DE2528683A1 - Kraftstoffeinspritzduese - Google Patents
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Description
COHAUSZ & FLORACK
NACHeE;-.ic:.-.-rn
PATENTANWALTS BÜRO ——
D-4 DÜSSELDORF · SCHLJM ANN STR. 97
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ - Dipl.-Ing. W. FLORACK · Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER - DipL-lng. H. B. COHAUSZ
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ - Dipl.-Ing. W. FLORACK · Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER - DipL-lng. H. B. COHAUSZ
The Lucas Julectricai Company Limited
Well Street
GB-Birmingham 24· Juli 1975
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzdüse für einen Brennkraftmotor.
Die Erfindung ist insbesondere mit einer Kraftstoffeinspritzdüse in
einer Ausführung befaßt, bei der ein Durchfluß von einem ISinlaß zu
einem Auslaß der Einspritzdüse unter der kontrolle eines hubmagnetspulenbetätigten
magnetischen Ventilverschlußglieds steht, das durch eine Feder gegen die Wirkung der Hugmagnetspule vorgespannt ist. Bei
einer solchen Einspritzdüse ist es üblich, ein axial bewegliches
Glied in der Einspritzvorrichtung vorzusehen, um die Spannung der Feder einzustellen, damit die erforderliche Bewegung des Ventilverschlußglieds
erhalten werden kann. Bei bisher vorgeschlagenen Einspritzdüsen
dieser Art geht das axial einstellbare Glied durch die Mitte der Hubmagnetspule und ist aus nichtrostendem Stahl gefertigt, um die Wirbelstromverluste
zu verringern, die anderenfalls auftreten, wenn ein magnetiscehes Katerial, zum Beispiel Flußstahl, verwendet würde. Nichtrostender
Stahl ist jedoch relativ teuer und deshalb unzweckmäßig für die Benutzung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den vorstehenden Kachteil
zu beseitigen oder zu mildern.
Srfindungsgemäß ist eine Kraftstoffeinspritzdüse für einen Brennkraft-
Ua/Ti - 2 -
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motor vorgesehen, die gekennzeichnet ist durch einen Körper, einen
Kraftstoffeinlaß "und einen Kraftstoffauslaß im Körper, ein magnetisches
Ventilverschlußglied zur Steuerung des Durchflusses von Kraftstoff von dem Einlaß zum Auslaß, eine Hubmagnetspule in einer Anordnung
zum Wirken auf das magnetische Ventilverschlußglied, eine auf das magnetische Ventilverschlußglied entgegengesetzt zu der Hubmagnetspule
wirkende Feder und ein in dem Körper beweglich angeordnetes Glied, derart, daß eine Einstellung der Spannung der Feder ermöglicht
wird, wobei das Glied die Form einer Röhre hat, die in Längsrichtung geteilt ist%
Durch Ausbildung des axial beweglichen Glieds in der Form einer in
Längsrichtung geteilten Röhre hat sich herausgestellt, daß diese Röhre nicht aus nichtrostendein Stahl gefertigt sein muß und daß Flußstahl
eingesetzt werden kann, ohne daß unmäßige Wirbelstromverluste eingeführt werden.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher/läufert, in der ein Längs- /ersachnitt
durch eine Kraftstoffeins%pritzduse nach der Erfindung für
einen Brennkraftmotor gezeigt ist.
Gemäß der Erfindung besteht die Kraftstoffeinspritzdüse aus einem zuzusaminengesetzten
Körper 10 mit einem Einlaß 11 an einem Ende und mit einem Auslaß 12 am anderen Ende, einer in dem Körper 10 sitzenden Hubmagnetspule
13 und einer magnetischen Ventilverschlußplatte 1$4» die
einen Anker für die Spule I5 bildet. Die verschlußplatte I4 ist durch
eine Druckfeder I5 in Anlage an einen Sitz 16 um einen Durchgang I7
herum gedrückt, der aum Auslaß 12 führt. Der Sitz 16 ist in einer Auslaßpartie
18 aus nichtrostendem Stahl des Körpers vorgesehen.
Zusätzlich zu der Auslaßpartie 10 besteht der Körper 10 aus einer Ein-Ia3partie
19 aus Flußstahl, mit der durch ein Ümbördeln eine Zwishenpartie
20 des Körpers verbunden ist. Die Zwischenpartie 20 ist mit der
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Auslaßpartie 18 durch eine Plußstahlröhre 21 verbunden, die an ihrem
unteren Ende gemäß der Darstellung in der Zeichnung umgebördelt ist, um die Auslaßpartie 18 in der vorgesehenen Lage zu halten. Der Körper
10 weist ferner eine glasgefüllte Nylonhülse 22 auf, die einen Teil der Einlaßpartie 19 und einen oberen Teil der Zwischenpartie 20 umschließt.
Die Hülse 22 ist aus zwei Hälften gebildet, die durch Ultraschall
miteinander während der Montage der Einspritzvorrichtung verschweißt werden. In einer inneren Bohrung 2J in der Einlaßpartie 19
sitzt eine Einstellschraube 24 mit Schraubengewinde, das in Schraubengewinde
25 über einer Partie der Bohrung 23 eingreift. Zwischen der
Einstellschraube 24 und der Feder I5 sitzt ein axial bewegliches Glied
26 zur Einstellung der Spannung der Feder I5 bei Drehung der Einstellschraube
24. Das axial bewegliche Glied 26 ist aus Flußstahl gefertigt und hat die Form einer Röhre mit einem kreisrunden Querschnitt, wobei
sich ein Schlitz 27 in ihrer Längsrichtung geführt ist. Die Einlaßpartie
19 ist an ihrem unteren Ende mit einer Hülse 28 friktionsverschweißt,
die aus Siliziumstahl geferitgt ist und dazu dient, das Glied 26 in seiner axialen Bewegung zu führen. Die Hülse 28 geht durch eine glasgefüllte
Nylonschablone 29, auf die die Spule I3 aufgewickelt ist, und eine
geteilte Federstahlröhre 30 dient dazu, die Schablone 29 an der Hülse
28 zu befestigen. Ein 0-ßing aus VITON sitzt zwischen dem oberen Ende der Schablone 29 und dem oberen Ende der Hülse 28.
Ein weiterer O-Hing 32 aus VITON sitzt zwischen dem unteren Ende der
Schablone 29 und dem unteren Ende der Zwischenpartie 20.'Im unteren
Ende der Hülse 28 sind gemäß der Darstellung in der Zeichnung Kanäle vorgesehen, die das Innere der Hülse 28 mit der Ausßeseite derselben
unter der Schablone 29 verbinden. Zwischen der Zwischenpartie 20 und der Auslaßpartie 18 sitzt ein ringförmiger Abstndshalter 34, der aus
Siliziumstahl gefertigt ist, um das magnetische Ansprechen der Einspritzdüse zu verbessern. Die Verschlußplatte I4 sitzt in dem ringförmigen Abstandshalter
34, und eine giochte TJnterscheibe 35 aus nichterostendem
Stahl sitzt zwischen dem unteren Ende der Hülse 28 und dem Abstandshalter 34· Die Verschlußplatte I4 hat zwei durchgenden Kanäle 36, die dazu
dienen, eine Verbindung zwischen einer Kammer 37» zu der die Kanäle
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33 öffnen, und einer ringförmigen Ausnehmung 38 herzustellen, die in
die Auslaßpartie 18 um den Kanal 17 herum geformt ist.
Die Hülse 22 bildet eine Passung, die elektrische Verbinder enthält,
welche durch nicht gezeigte Mittel zur Spule I3 führen.
Der Druck des Kraftstoffe wird ständig am Einlaß 11 aufrechterhalten,
so daß Kraftstoff unter Druck in der Bohrung 23 herrscht, im inneren
des aixial beweglichen Glieds 26, innerhalb der Kammer 37 und innerhalb
der ringförmigen Ausnehmung 38· Wenn ein Signal von einer Steuereinheit
(nicht gezeigt) zu den Terbindern 39 geleitet wird, wird die Spule I3
erregt, so daß die Verschlußplatte I4 nach oben gegen die Wirkung der
Feder 15 gezeog*en wird. Das ermöglicht eine Verbindung zwischen der
Ausnehmung 38 imd- dem Kanal I7 sowie dem Auslaß 12, so daß Kraftstoff
durch den Auslaß 12 fließen kann, der von dem Druck des Kraftstoffs und der Zeit abhängt, während der die Spule I3 erregt ist. Wenn die
Spule 13 entregt wird, wird die Verschlußplatte I4 nicht mehr angezogen,
und die Feder I5 drückt die Verschlußplatte I4 nach unten gemäß
der Darstellung in der Zeichnung, um sich gegen den Sitz 16 zu legen. Die Scheibe 35 verhindert eine magnetische Zurückhaltung. Die Verschlußplatte
14 iet aus Siliziumstahl gefertigt. Um die erforderlichen magnetischen
Ansprecheharakteristiken der Einspritzvorrichtung zu erhalten,
wird die Einspritzdüse zunächst so eingerichtet, daß die Spannung in
der Feder I5 eingestellt wird, bis das erforderliche Ansprechen erreicht
ist. Das geschieht durch entsprechende Drehung der Schraube 24, was eine axialee Bewegung des Glieds 26 und eine entsprechende Zunahme oder Abnahme
in der Spannung der Feder I5 bewirkt, je nach Drehrichtung der Schraube 24. Bei schon vorgeschlagenen Einspritzvorrichtnngen ist das
axial bewegliche Glied aus nichtrostendem Stahl gefertigt, um Wirbelstromverluste
zu verringern. Bei der Erfindung ist das axial bewegliche Glied 26 jedoch aus einer in Längsrichtung geteilten Flußstahlröhre gefertigt.
Es hat sich herausgestellt, daß durch Herstellung des Glieds 26 in dieser Weise unmäßige Wirbelstromverluste nicht auftreten und das
Glied 26 zufreidensteilend arbeitet. Entsprechend wird die Verwendung
relativ teuren nichtrostenden Stahls vermieden.
Ansprüche
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Claims (4)
- Ansprüche1J Eraftstoffeinspritzdüse für einen Brennkraftmotor, gekennzeichnet durch einen Körper, einen Kraftstoffeinlaß und einem Kraftstoffauslaß im Körper, ein magnetisches Yentilverschlußglied zur Steuerung des Durchflusses von Kraftstoff von den Einlaß zum Auslaß, eine Hubmagnet spule in einer Anordnung zum 'wirken auf das magnetische Yentilverschlußglied, eine auf das magnetische Yentilverschlußglied entgegengesetzt zu der Hubmagnetspule wirkende Feder und ein in dem Körper beweglich angeordnetes Glied, derart, daß eine Einstellung der Spannung der Jeder ermöglicht wird, wobei das Glied die Form einer Röhre hat, die in Längsrichtung geteilt ist.
- 2. Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper eine axiale Bohrung in sich aufweist und das Glied axial in der Bohrung beweglich ist.
- 5· Eraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung mit Gewinde versehen ist und eine Einstellschraube im Eingriff mit dem mit Gewinde versehenen Teil der Bohrung steht, wobei das Glied derart im Singriff mit der Schraube steht, daß eine Drehung der Schraube eine eaxiale Einstellung des Glieds bewirkt.
- 4. Eraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet , daß die Feder das Glied in einen Angriff an die Schraube spannt.5· Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 der Körper langgestreckt ist und der lüinlaß und der Auslaß an gegenüberliegenden Enden des Körpers vorgesehen sind, daß eine axiale Bohrung in dem Körper einen Fließweg für Kraftstoff zwischen dem Einlaß und dem Auslaß schafft, daß das Glied und die Feder in der Bohrung sitzen, daß die I-'eder zwischen dem Yentilverschlußglied und dem Glied sitzt, daß ein Yentilsits im Körper vorgesehen ist, gegen den die Feder das Yentilverschlußglied spannt,und daß eine Einstellung in der Bohrung sitzt und das Glied von der Feder in Angriff an die Umstellung gespannt ist.509884/0398Leerseite
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