DE2528864A1 - Tonerzugfuereinrichtung fuer ein kopiergeraet - Google Patents
Tonerzugfuereinrichtung fuer ein kopiergeraetInfo
- Publication number
- DE2528864A1 DE2528864A1 DE19752528864 DE2528864A DE2528864A1 DE 2528864 A1 DE2528864 A1 DE 2528864A1 DE 19752528864 DE19752528864 DE 19752528864 DE 2528864 A DE2528864 A DE 2528864A DE 2528864 A1 DE2528864 A1 DE 2528864A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- toner
- scoop
- chamber
- supply device
- point
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 18
- 230000035939 shock Effects 0.000 claims description 3
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 5
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
- G03G15/08—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
- G03G15/0822—Arrangements for preparing, mixing, supplying or dispensing developer
- G03G15/0877—Arrangements for metering and dispensing developer from a developer cartridge into the development unit
- G03G15/0881—Sealing of developer cartridges
- G03G15/0886—Sealing of developer cartridges by mechanical means, e.g. shutter, plug
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
- G03G15/08—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
- G03G15/0822—Arrangements for preparing, mixing, supplying or dispensing developer
- G03G15/0877—Arrangements for metering and dispensing developer from a developer cartridge into the development unit
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T74/00—Machine element or mechanism
- Y10T74/15—Intermittent grip type mechanical movement
- Y10T74/1503—Rotary to intermittent unidirectional motion
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Dry Development In Electrophotography (AREA)
Description
DR. BERG u:PL. IlVG. ÜTAPP
DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
8 MÜNCHEN 86, POSTFACH 86 02 45
Anwaltsakte: 26 156 27. JUNI 1975
Ricoh Company, Ltd.
Tokyo / Japan
Tokyo / Japan
Tonerzuführeinrichtung für ein Kopiergerät
Die Erfindung betrifft eine Tonerzuführeinrichtung für ein
Kopiergerät.
In elektronischen Kopiergeräten wird ein elektrostatisches, latentes Bild dadurch gebildet, daß eine photoleitfähige
Oberfläche bildmäßig mit einer zu kopierenden Vorlage belichtet und dann mittels eines Entwicklers, welcher eine
Mischung aus Tonerpulver und Trägerteilchen ist, in ein sichtbare*
Bild entwickelt wird. Damit ein sichtbares Bild mit einer
509883/0918 _2_
t (089) 98 82 72 8 München 80, Mauerkircherstraße 45 Banken: Bayerische Vereinsbank München 453100
987043 Telegramme: BERGSTAPFPATENT München Hypo-Bank München 389 2623
»83310 TELEX: 0524560 BERG d Postscheck München 65343-808
gleichförmigen Dichte hergestellt wird, muß das Verhältnis des Toners zu den Trägerteilchen in einem vorbestimmten Bereich
gehalten werden. Da der Toner bei der Entwicklung durch Anhaften an dem elektrostatischen, latenten Bild verbraucht wird, muß
eine Einrichtung vorgesehen sein, um den Toner der Entwicklungseinrichtung während der Entwicklung zuzuführen.
In Fig. 1 ist eine bekannte Tonerzuführeinrichtung dargestellt,
welche zur Zeit allgemein verwendet wird. Diese Einrichtung weist eine Art Trichter 101, in welchem Toner 102 aufbewahrt
ist, sowie eine mit Nuten oder Einschnitten versehene Walze oder Walzenbürste 103 auf, welche am Boden des Trichters 101
drehbar gehaltert ist, so daß der Toner langsam in eine Kammer mit Entwickler fällt. Bei der vorbeschriebenen Tonerzuführeinrichtung
muß Jedoch die Tonermenge gleichmäßig über der gesamten Länge der Walze 103 zugeführt werden. Ferner muß eine vorbestimmte
Beziehung zwischen dem Drehwinkel der Walze und der zugeführten Tonermenge eingehalten werden; ferner sollte der
Toner in dem Trichter gleichmäßig nachgefüllt werden, und es sollte ein Ansammeln des Toners in dem Trichter zu festen
kompakten Klumpen verhindert werden.
Wenn der Tonerfluß nicht gleichmäßig erfolgt, wird nur der sich unmittelbar über der Walze 103 befindliche Teil des
Toners zugeführt und der Teil des Toners, welcher entlang der Wandung des Trichters 101 angeordnet ist, verbleibt in diesem
und es bilden sich kompakte, feste Klumpen, welche in dem Trichter stecken bleiben. Um diesen Nachteil zu vermeiden,
ist es bisher üblich gewesen, eine Rühreinrichtung in dem
609883/0918 " 3 "
Trichter vorzusehen oder den Trichter zu rütteln bzw. in eine schwingende Bewegung zu versetzen. Hierdurch wird dann jedoch
der Aufbau der Tonerzufuhreinrichtung ziemlich kompliziert.
Gemäß der Erfindung soll unter Vermeidung des Nachteils der bekannten Einrichtung eine Tonerzuführeinrichtung geschaffen
werden, welche, ohne daß ihr Aufbau kompliziert ist, den vorerwähnten Anforderungen genügt, d.h. welche im Aufbau einfach
ist und bei welcher noch dazu ein Anhäufen von Tonerprüfer zu festen, dichten Klumpen verhindert ist.
Gemäß der Erfindung weist eine Tonerzuführeinrichtung für
ein Kopiergerät einen Tonerbehälter, ein drahtförmiges Schaufeloder Schöpfteil, ein federndes Teil, um dieDrehbewegung einer
Antriebswelle an eine Förderwelle zu übertragen, sowie ein Betätigungsteil auf. Hierbei weist der Bodenteil des Tonerbehälters
einen Teil einer zylindrischen Innenfläche auf. Das Schaufel- oder Schöpfteil bewegt sich bei seiner Drehbewegung
entlang der Innenfläche des Tonerbehälters und wird über das federnde Teil durch die Antriebswelle angetrieben. Die Übertragung
der Drehbewegung der Antriebswelle wird durch das Betätigungsteil unterbrochen, um einen Stoß oder Schlag zu erteilen.
Die Übertragungswirkung des federnden Teils wird hierbei durch das Betätigungsteil unterbrochen und es wird dem Schaufeloder
Schöpfteil ein Stoß oder Schlag erteilt, damit es den
Toner abgibt und ausstößt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Aus-
509883/0918
führungsform unter Bezugnahme auf die ariüegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 zur Erläuterung eine bekannte Tonerzuführeinrichtung;
Fig. 2 ebenfalls zur Erläuterung eine Darstellung, aus der zu ersehen ist, in welcher Weise der Toner dazu neigt,
sich zu festen, kompakten Klumpen in der bekannten in Fig. 1 dargestellten Einrichtung zu sammeln;
Fig. 3 eine vertikale Schnittansicht der Tonerzuführeinrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig. 4 eine in Einzelteile aufgelöste perspektivische Darstellung der in Fig. 3 dargestellten Tonerzuführeinrichtung,
aus welcher der Mechanismus zu ersehen ist;
Fig. 5 einen Teil einer vertikalen Schnittansicht der in
Fig. 3 dargestellten Tonerzuführeinrichtung;
Fig. 6a und 6b eine Darstellung, aus welcher zu ersehen ist, wie der Toner durch das Schaufel- oder Schöpfteil aufundmitgenommen
wird;
Fig. 7 eine Darstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise
der Blattfeder der in Fig. 3 dargestellten Tonerzuführeinrichtung
; und
- 5 -509883/0918
Fig. 8 eine Kurve, in welcher die Geschwindigkeitsänderungen des Schaufel-oder Schöpfteils bei dessen Drehbewegung
dargestellt sind.
Bezüglich der Offenbarung der Erfindung wird wegen deren großer Klarheit und Anschaulichkeit ausdrücklich auf die
Zeichnungen bezug genommen. Eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung wird nunmehr anhand der Fig. 3 bis 8 beschrieben.
In Fig. 3 ist eine Tonerzuführeinrichtung 2 lösbar an einem Rahmengestell 3 einer Entwicklungseinrichtung so angebracht,
daß die Tonerzuführeinrichtung 2 angrenzend an eine Entwicklungskammer 1 angeordnet ist. Die Tonerzuführeinrichtung 2 weist
einen Behälter 6, welcher innen in Form einer zylindrischen Kammer 5 für Toner ausgebildet ist, und eine Zuführeinrichtung
auf. Die Tonerkammer 5 kann so ausgeführt sein, daß ihr Bodenteil,
in welchem der Toner aufbewahrt ist, die Form eines Zylinders bzw. Halbzzylinders hat, und ihr oberer Teil einschließlich
einer oben vorgesehenen öffnung eine erforderliche Form aufweist.
Die Zuführeinrichtung 7» an welcher eine Blattfeder 8 an einem Ende befestigt ist, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt,
weist eine an einer Antriebswelle 10 befestigte Scheibe 18 und eine Förderwelle 12 auf, an welcher ein aus Draht hergestelltes,
drahtförmiges Schaufel- oder Schöpfteil 11 befestigt
ist. An der Förderwelle 12 ist ferner eine Verbindungsplatte 19 befestigt, welche über einen Bolzen 20 mit einer Mitnehmerplatte 21 verbunden ist (s. Fig. 5). Die Verbindungsplatte 19
- 6 509883/0918
und der Bolzen 20 können weggelassen werden, wenn die Mitnehmerplatte
31 unmittelbar mit der Förderwelle 12 verbunden ist.
An der Mitnehmerplatte 21, welche drehbar an der Antriebswelle
10 gehaltert ist, ist einStift 13 angebracht, auf welchen die
Blattfeder 8 einwirkt. Die Antriebswelle 10 und die Förderwelle 12 sind koaxial zu der Mittenachse des zylinderförmigen
Teils der Tonerkammer 5 angeordnet und drehbar in einem Rahmengestell
4 des Kopiergeräts gehaltert. Der Stift 13 erstreckt sich durch eine in der Scheibe 18 ausgebildete öffnung 18a
und befindet sich in einer Lage, in welcher er an der Blattfeder 8 anliegt. Wenn sich die Antriebswelle 10 dreht, dreht
sich die Blattfeder 8 zusammen mit der Scheibe 18 und verschiebt den Antriebsstift 13» wodurch dann die Mitnehmerplatte
21 gedreht wird. Die Drehbewegung der Mitnehmerplatte 21 wird an die Förderwelle 12 übertragen (siehe Figur 7a). Das
Schöpf- oder Schaufelteil 11 ist so ausgelegt, daß es in einem bestimmten Abstand bezüglich der Innenfläche der Tonerkammer
so angeordnet ist, daß ein sehr kleiner Zwischenraum zwischen dem Teil 11 und der Innenwandung der Kammer 5 gebildet ist.
Das Schaufel- oder Schöpfteil 11 verläuft somit parallel zu
der Förderwelle 12.
Bei einer Drehbewegung der Antriebswelle 10 dreht sich auch die Förderwelle 12. Dies hat zur Folge, daß das Schöpf- oder
Schaufelteil 11 entlang der Innenfläche der Tonerkammer 5 so
bewegt wird, daß Toner 15 in der Kammer 5 bewegt und aufgerührt wird, und daß dichte, feste Tonerklumpen durch das Schöpf- oder
— 7 — 509883/091 8
Schaufelteil 11 in kleine Teilchen zerbrochen werden. Es bleibt nur eine geringe Menge Toner, welcher sich zwischen
dem Schöpf- oder Schaufelteil 11 und der Innenfläche der Kammer 5 befindet, übrig, da der Rest des Toners insgesamt durch das
Schöpf- oder Schaufelteil aufgrund von Zentrifugalkräften aus der Kammer 5 herausgeschleudert wird.
Wie in Fig. 3 dargestellt, wird das Schöpf- oder Schaufelteil 11 im Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeils gedreht. Wenn sich
das Teil 11 durch den Tonervorrat 15 hindurchbewegt hat und aus diesem an einer Stelle A wieder auftaucht und austritt,
befindet sich eine ziemlich große Menge von Toner 15 auf dem
Schaufel- oder Schöpfteil 11, wie in Fig. 6a dargestellt ist. Aus dieser Fig. ist jedoch auch zu ersehen, daß in Längsrichtung
des Schöpf- oder Schaufelteils 11 die Tonermenge in einem bestimmten Maß unterschiedlich verteilt ist. Jedoch
fällt nach und nach mehr Toner,als erforderlich ist herunter,
solange sich das Teil 11 bewegt und die Tonermenge gleicht sich aus. Wenn das Teil 11 eine Stelle B in Fig. 3 erreicht,
in leicher es genau senkrecht über der Welle 12 liegt, dann wird die Oberfläche der Tonermenge auf dem Teil 11 weitgehend
eben und ausgeglichen, wie in Fig. 6b dargestellt ist.
Der durch das Schaufelteil 11 aufgenommene Toner 15 kommt durch die Zentrifugalkräfte aufgrund der Drehbewegung des
Teils 11 frei und wird an der Stelle der Drehbewegung des Teils 11 nach außen geschleudert, wenn das Teil eine Stelle C
in Fig. 3 erreicht. Der Tonerbehälter 6 weist eine öffnung 16
an einer Stelle auf, durch welche der von dem Schaufelteil 11
- 8 509883/0918
freigekommene Toner austritt, so daß der Toner frei in die Entwicklungskammer 1 eintreten kann.
Eine Überprüfung der Tonermenge, welche aus der Tonerkammer 5 jedesmal dann ausgestoßen wird, wenn das Schaufelteil eine
vollständige Umdrehung um die Förderwelle 12 ausführt, zeigt, daß, obwohl in Abhängigkeit von der Stelle, an welcher der
Toner von dem Schaufelteil 11 freikommt, die der Entwicklungskammer zugeführte Tonermenge unterschiedlich ist, die Mengen
mehr oder weniger einen Durchschnittswert erreichen, wenn die Überprüfungen wiederholt durchgeführt werden. Hierbei hat sich
dann herausgestellt, daß der Unterschied in der Tonermenge, in Abhängigkeit von der Stelle, an welcher sie freigekommen
ist, + 20# beträgt.
Die Drehbewegung des Schaufelteils 11 bewirkt, daß der Tonervorrat bewegt und umgerührt wird und daß der Toner,
welcher sich zu festen, dichten Klumpen angehäuft hat, in einzelne Teilchen zerbricht. Infolgedessen ist der der Entwicklungskammer
1 zugeführte Toner gleichmäßig in Teilchenform verteilt.
Die Blattfeder 8 ist dazu verwendet, den Toner von dem Schaufelteil
11 ganz sicher freizubekommen und denselben der Entwicklungskammer 1 zuzuführen. Insbesondere ist die Blattfeder 8 so angeordnet,
daß ihr vorderes Ende an dem an dem Rahmengestell 4· der
Kopiermaschine befestigten Stift 17 anliegt, wenn die Blattfeder 8 eine Lage erreicht, welche etwas vor der besten Stelle
liegt, in welcher das Schaufelteil 11 den Toner freigibt (die Stelle G in i"ig. 3)· Die Durchbiegungs- oder Auslenkungs-
509883/0918 - 9 -
energie ist in der Blattfeder 8 gespeichert, da sie durch die Drehbewegung der sich drehenden Antriebsplatte 18 und durch die
Wirkung des Stiftes 17 gebogen wird, wie in Fig. 7c dargestellt ist. V/enn die Antriebswelle 10 ein wenig weiter gedreht
wird und das Ende der Blattfeder 8 außer Eingriff von dem Stift 17 kommt, wird dem Antriebsstift 13 der Mitnehmerplatte 21
ein Stoß oder Schlag erteilt, welcher dann aufgrund ihrer •Trägheit aus einer Lage 13a in eine Lage 13b bewegt wird, wie
in Fig. 7c dargestellt. Durch diesen Schlag wird dann der Toner
ganz sicher abgegeben und wird in Richtung zu der Entwicklungskammer 1 bewegt, v/enn das Schaufelteil 11 die Stelle C erreicht.
Insbesondere v/ird, wie in Fig. 8 dargestellt ist, das Schaufelteil
11, welches sich mit einer konstanten Geschwindigkeit v. dreht, langsam verzögert, da die ausgeübte Antriebskraft
an einer Stelle θ ^ aufhört, an welcher das vordere Ende der Blattfeder 8 an dem Stift 17 anliegt und kommt schließlich
an einer Stelle P zum Stillstand, welcher der Stelle C in Fig. 3 entspricht. Etwas bevor oder nachdem das Schaufelteil
11 stillsteht bzw. zum Stillstand gebracht worden ist, kommt die Blattfeder 8 außer Anlage von dem Stift 17 und die durch
die Durchbiegung in der Blattfeder 8 gespeicherte Energie kommt augenblicklich frei, so daß die Blattfeder 8 auf den
Antriebsstift 13 aufprallt. Durch diesen Stoß oder Schlag
wird dann das Schaufelteil 11 plötzlich beschleunigt, was an der Stelle P. angezeigt ist, und der Antriebsstift 13
trifft auf eine Kante der öffnung 18a in der Scheibe 18 und prallt in eine stationäre Lage zurück. Während dieser Zeit
kommt der Toner aufgrund der Zentrifugalkräfte von dem Schaufel-
- 10 509883/09 18
teil 11 frei. Danach wird der Antriebsstift 13 von der Blattfeder
8 wieder verschoben und seine Drehbewegung nimmt langsam v/ieder zu, bis sie die konstante Geschwindigkeit v. erreicht.
Das Schaufelteil 11 wird dann mit der konstanten Geschwindigkeit v. weiter bewegt, bis die Blattfeder 8 wieder an dem Stift
17 anliegt oder die Antriebswelle 10 aufhört, sich zu drehen. In Fig. 8 ist die Winkelstellung des Schaufelteils 11 während
der Drehbewegung auf der Abszisse und dessen Drehgeschwindigkeit auf der Ordinate aufgetragen.
Die Antriebswelle 10 wird durch eine in einer Richtung wirkende Kupplungseinrichtung bei einer Anzahl Umdrehungen intermittierend
angetrieben, welche proportional zu der Anzahl der herzustellenden Kopien oder der Fläche der zu kopierenden Vorlage
gesteuert wird. Das heißt, das Schaufelteil 11 wird ebenfalls intermittierend gedreht. Durch das Steuern der Anzahl Umdrehungen
des Schaufelteils 11 ist es möglich, dasselbe ständig mit niedriger Drehzahl zu drehen, ohne daß eine Kupplungseinrichtung verwendet
wird, wenn ein Kopiervorgang durchgeführt wird, oder ihre Drehbewegung entsprechend einem Signal von einer die Tonerkonzentration
fühlenden Einrichtung zu steuern. Somit ist es möglich, irgendein Steuerverfahren zu wählen, welches für optimal gehalten
wird, um die Tonerkonzentration in einem Entwickler konstant zu halten.
