[go: up one dir, main page]

DE2522780A1 - Magnetisches aufzeichnungsmedium - Google Patents

Magnetisches aufzeichnungsmedium

Info

Publication number
DE2522780A1
DE2522780A1 DE19752522780 DE2522780A DE2522780A1 DE 2522780 A1 DE2522780 A1 DE 2522780A1 DE 19752522780 DE19752522780 DE 19752522780 DE 2522780 A DE2522780 A DE 2522780A DE 2522780 A1 DE2522780 A1 DE 2522780A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording medium
medium according
layer
magnetic
back layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752522780
Other languages
English (en)
Other versions
DE2522780C2 (de
Inventor
Goro Akashi
Yasuyuki Yamada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE2522780A1 publication Critical patent/DE2522780A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2522780C2 publication Critical patent/DE2522780C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/62Record carriers characterised by the selection of the material
    • G11B5/73Base layers, i.e. all non-magnetic layers lying under a lowermost magnetic recording layer, e.g. including any non-magnetic layer in between a first magnetic recording layer and either an underlying substrate or a soft magnetic underlayer
    • G11B5/735Base layers, i.e. all non-magnetic layers lying under a lowermost magnetic recording layer, e.g. including any non-magnetic layer in between a first magnetic recording layer and either an underlying substrate or a soft magnetic underlayer characterised by the back layer

Landscapes

  • Paints Or Removers (AREA)
  • Magnetic Record Carriers (AREA)

