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DE2524760A1 - Verfahren zur regelung einer heizungsanlage und heizungsanlage zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur regelung einer heizungsanlage und heizungsanlage zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2524760A1
DE2524760A1 DE19752524760 DE2524760A DE2524760A1 DE 2524760 A1 DE2524760 A1 DE 2524760A1 DE 19752524760 DE19752524760 DE 19752524760 DE 2524760 A DE2524760 A DE 2524760A DE 2524760 A1 DE2524760 A1 DE 2524760A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
temperature
speed
heat
boiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752524760
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Gingter
Theo Gingter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAPIDO DINSING WERK GmbH
Original Assignee
RAPIDO DINSING WERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RAPIDO DINSING WERK GmbH filed Critical RAPIDO DINSING WERK GmbH
Priority to DE19752524760 priority Critical patent/DE2524760A1/de
Publication of DE2524760A1 publication Critical patent/DE2524760A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1927Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors
    • G05D23/193Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces
    • G05D23/1931Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces to control the temperature of one space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Verfahren zur Regelung einer Heizungsanlage und Heizungsanlage zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung der Wärmeabgabe einer Heizungsanlage, bei der ein flüssiger Wärmeträger mittels einer Pumpe zwangsweise im Kreislauf zwischen einer Wärmezufuhreinrichtung (Heizkessel) und wenigstens einer Wärmeabgabestelle (Radiator) geführt wird.
  • Die Regelung der Wärmeabgabe bei den bisher bekannten Heizungsanlagen wird in der Regel so vorgenommen, daß sowohl die vom Heizkessel kommende Vorlaufleitung als auch die zum Heizkessel führende Rücklaufleitung durch ein Vierwegemischventil geführt wird, an das entsprechend die Vorlaufleitung und die Rücklaufleitung der Heizungsanlage angeschlossen ist. Bei einfachen Heizungsanlagen ist dieses Mischventil nur von Hand verstellbar, so daß der im Bereich der Wärmeabgabestelle, d. h. in dem zu beheizenden Raum befindliche Temperaturfühler in Form eines Zweipunktreglers bei Absinken der Raumtemperatur unter dem vorgegebenen Sollwert die Wärmezufuhr, d. h. den Brenner des Heizkessels einschaltet und der Värineträger soweit aufgeheizt wird, bis die vorgegebene Solltemperatur erreicht und über den Wärmefühler der Brenner wieder abgeschaltet wird.
  • Bei einer weiterentwickelten Regelung ist das Mischventil mit einem Stellmotor ausgerüstet, der die Einstellung des Vierwegemischventils in Abhängigkeit von der vom Raumtemperaturfühler gemessenen Abweichung von der vorgegebenen Solltemperatur entsprechend verstellt . Bei sinkender Temperatur wird hierbei das Mischventil in der Weise verstellt, daß ein größerer Anteil des Wärmeträgers durch den Kessel geführt wird und so unmittelbar aufgeheizt werden kann. Durch einen unmittelbar auf den Brenner wirkenden Kesselthermostaten wird dafür Sorge getragen, daß die Kesselsolltemperatur aufrechterhalten bleibt. Bei beiden Ausführungsfornen ist die Umwälzpumpe zur Erzeugung des Zwangsumlaufes ständig und mit konstanter Drehzahl in Betrieb.
  • In einer weiteren bekannten Anordnung ist eine in zwei verschiedenen Drehzahlen antreibbare Umwälzpumpe vorgesehen, der ein Vierwegemischventil zugeordnet ist, das an der Einmündung des vom Heizkessel kommenden Vorlaufes mit einem federbelasteten tfberströmventil versehen ist. Bei dieser Ausführungsform arbeitet der Rauitemperaturfühler auf den Antriebsmotor der Umwälzpumpe, und zwar in der Weise, daß bei Solltemperatur die Pumpe mit der geringen Drehzahl umläuft und der Wärmeträger nur im Kreislauf durch die Radiatoren geführt wird, solange, bis durch eine entsprechende Wärmeabgabe die Solltemperatur unterschritten wird.
