DE2529208A1 - Verfahren und vorrichtung zur beeinflussung des einer brennkraftmaschine zugefuehrten kraftstoff-luft-gemisches - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur beeinflussung des einer brennkraftmaschine zugefuehrten kraftstoff-luft-gemischesInfo
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Description
R. 2 7 2 ο
Anlage zur Patent-
und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Verfahren und Vorrichtung zur Beeinflussung des einer Brennkraftmaschine zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisches
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beeinflussung des einer Brennkraftmaschine zugeführten Gemisches, bei dem zum
angesaugten Kraftstoff-Luft-Gemisch Abgas zugeführt wird.
Es ist bekannt, daß die NO„-Bestanclteile im Abgas von Brennkraftmaschinen
durch Rückführung bestimmter Abgasmengen zur Saugseite der Brennkraftmaschine vermindert werden können.
Bei einer bekannten Abgasrückführungsvorrichtung ist in der Abgasrückführleitung eine Drosselklappe vorgesehen, die über
ein Gestärge direkt mit der Hauptdrosselklappe gekoppelt ist. Dies ergibt jedoch nur eine grobe Steuerung der rückgeführten
Abgasmengen im Verhältnis zum der Brennkraftmaschine zugeführtn Kraftstoff-Luft-Gemisch.
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mm O mm
Bei einer anderen Abgasrückführungsvorrichtung wird ein Abgasrückführventil
von einem Nocken betätigt, der entsprechend der Hauptdrosselklappenbewegung über ein Gestänge verdreht
wird und der zusätzlich axial entgegen der Kraft einer Feder in eine zweite Position verschiebbar ist, in der der Nocken
in jeder Stellung außer Eingriff mit dem Abgasrückventil ist. Die Verschiebung wird durch den Unterdruck im Saugrohr de^
Brennkraftmaschine bewirkt, der in einem aus der Drehachse
des Nockens und einer diese aufnehmende Bohrung bestehenden Zylinderraum geleitet ist.
Mit dieser Vorrichtung kann besser als bei der vorstehend beschriebenen
Ausführung eine Anpassung der Abgasrückführungsrate in Abhängigkeit der Drosselklappenstellung erzielt werden.
-Zusätzlich wird eine Einwirkungsmöglichkeit gegeben, die Abgasrückführung bei hohem Unterdruck wie z.B. im Schubbetrieb
zu unterbinden. Aber auch hiermit wird die Abgasrückführungsrate nur allgemein den Betriebszuständen der Brennkraftmaschine
entsprechend der Drosselklappenstellung eingestellt und dabei die Grenzzustände durch vollständiges Abschalten berücksichtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Beeinflussung des einer Brennkraftmaschine zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisches
durch rückgeführte Abgasmengen zu entwickeln, mit dem eine genaue Regelung der Abgasrückführmengen erzielt werden
kann, so daß in jedem beliebigen Betriebspunkt der Brennkraftmaschine
eine entsprechende optimale Abgasmenge zurückgeführt wird unter Berücksichtigung der erreichbaren Motorleistung
und möglichst schadstoffarmer Abgase.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Zumessung der Abgasmenge
in direkter Abhängigkeit von einer Führungsgröße erfolgt, die charakteristisch für Betriebszustände der Brennkraftmaschine
ist und diese Abhängigkeit von einer einen oder mehrere andere Parameter der Brennkraftmaschine erfassende
Regeleinrichtung multiplikativ zwischen dem Wert 0 und
1 beeinflussbar ist. Dies hat den Vorteil, daß durch die direkte Machführung bei einer starken Änderung des Betriebszustands
der Brennkraftmaschine eine schnelle Grobverstellung der Abgasrückführungsrate erfolgt, die weiterhin durch
den multiplikativen Eingriff sehr schnell auf den gewünschten Wert eingeregelt werden kann. Als Führungsgröße kann
dabei z.B. der Saugrohrdruck, die Drehzahl der Brennkraftmaschine oder die Stellung der Hauptdrosselklappe im Saugrohr
der Brennkraftmaschine dienen.
Es ist ferner Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen. Diese Aufgabe wird
bei einer Vorrichtung mit einem in Abhängigkeit von einer Hauptdrosselklappe im Saugrohr einer Brennkraftmaschine verstellbaren
Drosselorgan in einer Abgasrückführleitung zum Saugrohr dadurch gelöst, daß die Verstellung des Drosselorgans
mittels einer übertragungsvorrichtung von der Hauptdrosselklappe her erfolgt und der Übertragungbfaktor durch eine bestimmte
Parameter der Brennkraftmaschine erfassende Regeleinrichtung multiplikativ änderbar ist.
Auf diese Weise wird die Hauptdrosselklappenstellung, die repräsentativ für die Last der Brennkraftmaschine ist, vorteilhaft
dazu verwendet, die Abgasrückführungsrate schnell auf einen in etwa dem jeweiligen Betriebszustand der Brennkraftmaschine
angepaßten Wert zu bringen. Da bei Laständerungen sich die größten Änderungen der Abgasrückführungsrate
ergeben, ist es sehr vorteilhaft, die Drosselklappenstellung als Führungsgröße zur schnellen Vorsteuerung der Abgasrückführungsrate
zu verwenden und .danach einen somit auch sehr schnell wirkenden Regeleingriff zu erzielen.