Description

  • Magnetisches Aufzeichnungsmedium Die Erfindung betrifft ein magnetisches Aufzeichnungsmedium, bestehend aus einem Träger, einer auf einer Seite des Trägers aufgebrachten magnetischen Aufzeichnungsschicht und einer auf der Rückseite des Trägers aufgebrachten rückseitigen Schicht.
  • Diese Erfindung stellt eine Verbesserung magnetischer Aufzeichnungsmedien dar, insbesondere eine Verbesserung der auf der Rückseite eines Trägers eines magnetischen Aufzeichnungsmediums vorgesehenen rückseitigen Schicht.
  • Mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von magnetischen Aufzeichnungsbändern und der verbreiteten Anwenduig von Bändern mit hoher Auf#ichnungsdichte, wie z.B. Biidaufzeichnungs- oder Videobänder, sind in letzter Zeit die Eigenschaften nicht nur der magnetischen Schicht, sondern auch die der Rückseite des Trägers bei der Verwendung der Bänder von größerer Wichtigkeit geworden Die Probleme bei der Verwendung und bei den Eigenschaften von Magnetbändern, die die magnetische Schicht und die rückseitige Schicht betreffen, sind wie folgt: (1) Das Verhältnis von Signal zu Rauschen bei der Bildaufzeichnung.
  • (2) Die Bildaufzeichnungsempfindlichkeit.
  • (3) Die Abnutzung des Führungsstifts be einem Bildaufzeichnungsgerät.
  • (4) Wickelerscheinungen (bei denen beim Transport eines Bildaufzeichnungsbandes ein Nachgeben des Bandwickels auftritt).
  • (5) Bandlaufgeräusche.
  • (6) Die Abnutzung von ortsfesten Führungsstiften des Aufzeichnungsgeräts durch die Rückseite.
  • Zur Verbesserung dieser Eigenschaften wurde bisher die der magnetischen Schicht eines Bandes gegenüberliegende Seite mit einer widerstandsfähigen Schutzschicht versehen. Es hat sich jedoch als sehr schwierig erwiesen, Eigenschaften wie Bildaufzeichnungsempfindlichke it, Verhältnis von Signal zur Rauschen bei der Bildaufzeichnung, Laufgeräusche, Auftreten des Bandwickelnachgebens, Anzahl der Kratzer, Abnutzung des Führungsstiftes eines Aufzeichnungsgerätes usw. im Verhältnis zueinander zu verbessern. Das heißt, es kommt öfters vor, daß die Bildaufzeichnungsempfindlichkeit und das Verhältnis von Signal zu Rauschen bei der Bildaufzeichnung ausgezeichnet sindyf während das Auftreten des Bandwickelnachgebens, der Anzahl der Kratzer und der Abnutzung des Leitstifts in dem Aufzeichnungsgerät zunehmen und umgekehrt.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, die der magnetischen Schicht gegenüberliegende Seite des Trägers mit einer rückseitigen Schicht zu versehen, um eine statische Aufladung zu verhindern oder zu verteilen, wie dies offenbart ist in den US-PS 2 804 401, 3 293 066, 3 617 378, 3 062 676, 3 734 772, 3 476 596, 2 643 048, 2 803 556, 2 887 462, 2 923 642, 2 997 451, 3 007 892, 3 041 196, 3 115 420 und 3 166 688.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, ein magnetisches Aufzeichnungsmedium mit einer besonderen rückseitigen Schicht zur Überwindung der oben erwähnten Nachteile des Standes der Technik, - #insbesondere ein Bildaufzeichnungsband mit ausgezeichneten Aufzeichnungseigenschaften vorzusehen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die rückseitige Schicht einen Oberflächenwiderstand von höchstens 10 Ohm und eine Oberflächenrauhigkeit von 0,2 bis 1,0 llm aufweist.
  • An Hand der beiliegenden Figuren wird die Erfindung näher erläutert: Es zeigen: Fig. 1 (a) und (b) Ausführungsbeispiele der Erfindung im Querschnitt; Fig. 2, 3 und 4 in graphischer Weise Beziehungen zwischen der Oberflächenrauhigkeit und verschiedene Eigenschaften.
  • In der Fig. 1 # #) ist ein Träger 1 aus Polyäthylenterephthalat, Polyäthylennaphthalat, Polyimid, Polyvinylchlorid, Polyamid oder Celluloseacetat auf der einen Seite mit einer magnetischen Schicht 2 versehen, die feine Teilchen aus Eisen(III)-oxid, Eisen(U)-oxid oder y -Eisen(llI)-oxid enthält.
  • Auf der anderen Seite ist der Träger 1 mit einer rückseitigen Schicht 3 versehen, die aus einer Dispersion aus schwarzem Kohlenstoff, Graphit und/oder Metallpulvern sowie wahlweise aui anorganischen Pigmenten, wie Titanoxid, Siliziumoxid und Zinkoxid in einem Bindemittel, besteht.
  • In der Fig. 1 (b) ist in analoger Weise wie bei der Fig. 1 (a) auf einer Seite eines Trägers 1 eine magnetische Schicht 2 vorgesehen, während auf der anderen Seite des Trägers 1 eine Grundierschicht 3', bestehend aus einer Dispersion aus schwarzem Kohlenstoff, Graphit und/oder Metallpulvern in einem Bindemittel, sowie eine rückseitige Schicht 3'', bestehend aus einer Dispersion eines anorganischen Pigments in einem Bindemittel, vorgesehen ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen magnetischen Aufzeichnungsmedium werden schwarzer Kohlenstoff, Graphit und/oder Metallpulver zum Zweck der Erzielung einer elektrischen Leitfähigkeit verwendet. Die anorganischen Pigmente werden verwendet, nicht nur um den Oberflächenwiderstand auf einen vorbestimmten Wert (109 Ohm oder weniger) einzustellen und die Oberflächenrauhigkeit innerhalb eines Bereichs von 0,2 bis 1,0 llm einzustellen, sondern auch um die verstärkende Wirkung der rückseitigen Schicht zu vergrößern. Beispiele der Metallpulver, die bei der Erfindung verwendbar sind, sind Aluminium-, Eisen-, Zink- und Bleipulver. Das Metallpulver weist im allgemeinen eine Teilchengröße von 0,1 bis 0,5 ,um, vorzugsweise von 0, 1 bis 0, 3 m, auf.
  • Als Bindemittel lassen sich kautschukartige elastische Materialien, wie Urethankautschuk,und thermisch härtbare Harze, wie Epoxidharze, reaktive Acrylharze und Urethanharze verwenden. Zur Verbesserung der Klebrigkeit können ein Copolymerisat aus Vinylidenchlorid-Vinylchlorid, ein Copolymerisat aus Vinylidenchlor id -Acrylonitr il oder Cellulos ederivate hinzugefügt werden. Nitr ilbutadienkauts chuk und Acrylkauts chuk können hinzugefügt werden, um die #Haftfähigkeit an die oben beschriebenen Träger zu verbessern. Im allgemeinen können die bei Bindemitteln für Magnetbänder üblicherweise benutzten Substanzen auch verwendet werden.
