DE252277C - - Google Patents
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- DE252277C DE252277C DENDAT252277D DE252277DA DE252277C DE 252277 C DE252277 C DE 252277C DE NDAT252277 D DENDAT252277 D DE NDAT252277D DE 252277D A DE252277D A DE 252277DA DE 252277 C DE252277 C DE 252277C
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01D—COMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
- C01D3/00—Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
- C01D3/04—Chlorides
- C01D3/06—Preparation by working up brines; seawater or spent lyes
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- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in die Sole eintauchen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Austragevorrichtung für Salzpfannen u. dgl., deren
Kratzen nur während des Arbeitsganges in die Sole eintauchen, während beim Rückgange und
in der Ruhezeit kein Teil der Vorrichtung mit . der Sole in Berührung kommt.
Bei den bis jetzt bekannten Austragevorrichtungen dieser Art wurde das Herausheben der
Kratzer aus der Sole so bewerkstelligt, daß entweder ein die Kratzer tragendes endloses umlaufendes
Seil vorgesehen war, das diese am Ende der Vorwärtsbewegung auf eine zweite höher
gelegene Schiene brachte und auf dieser zurückführte, oder aber ein hin und her gehendes Seil
die Kratzer am Ende der Pfanne gegen einen Anschlag führte, anhob und verriegelte, welche
Verriegelung durch Auftreffen gegen einen zweiten Anschlag am Ende der Rückwärtsbewegung
wieder aufgehoben wurde.
Diese Vorrichtungen weisen insofern große Nachteile auf, als, wie im ersten Falle, besondere
Rückführungsschienen vorgesehen sein müssen oder, wie im zweiten, Anschläge an beiden Enden
der Pfanne und als bei beiden Vorrichtungen nur dann ein richtiges Arbeiten möglich ist,
wenn stets die ganze Grundfläche der Pfanne befahren wird, während bei einem sich oft als
notwendig erweisenden Auskratzen nur eines Teiles der Pfanne die Kratzer beim Rückwärtsgange
nicht aus der Sole treten würden.
Diese Nachteile zu vermeiden, ist der Zweck der Erfindung, der dadurch erreicht wird, daß
die Kratzer in der Weise an einem durch ein endloses Seil hin und her bewegten Wagen angebracht
sind, daß durch Ziehen an dem die Rückbewegung des Wagens bewirkenden Seiltrum zuerst die Kratzer aus der Sole gehoben,
werden und dann erst der Wagen zurückbewegt wird.
Außerdem bezweckt die Erfindung noch, Vorkehrungen zur Schonung der Kratzer außer
Betrieb zu schaffen; diese bestehen darin, daß der die Kratzer tragende Wagen durch das endlose
Seil so weit über den Pfannenrand verschoben werden kann, daß die Kratzer im Ruhezustande
außerhalb des Wirkungsbereiches der Soledämpfe gelangen und in Süßwasser gesenkt
werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im
Aufriß und in Fig. 2 im Grundriß, teilweise geschnitten, dargestellt.
An dem einen Längsende der Pfanne 1 ist in Böcken 2 die Antriebswelle 3 gelagert, die durch
ein Schneckenrad, Zahnrad, Riemenscheiben o. dgl. ihren Antrieb erhält.
Der Antrieb ist mit einer Umschaltung bekannter Art versehen, die an den Pfannenenden
selbsttätig die Drehrichtung umkehrt, und deren Umschaltepunkte beliebig eingestellt sein
können. Natürlich ist die Umschaltevorrichtung auch abstellbar, so daß an jedem beliebigen
Punkte gehalten werden kann. In der Mitte der Antriebswelle 3 sitzt fest mit ihr verbunden
eine Scheibe c mit einem um den Bolzen 5 schwingbaren gleicharmigen Querstück 6. Letzteres
legt sich gegen entsprechende Vorsprünge oder Nuten in den zu beiden Seiten der Scheibe c
angeordneten Scheiben 7, 8, die je auf einer Hohlwelle 9' festsitzen, die ihrerseits um die Welle 3
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sich drehen können und in den Böcken 4 gelagert sind. Auf jeder Hohlwelle 9 ist zwischen I
den Böcken 4 und 2 eine Seilscheibe α befestigt, die gemeinsam mit der hinter ihr liegenden
Seilscheibe b, ähnlich wie bei Grubenhaspeln, den Antrieb der Austrage vorrichtung bewirkt.
