DE2524062A1 - Elektronisches musikinstrument mit vibratoerzeugung - Google Patents
Elektronisches musikinstrument mit vibratoerzeugungInfo
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- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
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- G10H7/02—Instruments in which the tones are synthesised from a data store, e.g. computer organs in which amplitudes at successive sample points of a tone waveform are stored in one or more memories
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- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
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Description
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖN WALD
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER Jß&SäKGS&efESSH: D1PL.-ING. SELTING
DR.-ING. K.W. EISHOLD 5KOLNI7DEICHMaNNHAUS
28. Mai 1975 Sg-Is
NIPPON GAKKI SEIZO KABUSHIKI KAISHA
10-1, Nakazawa-cho, Hamamatsu-shi, Shizuoka-ken (Japan)
Elektronisches Musikinstrument mit Vibratoerzeugung
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Musikinstrument mit Vibratoerzeugung, mit einem Sigialgenerator für
Tastendaten zur Erzeugung eines Tastenadressencodes, der die Note und die Tastatur der gedrückten Taste
repräsentiert.
Ein digital arbeitendes elektronisches Musikinstrument, das einen Musikton durch digitale Verarbeitung eines
bei Druck einer Taste erzeugten Signals erzeugt wird, gegenüber analog arbeitenden elektronischen Musikinstrumenten
zahlreiche Vorteile, insbesondere hinsichtlich der Kompaktheit der Abmessungen und der besseren
Tonqualität. Digital arbeitende elektronische Musikinstrumente sind jedoch erst seit kurzer Zeit entwickelt
worden und es ist bis jetzt noch kein Instrument dieser
- 2 509850/0386
Art entwickelt worden, das einen Musikton mit Vibratoeffekt oder anderen Effekten erzeugen könnte, die in
natürlichen Musiktönen vorhanden sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein elektronisches Musikinstrument zu schaffen, das imstande ist, einen
Vibratoeffekt durch digitale Frequenzmodulation eines Signals zu erzeugen.
Zur Xiösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß ein Frequenzinformationsspeicher zur Erzeugung einer dem Tastenadressencode entsprechenden
Grundfrequenzinformation vorgesehen ist, daß zur Erzeugung eines Vibratocodes ein Vibratocodegenerator vorgesehen
ist, der eine Taktimpulsfolge zählt, um einem zu erzeugenden Musikton eine periodische Frequenzveränderung
zu überlagern und Zähl-Ausgangssignale zu erzeugen,
daß ein Vibratoinformationsgenerator vorgesehen ist, der ein Ausgangssignal in der Form einer Funktion
erzeugt, die das Verhältnis der Frequenzänderung in Abhängigkeit von den Zählausgangssignalen des Vibratoeodegenerators
repräsentiert, daß ein Multiplizierer vorgesehen 1st, der das Ausgangssignal in Form einer
Funktion mit der Grundfrequenzinformation multipliziert,
daß ein das Multiplikationsergebnis des Multiplizierers empfangender und zählender Zähler vorgesehen ist, daß ein
die Wellenform eines gewünschten Musiktones speichernder Wellenformspeicher von dem Ausgang des Zählers auslesbar
ist, und daß durch Frequenzmodulierung eines der gedrückten Taste entsprechenden Grundtones in Übereinstimmung
mit der von dem Ausgangssignal der Vibratoinformation repräsentierten Funktion ein Vibratoeffekt
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erzeugt wird.
Das erfindungsgemaße Musikinstrument läßt sich mit
kompakten elektrischen Schaltungen herstellen, die als integrierte Schaltkreise ausgeführt werden können,
und kann so mit relativ niedrigen Kosten hergestellt werden.
Ferner ist es möglich, das erfindungsgemaße Musikinstrument so einzurichten, daß die Vibratofreqüenz und
die Vibratotiefe für jede Tastatur individuell erzeugt werden.
Das erfindungsgemaße Musikinstrument kann einen Vibratoeffekt erzeugen, dessen Vibratotiefe jeweils in einer
bestimmten Zeitperiode nach dem Beginn·der Erzeugung eines Musiktones progressiv ansteigt, was im folgenden
gelegentlich als "der Verzögerungs-Vibratoeffekt" bezeichnet wird.
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Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des
erfindungsgemässen elektronischen Musikinstrumentes, Fig. 2 (a) bis 2 (d) jeweils Diagramme der in dem
elektronischen Musikinstrument erzeugten Taktimpulse, Fig. j5 ein Schaltbild einer detaillierten logischen
Schaltung des in Fig. 1 abgebildeten Signalgenerabors für die Tastendaten,
Fig. 4 ein Schaltbild einer detaillierten logischen Schaltung eines in Fig. 1 abgebildeten Tasten-Übertragers
3,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines in Fig. 1 abgebildeten
Frequenz-Informationsgenerators 4,
Figg. 6 (a) bis 6 (h) sind Zeitdiagramme der Signale
an den jeweiligen Stellen des in Fig. 5 dargestellten Frequenz-Informati onsgenera t ors 4,
Fig. 7 ein Schaltbild des Vibrato-Codegenerators 1J
in Fig. 1,
Fig. 8 ein Schaltbild der in Fig. 1 gezeigten Vibrato-Stellvorrichtung
8,
Fig. 9 ein Schaltbild der logischen Schaltung des Vibrato-Informationsgenerators 11 der Fig. 5,
Fig. IO(a) eine graphische Darstellung der zeitlichen
Änderung des Vibrato-Codes,
Figg. 10 (Td) "bis 10 (d) graphische Darstellungen der
Ausgangssignale an verschiedenen Stellen des Vibrato-Informationsgenerators 11 der Fig. 9,
Fig. 11 ein Schaltbild der logischen Schaltung des Multiplizieres IJ der Fig. 5,
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Fig. 12 ein Blockschaltbild der Bruchzahlzähler 5a,
5b und eines Ganzzahlzählers 5c, Fig. 13 ein Schaltbild der logischen Schaltung des in
Fig. 1 enthaltenen Hüllkurvenzählers, Fig. 14 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen elektronischen Musikinstrumentes,
wobei in der Figur nur solche Baugruppen dargestellt sind die sich von denen der Fig. 1 unterscheiden,
Fig. 15 ein Blockschaltbild des in Fig. Ik enthaltenen
Regenerators für die Vibrato-Tiefensignale, Fig. 16 (a) eine graphische Darstellung einer von dem
Hüllkurvenzähler erzeugten Wellenform,
Fig. 16 (b) eine graphische Darstellung ^eines Beispiels für progressives Ansteigen der Vibrato-Tiefe,
Fi£& 16 (c) und 16 (d) graphische Darstellungen von
Beispielen von Änderungen in der Vibrato-Tiefe und Fig. 17 eine graphische Darstellung einer in einem
Hüllkurvenspeicher gespeicherten Wellenform.
1. Allgemeine Konstruktion
!
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eines elektronischen Musikinstrumentes ist eine Manualschaltung
1 vorgesehen, die den jeweiligen Tasten entsprechende Schaltkontakte aufweist. Ein Signalgenerator
2 für die Tastendaten enthält einen Tastenadressen-Codegenerator, der Tastenadressen-Codes erzeugt, die nacheinander
und repetierend die den jeweiligen Tasten entsprechenden Noten angeben. Der Signalgenerator 2 für
Tastendaten erzeugt ein Tastendatensignal, wenn ein einer gedrückten Taste entsprechender Stellkontakt geschlossen
und der der gedrückten Taste entsprechende
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Tastenadressen-Code erzeugt wurde. Dieses Tastendaten-.signal
wird einem Tasten-Übertrager 3 zugeführt. Dieser enthält einen Tastenadressen-Generator der synchron mit
dem oben erwähnten Code-Generator für Tastenadressen arbeitet, einen Tastenadressen-Codespeicher,der mehrere
Tastenadressen-Codes zu speichern und nacheinander und repetierend auszugeben vermag und eine logische Schaltung
die, wenn sie ein Tastendatensignal empfangen hat, dieses an den Tastenadressen-Codespeicher weiterleitet, um den
entsprechenden Tastenadressen-Code zu speichern, unter der Bedingung, dass dieser spezielle Tastenadressen-Code
bisher noch in keinem Kanal des Speichers enthalten ist, und dass einer der Kanäle des Speichers zur Speicherung
dieses Tastenadressen-Codes zur Verfügung steht.
Der Frequenz-Informationsgenerator 4 enthält einen Frequenz-Informationsspeicher, der die Frequenzinformation
entsprechend den jeweiligen Tastenadressen-Codes (die im folgenden als "Grundfrequenzinformation" bezeichnet
werden) speichert und einen (nicht dargestellten]. Frequenzinformationsmodulator. Der Frequenzinformationsspeicher erzeugt, wenn er von dem Tasten-Übertrager
J5 einen Tastenadressen Cod empfangen hat, eine dem Tastenadressen Code entsprechende Grundfrequenzinformation.
Wenn der Frequenzmodulator von einem Vibrato-Codegenerator 7 einen Vibrato-Code, der eine Vibrato-Frequenz
bestimmt und ein Vibrato-Tiefensignal, das zur Einstellung der Rate der Frequenzänderungen von einer
Vibrato-Stellvorrichtung 8 benutzt wird, erhalten hat, erzeugt er eine Vibrato-Information. Die Grundfrequenzinformation
wird von dieser Vibrato-Informationfrequenz moduliert. Die Frequenz modulierte Frequenzinformation
besteht aus Binärdaten mit einem Bruchzahlbereich und einem Ganzzahlbereich., wie nachfolgend noch erläutert
wird. Der Bruehzahlbereich wird den Bruchzahlzählern 5 a
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und 5 i> zugeführt und der Ganzzahlbereich wird einem
Ganzzahlzähler 5 c zugeführt.
Der Vibrato-Codegenerator 7 enthält eine Taktauswahlschaltung die entsprechend der Geschwindigkeit des
Vibratos, d.h. der Periode der Frequenzänderungen einen Taktimpuls erzeugt und einen Vibratozähler, der durch
Zählung dieser Taktimpulse einen Vibrato Code erzeugt.
Die Vibrato-Stellvorrichtung 8 enthält ein Stellglied zur Einstellung der Tiefe des Vibratos, d.h. der Errater
der Frequenzänderungen durch eine Tastatur und eine Datenauswahlschaltung die ein Signal erzeugt, das
zur Einstellung der Rate der Frequenzänderungen durch jede Tastatur benutzt wird. Dieses Signal wird im
folgenden als "Tiefensignal" bezeichnet. Es wird in Abhängigkeit von demjenigen Signal erzeugt, das von dem
Stellglied und den noch zu erläuternden Tastatur Coden K,, Kp ausgesandt wird.
Der Bruchzahlzähler 5 a ist so ausgebildet, dafl er
seine Eingangssignale kumulativ zählt und an den nächsten Bruchzahlzähler 5 b ein Übertragssignäl abgibt,
wenn in der Addition ein Übertrag vorkommt. Der Bruchzahlzähler 5 t>
ist von ähnlicher Konstruktion. Er liefert ein Übertragssignal an den Ganzzahlzähler 5 c,
wenn sich in dem Zähler 5 d ein Übertrag ergibt.
Der Ganzzahlzähler 5 c zählt kumulativ die Übertragsignale
und die Eingangssignale des Ganzzahlbereiches und liefert nacheinander Ausgangssignale,die die Ergebnisse
der Addition darstellen. Die Ausgangssignale des GanzzahlZählers 5 c werden mehreren Eingängen eines
Wellenformspeichers 6 zugeführt. Die Wellenform eines
Musiktones wird für eine Periode an η Stellen durch punktweise Tastung erzeugt und die Amplituden der getasteten
Wellenform sind in Adressen 0 bis n-1 des
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Wellenformspeichers 6 gespeichert. Die Wellenform des
Musiktones wird aus dem Wellenformspeicher 6 ausgegeben, in dem nacheinander die Amplituden ausgelesen
werden, die in den Ausgangssignalen des Ganzzahlzählers 5 c entsprechenden Adressenstellen enthalten sind.
Das Gesamtniveau des aus dem Wellenformspeicher 6 ausgelesenen
Wellenformsignales wird durch ein HUIlkurven-Wellenformsignal
gesteuert, das von einem Hüllkurvenspeicher 11 erzeugt wird. Der Hüllkurvenspeicher
speichert eine Wellenform entsprechend einer Hüllkurve, die während der Zeit vom Beginn der Reproduktion eines
Musiktones bis zu seiner Beendigung gebildet wird. Der Hüllkurvenspeicher 11 ist in ähnlicher Weise konstruiert
wie der Welienformspeicher 6 und die in den Adressensteilen,
die den Ausgangssignalen eines Hüllkurvenzählers 10 entsprechen, stehenden Amplituden werden
nacheinander ausgelesen. Die Zählung in dem Hüllkurvenzähler 10 wird durch Signale gesteuert, die von dem
Tasten-Übertrager 3 kommen und jeweils in das Anschlagen oder Loslassen einer Taste repräsentieren. Wenn die
Zählung in dem Hüllkurvenzähler 10 beendet ist, wird dem Tasten-Übertrager 3 ein Zählende-Signal DP zugeführt.
Der Tasten-Übertrager 3 liefert nach Erhalt dieses Zählende-Signales
DF ein Rücksetzsignal cc an die Vibrato-Stellvorrichtung
8 um das von der Vibrato-Stellvorrichtung erzeugte Vibrato-Tiefensignal in den Anfangszustand
zu versetzen.
Zur gleichzeitigen Erzeugung mehrerer Musiktöne besitzt das elektronische Musikinstrument eine auf dynamischer
Logik beruhende Konstruktion, so dass seine Zähler, logischen Schaltungen und Speicher im timesharing-Betrieb
betrieben werden. Dementsprechend sind
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die Zeitbeziehungen zwischen den den Betrieb dieser Zähler usw. steuernden Taktimpulsen ausserordentlich
wichtige Faktoren für die Arbeitsweise des elektronischen Musikinstrumentes.
Wenn man annimmt, dass die maximale Anzahl der gleichzeitig zu erzeugenden Musiktöne 12 beträgt,
so sind die Beziehungen zwischen den verschiedenen in dem elektronischen Musikinstrument vorkommenden Taktimpulsen
in den Figuren 2 (a) bis 2 (d) dargestellt. Fig. 2 (a) zeigt einen Haupttaktimpuls ^1 dessen Impulsperiode
1 ws beträgt. Diese Impulsperiode wird im folgenden als "Kanalzeit" bezeichnet. Fig. 2 (b) zeigt
eine Taktimpulsfolge $„ bei der die Impulsbreite 1 Hs
und die Impulsperiode 12 us beträgt. Diese Impulsperiode
von 12 us wird im folgenden als "Tastenzeit" bezeichnet. Fig. 2 (c) zeigt eine Takt impulsfolge φ-, von Tasten-Abtastimpulsen
deren Impulsperiode gleich 25β Tastenzeiten
ist. Eine Tastenzeit wird durch 12 us geteilt und jeder Bruchteil der geteilten Tastenzeit wird als
erster, zweiter ... zwölfter Kanal bezeichnet. Fig. (d) zeigt eine Taktimpulsfolge tfn deren Impulse nur
während des zwölften Kanales in jeder Tastenzeit erzeugt werden. Ein Kanal bezeichnet in der vorliegenden
Beschreibung einen Zeitkanal des time-sharing-Systems.
Fig. J) zeigt die Konstruktion des Signalgenerators 2
für die Tastendaten im Detail. Ein Codegenerator KAG1 für Tastenadressen besteht aus 8-stufigen Binärzählern.
Der Taktimpuls φ^ mit der Impulsperiode von 12 us
(im folgenden als Tastentaktimpuls bezeichnet) wird dem Eingang des Tastenadressen-Codegenerators KAG1 zugeführt.
Der dem Tastenadressen-Codegenerator KAG1 zugeführte Tastentaktimpuls ändert den Code, d.h. die Kom-
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bination der 1 und 0 in jeder der binären Zählstufen.
Erstklassige elektronische Musikinstrumente haben typischerweise ein Solomanual, obere und untere Manuale
und eine Pedaltastatur. Die Pedaltastatur besitzt 32
Tasten im Bereich von Co bis C^, und die übrigen Tastaturen
haben jeweils 61 Tasten im Bereich von C2 bis Cy.
Ein derartiges elektronisches Musikinstrument besitzt insgesamt 215 Tasten.
Erfindungsgemäss werden von dem Tastenadressen-Codegenerator
KAG, 256 verschiedene Codes erzeugt, von denen
215 Codes der entsprechenden Anzahl von Tasten zugeteilt
sind. Die Stellen (digits) des Tastenadressen-Codegenerators
KAG-, von der geringstwertigen Stelle bis zur
,höchstwertigen Stelle sind mit den Bezugszeichen N-,, N2,
N,, N^, B1, B2,K1 und K2 bezeichnet. Hierin bilden K2
und K1 einen Tastaturcode der die Art des Manuals bzw.
der Tastatur angibt. B2 und B^ bilden einen Blockcode
der einen Block in der Tastatur bzw. dem Manual repräsentiert und N-, bis Ni1. bezeichnen einen Notencode,
der die Note in dem jeweiligen Block angibt. Jede Tastatur ist in 4 Blocks eingeteilt und jeder Block enthält
l6 Tasten. Die Blocks werden als Block 1, Block 2, Block
3 und Block 4 bezeichnet, wobei die Zählung mit dem Block der niedrigsten Noten beginnt. Es sei angenommen,
dass die Tastenadressen-Codes, die 3 Noten oberhalb der tatsächlich existierenden höchsten Note (Note Cg von
Block 4) in dem Solo-Manual S dem oberen Manual U und
dem unteren Manual S entsprechen, und die Tastenadressen-Codes,
die den Blocks 3 und 2^ in der Pedaltastatur
entsprechen, bei der beschriebenen Ausführungsform des Musikinstrumentes keinen Tasten zugeordnet sind.
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Die Bit-Ausgänge des Tastenadressen-Codegenerators KAG1
werden zur sequentiellen Abtastung jeder Taste über Dekodierer der Tastenschaltung zugeführt. Die Abtastung
beginnt bei Block 4 des Solo-Manuals S, durchläuft die Blocks 3, 2 und 1 des Solo-Manuals S, die Blocks 4, 3,
2, 1 des oberen Manuals U und die Blocks 4, J>, 2, 1
des unteren Manuals L sowie die 3locks 2 und 1 der Pedaltastatur P. Danach ist ein Abtastzyklus für alle
Tasten beendet und die Abtastung wird mit extrem hoher Geschwindigkeit zyklisch wiederholt. Die Abtastzeit,
die für einen Abtastzyklus erforderlich ist, beträgt 256 χ 12 us = 5,07 ms.
Der Dekodierer D ist ein konventioneller binär-zu-Eins-Dekodierer,
an dessen Eingang die 4-stelligen Binärcodes aus Kombinationen des Stellen N1 bis Nj^ des Tastenadressen-Codegenerators
KAG, anstehen und an dessen Ausgang an einer von l6 einzelnen Ausgangsleitungen
H0 bis H1C- nacheinander und sequentiell ein Ausgangssignal
erzeugt wird. Der Binär-Code am Eingang bezeichnet in jedem Augenblick jeweils eine Ausgangsleitung. Die
Ausgangsleitung K0 ist über Dioden mit den Tastenschaltern
verbunden, die jeweils der höchsten Note eines jeden Blocks (ausser Block 4) der jeweiligen Tastatur
entsprechen. Die Ausgangsleitung H-, ist in gleicher Weise
an die in der zweithöchsten Note eines jeden Blocks, mit Ausnahme von Block 4,entsprechenden Tastenschalter
gelegt. Für die J5 Codes der höchsten Noten in Block des Solo-Manuales S, des oberen Manuales U und des
unteren Manuales L sind keine Tasten vorhanden und dementsprechend sind die Ausgangsleitungen Hn bis H2 in
den Blocks 4 nicht angeschlossen. Ausgangsleitung H,
und die folgenden Ausgangsleitungen sind in gleicher Weise mit den entsprechenden Tastenschaltern eines
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jeden Blocks (auch von Block 4) zu verbinden.
Fig.3 zeigt die Verbindungen zwischen den jeweiligen
Tastenschaltern und den Ausgangsleitungen KQ bis H1n..
Der erste Buchstabe der an den Tastenschaltern verwendeten Symbole bestimmt die Art der Tastatur, die dem
ersten Buchstaben hinzugefügte Ziffer, die Blocknummer und die dem Buchstaben K hinzugefügte Zahl ein Dezimalwert
des entsprechenden Codes aus den Codes N, bis N4.
Jeder Tastenschalter hat einen Schaltkontakt. Eine Kontaktstelle ist jeweils in der oben erläuterten
Weise angeschaltet und die andere Kontaktstelle bildet einen gemeinsamen Kontakt für jeden Block. Die gemeinsamen
Kontakte S^M - P1M sind jeweils mit UND-Toren
A0 - A1-, verbunden.
Der Dekoder D2 ist ein konventioneller Binär-zu-Eins-Dekodierer,
dem 4-stellige Binär-Codes eingegeben werden, die aus Kombinationen der Signale Β-,,Βρ,Κ, und
Ko des Code-Generators KAG, für die Tastenadressen-Codes
bestehen und an dessen Ausgang jeweils eine der l6 einzelnen Ausgangsleitungen J_ bis J,,- nacheinander
und sequentiell erzeugt wird, wobei der Binär-Code am Eingang jeder Zeit eine der Ausgangsleitungen bestimmt.
Die Ausgangsleitungen J0 bis J, ^ (mit Ausnahme von J12
und J15) sind an die Eingänge der UND-Schaltungen YQ
bis Y1^ geschaltet. Die Ausgänge der UND-Schaltungen
Y0 bis Y1-, sind über ein ODER-Tor OR-, mit dem Eingang
eines Verzögerungsflip-flop DP, verbunden.
Der Inhalt der von dem Code-Generator KAG1 erzeugten
Codes ändert sich «Jedesmal., wenn ein Taktimpuls ^2
angelegt wird.
509850/0386
Wenn eine bestimmte Taste gedrückt wird, wird der der
gedrückten Taste entsprechende Schaltkontakt geschlossen. Wenn der Tastenadressen-Codegenerator KAG, einen Code
erzeugt, der der gedrückten Taste entspricht, wird von einem der UND-Tore AQ bis A13 eine Ausgangs-"7" erzeugt;
Dieses Ausgangssignal wird über das ODER-Tor OR1
v/eitergeleitet. Es handelt sich um ein Tastendatensignal KD ,das das Schliessen eines Schaltkontaktes
anzeigt. Das Signal wird durch das Verzögerungs-Flip-Flop DF1 und eine Tastenzeit verzögert und zu dem Signal
KD umgeformt. Die Tastendatensignale KD^ und KD werden sequentiell mit einem Intervall von 3>
07 ms solange ausgegeben, v;ie der Schaltkontakt geschlossen
bleibt. ;
Die bisherige Beschreibung trägt lediglich dem Fall Rechnung, dass eine einzige Taste gedrückt wurde. Wenn
mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt sind, werden Tastendatensignale, die Jeweils den gedrückten Tasten
entsprechen, in der gleichen Welse erzeugt und man erhält Musiktöne mit unterschiedlichen Wellenformen, die
jeweils diesen Tastendatensignalen entsprechen. Aus Gründen der Einfachheit wird in der nachfolgenden Erläuterung
nur der Fall betrachtet, dass nur eine einzige Taste gedrückt ist und man dementsprechend nur
eine Musikton-Wellenform erhält.
Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild des Tasten-Übertragers
3 in detaillierterer Form. Der Tastenadressen-Code-
be-
speicher KAM sitzt schiele Speicherkanäle, wie Musiktöne
gleichzeitig reproduzierbar sein sollen. Jeder dieser Kanäle vermag einen Tastenadressen-Code entsprechend
einer zu spielenden Musiknote zu speichern. Der Tastenadressen-Codespeicher KAM liefert den Tasten-
509850/0386
adressen-Code im time-sharing-Betrieb an den Frequenzinformationsgenerator
4 als Frequenz-Bestimmungssignal.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wird als Tastenadressen-Codespeicher
KAM ein Schieberegister mit 12 Worten zu je 8 Bits verwendet. Die Steuerung des Schieberegisters
erfolgt durch den Haupttaktimpuls £., der in
Intervallen von 1 us erzeugt wird. Der Ausgang der letzten Stufe dieses Schieberegisters ist mit dem Frequenz-Informationsspeicher
verbunden und gleichzeitig erfolgt eine Rückkopplung auf den Schieberegistereingang. Jeder
Tastenadressen-Code wird demnach in dem Schieberegister mit einer Zykluszeit von 1 Taktzeit (12 wsj rezirkuliert,
bis der Code von seinem entsprechenden Kanal gelöscht
wird. ■ ;
Der Tastenadressen-Codegenerator KAGp ist von gleicher Konstruktion wie der Tastenadressen-Codegenerator KAG-, .
Diese beiden Codegeneratoren KAG-, und KAG2 arbeiten in
genauer Synchronisation miteinander. Der Taktimpuls ^2
wird als Eingangssignal für beide Codegeneratoren KAG-,
und KAG2 benutzt und die Tatsache, dass die jeweiligen Bits
des Tastenadressen-Codegenerators KAG2 alle "θ" sind,
wird durch eine UND-Schaltung A1^ festgestellt und das
Erkennungssignal φ-, wird den Rücksetzanschlüssen der
betreffenden Bits des Tastenadressen-Codegenerators KAG1
als Tastenabtast-Taktsignal zugeführt. Der Tasten-Übertrager 3 bewirkt,dass der Tastenadressen-Codespeicher KAM einen
dem Tastendatensignal KD entsprechenden Tastenadressen-Code
speichert, wenn dieser ansteht und die folgenden beiden Bedingungen erfüllt sind:
Bedingung. (A }i Der Tastenadressen-Code ist äait
? keines? der bereits in dem Tastenadressen-Codespeloher
KAM gespeicherten Codes identisch.
509850/0336
Bedingung (B): In dem Tastenadressen-Codespeicher KAM ist noch ein freier Kanal, d.h. ein Kanal in dem
noch kein Code gespeichert ist, vorhanden.
Es sei nun angenommen, dass ein Tastendatensignal KD von der ODER-Schaltung OPL erzeugt wird. Zu dieser Zeit
besteht Koinzidenz zwischen dem Tastenadressen-Code des Tastenadressen-Codegenerators KAG2 mit dem Code des
Tastenadressen-Codegenerators KAG1- Der Tastenadressen-Code
bezeichnet die Note der gedrückten Taste. Während der 12 us wird der Tastenadresser.-Code KA einer Vergleichs
scha I4-/; rg KAC zugeführt, in der der Code KA* mit jedem Ausgang der Kanäle des Tastenadressen-Codespeichers
KAM verglichen wird..Wenn Koinzidenz festgestellt wird, wird ein Koinzidenzsignal EQ von dem Vergleicher
KAC in Form eines "1"-Signaleö erzeugt. Dieses
Signal ist "θ" wenn keine Koinzidenz besteht. Das Koinzidenzsignal
EQ wird einem Koinzidenz-Detektorspeicher EQM und ferner einem Eingang einer ODER-Schaltung ORo
zugeführt. Der Speicher EQM ist ein Schieberegister mit einer geeigneten Anzahl von Schiebestellen, z.B. 12
bei diesem Ausführungsbeispiel. Der Speicher EQM schiebt die Signale EQ* nacheinander, d.h. er verzögert sie um
eine Tastenzeit, wenn das Signal EQ*" "l" ist und erzeugt
dadurch ein Koinzidenzsignal EQ (= 1).
Jeder der Ausgänge von der ersten bis zur 11. Stelle des Koinzidenz-Detektorspeichers EQM wird der ODER-Schaltung
OR2 zugeführt. Dementsprechend erzeugt die ODER-Schaltung
OR2 ein Ausgangssignal, wenn entweder das Signal EQ*
des Vergleichers KAC oder einer der Ausgänge von der ersten bis zur elften Stelle des Schieberegisters EQM "1"
,ist.
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Das Ausgangs signal "Ξΐ EQ des ODER-Tores OR2 wird einem
der Eingangsanschlüsse eines UMD-Tores Α,γ zugeführt.
Das UND-Tor A-, y erhält an seinem anderen Eingangsanschluss den Taktimpuls fiu . Da die in dem Schieberegister
vor dem ersten Kanal gespeicherte Information eine Falschinformation ist, wird die richtige Information,
d.h. die Information,die das Ergebnis des Vergleiches zwischen dem Tastenadressen-Code KA und
den Codes in den jeweiligen Kanälen des Tastenadressen-Codespeichers KAM darstellt, nur dann erhalten, wenn
das Vergleichsergebnis in jedem Kanal vom ersten bis elften Kanal dem Koinzidenz-Detektorspeicher EQM zugeführt
wird,und wenn das Vergleichsergebnis des zwölften Kanals direkt dem ODER-Tor OR2 zugeführt wird. Dies
ist der Grund dafür, warum der Taktimpuls fiu der UND-Schaltung
A17 zugeführt wird.
Wenn das Signal^EEQ bei anstehendem Taktimpuls j6^ "l"
ist, erzeugt das UND-Tor A17 ein "l" Signal, das über
ein ODER-Tor OR-, einem Verzögerungs lip- lop DF^ zugeführt
wird. Das Signal wird von diesem Verzögerungs-Flip-Flop DFp um eine Kanalzeit verzögert und über ein UND-Tor
A1^ auf das ODER-Tor OR^ zurückgekoppelt-. Auf
diese Weise wird das ^l^-SIgnal während einer Tastenzeit
gespeichert, bis ein nächster Taktimpuls φ-η der
UND-Schaltung Α-,η über einen Inverter I1- zugeführt
.wird. Die Ausgangs-*1* des Verzögerungs-Flip-Flop DF2
wird von dem Inverter I1 invertiert und erzeugt so ein
Freigabe-Signal UNB. Dieses Freigabesignal Ulffl zeigt an,
dass derselbe Code, wie der Tastenadressen-Code KA nicht in dem Tastenadressen-Codespeicher KAM gespeichert ist,
wenn es 11I" ist und dass derselbe Code* wie der Tastenadressen-Code
KA in dem Speicher KAM bereits gespeichert ist, wenn es "O" ist.
, i
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Wie oben schon erläutert, wird die Bedingung (A) während der Erzeugung des Tastendatensignales KD
geprüft. Anders ausgedrückt: Es wird geprüft, ob das Tastendatensignal ein altes Signal ist, das bereits
gespeichert ist oder ein neues Signal, das noch nicht im Speicher enthalten ist. Das Freigabesignal UNB, das
das Ergebnis der Überprüfung darstellt, wird während der nächstfolgenden Tastenzeit einem Eingangsanschluss
einer UND-Schaltung A,g zugeführt. Das Tastendatensignal KD wird um eine -Tastenzeit verzögert und einem
anderen Eingangsanschluss des UND-Tores A-, „ zugeführt.
Es wird daher in einer Tastenzeit unmittelbar vor dem Anlegen des Tastendatensignales KD geprüft, ob ein
Tastenadressen-Code einem bereits in dem Speicher KAM gespeicherten Tastendatensignal KD entspricht. Wenn
das Freigabesignal UNB "l" ist, wird das Tastendatensignal
KD über das UND-Tor A,q einem der Eingangsanschlüsse
eines UND-Tores Ap0 zugeführt. Wenn das
Freigabesignal UNB "0" ist, gelangt das Tastendatensignal KD nicht aus dem UND-Tor A,9 heraus.
Um einen neuen Tastenadressen-Code in dem Tastenadressen-Codespeicher
KAM zu speichern, muss mindestens einerder zwölf Kanäle des Speichers unbelegt sein.
Ein Belegungsspeieher BUM erkennt, ob in dem Tastenadressen-Codespeicher
ein unbelegter Kanal zur Verfügung steht. Der Belegungsspeicher besteht aus einem
12-stelligen Schieberegister, das eine "1" einspeichert,
wenn ihm ein neues Tastensignal NKD von der UND-Schaltung 20 zugeführt wird. Dieses "!"-Signal
wird sequentiell und zyklisch in dem Belegungsspeicher BUM verschoben. Das neue Tastensignal wird gleich-
509880/0386
- Io -
zeitig dem Tastenadressen-Codespeicher KAM zugeführt,
so dass dieser den neuen Tastenadressen-Code speichert. Dementsprechend wird das Signal "l" in einem der Kanäle
des Belegungsspeichers BUM gespeichert, der dem belegten Kanal des Tastenadressen-Codespeichers KAM entspricht.
Die Inhalte der nicht belegten Kanäle sind "θ". Der Ausgang der letzten Stufe des Belegung?-
Speichers BUM zeigt also an, ob dieser Kanal belegt ist oder nicht. Dieses Ausgangssignal wird im folgenden als
Belegungssignal A-,S bezeichnet.
Dieses Belegungssignal A,S wird einem der Eingangsanschlüsse des UND-Tores Ap über einen Inverter Ip
zugeführt. Wenn das Signal A1S "θ" ist, d.h. ein bestimmter
Kanal ist unbelegt, wird über das UND-Tor Ap das Tastendatensignal als neues Tastensignal dem Belegungsspeicher
BUM zugeführt, worauf-hin dieser in seinen entsprechenden Kanal eine "l" einspeichert.
Gleichzeitig wird das Tor G des Tastenadressen-Codespeichers KAM so gesteuert, dass der Tastenadressen-Code
KA von einem Verzögerungs^Flip-Flop DF^5 in
.einen unbelegten Kanal des Speichers KAM eingespeichert wird.
Das Verzögerungsflip-flop DF-, verzögert das Ausgangssignal
KA* des Tastenadressen-Codegenerators KAG um
eine Tastenzeit, so dass ein dem Tastendatensignal KD entsprechender Tastenadressencode synchron mit dem
Tastendatensignal KD gespeichert werden kann, weil das um eine Tastenzeit verzögerte Tastendatensignal KD*
dem Tasten-Übertrager zugeführt wird.
Das neue Tastensignal NKD, das anzeigt, dass eine
bisher nicht eingespeicherte Taste gedrückt worden ist,
509850/0386
wird von der UND-Schaltung Ag0 über das ODER-Tor OR,
dem Verzögerung&Flip-plop DFp zugeführt, um dieses zu
setzen und das Freigabesignal UNB wird "θ". Dementsprechend wird der Ausgang des UND-Tores A-, q "θ" wenn
das Freigabesignal UN3 "θ" wird, wodurch das neue Tastensignal
NKD zu "θ" umgeschaltet wird. Diese Anordnung stellt sicher, dass der Tastenadressen-Code KA in nur
einem, und nicht zwei oder mehreren, unbelegten Kanal des Tastenadressen-Codespeichers KAM gespeichert wird.
Auf diese Weise werden zwölf Arten von Tastenadressen-Codes in dem Tastenadressen-Codespeicher KAM gespeichert
und diese Adressen-Codes werden durch den Haupttaktimpuls jo, verschoben und die Ausgangssignale der letzten
Stufe werden nacheinander dem Frequenz-Informationsgenerator 4 zugeführt und ferner auf die Eingangsseite
des Speichers KAM zurückgekoppelt, um die Ausgangssignale zyklisch zu erzeugen. Da der Wechsel jeweils alle
1 us erfolgt, erscheint derselbe Code alle 12 us.
Es sei nun angenommen, dass ein Tastenadressen-Code in dem ersten Kanal gespeichert ist. Wenn das Tastendatensignal
KD einem der Eingangsanschlüsse eines UND-Tores A24 zugeführt ist, wird dem anderen Eingangsanschluss
des UND-Tores A2^ ein "!"-Signal zugeführt, weil in
dem ersten Kanal des Koinzidenz-Speichers EQM bereits ein "1" Signal gespeichert ist. Das Tastendatensignal KD
wird daher von der UND-Schaltung A2h nur während der dem
ersten Kanal entsprechenden Zeit durchgelassen und in dem ersten Kanal des Anschlagspeichers KOM gespeichert.
Die Speicherung des "l"»Signales in dem Anschlagspeicher
KOM zeigt an, dass einer der Tastenschalter geschlossen
worden ist, was im folgenden als "Anschlagen" bezeichnet wird.
509850/0386
Das Signal "1" des ersten Kanals des Anschlagspeicher KOM wird ferner als Anhall-Startsignal ES einem Anschluß
tp zugeführt. Dieses Anhall-Startsignal ES wird kontinuierlich erzeugt, bis das Signal "1" des ersten
Kanals des Anschlagspeichers KOM zurückgesetzt ist, wie nachfolgend noch erläutert wird.
Wenn die Taste losgelassen wird, wird das Tastendatensignal nicht mehr erzeugt. Hierdurch wird bewirkt, daß
das von einem Inverter IQ erzeugte "1"-Signal einem der Eingangsanschlüsse eines UND-Tores Ap^ zugeführt
wird. Das Koinzidenzsignal EQ wird immer noch dem anderen Eingangsanschluß des UND-Tores Α^,-zugeführt. Denier)
entsprechend wird ein "1"-Signal in dem ersten Kanal eines Austastspeichers KFM gespeichert. Der Inhalt des
ersten Kanals wird in dem Austastspeicher KFM schrittweise weitergeschoben und aus der letzten Speichersteile
als "1"-Signal ausgespeichert. Dies ist das 11I"-Signal,
das einem Anschluß t^ zugeführt wird und den Austastzustand (Beendigung des Niederdrückens der Taste)
darstellt und im folgenden als Abkling-Startsignal DIS
bezeichnet wird,
Der Inhalt der Speicher des Tastenübertragers 8 wird dadurch gelöscht, daß an den Eingangsanschluß des ODER-Tores
ORq ein Zählendesignal DF angelegt wird, das
von einem noch zu erläuternden Hüllkurvenzähler erzeugt wird, wenn die Ausgabe der Hüllkurven-Wellenformen
beendet ist. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung ORq wird ferner als Löschsignal CC zum Löschen sämtlicher
Zähler verwandt. Ein Eingangssignal IC des ODER-Tores 0RQ ist gleichzeitig Eingangssignal zum RUck-
509850/0388
setzen der jeweiligen Speicher und Zähler in ihren Anfangszustand beim Einschalten der Stromversorgung.
In der oben beschriebenen Weise werden die Tasten-Adressencodes N,-Kp, das Anhall-Startsignal ES und das
Abkling-Startsignal DIS erzeugt.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Tasten-Adressencodes N-,-Bp,die die Noten repräsentieren, dem Frequenzinformationsspeicher
zugeführt werden, und daß die Tasten-Adressencodes K,, Kp, die die Tastaturen repräsentieren,
in der gewünschten Weise dazu benutzt werden, einen Musikton für jede Tastatur zu erzeugen.
Fig. 5 zeigt ein schematisch.es Blockschaltbild des
Frequenzinformationsgenerators 4. Der Frequenzinformationsgenerator enthält den Frequenzinformationsspeicher
10, den Vibratoinformationsgenerator 11, den Multiplizierer Γ5 und die Gruppe der Ausgangsschieberegister
15.
Der Frequenzinformationsspeicher 10 speichert Informationen, die mehrere bestimmte Frequenzen entsprechend
den jeweiligen Tasten-Adressencoden repräsentieren,und erzeugt die Grundfrequenzinformation F, bis F1^ für
einen bestimmten Tasten-Adressencode (eine Kombination, ausgewählt aus N,, Np, N-., N^, B-, und Bp), wenn dieser
Tasten-Adressencode angelegt worden ist.
509850/0386
Die Frequenzinformation für jede Frequenz besteht aus einer Anzahl von Bit, z.B. 14 bei diesem Ausführungsbeispiel. Eines der 14 Bit bildet einen Ganzzahl-Bereich,
und die übrigen Bits, z.B. 13, bilden einen Bruchzahl-Bereich. Die folgende Tabelle I zeigt ein Beispiel der
den Tasten Cn, C0j C-,, Ci1, Cr-, C/-, D1- und Ec entspre-1*
2J 3* 4* 5' o' 5 5
chenden Frequenzinformation.
| Ganzzahl- | 1 Binärer | F12 | TABELLE | 1 | L F | 10 F9 | F8 | F 7 |
F6 | F5 | 1 | F3 | F2 | Fl | F-Zahl | |
| Paste | Bereich Fl4 |
P13 | 0 | Bruchzahl-Berei ch | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | Ο.Ο52325 | |
| 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0.104650 | |||
| -ι Jl |
0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | O.2093OO | |
| -% | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0.418600 | |
| Γ* | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 ■x |
1 τ |
0 | 0 | X 0 |
0 η |
1 | 0 r\ |
Ο.8372ΟΟ Ο.9956ΟΟ 1.054808 |
|
| "4 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | X 1 |
X 1 |
U 0 |
0 | 0 | X 0 |
0 | U 0 |
I.674400 | |
| υ 1 |
O | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | ||||
| D5 | 1 | 1 | 0 | |||||||||||||
| C6 | 1 | |||||||||||||||
In dieser Tabelle stellt die F-Zahl die Grundfrequenzinformation
F, bis F,^ in Dezimalschreibweise dar, wobei
die höchstwertige Stelle F
liegt.
liegt.
in dem Ganzzahl-Bereich
Die Grundfrequenzinformation wird so bestimmt, daß sie einem Musikton mit normaler Tonhöhe entspricht, ohne
daß irgend ein Vibratoeffekt hinzugesetzt würde. Es sei
509850/0336
angenommen, daß die Wellenform des zu erzeugenden Musiktones in 64 analogen Musterwerten an 64 Musterstellen
gespeichert ist, und daß die Frequenz des zu erzeugenden Tones durch f repräsentiert ist. Die Frequenzinformation
F ergibt sich durch folgende Gleichung:
F = 12 χ 64 χ f χ 10"6.
Wenn eine Tastenzeit 12 us beträgt, ist die Anzahl der
pro Sekunde in den Frequenzzählern 5a bis 5c akkumulierten
Ereignisse τ^ χ 10
Diese Frequenzinformation F wird in dem Speicher 10 entsprechend der zu erzielenden Frequenz f gespeichert und
dies bildet die Grundfrequenzinformation F1 bis F-^, wie
sie in der Tabelle I aufgeführt ist.
Der Vibratoinformationsgenerator 11 erzeugt eine Vibratoinformation
V , bis V ,,, die dazu benutzt wird, einen zu reproduzierenden Musikton mit leichten Frequenzände-·
rungen mit einer bestimmten Periode zu erzeugen. Diese Frequenzänderungen erzielt man dadurch, daß die Werte
der Grundfrequenzinformation F-, bis F,^ entsprechend
der oben genannten Periode geringfügig verändert werden. Die Vibratoinformation V ·, bis V ,, ist in Binärdaten
gegeben, die jeweils in Ausdrücken einer bestimmten Rate zu der Grundfrequenzinformation F, bis F^ repräsentiert
sind. Diese Rate ändert sich mit dem Verstreichen der Zeit entsprechend den Adressen der noch zu erläuternden
VibratocodesV, bis V^ und wird in ihrer Größe
entsprechend den Werten der Tiefensignale D, und Dp gesteuert. Im einzelnen wird die Vibratoinformation V -,
S098S0/0386
V -,-, als Funktionen der VibratocodesV, bis Vg, die dabei
als Variable verwendet werden, gebildet. Die Tiefensignale D,, D2 sind in den Punktionen als Koeffizienten
enthalten. Die Periode der Frequenzänderungen ist daher
von diesen Vibratocoden V1 bis Vg bestimmt und der Betrag
der Frequenzänderungen ist durch die Tiefensignale D, und Dp bestimmt.
Der Vibratoinformationsgenerator 11 kann auf verschiedene Weise konstruiert sein; er muß nur imstande sein,
die Vibratoinformation V -, bis V -j, in der Form der
oben erläuterten Funktion zu erzeugen. Um einen exakten Vibratoeffekt zu erzielen, sollte die Funktion vorzugsweise
eine periodische Funktion sein, z.B. eine trigonometrische Funktion. Die Vibratoinformation V, bis V -q
kann als trigonometrische Funktion gebildet v/erden, indem man aus einem Wellenformspeicher, in dem eine
Sinusform gespeichert ist, die Binärdaten der jeweiligen Amplituden an den den Vibratocoden V-, bis V/- entsprechenden
Adressen ausliest und die ausgelesenen Binärdaten mit den Tiefensignalen D-, und Dp multipliziert.
Aus Gründen der Einfachheit der Konstruktion des Instrumentes ist die Vibratinformation bei der vorliegenden
Ausführungsform als dreieckförmige Wellenform-Information
gespeichert, die von den Vibratocoden V-, bis Vg
und den Tiefensignalen D1 und D2 gebildet wird.
Die Grundfrequenzinformation F-, bis F12, wird digital
frequenz-moduliert, indem sie mit der Vibratoinformation Vxl bis Vxll in einem Multiplizierer 13 multipliziert
wird, wodurch man eine mit einem Vibratoeffekt versehene Frequenzinformation erhält.
509850/0386
Ein digital arbeitender Multiplizierer führt durch entsprechende Wiederholung einer Addition eine Multiplikation
durch ,und wenn Multiplikator und Multiplikant aus zahlreichen Bits bestehen, muß die Zeit, die für
die Wiederholung der Addition und zur Beendigung einer einzelnen Multiplikation erforderlich ist, in Betracht
gezogen werden. Zur Durchführung einer exakten Multiplikation ist es unerläßlich, daß die für die Multiplikation
erforderliche Zeit mit dem Betrieb des gesamten Systems synchronisiert wird. Nach der vorliegenden
Erfindung ist ein Signalgenerator 16 für Synchronisationssignale vorgesehen, der die verschiedenen Komponenten
des Frequenzinformationsgenerators 4 synchronisiert .
Der Synchronsignalgenerator 16 erzeugt einen Synchronisierimpuls Sy 1, der zur Synchronisierung zwischen
einem Eingangssignal des Frequenzinformationsspeichers 10 und einem Eingangssignal des Vibratoinformationsgenerators
11 benutzt wirdj und einen Synchronisierimpuls
Sy 6, der zur Synchronisierung des Eingangssignals, das von dem Frequenzinformationsspeicher 10 zum Multiplizierer
13 geliefert wird, mit dem Eingangssignal des Vibratoinformationsgenerators 11 benutzt wird, einen
Synchronisierimpuls Sy 25, der zur Ausgabe eines Ergebnisses einer Multiplikation aus dem Multiplizierer 13
benutzt wird, wenn die für die Multiplikation erforderliche Zeit seit dem Anlegen eines Eingangsimpulses
mittels des Synchronisierimpulses Sy 6 verstrichen ist, und eines Signals Sy 25, das die entgegengesetzte Polarität
hat wie das Signal Sy 25.
509850/0386
Bei der Bestimmung des Zeitintervalls zwischen den Synchronisierimpulsen Sy 1 und Sy 6 wird die Operationszeit
des Prequenzinformationsspeichers 10 und des Vibratoinformationsgenerators
11 berücksichtigt, und bei der Bestimmung des Zeitintervalls zwischen den Synchronisierimpulsen
Sy 6 und Sy 25 wird die Operationszeit des Multiplizierers 13 berücksichtigt. Es sei nun angenommen,
daß die Maximalzahl der gleichzeitig zu erzeugenden Musiktöne 12 beträgt. Die Synchronisiersignalgeneratorschaltung
l6 enthält ein 25 Bit-Schieberegister SR1 mit
einem Eingang und paralleler Ausgabe, ein ODER-Tor OR1,,
das an die Ausgänge der ersten bis vierundzwanzigsten Stelle des Schieberegisters SR-, angeschlossen ist, und
Inverter I, und K. Der Inhalt des Schieberegisters SR-,
wird, gesteuert durch den Taktimpuls 0-, in jeweils 1 us
um eine Stelle weitergeschoben und der Ausgang der fünften Stelle wird als Synchronisierimpuls Sy 6 benutzt.
Der Ausgang der vierundzwanzigsten Stelle dient zur Erzeugung des Synchronisierimpulses Sy 25 und der Ausgang
der fünfundzwanzigsten Stelle zur Erzeugung des Synchronisierimpulses Sy Ii Die Beziehung zwischen den jeweiligen
Impulsen Sy 1, Sy 6, Sy 25 und Sy 25 sind in Fig. 6 (c) bis 6 (f) abgebildet. Fig. 6 (a) zeigt die
Kanalzeit.
Eine Proben- und Haltschaltung 9a hält den Tastenadressencode N1 bis B9 während einer Impulsperiode der
Synchronisierimpulse Sy 1 (d.h. 25 ws) gespeichert und
liefert diese gespeicherten Tastenadressencode an den Frequenzinformationsspeicher, bis der nächste Impuls Sy
kommt. Eine Probenhalteschaltung 9h hält in gleicher Weise
die Vibratocode V-, bis Vg und die Tiefensignale D1,
509850 /0386
Dp während einer Impulsperiode des Synchronisierimpulses
Sy 1 gespeichert und liefert diese Signale an den Vibratoinformationsgenerator
11, bis der nächste Impuls Sy 1 kommt.
Eine erste Torschaltung 12a besteht aus mehreren UND-Schaltungen, von denen jede an einem Eingang mit einer
entsprechenden Ausgangsstelle F, bis F,^ des Frequenzinformationsspeichers
10 verbunden ist und an ihrem zweiten Eingang den Synchronisationsimpuls Sy 6 empfängt,
Eine zweite Torschaltung 12b besteht in gleicher Weise aus mehreren UND-Schaltungen, von denen jede mit einem
Eingang an die entsprechende Ausgangsstelle V , bis V-,-. des Vibratoinformationsgenerators 11 angeschlossen ist.
Diese Torschaltungen 12a und 12b liefern bei Ankunft des Synchronimpulses Sy 6 die Frequenzinformation F-, bis F-, 21
und die Vibratoinformation V , bis V , ·, an den Multiplikanteneingang
bzw. den Multiplikatoreingang des Multiplizierers 15.
Eine dritte Torschaltung 14 enthält UND-Tore A31 bis
Α·,],, von denen jedes mit einem Eingang an die entsprechende
Ausgangsstelle des Multiplizierers Ij5 angeschlossen
ist, während der andere Eingang den Synchronisierimpuls Sy 25 empfängt. Ferner enthält die Torschaltung
. UND-Tore A-,^ bis A^g, von denen jedes mit einem Eingang
ein Rückkopplungssignal von der letzten Stufe eines entsprechenden Schieberegisters von der Ausgangsschieberegistergruppe
15 erhält und am anderen Eingang das Signal Sy 25 empfängt, das die entgegengesetzte Polarität
des Synchronisierimpulses Sy 25 aufweist. Ferner enthält
SÖ985Ö/0386
die Schaltung 14 ODER-Tore ORf- bis OR1Q* von denen jedes
die Ausgangssignale entsprechender UND-Tore Ap1 bis
und A^1- bis A2,η empfängt. Wenn die dritte Torschaltung
14 den Synchronisierimpuls Sy 25 empfängt, liefert sie
Signale a, bis a,^* die die Ergebnisse der in dem Multiplizierer
13 durchgeführten Multiplikation darstellen (d.h. frequenzmodulierte Prequenzinformation F , bis
F -,η) an die jeweiligen Eingänge der Schieberegister
der Ausgangsschieberegistergruppe 15. Wenn der Synchronisierimpuls Sy 25 nicht an die dritte Torschaltung 14
gelegt ist, laufen die Ausgangsdaten der Schieberegistergruppe 15 weiter um. Jedes Schieberegister der Gruppe
hat zwölf Wörter (von denen jedes 1.4 Bit aufweist) und wird im Takt der Impulsfolge 0, weitergeschoben.
Die Ergebnisse der Multiplikation für jeden Kanal (d.h. jede Taste oder jeden Ton), die von dem Multiplizierer
13 errechnet worden sind, werden sequentiell mit einem
Intervall von 25 WS pro Kanal (d.h. eine Taste oder ein
Ton) ausgegeben. Dementsprechend werden 300 us benötigt,
bevor die Ergebnisse der Multiplikation für alle zwölf Kanäle ausgegeben worden sind. Anders ausgedrückt:'die
Ergebnisse der Multiplikation für die jeweils in der Schieberegistergruppe 15 gespeicherten Kanäle werden
von den Ausgängen des Multiplizierers I3 alle 300 11s
neu geschieben. Ferner liefert die Ausgangsschieberegistergruppe 15 sequentiell die Resultate der Multiplikation
für die jeweiligen Kanäle (d.h. die Frequenzinformation F-, bis F -.u) an die Bruchzahlzähler und Ganzzahlzähler
5a bis 5c mit einem Intervall von 1 us pro Kanal, so daß eine iime-sharing-Steuerung des Instruments
vorgenommen werden kann.
509650/0386
Vor der Erläuterung der Funktion des Frequenzinformationsgenerators
4 soll die Erzeugung der Vibratocode
V, bis Vr und der Tiefensignale D,, D„ unter Bezugnahme
auf Fig. 7 und 8 erläutert werden.
Der Vibratocodegenerator 7 enthält eine Taktauswahlschaltung 7a und einen Vibratozähler 7b. Die Taktauswahlschaltung
7a erzeugt Taktimpulse, die dem Vibratozähler 7b zugeführt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist die Taktauswahlschaltung 7a so konstruiert, daß ein Taktimpuls derjenigen Frequenz, die
der Art der Tastatur entspricht, ausgewählt und dem Vibratozähler 7b zugeführt wird.
Von einem Signaloszillator für das Solomanual SO, einem Signaloszillator für das obere Manual UO, einem Signaloszillator
für das untere Manual LO und einem Signaloszillator für die Pedaltastatur PO werden Signale bestimmter
Frequenzen und von geeigneter Wellenform (z.B.) Rechteckwellen) den entsprechenden Anschlüssen
T, bis T2, zugeführt. Die Werte dieser Frequenzen werden
in Übereinstimmung mit der Periode, d.h. mit den Frequenzänderungen, des gewünschten Vibrato bestimmt. Beispielsweise
erhält man ein Vibrato mit einer Frequenz von 7 Hz für das Solomanual von dem 64-stufigen Vibratozähler,
indem man die Werte der Vibratocode V, bis Vg, 64 χ 7 =
448 Mal pro Sekunde schreibt bzw. erzeugt. Die erforderliche Frequenz des Signaloszillators SO für das Solomanual
beträgt demnach 448 Hz. Die Frequenzen der anderen Oszillatoren UO bis PO sind in gleicher Weise be-
509850/0386
stimmt, so daß jede Tastatur eine unterschiedliche Vibratoperiode aufweist.
Ein Ausgangssignal "1" des Signaloszillators SO für das Solomanual wird einem Verzögerungs-Flip-Flop DF2, über
den Anschluß T, zugeführt. Das Verzögerungs-Flip-Flop DFj, erzeugt ein "1"-Signal sobald es einen Anfangstasten-Taktimpuls
/zL empfängt. Dieses "1"-Signal wird einem UND-Tor AN, und außerdem einem Verzögerungs-Flip-Flop
DFf- zugeführt. Der Ausgang des Verzögerungs-Flip-Flop
DF5 ist zu dieser Zeit "θ" und dieses Signal "θ"
wird in einem Inverter IN-, invertiert und danach dem
UND-Tor AN1 als "l"-Signal zugeführt, das das UND-Tor
AN, durchschaltet. Die UND-Schaltung AN, erzeugt daher "l"-Signal. Danach, wenn ein Taktimpuls ^2 an das Verzögerungs-Flip-Flop
DFj- angelegt wird, wird das Ausgangssignal
des Verzögerungs-Flip-Flop DF5 "l" und die
UND-Schaltung AN1 erzeugt demnach "O"-Signal. Die Verzögerungs-Flip-Flops
DFg bis DF11, die Invater IN2 bis
IN2, und die UND-Schaltungen AN2 bis AN2, arbeiten in
gleicher Weise. Die UND-Tore AlL bis AN^ erzeugen daher
von der Zeit, wenn die Ausgänge der Oszillatoren SO bis PO von 11O" auf "1" gegangen sind ,und als Antwort
auf den Tastentaktimpuls ^2 Impulssignale mit einer
Tastenzeit (12 us). Die Perioden dieser Impulssignale entsprechen den Frequenzen der jeweiligen Oszillatoren.
Dies liegt daran, daß die maximale Anzahl von Musiktönen, die gleichzeitig erzeugt werden sollen, bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel 12 beträgt.
Der der Tastatur der gedrückten Taste entsprechend« Ausgang
wird aus den Ausgängen der UND-Schaltungen AN1 bis
509850/0386
AN1, ausgewählt. Die Tastaturcode K, und K2 werden dem
Dekoder D-. über Anschlüsse Tc und T^- zugeführt und an
der der Tastatur entsprechenden Ausgangsleitung wird ein "1"-Signal erzeugt. An die UND-Schaltung AN1- wird
ein das Solomanual SO repräsentierendes Signal gelegt, an die UND-Schaltung ANg wird ein das obere Manual
UO repräsentierendes Signal gelegt, an die UND-Schaltung AN7 wird ein das untere Manual LO repräsentierendes
Signal gelegt, und an die UND-Schaltung ANg wird ein die Pedaltastatur PO repräsentierendes Signal gelegt.
Die UND-Schaltungen AN^. bis ANg erhalten außerdem
die Ausgangssignale der UND-Schaltungen AN, bis AN1^,
und an eine dieser UND-Schaltungen AN1- bis ANg wird
ein "1"-Signal (ein Taktimpuls zur Erzeugung des gewünschten Vibratos) über ein ODER-Tor OR1Q einem Addierer
AD·, des Vibratozählers 7b zugeführt.
Der Vibratozähler 7b enthählt den Addierer AD-,, ein
Schieberegister SRp von zwölf Worten (ein Wort besteht
aus 6 Bit) und eine Torschaltung G-, . Die Ergebnisse der
von dem Addierer AD, durchgeführten Addition werden in jeder Tastenzeit dem entsprechenden Kanal des Schieberegisters
SRp zugeführt. Im einzelnen addiert der Addierer AD, die Ausgangswerte der Schieberegister SRp und
die Taktimpulse der Taktauswahlschaltung 7a und liefert die Ergebnisse der Addition über die Torschaltung G-,
an das Schieberegister SRp. Der für jeden Kanal errechnete Wert besteht aus sechsstelligen Binärdaten und die
Zählung von 0 bis 63 wird jedesmal bei Vorliegen eines
Taktimpulses von der Taktauswahlschaltung 7a wiederholt,
Die Periode dieser wiederholten Zahlung entspricht der Frequenz der Oszillatoren SO bis PO und ist daher in Ab-
509850/0386
hängigkeit von der Art der Tastatur unterschiedlich.
Die Ausgangssignale des Vibratozählers 7b werden dem
Frequenzinformationsgenerator 4 zugeführt, wenn die
VibratocodesV, bis Vg jeweils Adressen im Bereich von
O bis 63 haben. Zum Rücksetzen der in einem bestimmten
Kanal gezählten Werte wird der Torschaltung G ein Löschsignal cc zugeführt.
Die in Fig. 8 dargestellte VIbrato-Einstellvorrichtung
8 enthält Einstellmittel ST, UT, LT und PT, die an einem oberhalb der Tastaturen zur Einstellung der Vibratotiefe
(d.h. der Grö3e der Frequenz änderungen) durch jede Tastatur angeordnet sind,sowie eine Datenauswahlschaltung
8a. An den Einstellmitteln ST bis PT kann die Vibratotiefe stufenweise in z.B. vier Stufen eingestellt
werden, wobei bei den einzelnen Stufen entsprechende Binärdaten D, und D2 erzeugt werden. Wenn kein Vibratoeffekt
gewünscht wird, sind die binären Ausgangsdaten Dp, D 00, was als "Tiefe 0" bezeichnet wird. Wenn ein
geringfügiges Maß an Vibrato gewünscht wird, sind die Binärdaten D2, D1 01, was als "Tiefe 1" bezeichnet wird.
Der Zustand der Binärdaten Dp, D, für den nächsten Grad an Vibratostärke ist 10, was als "Tiefe 2" bezeichnet
wird, und der Zustand der Binärdaten D2, D, bei der
größten Rate der Frequenzänderung ist 11, was als "Tiefe 3" bezeichnet wird.
Der Ausgang D, der niedrigstwertigen Stelle eines jeden
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Einstellmittels ist mit einem der Anschlüsse der entsprechenden UND-Schaltung AN^ bis AN12 über den entsprechenden
Anschluß T7. bis T-. ~ verbunden. Der Ausgang
Dp der höherwertigen Stelle eines jeden Einstellmittel
ist mit einem der Eingangsanschlüsse einer entsprechenden UND-Schaltung AN,, bis AN,g über entsprechende Anschlüsse
T,, bis T,u verbunden. Die Ausgangsleitungen eines Dekoders O1., von denen je einer für eine Tastatur
vorhanden ist, sind mit den anderen Anschlüssen der entsprechenden UND-Schaltungen ANQ bis AN,,- verbunden.
Wenn beispielsweise die an den Dekoder O1. angelegten
Tastaturcode K,, K„ das Solomanual bezeichnen, werden die UND-Schaltungen ANQ und AN,^ durchgeschaltet und
am Ausgang der Datenauswahlschaltung 8a stehen die Signale der Einstellvorrichtung ST für das Solomanual als
Tiefensignale Bd1, Bd2 über die ODER-Schaltung OR20
und OR21 an. In gleicher Weise werden die Tiefensignale
Bd1 und Bd2, die den anderen Tastaturen entsprechen,
von der Datenauswahlschaltung 8a als Antwort auf die Tastaturcode K1 und K2 ausgegeben.
Wenn eine Steuerung der Vibratotiefe oder der Vibratoperiode
für jede Tastatur nicht erforderlich ist, kann die Datenauswahlschaltung 8a oder die Taktauswahlschaltung
7a entfallen. Wichtig ist jedoch, daß eine individuelle
Einstellung des Vibratoeffektes an jedem Manual möglich ist, was bei konventionellen elektronischen
Musikinstrumenten, die nach dem Analogsystem arbeiten, sehr schwierig zu erreichen ist, weil dazu nämlich extrem
komplizierte Schaltungen benötigt werden. Bei dem erfin-
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dungsgemäßen Musikinstrument ist die unabhängige Einstellung des Vibratos für jedes Manual relativ leicht
zu realisieren, wie die obigen Erläuterungen zeigen. Ein Beispiel der Erzeugung frequenzmodulierter Information
Fm, bis Fm,j. wird nachfolgend noch gegeben.
Die Erzeugung der Vibratoinformation V , bis V ,-, wird
zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 9 erläutert. Die Vibratoinformation V , bis V ,, erhält solche Werte, daß
die Frequenzvariation eines zu erzeugenden Musiktones,
wenn die Tiefensignale B,, Bp die Maximalwerte einnehmen,
in einem Bereich in der Größenordnung von +25 Cent und -25 Cent liegt. Ein Cent ist ein Intervall von 1/100
eines Halbtones. Ein Frequenzverhältnis (1,059463) zwisehen
benachbarten Noten wie C, und C1 oder E1- und F1.
besteht aus 100 Cent und 1/100 dieses Frequenzverhältnisses ist 1 Cent. Die Vibratoinformation V , bis V ,,
wird in einen Ganzzahlbereich und einen Bruchzahlbereich unterteilt. V v» das der höchstwertigen Stelle entspricht,
ist'dem Ganzzahlbereich zugeordnet, und der Rest der
Information ist dem Bruchzahlbereich zugeordnet. In dem Falle, daß der Ganzzahlbereich V -^1 *= 1 und der Bruchzahlbereich
= 0 ist, ist das Verhältnis der Frequenzvariation 1, was anzeigt, daß überhaupt keine Frequenzänderung
stattfindet. Die Vibratoinformation V -, bis V ,-.
wird auf einen solchen Wert eingestellt, daß sie periodisch von dem Verhältnis 1 in positive und negative
Richtung um einige Cent abweicht. Die Vibratoinformation V -, bis V ,, wird in Form einer Funktion, in der
der Vibratocode V, bis V,- als Variable verwendet wird,
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ausgedrückt, wie oben schon beschrieben wurde.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform ist
diese Funktion so gewählt, daß die als Antwort auf den Vibratocode V, bis VV erzeugte Vibratoinformation V -j^
bis V -,-, eine dreieckförmige Wellenform aufweist. Zur
Erzeugung einer Vibratoinformation der geringerwertigen Stellen bei Empfang der Vibratocode V-, bis Vg ist eine
Umwandlungsschaltung für dreieckförmige Wellen vorgesehen
.
Gemäß Fig. 10 (a) werden die Signale der niedrigstwertigen Stellen V1 bis V^ an den Adressen 0 bis 15 des
periodisch veränderten Vibratos direkt auf den Ausgang gegeben, wie der Bereich I in Fig. 10 (b) zeigt. Wenn
die Adressen 16 bis 31 lauten, werden dem Ausgang die
invertierten Signale der niedrigstwertigen Stellen V,
bis Vh zugeführt, wie im Bereich II dargestellt ist.
Die Inversion erfolgt durch Inverter Iq bis I12. Bei
den Adressen 32 bis 47 werden die invertierten Signale
der niedrigwertigen Stellen V1 bis Vj, ausgegeben, wie
im Bereich III dargestellt ist. Bei den Adressen 48 bis 63 werden die Signale der niedrigwertigen Stellen V-,
bis Vj, direkt ausgegeben, wie im Bereich IV dargestellt
ist.
In der Dreieckwellen-Umwandlungsschaltung 11a steuert eine Exklusiv-ODER-Schaltung EOR1 die Inversion der
niedrigwertigen Stellen V-, bis V1, des Vibratocodes.
Die Exklusiv-ODER-Schaltung EOR1 empfängt an ihrem Eingang die Signale der höherwertigen Stellen V5 und Vg.
In dem Bereich I sind die höherwertigen Stellen V^ und
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V/- 00, so daß der Ausgang der Exklusiv-ODER-Schaltung
EOR1 "0w ist, und der Inverter Iq ein "l"-Signal erzeugt,
Dieses nl"-Signal wird einem Eingangsanschluß von UND-Schaltungen
Ap., bis A1-J, zugeführt. Hierdurch werden die
UIiD-Schaltungen A1--, bis A^ vorbereitet, um die Signale
der geringerwertigen Stellen V·, bis V2, durchzulassen.
Diese Ausgangssignale der UND-Schaltungen A^1 bis A,-^
werden über ODER-Schaltungen OR22 bis OR2,- einer Tiefeneinstellschaltung
11b zugeführt.
Die Tiefensignale Bd, und Bd2, die in einer Punktion
zur Erzeugung der Vibratoinformation V -, bis Vχ11 als
Koeffizienten benutzt werden, werden in einem Dekoder lic dekodiert und danach der Tiefeneinstellschaltung 11b
zugeführt. Die dekodierten Tiefensignale Bd1 und Bd2
werden mit den geringerwertigen Stellen des Ausgangssignals der Dreieckwellenform-Konversionsschaltung 11a
in der Tiefeneinstellschaltung 11b multipliziert. Die Ausgangssignale der Tiefeneinstellschaltung 11b werden
in der in Fig. 10 (c) dargestellten Weise variiert, wobei das Bezugszeichen d, die "Tiefe J>n bezeichnet, das
Bezugszeichen dg die "Tiefe 2" und das Bezugszeichen
do die "Tiefe 0".
Wenn die Tiefensignale Bd2, Bd, 11 sind, wird eine
UND-Schaltung Aj-c des Dekoders lic durchgeschaltet und
erzeugt ein "1"-Signal an einer Ausgangsleitung .A für
"Tiefe 5"· Wenn die Tiefensignale Bd2, Bd1 10 sind, wird
eine UND-Schaltung A^g durchgeschaltet und erzeugt ein
"1"-Signal an einer Ausgangsleitung ^f2 für "Tiefe 2".
Wenn die Tiefensignale Bd2, Bd1 01 sind, wird eine UND-Schaltung
A,-7 durchgeschaltet und erzeugt ein "!"-Signal
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an einer Ausgangsleitung £, für "Tiefe l". Wenn die
Tiefensignale Bd2, Bd1 OO sind, wird ein "0"-Signal
an allen Ausgangsleitungen ·£, bis -£, erzeugt.
Die Ausgangs leitung -t ist mit UND-Schaltungen A^n
bis A/-p die Tiefeneinstellschaltung 11b verbunden.
Die Ausgangsleitung ./o ist mit UND-Schaltungen A^
bis A^7 und die Ausgangsleitung <., mit UND-Schaltungen
Agg bis A72 verbunden.
Man nehme an, daß ein "1"-Signal an Ausgangs leitung -^L
erzeugt wird. Die Ausgänge der ODER-Schaltungen OR22
bis OR2,- gelangen dann über UND-Schaltungen Af-g bis
g2 und die ODER-Schaltungen OR2^ bis 0R2g an die Ausgangsanschlüsse
Tlt- bis Τ-,ο des Vibratoinformationsgenerators
11. Bei den Adressen 0 bis 15 (Bereich I) werden die niedrigwertigen Stellen V1 bis V2, des Vibratocodes
die niedrigwertigen Stellen V1 bis V^ der
Vibratoinformation, ohne daß das Signal invertiert
würde, wie Tabelle II zeigt. Die höherwertigen Stellen V p- bis V -,-, der Vibratoinformation werden von der
höherwertigen Stelle Vg des Vibratocodes erzeugt, wie
noch erläutert wird.
S09RS0/0386
Vibratocode
Vibratoinformation (Tiefe 3)
/Vdress
V6V5
V, F V V V4 *3 2 vl
11 9 8 7 6 5
4321
14
15
15
0
0
0 0 0 0 0 0 0 1
0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0
0
0
1110 1111
1 1
0 0 0 0 0 0 0 0
1 1
1 1
16
17
30
31
31
1
1
1
0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
1111 1110
1
1
1
1110 1111
O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0
32
33
46
47
0
0
0 0 0 0 0 0 0 1 11111 11111
11-11
1110
0
0
1110 1111
0 0
11111 11111
0 0 '·■
0 0 0
48
49
62
63
1
1
1
0 0 0 0 0 0 0 1
0 O
11111 11.111
0 0 0
0001
1
1
1
1110 1111
O 0
11111 11111
1110
1111,
508850/Ö386
Bei den Adressen 16 bis 31 (Bereich II) sind die höherwertigen
Stellen Vp-, Vg des Vibratocodes 1, 0. Die Exklusiv-ODER-Schaltung
EOR1 erzeugt ein "l"-Signal, das den UND-Schaltungen Arj-r bis A„g zugeführt wird. Dementsprechend
werden die niedrigwertigen Stellen V1 bis V2, durch die
Inverter I0 bis I10 invertiert und die invertierten Signale
werden von den ODER-Schaltungen 0R00 bis 0R0,- über
die UND-Schaltungen A7, bis A„g erzeugt. Dementsprechend
besteht der Anteil V ^ bis νχ2^ der Vibratoinformation,
der an den Anschlüssen T-,,- bis T1Q bereitgestellt wird,
aus den invertierten Signalen des Vibratocodeanteils V1 bis Vj1.
Bei den Adressen 32 bis 47 (Bereich III) wird die Vibratoinformation
V χ bis V^ von den invertierten Signalen
des Vibratocodebereihs V1 bis V2, gebildet, und bei den
Adressen 46 bis 63 (Bereich IV) wird der Vibratocodeanteil
V1 bis V2, direkt als Vibratocodeinformationsanteil
bis Vx^ benutzt.
Wenn "Tiefe 2" ausgewählt wird, wird ein Signal über Leitung^2 den UND-Schaltungen Ag, bis Ag17 zugeführt.
In der Zwischenzeit gelangt das Ausgangssignal der ODER-Schaltung OR22 über das UND-Tor 63 und das ODER-Tor ORgg
an Anschluß T1^. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung
OR22J gelangt über die UND-Schaltung Ag2, und das ODER-Tor
OR27 an Anschluß T1/-, und das Ausgangssignal der
ODER-Schaltung OR2,- gelangt über eine UND-Schaltung Ag,-
und eine ODER-Schaltung ORgg an den Anschluß I7. Demnach
ist ein Wert der niedrigwertigeren Stellen V 1 bis V , der Vibratoinformation in "Tiefe 2" einem Wert äquivalent,
den man erhält, wenn man die niedrigwertigeren Stellen
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V 2 bis V ^ der Vibratoinformation in "Tiefe 3" gemäß
Tabelle II um eine Stelle nach unten schiebt.
Im Falle von "Tiefe 1" wird ein "lri-Signal den UND-Schaltungen
Agg bis A72 zugeführt. Das Ausgangssignal
der ODER-Schaltung ORo2, gelangt über die UND-Schaltung
Agg an Anschluß T,^. und das Ausgangssignal der ODER-Schaltung
OR2J- gelangt über die UND-Schaltung X^ an
den Anschluß T1 g. Demnach ist ein Wert der niedrigwertigen
Stellen V -. bis Vp der Vibratoinformation einem
Wert äquivalent, den man erhält, wenn man die niedrigwertigen Stellen V , bis V ^ der Vibratoinformation in
"Tiefe 5" gemäß Tabelle II um zwei Stellen nach unten
schiebt.
Die höherwertigen Stellen V- bis V ,, der Vibratoinformation
(Vx^ bis νχ11 im Falle von "Tiefe 2" und
V ., bis V 1;L im Falle von "Tiefe 1" ) werden aus der
höchstwertigen Stelle Vg des Vibratocodes gebildet. Die höchstwertige Stelle Vg ist ein "θ"-Signal in den
Adressen O bis Jl (Bereich I, II) und ein "1"-Signal
in den Adressen 32 bis 63 (Bereiche III, IV). Der Wert
der höherwertigen Stellen wird derart bestimmt, daß die Vibratoinformation V ^1 bis νχ11 in positiver Richtung
von dem oben beschriebenen Verhältnis 1 . abweicht, wenn Vg "O" ist, und in negativer
Richtung, wenn Vß "1" ist. Fig. 10 (d) zeigt die nach
dem vorstehend beschriebenen Schema erzeugte Vibratoinformation V , bis V ,, an den Ausgangsanschlüssen T,jbis
Tp1-. Es sei darauf hingewiesen, daß die Vibratoinformation
eine Funktion ist, in der der Vibratocode (Fig. 10 (a)) als Variable verwendet wird. Das Bezugs-
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zeichen d bedeutet "Tiefe 3", dg bedeutet "Tiefe 2",
d± bedeutet "Tiefe 1" und dQ bedeutet "Tiefe O".
Wenn die höchstwertige Stelle V6 "O" in "Tiefe 3" ist,
ist der Ausgang der ODER-Schaltung OR-,Q "θ" . Dementsprechend
wird ein "l"-Signal über einen Inverter I,-,
an Anschluß T2f- erzeugt und ein "θ"-Signal an Anschlüssen
Tlg bis Tpji,. An den Adressen 32 bis 6j5 ist V^ "1"
und über die UND-Schaltung Ag2 wird an den Anschlüssen
Tlg bis T2i+ ein "1"-Signal erzeugt, während ein "O"-Signal
an Anschluß T2,- erzeugt wird. Auf diese Weise
wird die Vibratolnf ormati on V, bis V -^1 einer dreieck-
förmlgen Wellenform d-, in Fig. IO (d) mit einem in Tabelle
II angegebenen Wert erzeugt.
Im Falle der "Tiefe 2" wird der Wert Vg den UND-Schal
tungen Agg und Ag7 und den höherwertigen Stellen V ^
bis V 10 der Vibratoinformation zugeführt.
A70 bis A72 und den höherwertigen Stellen V ^ bis V
Im Falle der "Tiefe 1" wird V^ den UND-Schaltungen
A70 bis A72 und den höherwertigen
der Vibratoinformation zugeführt.
Im Falle der "Tiefe 0" (Bd2, Bd1 = 00) werden die Stellen
V ·,, V 10 der Vibratoinformation sämtlich 0 und die Stelle
Vxll 1^ 1^
Gemäß Tabelle II erhält man einen Maximalwert der Vibratoinformation
bei den Adressen I5 und 16. Dieser Maximalwert zeigt das größte Verhältnis der Frequenzänderung
an, das in Dezimalschreibweise l,0l46 beträgt. Dieses Verhältnis gibt die Grundfrequenzinformation F1
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bis F,h mit einer Frequenzvariation von etwa +25 Cent
an. Ein Minimalwert der Vibratoinformation wird an den Adressen 47 und 48 erzeugt. Dies ist in Dezimalbezeichnungsweise
0,9844 und zeigt an, daß die Grundfrequenzinformation F, bis F1J, mit einer Frequenzvariation von
etwa -27 Cent versehen wird.
Die Vibratoinformation V -^ bis V ^ wird dem Multiplizierer
13 zugeführt, wo sie mit der Grundfrequenzinformation
multipliziert wird.
Fig. 11 zeigt die Schaltung eines Ausführungsbeispiels des Multiplizierers IjJ. Das Multiplikanten-Schieberegister
SR, besteht aus einem Schieberegister mit parallelen Eingängen und parallelen Ausgängen. Wenn der Synchronisierimpuls
Sy 6 an die erste Torschaltung 12a angelegt wird (Fig. 5)» wird die Grundfrequenzinformation
F, bis F,^ von der ersten Torschaltung 12a dem Multiplikanten-Schieberegister
SR-, zugeführt und darin gespeichert, Der Wert der Grundfrequenzinformation wird, getaktet
durch die Taktimpulse fi-, ,sequentiell von der höchstwertigen
Stelle bis zur niedrigstwertigen Stelle verschoben. Das Multiplikator-Schieberegister SR2, besteht aus einem
Schieberegister mit parallelen Eingängen und seriellem Ausgang, dem die Vibratoinformation V -, bis V -,·, von
der zweiten Torschaltung 12b (Fig. 5) zugeführt wird. Der Wert der gespeicherten Vibratoinformation V1 bis
V ,, wird sequentiell von der niedrigstwertigen Stelle bis zur höchstwertigen Stelle verschoben, wobei die Ver-
509850/0386
Schiebung durch die Taktimpulse ^, erzeugt und das Ausgangssignal
von der niedrigstwertigen Stelle abgenommen wird.
Die Ausjinge Y1 bis Y1^ des Multiplikanten-Schieberegisters
SPL, sind jeweils mit UND-Toren A177. bis Aq0 verbunden.
Ein Ausgang X,, des Multiplikator-Schieberegisters
SRh ist ebenfalls mit jeweils einem anderen Eingang der UND-Tore A77 bis Ag0 verbunden. Die Ausgänge
der UND-Schaltungen A77 bis Aq0 sind mit den Eingangsanschlüssen
A von Addierern ADp bis AD,,- verbunden.
Die Ausgangsanschlüsse S der Addierer ADp bis AD,^ sind
über Verzögerungs-Flip-Flops DF1Q bis DF^1 mit einer
Verzögerungszeit von 1 us auf die Eingangsanschlüsse B der Addierer ADp bis AD,^ rückgekoppelt, wobei im Rückkopplungszweig
jeweils eine UND-Schaltung Aq1 bis A1Qn
liegt.
Die EingangssignaIe werden den Anschlüssen A und B jeweils
in Zeitabständen von 1 us zugeführt, wobei die Steuerung durch den Taktimpuls $-, erfolgt. Dagegen ist
die Zeit zum Übertragen eines Übertragssignals, das bei einer Einzeladdition erzeugt worden ist, von dem Addierer
ADp zum Addierer AD1F- langer. Es ist daher möglich,
daß die nächsten Eingangssignale an den Anschlüssen A und B anstehen, bevor das Übertragssignal weitergegeben
wurde, mit dem Ergebnis, daß das Übertragssignal auf
dem Wege verschwindet. Da die kürzeste Antwortzeit eines normalen 1-Bit-Addierers 0,2 bis 0,3 11s beträgt und
ein Übertragssignal maximal 14 Addierer bei einer Einzeladdition durchlaufen muß, wird eine Übertragszeit
von mindestens etwa 3 vis erforderlich. Um derartige
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Fehloperationen zu vermeiden, sind Verzögerungs-Flip-Flops
DF12 bis DF17 jeweils zwischen zwei Addierern
vorgesehen, die das Übertragssignal für 1 us festhalten
um. es dadurch an einen Eingangsanschluß C1 eines
Addierers einer höheren Stelle anzulegen. Beispielsweise ist. der Übertragsausgang Co des Addierers AD-*
mit dem Eingangsanschluß des Verzögerungs-Flip-Flops DF-,ρ verbunden und der Ausgangsanschluß des Verzögerungs-Flip-Flops
DF-jp ist mit dem Übertragssignaleingang C-,
des Addierers AD^, verbunden. Durch diese Anordnung ist
die Übertragung des Übertragssignals sichergestellt. Die Weiterleitung des Übertragssignals erfordert jedoch
maximal eine Übertragszeit von 6 us. Diese Übertragszeit bestimmt das Intervall zwischen den Synchronisierimpulsen
Sy 6 und Sy 25.
Die in dem Schieberegister SR^ des Multiplikators bei
Auftreten des Synchronisierimpulses Sy 6 gespeicherte Vibratoinformation V ^1 bis ν..Ί1 wird mit einer Geschwindigkeit
von einer Stelle pro 1 us ausgegeben, beginnend mit der höchstwertigen Stelle Vχ11· Anders ausgedrückt:
jede Stelle des Multiplikators wird von dem Schieberegister SRh sequentiell ausgegeben und einem der Eingangsanschlüsse
der jeweiligen UND-Schaltungen A77 bis Aq0 zugeführt. Da jede Stelle des Multiplikanten Y1
bis Y1J, von dem Multiplikanten-Schieberegister SR, dem
jeweils anderen Anschluß der betreffenden UND-Schaltung A77 bis Aq0 zugeführt wird, erzeugen die UND-Schaltungen
A77 bis Aq0 logische Produkte der Multiplikanten Y1
bis Y1^ und des Ausgangssignals (1 Einzelbit) des Schieberegisters
SR^. Diese logischen Produkte werden den
Eingangsanschlüssen A der jeweiligen Addierer AD2 bis
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jf- zugeführt. Den Eingangsanschlüssen B der Addierer
ADp bis AD1C- werden ebenfalls die partiellen Produkte
von den Verzögerungs-Flip-Flops DF1Q bis DF-^1 zugeführt.
Die logischen Produkte und die Partialprodukte werden in den Addierern ADp bis AD,^ addiert, so daß neue
Partialprodukte entstehen. Diese neuen Partialprodukte werden von den Ausgangsanschlüssen S der Addierer ADp
bis AD1P) abgegeben und den Verzögerungs-Flip-Flops DF-,η
bis DF^i zugeführt. Gleichzeitig wird von dem Schieberegister
SR2, ein Einzelzeichen ausgegeben, dessen Wertigkeit
um eine Stelle geringer ist als diejenige des vorherigen Einzelzeichens. Dann werden die logischen
Produkte der Multiplikanten Y1 bis Y12, und die Ausgangssignale
des Schieberegisters SRh den Eingangsanschlüssen
A der Addierer ADp bis AD1C- zugeführt. Diese logischen
Produkte werden den Partialprodukten der Verzögaungs-Flip-Flops
DF1Q bis DF^1 hinzuaddiert. Es sei darauf
hingewiesen, daß der Multiplikant Y1 bis Y1J. nicht
stets denselben Wert hat, sondern einen Wert, der durch Herunterschieben der Grundfrequenzinformation F1 bis F-,u
erzeugt wurde, welche bei Eintreffeneines jeden Synchronisierimpulses
Sy 6 alle 1 us eingespeichert wurde. Dies ist notwendig, weil ein Einzelzeichen, das um eine
Stelle abwärtsgeschoben wird, alle 1 us von dem Multiplikator-Schieberegister
SRj, ausgegeben wird und die Stellen der Eingangssignale an den Eingangsanschlüssen
A (logische Produkte) und die Stellen der Eingangssignale an den Eingangsanschlüssen (Partialprodukte) miteinander
koinzidieren müssen.
Wie vorstehend beschrieben, wird das logische Produkt eines Einzelzeichens, das von jeder Stelle des Multi-
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plikators ausgegeben wird, und dessen Multiplikanten Y, bis Y1Ji* der in Einklang mit dem Ausgangssignal
des Einzelzeichens verschoben wird, dem Partialprodukt
hinzugefügt ., so daß ein neues Partialprodukt entsteht und die Addition nachfolgend in der gleichen Weise
wiederholt wird. Der Augenblick, in dem die niedrigstwertige Stelle V , der Vibratoinformation von dem
Multiplikator-Schieberegister SR2, ausgegeben wird,
liegt 11 us hinter dem Eintreffen des Synchronisierimpulses Sy 6. In diesem Augenblick ist die Addition
der Eingangssignale an den A-Eingangsanschlüssen (logische Produkte) zu den Eingangssignalen an den
B-Eingangsanschlüssen (Partialprodukte) beendet. Ein bei Beendigung der Addition erzeugtes Ubertragssignal
wird vorübergehend in jedem der Verzögerungs-Flip-Flops DF-jp bis DF, y festgehalten und danach dem Eingangsanschlüß
C, eines Addierers einer höherwertigen Stelle zugeführt. In dem Addierer, dem das Übertragssignal
zugeführt wird, wird dieses dem Eingangssignal an Anschluß B hinzuaddiert. Da das Übertragssignal in einem
der Flip-Flops DF-,ρ bis DF, „ für 1 us gehalten wird,
ist die für alle diese Flip-Flops erforderliche Gesamtzeit 6 us. Wenn die Addition des Ubertragssignals beendet ist, ist die Summe in den Addierern gleich einem
Gesamtprodukt. Die Multiplikation wird daher 17 MS nach
Eintreffen des Synchronisierimpulses Sy 6 beendet. Die Ausgangssignale A, bis A-, u der Addierer ADp bis AD11-stellen
in diesem Augenblick das Gesamtprodukt der Multiplikation dar, d.h. das Ergebnis der Multiplikation
der Vibratoinformation V 1 bis V11, die den Multiplikator
darstellt,und der Grundfrequenzinformation F1
bis F-jh, die den Multiplikanten bildet.
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Die Ausgangssignale A1 bis A1^ werden der Ausgangsschieberegistergruppe
15 zugeführt und in diese bei Eintreffen eines Synchronisierimpulses Sy 25 eingespeichert,
der 19 Minuten nach Erzeugung des Synchronisierimpulses Sy 6 erscheint. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Impuls Sy 25, der an die UND-Schaltungen
Aq1 bis Aloi+ gelegt worden ist, zu 11O", so .
daß die Werte in den Addierern AD2 bis AD1^ gelöscht
werden.
Die Erzeugung der Frequenzinformation Fml bis Fml^ wird
im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6 erläutert.
Es sei angenommen, daß der Synchronisierimpuls Sy 1
den Proben-Halteschaltungen 9a und 9t>
zugefüfrt wird, wenn der Tastenadressencode N1 bis K2 des ersten Kanals
von dem Tastenübertrager J5 erzeugt wird, wie Fig. (a) zeigt.
Der Vibratocode V1 bis Vg und die Tiefensignale 1
Bd2 sind zu dieser Zeit ebenfalls Information einer
Tastatur entsprechend dem Tastenadressencode N1 bis
K2 des ersten Kanals. Als Antwort auf eine solche Information
wird die Vibratoinformation V 1 bis V
in dem Vibratoinformationsgenerator 11 erzeugt,und die Grundfrequenzinformation F-, bis F-,^ aus dem Frequenzinformationsspeicher
10 ausgelesen. Da die erste und die zweite Torschaltung 12a, 12b von dem Synchronisierimpuls
Sy 6 aufgesteuert werden, erfolgt die Erzeugung
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der Vibratoinformation V1 bis V -^1 und das Auslesen
der Grundfrequenzinformation F1 bis F-^ innerhalb von
5 us, wie Fig. 6 (g) zeigt. Hierdurch ist sichergestellt, daß auseichend Antwortzeit für den Frequenzinformationsspeicher
10 und den Vibratoinformationsgenerator 11 zur Verfügung steht. Als Folge davon kann ein Festwertspeicher
(read-only memory) mit niedriger Operationsgeschwindigkeit in dem Frequenzinformationsspeicher
verwendet werden und der Frequenzinformationsgenerator 11 kann dementsprechend kompakt und mit relativ geringem
Kostenaufwand hergestellt werden.
Bei Auftreten des Synchronisierimpulses Sy 6 wird die Vibratoinformation V 1 bis V ,, in dem Multiplikator-Schieberegister
SR2, und die Grundfrequenzinformation F-, bis F12, in dem Multiplikanten-Schieberegister SR,
gespeichert. Die Verschiebung des Multiplikators V -,
bis Vn wird 12 us später als in Fig. 6 (h) dargestellt beendet. Da jedoch das Übertragssignal in jedem
der sechs Verzögerungs-Flip-Flops DF12 bis 17
festgehalten wird, und da 6 us für die Weiterleitung der Ubertragssignale erforderlich sind, wie Fig. 6 (i)
zeigt, wird die Multiplikation beendet, nachdem weitere 6 us -«"strichen sind.
Nach dem Auftreten des SynchronisierimputesSy 25 werden
die Ausgangssignale a., bis a,^ über die dritte
Torschaltung 14 dem Ausgangsschieberegister I5 zugeführt.
Diese AusgangssignaDe a1 bis a^ bilden das
Ergebnis der Multiplikation der Grundfrequenzinformation F1 bis F12, des ersten Kanals mit der Vibratoinformation
νχ1 bis νχ11 des ersten Kanals, und bilden
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daher die frequenzmodulierte Frequenzinformation. Dementsprechend wird die Frequenzinformation F , bis
F ,!ι ^es ersten Kanals in dem Ausgangsschieberegister
15 gespeichert. Die Frequenzinformation F , bis F ,^,
wird von dem Ausgabeschieberegister I5 12 us später
ausgegeben. Das Ausgangssignal des Ausgabeschieberegisters
15 wird den Zählern 5a bis 5c zugeführt und
gleichzeitig auf das Ausgabeschieberegister I5 zurückgekoppelt.
Die anschließend folgende Frequenzinformation F , bis F -j2i wird den Zählern 5a bis 5c
in jeder Tastenzeit in gleicher Weise zugeführt.
Wenn der nächste Synchronisierimpuls Sy 1 gemäß Fig. (c) erzeugt wird, wird den Probenhalteschaltungen ^a.,
9b die Information des zweiten Kanals zugeführt, wie Fig. 6 (a) zeigt. Auf diese Weise wird die frequenzmodulierte
Frequenzinformation F , Dis.F mi2i des zweiten
Kanals in dem entsprechenden Kanal des Ausgabeschieberegisters 15 gespeichert. Anschließend werden bei
jedem Auftreten des Synchronisierimpulses Sy 1 (mit einer Periode von 25 us) die Vibratoinformation V , bis
V-J-, und die Grundfrequenzinformation F-, bis F, κ der
nachfolgenden Kanäle sequentiell miteinander multipliziert und das Ergebnis der Multiplikationen, d.h. die
Frequenzinformation F , bis F ,^, wird fortlaufend
beim Auftreten der Synchronsierimpulse Sy 25 in den entsprechenden Kanälen des Ausgabeschieberegisters 15
gespeichert. Da die maximale Anzahl gleichzeitig reproduzierbarer Musiktöne 12 beträgt, beträgt die Periode,
mit der die Frequenzinformation F , bis Fml2i eines bestimmten
Kanals in dem Ausgabeschieberegister I5 gespeichert wird, 25 ns χ 12 = 300 us. Daher werden die
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Daten desselben Wertes von dem betreffenden Kanal des Ausgabeschieberegisters I5 während mindestens J500 us
zyklisch ausgegeben. Dies hat keinerlei nachteiligen Effekt auf die Erzeugung des Vibratoeffektes, weil,
wenn beispielsweise ein Vibratoeffekt mit einer Periode von 7 Hz erzeugt werden soll, die Daten 448 mal pro
Sekunde erzeugt werden können, wobei die Neuschreibperiode etwa 2 ms beträgt.
Tabelle III zeigt ein Beispiel für das Frequenzinformations-Ausgangssignal
F , bis F ,^, des Ausgabeschieberegisters
15 anhand der Note C2. In der Tabelle sind
die Daten in Dezimalschreibweise ausgedrückt. Die Vibratoinformation
V1 bis V 1± ist in "Tiefe 3" (Bd2,
Bd1 =11) gewählt und entspricht den Daten der Vibratoinformation
V ^1 bis V -^1 in Tabelle II.
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| Grundfrequenz (C2) Fl - F14 |
Vi-V6 Adresse |
Vibratoinformation Vxl - V X11 |
Frequenz information Fral ~ Fmll |
| 0 1 2 5 • |
1.0000 1.0009 1.0019 1.0029 • |
0.10465 O.IO474 0.10484 0.10495 • |
|
| 0.10465 | • • 15 14 15 16 17 • |
• • 1.0126 1.0156 " 1.0146 1.0146 I.OI56 • |
• 0.10596 0.10607 0.10617 0.10617 0.10607 • |
| • • 50 51 52 55 • |
• • I.OOO9 1.0000 0.9990 0.9980 • |
• • 0.10474 0.10465 0.10454 0.10444 • |
|
| • • 47 • |
• • 0.9844 • |
• • 0.10501 * |
|
| • • 65 |
• • O.999O |
* • 0.10454 |
5098SO/0386
Wenn die Vibratoperiode 7 Hz beträgt, wechselt die Frequenzinformation P1 bis Fmlij. alle 2 ms entsprechend
der jeweiligen Adresse des Vibratocodes V1 bis Vg.
Während dieser 2 ms-Periode wird die Frequenzinformation F -, bis F -,h desselben Wertes alle 12 us wiederholt
von dem Ausgabeschieberegister ausgegeben.
Die niedrigstwertigen Stellen bis hinaus zur sechsten Stelle der Frequenzinformation F-, bis F -,u werden von
der Ausgabeschieberegistergruppe 15 dem Bruchzahlzähler 5a zugeführt, die Stellen von der siebten Stelle an aufwärts
bis zur dreizehnten Stelle werden dem Bruchzahlzähler 5b zugeführt und die höchstwertigen Stellen werden
dem Ganzzahlzähler 5c zugeführt. Die Zähler 5a "bis
5c enthalten Addierer AD1^ bis AD1O und Schieberegister
SF1 bis SF.,, wie Fig. 12 zeigt. Jeder der Addierer AD.,,-bis
AD1Q addiert das Ausgangssignal des Frequenzinformationsspeichers
4 und das Ausgangssignal des entsprechenden Schieberegisters SF, bis SF., miteinander. Die
Schieberegister SF-, bis SF^, können zwölf Arten von
Ausgangssignalen in zeitlicher Folge von den Addierern AD1/- bis AD1Q speichern, und sie auf die Eingangsseite
der Addierer AD-^ bis AD1Q zurückkoppeln. Die Schieberegister
SF1 bis SF, haben jeweils die gleiche Anzahl
Stellen wie Musiktöne gleichzeitig reproduzierbar sein sollen, z.B. zwölf bei dem vorliegenden Beispiel.
Diese Anordnung hat den Zweck, die Frequenzzähler im time-sharing-Betrieb zu betreiben, da der Frequenzinformationsspeicher
4 die in den 12 Kanälen (Schiebe-
j 8 ο
registerstellen) des Tastenadressen-Codespeichers KAM gespeicherten Tastenadressencodes im time-sharing-Betrieb
erhält und die Frequenzinformation für die jeweiligen Kanäle erzeugt.
Im folgenden wird die Schaltungsanordnung in bezug auf den ersten Kanal erläutert. Wenn der Inhalt des ersten
Kanals des Schieberegisters SF-, des Bruchzahlzählers
5a "O" ist, werden anfangs die ersten 6 Bit des Bruchzahlbereichs in den ersten Kanal des Schieberegisters
SF^ eingespeichert. Nachdem eine Tastenzeit vergangen
ist, werden neuen Frequenzinformationssignale F1
bis Fg zu den bereits in dem ersten Kanal gespeicherten
Inhalt hinzuaddiert. Diese Addition wird in jeder Tastenzeit wiederholt und die Signale Fml bis Fmg werden
kumulativ zu den gespeicherten Inhalten hinzuaddiert. Wenn bei der Addition ein Übertrag stattfindet, wird
ein Übertragssignal C10 von dem Zähler 5a zum nächsten
Zähler 5b gegeben. Der Bruchzahlzähler 5b besteht aus
dem Addierer AD17 und dem Schieberegister SFp, das ebenfalls
eine kumulative Addition der Frequenzinformationssignale F. bis Fml-5 durchführt, d.h. der nächsten 7 Bit
des Bruchzahlbereichs. Das Übertragssignal C10 führt,
wenn ein Übertrag als Ergebnis der Addition stattfindet, dem Addierer AD g ein Übertragssignal C20 zu. Der
Ganzzahlzähler 5c besteht aus dem Addierer AD1Q und dem
Schieberegister SF, und empfängt das Einzelbit Fml^ und
das Übertragssignal 20 vom Addierer AD17 und erzeugt eine
kumulative Addition in derselben Weise wie oben anhand der
Bruchzahlzähler 5a und 5b beschrieben wurde. Die Ganzzahl-Ausgangssignale
der in dem ersten Kanal des Schieberegisters SF-, gespeicherten 7 Bit werden nacheinander
509850/0386
dem Wellenformspeicher zugeführt, um die auszulesenden Adressen zu bestimmen.
Wenn die Tiefensignale Bd1, Bdp 00 sind, wird die Grundfrequenzinformation
F1 bis F1^ direkt den Zählern 5a
bis 5c zugeführt und eine Ausleseperiode des Wellenformspeiehers
6 ist konstant. Wenn andererseits die Vibratoinformation V ·, bis V ,, den Zählern 5a bis 5c zugeführt
wird, ändert sich der Wert der Frequenzinformation F -, bis F -,η in der in Tabelle III gezeigten
Weise periodisch. Dementsprechend steigt der Wert der Kumulativzählung des Ganzzahlzählers 5c während einer
Zeitperiode, während der die Frequenzinformation F bis F -.u größer ist als die Grundfrequenzinformation,
F-, bis F1^, schnell an, wodurch äs Auslesegeschwindigkeit
des Wellenformspeichers 16 erhöht wird. Dies zeigt ein Anwachsen der Frequenz des zu erzeugenden Musiktones
an. Im entgegengesetzten Sinne wird die Frequenz des zu erzeugenden Musiktones während einer solchen Zeitperiode
geringer, während der der Wert der Frequenzinformation Fml bis Fml4 kleiner ist als die Grundfrequenzinformation
F1 bis F14.
In Tabelle III steigt die Frequenz für etwa 32 ms an,
während der Vibratocode V1 bis Vg an den Adressen 0 bis
15 ansteht, bis sie auf etwa +25 Cent über die Grundfrequenz (l80,8l Hz im Falle der Note Cg) ansteigt.
Danach verringert sich die Frequenz graduell für die nächsten 32 ms der Adressen 16 bis 31* bis sie zur Grundfrequenz
zurückkehrt. Für die nächsten 32 ms der Adressen 32 bis 47 verringert die Frequenz sich weiter und fällt
auf -37 Cent unter die Grundfrequenz.
509850/0386
Für die nächsten j52 ms dex" Adressen 48 bis 63 steigt
die Frequenz graduell an, bis sie zur Grundfrequenz zurückkehrt. Die Zählgeschwindigkeit des Ganzzahlzählers
5c wechselt in Einklang mit der Änderung der Frequenzinformation F 1 bis Fml4» Dies bewirkt einen Wechsel
im Auslesen der Wellenformamplitude aus dem Wellenformspeicher 6, was zur Erzeugung eines Musiktones mit Vibratoeffekt
führt. Auf diese Weise werden zwölf Musiktöne mit Vibratoeffekt im time-sharing-Betrieb erzeugt. Jeder
erzeugte Ton ist in seiner Vibratoperiode und Vibratotiefe abgestimmt, so daß man einen farbigen (vielseitigen)
Vibratoeffekt erhält.
Fig. 16 (a) zeigt die umhüllende Wellenform eines durch Druck einer Taste erzeugten Musiktones. Die Wellenform-Hüllkurve
besteht aus einer Anhall-Hüllkurve ATT, die durch den Tastenanschlag entsteht, einer Abkling-Hüllkurve
DEC, die durch das Loslassen der Taste entsteht, und dem Aufrechterhaltungszustand SUS.
Fig. 13 zeigt ein Beispiel eines Hüllkurvenzählers 10.
Der Hüllkurvenzähler 10 enthält einen Addierer ADq und
ein Schieberegister SRj- für zwölf Wörter zu je 7 Bit.
Das Additionsergebnis des Addierers ADg wird in Je 1- Tastenzeit
den entsprechenden Kanälen des Schieberegisters SRf- zugeführt. Im· einzelnen addiert der Addierer 5 die
Ausgangssignale des Schieberegisters SRj- und die Taktimpulse
und erzeugt ein Ergebnis S, das dem Eingangsanschluß des Schieberegisters SRj- zugeführt wird. Dadurch
wird bewirkt, daß der Hüllkurvenzähler 10 fortlaufend eine Kumulativzählung in bezug auf jeden der Kanäle
durchführt.
5 0 9 8 5 0/0386
Ein Ausgangssignal, das den gezählten Wert repräsentiert, wird von dem Hüllkurvenzähler einem Hüllkurvenspeicher
11 zugeführt. Die in einer dem gezählten Wert entsprechenden Adresse gespeicherte Wellenform wird
fortlaufend aus dem Speicher 11 ausgelesen. Der Hüllkurvenspeicher 11 speichert eine Anhall-Wellenform ATT
bei Adressen, die von 0 ausgehen, bis zu einer vorbestimmten Adresse, z.B. 16, und eine Abkling-Wellenform DEC
bei Adressen, die bei der nächstfolgenden Adresse beginnen und bis zur letzten, z.B. dreiundsechszigsten
Adresse, reichen.
Die Zähloperation des Hüllkurvenzählers wird irn folgenden
mit Bezugnahme auf den ersten Kanal erläutert.
Wenn das Anhall-Startsignal ES einem Anschluß TE·, zugeführt
wird, gibt eine UND-Schaltung 106 einen Taktimpuls AP an den Addierer ADq. Die UND-Schaltung 106
ist zuvor dadurch vorbereitet worden, daß an ihren anderen Eingängen die invertierten Ausgangssignale "θ" einer
UND-Schaltung 105 bzw. einer ODER-Schaltung OPU1 anlagen.
Die Umkehrung der Signale der UND-Schaltung A10J- und der
ODER-Schaltung OR-,, erfolgte durch Inverter I-,/- und I17.
Der Addierer ADg und das Schieberegister SR^ zählen,
nacheinander die Anhall-Taktimpulse und geben dabei die Anhall-Wellenform des Hüllkurvenspeichers 11 aus.
Wenn der gezählte Wert 16 erreicht hat, wird ein Ausgangssignal "1" von der ODER-Schaltung OR erzeugt und
der Anhall-Taktimpuls AP wird von der UND-Schaltung A. -
nicht mehr durchgelassen. Demnach wird die Zählung beendet und die bei der Adresse 16 des Hüllkurvenspeichers
EM gespeicherte Amplitude wird weiterhin ausgelesen.
509850/0386
Auf diese Weise ist der Aufrechterhaltungszustand erreicht.
In diesem Stadium erhält die UND-Schaltung Α-,φ,- ein
"l"-Signal von der ODER-Schaltung OR^, und ein weiteres
"l"-Signal, das durch Inversion des Ausgangssignals "θ" der UND-Schaltung A,oc~ durch den Inverter I,g entstanden
ist. Wenn das Abkling-Startsignal DIS dem Anschluß TE2 zugeführt wird, läuft der Abkling-.Taktimpuls
DP durch die UND-Schaltung A,Q7 und gelangt zum
Addierer ADQ. Dadurch wird bewirkt, daß der Hüllkurvenzähler
die Zähloperation für die Zählwerte nach 16 wieder aufnimmt und die Abkling-Wellenform aus dem Hüllkurvenspeicher
11 ausgelesen wird. Wenn der gezählte Wert 63 erreicht hat, werden alle Eingänge der UND-Schaltung
A10,- "1", so daß die UND-Schaltung Alot- am Ausgang
ein "1"-Signal erzeugt. Die UND-Schaltung A107 hört
auf, den Abkling-Taktimpuls DP durchzulassen und die Zähloperation wird beendet. Das Auslesen der Hüllkurven-Wellenform
ist auf diese Weise beendet. Dieses Ausgangssignal "1" wird dem Tastenübertrager 3 aus Zählendesignal
DF zugeführt.
Die vorhergehende Beschreibung erfolgte bei einer Ausführungsform,bei
der die Vibratotiefe während einer Zeitperiode vom Beginn der Erzeugung des Musiktones
durch Anschlagen der Taste, bis zur Beendigung des Abklingens nach dem Loslassen der Taste konstant bleibt.
Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt, sondern die Vibratotiefe kann auch während der Reproduktion
des Musiktones verändert werden. Eine Ausführungsform, bei der die Vibratotiefe progressiv verändert wird,
509850/0386
("Abklingvibrato") wird im folgenden erläutert.
Fig. 14 zeigt die Ausführungsform des elektronischen
Musikinstruments zur Erzeugung des Abkling-Vibratos. Fig. 14 zeigt lediglich einen Schaltungsteil, der sich
von der in Fig. 1 dargestellten Konstruktion unterscheidet, und der Rest der Schaltung ist derselbe wie in
Fig. 1. Eine Taktauswahlschaltung 9a dient dazu, einen Taktimpuls mit einer Frequenz, die der Art der Tastatur
entspricht, auszuwählen. Die Konstruktion dieser Taktauswahlschaltung 9a ist dieselbe wie die der Schaltung
7a in Fig. 7.
Bei Eintreffen eines Signals ES, das das Anschlagen einer Taste vom Tastenübertrager j5 anzeigt, beginnt der Vibratotiefen-Signalgenerator
9b die von der Taktauswahlschaltung 9a zugeführten Taktimpulse zu zählen. Wenn
der Zählwert einen ersten, einen zweiten, einen dritten usw. vorbestimmten Wert erreicht hat, erzeugt der Vibratotiefen-Signalgenerator
9b Vibratotiefensignale, die progressiv ansteigende Vibratotiefen repräsentieren.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ändern sich die Vibratotiefensignale D,, Dp progressiv vom Drücken
der Taste an. Wie in Fig. 15 anhand eines Beispiels dargestellt ist, enthält der Vibratotiefen-Signalgenerator
9b einen Addierer AD10 und ein Schieberegister
mit 12 Wörtern zu Je 6 Bit. Beim Anlegen des Anhall-Startsignals
ES von dem Tastenübertrager 3 wird der
509850/0386
Taktimpuls von der Taktausv/ahlschaltung 9a dem Addierer
AD10 zugeführt und in diesem in jeweils 1 Taktzeit
kumulativ addiert. Das Ergebnis der Addition wird einem entsprechenden Kanal des Schieberegisters SFU zugeführt
und dort gezählt. Ein Bit-Ausgang Sg der höchstwertigen
Stelle und ein Bit-Ausgang S1-, der den Ausgang derjenigen
Stelle mit der nächst geringeren Wertigkeit bildet, werden als Vibratotiefensignale D2 , D, verwandt. Dementsprechend
sind die Vibratotiefensignale Dg, D, 00
(Tiefe 0), während die Zählung zwischen 0 und 16 liegt, 01 (Tiefe 1) während die Zählung zwischen 16 und J>2
liegt, 10 (Tiefe 2) während die Zählung zwischen ^2 und 48 liegt, und 11 (Tiefe 3) während die Zählung zwischen
48 und 63 liegt, wie Fig. 16 (c) und 16 (d) zeigen.
Die Vibratotiefe, d.h. der Betrag der Frequenzänderungen,
steigt eine bestimmte Zeitspanne nach dem Drücken der Taste progressiv an, wie Fig. 16 (b) zeigt. Die Geschwindigkeit
des progressiven Anstiegs der Vibratotiefe kann eingestellt werden, indem man die Frequenz der Taktimpulse
ändert. Da die Taktauswahlschaltung 9a einen Taktimpuls
zu erzeugen vermag, der in Abhängigkeit von der Art der Tastatur unterschiedlich ist, kann die Änderungsgeschwindigkeit der Vibratotiefe in Abhängigkeit von
der jeweils betätigten Tastatur variiert werden. So kann man beispielsweise einen Verzögerungsvibratoeffekt erhalten,
der für alle Tastaturen unterschiedlich Ist.
Bei der vorliegenden Ausführungsform werden die progressiv
veränderten Vibratosignale D1, D2 der Probenhalteschaltung
9b zugeführt. Die anschließende Betriebsweise des Instruments Ist dieselbe wie zuvor anhand der ersten Ausführungsform
beschrieben wurde.
509850/0386
Claims (1)
- - 6ο -Ansprüche1. Elektronisches Musikinstrument mit Vibratoerzeugung, mit einem Signalgenerator für Tastendaten zur Erzeugung eines Tastenadressencodes,der die Note und die Tastatur der gedrückten Taste repräsentiert, dadurch gekennzeichnet, daß ein Frequenzinformationsspeicher (10, Fig. 5) zur Erzeugung einer dem Tastenadressencode entsprechenden Grundfrequenzinformation vorgesehen ist, daß zur Erzeugung eines Vibratocodes ein Vibratocodegenerator (7* Fig. 7) vorgesehen ist, der eine Taktimpulsfolge zählt, um einem zu erzeugenden Musikton eine periodische Frequenzveränderung zu überlagern und Zähl-Ausgangssignale (V-. bis Y^-) zu erzeugen, daß ein Vibratoinformationsgenerator (11, Fig. 9) vorgesehen ist, der ein Ausgangssignal in der Form einer Funktion erzeugt, die das Verhältnis der Frequenzänderung in Abhängigkeit von den Zählausgangssignalen des Vibratocodegenerators (7) repräsentiert, daß ein Multiplizierer (IJ, Fig. 5, 11) vorgesehen ist, der das Ausgangssignal in Form einer Funktion mit der Grundfrequenzinfcrmation multipliziert, daß ein das Multiplikationsergebnis des Multiplizierers (15) empfangender und zählender Zähler (10, Fig. IJ) vorgesehen ist, daß ein die Wellenform eines gewünschten Musiktones speichernder Wellenformspeicher (11, Fig. IJ) von dem Ausgang des Zählers (10) auslesbar ist, und daß durch Frequenzmodulierung eines der gedrückten Taste entsprechenden Grundtones in Übereinstimmung mit der von dem Ausgangssignal der Vibratoinformation repräsentierten Funktion ein Vibrato-509850/0386effekt erzeugt wird.2. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taktauswahlschaltung (9a, Fig. 14) zur Veränderung der Frequenz der Taktimpulse in Abhängigkeit von einem in dem Tastenadressencode enthaltenen Tastaturcode (K-,, Kp)vorgesehen ist, wobei der Tastaturcode die Art der Tastatur kennzeichnet, und daß die Taktimpulse über die Taktauswahlschaltung (9a) dem Vibratocodegenerator (7) zugeführt werden, der für jede Tastatur einen eigenen Vibratoeffekt erzeugt,5. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Operator (7a, Fig. 7) zur Einstellung des Verhältnisses der Frequenzvariation für jede Tastatur vorgesehen ist, daß eine Vibratotiefen-Einstellvorrichtung (8) zur Erzeugung eines die Vibratotiefe für jede Tastatur in Abhängigkeit von einem Ausgangssigial des Operators und einem die Art der Tastatur repräsentierenden Tastaturcode repräsentierenden Signals (Bd1, Bd2) vorgesehen ist, und daß eine Tiefeneins te Ils chaltung (lib) zur Veränderung des Wertes des Zählausgangs (V-, bis Vg), d.h. des Vibratocodes, in Übereinstimmung mit dem Wert des Vibratotiefensignals (Bd-,, Bdp) vorgesehen ist, wobei ein Vibratoeffekt mit einer Vibratotiefe erzeugt wird, die für jede Tastatur unterschiedlich ist.k. Elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß509850/0386die erzeugte Punktion eine Dreieckwellenform aufweist (Pig. 10 (d)).5. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein Vibratotiefen-Signalgenerator (9b) zur Erzeugung eines Vibratotiefensignales vorgesehen ist, daß die Vibratotiefe vom Beginn der Reproduktion des Musiktones an bis auf einen vorbestimmten Wert vergrößert (Fig. 16 (b)), und daß Mittel (lib) zur Änderung der Zählausgangssignale (V-, bis Vg), d.h. des Vibratocodes, in Übereinstimmung mit dem Wert des Viratotiefensignals vorgesehen sind, wodurch ein Vibratoeffekt erzeugt wird, dessen Vibratotiefe sich während der Reproduktion des Musiktones verstärkt.6. Musikinstrument nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Steuerung der Geschwindigkeit der Änderung der Vibratotiefe für Jede Tastatur vorgesehen sind.509850/0386
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| DE2917351A1 (de) * | 1979-04-28 | 1980-10-30 | Rainer Dr Boehm | Elektronische orgel |
Also Published As
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| US3979996A (en) | 1976-09-14 |
| GB1489153A (en) | 1977-10-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: YAMAHA CORP., HAMAMATSU, SHIZUOKA, JP |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: SCHOENWALD, K., DR.-ING. FUES, J., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. VON KREISLER, A., DIPL.-CHEM. SELTING, G., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 5000 KOELN |