  • Geeignete, bei der Erfindung verwendbare feine ferromagnetische Pulver bestehen aus z.B. y-Fe203, Kobaltenthaltendesy-Fe203, Fe304, Kobalt enthaltendes Fe304, CrO2, Co-Ni-P-Legierung, Co-Ni-Fe-Legierung, Co-Ni-Fe-B-Legierung, Fe-Ni-Zn-Legierung, Fe-Mn-Zn-Legierung, Fe-Co -Ni-C r-Legierung, Fe-Co-Ni-P-Legierung und Ni-Co-Legierung, deren Verwendung bekannt ist. Die bei der Erfindung verwendbaren feinen ferromagnetischen Pulver sind in spezifischer Weise offenbart in JA-PS 14090/69, 18372/70, 22062/72, 22513/72, 28466/71, 38755/71, 4286/72, 12422/72, 17284/72, 18509/72 und 18573/72; US-PS 3 026 215, 3 031 341, 3 100 194, 3 242 005 und 3 389 014; GB-PS 752 659, 782 762 und 1 007 323; FR-PS 1 107654 und DT-OS 1281334.
  • Im allgemeinen werden diese feinen ferromagnetischen Pulver in Mengen bis zu ungefähr 70 bis 150 Gewichtsteilen pro 300 Gewichtsteilen des oben beschriebenen Bindemittels verwendet. Die ferromagnetischen Pulver besitzen Teilchen von ungefähr 0,2 bis 2,umhänge und einem Verhältnis von Länge zu Breite von ungefähr 1:1 bis 20:1.
  • Die brauchbaren thermoplastischen Harze haben einen Erweichungspunkt von weniger als ungefähr 150 C, ein mittleres Molekulargewicht von ungefähr 10 000 bis 200 000 und einen Polymerisationsgrad von ungefähr 200 bis 2 000 und umfassen die folgenden Polymerisate: Copolymerisate aus Vinylchlorid-Vinylacetat, Copolymerisate aus Vinylchlorid-Vinylidenchlorid, Copolymerisate aus Vinylchlorid-Acrylonitril, Copolymerisate aus Acrylester-Vinylidenchlorid, Copolymerisate aus Acrylester-Styren, Copolymerisate aus Methacrylester-Acrylonitril, Copolymerisate aus Methacrylester-Vinylidenchlorid, Copolymerisate aus Methacrylester-Styren, Urethanelastomere, Polyvinylfluoridhar ze, Copolymerisate aus Vinylidenchlorid-Acrylonitril, Copolymerisate aus Butadien-Ac rylonitril, Polyamidharze, Polyvinylbutyral, Cellulosederivate (Celluloseacetatbutyrat, Cellulosediacetat, C ellulo setriacetat, C ellulos epropionat, Nitrocellulose), Copolymerisate aus Styren-Butadien, Polyesterharze, C opo iymer isate aus C hlorovinyla#the r -Acryle ster, A minoharze, verschiedene synthetische Kautschukharze und Mischungen davon.
  • Diese thermoplastischen Bindemittelharze sind beschrieben in JA-PS 6877/62, 12528/64, 19282/64, 5349/65, 20907/65, 9463/66, 14059/66, 66985/66, 6428/67, 11621/67, 4623/68, 15206/68, 2889/69, 17947/69,18232/69, 14020/70, 14500/;70, 18573/72, 22068/72, 22069/72, 22070/72 und 27886/72 und US-PS 3 144 352, 3 419 420, 3 499 789 und 3 713 887.
  • Brauchbare thermisch härtbare Harze haben ein Molekulargewicht von weniger als 200 000 in einer zur BeschichtunOfi3vorgesehenen Lösung.
  • Das Molekulargewicht wird jedoch unendlichlaufgrund der Kondensierung und der Additionsreaktionen, die beim Erhitzen der Beschichtungslösung auftreten. In bevorzugter Weise schmelzen oder erweichen solche Harze nicht ehe sie sich thermisch zersetzen. Beispiele thermisch härtbarer Harze sind Phenolharze, Epoxidharze, härtbare Polyurethanharze, Ureaharze, Melaminharze, Alkydharze, Siliconharze, reaktive Acrylhar ze, Epoxid- Polyamid-Harze, Nitrocellulose -Melamin-Harze, eine Mischung aus einem Polyesterharz von hohem Molekulargewicht und einem Isocyanatvorpolymerisat, eine Mischung aus einem Methacrylcopolymerisat und einem Diisocyanatvorpolymerisat, eine Mischung aus einem Polyesterpolyol und einem Polyisocyanat, Urea-Formaldehydharze, eine Mischung aus einem Glycol von niedrigem Molekulargewicht, einem Diol von hohem Molekulargewicht und Triphenylmethantriisocyanat, Polyaminharze und Mischungen davon.
  • Diese Harze sind beschrieben in JA-PS 8103/64, 9779/65, 7192/66, 8106/66, 14275/66, 18179/67, 12081/68, 28023/69, 14501/70, 24902/70, 13103/71, 22065/72, 22066/72, 22067/72, 22072772, 22073/72, 28045/72 28048/72 und 28922/72 und US-PS 3 144 353, 3 320 090, 3 437 510, 3 597 273, 3 781 210 und 3 781 211.
  • Das Gewichtsverhältnis von ferromagnetischem Pulver zu Bindemittel kann in geeigneter Weise im Bereich von ungefähr 100:10 bis 100:400, vorzugsweise von 100:30 bis 100:200, liegen.
  • Das Bindemittel kann alleine oder als Mischung verwendet werden. Andere Bestandteile,wie Dispergierungsmittel, Schmiermittel, Abrasionsmittel und anti-statische Mittel, können dem Bindemittel zugesetzt werden.
  • Brauchbare Dispergierungsmittel sind Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palminsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Stearolsäure oder ähnliche Fettsäuren der Formel R1COOH (worin R1 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 11 bis 17 Kohlenstoffatomen ist), Salze von Alkalimetallen (Li, Na, K, usw.) oder Erdalkalimetallen (Mg, Ca, Ba, usw), mit diesen Fettsäuren, und Lecithin.
  • Höhere Alkohole mit mehr als 12 Kohlenstoffatomen und ihre Schwefelsäureester sind verwendbar.
  • Dispergierungsmittel dieser Art werden im Bindemittel in einem Gewichtsverhältnis von Dispergierungsmittel zu Bindemittel von ungefähr 10:100 bis 20:100 verwendet. Geeignete Dispergierungsmittel sind beschrieben in JA-PS 28369/64, 17945/69 und 15001/73 und US-PS 3 387 993 und 3 470 021.
  • Brauchbare Schmiermittel sind Silikonöle, schwarzer Kohlenstoff, Graphit, Pfropfpolymerisat aus schwarzem Kohlenstoff, Molybdändisulfid, Wolframdisulfid, Fettsäureester der Monocarboxylfettsäuren mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen und monohydrischen Alkoholen mit 3 bis 13 Kohlenstoffatomen und Fettsäureester von Monocarboxylfettsäuren mit mehr als 17 Kohlenstoffatomen und monohydrischen Alkoholen, in denen die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome im Ester 15 bis 28 beträgt.