Die Anordnung des Querstücks 6 auf der Scheibe c dient dem Schütze der Anlage, wenn
eines der Taue reißt. Dann wird die Scheibe der Seite, auf der das Tau gerissen ist, geringen
Widerstand leisten und leicht beweglich sein, während die Scheibe auf der Seite des unverletzten
Taues dem Querstücke derselben hohen Widerstand wie vorher entgegensetzt. Der gleicharmige Hebel 6 wird sich also durch den
Druck auf seinen einen Arm und die Entlastung des anderen quer zur Welle 3 stellen,
so daß keine der beiden Scheiben 7 und 8 von der Antriebswelle 3 mitgenommen wird.
Der Kratzerwagen ruht auf zwei Böcken e, die auf zwei an den Außenlängsrändern der
Pfanne 1 befestigten Winkeleisen 10 gleiten und durch Rollen 11 am Ecken oder Klemmen verhindert
werden. In den Böcken e ist die Kratzerwelle 12 gelagert, auf deren beiden Enden je
eine Seilrolle d lose sitzt. Die Seile laufen von der Rolle α um die Rolle b, von dieser um den
vollen Umfang der Rolle d herum, von dieser um die an jeder Seite des anderen Endes der
Pfanne fest gelagerten Rolle f, von dieser zu dem Seilhebel g, von ihm zur Rolle b und zurück
zur Rolle a. Der Hebel g sitzt auf der Achse 14,
die im Bock c gelagert ist und auf der anderen Seite einen Hebel h trägt, an dem eine Stange i
angelenkt ist, die ihrerseits an dem auf der Kratzerwelle 12 befestigten Hebel k angelenkt
ist. Um diese Welle 12 sind mit ihren Köpfen m die Hebel χ der Austragekratzer s schwingbar
und auf ihr sind mehrere Hebel t befestigt, deren Enden durch ein gemeinsames Flacheisen u verbunden
sind. Letzteres liegt unter den die Austragekratzer s tragenden Hebeln χ und hebt
diese an, wenn es selbst durch Drehen der Welle 12 gehoben wird. Wird also der Seilhebel g durch
Zug am Seil aus der Stellung I in die Stellung II geschwungen, so dreht sich die Welle 12 und
die Kratzer werden durch das Flacheisen u gehoben. In Stellung II des Seilhebels, die
ebenso wie Stellung I durch Anschläge 15 festgelegt ist, liegt der Hebel h mit der Stange i in
einer geraden Linie und sperrt durch diese Strecklage die Welle 12, so daß die Kratzer aus
der hochgehobenen Stellung nicht zurückfallen können. In dieser Stellung II des Hebelwerks
und der Kratzer wird der Kratzerwagen durch den Seilzug nach hinten zurückgezogen. Soll
nun das Salz ausgetragen werden, so drehen sich die Antriebswelle und die Seiltrommeln in
der entgegengesetzten Richtung, der Seilhebel wird durch den Zug des Seiles in Stellung I gezogen,
die Welle 12 wird gegen den Sinn des Uhrzeigers gedreht und die Kratzer können sich
senken, worauf die Verschiebung des Kratzerwagens beginnt.
Die beschriebene Arbeitsweise des Hebelwerks hängt nun aber von dem Reibungswiderstand
des Kratzerwagens gegen die Winkeleisen 10 ab. Ist dieser Widerstand klein, so wird der Seilzug
beim Umsteuern auf Rückgang nicht die Neigung haben, den Seilhebel von I nach II zu
ziehen und die schweren Kratzer zu heben, sondern er wird den ganzen Kratzerwagen nach
hinten ziehen, ohne zuerst die Kratzer zu heben. Um dem vorzubeugen und das Heben der Kratzer
vor der Verschiebung des Kratzerwagens zu erzwingen, ist an jeder der lose auf der Welle 12
sitzenden Seilrollen d ein Zahnrad 0 befestigt. In dieses greift eine Klinke ft, die mittels Bolzen
w an dem Hebel r angelenkt ist, der auf der Kratzerwelle 12 befestigt ist. Wenn das Seil die
Rolle d im Sinne des Uhrzeigers dreht, so nimmt ■ das Zahnrad ο die Klinke ft und den Hebel r
mit, so daß die Welle 12 gedreht und der Seilhebel g in seiner Arbeit, die Kratzer zu heben,
unterstützt wird. Beim Weiterdrehen muß die Klinke ft das Zahnrad 0 verlassen, da dieses sich
mit der Seilrolle d dauernd dreht. Diese Ausrückung wird durch einen am Bocke e an geeigneter
Stelle befestigten Anschlag ν erzielt, der die gegen ihn auftreffende Klinke ft aus dem Eingriff
mit dem Zahnrad 0 heraushebt. Die Ausrückung muß ganz kurz vor dem Augenblicke erfolgen, in
dem der Seilhebel g in Stellung II sich gegen den Anschlag 15 legt, wenn also eben Strecklage der
Hebel h, i eingetreten ist.