Eine Weiterbildung der Erfindung, besteht darin, daß in den
Endstellungen der Hauptdrosselklappe entsprechend Vollastoder Leerlauf- bzw. Schubbetrieb Schaltkontakte betätigbar
sind, die die Regeleinrichtung im Sinne eines Schliessens des Drosselorgans beeinflussen. Dadurch wird in den Endbe-
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reichen des Betriebs der Brennkraftmaschine, in denen eine Abgasrückführung
nicht erwünscht bzw. nicht nötig ist, in bekannter Weise die Abgasrückführung unterbrochen, und zwar vorteilhaft
so, daß die Regeleinrichtung im Sinne eines Schließens des Drosselorgans beeinflußt wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß als Drosselorgan eine Nebendrosselklr.ppe dient, die mit der
Hauptdrosselklappe über ein Gestänge gekoppelt ist, das aus einem Kulissenzwischenhebel besteht, dessen eines Ende um einen
Drehpunkt schwenkbar ist, der von einem mit der Regeleinrichtung verbundenen Stellorgan verstellbar ist und dessen anderes Ende
mit einem Betätigungshebel der Nebendrosselklappe verbunden ist und in dessen Kulisse ein Gleitstein eines Betätigungshebels der
Hauptdrosselklappe verschiebbar ist. Auf diese Art und Weise erhält man trotz weniger Zwischenhebel zwischen Haupt- und Nebendrosselklappe
einen schnellen wirksamen Regeleingriff. Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dient als
Drosselorgan eine Nebendrosselklappe, die mit der Hauptdrosselklappe über ein Parallelogrammgestänge gekoppelt ist, das aus
einem ortsfest angelenkten Hebel, dem Betätigungshebel der Nebendrosselklappe und einer beide Hebel verbindenden Zwischenstange
besteht, auf der eine Gleithülse angeordnet ist, die an ein Verstellstück auf einem mit der Hauptdrosselklappenwelle verbundenen
Hebel angelenkt ist, auf dem das Verstellstück mittels eines von der Regeleinrichtung angesteuerten Stellantriebs zwischen zwei
Endpunkten verstellbar ist. Dabei ist in vorteilhafter Weiterbildung das Verstellstück eine Schraubmuffe und der Hebel als Gewindewelle
ausgebildet, die durch einen Elektromotor angetrieben wird. Mit dieser Ausführungsform wird eine schnelle Verstellung
der Nebendrosselklappe erzielt und ein einmal eingestellter Regelhub unabhängig von etwaigen unterschiedlichen Reibungskräften
sicher eingehalten.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen in Verbindung mit der nachstehenden Beschreibung und den in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Es
zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem Kulissenzwischenhebel zwischen dem
Betätigungsgestänge von Haupt- und Nebendrosselklappe mit mittels Stellmagnet verstellbarem
Drehpunkt,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung
mit einem Parallelogrammgestänge zur Nachführung der Nebendrosselklappe,
Fig. "3 eine Teilansicht durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2,
Fig. h eine weitere Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 2 mit verringerter bewegter
Masse des Übertragungsgestänges zwischen Haupt- und Nebendrosselklappe j
Fig. 5 ein Schaltplan zur Ansteuerung des Stellglieds
im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3-4,
Fig. 6 ein drittes Ausführtmgsbeispiel der Erfindung mit elektrischer Nachführung des Drosselorgans
in der Abgasrückführleitung über ein spannungsgeregeltes Potentiometer und
Fig. 7 eine zusätzliche Ausgestaltung der Ausführungsformen nach Fig. 1-6.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird einer Brennkraftmaschine 10 über ein Saugrohr 11 von einem Gemischerzeuger
13 ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt, der über ein mit einem Filter 15 versehenes Luftansaugrohr lh Frischluft
erhält. Der Gemischerzeuger 13 kann ein Vergaser üblicher Eauart
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oder ein sonstiger Gemischerzeuger wie z.B. eine von einem Luftmengenmesser
oder einem Druckmesser oder ähnliches gesteuerte Kraftstoffzumesseinrichtung sein. Stromabwärts des Gemischerzeugers
13 ist in der Saugleitung 11 eine Hauptdrosselklappe 18 angeordnet, die in üblicher Weise über ein Gestänge 19 von einem
Fahrpedal 20 entgegen einer Feder 21 betätigbar ist. Stromabwärts der Hauptdorsselklappe 18 münden in das Saugrohr 11 eine
Abgasrückführleitung 17 ein, das von einer Abgassammelleitung
16 der Brennkraftmaschine 10 abzweigt. Die Kelle 23 der Hauptdrosselklappe ist mit einem Betätigunshebel 2k fest verbunden,
an dessen freiem Ende ein Gleitstein ?5 beweglich befestigt ist.
Der Gleitstein 25 wird in einer kreisbogenförmigen Ausnehmung 26 eines Kulissenzwischenhebels 27 geführt, an dessen einem äußeren
Ende ein Verbindungshebel 29 zu einem Betätigungshebel 30 angreift,
Der Betätigungshebel 30 ist fest mit der Welle einer Nebendrosselklappe 32 in der Abgasrückführleitung 17 verbunden. Am anderen
äußeren Ende des Kulissenzwischenhebels 27 greift in- den Drehpunkt
34 eine Verbindungsstange 35 zum Anker eines Stellmagneten 36 an.
Der Stellmagnet wird von einer schematisch dargestellten Regeleinrichtung 37 über eine Leitung 38 entsprechend der von. dieser erfaßten
Parameter der Brennkraftmaschine mit Strom versorgt. Diese Regeleinrichtung kann z.B. eine bekannte Laufruhenregelung sein.
Es können aber auch gleichermaßen andere Betriebsparameter der Brennkraftmaschine wie z.B. die Motortemperatur als zusätzliches
Steuersignal für diese Regeleinrichtung verwendet werden.
Auf der verlängerten Achse der Hauptdrosselklappenwelle 23 sitzt ein isoliertes Betätitungsteil 5, das mit der Hauptdrosselklappe
zusammen verschwenkbar ist und in den Endlagen der Hauptdrosselklappe
entsprechend dem Vollast- oder dem Leerlauf- bzw. Schubbetrieb Endlagenschalter 6 und 7 öffnet. Die Endlagenschalter 6 und
7 sind in Reihe in einer Leitung 8 angeordnet, die von der Regeleinrichtung 37 weg und zu dieser wieder zurückführt.