  • Im allgemeinen werden 0,2 bis 2, 0 Gewichtsteile solch eines Schmiermittels pro 100 Gewichtsteile des Bindemittels verwendet. Diese Schmiermittel werden beschrieben in JA-PS 23889/68 und 28043/72, in den japanischen Patentanmeldungen 28647/67 und 81543/68 und in US-PS 3 470 021, 3 492 235, 3 497 411, 3 523 086, 3 625 760, 3 630 772, 3 634 235, 3 642 539, 3687 725, "IBM Technical Disclosure Bulletin", Band 9, Nr. 7, Seite 779 (Dez. 1966) und "Elektronik", Nr. 12, Seite 380 (1961).
  • Brauchbare Abrasionsmittel sind geschmolzenes Aluminiumoxid, Siliziumkarbid, Chromoxid, Korund, synthetischer Korund, Diamant, synthetischer Diamant, Granat und Schmirgel (Hauptbestandteile sind Korund und Magnetit). Ein geeignetes Abrasionsmittel weist eine mittlere Teilchengröße von ungefähr 0,05 bis 2 Am, vorzugsweise von 0, 1 bis 2 llm, auf. Im allgemeinen werden ungefähr 7 bis 20 Gewichtsteile der Abrasionsmittelteilchen pro 100 Gewichtsteile des Bindemittels verwendet. Diese Abrasionsmittel sind beschrieben in den japanischen Patentanmeldungen 26749/73, in US-PS 3 007 807, 3 041 196, 3 293 066, 3 630 910 und 3 687 725, in GB-PS 1 145 349 und in DT-AS 853 211.
  • Brauchbare antistatische Mittel sind Graphit, schwarzer Kohlenstoff, Pfropfpolymerisat aus schwarzem Kohlenstoff oder ein ähnliches leitendes Pulver, Saponin oder ähnliche natürliche oberflächenaktive Mittel, Alkylenoxide, Glycerin, Glycidol oder ähnliche nichtionische oberflächenaktive Mittel, höhere Alkylamine, quaternäre Ammoniumsalze, Pyridin oder ähnliche heterozyklische Verbindungen, Phosphonium- und Sulfoniumverbindungen od oder ähnliche kationische oberflächenaktive Mittel, - C arboxylsäuren, Sulfonsäuren, Phosphorsäuren, anionische oberflächenaktive Mittel, die Schwefelsäuree stergruppen, Phosphorsäureestergruppen oder ähnliche Säuregruppen enthalten, Aminosäuren, Aminosulfonsäuren, Schwefel- oder Phosphorsäureester von Aminoalkoholen oder ähnliche ampholytische oberflächenaktive Mittel.
  • Einige der als antistatische Verbindungen verwendeten oberflächenaktiven Mittel sind beschrieben in US-PS 2 271 623, 2 240 472, 2 288 226, 2 676 122, 2 676 924, 2 676 975, 2 691 566, 2 727 860, 2 730 498, 2 742 379, 2 739 891, 3 068 101, 3 158 484, 3 201 253, 3 210 191, 3 294 540, 3 415 649, 3 441 413, 3 442 654, 3 475 174 und 3 545 974, DT-OS 1 942 665, GB-PS 1 007 317 und 1 198 450, R. Oda et al.
  • "Synthesis of the Surface Active Agents and their Applications", Maki Shoten (1964), A.W. Perry, 11Surface Active Agents", Interscience Publication Inc., (1958), T.P. Sisley, "Encyclopedia of Surface Active Agents", Band2.2, Chemical Publishing Co., (1964) und"Surface ActiveAgentHandhook", 6. Auflage., SangyoToshoK.K., (20.Dez.1966).
  • Diese oberflächenaktiven Mittel können einzeln oder als Mischungen verwendet werden. Das oberflächenaktive Mittel wird nicht nur zur Verhinderung der Bildung von statischer Elektrizität verwendet, sondern auch zur Verbesserung der dispergierenden, schmierenden und beschichtenden Eigenschaften sowie der magnetischen Eigenschaften des hergestellten Aufzeichnungsmediums.
  • Die Bildung der magnetischen Aufzeichnungsschicht läßt sich durchführen, indem die Eisenoxidmischung in dem organischen Lösungsmittel dispergiert und die entstehende Zusammensetzung auf einem Träger aufgetragen wird.
  • Eine geeignete Dicke der Beschichtung des Trägers mit der magnetischen Schicht liegt im Bereich von ungefähr 0, 5 bis 20 ti m, vorzugsweise von 2 bis 15 ,um.
  • Geeignete Träger bestehen aus Polyäthylenterephthalat, Polyäthylennaphthalat oder ähnlichen Polyestern, Polypropylen oder ähnlichen Polyolefinen, Cellulosetriacetat, Cellulosediacetat oder ähnlichen Cellulosederivaten, Polyvinylchlorid oder ähnlichen Vinylharzen, Polycarbonat oder ähnlichen synthetischen Harzen. Der nichtmagnetische Träger kann eine Dicke von ungefähr 2, 5 bis 100 llm, vorzugsweise 3 bis 40 tim,in Bandform aufweisen.
  • Geeignete Verfahren zur Beschichtung eines Substrats mit einer magnetischen Aufzeichnungsschicht umfassen verschiedene Be schichtungste chniken, wie Luftbürstenbeschichtung, Ab streifbe schichtung, Luftme sserbeschichtung, Preßbeschichtung, Imprägnierbeschichtung, Beschichtung mit gegenläufigen Walzen, Beschichtung mit Übertragungswalzen, Gravurbe sc hichtung, Beschichtung mit punktweisem Auftrag, Gießbeschichtung oder Beschichtung durch Sprühauftrag. Andere Verfahren lassen sich auch anwenden. Sämtliche dieser Verfahren sind im einzelnen beschrieben in "Coating Engineering", Seiten 253-277, Asakura Shoten, 20. März 1971.
  • Organische Lösungsmittel, die sich bei der Beschichtung verwenden lassen, umfassen Ketone,wie Aceton, Methyläthylketon, Methylisobutylketon, Cyclohexanon; Alkohole,wie Methanol, Äthanol, Propanol, Butanol usw.; E ster;wie Methylacetat, Äthylacetat, Butylacetat, Äthyllactat, Glycolacetatmonoäthyläther usw.; Äther und Glycoläther,wie Diäthyläther, Glycoldimethyläther, Glycolmonoäthyläther, Dioxan, Tetrahydrofuran usw.; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol usw. ; Chlorkohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Äthylenchlorid, Tetrachlorkohlenstoff, Äthylenchlorohydrin, Chloroform, Dichlorbenzol usw; Dimethylsulfoxid und Dimethylformamid. Eine geeignete Konzentration des ferromagnetischen Pulvers in der Beschichtungszusammensetzung liegt innerhalb des Bereiches von ungefähr 150 bis 500 g, vorzugsweise von 200 bis 450 g, pro kg des Lösungsmittels.
