 2"i möglich, den Amboß 20 in seine Ausgangsstellung zurückzudrücken, so daß dann wieder
die auf den Zuluftwegen herbeigeführte Druckluft an den Druckraum 26 angeschlossen ist und sich dieselben
Vorgänge wiederholen können.
Bei der in Fig. 2 dargestellten abgewandelten Ausführungsform besteht im Vergleich zu der zuvor
erläuterten A usführungsform der Unterschied, daß jetzt
ein Preßkolben 39 im Bereich seines Kolbenbodens 39a einen dem Innendurchmesser des Preßzylinders 13
entsprechenden Querschnitt und in seinem übrigen Teil einen kleineren Querschnitt aufweist. In den durch diese
Querschnittsverringerung gebildeten Ringraum 40 reicht ein mit dem Preßzylinder 13 verbundener
hülsenförmiger Einsatz 41 hinein, der jetzt als Führungskoiben dient und an dessen Innenseite der
Rüttelzyiinder 17 geführt ist Der Einsatz 41 hat außen einen Ringflansch 41a, mit dem er auf dem Rand des
Preßzylinders 13 aufliegt und über eine hier nicht dargestellte Verschraubung verbunden ist.
In dem mit 396 bezeichneten Teil des Preßkolbens 39
von geringerem Querschnitt befinden sich Durchbrechungen 42, die den Innenraum 34 mit dem Ringraum 40
verbinden. Dieser steht mit dem Stichkanal 37 des Preßzylinders 13 in Verbindung, so daß die Abluft auf
diesem Wege abgeleitet werden kann.
Der als Führungskoiben dienende Einsatz 41 reicht
bis auf die Höhe des Ringansatzes 206 des Ambosses 20 hinunter. Dabei übergreift der Einsatz 41 noch den
Auflagebereich zwischen der unteren Ringfläche 17a des Rüttelzylinders 17 und einer entsprechenden
Ringfläche des Preßkolbens 39. Hierdurch wird eine verstärkte Geräuschisolierung nach außen erreicht
Darüber hinaus ermöglicht diese Konstruktion unter Verwendung eines Führangskolbens in Form des
Einsatzes 41 eine verhältnismäßig einfache Montage der Formmaschine, wenn diese mit der nachfolgend
beschriebenen Hubbegrenzung für derr Maschinentisch 16 versehen ist.
Letzterer hat einen in den Rüttelzylinder 17 hineinreichenden zylindrischen Ansatz 44, in dem ein
Innenraurn 45 ausgebildet ist. Der Zentralkanal 33"
durchsetzt den Amboß 20 auf seiner ganzen Länge, so daß durch den Amboß 20 eine Zugstange 46
b'^ürchgeführt werden kann* Diese ist arri oberen Teil
20a des Ambosses 20 und am Ansatz 44 in Ringdichtungen 47 geführt Der Zentralkanal 33 ist in
seinem die Abluft führenderl Bereich entsprechend erweitert, so daß zwischen der Zugstange 46 und seiner
Wandung ein ausreichend größer Querschnitt zum Abführen der Abluft verbleibt.
Die Zugstange 46 ist an ihrem unteren Ende im kolbenboden 39a mit' Hilfe einer Verschraubung 48
befestigt. An ihrem gegenüberliegenden Ende ist die Zugstange 46 mit einem Kolben 49 versehen, der mittels
einer Verschraubung 50 gehallen isl und bei Beaufschlagung
des Innenraumes 45 mit Druckluft die sogenannte
Klemmung des Maschiricntisehes in seiner unteren
Endstellung bewirkt.
Zur Führung des Masdhinentisches 16 sind Führungsslangen
51 ausreichend, die nur eine Führungsfunktiori haben.
Alle übrigen Elemente dieser zweiten Ausführungsform haben die gleiche Funktion bzw. einen entsprechenden
Aufbau wie die entsprechenden Elemente der
zuvor erläuterten Ausführungsförm. Insoweit wurden in F i g. 2 dieselben Bezugsziffern Verwendet wie in Fig. 1.
Allerdings ist hier nur ein Aufschlägring 19 vorgesehen.
Beiden Ausführüngsformen ist gemeinsam, daß der Aufschlagbereich zwischen dem Amboß 20 und dem
Rüttelzylinder 17 von anderen Konstruktionsteilen mehrfach überdeckt ist, daß der Ringräürh 18 mit
Kunststoff ausgeschäumt und der Maschinentisch 16 nur über den Dämpfungsring 12 mit den übrigen Maschinenteilen
verbunden ist. Diese Maßnahmen ergeben eine sehr wirksame Unterdrückung der Geräuschentwickiung.
,Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Geräuschgedämpfte Formmaschine mit einem Maschinentisch, mit einem diesen tragenden Rüttelzylinder,
mit einem an der Innenwand eines Maschinengehäuses geführten Führungskolben, mit
einem im Rüttelzylinder geführten Amboß, der einen als Aufschlagfläche ausgebildeten Ringansatz aufweist,
mit einer dieser Aufschlagfläche zugeordneten Aufschlagfläche an einer unteren Ringfläche des
Rüttelzylinders, mit einer Aussparungen im Führungskolben aufweisenden Abluftführung und mit
einem Preßkolben, dadurch gekennzeichnet, daß
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752530074 DE2530074C2 (de) | 1975-07-05 | 1975-07-05 | Geräuschgedämpfte Formmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752530074 DE2530074C2 (de) | 1975-07-05 | 1975-07-05 | Geräuschgedämpfte Formmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2530074B1 DE2530074B1 (de) | 1976-09-30 |
| DE2530074A1 DE2530074A1 (de) | 1976-09-30 |
| DE2530074C2 true DE2530074C2 (de) | 1980-01-24 |
Family
ID=5950747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752530074 Expired DE2530074C2 (de) | 1975-07-05 | 1975-07-05 | Geräuschgedämpfte Formmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2530074C2 (de) |
-
1975
- 1975-07-05 DE DE19752530074 patent/DE2530074C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2530074B1 (de) | 1976-09-30 |
| DE2530074A1 (de) | 1976-09-30 |
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