Bei der in Fig. 1 beschriebenen Anordnung wird der Brennkraftmaschine
10 entsprechend der Stellung der Drosselklappe l8 eine
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bestimmte Menge eines Kraftstoff-Luft-Gemisches zugeführt, das von dem Gemischerzeuger 13 bereitgestellt wird. Solange die
Regeleinrichtung 37 den Stellmagneten.36 nicht mit Strom versorgt,
befindet sich der Drehpunkt J>k des Kulissenzwischenhebels 27 in
Ruhestellung entsprechend einem Regelhub O. Bei dieser Lage des Kulisssenzwischenhebels folgt der Gleitstein 25 der Ausnehmung
bei einer Betätigung der Hauptdrosselklappe 18, ohne die Lage des Kulissenzwischenhebels zu verändern, so daß die Nebendrosselklappe
in der gezeichneten geschlossenen Stellung verharrt. Wird jedoch der Stellmagnet 36 gemäß einem entsprechenden Signal von
der Brennkraftmaschine über die Regeleinrichtung 37 angesteuert, so wird der Drehpunkt 34 aus seiner Nullstellung bewegt, so daß
nun bei einer Betätigung der Hauptdrosselklappe 18 der Kulissenzwischenhebel 27 eine Schwenkbewegung ausführt, die über die Hebel
29, 30 auf die Nebendrosselklappe 32 übertragen wird und diese in Öffnungsrichtung bewegt. Diese Bewegung erfolgt gleichzeitig mit
der Hauptdrosselklappe mit einem Übertragungsfaktor, der einmal
durch das Übertragungsverhältnis der Zwischenhebel und andererseits vor allen Dingen vom Regelhub des Stellmagneten 36 entsprechend
einem Wert 1 ist zusammen mit dem übersetzungsverhältnis des Übertragungsgestänges zur Nebendrosselklappe 32 so ausgelegt,
daß bei Regelhub 1 die Nebendrosselklappe 32 parallel zur Hauptdrosselklappe
18 geführt wird. Die Bewegung beider Drosselklappen läßt sich näherungsweise durch die folgende Gleichung erfassen:
0 * X * 1.
Durch die Endlagenschalter 6 und 7 wird in Extremstellungen der Hauptdrosselklappe 18 z.B. beim Vollastbetrieb die Leitung 8
zum Steuergerät 37 unterbrochen. Durch diese Unterbrechung wird die Regeleinrichtung unabhängig von der von ihr aufgenommenen
Steuersignale von der Brennkraftmaschine her so beeinflußt, daß sie den Stellmagneten in Richtung Regelhub 0 verstellt. Diese
Maßnahme ist erforderlich, weil, wie bekannt, im Vollastbetrieb
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die Rückführung von Abgas unerwünscht ist, da die Abgasrückführung
die maximal von der Brennkraftmaschine erzielbare Leistung vermindern würde. Gleicherweise ist auch im Leerlaufbetrieb bei
geschlossener Hauptdrosselklappe ein Rückführen von Abgasmengen unerwünscht, um den Rundlauf der Brennkraftmaschine nicht zu
beeinflussen. Auch sind in diesem Temperaturbereich bei geringer Last die Brennraumtemperaturen so niedrig, daß die Gefahr von
erhöhtem ΝΟ,,-Gehalts in den Abgasen nicht besteht. In vorteilhafter
Weise erfolgt die Abschaltung der Abgasrückführung in diesen Grenzbereichen über die Regeleinrichtung 37, da sonst, wenn nur
die Leitung 38 unterbrochen werden würde, die Regeleinrichtung davonlaufen könnte und es bei Wiederaufnahme des Normalbetriebs
im Teillastbereich zu Störungen kommen könnte.
Bei der vorliegenden Anordnung kann also durch den Eingriff über die Regeleinrichtung 37 die Abgasrückführrate bei jeder Stellung
der Hauptdrosselklappe l8 zwischen einem Maximalwert entsprechend der Hauptdrosselklappenstellung und dem Wert O eingestellt
werden. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß die Abgasrückführrate entsprechend der Hauptdrosselklappenverstellung sehr
schnell über die Vorsteuerung 24, 27, 29, 30 verändert werden kann und zusätzlich ein korrigierender Regeleingriff, der die- ■
ser Vorsteuerung multiplikativ überlagert ist, erfolgen kann. Damit ist eine schnelle und genaue Regelung gewährleistet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist wie im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 eine Brennkraftmaschine 10 vorgesehen, die über
das Saugrohr 11 vom Gemischerzeuger 13 ein Kraftstoff-Luft-Gemisch erhält, dessen Menge durch die Stellung der Drosselklappe
18 beeinflußt wird. Von der Abgassammelleitung 16 führt stromabwärts der Hauptdrosselklappe l8 die Abgasrückführleitung 17 in
das Saugrohr 11. Die Abgasrückführleitung wird durch die Nebendrosselklappe
32 kontrolliert, deren Betätigung über den Betätigungshebel 30 erfolgt, der bei diesem Ausführungsbeispiel
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Teil eines Parallelogrammgestänges ist. Das Parallelogrammgestänge
besteht weiterhin aus einem ortsfest angelenkten Hebel 39 gleicher Länge wie der Betätigungshebel 30. Beide Hebel sind
durch eine Zwischenstange 40 verbunden, auf der eine Gleithülse 4l verschiebbar ist. Gelenkig mit der Gleithülse 4l ist ein Verstellstück
42 verbunden, das als Schraubmuffe ausgeführt ist. Die Schraubmuffe 42 befindet sich auf einer Gewindewelle 43, die
mit der Achse eines Elektromotors 45 verbunden ist. Der Elektromotor
45 ist auf einem abgewinkelten Tragteil 44 befestigt, das fest mit der Hauptdrosselklappenwelle 23 verbunden ist.