Wie aus den Fig. 3 und 5 zu ersehen ist, kann ohne weiteres
ein Tonervorrat in der Tonerkammer 5 nachgefüllt werden, indem dieser durch die öffnung 16 eingefüllt wird, wobei der Toner-
- 11 -
509883/0 9 18
behälter 6 in axialer Richtung von dem Antriebsabschnitt
abgezogen wird oder die obere Abdeckung des Rahmengestells geöffnet wird. Wenn Tonervorrat in der Kammer 5 nachgefüllt
ist, wird vorzugsweise zusätzlicher Toner bezüglich der Achse der Kammer 5 gleichförmig befördert. Da jedoch das Schaufelteil
11 der Einrichtung eine Rührwirkung hat, kann der Toner in der Kammer 5 in irgendeiner geforderten Weise befördert
werden, da sich der angehäufte Toner bei der Drehbewegung des Schaufelteils 11 ausgleicht, selbst wenn der Toner den
verschiedenen Teilen der Kammer ungleichmäßig zugeführt wird. Somit braucht keine Einrichtung vorgesehen sein, um den Toner
in der Vorratskammer 5 gleichmäßig zu verteilen. Wenn die Tonermenge
in der Tonerkammer 5 mit Hilfe dieser Einrichtung gleichbleibend
gehalten werden soll, ergibt sich eine Schwierigkeit, den Toner gleichmäßig zuzuführen, außer wenn der Tonerbehälter
horizontal angeordnet ist. Diese Schwierigkeit kann jedoch dadurc ι behoben werden, daß anfangs Einstellungen und Justierungen
vorgenommen werden, um den Tonerbehälter 6 in horizontale Lage zu bringen. Dies ist leichter durchführbar als den Toner jedesmal,
wenn der Tonervorrat in der Kammer 5 nachgefüllt wird, gleichmäßig zuzuführen, indem zusätzlicher Toner mit äußerster Sorgfalt
zugeführt wird.
Mit der Einrichtung gemäß der Erfindung ist es somit möglich, den Tor«;r einer Entwicklungskammer zuzuführen, welche seitlich
neben der Tonerzuführeinrichtung und nicht unter dieser angeordnet
ist, wie es bisher der Fall gewesen ist. Hierdurch ergibt sich ein größerer Spielraum bei der Auslegung eines
Kopiergeräts und es kann ein insgesamt kompaktes Kopiergerät erhalten werden.
509883/0918 -12-
Gemäß der Erfindung kann somit eine Tonerzuführeinrichtung,
welche den in der Beschreibungseinleitung angeführten Bedingungen genügt, mit einem einfachen Aufbau geschaffen werden,
welcher eine Tonervorratskammer und ein Schaufel- oder Schöpfteil aufweist, welches eine Drehbewegung durchführen kann.
Patentanspruch
50988 3/0918
Claims (1)
1. Tonerzuführeinrxchtung für ein Kopiergerät, gekennzeichnet
durch einen Tonerbehälter (6) mit einem Bodenteil mit einer zylindrischen Innenfläche, durch ein
drahtförmiges Schaufel- oder Schöpfteil (11), das entlang der
Innenfläche des Tonerbehälters (6) eine Drehbewegung ausführt, durch ein federndes Teil (8), mittels welchem die Drehbewegung
einer Antriebswelle (10) an eine das drahtförmige Schaufeloder Schöpfteil tragende B'örderwelle (12) übertragen wird,
und durch ein Betätigungsteil (13)» um die Übertragung der
Drehbewegung durch das federnde Teil (8) zu unterbrechen, wobei die Drehbewegung der Antriebswelle (10) an die Förderwelle
(12) intermittierend übertragen wird und die Rücküberfcragung
der Drehbewegung an einer Unstetigkeitsstelle durch einen Stoß oder Schlag an einer Stelle bewirkt wird, an welcher
das Schöpf- oder Schaufelteil (11) Toner abgibt, wodurch dieser durch die Zentrifugalkräfte in Richtung der Drehbewegung des
Schöpf- oder Schaufelteils (11) ausgeworfen wird.