Ist Stellung II erreicht, so wird der Kratzerwagen durch den Seilzug nach hinten zurückgezogen.
Er kann, da die Kratzer hochgehoben sind, auch über den hinteren Rand der Pfanne hinausgezogen werden, so daß die
ganze Vorrichtung der Einwirkung der Sole und ihrer Dämpfe entzogen ist und keine rostigen
Wassertropfen in die Sole fallen können. In dieser Ruhestellung kann auch eine Rast angebracht
sein, gegen die die Kratzer sich legen, oder aber die Kratzer können in neben der
Pfanne vorgesehene Gefäße mit Süßwasser getaucht und darin gesäubert werden. Natürlich
müssen auch mehrere beliebig lange Hübe nach vorwärts und rückwärts ausgeführt werden
können, weil sich in der Pfanne an einigen Stellen besonders starke Salzanhäufungen bilden. Diese
Verstellbarkeit ist in einfacher Weise durch die Verlegung der Umkehrpunkte der Umschaltvorrichtung
für die Antriebswelle 3 zu erzielen, die in ähnlicher Weise wie z. B. bei Hobelmaschinen
ausgebildet werden kann.
Wird nun die Drehrichtung umgeschaltet, so werden, wie vorher beschrieben, durch den
Seilzug der Seilhebel g in die Stellung I gezogen, die Kratzer gesenkt, Hebel r in Stellung I
gedreht und die Klinke ft von dem jetzt rück-
wärts laufenden Zahnrad ο ausgeklinkt, worauf unter dem Einfluß des Seilzuges auf den gegen
den rechten Anschlag 15 sich anlegenden Seilhebel g der Kratzerwagen sich nach vorn mit
gesenkten Kratzern in Bewegung setzt.
Claims (4)
1. Austrage vorrichtung für Salzpfannen mit Kratzern, die nur während des Arbeits-
. 10 ganges in die Sole eintauchen, während beim Rückgange und in der Ruhezeit kein Teil
der Austragevorrichtung mit der Sole in Berührung kommt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kratzer in der Weise an einem durch ein endloses Seil hin und her bewegten
Wagen angebracht sind, daß durch Ziehen an dem die Rückbewegung des Wagens bewirkenden
Seiltrum zuerst die Kratzer aus der Sole gehoben werden und dann erst der Wagen zurückbewegt wird..
2. Austragevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein. endloses
mittels eines Gestänges (h, i,h)
wagenwelle (12) und mittels der auflager befestigten Hebel (t) ein Quereisen (u) dreht, das je nach der Zugrichtung des Seiles (13) die Kratzerhebel (x) hebt bzw. senkt, bis der Seilhebel (g) gegen einen festen Anschlag (15) stößt, worauf der Seilzug mittels des Seilhebels (g) den Kratzerwagen verschiebt.
wagenwelle (12) und mittels der auflager befestigten Hebel (t) ein Quereisen (u) dreht, das je nach der Zugrichtung des Seiles (13) die Kratzerhebel (x) hebt bzw. senkt, bis der Seilhebel (g) gegen einen festen Anschlag (15) stößt, worauf der Seilzug mittels des Seilhebels (g) den Kratzerwagen verschiebt.
3. Austrage Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gehobenen
Kratzer (s) durch die Strecldage des Gestänges (h, i) in ihrer Lage fest-,
gehalten werden.
4. Austragevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kratzer
tragende Wagen durch das endlose Seil so weit über den Pfannenrand verschoben werden
kann, daß die Kratzer im Ruhezustande außerhalb des Wirkungsbereiches der Soledämpfe
gelangen und in Süßwasser gesenkt werden können.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252277C true DE252277C (de) |
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ID=510647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
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- DE DENDAT252277D patent/DE252277C/de active Active
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