  • Die durch die oben beschriebenen Verfahren auf die Unterlage aufgebrachte Magnetschicht wird dann, falls gewünscht, einer Behandlung zur Orientierung des magnetischen Pulvers innerhalb der Schicht unterzogen und dann getrocknet. Falls gewünscht, kann die Oberfläche der magnetischen Schicht geglättet werden oder das erhaltene magnetische Aufzeichnungsmaterial kann auf die gewünschte Form zugeschnitten werden.
  • In diesem Fall beträgt das orientierende magnetische Feld ungefähr 500 bis 2 000 Gauss, wobei ein Wechsel- oder ein Gleichfeld verwendet werden kann. Die Trocknungstemperatur beträgt im allgemeinen etwa 50 bis 1000C und die Trockenzeit beträgt im allgemeinen ungefähr 3 bis 10 Minuten.
  • Das erfindungsgemäße magnetische Aufzeichnungsmedium wird hergestellt, indem die erfindungsgemäße rückseitige Schicht auf eine Seite eines nichtmagnetischen Trägers aufgetragen und getrocknet wird und danach ein magnetischer Anstrichstoff auf die entgegengesetzte Seite des Trägers aufgetragen und getrocknet wird, wonach falls erforderlich, eine die Oberfläche glättende Behandlung der entste henden magnetischen Schicht folgt.
  • Die erfindungsgemäße rückseitige Schicht kann auch vorgesehen werden, nachdem die magnetische Schicht aufgetragen worden ist. In diesem Fall wird jedoch die Oberfläche der magnetischen Schicht durch das bei der rückseitigen Schicht verwendete Lösungsmittel oftmals aufgequollen oder mattiert, wodurch sich eine Verschlechterung der Oberflächeneigenschaften oder der magnetischen Eigenschaften ergibt. Aus diesem Grund ist das zuerst angegebene Verfahren vorzuziehen.
  • Durch die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele wird die Erfindung noch weiter im einzelnen erläutert. Für den Fachmann ist es selbstverständlich, daß bei den folgenden Zusammensetzungen die Verhältnisse und Bestandteile und die Reihenfolge der Arbeitsgärge innerhalb des Umfangs der Erfindung modifizierbar sind. Aus diesem Grund soll die Erfindung nicht als auf die folgenden Beispiele beschränkt angesehen werden. Alle angegebenen Teile, Prozentanteile usw. beziehen sich auf Gewichte, wenn nicht anders angegeben.
  • Beispiel i Es wurden verschiedene Bildaufzeichnungsbänder (Trägermaterial: Polyäthylenterephthalat), die sich in der Oberflächenrauhigkeit der rückseitigen Schicht voneinander unterschieden, hergestellt, indem die durchschnittliche Teilchengröße von schwarzem Kohlenstoff geändert wurde, und es wurdendie Eigenschaften gemessen, wodurch sich die in der Tabelle 1 gezeigten Ergebnisse ergaben. Die Beziehungen zwischen der Oberflächenrauhigkeit und verschiedene E igenschaften zeigt graphisch die Fig. 1.
  • TABELLE 1 Nr. der Proben-Nr. und Oberflächenrauhigkeit ( µm) Kurve in Eigenschaft 1-1 1-2 1-3 1-4 1-5 1-6 1-7 1-8 der + ++ +++ Fig. 2 0,1 0,3 0,5 0,7 0,9 1 3 5 A Bildaufzeichnungs- 0 0## -0,1 -0,2 -0,3 -0,3 -1,5 -2,5 empfindlichkeit (d B) B Verhältnis von Si- 0 0## 0 0 -0,1 -9,2 -0,5 -2,1 -4,1 gnal zu Rauschen (dB) C Laufgeräusche -0,1 + +0,2 +0,4 +0,6 +0,8 +3,4 +5,4 (dB) D Auftreten des 18 3 1 1 0 0 0 0 Nachgebens beim Bandwickel (%) E Anzahl der 23 4 2 1 0 1 0 0 Kratzer F Abnutzung des Führungsstiftes 0,8 1,0 1,2 1,2 1,4 1,5 5,0 9,2 Anmerkung: +TiO2 hinzugefügt, ++SiO2 hinzugefügt, +++TiO2 hinzugefügt Standard Meßverfahren 1. Oberflächenrauhigkeit Die Messung wird durchgeführt mit einem Nadelkontakt-Oberflächenrauhigkeitsmeßgerät (Surfcom 5 der Firma Tokyo Seimitsu Co.), indem eine Diamantnadel mit der Meßprobe in Kontakt gebracht und die vertikale Bewegung eines Aufnahmearmes abgelesen wird. Bei dieser Spezifizierung wird die Differenz zwischen dem Maximal- und dem Minimalwert einer auf einem Registrierstreifen aufgezeichneten Wellenform als Maß der Oberflächenrauhigkeit verwendet, wobei eine Probe von 5 mm einer Messung bei einer Nadelge schwindigkeit von 0,3 mm/sec und einer Geschwindigkeit des Registrierstreifens von 15 mm/sec unterzogen wird.
  • 2. Empfindlichkeit der Bildaufzeichnung Die Messung wird mit einem für Rundfunkzwecke bestimmten Bildaufzeichnungsgerät (VR 2 000 B der Firma Ampe»Co., USA) durchgeführt, indem eine Frequenz von 9 Mhz aufgenommen und wiedergegeben wird und der Maximalausgang bei der Wiedergabe mit dem eines Standardaufzeichnungsbandes verglichen wird.
  • 3. Verhältnis von Signal zu Rauschen bei der Bildaufzeichnung Die Messung wird mit einem für Rundfunkzwecke bestimmten Bildaufzeichnungsgerät (VR 2 000 B) durchgeführt, indem eine Frequenz von 9 Mhz mit einem Aufzeichnungsstrom aufgenommen wird, um den Maximalwert der Bildaufzeichnungsempfindlichkeit zu ergeben und die in einem wiedergegebenen FM-Demodulationssignal enthaltene Rauschspannung mit der eines Standardaufzeichnungsbandes verglichen wird.
  • 4. Auftreten von Laufgeräuschen Die Messung wird mit dem gleichen für Rundfunkzwecke bestimmten Bildaufzeichnungsgerät durchgeführt, welches bei 2 und 3 verwendet wurde, indem das Signal eines Farbstreifens aufgenommen und wiedergegeben wird und die Schwankung der Hüllkurve einer Hilfsträgerwelle beobachtet wird.
  • 5. Auftreten eines Nachgebens beim Bandwickel Mit einem für Rundfunkzwecke bestimmten B ildaufzeichnungsband wurde ein Laufversuch durchgeführt, um das Auftreten des Nachgebens beim Bandwickel quantitativ zu erfassen. Das Verhältnis des Auftretens wird definiert durch Anzahl der Windungen bei nachgebenden Bildaufzeichnungsbändern x 100 Anzahl der Windungen bei geprüften Bildaufzeichnungsbändern 6. Anzahl der Kratzer Bei Verwendung eines Bildaufzeichnungsbandes für eine Bildaufzeichnung werden die Bildstörungen gezählt, die von Kratzern hervorgerufen werden, die als Abdruckspur während des Wickelns von der Rückseite auf die magnetische Schicht übertragen werden, wobei die langen und die kurzen mitberücksichtigt werden.
