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DE2526392A1 - Verfahren zur herstellung von walzdrahtringen mit einem vielfachen gewicht eines wirebars - Google Patents

Verfahren zur herstellung von walzdrahtringen mit einem vielfachen gewicht eines wirebars

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Publication number
DE2526392A1
DE2526392A1 DE19752526392 DE2526392A DE2526392A1 DE 2526392 A1 DE2526392 A1 DE 2526392A1 DE 19752526392 DE19752526392 DE 19752526392 DE 2526392 A DE2526392 A DE 2526392A DE 2526392 A1 DE2526392 A1 DE 2526392A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wirebar
rolled wire
wire rings
wire rod
rings
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19752526392
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A Tonolli and Co SpA
Original Assignee
A Tonolli and Co SpA
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Publication date
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Priority to LU72714A priority Critical patent/LU72714A1/xx
Priority to FR7518395A priority patent/FR2324383A1/fr
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Priority to US05/586,608 priority patent/US4018376A/en
Priority to DE19752526392 priority patent/DE2526392A1/de
Application filed by A Tonolli and Co SpA filed Critical A Tonolli and Co SpA
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Priority to BE157382A priority patent/BE830300A/xx
Priority to NL7507874A priority patent/NL7507874A/xx
Priority to GB29606/75A priority patent/GB1502400A/en
Publication of DE2526392A1 publication Critical patent/DE2526392A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B15/00Arrangements for performing additional metal-working operations specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B15/0085Joining ends of material to continuous strip, bar or sheet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/04Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of rods or wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

PROF. DR. DR. J. REITSTÖTTER DR.-ING. WOLFRAM BUNTE DR. WERNER KINZEBACH
D-BOOO MÜNCHEN ΛΟ. BAUERSTRASSE 22 · FERNRUF (Οββ) 37 68 83 · TELEX S2IS20S ISAR D POSTANSCHRIFT: D-SOOO MÜNCHEN 43. POSTFACH 7βΟ
München, den 13. Juni 1975 M/16 150
A. TONOLLI & C. S.p.A.
Via Farini, 43, Mailand, Italien
Verfahren zur Herstellung von Walzdrahtringen mit einem vielfachen Gewicht eines Wirebars
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, um insbesondere kontinuierlich Walzdrahtringe (skeins) mit einem vielfachen Gewicht eines Wirebars und z.B. 7 bis 20 mm Durchmesser durch Stumpfschweissen zweier anliegender, bereits zum Teil heißgewalzter Stäbe herzustellen, die dann bis zur Erzielung des fertigen Walzdrahtes heißgewalzt werden.
Gemäß dem bisher angewandten Arbeitsverfahren zur Herstellung von Kupferwalzdraht aus Wirebar, erhielt man Ringe, deren Gewicht dem eines Wirebars entsprach, nämlich 90 bis 135 kg. Für das darauffolgende Ziehen im kontinuierlichen Verfahren mußte jeder Ring für sich geschweißt werden, das erforderte
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einen beachtlichen Arbeitsaufwand und entsprechend hohe Kosten.
Erfindungsgemäß werden Ringe mit einem vielfachen Gewicht eines Wirebars erzeugt, dadurch können der Bedarf an Arbeitskraft und die entsprechenden Kosten drastisch herabgesetzt werden, bzw. dieser Aufwand vollständig beseitigt werden, wenn man Walzdrahtringe herstellt, deren Gewicht dem Bedarf einer Ziehmaschine während mehrerer Arbeitsstunden entspricht.
Die erfindungsgemäß zwischen einem Wirebar und dem darauffolgenden hergestellten Schweissungen weisen insbesondere hervorragende metallurgische und mechanische Qualitätsmerkmale auf und bei der mikroskopischen Untersuchung zeigt sich, daß die Korngröße sowie die Gleichförmigkeit der Verteilung des Sauerstoffes und der Unreinheiten ganz genau so ist wie in den nicht geschweißten Bereichen.
Diese gleichförmige Struktur verringert beträchtlich die Bruchwahrscheinlichkeit beim nachfolgenden Ziehen oder Kaltwalzen zur Herstellung von Drähten, Flachdraht oder Bändern.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,: daß die Schweißung zwischen den beiden Enden zweier anliegender Wirebars bei der Walztemperatur erfolgt und dieser Schweissung eine gewisse Anzahl Warmwalzdurchgänge vorausgehen und nachfolgen.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Schweißung an einem Stababschnitt mit einem bereits gegenüber dem Original-Wirebar reduzierten Querschnitt
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durchgeführt wird, z.B. bei 20 cm Querschnitt, was den Schopfabfall und die zur Schweißung notwendige Energie einschränkt.
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Die Hauptarbeitsgänge der bevorzugten erfindungsgemäßen Fertigung sind:
1) Heißreckwalzen eines ersten Wirebars (3-8 Durchgänge)
2) Warmscherenschopfen des fußseitigen Endes des ersten Stabes.
3) Reckwalzen wie unter Punkt 1 eines zweiten Wirebars.
4) Schöpfen des kopfseitigen Endes des zweiten Stabes wie unter Punkt 2.
5) Anstellen des kopfseitigen Endes des zweiten Stabes
an das fußseitige Ende des ersten Stabes, der inzwischen bereits von den Walzen des darauffolgenden Walzdurchganges ergriffen worden ist.
6) Press-Stumpfschweißen (durch elektrische Stumpfschweißmaschine oder Flammschweißen) zwischen den beiden aneinanderliegenden Enden.
7) Eventuelles Entgraten durch Warmspanabhebung des "Schweißkranzes" der die Form des geschweißten Stabes ; überragt.
8) Fortführung des Walzvorganges bis zur Erzielung des gewünschten Walzdrahtendmaßes.
9) Die Arbeitsgänge 1 bis 8 wiederholen sich beim Ausgang jedes Wirebares aus dem Vorwalzwerk, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, zwei oder mehrere Wirebars während des Walzvorganges zusammenzuschweißen.
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10) Aufwicklung des Ringes, dessen Gewicht ein Vielfaches des Ausgangs-Wirebars beträgt. Gegebenenfalls kontinuierliches Walzen und Wickeln, wobei das Schneiden des Walzdrahtes zu Ringen beliebigen Gewichtes erfolgt.
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Claims (3)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Walzdrahtringen mit einem vielfachen Gewicht eines Wirebars durch Stumpfschweißen zweier aneinanderliegender Stäbe (Wirebars), dadurch gekennzeichnet, daß der Schweißvorgang bei der Walztemperatur erfolgt und dieser Schweißung eine gewisse Anzahl Warmwalzdurchgänge vorausgehen und nachfolgen, bis zur Erzielung eines Walzdrahtes gewünschter Masse und Länge.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schweißvorgang an einem gegenüber dem Original-Wirebar reduzierten Stabquerschnitt erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
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daß der Stabquerschnitt 20 cm beträgt.
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DE19752526392 1973-07-06 1975-06-13 Verfahren zur herstellung von walzdrahtringen mit einem vielfachen gewicht eines wirebars Ceased DE2526392A1 (de)

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LU72714A LU72714A1 (de) 1973-07-06 1975-06-11
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CH772675A CH593723A5 (de) 1973-07-06 1975-06-13
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