Das Tragteil 44 dient ferner zur Lagerung und Fixierung des äußersten Ende der Gewindewelle und zur Aufnahme von Endlagenschaltern
47 und 48, die Bestandteile eines Motorsteuergeräts 50 sind. Diese Ausgestaltung ist insbesondere der Fig. 3 näher
zu entnehmen.
Die Stromversorgung des Elektromotors 45 erfolgt über die Leitungen
51, 52 von diesem Motorsteuergerät 50. Das Motorsteuergerät wird von der Regeleinrichtung 37 entsprechend den jeweiligen
Parametern der Brennkraftmaschine angesteuert.
Wie auch in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist beim Aasführungsbeispiel
nach Fig. 2 auf der verlängerten Welle 23 der Hauptdrosselklappe ein Betätigungshebel 5 isoliert angebracht,
der in den Endlagen der Hauptdrosselklappe 18 Endlagenschalter 6 und 7 öffnet. Die Endlagenschalter 6 und 7 liegen in Reihe in
einer von der Regeleinrichtung 37 abführenden und zu dieser wieder zurückführenden Leitung 8.
Auch bei dieser Anordnung kann das Übertragungsverhältnis zwischen
der Drehbewegung der Hauptdrosselklappe, die in üblicher Weise über das Gestänge 19 durch das Fahrpedal 20 betätigt wird,
und der Drehbewegung der Nebendrosselklappe im Verhältnis von zu 1 durch den Regeleingriff verändert werden. Bei einer minimalen
Stellung entsprechend dem Regeleingriff 0 hat die vom Motor 45 angetriebene Gewindewelle 43 die Schraubmuffe so weit in
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Richtung Elektromotor bewegt, daß der Drehpunkt zwischen Schraubrauf
fe und Gleithülse 4l mit der Drehachse der Hauptdrosselklappe
18 fluchtet, die Verbindungsstange 40 also in der Fluchtlinie zwischen Drehachse der Neben-Drosselklappe und
der Hauptdrosselklappenwelle 23 liegt. Bei einer Drehbewegung der Hauptdrosselklappe erfolgt in diesem Fall keine Verstellung
des Parallelogrammgestänges. Bei der Maximalstellung entsprechend einem Regelhub 1 ist die Schraubmuffe 42 durch die Gewindewelle
43 in die andere Extremlage gebracht worden, so daß nun
der Betätigungshebel 30, der ortsfeste Hebel 39 und die Gewindewelle 43 zueinander parallel liegen. Gleichfalls liegt die
Hauptdrosselklappe l8 parallel zur Nebendrosselklappe 32. Wird jetzt vom Fahrpedal 20 her die Hauptdrosselklappe l8 verdreht,
so nimmt die Nebendrosselklappe 32, über das Parallelogrammgestänge
30, 39 und 40 mitgeführt, die jeweils gleiche Winkelstellung ein wie die Hauptdrosselklappe. Die jeweiligen Endstellungen
der Schraubmuffe 42 entsprechend Regelhub 0 oder Regelhub 1 werden durch die Endlagenschalter 47 und 48, die im
Beispiel nach Fig. 4 noch deutlicher erkennbar sind, bestimmt. Wie auch im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird hier in den Endstellungen
der Hauptdrosselklappo entsprechend Leerlauf- und Vollastbetrieb der Brennkraftmaschine die Leitung 8 durch einen
Endlagenschalter 6 oder 7 unterbrochen und dadurch die Regeleinrichtung 37 so beeinflußt, daß sie das Motorsteuergerät im Sinne
des Schliessens der Nebendrosselklappe 32 ansteuert. Natürlich kann das Zu- oder Abschalten auch in Abhängigkeit von der Drehzahl
erfolgen, wie das schon verschiedentlich vorgeschlagen wurde.
Mit dieser Anordnung kann genau wie auch im ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ein schneller multiplikativer Regeleingriff
in die Zumessung von Abgas erfolgen. Weiterhin bietet diese Ausführung den Vorteil, daß der eingestellte Regelhub unabhängig
von etwsigen Reibkräften bei Betätigung der Hauptdrosselklappe
18 auch sicher beibehalten wird.
Eine verbesserte Ausführung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 2 zeigt Fig. 4, wo der Elektromotor 45 so angeordnet ist, daß
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seine Antriebsachse 46 mit der Hauptdrosselklappenwelle 23 fluchtet. Wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist auch
hier eine Gewindewelle 43' vorgesehen, auf der die Schraubnuffe
42 angeordnet ist. Die Schraubmuffe 42 ist gelenkig mit der Gleithülse 4l verbunden, die auf der Zwischenstange 40 verschiebbar
ist. An ihren Enden ist die Gewindewelle 43' in einem rechteckigen
Rahmen 54 so gelagert, daß sie mit der Drosselklappe in
einer Ebene liegt. Der Rahmen 54 ist an seiner einen Längsseite
53 fest mit der Hauptdrosselklappenwelle 23 verbunden und dient ferner zur Lagerung der Elektromotorwelle 46, die mit der Hauptdrosselklappenwelle
23 fluchtet. Auf die Motorwelle 46 ist ein Kegelrad 55 aufgesetzt, das in ein entsprechendes Kegelrad 56
eingreift. Das Kegelrad 56 ist fest mit der Gewindewelle 43' verbunden und dient zu deren Antrieb. An der Längsseite des
Rahmens 54 sind ferner die Endlagensehalter 47 und 48 angebracht.
die von einer Nase 57 der Schraubmuffe 42 betätigbar sind. Die Nase 57 und der Endlagenschalter 48 sind so einander zugeordnet,
daß bei Betätigung des Schalters 48 die Achse der Zwischenstange 40 die Achse der Hauptdrosselklappenwelle 23 schneidet, so daß
bei einer Drehbewegung der Hauptdrosselklappe 48 keine Höhenverstellung der Zwischenstange 40 mehr erfolgen kann. Die Lage des
oberen Endlagenschalters 47 entspricht einer Stellung der Zwischenstange
40, bei der die Gewindewelle 43' parallel zu dem Betätigungshebel 30 bzw. dem Hebel 39 liegt. In dieser Stellung
führt die Nebendrosselklappe 32 durch die von der Hauptdrosselklappe
l8 her bewirkte Höhenverstellung des Parallelogramms gleiche Winkelbewegungen aus wie die Hauptdrosselklappe.
Dieses Ausführungsbeispiel hat den Vorteil, daß der Elektromotor 45 ortsfest befestigt werden kann und somit geringere
Massenkräfte bei der Verstellung der Drosselklappen aufgewendet werden müssen. Die Ansteuerung des Stellmotors in Verbindung
mit den Endlagenschaltern 47 und 48 erfolgt in gleicher Weise wie im Ausfithrungsbeispiel nach Fig. 2 über das Motor—
Steuergerät 50.
In Fig. 5 ist die Schaltung des Motorsteuergeräts 50 schematisch
dargestellt. Das Eingangssignal der Regeleinrichtung 37
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wird über die Leitung 60 dem Elektromotor 45 zugeführt, von
dem eine weitere Leitung 6l, in die eine Leitungsverzweigung 62, 63 eingeschaltet ist, zu einer Invertierstufe 64 führt. Die
Invertierstufe wird von einer von der Leitung 60 abzweigenden Leitung 65 angesteuert. In der Leitung 62 der Leitungsverzweigung
liegt der Endlagenschalter 48 in Reihe mit einer Diode 66, die in Richtung Elektromotor sperr;. In der Leitung 63 der
Leitungsverzweigung liegt der Endlagenschalter 47 in Reihe mit
einer Diode 67, die in Richtung Invertierstufe 64 sperrt.
Liegt am Eingang ein positives Regelsignal an, so wird der Elektromotor so lange in Betrieb gesetzt, bis die Nase 57
der Schraubmuffe 42 den Endlagenschalter 48 beättigt und die Verbindung zwischen Elektromotor 45 und Invertierstufe
64 unterbricht. In diesem Zeitpunkt ist also die Nebendrosselklappe unabhängig von der Lage der Hauptdrosselklappe
l8 geschlossen, so daß dem Kraftstoff-Luft-Gemisch keine Zusatzluft zugeführt wird. Erhält der Eingang des Motorsteuergeräts
von der Regeleinrichtung 37 daraufhin ein Null-Signal, so wird der Motor über die Invertierstufe in umgekehrter Richtung
angesteuert so lange, bis die Schraubmuffe 42 den Endlagenschalter 47 betätigt und die Versorgung des Elektromotors
unterbricht. In dieser Stellung wird die Nebendrosselklappe 32 simultan mit der Hauptdrosselklappe um gleiche Winkelgrade
bewegt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 werden gleiche Teile mit
gleichen Positionszahlen bezeichnet. Wie in den vorstehenden Ausführungsbeispielen wird die Brennkraftmaschine 10 über
das Saugrohr 11 von dem Gemischerzeuger 13 her mit Kraftstoff-Luft-Gemisch versorgt. In der Abgasrückführleitung 17 zwischen
Abgassammelleitung 16 und Saugrohr 11 ist dagegen in diesem Ausführungsbeispiel ein Proportionalventil 68 als Drosselorgan
vorgesehen. Das Schließglied 69 den Proportionalventils wird
über ein Stellmagnet betätigt. Die Übertragung der Drehbewegung
der Hauptdrosselklappe l8 in Saugrohr 11 erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel über den Abgriff an einem Potentio-
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meter 71, der mittels eines mit der Hauptdrosselklappenwelle
23 verbundenen Schleifers 72 erfolgt. Das Potentiometer 71
wird von der Regeleinrichtung 37 her mit Spannung versorgt
und ist an seinem anderen Ende geerdet. Vom Schleifer 72 fünrt
eine Leitung 74 zu einem Differenzverstärker 75, der das ihir.
über die Leitung 74 zugeführte Spannungssignal mit einem an
seinem anderen Eingang 76 anliegenden Referenzsignal vergleicht. Der Ausgangswert des Differenzverstärkers 75 wird einem
Leistungsverstärker 77 zugeführt. In der Endstufe des Leistungsverstärkers liegt die Magnetwicklung 78 des Stellmagneten 70, der nun entsprechend dem Spannungsabgriff am Potentiometer 71 erregt wird und den Öffnungsquerschnitt des Proportionalventils verändert.
23 verbundenen Schleifers 72 erfolgt. Das Potentiometer 71
wird von der Regeleinrichtung 37 her mit Spannung versorgt
und ist an seinem anderen Ende geerdet. Vom Schleifer 72 fünrt
eine Leitung 74 zu einem Differenzverstärker 75, der das ihir.
über die Leitung 74 zugeführte Spannungssignal mit einem an
seinem anderen Eingang 76 anliegenden Referenzsignal vergleicht. Der Ausgangswert des Differenzverstärkers 75 wird einem
Leistungsverstärker 77 zugeführt. In der Endstufe des Leistungsverstärkers liegt die Magnetwicklung 78 des Stellmagneten 70, der nun entsprechend dem Spannungsabgriff am Potentiometer 71 erregt wird und den Öffnungsquerschnitt des Proportionalventils verändert.
Um in den Grenzbetriebsbereichen der Brennkraftmaschine die Abgasrückführung,
wie bereits im vorstehenden geschildert, zu
unterbrechen, ist auf der verlängerten Hauptdrosselklappenwelle 23 das Betätigungsteil 5 angeordnet, das die Endlagenschalter
6 und 8 bei geschlossener Drosselklappe bzw. bei voll geöffneter Drosselklappe öffnet. Die Endlagenschalter 6 und 7 liegen in
Reihe in der Leitung 8, die/mit dsr Regeleinrichtung 37 verbunden ist und bei deren Unterbrechung die Regeleinrichtung 37
so beeinflußt, daß diese ein Schliessen des Proportionalvenoils bewirkt. Um die öffnungscharakteristik des Ventils in der Abgasrückfuhrleitung zu korrigieren, kann wie in diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 gezeigt, das Potentiometer 71 durch verschiedene Parallelwiderstände 79 beschaltet sein.
unterbrechen, ist auf der verlängerten Hauptdrosselklappenwelle 23 das Betätigungsteil 5 angeordnet, das die Endlagenschalter
6 und 8 bei geschlossener Drosselklappe bzw. bei voll geöffneter Drosselklappe öffnet. Die Endlagenschalter 6 und 7 liegen in
Reihe in der Leitung 8, die/mit dsr Regeleinrichtung 37 verbunden ist und bei deren Unterbrechung die Regeleinrichtung 37
so beeinflußt, daß diese ein Schliessen des Proportionalvenoils bewirkt. Um die öffnungscharakteristik des Ventils in der Abgasrückfuhrleitung zu korrigieren, kann wie in diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 gezeigt, das Potentiometer 71 durch verschiedene Parallelwiderstände 79 beschaltet sein.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt zunächst eine Grobverstellung
des Ventils 68 entsprechend der Stellung der Hauptdrosselklappe 18 und zusätzlich ein korrigierender Regeleinsriff
von der Regeleinrichtung 37 her, die das Spannungsniveau am
Potentiometer zwischen einem minimalen und einem maximalen Wert verändert. Dies geschieht wie auch in den vorbeschriebenen Beispielen in Abhängigkeit von Parametern der Brennkraftmaschine..
Wie auch in den vorstehenden Beispielen wird hier das Ventil 68 durch den Regeleingriff entweder unabhängig von der Stellung
Potentiometer zwischen einem minimalen und einem maximalen Wert verändert. Dies geschieht wie auch in den vorbeschriebenen Beispielen in Abhängigkeit von Parametern der Brennkraftmaschine..
Wie auch in den vorstehenden Beispielen wird hier das Ventil 68 durch den Regeleingriff entweder unabhängig von der Stellung
609885/0U2 -14-
der Drosselklappe 18 in Schließstellung gehalten oder es wird entsprechend dem Regeleingriff 1 der freie Durchschnittsquerschnitt
des Ventils proportional zur Änderung des Durchschnittquerschnitts an der Drosselklappe eingestellt. Durch Beschaltung
des Potentiometers mit Lastpunkten kann auch bei Verwendung eines anderen Drosselorgans als einer Drosselklappe an diesem
Drosselorgan die Öffnungscharakteristik 1- cos «, einer Drosselklappe
ersielt werden. Natürlich können in diesem Zusammenhang auch andere Schließorgane, deren Schließbewegungen kontinuierlich
steuerbar sind, verwendet werden. Auch können anstelle der beschriebenen Stellorganen andere kontinuierlich arbeitende
Stellglieder verwendet werden wie z.B. eine beheizte Bimetallfeder, deren Arbeitsvermögen bei geeigneter Gestaltung z.B. als
Haarnadelfeder den vorliegenden Bedingungen angepaßt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 kann z.B. statt das
Stellmagneten auch ein Stellantrieb, wie er in Pig. I und 4
gezeigt wird, angewendet werden. Dabei wird der Stellmagnet durch eine von einem ortsfesten Elektromotor angetriebene
Gewindewelle mit Schraubmuffe ersetzt, die im Drehpunkt 3^ mit
dem Kulissenzwischenhebel 27 gelenkig verbunden ist. Der Elektromotor wird dabei in gleicher Weise wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und Fig. 4 durch ein Motorsteuergerät
50 angesteuert und der Stellweg durch Endlagenschalter begrenzt.
Diese Ausführung hat den Vorteil, daß der gewünschte Stellweg exakt und unabhängig von etwaigen Reibungskräften eingehalten
werden kann. Darüber hinaus besitzt auch der Elektromotor im Verhältnis zur Regeleinrichtung eine integrierende Wirkung.
Allen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen kann zur Verbesserung der Abgasrückführungsmengenregelung eine Vorrichtung
vorgeschaltet werden, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist. Dort ist lediglich das Saugrohr 11 der Brennkraftmaschine gezeigt,
in das stromabwärts der Hauptdrosselklappe 18 die Abgasrückführleitung 17 mündet. In dieser Abgasrückführleitung 17 befindet
sich die Nebendrosselklappe 32, die wie in dem Ausfüh-
60988 5/044 2 - 15 -
rungsbeispiel nach Pig. 1 bis 4 in Abhängigkeit der Hauptdrosselklappe
18 gesteuert wird. Die gestrichelte Linie 80 soll diese Abhängigkeit verdeutlichen. Natürlich kann auch anstelle
der Nebendrosselklappe 32 ein anderes Schließorgan wie z.B. das Proportionalventil 68 des Ausführungsbeispiels nach Fig.
verwendet werden. Stromaufwärts der Nebendrosselklappe 32 ist in der Abgasrückführungsleitung 17* ein Druckregler 82 eingeschaltet.
Dieser Druckregler besteht aus einer Druckdose 83*
die zwei durch eine Membran 84 getrennte Druckräume 85 und 86
besitzt. Der Druckraum 86 ist über eine Verbindungsleitung 87 mit den Saugrohr 11 stromaufwärts der Hauptdrosselklappe 18
verbunden. Der Druckraum 85 ist über eine Verbindungsbohrung 88 mit der Abgasrückführleitung stromaufwärts der Nebendrosselklappe
32 verbunden. Durch die Verbindungsbohrung 88 führt das Schließglied 9O3 das mit seinem einen Ende mit der elastischen
Membran 84 fest verbunden ist und mit seinem tellerförmigen
anderen Ende 91 eine Durchtrittsöffnung 92 der Abgasrückführleitung
17 kontrolliert. Natürlich kann dies Schließglied auch eine andere bekannte Form haben. Das tellerförmige
Ende 91 des Schließglieds 90 wird ferner durch eine Feder 93
in Schließrichtung belastet, deren Vorspannung durch eine dem Abgasstrom ausgesetzte Bimetallfeder 95 entsprechend der Abgastemperatur
verändert werden kann. Diese Bimetallfeder ist in dem Ausführungsbeispiel als Blattfeder gezeichnet, genausogut
kann sie jedoch auch in anderer Ausbildung z.B. als Spiralfeder mit einem entsprechenden übertragungsgestänge eingesetzt
werden.
Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, daß der Druck vor der Nebendrosselklappe 32 unabhängig von der Last und dem Auspuffrückdruck
konstant gehalten werden kann und dem jeweiligen Druck vor der Hauptdrosselklappe l8 angepaßt werden kann. Durch
die Bimetallfeder erhält man weiterhin eine Kompensation der Abgastemperatur, so daß für gleiche Anstellwinkel von Haupt-
und Nebendrosselkrappe ein konstantes Verhältnis der Massenströme über beide Klappen gewährleistet ist. Es kann also die
Brennkraftmaschine mit einem konstanten Verhältnis der Abgasrückführungsrate betrieben werden.
809885/0442
- 16 -
Wenn man als den von der Regeleinrichtung erfaßten Parameter der Brennkraftmaschine die Laufruhe derselben nimmt, läßt sich
mit den vorbeschriebenen Anordnungen eine optimale Dosierung der Abgasrückführmengen bei jedem beliebigen Betriebszustand
der Brennkraftmaschine erzielen in dem Sinne, als das geforderte Betriebsverhalten der Brennkraftmaschine nicht gestört, aber
dennoch eine hohe Senkung des NO^-Anteils in den Abgasen erzielt
wird. Natürlich können von der Regeleinrichtung auch noch andere Parameter wie z.B. die Kühlwassertemperatur der Brennkraftmaschine
zusätzlich erfaßt werden.
- 17 -
609885/0AA2
Claims (1)
- Ansprüche1. Verfahren zur Beeinflussung des einer Brennkraftmaschine zugeführten Gemisches, bei dem zum angesaugten Kraftstoff-Luft-Gemisch Abgas zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumessung der Abgasmenge in direkter Abhängigkeit von einer Führungsgröße erfolgt, die charakteristisch für Betriebszustände der Brennkraftmaschine ist und diese Abhängigkeit von einer einen oder mehrere andere Parameter der Brennkraftmaschine erfassende Regeleinrichtung multiplikativ zwischen dem Wert O und 1 beeinflußbar ist.2.. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch mit einem in Abhängigkeit von einer Hauptdrosselklappe im Saugrohr einer Brennkraftmaschine verstellbarem Drosselorgan in einer Abgasrückführleitung zum Saugrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Drosselorgans (32, 69) mittels einer Übertragungsvorrichtung von der Hauptdrosselklappe (18) her erfolgt und der Übertragungsfaktor der Vorrichtung durch eine bestimmte Parameter der Brennkraftmaschine erfassende Regeleinrichtung (37) multiplikativ änderbar ist.3- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Endstellungen der Hauptdrosselklappe (18) entsprechend Vollast- oder Leerlauf- bzw. Schubbetrieb Schaltkontakte (6, 7) betätigbar sind, die die Regeleinrichtung (37) im809885/0442 - ih _Sinne eines Schliessens des Drosselorgans (32, 69) beeinflußt .4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3S dadurch gekennzeichnet,, daß als Drosselorgan eine Nebendrosselklappe (32) dient, die mit der Hauptdrosselklappe (18) über ein Gestänge gekoppelt ist, das aus einem Kulissenzwischenhebel (27) besteht, dessen eines Ende um einen Drehpunkt (3*0 schwenkbar ist, der von einem mit der Regeleinrichtung (37) verbundenen Stellorgan (36) verstellbar ist, dessen anderes Ende mit einem Betätigungshebel (30) der Nebendrcsselklappe (32) verbunden ist und in dessen Kulisse (26) ein Gleitstein (25) eines Betätigungshebels (2*1) der Hauptdrosselklappe (18) verschiebbar ist.5.. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan ein Stellmagnet ist.6- Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan eine beheizbare Binetallfeder ist.7« Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet 3 daß das Stellorgan eine mit einem Elektromotor getriebene Gewindewelle ist mit einer Schraubmuffe, die gelenkig mit dem Drehpunkt des Zwischenhebels (27) verbunden ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß als Drosselorgan eine Nebendrcsselklappe (32) dient,809885/0 4-4 2- 19 -die mit der Hauptdrosselklappe (l8) über ein Parallelogrammgestänge gekoppelt ist, das aus einem ortsfest angelenkten Hebel (39), dem Betätigungshebel (30), der Nebendrosselklappe (32) und einer beide Hebel verbindenden Zwischenstange (40) besteht, auf der eine Gleithülse (4l) angeordnet ist, die an ein Verstellstück (42) auf einem mit der Hauptdrosselklappenwelle (23) verbundenen Hebel (43) angelenkt ist, auf dem das Verstellstück (42) mittels eines von der Regeleinrichtung (37) angesteuerten Stellantriebs (45) zwischen zwei Endpunkten verstellbar ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das VerstelLstück eine Schraubmuffe (42) ist und der Hebel als Gewindewelle (43) ausgebildet ist, die durch einen Elektromotor (45) angetrieben wird.