  • 7. Die Abnutzung des Führungsstiftes bei einem Aufzeichnungsgerät Ein für Rundfunkzwecke bestimmtes Bildaufzeichnungsband mit einer Breite von 2 Zoll wird mit einem Messingstift von 10 mm Durchmesser in Berührung gebracht und so in horizontaler Lage gehalten, daß die rückseitige Schicht des Bandes mit dem Stift in Berührung bleibt, während eine Belastung von 600 g zur Einwirkung gebracht wird. Der Messingstift wird dann mit einer Geschwindigkeit von 300 U/min in Umdrehung versetzt und die Abnutzung des Stiftes verglichen.
  • Die Grundzusammensetzung der rückseitigen Schicht bei diesem Beispiel zeigt die Tabelle 2. Bei den Proben 1-4 und 1-8 wurden 50 % des schwarzen Kohlenstoffes durch fein gepulvertes Titanoxid vom Rutiltyp ersetzt und bei der Probe 1-7 wurde 20 % des schwarzen Kohlenstoffes durch Siliziumoxidpulver ersetzt.
  • TABELLE 2 Zusammensetzung Gewichtsanteile Schwarzer Kohlenstoff + (anorganisches Pigment) 100 Polyurethanelastomer 80 Copolymerisat aus Vinylidenchlorid -Vinylchlorid 30 MethyVathylketon/D im ethylformamid (8/2) 600 Zur Herstellung eines Anstrichstoffes aus dieser Zusammensetzung wurde diese in einer Kugelmühle behandelt, wie dies in der Anstrichstoffindustrie üblich ist. Die erhaltene rückseitige Schicht hatte einen Oberflächenwiderstand von 103 bis 105 Ohm.
  • Beispiel 2 Unter Verwendung der Probe 1-7 des Beispiels 1, die schwarzen Kohlenstoff und Siliziumoxidpulver enthielt, wurden Bildaufzeichnungsbänder mit verschiedener Oberflächenrauhigkeit der rückseitigen Schicht hergestellt, indem die Kalandrierbedingungen geändert wurden. Die Eigenschaften wurden in analoger Weise wie beim Beispiel 1 gemessen, wobei die in der Tabelle 3 angeführten Ergebnisse erhalten wurden. Die Beziehungen zwischen der Oberflächenrauhigkeit und verschiedene Eigenschaften sind in der Fig. 3 graphisch dargestellt.
  • -TABELLE- .3-Nr. der Proben-Nr. und Oberflächenrauhigkeit (µ) Kurve Eigenschaft 2-1 2-2 2-3 2-4 2-5 2-6 2-7 2-8 in der Fig. 3 0,05 0,09 0,1 1 0,3- 0; 75 1,0 1, 5 2,0 A Bildaufzeichnungs- +0,6 +0,5 +0,4 0+ -0,1 -0,4 -0, 6 -1,1 empfindlichkeit (dB) B Verhältnis von Si- +0,5 +0,3 0 0+ -0,2 00, 4 -1,3 -1,4 gnal zu Rauschen (d B) C Laufgeräusche -0,4 -0,2 0 0 -0,2 -0,4 -1,3 -1,4 (dB) D Auftreten des 31 16 13 4 2 0 0 0 Nachgebens beim Bandwickel (%) E Anzahl der 36 29 20 6 1 0 1 0 Kratzer F Abnutzung des Führungsstiftes 0,7 0,8 0,8 1,0 1,2 1,3 2, 5 4,2 Anmerkung: + Standard Die sich ergebenden Proben hatten einen Oberflächenwiderstand von 105 bis 10 Ohm.
  • Beispiel 3 B ildaufzeichnungsbänder mit unterschiedlicher Oberflächenrauhigkeit der rückseitigen Schicht wurden hergestellt, indem auf einen Träger aus Polyäthylennaphthalat zuerst eine Grundierschicht aufgetragen wurde, bestehend aus einer Dispersion aus schwarzem Kohlenstoff in einem Bindemittel (Methylenchloridlösung eines modifizierten gesättigten Polyesters, zusammengesetzt aus 52 Mol Äthylenglycol, 3 Mol Diäthylenglycolund 45 Mol Triäthylenglycol) mit einem Festkörperanteil von 4:6 Gewichtsteilen, und dann darauf eine rückseitige Schicht mit verschiedenen anorganischen Pf gmenten, wie in der Tabelle 4 angegeben, aufgetragen wurde. Die Eigenschaften der Bänder wurden in analoger Weise wie beim Beispiel 1 gemessen, wobei die in der Tabelle 4 gezeigten Ergebnisse erhalten wurden. Die Beziehungen zwischen der Oberflächenrauhigkeit und verschiedene Eigenschaften sind graphisch in der Fig. 4 dargestellt.
  • TABELLE 4 Nr. der Eigenschaft Proben-Nr. und Oberflächenrauhigkeit (ti) Kurve 3-1 3-2 3-3 3-4 3-5 3-6 3-7 in der -Fig. 4 0,08+ 0,2++ 0,3+ 0,6++ 1,0+++ 2,0+ 4,0+++ ++ A Bildaufzeichnungs- 0 0, 1 0ß+ -0,1 -0,1 -1,0 -2 empfindlichkeit (d B) ++ B Verhältnis von Si- +0,1 0 0++ -0,1 -0,3 -1,2 -3,2 gnal zu Ra#uschen (d.B) C Laufgeräusche -0,2 -0,1 ,0 +0,2 +0,5 +1,9 +4,4 (dB) D Auftreten des 21 4 1 2 1 0 0 Nachgebens beim Bandwickel (%) E Anzahl der 20 3 3 1 0 0 0 Kratzer F Abnutzung des 0,5 0,6 0,7 0,8 1,0 3,0 6,2 Führungsstifts Anmerkung: + TiO2, ++ ZnO, +++ TiO2 + schwarzer Kohlenstoff ++ ++Standard Die Grundzusammensetzung der rückseitigen Schicht bei diesem Beispiel zeigt die Tabelle 5. Bei den Beispielen 3-1, 3-3 und 3-6 wurde Titanoxid als anorganisches Pigment verwendet,und bei den Beispielen 3-5 und 3-7 wurden 30 Gew.-% des schwarzen Kohlenstoffes durch Titandioxid ersetzt.
  • TABELLE -5 Zusammensetzung Gewichtsanteile Anorganisches Pigment + (schwarzer Kohlenstoff) 100 Polyurethanelastomer 20 Epoxid-Poiyamid-Harz 65 Nitril-Butadien-Kautschuk 15 Cyclohexanon/Dimethylformamid (9/1) 700 Die sich ergebenden rückseitigen Schichten hatten einen Oberflächenwiderstand von 106 bis 108 Ohm.
  • Wie aus den graphischen Darstellungen der Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist die Bildaufzeichnungsempfindlichkeit und das Verhältnis von Signal zu Rauschen bei der Bildaufzeichnung groß und das Laufgeräusch gering, wenn die Oberflächenrauhigkeit der rückseitigen Schicht klein ist, während die Bildaufzeichnungsempfindlichkeit und das Verhältnis von Signal zu Rauschen bei der Bildaufzeichnung verringert werden und das Laufgeräusch vergrößert wird bei Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit. Das Auftreten des Nachgebens beim Bandwickel und die Anzahl der Kratzer zeigen hohe Werte, wenn die Oberflächenrauhigkeit gering ist und geringe Werte, wenn die Oberflächenrauhigkeit groß ist. Zusammenfassend zeigt ein Bildaufzeichnungsband die am meisten bevorzugten Eigenschaft, wenn die rückseitige Schicht eine Oberflächenrauhigkeit aufweist, die innerhalb des Bereiches von 0,2 bis 1,0 liegt.
  • Beim Beispiel 3 wird elektrisch leitender schwarzer Kohlenstoff für die Grundierschicht verwendet. Wird jedoch diese Schicht nicht vorgesehen, so wird der Oberflächenwiderstand der rückseitigen Schicht höher als Ohm Ohmund die Laufgeräusche werden dadurch stark vergrößert.

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Magnetisches Aufzeichnungsmedium, bestehend aus einem Träger, einer auf einer Seite des Trägers aufgebrachten magnetischen Aufzeichnungsschicht und einer auf der Rückseite des Trägers aufgebrachten rückseitigen Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Schicht einen Oberflächenwiderstand von höchstens 109 Ohm und eine Oberflächenrauhigkeit von 0,2 - 1,0 µm aufweist. - i,0{imaufweist.
  2. 2. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermaterial aus Polyäthylenterephthalat, Polyäthylennaphthalat, Polyimid, Polyvinylchlorid, Polyamid oder Celluloseacetat besteht.
  3. 3. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Aufzeichnungsschicht aus feinen ferromagnetischen Teilchen besteht.
  4. 4. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feinen ferromagnetischen Teilchen aus Eisen(III)-oxid, Eisen(II)-oxid oder y -Eisen(III)-oxid bestehen.
  5. 5. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Schicht mindestens einen der Bestandteile schwarzer Kohlenstoff, Graphit oder Metallpulver enthält.
  6. 6. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallpulver aus Aluminium-, Eisen-, Zink- oder Bleipulver besteht.
  7. 7. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Schicht zusätzlich ein anorganisches Pigment enthält.
  8. 8. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das anorganische Pigment aus Titanoxid, Siliziumoxid oder Zinkoxid besteht.
  9. 9. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb der rückseitigen Schicht eine Grundierschicht befindet.
  10. 10. Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundierschicht mindestens einen der Bestandteile schwarzer Kohlenstoff, Graphit oder Metallpulver enthält und die rückseitige Schicht ein anorganisches Pigment enthält.
    Leerseite
DE2522780A 1974-05-22 1975-05-22 Magnetischer Aufzeichnungsträger Expired DE2522780C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5668674A JPS5337003B2 (de) 1974-05-22 1974-05-22

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2522780A1 true DE2522780A1 (de) 1975-12-04
DE2522780C2 DE2522780C2 (de) 1984-02-23

Family

ID=13034309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2522780A Expired DE2522780C2 (de) 1974-05-22 1975-05-22 Magnetischer Aufzeichnungsträger

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS5337003B2 (de)
DE (1) DE2522780C2 (de)

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2733541A1 (de) * 1976-07-26 1978-02-02 Fuji Photo Film Co Ltd Vorspannband fuer ein magnetband
FR2416197A1 (fr) * 1977-12-23 1979-08-31 Ramu Int Procede pour rendre du graphite au moins partiellement hydrophobe, produit obtenu et son application a des revetements
DE3123803A1 (de) * 1980-06-17 1982-03-25 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichungsmaterial
DE3132604A1 (de) * 1980-08-18 1982-06-09 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmaterial
DE3208703A1 (de) * 1981-03-12 1982-10-28 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmedium
DE3221198A1 (de) * 1981-06-05 1983-02-10 TDK Electronics Co., Ltd., Tokyo Magnetaufzeichnungsmedium und seine herstellung
DE3327278A1 (de) * 1982-07-29 1984-02-02 Victor Company Of Japan, Ltd., Yokohama, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmaterial mit einer magnetschicht auf einer seite eines traegers und einer nichtmagnetischen tio-schicht auf der anderen seite
DE3535529A1 (de) * 1984-10-04 1986-04-17 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmedium
EP0171185A3 (en) * 1984-07-09 1986-05-07 Hitachi Maxell Ltd. Magnetic recording medium
DE3535530A1 (de) * 1984-10-04 1986-05-28 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmedium
EP0194675A1 (de) * 1985-03-13 1986-09-17 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Magnetische Aufzeichnungsträger

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH0654536B2 (ja) * 1983-02-04 1994-07-20 富士写真フイルム株式会社 磁気記録媒体
JPS59223937A (ja) * 1983-06-03 1984-12-15 Fuji Photo Film Co Ltd 磁気記録媒体

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101000B (de) * 1955-11-04 1961-03-02 Basf Ag Bandfoermiger Magnetogrammtraeger
DE2042215A1 (de) * 1969-09-29 1971-04-08 Ibm Magnetogrammtraeger mit verminderter Neigung zu elektrostatischer Aufladung

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5644488B2 (de) * 1974-05-15 1981-10-20

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101000B (de) * 1955-11-04 1961-03-02 Basf Ag Bandfoermiger Magnetogrammtraeger
DE2042215A1 (de) * 1969-09-29 1971-04-08 Ibm Magnetogrammtraeger mit verminderter Neigung zu elektrostatischer Aufladung

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2733541A1 (de) * 1976-07-26 1978-02-02 Fuji Photo Film Co Ltd Vorspannband fuer ein magnetband
FR2416197A1 (fr) * 1977-12-23 1979-08-31 Ramu Int Procede pour rendre du graphite au moins partiellement hydrophobe, produit obtenu et son application a des revetements
DE3123803A1 (de) * 1980-06-17 1982-03-25 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichungsmaterial
DE3132604A1 (de) * 1980-08-18 1982-06-09 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmaterial
DE3208703A1 (de) * 1981-03-12 1982-10-28 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmedium
DE3221198A1 (de) * 1981-06-05 1983-02-10 TDK Electronics Co., Ltd., Tokyo Magnetaufzeichnungsmedium und seine herstellung
DE3327278A1 (de) * 1982-07-29 1984-02-02 Victor Company Of Japan, Ltd., Yokohama, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmaterial mit einer magnetschicht auf einer seite eines traegers und einer nichtmagnetischen tio-schicht auf der anderen seite
US4532178A (en) * 1982-07-29 1985-07-30 Victor Company Of Japan, Ltd. Magnetic recording media comprising a magnetic layer on one side of a support and a non-magnetic tio layer on the other side
EP0171185A3 (en) * 1984-07-09 1986-05-07 Hitachi Maxell Ltd. Magnetic recording medium
DE3535529A1 (de) * 1984-10-04 1986-04-17 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmedium
DE3535530A1 (de) * 1984-10-04 1986-05-28 Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa Magnetisches aufzeichnungsmedium
EP0194675A1 (de) * 1985-03-13 1986-09-17 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Magnetische Aufzeichnungsträger

Also Published As

Publication number Publication date
DE2522780C2 (de) 1984-02-23
JPS50150407A (de) 1975-12-02
JPS5337003B2 (de) 1978-10-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3208865C2 (de)
DE3211780C2 (de)
DE2656143C2 (de) Magnetische Aufzeichnungsfilme oder -bänder
DE3535530C2 (de) Magnetisches Aufzeichnungsmedium
DE3211779A1 (de) Magnetisches aufzeichnungsmaterial
US4002804A (en) Magnetic recording material
DE2522780A1 (de) Magnetisches aufzeichnungsmedium
DE3215056C2 (de)
DE3217212C2 (de) Magnetisches Aufzeichnungsmedium
DE3323441C2 (de) Magnetisches Aufzeichnungsmedium
DE3208703C2 (de)
DE3829239A1 (de) Magnetaufzeichnungsmedium
DE69005495T2 (de) Ein magnetischer Aufzeichnungsträger.
DE4021903A1 (de) Magnetaufzeichnungsmedium
DE3138278C2 (de)
US4201809A (en) Magnetic recording medium
DE3208454C2 (de)
DE3148766A1 (de) Magnetisches aufzeichnungsmaterial
US4202927A (en) Magnetic recording medium
DE3342150C2 (de) Magnetisches Aufzeichnungsmaterial
DE3142132C2 (de)
DE4041736C2 (de) Magnetaufzeichnungsmedium
DE3616068A1 (de) Magnetaufzeichnungsmaterial
DE2831542A1 (de) Zweischichtige magnetische aufzeichnungsbaender
DE3328594A1 (de) Magnetaufzeichnungsmaterial

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: LIEDL, G., DIPL.-PHYS. NOETH, H., DIPL.-PHYS., PAT

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee