DE2523038C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur FarbbildwiedergabeInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/10—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from different wavelengths
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe, bei dem das von einer
Szene kommende Strahlungsspektrum in wenigstens einen ersten Wellenlängenbereich und wenigstens einen
zweiten Wellenlängenbereich aufgespalten wird, die auf dem Empfangsteil einer Elektronenstrahlröhre Bilder
der Szene aus der Strahlung des ersten und zweiten Wellenlängenbereichs derart bilden, daß die Bilder
räumlich getrennt sind, wie es aus der US-PS 35 91 706 bekannt ist.
Die US-PS 35 91 706 betrifft eine Mehrfachbild-Fernsehkamera,
bei der die Bilder auf dem optischen BiIdpmpfangsteil
einer Fernsehkameraröhre fokussiert werden, wobei drei elektrische Videosignale erzeugt werden.
Eine Bildverstärkung findet hier nicht statt. Bei der Erstellung eines optischen Bildes aus den erzeugten
elektrischen Videosignalen am Ausgang der Kameraröhre werden drei räumlich gegeneinander verschobene
Farbbilder erzeugt, wobei das menschliche Auge eine gewisse Überlagerung vornimmt, so daß der Eindruck
eines einzigen Farbbildes erhalten wird.
Die DE-ÖS 23 33 321 betrifft eine Farbfernsehkamera mit einer Bildaufnahmeröhre, einem optischen System
für die Projektion von drei horizontal nebeneinanderliegenden Bildern auf die lichtempfindliche Fläche
der Röhre, einer Anordnung zum zeilenweisen Abtasten
b5 der Gesamtheit der drei Bilder und mit einer Schaltung
zur Wiederherstellung von simultanen Signalen, die sich auf die drei Bilder beziehen. Die Bilder werden in drei
Farben /erlegt. Das optische System weist Vorrichiun-
gen auf, mit denen zwei Bilder gleicher Breite und ein Bild mit unterschiedlicher Breite erzeugt werden können.
Zwei dieser Teilbilder werden verkleinert. Die erhaltenen und verarbeiteten Videosignale werden wieder
in ein Bild umgewandelt Schließlich sind aus der »FUNKSCHAU« 1974. Heft 24, Bildwandlerröhren und
Hildverstärkerröhren bekann;.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung für die Wiedergabe von Farbbildern
vorzuschlagen, mit dem bzw. mit der es möglich ist, eindeutig Details einer Szene aufgrund von Unterschieden
in den Lichtreflektionseigenschaften der beobachteten Szene zu erfassen, wobei insbesondere Unterschiede
zwischen zwei augenscheinlich gleichen Farben festgestellt werden können, wobei eine dieser Farben
eine Reflektion der Nähe des Infrarotbereichs des Spektrums des reflektierten Lichtes aufweist, das unterschiedlich
von der Reflektion der anderen der beiden Farben ist
Die Erfindung schlägt somit ein Verfahren und eine
Vorrichtung vor, durch die es möglich ist, zwischen Farben
zu unterscheiden, die im allgemeinen nicht voneinander unterschieden werden können, entweder, weil die
Unterschiede nicht vom Auge wahrgenommen werden können oder aber, weil das Auge für die betreffenden
Farben unempfindlich ist So weist z. B. das Spektrum des von Blättern eines Baumes reflektierten Lichtes eine
erste Spitze in dem »grünen« Bereich und eine zweite Spitze in dem nahen Infrarotbereich auf. Die Höhe dieser
zweiten Spitze hängt in hohem Maße von dem Chlorophyllgehalt der Blätter ab. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist es somit möglich, künstliches Grün von natürlichem Grün wie auch kranke von gesunden
Bäumen zu unterscheiden. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruches
t bzw. des Anspruches 5 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Zur Verstärkung der einzelnen Teilbilder dient somit
eine Bildverstärkerröhre, wobei im Anschluß an die Verstärkung der örtlich voneinander getrennten Bildsignale
diese so überlagert werden, daß sie deckungsgleich übereinanderüegen. Zur Vermeidung evtl. auftretender
Bildfehler, die bei Verwendung einer Bildverstärkerröhre dadurch erhalten werden können, daß die
Elektroden auf ihrem Weg von der Photokatode einen nicht exakt geraden Weg verfolgen, werden gemsiß einem
weiteren Vorschlag die räumlich angeordneten Bilder auf der Photokatode so angeordnet, daß diese symmetrisch
um die elektro-optische Achse oder symmetrisch zu einer Ebene liegen, die die elektro-optische
Achse enthält.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, in
dieser zeigt
F i g. 1 das nach der Aufspaltung in zwei Wellenlängenbereiche auf der Kathode einer Bildverstärkerröhre
gebildete Bild einer Fahne und eines Baumes,
F i g. 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig.4 eine Ausführungsform eines Farbzerlegungs-Prismensystems
für die Verwendung in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 5 bis 7 weitere Ausführungsformen von Farbzerlegungssystemen,
F i g. 8 ein vor einem Ohjektiv angeordnetes Farbzerlegungssystcm,
F i g. 9 ein weiteres Beispiel eines vor einem Objektiv angeordneten Farbzerlegungssystems,
Fig. 10 eine Aufstellung von Farbzerlegiingssystemen,
die vor dem Objektiv angewendet werden können, Fi g. 11 eine weitere Ausführungsform eines vor dem
Objektiv angeordneten Farb/.erlegungssystenis und
Fig. 12 eine Aufstellung mit FarbzerlegungssyslemengemäßFig.
11.
ίο F i g. 1 zeigt, wie das von einer aus einer Fahne 1 und
einem Baum 2 bestehenden Szene kommende Strahlungsspektrum in zwei verschiedene Wellenlängenbereiche
(Farben) aufgespalten wird, die nebeneinander, also räumlich getrennt, auf einer einzigen Fotokathode
3 einer Bildverstärkerröhre abgebildet werden.
Um zu verhindern, daß später, beim Decken dieser einzelnen Bilder, durch störende Verzeichnung keine
gute Bilddeckung entsteht, werden die Bilder spiegelsymmetrisch zu einer Ebene durch dir .flektro-optische
Achse der Fotokathode 3 gelegt, wodu:ch die rotstionssymmetrische
Verzeichnung die Bilddeckung nicht beeinflußt
Die eigentliche Aufspaltung und Wiederdeckung des Bildes kann mittels eines Systems erreicht werden, von
dem in F ι g. 2 ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist
Gemäß dieser Figur werden zwei rechteckige Prismen 8 und 9 verwendet die mit den längsten Rechteckseiten
zu einem Block zusammengekittet sind, dessen Schnitt ein gleichseitiges Dreieck bildet.
Eine der längsten Rechteckseiten ist in diesem Fall mit einer nicht dargestellten dielektrischen Schicht 10
oder einem Metallspiegel versehen, wodurch die Farben eines einfallenden Lichtbündels zerlegt werden.
In diesem Fall beträgt der Einfallswinkel des Haupt-Strahls
14 des Achsenbündels, das über ein nicht angegebenes Objektiv von der abzubildenden Szene kommt,
auf die dielektrische Schicht 10 30°, und dieser H.nuptstrahl trifft nach Aufspaltung die schrägen Seiten 15
bzw. 16 unter einem Gesamtreflexionswinkel von 60°.
Di; Strahlen 20 und 21 erreichen dann über eine übliche
faseroptische Platte 17 die Fotokathode 18 einer schematisch angegebenen und an sich bekannten Bildverstärkerröhre
19.
Das einfallende Lichtspektrum wird also über die dielektrische Schicht (Spiegel) in zwei Teile geteilt und ergibt zwei räumlich getrennte Bilder auf der Kathode 18, was schematisch mit zwei Strahlen 20 und 21 angegeben ist, die je aus Licht mit unterschiedlichem Wellenlängenbereich bestehen. Die Teilung kann z. B. bei ca.
Das einfallende Lichtspektrum wird also über die dielektrische Schicht (Spiegel) in zwei Teile geteilt und ergibt zwei räumlich getrennte Bilder auf der Kathode 18, was schematisch mit zwei Strahlen 20 und 21 angegeben ist, die je aus Licht mit unterschiedlichem Wellenlängenbereich bestehen. Die Teilung kann z. B. bei ca.
so 750 nm gewählt werden, so daß dann das eine Bild aus
Licht mit Wellenlängen kleiner als 750 nm und das andere BiIo aus Licht mit Wellenlängen größer als 750 nm
aufgebaut ist.
Bemerkt wird, dsß, wenn für die Farbzerlegungs· schicht '/4-/2-Schichten verwendet werden, infolge deren Durchlässigkeitseigenschaften noch eine zusätzliche Teilung bei einer anderen Wellenlänge auftreten kann. Das eine Bild kann oann aus dem durchgelassenen Licht mit Wellenlängen größer als z. B. 650 nm und kleiner als 500 nm aufgebaut sein, während das andere Bild aus Licht mit Wellenlängen zwischen 500 nm and 650 nm aufgebaut ist. Auch in der Praxis kann diese Lage extra vorteilhaft sein. Die Farbe eines Fahrzeugs kann z. B. bei annähernd 650 nm gut eiern Spektrum von Blattgrün
Bemerkt wird, dsß, wenn für die Farbzerlegungs· schicht '/4-/2-Schichten verwendet werden, infolge deren Durchlässigkeitseigenschaften noch eine zusätzliche Teilung bei einer anderen Wellenlänge auftreten kann. Das eine Bild kann oann aus dem durchgelassenen Licht mit Wellenlängen größer als z. B. 650 nm und kleiner als 500 nm aufgebaut sein, während das andere Bild aus Licht mit Wellenlängen zwischen 500 nm and 650 nm aufgebaut ist. Auch in der Praxis kann diese Lage extra vorteilhaft sein. Die Farbe eines Fahrzeugs kann z. B. bei annähernd 650 nm gut eiern Spektrum von Blattgrün
bi angepaßt sein, so daß die Aufspaltung bei 650 nm nicht
erfolgreich ist. Wenn aber eine solche Anpassung nicht bei annähernd 500 nm stattgefunden hat, kann dennoch
ein guter Unterschied gemacht werden.
Die Strahlung, die die Bilder bildet, und also auf die
Fotokathode 18 fällt, befreit aus der Elektronen-emittierenden Schicht dieser Kathode Elektronen, die über an
sich bekannte, nicht dargestellte Mittel auf der Anode der Bildverstärkerröhre fokussiert werden.
Schließlich werden auf der Anode 22 der Bildverstärkerröhre, wenn eine einzige Bildverstärkerröhre verwendet
wird, oder der letzten Bildverstärkerröhre, wenn mehrere Bildverstärkerröhren in Serie verwendet
werden, auf an sich bekannte Weise von den einzelnen Bildern auf der Fotokathode 18 einzelne, voneinander
getrennte, verstärkte Bilder gebildet.
In diesem Fall (siehe F i g. 2) wird die durch die Anode
22 ausgesandte Strahlung über eine übliche faseroptische Platte 23 durch ein Prismensystem geführt, das mit
dem im vorigen beschriebenen Prismensystem identisch ist und aus zwei rechteckigen, zusammengekitteten
Prismen 24 und 25 besieht, zwischen denen wieder eine
dielektrische Schicht 26 angeordnet ist. Mittels eines schematisch angegebenen Linsensystems 27 können
dann die einzelnen, getrennten Bilder auf der Anode 22 wahrgenommen werden. Der durch das Linsensystem
gehende Hauptstrahl 28 ist. wie dargestellt, aus den zwei Strahlen 29 und 30, die je von einem der Bilder auf der
Anode 22 kommen, zusammengesetzt.
Um den Bildern auf der Anode 22 je eine eigene Farbe zu geben, kann die Anode 22 aus in verschiedenen
Farben aufleuchtenden Phosphoren aufgebaut sein, auf denen jeweils eines der einzelnen Bilder auf der Fotoka-
oder einem Metallspiegel. Das Auge 46 sieht die zwei gesondert gebildeten Bilder nun als ein einziges Bild
über die halbe Lupe 47. Das Licht von dem einen Bild, symbolisch mit dem Hauptstrahl 48 angegeben, reflektiert
ja ganz auf dem Spiegel 45, während das mit dem Hauptstrahl 49 angegebene Licht durch den Spiegel gehen
wird. Das Auge nimmt also ein einziges Bild der Szene wahr, ein Bild, in dem alle Teile in der Farbe, mit
der die Anode 42 bedeckt ist, sichtbar sein werden.
Nachstehend wird noch näher auf die verschiedenen, möglichen Farbzerlegungssysteme eingegangen. Obwohl
im vorigen einige Ausführungsformen besprochen sind, sind die Möglichkeiten noch gar nicht erschöpft.
Trotz folgender Beispiele solcher Systeme wird darauf hingewiesen, daß es keineswegs die Absicht ist, die Erfindung
auf die darin genannten Farbzerlegungssysteme zu beschränken.
denjenigen Fällen vorteilhaft ist, daß Farbverschiebungen infolge Polarisation störend sind, da der Einfallswinkel
auf die Spiegelfläche klein gehalten werden kann.
Mit 50 und 51 werden zwei viereckige Prismen bezeichnet, die mit zwei entsprechenden Seiten zusammengekittet
sind. Eine dieser Seiten ist wieder mit einer dielektrischen Schicht oder einem Metallspiegel 52 versehen.
Der Hauptstrahl 53, die Achse des Strahlenbündels vffT*. der Szene (nicht dargestellt) wird durch den
Spiegel 52 in die Strahlen 54 und 55 aufgespalten, die nach ganzer Reflexion als die Strahlen 56 und 57 über
thode 18 abgebildet wird. Auch ist es möglich, die Anode 30 keilförmige Fiberplatten 58 und 59 und über die übliche
mit einem sog. weißen Phosphor auszubilden und die Faserplatte 60 symbolisch die einzelnen Bilder auf der
einzelnen Bilder über ein eigenes Farbfilter wahrzunehmen. Diese Filter können unmittelbar auf der Anode 22
oder zwischen der faseroptischen Platte 23 und dem Prismensystem 24 und 25 angeordnet werden.
Wenn in dem in F i g. 2 gezeigten Fall die eine Hälfte der Anode aus einem grün aufleuchtenden Phosphor
besteht und die andere Hälfte aus einem rot aufleuchtenden Phosphor, kann ein sehr deutlicher Kontrast erreicht
werden. Dies gilt auch dann, wenn ein rotes und ein grünes Filter benutzt werden.