  • Dann schaltet die Pumpe auf die höhere Pumpendrehzahl, so daß durch die entstehende Druckdifferenz innerhalb des Mischventils das tiberströmventil öffnet und aus dem bisher gesondert laufenden Kesselkreislauf aufgeheizter Wärmeträger in das Heizungssystem eingespeist und so für eine entsprechende Wärmezufuhr gesorgt wird.
  • Der gemeinsame Nachteil bei allen diesen Regelsystemen besteht darin, daß sie sogenannte ZwEtathelungen darstellen, die zwangsläufig wegen der Trägheit des gesamten Regelsystems zu erheblichem "Reglerschwingen" führen, d. h. bei Abfall der Temperatur an der Wärmeabgabestelle unter den vorgegebenen Sollwert wird solange über die Wärmezufuhreinrichtung der Wärmeträger aufgeheizt und entsprechend durch die Heizungsanlage gepumpt, bis die Solltemperatur wieder erreicht wird. Schaltet dann der Brenner ab, bzw. beim zuletzt geschilderten System die Pumpe auf die geringe Drehzahl zurück, wird trotzdem der auf hohe Tempera-.
  • tur gebrachte Wärmeträger durch die Heizungsanlage geführt und eine entsprechend hohe Wärmeabgabe bewirkt. Hierbei wird zwangsläufig die vorgegebene Solltemperatur nach oben überschritten, wobei keine Möglichkeit besteht, diese Überschreitung regeltechnisch zu verhindern. Ein weiterer Nachteil der vorstehend geschilderten Systeme macht sich insbesondere beim Einsatz von *)in großer Menge pro Zeiteinheit Gasbrennern bemerkbar, da durch das Vorhandensein eines Mischventils der Wärmeträger zwangsläufig immer zwei separate Kreisläufe durchläuft, nämlich den sogenannten Kesselkreislauf, d. h.
  • vom Vorlauf unmittelbar zum Rücklauf, und einen Heizungskreislauf nur über die Radiatoren, wobei die mengenmäßige Aufteilung des die einzelnen Kreisläufe durchströmenden Wärmeträgers durch die Einstellung des Mischventils vorgegeben ist. Da nun bei der Verwendung von Gasbrennern zur Verhinderung von Kondensatbildung innerhalb des Feuerungsraumes die Kesseltemperatur eine vorgegebene Solltemperatur nicht unterschreiten darf, schaltet als Hilfsregler der Kesselthermostat den Brenner mit entsprechender Häufigkeit ein und aus. Gleichzeitig wird insbesondere bei Heizungsanlagen mit motorgetriebenem Mischventil hierdurch bewirkt, daß wegen der erhöhten Wärmezufuhr in den Heizungskreislauf, das Mischventil mit einer entsprechenden Häufigkeit auf-und zufährt.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Regelverfahren zu schaffen, bei dem die vorstehend aufgeführten Nachteile vermieden werden. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in Abhängigkeit von der Differenz zwischen einer im Bereich der Wärmeabgabestelle gemessenen Isttemperatur und einer Solltemperatur die Drehzahl der Pumpe verändert wird und zwar so, daß bei größer werdender Differenz die Pumpendrehzahl erhöht und bei kleiner werdender Differenz die Pumpendrehzahl vermindert wird. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß ein Mischventil mit allen seinen Nachteilen entfällt und die Temperaturregelung so geführt werden kann, daß ein Reglerschwingen, d. h. eine nennenswerte Überschreitung der Solltemperatur q Such vermieden wird.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Drehzahl der Pumpe stufenlos verändert wird.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß eine Mindestdrehzahl für die Pumpe vorgegeben wird, die so hoch ist, daß gerade noch ein Kreislauf des Wärmeträgers erfolgt. Bei dieser Verfahrensweise kann daher auf einen gesonderten Kesselkreislauf und eine entsprechende Ventilanordnung zur Aufteilung des Wärmeträgers auf einen Heizungskreislauf und einen Kesselkreislauf verzichtet werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung ist ferner vorgesehen, daß die Pumpe elektrisch angetrieben wird und die Drehzahländerung des Antriebsmotors durch eine an sich bekannte Phasenanschnittsteuerung erfolgt. Diese an sich für die verlustlose Drehzahlregelung von Arbeitsmaschinen bekannte Drehzahlregelung hat für eine Heizungsanlage den Vorteil, daß sie die Möglichkeit bietet, selbst niedrige Drehzahlen verlustfrei im Dauerbetrieb aufrechtzuerhalten, wobei die Veränderung der Drehzahl, die bei der bekannten Verwendungsart durch einen entsprechenden Vorwahlschalter von Hand eingestellt wird,auch für eine Heizungsanlage eine unmittelbare Fernbedienung von Hand gestattet. Besonders vorteilhaft ist es gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, wenn die Steuerung des Phasenanschnittes der Lastspannung mittels einer der Temperaturdifferenz zwiwchen einer einstellbaren Soll- und einer Isttemperatur proportionalen Gleichspannung erfolgt. Hierdurch lassen sich die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens voll ausnutzen, da neben der einfach auszuführenden Reglerschaltung der vorteilhafte Effekt der Begrenzung des Reglerschwingen um die Solltemperatur praktisch vollständig unterdrückt werden kann.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Wärme zufuhr zum Wärmeträger zusätzlich in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Wärmeträgersolltemperatur (Kesseltemperatur) geregelt wird. Dies hat den Vorteil, daß unabhängig von der Wärmeabgabe über die Radiatoren praktisch eine konstante Kesseltem-* peratur aufrechterhalten werden kann.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Heizungsanlage zur ~ Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die eine mit atrömungsfähigen Brennstoffen befeuerten Heizkessel als Wärmezufubreinrichtung aufweist, dessen Vor- und Rücklauf für einen flüssigen Wärmeträger mit wenigstens einem Radiator als Wärmeabgabestelle verbunden ist, wobei im Vorlauf eine Pumpe zur Erzeugung eines zwangsweisen Wärmeträgerkreislaufes durch Heizkessel und Radiator angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, daß die Pumpe mit einem in seiner Drehzahl veränderbaren Antriebsmotor versehen ist, der mit einer Regeleinrichtung zur Drehzahlregelung in Abhängigkeit von der Größe einer Temperaturdifferenz in Verbindung steht. Besonders zweckmäßig ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung, daß der Antriebsmotor als Wechselstrommotor ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, daß schleifringlose Motoren verwendet werden können, die in Blockbauweise unmittelbar mit dem Pumpengehäuse verbunden werden können, so daß die Probleme der Abdichtung der Wellendurchführungen entfallen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß derartige Wechselstrommotoren, seien es Asynchronmotoren oder Drehstrommotoren mit Hilfe einer elektronisch arbeitenden Phasenanschnittsteuerung in ihrer Drehzahl verlustfrei geregelt werden können.
  • In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Heizungsanlage, bei der von einer Steigleitung wenigstens zwei mit Jeweils wenigstens einem Radiator verbundene Zweigleitungen in unterschiedlicher Höhe oberhalb der Pumpe abzweigen, die Jeweils wieder in eine Falleitungnfkxnitvorgesehen, daß in jeder Zweigleitung ein vorzugsweise einstellbares Drosselorgan angeordnet ist. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß bei einer Reduzierung der Pumpendrehzahl auf eine geringe Durchflußgeschwindigkeit durch den Heizungskreislauf bei einer Heizungsanlage b*çigseie Ir. eln-mehrgeschossiges Haus die Gewähr gegeben ist, daß der Durchflußwiderstand für alle Zweigleitungen,sowohl unter Berücksichtigung der statischen Höhe oberhalb der Pumpe, als auch unter Berücksichtigung des eigenen Durchflußwiderstandes der Zweigleitung gleichmäßig eingestellt werden kann und somit für Jede Pumpendrehzahl eine entsprechend gleiche Durchströmung aller Zweigleitungen gewährleistet ist.
  • * ) oder unterschiedliche Strömungswiderstände aufweisen, In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Heizungsanlage ist ferner vorgesehen, daß in Durchflußrichtung gesehen hinter der Pumpe eine B ypaßleitung angeordnet ist, die unmittelbar zum Rücklauf des Heizkessels führt. Bei einer derartigen Ausführungsform kann ein Kesselkreislauf aufrechterhalten werden, ohne daß eine Durchströmung der Radiatoren erfolgt, wenn die unterste Drehzahlgrenze für die Pumpe durch die Regelvorrichtung eingestellt ist.
  • Da bei der geringen Pumpendrehzahl auch nur eine geringe Strömungsgeschwindigkeit erreicht wird, kann die Bypaßleitung relativ dünn dimensioniert werden. Um zu verhindern, daß bei erhöhter Pumpendrehzahl, d. h. bei Beginn der Durchströmung der Radiatoren,Uber die B:ypaßleitung ein "Kurzschlußl' entsteht, ist es zweckmäßig, wenn auch in der Beipaßleitung eine entsprechende Drosseleinrichtung angeordnet ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn im Bereich der Abzweigung ein umsteuerbares Ventil angeordnet ist. Die Umsteuerung kann hierbei druckabhängig oder drehzahlabhängig erfolgen, d. h. von dem Augenblick an, an dem die Radiatoren entsprechend dem Regelsignal durchströmt werden, wird durch das Ventil die Bypaßleitung zum Kessel abgesperrt, so daß der Wärmeträger zwangsweise ausschließlich nur im Kreislauf durch Heizkessel und Radiatoren strömen kann.
  • Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 zeigt schematisch eine Heizungsanlage für ein mehrgeschossiges Haus, Fig. 2 in Form eines Blockschaltbildes ein Ausführungsbeispiel für die Regeleinrichtung.
  • Fig.2a eine Prinzipskizze für einen Phasenanschnitt Bei der Heizungsanlage gemäß Fig. 1 ist an einen Heizkessel 1, der mit einem Öl- oder Gasbrenner 2 befeuert wird, eine Vorlauf leitung 3 und eine Rücklaufleitung 4 angeschlossen. Im Kesselbereich ist in der Vorlaufleitung 3 eine Förderpumpe 5 für den flüssigen Wärmeträger, beispielsweise Wasser, eingebaut, die mit einem Wechselstrommotor 6 angetrieben wird.
  • Entsprechend der Zahl der Geschosse zweigen von dem Vorlauf 3 Zweigleitungen 7,8,9,10 ab, an die Jeweils wenigstens ein Radiator 11,12,13,14 angeschlossen ist. Die Zweigleitungen 7,8,9,in sind mit ihrem Ablaufende Jeweils an den Rücklauf 4 angeschlos sen.
  • Die Regelung der Heizungsanlage erfolgt bei diesemAusführungsbeispiel über eine Temperaturreglereinrichtung 15, über die die Sollraumtemperatur TS eingestellt werden kann und die mit einem Temperaturfühler 16 zur Messung der Ist-Raumpemperatur versehen ist. Der Temperaturregler ist an eine Regeleinrichtung 17 zur Regelung der Drehzahl des Antriebsmotors 5 der Pumpe 5 angeschlossen. Entsprechend der sich aus dem Soll-Isttemperaturvergleich im Temperaturregler 15 ergebenden Temperaturdifferenz wird nun durch den Regler 17 die Motordrehzahl entsprechend verändert und zwar in der Weise, daß mit größer werdender Temperiurdifferenz die Pumpendrehzahl erhöht und bei kleiner werdender Differenz die Pumpendrehzahl vermindert wird, bis schließlich bei Temperaturgleichheit eine Mindestdrehzahl aufrechterhalten wird.
  • Zur Konstanthaltung der Kesseltemperatur ist ferner noch ein Kesseltemperaturregler 18 angeordnet, der unmittelbar auf den Brenner geschaltet ist, so daß bei Absinken der Kesseltemperatur unter einen vorgegebenen Mindestwert automatisch eine entsprechende Wärmemenge dem Kessel zugeführt wird. Der Kesseltemperaturregler 18 ist der Temperaturreung 15 überlagert und zwar in der Weise, daß bei Überschreiten einer vorgegebenen oberen Pumpendrehzahl, d. h. also mit wachsender Temperaturdifferenz zwischen der Soll- und der Isttemperatur, wobei die Isttemperatur unterhalb der Solltemperatur liegt, dem sich hierdurch bemerkbar machenden erhöhten Wärmebedarf auch eine entsprechende Wärniemenge über den Kessel dem Wärmeträger zugeführt und damit auch in die Radiatoren geleitet wird.
  • In bekannter Weise kann über einen Außentemperaturfühler 19 die Außentemperdur bei der Bildung des Regelsignals in bekannter Weise berücksichtigt werden, um bei tiefen Außentemperaturen eine entsprechend erhöhte Wärmezufuhr zu den zu beheizenden Räumen zu gewährleisten.
  • Um bei mehrgeschossigen Gebäuden oder aber bei Gebäuden mit weit verzweigtem Rohrleitungssystem eine gleichmäßige Durchströmung aller Zweigleitungen zu gewährleisten, sind zweckmäßigerweise Jeweils im Bereich der Abzweigung vom Vorlauf 3 in den Zweigleitungen 7,8,9,10 vorzugsweise einstellbare Drosseleinrichtungen 20,21,22,23 vorgesehen, durch die der Unterschied in der geodätischen Höhe über der Pumpe einerseits und der eigene Durchflußwiderstand der Heizleitung mit den an ihr angeschlossenen Radiatoren ausgeglichen werden kann und so für Jede Zweigleitung die gleiche Durchströmung mit dem Wärmeträger gewährleistet ist.
  • Die Heizungsanlage arbeitet wie folgt: Nachdem beispielsweise in dem Raum, in dem der Radiator 14 sich befindet, über den Sollwertsteller des Temperaturreglers 15 eine Sollraumtemperatur von 220 eingestellt worden ist, ergibt sich über- die Messung der Istraumtemperatur die herrschende Temperaturdifferenz. Da nun die Pumpe 5 auf eine Mindestdrehzahl in der Weise eingestellt worden ist, daß unabhängig von Jeder Temperaturmessung durch alle Zweigleitungen gerade eben eine ganz geringe Wärmeträgerströmung aufrechterhalten wird, wird bei einem Absinken der Isttemperatur unter die eingestellte Solltemperatur entsprechend der sich ergebenden Temperaturdifferenz die Pumpendrehzahl mit wachsender Differenz immer größer, so daß in verstärktem Maße Wärmeträger durch die Radiatoren gepumpt wird. Erwärmt sich nunmehr der Raum entsprechend dem erhöhten Wärmeträgerdurchfluß und damit der erhöhten Wärmezufuhr, so vermindert sich die Differenz zwischen der Ist- und der Soll-Raumtemperatur. In gleichem Maße wird die Pumpendrehzahl vermindert und dementsprechend auch das Wärmeangebot zurückgenommen, so daß bei Temperaturgleichheit wieder die geringe Grunddurchströmung von der Pumpe aufrechterhalten wird.
  • Die vorgegebene Kesseltemperatur wird Jeweils über den Kesseltemperaturregler 18 aufrechterhalten.
  • In Fig. 2 ist in Form eines Blockschaltbildes die Regeleinrichtung 17 näher dargstellt. Der Antriebsmotor 6 ist beispielsweise als Asynchronereinphasenstrommotor ausgebildet, so daß für die Stromversorgung eine normale 220 V-Leitung, wie sie in Wohnhäusern zur Verfügung steht, ausreicht. Hierbei ist der eine Pol A des Motors unmittelbar an eine Phase und der Pol B unter Zwischenschaltung der nachstehend näher erläuterten Regeleinrichtung an die andere Phase der Stromversorgung angeschlossen. Die Regeleinrichtung weist hierbei einen Gleichrichter 24 auf, über den ein Differenzverstärker 25 mit einer stabilisierten Gleichspannung versorgt wird. An den Differenzverstärker ist eine Zentralregeleinrichtung 26 angeschlossen, in der die einzelnen Temperaturmesser 15,18 und 19 zusammengefaßt sind. Der Differenzverstärker sbuert eine Schaltstufe 27 an, die als sogenannter Phasenschieber ausgestaltet ist. Die Schaltstufe 27 liefert der Trtprimpuls für einen Triac 28, an den der Pol B des Antriebsmotors 6 auf der einen Seite und eine Phase der Stromversorgung auf der anderen Seite angeschlossen ist. Mit Hilfe eines Impulsgebers 29, der Impulse mit der doppelten Netzfrequenz abgibt, erfolgt die Synchronisierung der Schaltstufe 27. Entsprechend dem durch den Differenzverstärker 25 abgegebenen, des aus der Zentralregeleinrichtung 26 kommenden Signales wird in der Schaltstufe der Phasenanschnitt für den Spannungsverlauf verschoben, wie dies in Fig. 2a für eine volle Welle angedeutet ist. Dies erfolgt inder Weise, daß entsprechend der gewünschten verminderten Drehzahl,ausgeliSst über durchdie SteuerspannungAden Triac 28 nur über den schraffierten Bereich der Jeweiligen Halbwelle am Motor eine Spannung anliegt und dementsprechend die Drehzahl reduziert ist. Bei einer Erhöhung der Temperaturdifferenz zwischen der vorgegebenen Solltemperatur und der tatsächlichen, unter der Solltemperatur liegenden Isttemperatur wird nun der Phasenanschnitt entsprechend der Darstellung in Fig. 2a nach links verschoben, so daß die Spannung am Motor Jeweils über einen längeren Teil der Jeweiligen Halbwelle anliegt und damit eine entsprechend höhere wird -Drehzahl erzieltXund somit ein höheres Wärmeangebot zur VerfU-gung steht. Vermindert sich nun die Temperaturdifferenz, d. h.
  • die Isttemperatur nähert sich der Solltemperatur, so verschiebt sich der Phasenanschnitt entsprechend dem Schema gemäß Fig. 2a nach rechts, so daß auch nur über eine kürzere Zeit der Jeweiligen Halbwelle die Spannung am Motor anliegt und eine entsprechend geringere Drehzahl des Motors bewirkt wird. Hierbei ist es Je nach der Anlage zweckmäßig, eine Drehzahlbegrenzung nach unten vorzusehen, so daß beispielsweise ein Mindestumlauf des Wärmeträgers im Heizungssystem aufrechterhalten wird.
  • In Fig. 1 ist noch eine ergänzende Ausgestaltungsmöglichkeit dargestellt, die Je nach Größe und Bedarf zusätzlich eingebaut werden kann. Hierbei ist an den Vorlauf 3 hinter der Pumpe 5 eine By paBleitung 30 angeordnet, die unmittelbar zum Rücklauf im Kesselbereich zurückführt. Im Bereich der Abzweigung der Beipaßleitung 30 ist ein umsteuerbares Ventil 31 angeordnet, das selbsttätig oder aber mit einem entsprechend ansteuerbaren Antrieb versehen ist und dafür Sorge trägt, daß bei Uberschreiten eines Mindestdruckes bzw. einer Mindestdrehzahl der Pumpe die B y.paßleitung abgesperrt wird und der Wärmeträgerkreislauf ausschließlich über den Vorlauf die Radiatoren und den Rücklauf erfolgt. Lediglich wenn die Pumpe mit ihrer untersten Drehzahl läuft, die in diesem Fall so eingestellt ist, daß durch das Heizungssystem selbst kein Wärmeträger strömt, öffnet das Ventil 31 und ein Teil des Wärmeträgers wird zur Aufrechterhaltung der Kesseltemperatur mit einer der geringen Pumpendrehzahl entsprechenden Menge pro Zeiteinheit in einem kleinen Kreislauf durch den Kessel geführt. Der Strömungswiderstand der übrigen Anlagenteile verhindert hierbei, daß bei dem geringen Pumpendruck durch das Heizungssystem der Wärmeträger geführt wird. Sobald jedoch bei einer Temperaturdifferenz zwischen Soll- und Isttemperatur eine Erhöhung der Drehzahl eintritt, schließt das Ventil 31 und der Wärmeträger wird im Kreislauf ausschließlich über das Heizungssystem geführt, wobei auch hier die pro-Zeit-Einheit durch die einzelnen Zweigleitungen und Radiatoren geführte Wärmeträgermenge mit der Erhöhung bzw. Verminderung.der Pumpendrehzahl ansteigt bzw. sich verringert.
  • Anstelle des anhand der Fig. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiels mit selbsttätiger, temperaturabhängiger Regelung kann auch anstelle der Temperaturregeleinrichtung 15 mit dem Temperaturfühler 16 sowie des Außentemperaturfühlers 19 eine einfache Handverstellung vorgesehen werden, wobei durch eine entsprechende, an sich bekannte elektronische Verstelleinrichtung die vom Differenzverstärker 25 ausgehende Steuerspannung für den Phasenschieber 27 entsprechend der gewünschten Drehzahl erhöht bzw.
  • vermindert wird. Lediglich über einen Kesselthermostaten bekannter Bauart und Schaltung wird dafür Sorge ge$ragen, daß eine vorgegebene Kesseltemperatur aufrechterhalten wird.
  • AnsPrtiche

Claims (11)

  1. Ansprüche: Verfahren zur Regelung der Wärmeabgabe einer Heizungsanlage, bei der ein flüssiger Wärmeträger mittels einer Pumpe zwangsweise im Kreislauf zwischen einer Wärmezufuhreinrichtung (Heizkessel) und wenigstens einer Wärmeabgabestelle (Radiator) geführt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß in Abhängigkeit von der Differenz zwischen einer im Bereich der Wärmeabgabestelle gemessenen. Isttemperatur und einer Solltemperatur die Drehzahl der Pumpe verändert wird und zwar so, daß bei größer werdender Differenz die Pumpendrehzahl erhöht und bei kleiner werdender Differenz die Pumpendrehzahl vermindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Drehzahl der Pumpe stufenlos verändert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß eine Mindestdrehzahl für die Pumpe vorgegeben wird, die so hoch ist, daß gerade noch ein Kreislauf des Wärmeträgers erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Pumpe mit einem Wechselstrommotor angetrieben wird und die Drehzahländerung des Antriebsmotors durch eine Phasenanschnittsteuerung erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Steuerung des Phasenanschnitt tittels einer der Temperaturdifferenz zwischen einer einstellbaren Soll- und einer Isttemperatur proportionalen Gleichspannung erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Wärmezufuhr zum Wärmeträger zusätzlich in'Abhängigkeit von einer vorgegebenen Wärmeträger-Solltemperatur (Kesseltemperatur) geregelt wird.
  7. 7. Heizungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die einz mit strömungsfähigen Brennstoffen befeuerten Heizkessel als Wärmezufuhreinrichtung aufweist, dessen Vor- und Rücklauf für einen flüssigen Wärmeträger mit wenigstens einem Radiator als Wärmeabgabestelle verbunden ist, wobei im Vorlauf eine Pumpe zur Erzeugung eines zwangsweisen Wärmeträgerkreislaufes durch Heizkessel und Radiator angeordnet ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Pumpe (5) mit einem in seiner Drehzahl veränderbaren Antriebsmotor (6) versehen ist, der mit einer Regeleinrichtung (17) zur Drehzahlregelung in Abhängigkeit von der Größe einer Temperaturdifferenz in Verbindung steht.
  8. 8. Heizungsanlage nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Antriebsmotor (6) ein Wechselstrommotor ist.
  9. 9. Heizungsanlage nach Anspruch 7 oder 8, bei der von einem Vorlauf wenigstens zwei mit jeweils wenigstens einem Radiator verbundene Zweigleitungen in unterschiedlichen Höhen oberhalb der Pumpe abzweigen, die Jeweils wieder in den Rücklauf münden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß in Jeder Zweigleitung (7,8,9,10) ein vorzugsweise einstellbares Drosselorgan (20,21, 22,23) angeordnet ist.
  10. 10. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 7,8 oder 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß in Durchflußrichtung gesehen hinter der Pumpe zeine Bypaßleitung (30) angeordnet ist, die unmittelbar zum Rücklauf des Heizkessels (1) führt.
  11. 11. Heizungsanlage nach Anspruch 9, dadurch g'e k e n n -z e i c h n e t, daß im Bereich der Abzweigung ein umsteuerbares Ventil (31) angeordnet ist.
    L e e r s e i t e
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