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DE2528063C2 - Stabile, flüssige, wasserhaltige Färbezubereitungen, die Dispersionsund Reaktivfarbstoffe enthalten - Google Patents

Stabile, flüssige, wasserhaltige Färbezubereitungen, die Dispersionsund Reaktivfarbstoffe enthalten

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Publication number
DE2528063C2
DE2528063C2 DE19752528063 DE2528063A DE2528063C2 DE 2528063 C2 DE2528063 C2 DE 2528063C2 DE 19752528063 DE19752528063 DE 19752528063 DE 2528063 A DE2528063 A DE 2528063A DE 2528063 C2 DE2528063 C2 DE 2528063C2
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DE
Germany
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dye
liquid
dyes
reactive
water
Prior art date
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Application number
DE19752528063
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English (en)
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DE2528063B1 (de
DE2528063A1 (de
Inventor
Konrad Dipl.-Chem. Dr. 6237 Liederbach; Helling Heinrich 6230 Frankfurt Opitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
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Priority to AR263688A priority patent/AR208037A1/es
Priority to GB25137/76A priority patent/GB1521935A/en
Priority to CS764070A priority patent/CS189738B2/cs
Priority to CH790976A priority patent/CH612213A5/xx
Priority to IN1113/CAL/76A priority patent/IN144349B/en
Priority to IT24577/76A priority patent/IT1061127B/it
Priority to US05/698,679 priority patent/US4078885A/en
Priority to AU15176/76A priority patent/AU501205B2/en
Priority to JP51073395A priority patent/JPS6031953B2/ja
Priority to MX165249A priority patent/MX143091A/es
Priority to CA255,525A priority patent/CA1074958A/en
Priority to BR7604056A priority patent/BR7604056A/pt
Priority to FR7619202A priority patent/FR2317339A1/fr
Priority to BE168260A priority patent/BE843349A/xx
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Publication of DE2528063A1 publication Critical patent/DE2528063A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2528063C2 publication Critical patent/DE2528063C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

(HO3S),,, — F-Zn
in welcher F den Rest eines Farbstoffchromophors eines Anthrachinon-, Monoazo-, Disazo-, Trisazo- oder Phthalocyaninfarbstoffs darstellt, Z eine faseraktive Gruppe darstellt, m eine Zahl von 1 bis 6 und η die Zahl 1 bis 3 bedeutet, 3 bis 25 Gewichtsprozent mindestens eines Dispersionsfarbstoffes, 0,5 bis 5 Gewichtsprozent einer Puffersubstanz, 3 bis 40 Gewichtsprozent von Dispergier- und Hilfsmitteln sowie Wasser und aus der Herstellung stammenden Inertsalzresten besteht und einen pH-Wert zwischen 4 und 7 aufweist.
2. Stabile, flüssige, wasserhaltige Färbezubereitungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die darin enthaltenen Reaktivfarbstoffe mindestens eine /i-SuIfatoäthylsulfonyl-, ,i-Phosphatoäthylsulfonyl-, /i - Thiosulfatoäthylsulfony 1 p-Chloräthylsulfonyl-, Vinylsulfonyl-, Vinylsulfonylmethylamino- oder ^-Sulfatoäthylsulfonylmethylaminogruppe als Reaktivgruppe enthalten
3. Verwendung der in Ansprüchen 1 und 2 beschriebenen Färbezubereitungen zum Färben odei Bedrucken von Mischfasermaterialien, die einerseits Wolle. Seide, natürliche oder regenerierte Cellulosefaser!! und andererseits synthetische Polyamid-. Polyacrylnitril- oder Polyesterfasern enthalten.
Die vorliegende Erfindung betrifft stabile, flüssige, wasserhaltige Färbezubereitungen, die mindestens je einen ReaktivfarbstofT und Dispersionsfarbstoff enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 3 bis 25 Gewichtsprozent, vorzugsweise 5 bis 15 Gewichtsprozent, mindestens eines Reaktivfarbstoffes der all· tiemeinen Formel 1
(HO3S),,, -F-Z,,
in welcher F den Rest eines Farbstoffchromophors eines Anthrachinon-, Monoazo-, Disazo-, Trisazoodcr Phthalocyaninfarbstoffs darstellt, Z eine faserreaktive Gruppe darstellt, m eine Zahl von 1 bis 6 und /1 die Zahl 1 bis 3 bedeutet, 3 bis 25 Gewichtsprozent, vorzugsweise 5 bis 15 Gewichtsprozent mindestens eines Dispersionsfarbstoffes, 0.5 bis 5 Gewichtsprozent einer Puffersubstan/ und 3 bis 40 Gewichtsprozent von Dispergier- und Hilfsmittels sowie Wasser und aus der Herstellung stammenden Inertsalzrcsten besteht und einen pH-Wert zwischen 4 und 7, vorzugsweise 5.0 und 6,5. aufweisen. Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung der Zubereitungen zum Färben oder Bedrucken von Mischfasermatcrialien. die einerseits Wolle. Seide, native oder regenerierte Cellulosefaser!! und andererseits synthetische Polyamid-, Polyacrylnitril- oder Polyesterfasern enthalten.
Die Phthalocyanin- und Azofarbstoffe der genannten Formel 1 können auch als Kupfer-. Chrom-. Kobalt-. Nickel- oder liisciikomplexverbindungcn vorliegen.
Die Dispersionsfarbstoffe können /ur Gruppe der Monoi/o-. Disa/o-. Anthrachinon-. Nitro-. Diphenyli'.min-. Styryl-. A/ostjryl-. Chinophlhalon-. Methin-. Naphthoperinon- oder Naphthochinoniminfarbstofle gehören und sind frei von wasserlöslich machenden Gruppen.
35
40 Die erfindungsgemäßen Färbezuberciiungen enihalten die Reaktivfarbstoffe vorzugsweise in Fo: in der Natriumsalzc in gelöster Form und die Dispersionsfarbstoffe vorzugsweise in hoher Feinverteilung. Reaktivfarbstoffe der genannten Formel 1, die sich Tür die erfindungsgemäßen flüssigen Färbezuhcreitungen hervorragend eignen, sind beispielsweise bekannt aus den deutschen Offenlegungsschriflen 1544538, 1544 541. 16 19491. 1769091. 1804 524 2049644, aus den deutschen Auslegeschriften 1219155. 12 30 152, 12 62 475. 12 89 929. 15 44 500 und aus den deutschen Patentschriften 9 60 534. 11 26 542. 1150 163. 1192761. 1206 107. 1229213. 1236 107. 1246906. 1248 188. 1268759. 1278041. 1282213. 12 83 989. I j. 89 206. 12 89 207. 12 89211 und 12 89 930. Unter faseraktiven Gruppen Z sind solche zu verstehen, die beim Aufbringen der Farbstoffe auf native oder regenerierte Cellulosefascrmaterialien oder solche enthaltende Mischgewebe in Gegenwart säurebindender Mittel und gegebenenfalls unter Einwirkung von Wärme mit den Hydroxygruppen der Cellulose oder beim Aufbringen auf synthetische oder native Superpolyamidfasem, wie Wolle, mit den NH-Gruppen dieser Fasern unter Ausbildung kovalenter Bindungen zu reagieren vermögen. Derartige faserreaktive Gruppierungen sind aus der Literatur in großer Zahl bekannt (so beispielsweise 5- und ftglicdrige heterocyclische Ringe mit wenigstens einem abspaltbaren Substituenten). Von diesen Farbstoffen der Formel 1 eignen sich für die crfmdungsgemäßen stabilen flüssigen Fürbepräparalioncn besonders solche, in denen Z eine .i'-SuIfaloäthylsulfonyl-, eine ,.-Phosphatoäth\lsulfonyl -. eine ,i - Thiosulfatoäthylsulfonyl -. eine /j'-Chlorälhylsulfonyl-. eine Vinylsulfonyl-. eine Vinylsulfonylmcthylaminoodci eine ,.'-Sulfatoäthylsulfonylmethylaminogruppe ist.
Als Puffersubstanzen eignen sich für die erfindungsgemäßen Färbezubcreitungcn diejenigen, die zu keiner die Farbstärke mindernden chemischen Reaktion mit der Reaktivgruppe Z fähig sind, wie beispicls-
weise Natrium- und Kaliumacetat, Natrium- und Kaliumoxalat, die primären, sekundären und tertiären Natrium- und Kaliumsalze der Phosphorsäure oder deren Mischungen sowie Natriumborat. Bevorzugt sind hiervon primäres und sekundäres Natriumphosphat. Mischungen dieser beiden sowie Natriumborat zu nennen.
Die neben den Dispergiermitteln in den Färbezubereitungen enthaltenen Hilfsmittel sind beispielsweise Netz-, Frostschutz- oder Konservierungsmittel.
Geeignete Dispergiermittel sind beispielsweise die Alkali- oder Ammoniumsalze von Ligninsu)fonsäuren, vorzugsweise die Natriumsalze, ferner Kondensationsprodukte von Naphthalinsulfonsäuren mit Formaldehyd, Kondensationsprodukte von Phenolen oder Kresolen mit Formaldehyd und Natriumbisulm, Kondensationsprodukte aus einer Mischung von Kresol und Schäffersalz mit Formaldehyd und Natriumbisulfit and die Schwefelsäure- oder Bernsteinsäurehaibester von Novolacken auf Basis oxäthyliertcr Alkylphenole.
An geeigneten Netzmitteln seien beispielsweise genannt: Alkylarylsulfonsäuren bzw. deren Alkalisalze, z. B. Diisobutylnaphthalinsulfonsaues Natrium. Alkylsulfonate, wie beispielsweise CI2-C14-Alkylsulfonate oder Olefinsulfonate.
Als Frostschutzmittel können beispielsweise GIykolather oder Glykolester verwendet werden.
Halogenierte Phenole, quarternäre Ammoniumsalze oder Formaldehyd abgebende Verbindungen können als Konservierungsmittel dienen.
An sich können, allgemein betrachtet, die üblichen Dispergier-. Netz-, Frostschutz- und Konservierungsmittel eingesetzt werden, sofern sie nicht mit den Reaktivgruppen der Reaktivfarbstoffe reagieren.
Dispersionsfarbstoffe, die sich für solche stabilen flüssigen Färbcpräparationen eignen, sind beispielsweise bekannt aus den deutschen Offcnlciiunusschriflen 18 13 385, 22 49 739, 14 69 620, den" deutschen Auslcgeschriften 11 29 249, 11 80 472. 10 69 313. 12 76 255, den deutschen Patentschriften 2 63 423. 4 39111. 1154433, 1213551, 1670880, den schweizerischen Patentschriften 441 555, 4 54 314, 4 55 087. 4 58 579, 4 68 443, der österreichischen Patentschrift 2 40 825 und den französischen Patentschriften 14 97 263 und 15 24 647.
Die bei der üblichen Herstellung von Dispersionsfarbstoff/ubereitungcn verwendeten Dispergiermittel sind in der Regel anionaktive Verbindungen, wie beispielsweise die Alkalisalze von Ligninsulfonsäure. von Naplithalinsulfonsäure-Formaldehyd-Kondensationsprodukten oder von Kresol-Formaldehyd-Natriumsulfit-Kondensationsprodukten. Weiterhin können solche handelsüblichen Dispcrsionsfarbstoff/ubereitungen noch Stellmittel, Hilfsmittel. Konservierungsstoffe und Frostschutzmittel, wenn es sich um Flüssigeinstellungen handelt, enthalten.
Wasserlösliche Reaktivfarbstoffe werden nach ihrer Synthese in üblicher Weise so isoliert, daß sie aus dei wäßrigen ReaktHnslösung ausgesal/en werden, das ausgefallene Salz.-FarbstofT-Gcmisch abgesaugt und der erhaltene Preßkuchen getrocknet wird. Fine andere technisch übliche Methode, den gelösten, in der Regel leicht wasserlöslichen Farbstoff aus der Syntheselösung zu isolieren, ist die direkte Trocknung, beispielsweise die Sprühtrocknung der Herstelhmgslö-
SUIIiI.
Für die newünschte fiirberische Anwendung wird das salzhaltige Farbstoffpulver in der Regel noch anschließend an das Trocknen durch Zumischen von neutralen anorganischen Salzen, wie beispielsweise Natriumsulfat, auf einen bestimmten Farbstoffgehalt eingestellt.
Die wasserunlöslichen Dispersionsfarbstoffe werden nach ihrer Synthese in üblicher Weise so isoliert, da£ sie aus dem wäßrigen, wasserhaltigen oder wasserfreien Reaktionsgemisch abgesaugt und durch Waschen mit einem organischen Lösungsmittel und/oder Wasser von Elektrolyten und anderen unerwünschten Beimengungen befreit werden. Für die gewünschte färberische Anwendung muß dann der noch feuchte oder getrocknete Preßkuchen durch an sich bekannte Verfahren, wie beispielsweise eine Naßvermahlung in einer Sand- oder Perlmühle in Gegenwart von Dispergiermitteln, in hohe Feinverteilung überführt werden. Der resultierende Mahlteig kann, gegebenenfalls nach Zusatz weiterer Dispergier- oder Stell- und Hilfsmittel, entweder zu einer flüssigen oder nach Trocknung. z.B. Sprüh- oder Wirbelschichttrocknung, zu einer pulverförmigen Dispersionsfarbstoffzubereitung mit standardisiertem Farbstoffgehalt eingestellt werden.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Färbezubereitungen werden flüssige Dispersionsfarbstoffzubereitungen entweder mit stabilem, flüssigen, Puffersubstanzen enthaltenden Reaktivfarbstoffzubereitungen im gewünschten Verhältnis, gegebenenfalls unter Zusatz von Wasser, gemischt oder mit möglichst elektrolytarmen Reaktivfarbstoffpulvem. Puffersubstanzen und gegebenenfalls Wasser versetzt.
Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung der erfindungsgemäßen Färbezubereitungen besteht darin.
35· daß man die Feinverteilung der Dispersionsfarbstoffe bereits in Gegenwart der erforderlichen Mengen Puffersubstanzen und Reaktivfarbstoffe vornimmt. Mit der zunehmenden Bedeutung von Mischgeweben aus natürlichen und synthetischen Fasern wurden von den Farbstcffherstellern Farbstoffe für natürliche und synthetische Fasern enthaltende Mischsortimente entwickelt, die einbadiges Färben und einstufiges Bedrucken solcher Mischgewebe gestatten. Für Baumwollc-Polyester-Mischgewebe gibt es auf der Basis von Dispersions- und Küpenfarbstoffen Mischsortimente. die in/wischen auch in Form flüssiger Färbcpräparationen im Handel sind. Im Gegensal/ da/u existieren von den Mischsortimenten, die Dispersionsiind Reaktivfarbstoffe enthalten, bisher nur Puhermarken. Pulverförmig Farbstoffe, also auch solche Dispersions- und Reakti\farbstoffe enthaltende Pulver, weisen aber eine Reihe von Nachteilen auf. die sich insbesondere aus der Staubentwicklung solche piil\eiförmigen lärbepräparalc ergeben, wenn mit ihnen gearbeitet wird, wie beim Ab- und Umfüllen, beim Wägen und Dosieren oder beim Ansetzen der Färbefiolleii oder Diuckpasten. Hierbei stellt diese Staubentwicklung nicht nur eine Belästigung für die Arbeitskräfte im Produktions- oder Anwcndungsbetrieb dar. sondern sie kann darüber hm,111s in der Färberei oder Druckerei infolge des Absetzen* des Farbstoffstauhcs /u unangenehmen siippigcn Anfärbungcn ungefärbter oder bereits gefärbter Ware führen. Andererseits bestellt bei der Fnisuiuhimg von puheiförmigen Farhstolfen mit der, gebräuchlichen I ntstaubungsmilieln auf Mineralölbasis immer die Gefahr öliger Abscheidungen beim Färben und Drukken. was zu fleck inen und deshalb unbrauchbaren
Färbungen und Drucken führt. Weiterhin sind mit solchen pulverförmigen Farbstoffen oft die in der Technik erstrebenswerten Rationalisierungsmaßnahtnen, wie beispielsweise kontinuierliche Färbeverfahren oder automatische Dosier- und Wägeeinrichtung, nicht durchführbar.
Diese Nachteile, die auch flu die pulverförmigen, Dispersions- und Reaktivfarbstoffe enthaltenden Mischfarbstoffe gelten, werden durch die erfindungsgemäßen flüssigen Farbstoffzubereitungen völlig vermieden. Darüber hinaus ergeben sich für diese neuen Zubereitungen sowohl beim Farhstoffhersteller als auch beim Farbstoffanwender dadurch Vorteile gegenüber den pulverförmigen Mischfarbstoffen, daß die Salzbelastung der Abwasser wesentlich verringert wird. Die erfindungsgemäßen Färbezubereitungen werden nämlich mit elektrolytarmen Reaktivfarbstoffkomponenten hergestellt. Dies gelingt dadurch, daß man die Reaktivfarbstoffe nicht durch Aussalzen isoliert, sondern entweder die bei de. Reaktivfarbstoffsynthese anfallende geklärte Farbstofflösung direkt verwendet und sie, falls erwünscht, da vorteilhaft, entweder durch Aufkonzentrieren, beispielsweise durch Abdestillieren eines Teils des Wassers unter Vakuum, oder vorteilhaft durch Zusatz eines getrockneten. beispielsweise sprühgetrockneten, Anteils derselben, bei der Synthese erhaltenen und geklärten Farbstofflösung auf den gewünschten höheren Farbstoffgehalt einstellt oder nur das durch Trocknung, beispielsweise Sprühtrocknung, der geklärten Farbstofflösung erhaltene Pulver ohne den sonst zur Farbstärkcsiandardisierung üblichen Zusatz von anorganischen Salzen, z. B, Natriumsulfat, einsetzt. Um auch bei Lösungen derjenigen Reaktivfarbstoffe mit der /i-Sulfatoüthylsulfonylgruppe. die durch Veresterung der /M-lydroxyäthylsulfonylgruppe mit konzentrierter Schwefelsäure erhalten wurden, den Inertsalzgehalt so niedrig wie möglich zu halten, kann der zur Bildung dieser Schwefelsäurehalbestergruppc erforderliche Schwefelsäurcüberschuß nicht mit Natronlauge oder anderen Reagenzien, die zu leicht löslichen Inertsalzen führen, neutralisiert werden. Es empfiehlt sich hier vielmehr, den Schwefelsäureüberschuß mit CaI-ciumcarbonat zu neutralisieren und die Farbstofflösung durch Filtration vom schwerlöslichen Calciumsulfat zu trennen. Diese Ve*Immsj««KW.id m den deutschen OiTenlegungsschnften 19 55£fe■Bu spid 1, 2049664, Beispiel 1, 20 60081, Beispiel 2, ^iniSrbstofrproduzenten entfallen also die sehr stark™alzhaltigeii, teilweise salzgesättigten Mutieraugen, und auch beim Farbstoflanwender wird der SalzWhalt der Abwasser beträchtlich reduziert, weil dt zum Einstellen von Reaktivfarbstoffpulvern einsetzten Salzmengen bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Flüssigeinstellungenentfallen.
Ekι weiterer Vorteil vieler der erfindungsgemaßen, stabilen flüssigen Färbepräparationen gegenüber entprechenden pulverfdrmigen ^«f™*™^' sieht darin, daß bei Färbungen nach dem Thermosolverfahren deutlich höhere Farbausbeuten als bei Verwendung der Pulvermarken, bezogen auf gleiche Reiniarbstoffgehalte, erzielt werden.
Der Mechanismus der Reaktion von Reakt.vfarbstoffen mit Cellulosefasem ist allgemein bekannt. So bedingt beispielsweise bei ReaktivfarbstofTen des Vinylsulfon-Typs die Ausbildung der kovalcnten Binding zwischen dem Fasersubstrat und dem FarbstofT-molekül gemäß der Reaktion (4) des unten angegebenen Schemas 1 nach Überführung der ,i-Sulfalo-Mthvlsulfonvlgruppe in die Vinylsulfongruppe in Ge- ^ÄrTiriElfach wirkenden Agenzien gemäß Reaktion (1) die bekannten guten Echtheitse.genschaften von Färbungen mit diesen Reaktivfarbstoffe.
Entsprechendes gilt beispielsweise fur die Reaktivfarbstoffe mit Halogentriazinyl-Resten bei denen die kovalente Bindung mit der Faser gemäß Reaktion (6) des Schemas 2 verläuft. A ,
Es ist aber beispielsweise von der Anwendung der Reaktivfarbstoffe mit der /i-SulfatoäthylsuIfonylgruppc her bekannt, daß sich diese Reaktivgruppe wie auch in Form ihrer Vinylsulfonylgruppe mit Wasser, nicht nur in Gegenwart von Alkalien, sondern auch im sauren Bereich, in einer Konkurrcnzreaktion zur eigentlichen Färbereaktion (4) gemäß (2) oder (3) des Schemas zu der mil dem Fasersubstrat nur reaktionsträgen fi-Hydroxyäthylsulfonylgruppe umsetzt.
Schema (SO5HL-F-SO2-CH2 CH2-O-CeD.
F SO2 CH1-CH2-O- SO3H
(SO3H)111
-H1SO4
(4) + Cell,-OH
F-SO2-CH=CH2
(SO3H )m
IKO
IKSO-1
Cl
(3)
I SO, CIK CH2- OH ' 1SO1HL
+ H2O
Cl
(H O3S )„,— 1; — N H —< N
NH,
Schema 2
+ H2O
- HCl
OH
Ni
F-N Η— < N
N-Γ
(SO3H)111 NH2
(6)
+ Cell.-OH
- HCI
C)-CcIl.
I Ν Λ
-» (H O3S l,„ - F ■ -- N H -< N
N-
1
NH2
worin F den Rest des Farbstoffmolckiils darstellt. /?i die obige Bedeutung hat und Cell.-OH für die Cellulose steht.
Die Hydrolyse (2) und die Addition von Wasser (3) sind unter Färbebedingungen praktisch nicht umkehrbar und mindern somit die Farbausbeutc.
Bei der 2-Amino-4-chlortriazinylgruppc beispielsweise enlsteht bei der Hydrolyse (5) eine 2-Amino-4-hydroxytriazinylgruppc. Auch hier ist die Hydrolyse (5) unter Färbebedingungen praktisch nicht umkehrbar, wodurch die Farbausbeute gemindert wird, weil die 2-Amino-4-hydroxytriazinylgruppc zu keiner Reaktion unter Ausbildung einer kovalcnten Bindung mit der Faser in der Lage ist.
Es ist auch bekannt, daß die Feinverteilung von DispersionsfarbstolTen durch den Zusatz von Elektrolyten in Flussigeinstcliungcn und Färbeflotten beeinträchtigt wird. Dies äußert sich entweder in einer Verschlechterung der Lagerstabilitäl solcher mit Elektrolyten versetzten flüssigen Dispersionsfarbstoffzubereitungen oder in einer verschlechterten Stabilität beim Färben, die geringere Farbstärke, unegale Färbung oder schlechtere Reibcehtlvit zur Folge hat.
Um so überraschender war es deshalb festzustellen, daß sich wasserhaltige, neutrale bis schwach saure, gepufferte, flüssige Dispersions- und Reaktivfarbstoffe enthaltende Färbczubcrcitungcn ohne Farbstärkcverluste und ohne M inderung der Feinverteilungsqualität herstellen, anwenden und auch lagern lassen, obwohl die eingesetzten Reaktivfarbstoffe selbst Elektrolytc darstellen und einen durch die Synthese bedingten.
nicht vermeidbaren Gehalt an lnertsalzcn aufweisen.
Die erfindungsgemäßen flüssigen Färbezubcrcitun-
gcn zeigen auch nach mehrmonatiger, beispielsweise 4monaliger. Lagerung bei Raumtemperatur oder nach mehrwöchiger, beispielsweise Swöchigcr. Lagerung bei 50 C keine Verschlechterung der Feinverteilung und liefern Färbungen und Drucke unveränderter Farbstärke.
Die crfindungsgemäßcn Färbezubcrcitungen eignen sich hervorragend zum cinbadigen Färben und einstufigen Bedrucken von Mischgeweben, die ;'.s eine Komponente Wolle. Seide oder vorzugsweise natürliche oder regenerierte Cellulosefasern und als zweite Komponente eine synthetische Polyamid-, Polvacrylnitril- oder vorzugsweise Polyesterfaser, wie beispielsweise eine Polyäthylenterephthalatfaser. enthalten.
Beispiel 1
280 Teile einer auf übliche Weise hergestellten wäßrisien Flüssiccinstcllurm des aus der deutsehen Auslcgeschrift 10 69 313. Tabelle 2. Beispiel 49. bekannten Dispersionsfarbstoffs der Formel 2
O7N-
Br
OCH3
NO2
NHCOCH3 - CH2- O—CO- CH3)2
mit einem Farbiitoffgehalt von 15% und mit einem Gehalt von 15% eines Nalriumligninsulfonats werden mit 120 Teilen einer auf übliche Weise hergestellten wäßrigen Flüssigeinstellung des aus der österreichischen Patentschrift 2 40 825. Beispiel 1. bekannten Dispersionsfarbstoffs der Formel 3
Cl
Cl
O2N -<
-N(CH2-CH2-OH)2
7im fins/sog
mil einem Farbstoffgehall von 21 % und mit einem Gehalt von 14.7% eines Kresol-Iormaldehyd-Natriunisullil-Kondensationsproduktes von 19.5 !'eilen einer auf übliche Weise hergestellten wäßrigen Fliissig-
HO
einstellung des aus der deutschen Patentschrift M 54 433. Beispiele I und 2. bekannten Dispersionsfarhstoffs der Formel 4
-V-N=N-/
-OH
(4)
mit einem Farbsloffgchall xon 10"ή und mit einem Gehall von 8% eines Natriumligninsulfonats vermischt. Unter Rühren werden dann 19.5 Teile einer wäßrigen
SO1H CH,
flüssigen rärbezubcreitun
Formel 5
des Rcaktivfarhstoffs der
HO
SO2-CH2-CH2-O-SO3H
mit einem Gehalt von 25% Farbstoff und 1.6% Dinalriumhydrogenphosphat. 50 Teile einer wäßrigen flüssigen Färbezubereilung des Reaktivfarbstoffe der Formel 6
HO NH,
HO1S-O CH2-CH2-SO2-/
>-SO2—CH2-CH2-O—SO,H
HO1S
SO., H
mit einem Gehalt von 22.5% Farbstoff und 2.5% Dinatriumhydrogcnphosphat und 160 Teile einer flüssigen wäßrigen Färbczubereitung des Reaktivfarbstoffs der Formel 7
O Cu
λ r
HO3S-O-CH2-CH2-SO2-L. /
COOH
"Ns
OCH3
mit einem Gehalt von 25% Farbstoff und 2.6% Dinalriumhydrogenphosphat zugegeben. Man erhält 649 Teile einer insgesamt 18.9% Reinfarbstoffe der Formeln 2. 3. 4. 5. 6 und 7 enthaltende, stabile, flüssige Färbezubereitung. die einen pH-Wert von 5.S aufweist.
Mit 2 Gcwichlsleilen dieser pH-stabilisierten Fär'oezubcrcitung wurden jeweils Färbebäder. Klotzflolten und Druckpasten in bekannter und üblicher Weise hergestellt, die. in der für das cinbadige Färben oder einstufige Bedrucken von Baumwolle-Polyester-Mischgeweben mit Reaktiv- und Dispersionsfarbstoffen üblichen Weise applizicrt und fixiert, graue bis schwarze Färbungen und Drucke ergaben, die bei Thermosolfärbungen 15% stärker, bei den übrigen Färbe- und Druckverfahren genauso stark waren wie diejenigen, die unter entsprechender Verwendung gleichkonzcntricrtcr Färbebäder. Klot/fioltcn oder
CN
(KN
HO
-SO3H
Druckpasten mil 1 Gcwichlsteil einer Pulvereinslellung mit doppellen Reinfarbstoffgehalten hergestellt
wurden.
Diese Farbstärke der Färbungen und Drucke wurde
unverändert erhalten, nachdem die oben angegebene
stabile, flüssige Färbe/ubereitung 4 Monate bei 20 C in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt worden war.
Beispiel 2
286 Teile der bereits im Beispiel 1 verwendeten Flüssigcinstellung des Dispersionsfarbstoffe der Formel 2 werden mit 65 Teilen der ebenfalls im Beispiel 1 verwendeten Flüssigeinstellung des Dispersionsfarbstoffe der Formel 4 und 29 Teilen einer auf übliche Weise hergestellten wäßrigen Flüssigeinstellune des aus der österreichischen Patentschrift 2 64 688," Beispiel 1. bekannten Dispcrsionsfarbstoffs der Formel 8
CH2-CH2-CN
CH2-CH2
mit einem iarbsioflgcliali \οιι 20"» und einem Gehall von 10"» eines Kresol-1 oimakk h\d-Schäffcrsal/-Natriumsullil-Kondensationsprodukts und 10% eines Natriumligninsulfonais vermischt. (Das Schäffersal/ ist das Natriumsal/ dei 2-Naphthol-6-sulfonsäure.) Unter Rühren werden dann 120 Teile der ebenfalls im Beispiel 1 verwendeten wäßrigen Zubereitung des ReaktivfarbstoiTs der Formel 6 zugegeben. Man erhält 5(X) Teile einer insgesamt 16.44% Reinfarbstoffe der Formeln 2. 4. 6 und 8 enthaltenden, stabi cn. flüssigen Färbe/ubereitung. die einen pH-Wert von 6.0 aufweisl.
Mit 2 Gewichtsteilen dieser pH-slabilisierten Färbe-/ubereitunt: wurden jeweils Färbebäder. Klot/flotten und Druckpasten in bekannter und üblicher Weise hergestellt, die. in der für das einbadige Färben oder einstufige Bedrucken von Baumwolle- Polyester-Mischgevveben mit Reaktiv- und Dispersionsfa.rbstoffen übiichen Weise appli/jerl und fixiert, marineblaue Färbungen und Drucke ergaben, die bei Thermosolfärbungen 15% stärker, bei den übrigen Färbe und Druckverfahren genauso stark waren wie diejenigen, die unter entsprechender Verwendung gleichkonzentrierter Färbebäder. KloUfiouen oder Druckpasten mit 1 Gewichtsteil einer Pulvereinstellung mil doppelten Remfarbstofl'gehalten hergestellt wurden
Diese rarbstärke der Färbungen und Drucke wurde unverändert erhalten, nachdem die oben an-
gegebene stabile, flüssige I al be/ulxreilung 8 Wichen bei M) C in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt wo!den v\ai
H e i s ρ ι e I λ
130 1 eile einer aut übliche Wei>»c hergesiellien wäßrigen I lüssigemstellung des aus der deutschen ίο Patentschrift 4 39 311. Beispiel!, bekannten Dispersionsfarbstoffs der Formel 9
N N
K K
mil einem l-arbstolfgehali von 18% und nni eineiv Gehalt von 9% eint.- Kresul-Iormaldehyd-Sehäffcr· sa I/-iN'atriumsulfit-Kondensationsprodukts wer der mit 200 Teilen Wasser verdünnt und unter Rührer mit 1? Teilen Natnumdihvdrogenphosphat versetzt
2s Anschließend werden unter weiterem Rühren 3 i .2 Teilt eines FarbsiofTpulvers. das 90.7% des aus der deut sehen Patentschrift 1150 163. Beispiel 1. bekanntci Reaktivfarbstoffe der Formel 10
(KH1
HO4S O CH, CH. SO,
CH5 CH,
- N
(1Oi
H ()
SO3H
enthält, und 7.5 Teile eines Farbstoffpulveis. da- 61.3% des au- der deutschen Offenlegungsschrifi 16 19 6" Beispiel 1. unterste Formel auf Seite 8. bekannten Reaktivfarbsloffs der Formel 11
OH
HO1S O CH, CH, ■ SO- .
N-N--
NH COCH-,
(ill
enthält, eingetragen. Nach Zusatz von weiteren 16.3 Teilen Wasser erhält man 440 1 eile einer insgesamt 13.4% Reinfarbstoffe der Formeln 9. 10 und U enthaltenden stabilen, flüssigen Färbe/ubereituna. die einen pH-Wert von 5.6 aufweist.
Mit 2 Gewichtsteilcn dieser pH-stabihsierten Farbezubereitung wurden jeweils Färbebäder. Klotzflotten und Druckpasten in bekannter und üblicher Weise hergestellt, die. in der für das einbadige Färben oder einstufige Bedrucken von Baumwolle-Polyester-Mischgeweben mit Reaktiv- und Dispersionsfarbsloffen üblichen Weise appluiert und fixiert, orange Färbungen und Drucke ergaben, die genauso stark waren wie diejenigen, die unter entsprechender Verwendung glcichkon/entrierter Farbebäder. Klolzflotten odet Druckpasten mit 1 Gewichtsteil einer Pulvereinstellung mit doppelten Reinfarbstoffgehalten hi gestellt wurden
Diese 1 arbstärke der Färbungen und Drucke wur unverändert erhalten, nachdem die oben angegebt stabile, flüssige Färbe/ubereitung 8 Wochen bei 50 in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt wore war.
57>2'Ieile dei im Beispiel 2 verwendeten Flüsi einstellung des Dispersionsfarbstofl's der Formt werden mn 13.4 1 eilen einer auf übliche Weise Y gestellten wäßrigen FlÜNMueinstcllurm des aus
13 " 14
französischen Patentschrift 14 97 263. Beispiel 5. bekannten Dispersionsfarbstoffe der Formel 12
CH2-CH2-CN
O κι ,■ S \ ,/;
2' Ii >—N==N--.'( >--N CTl.— CH,—/ \
mit einem Farbstoffgchalt von 28% und einem Gehalt von 17.5% eines Natriumiigninsullbnats vermischt. Nach Verdünnen mit 50 Teilen Wasser werden unter Rühren 2.5 Teile Natriunidihydrogcnphosphal. 1.25 Teile Dinatriumhydrogenphosphat und 33.6 Teile eines FarbslofTpulvers. das 56,5% des aus der deutschen Auslegeschrift 1280 809. Spalten 13 und 14. Tabellenbcispicl 7. bekannten Reaktivfarbstoffe der l-'ormel 13
HOjS - OCH2-CH2 - SO,—f
O Cu -O
S O, H
enthält, eingetragen. Nach Zusatz von weiteren 42 Teilen Wasser erhält man 200 Teile einer insgesamt 17.1% Reinfarbstoffe der Formeln S. 12 -und 13 enthaltenden, stabilen, flüssigen Färhenibereitung. die einen pH-Wert von 5.8 aufweist. ■
Mit 2 Gewichtsteilcn dieser pH-stabilisierten Färbezubereitung wurden jeweils Färbebäder. Klot/fiotlcn und Druckpasten in bekannter und üblicher Weise hergestellt, die. in der für das einbadige Färben oder einstufige Bedrucken von Baumwolle-Polyester-Mischgeweben mit Reaktiv- und Dispersionsfarbstoffen üblichen Weise appli/iert und fixiert, blaustichigrote Färbungen und Drucke ergaben, die genauso stark waren wie diejenigen, die unter entsprechender Verwendung gleichkon/cntrierter Färbebäder Klotzflotten oder Druckpasten mit 1 Gewichtsteil einer Pulvercinstclhmg mit doppelten Reinfarhstoffgchaltcn hergestellt wurden.
Diese Farbstärke der Färbungen und Drucke wurde unverändert erhalten, nachdem die oben angegebene stabile, flüssige Färbczubereilung 4 Monate bei 20 C in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt worden war.
Beispiel 5
255 Teile einer auf übliche Weise hergestellten wäßrigen Flüssigeinstellung des au> der deutschen Offenlegungsschrift 18 13 385. Beispiel 1. hekanntei Dispersionsfarbstoffs der Formel 14
H3C CN
-SO1-O
ho Vn.,
mit einem Farbstoffgehalt von 20% und einen Gehalt von 25% eines Natrium-Ligninsulfonats v.cr den mit 39 Teilen der bereits im Beispiel 1 \ei wen deten Flüssigeinstellung des Dispersionsfarbstoffs de Formel 4 vermischt und mit 4(K) Teilen Wasser ver dünnt. Unter Rühren werden dann 32 Teile Natrium dihvdrogcnphosphat. 16 Teile Dinatriumhydrogen phosphat. 122 Teile eines Farbstoffpulvcrs. das 81.9" des aus der deutschen Patentschrift 16 44 157. Bei spiel 3. bekannten Reaktivfarbstoffs der Formel
HO^-O-CHj-CH1-SO;
CO-CH,
CH3
N=N-CH-CO-NH-/
SO3H
OCH, OCH,
enthält, und 68,5 TdIe eines Farbstoffpulvers, das 65,7% des aus der deutschen Patentschrift 12 48 188, Beispiel
bekannten Reaktivfarbstoffs der Formel 16
SO3H
rv
SO3H
CH,
HO
Jh- SO2-CH2- CH2-O- SO3H
,.nthiilt. /tigeset/1.
Nach Zusatz von weiteren 67,5 Teilen Wasser erhält man 1000 Teile einer insgesamt 20% Rcinfarbstoffe der Formeln 4, 14, 15 und 16 enthaltenden stabilen, flüssigen Färbezubereitung, die einen pH-Wert von 6,0 aufweist.
Mit 2 Gewichtsteilcn dieser pH-stabilisiertcn Fiirbezubereitung wurden jeweils Färbebäder, KlotzfloHen und Druckpasten in bekannter und üblicher Weise hergestellt, die, in der für das einbadige Färben oder einstufige Bedrucken von Baumwolle-Polyester-Mischgeweben mit Reaktiv- und Dispersionsfarb-
stoffen üblichen Weise appliziert und fixiert, kiarc gelbe Färbungen und Drucke ergaben, die genauso stark waren wie diejenigen, die unter entsprechender Verwendung gleichkonzcntriertcr Färbebäder, Klotzflotten oder Druckpasten mit 1 Gewichtsteil einer Pulvercinstellung mit doppelten Reinfarbstoffgehalten hergestellt wurden.
Diese Farbstärke der Färbungen und Drucke wurde unverändert erhalten, nachdem die oben angegebene
ίο stabile, flüssige Färbezubereitung 4 Monate bei 20 C in einem geschlossenen Gefäß aufbewahri worden war.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Stabile, flüssige wasserhaltige Färbezubereitungen, die mindestens je einen ReaktivfarbstofT und" Dispersionsfarbstoff enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 3 bis 25 Gewichtsprozent mindestens eines Reaktivfarbstoffs der allgemeinen Formel
DE19752528063 1975-06-24 1975-06-24 Stabile, flüssige, wasserhaltige Färbezubereitungen, die Dispersionsund Reaktivfarbstoffe enthalten Expired DE2528063C2 (de)

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