Eine weitere Ausführungsform eines Systems zur Aufspaltung und Wiederdeckung der von einer Szene
kommenden Strahlung zeigt Fig.3. Gemäß dieser Figur
sind zwei Prismen 31 und 32 in Form von rechtwinkligen Dreiecken mit gleichen Rechteckseiten mit den
Basen aufeinander gekittet Eine dieser Basen ist min einer nicht dargestellten dielektrischen Schicht 33 oder
einem Metallspiegel versehen, wodurch die Farben eines einfallende); Lichtbündels zerlegt werden.
Der Einfallswinkel des Hauptstrahls 34 auf die Spiegelfläche 33 ist 45°. In diesem Fall ist eine zusätzliche:
Reflexion nicht erforderlich, wohl aber keilförmige Fiberplatten 35 und 36, um mit den einzelnen Strahlen
bündeln 37 und 38 über die übliche Faserplatte 39 3ilder auf der Fotokathode 40 einer Bildverstärkerröhre 41
bilden zu können.
Nach Verstärkung des durch die Fotokathode emittierenden Elektronenbündels in einer oder mehreren
Bildverstärkerröhren werden auf der letzten, min Phosphor versehenen Anode 42 auf eine solche Weise
entsprechende Bilder gebildet, daß wieder zwei Lichtbilder entstehen, die über die übliche Faserplatte 43 auf
der Fläche 44 sichtbar sind.
Danach werden diese zwei Bilder durch ein Farbzerlegungssystem gedeckt In diesem Fall besteht dieses;
zweite Farbzerlegungssystem nur aus einer vertikal auf der Räche 44 angeordneten dielektrischen Schicht 45
nicht dargestellten Fotokathode bilden.
Fig.5 zeigt nochmals das Farbzerlegungssystem
nach Fig.2, wobei entsprechende Bezugszrffern entsprechende
Teile bezeichnen. In dieser Figur wird mit 61 das Objektiv bezeichnet, durch das das von der nicht
dargestellten Szene kommende Strahlenbündel auf der Fotokathode 18 abgebildet wird. Das Strahlenbündel
hinter dem Objektiv 61 wird durch die Strahlen 14' und 14" begrenzt und weiter durch den Hauptstrahl 14 dargestellt
Wie im Zusammenhang mit Fig.2 schon bemerkt
wurde, bildet das zusammengesetzte Prisma ein gleichseitiges Dreieck, dessen Winkel α gleich 60° sind. Der
Einfallswinkel θ des Strahlenbündels, angegeben anhand des Strahls 14", auf die Oberfläche 62 beträgt 30°.
Nach Aufspaltung des Strahlenbündels auf dieser Oberfläche 62 findet auf den Seiten 15 bzw. 16 des zusammengesetzten
Prismas Reflexion statt. Der Winkel, unter dem der auf der Oberfläche 62 reflektierte Haupt strahi
14, nach Reflexion Strahl 21, auf die Seite 15 auftrifft,
ist mit/bezeichnet und beträgt 60s, oder ist größer
als der Grenzwinkel (Brechungsindex des Prismenmaterials π =1,52), wodurch eine vollkommene Reflexion
auftritt
Die Oberfläche 62 braucht nicht unbedingt mit einer dielektrischen Schicht versehen zu sein. Im hier gezeichneten
Fall wird angenommen, daß diese Oberfläche mit einem »halbdurchlässigen« Metall oder mit Streifen
versehen ist, derart, daß die Hälfte des einfallenden
Strahlenbündels auf Seite 15 und die andere Hälfte auf Seite 16 reflektiert wird. Um die Wellenlängenaufspaltung
herbeizuführen werden dann Filter 64 und 65 verwendet die zwischen dem Prisma und der Kathodenfiberplatte
17 oder Anodenfiberplatte, wenn das System dazu benutzt wird, um die einzelnen Bilder zu decken,
angeordnet sind.
Wie schon bemerkt ist ein kleiner Einfallswinkel auf
Wie schon bemerkt ist ein kleiner Einfallswinkel auf
die Spiegelfläche in denjenigen Fällen erwünscht, daß Farbverschiebungen infolge Polarisation störend sind.
Ein Farbzerlegungssystem, in dem der Einfallswinkel
auf 15° verkleinert ist, zeigt F i g. 6.
Gemäß dieser Figur besteht das Prisma 70 aus zwei rechtwinkligen, aus einem Material mit einem Brechungsindex
π hergestellten Dreiecken 71 und 72 und einem zusätzlichen Prisma 73. wodurch das Ganze als
eine Planplatte arbeitet. Für den reflektierten Strahl soll wegen der gewünschten Gesamtreflexion zwischen dem
zusätzlichen Prisma 73 und dem Dreieck 72 ein Luftspalt 74 vorgesehen sein.
Die zwei rechtwinkligen Dreiecke 71 und 72 sind wieder mit den längsten Rechteckseiten zusammengekittet,
wobei eine der Oberflächen mit entweder einer dielektrischen Schicht oder einem »halbdurchlässigen« Metall
oder mit Streifen versehen ist, wobei in den beiden letzten Fällen Filter 75 und 76 erforderlich sind.
Der spitze Winkel gegenüber der Fläche 77 der rechtwinkligen Dreiecke 71 und 72, in Dreieck 72 als α bezeichnet,
ist in diesem Fall 52,5°. Der Einfallswinkel des Strahlenbündels 14', 14,14" nach Passage des Objektivs
61. bei Strahl 14" mit θ angegeben, beträgt jetzt 15°, während der Reflexionswinkel/?der Strahlen 78 und 78',
die aus Aufspaltung des Hauptstrahls 14 entstanden sind, auf die Oberfläche 79 52,5° beträgt, und also größer
ist als der Grenzwinkel (Brechungsindex π= 1,64), wodurch eine vollkommene Reflexion erhalten wird.
Vorzugsweise werden der Brechungsindex π und der Einfallswinkel 6?so gewählt, daß
π sin £<0,5
um Farbverschiebungen bei verschiedenen Einfallswinkeln und infolge Polarisationserscheinungen zu vermeiden.
In Fig.7 wird wieder eine andere Variante eines
Farbzerlegungssystems gezeigt, wobei zwischen den Prismen 81 und 82 eine V4-.i-Platte 83 vor der Spiegelfläche
84 angeordnet ist. Weiter sind die Reflexionsflächen 85 und 86 und die Farbfilter 87 und 88 angegeben,
die vor der Faserplatte 17 und der Fotokathode 18 angeordnet
sind.
Dieses System funktioniert wie folgt Das durch den Hauptstrahl 90 dargestellte Strahlenbündel von der
nicht dargestellten Szene passiert das Objektiv 89 und wird auf der Fläche 85 zwischen dem Prisma 81 und
einem Vorsatzprisma 9i in einen zu der Zeichnungsebene senkrechten, polarisierten Strahl 92, der sich nicht an
der Herstellung des Endbilds beteiligt, und in einen parallel polarisierten Strahl 93 aufgespalten. Ein Teil 94
des letztgenannten Strahls passiert die Spiegelfläche 84, während der übrige Teil 95 reflektiert wird. Dieser letzte
Teil passiert die '/4-/i-P!atte 83 zweimal, wodurch
seine Polarisationsrichtung um 90° gedreht wird.
Die Prismen 81 und 82 können gegebenenfalls wegfallen, während die Flächen 84,85 und 86 dann als lose
Spiegel auf dünnen Gläsern oder Vliesen ausgebildet werden.
Alle zu den F i g. 5—7 beschriebenen Systeme können
auch hinter der letzten Anode angewendet werden, um die einzelnen Bilder zu decken. Es versteht sich, daß der
Strahlengang dann umgekehrt ist und daß das genannte Objektiv dann die Roüe einer Lupe spielen wird
Das Farbzerlegungssystem kann auch vor statt hinter dem Objektiv angeordnet werden und funktioniert dann
so, daß das ganze Feld sowohl in der einen wie in der
anderen Farbe auf der ganzen Kathode aber gespiegelt zu der dielektrischen Spiegelschicht oder dem Metallspiegel,
abgebildet wird.
Mit zwei Filtern, die die Kathode je zur Hälfte bedekken,
wird erreicht, daß zweimal dieselbe Hälfte des Felds relativ gespiegelt die ganze Kathode bedeckt.
Durch eine richtige Wahl des Glases, wenn wenigstens
Prismen als Farbzerlegungssystem benutzt werden, und des Winkels kann erreicht werden, daß die
ungewünschtc Hälfte des Gesichtsfelds schon cinigermaßen geschwächt wird, da gerade die Mitte des Gesichtsfelds
einem Einfallswinkel entspricht, der dem Grenzwinkel für Gesamtreflexion gleich ist.
Die Farbzerlegung vor dem Objektiv hat folgende Vorteile:
Jedes Objektiv kann benutzt werden; ein besonderes, für die Glasbahn des Prismensystems korrigiertes
Objektiv ist nicht notwendig;
der Einfallswinkel auf die dielektrische Schicht variiert nur den halben Feldwinkel (parallele Bündel), der Aperturwinkel kommt nicht hinzu, wodurch die »Dispersion« beschränkt gehalten wird;
Translation der Prismen ist gestattet, vorausgesetzt, daß die Spiegelschicht zu sich selbst parallel bleibt.
der Einfallswinkel auf die dielektrische Schicht variiert nur den halben Feldwinkel (parallele Bündel), der Aperturwinkel kommt nicht hinzu, wodurch die »Dispersion« beschränkt gehalten wird;
Translation der Prismen ist gestattet, vorausgesetzt, daß die Spiegelschicht zu sich selbst parallel bleibt.
Dies ermöglicht den Umbau bestehender, passiver Gläser.
F i g. 8 zeigt eine Aufstellung eines Farbzerlegungssystems vordem Objektiv 100.
Die Farbzerlegungsschicht 101 ist zwischen zwei rechteckigen Prismen 102 und 103 angeordnet, die mit
ihren längsten Rechte9kseiten zusammengekittet sind. Der Scheitelwinkel y dieser Prismen ist z. B. 44°. Vor
diesem Prismensystem, aber jenseits eines Luftspalts iö4, wird ein zusätzliches Prisma iöS in Form eines
gleichschenkligen Dreiecks mit einem Basiswinkel λ von z. B. 46° auf eine solche Weise angeordnet, daß die
Oberflächen, wie Oberfläche 106 des Prismas 105, beide die Grenze mit einer Luftschicht bilden. Weiter ist die
Basis des Prismas 105 teilweise mit einer Absorptionsschicht 107 versehen, um die störende Hälfte des Gesichtsfelds
dieses Systems beseitigen zu können. Über das Objektiv 100 wird jedes einzelne Bild auf der ganzen
Fotokathode 18 über die übliche Faserplatte 17 abgebildet Mit zwei Filtern 108 und 109. die die Kathode je zur
Hälfte bedecken, wird erreicht daß zweimal dieselbe Hälfte des Gesichtsfelds des Systems, aber relativ gespiegelt,
abgebildet wird.
Der Hauptstrahl 110 trifft die Farbzerlegungsschicht
101 zwischen den Prismen 102 und 103 in diesem Fall
mit gleichen Basiswinkeln des Prismas 105 von 46° und einem Scheitelwinkel des rechteckigen Prismas 103 von
44° unter einem Einfallswinkel von 2°.
Der Hauptstrahl 110 passiert den Luftspalt 104 zwischen
den Prismen 103 und 105 unter einem Winkel, der gerade dem Grenzwinkel, in diesem Fall 42°, entspricht,
oder etwas kleiner ist, also der Brechungsindex π= 1.4945. Nach Passage der Spiegelschicht 101 bzw.
Reflexion darauf werden die schrägen Seiten der Prismen 102 und 103 unter einem Winkel/fgetroffen, so daß
Gesamtreflexion auftritt und die Lichtstrahlen 113 und 114 parallel zu der ursprünglichen Richtung des Hauptstrahls
110 weitergehen.
Strahlen wie der Strahl 111 werden auf der schrägen
Seite 106 des Prismas 105 ganz reflektiert und anschließend in 107 absorbiert
Strahlen wie der Strahl 112 werden nicht auf der
schrägen Seite 106 reflektiert, sondern passieren den Luftspalt 104 und sind denn auch die benutzten Strahlen.
F i g. 9 zeigt noch eine andere Ausführungsform eines Farbzerlegungjsystems, das vor dem nicht dargestellten
Objektiv angeordnet ist. Dieses System besteht aus drei dreieckigen Prismen 201, 202 und 203, zwischen denen
sich die Luf !spalte 204 und 205 befinden. Die Basis des
Dreiecks 2Oi weist, eine Absorptionsschicht 206 auf. In
der Mitte des Prismas 202 befindet sich die eigentliche Farbzerlegungsschicht 208.
Da sich zwischen der nicht dargestellten Szene und dem Eingang des Farbzeriegungssystems oben in der
Zeichnung kein Objektiv befindet, muß auch hier der ungewünschte halbe Feldwinkel des Systems unterdrückt
werden. Hierzu werden außer der Absorptionsschicht 206 parallele Streifen 210 verwendet.
Dieses System hat zwei Eingänge, und die Farbzerlegungsschicht 208 wird auf beiden Seiten verwendet, namentlich
auf der (in der Zeichnung) rechten Seite durch das Licht, Hauptstrahl 212, das bei Prisma 201 eintritt,
und auf der linken Seite durch das Licht, Hauptstrahl 213, das bei Prisma 203 eintritt. Diese Strahlen verlassen
das System nach Aufspaltung als die ebenfalls parallelen Strahlen 214 und 215.
Wenn die Basiswinkel des Prismas 201 α und β genannt
werden und die des Prismas 202 α und δ, der Winkel zwischen der Spiegelschicht 208 und dem Luftspalt
204 y, der Einfallswinkel der einfallenden Hauptstrahlen
auf die Spiegelschicht θ und der Winkel mit der Normale in Glas, unter dem der Luftspalt passiert wird,
/. gelten folgende Gleichungen:
2λ
ß-Y
180° -2λ -β
In einem praktischen Beispiel kann man folgende Werte anwenden:
β
Y
δ
= 45°
= 48°
= 45°
= 48°
und für den Brechungsindex η des Glases: n= 1,4945.
In diesem Fall beträgt θ nur 3° und wird die Farbzerlegungsschicht
nicht senkrecht zu der Eintrittsfläche stehen.
Wenn das Objektiv hinter dem Farbzerlegungssystem angeordnet wird, muß dieses System ebenso groß
werden wie das Objektiv, oder denselben Durchmesser haben, was nachteilig sein kann. Dieses spezifische Problem
kann aber durch die in Fig. 10 schematisch gezeigte Aufstellung gelöst werden.
Gemäß dieser Figur werden drei Farbzerlegungs-Prismensysteme 301, 302 und 303 nebeneinander verwendet.
In diesem Fall wird das empfangene, von der nicht dargestellten Szene kommende Strahlenbündel
durch die Strahlen 304 und 305 begrenzt Das Strahlenbündel kann noch vergrößert werden, wenn die Systeme
vertikal zueinander verschoben werden, wie mit den gestrichelten Linien angegeben ist Das Strahlenbündel
wird in diesem Fall durch die Strahlen 304 und 306 begrenzt
F i g. 11 zeigt eine Vorzugsausführungsforai eines
Farbzerlegungssystems, das insbesondere 'ür Anwendung
in der erfindungsgemäßen Vorrichtung geeignet ist und vor dem Objektiv 400 anzuordnen ist Dieses
Farbzerlegungssystem enthält zwei Planspiegel 401 und 402, ζ. B. Aluminium- oder Silberspiegel, die unter einem
Winkel von 60° zueinander angeordnet sind und sich längs der Lii<ie 403 berühren. Eine Farbzerlegungsschicht
404, z. B. eine dielektrische Spicgclschicht oder 3/4-/2-Schichten, ist zu dem Spiegel 402 unter einem Winkel
von 60° angeordnet, so daß das Ganze im Querschnitt ein gleichseitiges Dreieck bildet. Das Objektiv
400 ist so angeordnet, daß der Einfallswinkel des Hauptstrahls 405 des von der abzubildenden Szene kommenden
Bündels zu der Normale auf die dielektrische Schicht 404 30° beträgt. Auf diese Weise werden sowohl
die reflektierte Komponente 405' wie die durchgelassene Komponente 405" nach Reflexion auf den Spiegel
402 und 401 längs der Achse des Objektivs 400 austreten.
Es sind Mittel, z. B. eine Blende, vorgesehen, so daß von der abzubildenden Szene kommende Lichtbündel,
die mit der Normale auf die dielektrische Schicht 404 einen Winkel kleiner als 30° einschließen, nicht in das
Objektiv 400 eingelassen oder eher aus der Vorrichtung entfernt werden. Das Objektiv 400 hat einen kleinen
Feldwinkel. Ein Bündel 406, das mit der Normale einen Winkel von wenig größer als 30" einschließt, wird in
eine reflektierte Komponente 406' mit Strahlung aus einem ersten Wellenlängenbereich und in eine durchgelassene
Komponente 406" mit Strahlung aus einem zweiten bzw. zwei Wellenlängenbereich(en) aufgespalten,
und diese Komponenten sind räumlich getrennt. Wie aus Fig. 11 hervorgeht, werden die reflektierten
Komponenten dieser Bündel jeweils unterhalb der Hauptachse des Objektivs 400 fokussiert werden, während
die durchgelassenen Komponenten jeweils oberhalb dessen Hauptachse fokussiert werden. Auf diese
Weise entsteht dann wieder dieselbe Lage wie in den vorigen Figuren. Das Farbzerlegungssystem gemäß
Fig. 11 hat mehrere Vorteile. Da das Licht aus Luft (nä 1) auf die Schicht 404 auftritt und das Objektiv 400
wie gesagt einen kleinen Feldwinkel hat, wird die Bedingung η ■ sin ö<0,5 ziemlich gut erfüllt sein, wodurch
die zwischen der Durchlaßkennlinie der Schicht 404 für
parallel polarisiertes Licht und der für senkrecht polarisiertes Licht auftretenden Verschiebung (Durchlässigkeit
aufgetragen gegen die Wellenlänge) auch ohne zusätzliche Hilfsmittel bei einem verhältnismäßig großen
Einfallswinkel (#»30°) auf einen praktisch zulässigen
Wert beschränkt wird.
Ein weiterer Vorteil dieses Farbzerlegungssystems ist daß es sich durch seine einfache Konstruktion gut für
eine Aufstellung gemäß Fig. 12 eignet wobei mit 401
so und 402 jeweils die auf einer Grundplatte befestigten Spiegel mit Anschlägen 407 und mit 404 ein einzelner
dielektrischer Spiegel bezeichnet sind. Wenn der dielektrische Spiegel 404 an den Anschlägen 407 anliegt, erhält
man ein Vielfaches der Farbzerlegungssysteme gemaß Fig. 11. Erwünschtenfalls kann der dielektrische
Spiegel 404 leicht durch einen dielektrischen Spiegel mit einem anderen Wellenlängenbereich, wo Farbzerlegung
auftritt ersetzt werden. Es versteht sich, daß auch die Aufstellung gemäß Fig. 10 leicht verwirklicht werden
kann.
Noch ein Vorteil des Farbzerlegungssystems gemäß F i g. 11 ist daß sich bei einem Einfallswinkel größer als
oder gleich 30° die Zahl der Reflexionen des reflektierten Strahls 406' um eine ungerade Zahl, nämlich 1, von
der des durchgehenden Bündels 406" unterscheidet, so daß die gewünschte Spiegelsymmetrie erhalten werden
kann.
Die im vorigen beschriebenen Systeme eignen sich
Die im vorigen beschriebenen Systeme eignen sich
auch hervorragend für Einbau in Mikroskope, wodurch
es möglich wird, die Kontraste in der wahrzunehmenden Szene zu verstärken und so das Wahrnehmungsvermögen zu vergrößern.
es möglich wird, die Kontraste in der wahrzunehmenden Szene zu verstärken und so das Wahrnehmungsvermögen zu vergrößern.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
IO
15
20
25
30
35
-to
50
55
60
65
Claims (11)
1. Verfahren zur Farbbildwiedergabe, bei dem das
von einer Szene kommende Strahlungsspektrum in wenigstens einen ersten Wellenlängenbereich und
wenigstens einen zweiten Wellenlängenbereich aufgespalten wird, die auf dem Bildempfangsteil einer
Elektronenstrahlröhre Bilder der Szene aus der Strahlung des ersten und zweiten Wellenlängenbereichs
derart bilden, daß die Bilder räumlich getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bildempfangsteil eine Photokathode einer Bildverstärkungsröhre ist, daß die räumlich getrennten Bilder
von Mitteln verstärkt werden, von denen wenigstens eines eine Bildverstärkerröhre ist daß eines
der verstärkten Bilder in einem Strahlungsspektrum sichtbar ist, das verschieden ist von dem des anderen
verstärktes Bildes, daß die räumlich getrennten Bilder
so arfdfer Kathode und Anode der entsprechenden
Bildverstärkerröhre liegen, daß diese symmetrisch zur elektro-optischeix Achse derselben oder
aber symmetrisch zu der Ebene liegen, die die elektro-optische Achse enthält und daß eine Überlagerung
der so hergestellten verstärkten Bilder erhalten wird, so daß diese deckungsgleich übereinanderliegen.
2. Verfahren nach Anspiuch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes einzelne Bild auf der Anode mit einer anderen Farbe als die des anderen Bildes wahrnehmbar
gemacht wird.
3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß dii Strahlung von den einzelnen Bildern
auf der Anode der Bildverstärkerröhre durch mehrere Farbfilter geführt wird und daß mit der
durch die Filter geführten Strahlung die deckungsgleich übereinanderliegenden Bilder erzeugt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlungsspektrum
bei einer Wellenlänge von annähernd 750 mm zerlegt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 4 mit einem Farbzerlegungssystem
für das Aufteilen eines von einer Szene kommenden Strahlungsspektrums in wenigstens
einen ersten Wellenlängsbereich und wenigstens einen zweiten Wellenlängenbereich, so daß in
einer Ebene räumlich getrennte Bilder der Szene aus der Strahlung des ersten und zweiten Wellenlängenbsreichs
gebildet werden, gekennzeichnet durch wenigstens eine Bildverstärkerröhre mit einer Kathode
und einer Anode, wobei die Kathode so angeordnet ist, daß ihre Oberfläche mit der genannten Ebene
zusammenfällt, durch Mittel für die Erstellung eines verstärkten Bildes in einer Farbe, die sich von der
des anderen verstärkten Bildes unterscheidet, durch Mittel, durch die die einzelnen Bilder symmetrisch
um die elektro-optische Achse oder symmetrisch zu einer Ebene durch diese Achse auf der Kathode gebildet
werden und durch der genannten Anode nachgeschaltete Mittel für die Erzeugung einer Überlagerung
der verstärkten getrennten Bilder, so daß diese deckungsgleich übereinanderliegen.
6. Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Anode, die aus
zwei Sektoren aufgebaut ist, die je mil einem mit verschiedener Farbe emittierenden Phosphor verse
hen sind.
7. Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Anode, die mit
einem einfarbigen Phosphor und zwei Farbfiltern versehen ist, die so angeordnet sind, daß die einzelnen
Bilder über je ein eigenes Farbfilter wahrgenommen werden können.
8. Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe uach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch ein Farbzerlegungssystem,
das eine dielektrische Spiegelschicht enthält
9. Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein Farbzerlegungssystem,
dessen Schnitt ein gleichseitiges Dreieck bildet bestehend aus zwei rechteckigen Prismen, von
denen das eine an seiner längsten Rechteckseite mit einer dielektrischen Schicht versehen ist und die mit
den entsprechenden längsten Seiten aneinander befestigt sind.
10. Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe nach einem der Ansprüche 5 bis 9, gekennzeichnet durch
ein zweites Farbzerlegungssystem zum Zusammenfügen der einzelnen Bilder.
11. Vorrichtung zur Farbbildwiedergabe nach Ansprach
5, dadurch gekennzeichnet daß das Farbzerlegungssystem -.wei Planspiegel enthält die unter
einem Winkel von 60° zueinander angeordnet sind und sich längs einer Linie berühren, wobei eine
Farbzerlegungsschicht unter einem Winkel von 60° zu einem der Spiegel angeordnet ist so daß das Ganze
im Schnitt ein gleichseitiges Dreieck bildet
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