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromotorwelle (46) ortsfest und koaxial zur Hauptdrosselklappenwelle (23) angeordnet ist und über ein Kegelradgetriebe (55, 56) mit der Gevrindewelle (43') verbunden ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (45) durch von der Schraubmuffe (42) betätigte Endlagenschalter (47, 48) über ein Motorsteuergerät (50) abschaltbar ist.609885/0U212. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellstück mittels einer beheizbaren Bimetallfeder verschiebbar ist.13· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellstück durch einen Stellmagneten auf dem Hebel verschiebbar ist.14. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder- 3, dadurch gekennzeichnet, daß als übertragungsvorrichtung der Hauptdrosselklappenstellung ein Potentiometer (4l) dient und die Differenz zwischen dem Spannungsabgriff am Potentiometer und einer Bezugsspannung über einen Differenzverstärker (75) und einen Leistungsverstärker (77) einer elektrischen Stellvorrichtung des Drosselorgans (68) zugeführt wird und das Spannungsniveau am Potentiometer durch eine Regeleinrichtung (37) kontrolliert wird.15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Drosselorgan ein durch Stellmagnet (70) betätigbares Proportionalventil (68) dient.lf>. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellweg des Proportionalventils durch beschaltete Lastpunkte (79) am Potentiometer (71) korrigiert wird.- 21 -609885/0442IJ. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Regeleinrichtung (37) erfaßte Parameter die Laufruhe der Brennkraftmaschine ist.18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abgasrückführleitung (17) stromabwärts des Drosselorgans (32, 68) ein Druckregelventil (82) angeordnet ist, dessen Sohließglied (90) von einer Membran (84) betätigbar ist, die einerseits in Schließrichtung des Ventils vom Abgasdruck stromaufwärts des Drosselorgans und andererseits in Öffnungsrichtung des Ventils vom Saugrohrdruck stromaufwärts der Drosselklappe (18) beaufschlagt ist.19. Vorrichtung nach Anspruch l8, dadurch gekennzeichnet, daß cas Schließglied (90) des Druckregelventils (82) in. Schließrichtung durch eine dem Abgas ausgesetzte Bimetallfeder (95) vorbelastet wird und diese Vorlast mit steigender Temperatur abnimmt.609885/0442
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2529208A DE2529208C2 (de) | 1975-07-01 | 1975-07-01 | Vorrichtung zur Regelung der Menge von zur Saugseite einer Brennkraftmaschine rückgeführten Abgas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2529208A DE2529208C2 (de) | 1975-07-01 | 1975-07-01 | Vorrichtung zur Regelung der Menge von zur Saugseite einer Brennkraftmaschine rückgeführten Abgas |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2529208A1 true DE2529208A1 (de) | 1977-02-03 |
| DE2529208C2 DE2529208C2 (de) | 1985-07-11 |
Family
ID=5950339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2529208A Expired DE2529208C2 (de) | 1975-07-01 | 1975-07-01 | Vorrichtung zur Regelung der Menge von zur Saugseite einer Brennkraftmaschine rückgeführten Abgas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2529208C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2841264A1 (de) * | 1978-09-22 | 1980-03-27 | Audi Nsu Auto Union Ag | Brennkraftmaschine mit einer in der abgasleitung angeordneten klappe |
| US4329965A (en) * | 1979-10-09 | 1982-05-18 | Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha | Diesel engine exhaust gas recirculation and intake air flow control system |
| US4474008A (en) * | 1982-04-09 | 1984-10-02 | Toyo Kogyo Co., Ltd. | Exhaust gas recirculation system for diesel engine |
| EP0484656A3 (en) * | 1990-11-06 | 1992-07-29 | Firma Carl Freudenberg | Device for metering exhaust gases into the combustion chamber of an internal combustion engine |
| US7991541B2 (en) | 2006-10-17 | 2011-08-02 | Continental Automotive Gmbh | Method for improving the running smoothness of an internal combustion engine, control device and internal combustion engine |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010050256A1 (de) | 2010-11-02 | 2012-05-03 | Volkswagen Ag | Bauelement für eine Brennkraftmaschine und eine solche Brennkraftmaschine mit einer Abgasrückführleitung und einem Abgasrückführventil |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2143435A1 (de) * | 1971-08-31 | 1973-03-15 | Bosch Gmbh Robert | Steuereinrichtung fuer eine mit abgasrueckfuehrung arbeitende brennkraftmaschine |
| DE2002164B2 (de) * | 1969-01-20 | 1973-04-19 | Nissan Motor Co , Ltd , Yokohama (Japan) | Regeleinrichtung fuer die abgasrueckfuehrung bei kraftfahrzeug-brennkraftmaschinen zur verringerung von im abgas enthaltenen stickoxyden |
-
1975
- 1975-07-01 DE DE2529208A patent/DE2529208C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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| US7991541B2 (en) | 2006-10-17 | 2011-08-02 | Continental Automotive Gmbh | Method for improving the running smoothness of an internal combustion engine, control device and internal combustion engine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2529208C2 (de) | 1985-07-11 |
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