509383/0 918
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP49073244A JPS5848901B2 (ja) | 1974-06-28 | 1974-06-28 | フクシヤソウチノ トナ−キヨウキユウソウチ |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2528864A1 true DE2528864A1 (de) | 1976-01-15 |
| DE2528864C2 DE2528864C2 (de) | 1983-01-13 |
Family
ID=13512562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2528864A Expired DE2528864C2 (de) | 1974-06-28 | 1975-06-27 | Tonerzuführeinrichtung für ein Kopiergerät |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3964648A (de) |
| JP (1) | JPS5848901B2 (de) |
| DE (1) | DE2528864C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4226524A (en) * | 1977-11-19 | 1980-10-07 | Ricoh Company, Ltd. | Magnetic brush development apparatus for an electrostatic copier |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5635155A (en) * | 1979-08-31 | 1981-04-07 | Ricoh Co Ltd | Toner scattering preventing device of copying machine or the like |
| JPS584162A (ja) * | 1981-06-30 | 1983-01-11 | Mita Ind Co Ltd | トナ−補給装置 |
| JPS61162069A (ja) * | 1985-01-11 | 1986-07-22 | Ricoh Co Ltd | 現像装置 |
| US6424812B1 (en) | 2001-02-01 | 2002-07-23 | Aetas Technology Corporation | Toner container and scraper arrangement |
| US8727182B2 (en) * | 2011-02-24 | 2014-05-20 | The Procter & Gamble Company | Feeder for particle delivery |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2054338A (en) * | 1935-11-07 | 1936-09-15 | Beardsley & Piper Co | Flask filling apparatus |
| US2650476A (en) * | 1952-07-11 | 1953-09-01 | Samuel J Crockett | Dowel rod anchor |
| JPS4920850U (de) * | 1972-05-23 | 1974-02-21 |
-
1974
- 1974-06-28 JP JP49073244A patent/JPS5848901B2/ja not_active Expired
-
1975
- 1975-06-20 US US05/588,801 patent/US3964648A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-06-27 DE DE2528864A patent/DE2528864C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4226524A (en) * | 1977-11-19 | 1980-10-07 | Ricoh Company, Ltd. | Magnetic brush development apparatus for an electrostatic copier |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2528864C2 (de) | 1983-01-13 |
| JPS5848901B2 (ja) | 1983-10-31 |
| US3964648A (en) | 1976-06-22 |
| JPS513636A (en) | 1976-01-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2850003C2 (de) | Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät | |
| DE19722488B4 (de) | Bilderzeugungseinrichtung | |
| DE69214731T2 (de) | Anzeigemechanismus für Resttonermenge | |
| DE3235422C2 (de) | ||
| DE2166667B2 (de) | Entwicklungsvorrichtung fuer ein elektrophotographisches kopiergeraet | |
| DE3232677C2 (de) | Reinigungseinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät | |
| DE2723805B2 (de) | Nachfülleinrichtung für Tonerpulver in einem elektrofotografischen Kopiergerät | |
| DE2854614A1 (de) | Putzvorrichtung fuer die trommel eines elektrophotographischen kopiergeraetes | |
| DE2810520A1 (de) | Entwicklervorrichtung fuer ein elektrokopiergeraet | |
| DE69504720T2 (de) | Entwicklungsvorrichtung für elektrophotographisches Kopiergerät | |
| DE3206648A1 (de) | Elektrografisches entwicklergeraet | |
| DE3621457A1 (de) | Entwicklungseinrichtung | |
| EP0403469B1 (de) | Vorrichtung zum dosierten einfüllen von toner aus einem vorratsbehälter in die entwicklerstation eines druck- oder kopiergerätes | |
| DE3348064C2 (de) | ||
| DE2434932A1 (de) | Reinigungsvorrichtung | |
| DE2528864A1 (de) | Tonerzugfuereinrichtung fuer ein kopiergeraet | |
| DE2353229C3 (de) | Umwälzvorrichtung für den Entwickler elektrostatischer latenter Ladungsbilder | |
| DE1900803A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entwicklung eines latenten elektrostatischen Bildes | |
| DE2165166B2 (de) | Tonerzuführvorrichtung | |
| DE3045746A1 (de) | Mischschnecken fuer magnetbuerste | |
| DE2937481A1 (de) | Vorrichtung zum zufuehren von entwickler zu einer entwicklungseinrichtung fuer ein elektrostatisches bild | |
| DE1497176A1 (de) | Kaskadenentwickler | |
| DE2252641C3 (de) | Elektrostatische Abbildungsvorrichtung | |
| DE3025103A1 (de) | Vorrichtung zum austausch von in einer entwicklerstation befindlichem entwickler | |
| DE2507618A1 (de) | Trockenentwicklungsgeraet |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. DR.JUR. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |