DE252205C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 252205 KLASSE 43 b. GRUPPE
THE AUTOMATIC VENDING MACHINES CO. in KANSAS CITY, Missouri.
Selbstverkäufer für Versicherungsscheine u.dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1910 ab.
Die Erfindung" bezieht sich auf einen Selbstverkäufer, der gegen Einwurf eines bestimmten
Geldbetrages eine die Zeit der Zahlung angebende Quittung oder ein Wertpapier, beispielsweise eine Versicherungspolice,
verabreicht. Derartige Verkaufsapparate besitzen in der Regel ein Stempelwerk mit einem selbsttätig · sich fortschaltenden
Zeitstempel, dessen Glieder durch eine Uhr
ίο beeinflußt werden.
Gemäß der Erfindung ist das Stempelwerk nun derart eingerichtet, daß seine einzelnen
Glieder, welche sich gegenseitig in entsprechendem Verhältnis zueinander fortschalten,
dauernd unter der · Einwirkung einer Kraft stehen, welche die Fortschaltung zu bewirken
sucht und durch eine Hemmvorrichtung gesperrt sind, die von einem Uhrwerk in bestimmten
Zeitabschnitten freigegeben wird.
Die Hemmvorrichtung, deren Verbindung mit dem Regulieruhrwerk jedesmal nach
Fortschaltung um die kleinste Zeiteinheit durch das Stempelwerk selbst wiederhergestellt
wird, bewirkt gleichzeitig den Antrieb der Reguliervorrichtung, d.h. der Uhr.
Diese Trennung der Antriebsfeder für die
■ Fortschaltung des Stempelwerkes von der Reguliervorrichtung beeinträchtigt in keiner
Weise den leichten und sicheren Gang des Uhrwerkes, ermöglicht dagegen aber eine
exakte Fortschaltung" der einzelnen Glieder des Stempelwerkes. Im Gegensatz hierzu ist
bei der bisher üblichen Anordnung, bei welcher die Uhrfeder gleichzeitig den Antrieb
für die Fortschaltung des Stempelwerkes besorgt, die Rückwirkung des letzteren auf das
Uhrwerk bei der Empfindlichkeit desselben für den regelrechten Gang des Uhrwerkes
und damit die Zuverlässigkeit des Apparates schädlich.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des Regulieruhrwerkes mit der Klinkenvorrichtung,
Fig. 2 die Sperrung des die kleinsten Zeiteinheiten anzeigenden Stempelrades,
Fig. 3 bis 7 die weiteren Stempelräder mit ihren Fortschaltungs- und Sperrorganen;
Fig. 8 zeigt in Ansicht, teilweise geschnitten, die Vorrichtung zum Antrieb des
Druckstempels.
Das Uhrwerk des Selbstverkäufers ist so beschaffen, daß es die Fortschaltung der Glieder
des Zeitstempels nicht durch eine antreibende, sondern durch eine auslösende Wirkung
veranlaßt. Der Einfluß des Uhrwerkes wird durch, eine Klinkenschaltvorrichtung ausgeübt, die unter beständiger Spannung gehalten
wird und die Fortschaltung des Sternpelwerkes durch eine dauernd auf dasselbe einwirkende Kraft verhindert. Das mit dem
Uhrwerk in auslösbarer Verbindung stehende Sperrorgan steht unter Einwirkung einer
Kraft, welche das Bestreben hat, die Sperrung aufzuheben, wobei das Uhrwerk die Bewegung
hemmt, aber in bestimmten Zeitabschnitten das Sperrorgan freigibt. Zu die-
sem Zwecke trägt die Achse 2 des Minutenrades des Uhrwerkes 1 ein Schaltrad 3, das
von dieser Achse mittels eines Blockes 4, der auf der Achse 2 festsitzt, mitgenommen wird.
An diesem Block ist eine Blattfeder 4° befestigt,
die für gewöhnlich gegen einen aus dem Schaltrad 3 vorstehenden Stift 4* anliegt.
Das Schaltrad hat zwölf Zähne, deren jeder also einem Zeitraum von fünf Minuten entspricht.
Ein klinkenförmiger, federnder Arm 5α einer Stange 5 wird von einem Zahn
des Schaltrades gestützt und senkt sich je nach fünf Minuten um einen Zahnabstand,
wobei er vom Zahnrad 3 frei wird und dadurch die Hemmung des Stempelwerkes zeitweise
auslöst, so daß der Zeitstempel um fünf Minuten fortgeschaltet werden kann.
An der Stange 5 befindet sich ein Gelenkstück 6, dessen anderes Ende am Gestell des
Apparates angelenkt ist; dieses Gelenkstück verhindert, daß die Stange 5 mit ihrer federnden
Klinke seitlich vom Schaltrad 3 abgleitet. Wenn jedoch dieses Schaltrad 3 durch die
Fortschaltung des Uhrwerkes gedreht wird, so kann die Stange 5 behufs Auslösung" seitlich
vom Schaltrad ausweichen. Wenn die Stange 5 ihre Fallbewegung vollendet und ihre Aufgabe verrichtet hat, wird sie durch
die Fortschaltbewegung des Stempelwerkes wieder gehoben, wobei der federnde Arm 5™
über den Rücken des Schaltradzahnes gleitet. An dem unteren Ende der Stange 5 greift
eine Zugfeder 10 an (Fig. 2), deren anderes Ende an einem am Gestell der Verkaufsvorrichtung
angebrachten Arm befestigt ist. Das untere Ende der Stange 5 ist mit einem Hemmungshebel
12 (Fig. 2) gelenkig verbunden, der beim Herabfallen der Stange 5 niederschwingt
und sich auf seinem Drehzapfen 13 dreht.
Damit das Uhrwerk seinen Gang fortsetzen kann, während die Stange 5 zeitweise herabgefallen
ist, tritt eine Klinke 3^, die an einem
feststehenden Teil des Apparates angelenkt ist, in Eingriff mit einem Zahn des Schaltrades
3 und verhindert eine Rückwärtsdrehung des letzteren; „die Klinke 301 tritt auch
bei der Aufwärtsbewegung der Stange 5, während des Wiedereinfallens der Klinke 50
in das Sperrad, in Wirkung.
Der Hemmuiigshebel 12 trägt einen Anschlagstift
14, der für gewöhnlich in der Bewegungsbahn der Anschlagknaggen 15 liegt,
deren zwölf in gleichen Abständen nahe dem Rande des Minutenrades 17 der Zeitstempelvorrichtung·
von dem Stempelrad seitlich vorspringen. Das Minutenzeitrad 17 ist auf seiner
Achse 18 gegen Drehung gesichert; die Achse steht unter der dauernden Einwirkung
der Antriebskraft. Die Achse 18 ist allen Rädern oder Scheiben des Zeitstempelwerkes
gemeinsam. Das Minutenrad trägt ferner eine Anzahl von unrunden Knaggen 19, die
zu den Anschlagknaggen 15 versetzt angeordnet sind und die Aufgabe haben, gegen den
Anschlagstift 14 des Hernmungshebels 12 zu treffen, wenn letzterer niedergedrückt wird,
und den Stift 14 wieder in die Bahn des nächstfolgenden Anschlages 15 zu heben. Die
unrunden Knaggen bringen dabei gleichzeitig den Hebel 12 in seine normale Stellung zurück,
heben die Stange 5 an und stellen den Eingriff derselben mit dem Sperrad 3 wieder
her.
Das Stempelwerk umfaßt zwei Vorrichtungen,'von denen die eine die Tageszeit und die
andere das Datum angibt; beide Vorrichtungen besitzen gemeinsamen Antrieb. Bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Stempelwerk derartig eingerichtet, daß es von
fünf zu fünf Minuten die Tageszeit der Ausgabe der gestempelten Abschnitte durch den
Verkaufsapparat angibt und das letzte Stempelrad
dieser Tageszeitstempelvorrichtung eine Sperrung auslöst, die den Datumstempel um eine Schaltung weiterdreht.
Die Zeitstempelvorrichtung (Fig. 2, 3 und 4) besteht aus dem Minutenrad 17, dem
Stundenrad 20 und dem Meridianrad 21 (zum Stempeln der Tageszeit, Vormittag oder
Nachmittag o. dgl., bzw. einer Abkürzung der betreffenden Tageszeiten). Wie schon bemerkt,
sitzt das Minutenrad 17 auf einer Achse 18 fest; letztere erhält ihren Antrieb
unter Vermittlung von Zahnrädern von einem Federwerk, dessen Achse mit einer Abzugsvorrichtung
versehen ist. Das .Minutenrad 17 hat daher beständig das Bestreben, sich zu
drehen, wird aber für gewöhnlich durch den Stift 14 des Hemmungshebels, der in die Bahn
der Anschlagknaggen 15 hineinreicht, festgehalten.
Das Rad 17 hat auf seinem Umfang zwölf Druckstempel, welche Zeitangaben mit je fünf
Minuten Zwischenraum enthalten.
Das Minutenrad 17 trägt auf seiner Vorderfläche gegenüber der Hemmung einen in
der Fig. 2 punktiert gezeichneten unrunden Nocken 28, der so gestaltet ist, daß er bei jeder
Umdrehung des Minutenrades einmal gegen den Arm 29 eines Winkelhebels 30 wirkt, wodurch dieser eine Schwingung um
seinen Drehzapfen 31 ausführt, die Nase 32 aus der Zahnlücke 33 des neben dem Minutenrad
17 angeordneten Stundenrades 20 aushebt (Fig. 3) und dieses für den Umlauf freigibt.
Bei Fortsetzung der Drehung des Exzenters 28 wird der Winkelhebel 30 sowie eine an ihm
bei 38 drehbare Klinke 37 so weit gehoben, daß die letztere in einen Ausschnitt am Umfange
des Stundenrades 20 einschnappt und dasselbe bei der Rückwärtsbewegung des
Winkelhebels 30 fortschaltet. Diese Bewegung tritt ein, wenn das Rad 17 seine letzte
Teilbewegung ausführt. Hierbei wird das Stundenrad um eine Teilung gedreht und die
folgende Stundenzahl in die Druckstellung eingestellt.
Auf der dem Minutenrad 17 abgewendeten Seite des Stundenrades befindet sich ein
Nocken 39, der in gleicher Weise die Fortschaltung" des Meridianrades 21 nach einer
vollen Umdrehung des Stundenrades 20 bewirkt, indem der Nocken 39 gegen einen Arm
' 2(f des Winkelhebels 30", der bei 31s drehbar
ist, wirkt, wodurch eine Klinke 37" gehoben und in eine Zahnlücke des Meridiänrades zur
Fortschaltung des letzteren eingelegt wird.
Der Umfang des Meridianrades 21 kann eine beliebige Zahl von Druckstempeln tragen
; in den meisten Fällen genügen zwei Stempel V. und N., um die Stunden vor und nach Mittag zu unterscheiden.
Jede Fortschaltklinke 37, 370 ist mit einer
Zugfeder 40 versehen, deren anderes Ende mit einem feststehenden Gestellteil verbunden
ist. Die Federn greifen an den Klinken 37, 37a oberhalb des Drehpunktes derselben an;
dadurch erfüllen sie einen doppelten Zweck, einerseits sichern sie den Eingriff der Klinke
in das Stempelrad, und andererseits bewegen sie die Winkelhebel 30, 30* in Richtung ihres
eigenen Zuges. Um zu verhüten, daß die Räder 20, 21 bei der Fortschaltung über eine
Schaltrast hinaus gedreht werden, ist jedes dieser Räder mit einer unter Federwirkung
stehenden Sperrung 41, 41° versehen.
_ Die Angabe des Datums geschieht bei dem Ausführungsbeispiel in der Weise, daß die
Zahl der Tage seit Beginn des Jahres durch das Stempelwerk angegeben wird. Die aufgestempelte
Ziffer »1« in Verbindung" mit einem auf dem Zettel vorgedruckten, erklärenden
Wort bedeutet demnach, daß der Zettel oder die Police am 1. Januar verabfolgt ist.
Bei dieser Anordnung" ist nur ein Zehnerschaltwerk mit drei Zifferscheiben, deren jede
die neun Einerzahlen und eine Nullziffer enthält, erforderlich, damit bei Anwendung der
bekannten Fortschaltung jeder Tag des Jahres durch die entsprechende Ziffer 1 bis 365 oder
366 bezeichnet und gestempelt werden kann.
Die Datumstempelvorrichtung besteht demnach hier aus der Einerscheibe 42, der Zehnerscheibe
43 und der Hunderterscheibe 44 (Fig. 5, 6 und 7). Die Scheiben sitzen sämtlieh
lose auf gemeinsamer Achse 18, und die Fortschaltung geschieht durch einen
Kranz von Stiften 45 (Fig. 4), die sechs an der Zahl auf der dem Datumrad 42 zugekehrten
Seite des Rades 21 vorspringen. Jeder der Stifte 45 entspricht zwei Teilungen des
Rades 21, so daß bei jedesmaligem Wechsel eines Tages einer der Stifte 45 eine Schaltvorrichtung
in Wirkung setzt, die das erste Rad 42 des Tagezählwerkes um eine Teilung weiterdreht, wodurch die Ziffer des folgenden
Tages in die Druckstellung gelangt.
Die Vorrichtung zur Fortschaltung vom Meridianrad 21 auf das erste Stempelrad des
Datumzählwerkes besteht aus einem Winkelhebel 46 (Fig. 5), der bei 47 drehbar gelagert
ist, und dessen abwärts gerichteter Arm 48 für gewöhnlich in die Bewegungsbahn der
Stifte 45 am Rad 21 hineinragt. An den Winkelhebel 46 ist ferner eine Klinke 49 angelenkt,
die das Einerrad 42 des Datumzählwerkes fortschaltet. Bei der Drehung des Meridianrades 21 dreht derjenige Stift 45, der
mit dem Winkelhebelarm 48 in Berührung tritt, allmählich den Winkelhebel 46 auf seinem
Drehzapfen 47 und bringt die Schaltklinke 49 in Eingriff mit dem Zifferrad 42;
bei fortgesetzter Drehung des Rades 21 springt der Hebelarm 48 von dem Stift 45 ab,
und die Feder 50, die gleichzeitig ■ den Eingriff der Klinke 49 mit dem Zifferrad 42 aufrecht
erhält, zieht den Winkelhebel 46 abwärts und dreht dabei das Rad 42 um eine Teilung
weiter.
Auf der entgegengesetzten Seite der Zifferscheibe 42 befindet sich ein Nocken 51, der in
Fig. 5 punktiert, in Fig. 6 voll gezeichnet ist. Die Aufgabe dieses Nockens ist, gegen den
Arm 52 eines Winkelhebels 53 zu wirken, der bei 54 drehbar gelagert ist, und diesen Winkelhebel
in die in Fig. 6 dargestellte Lage zu drehen, in der die Klinke 55 mit einein der
Vorsprünge am Rad 43 in Eingriff tritt. Bei fortgesetzter Drehung des Rades 42 gleitet
der Arm 52 von dem Nocken 51 ab, wobei der Winkelhebel 53 mit der Klinke 55 unter dem
Zug der Feder 56 herabgezogen wird und das Zifferrad 43 um eine Teilung weiterdreht.
Auf der anderen Seite des Zifferrades 43 befindet sich ein gleicher, mit dem Rad 43 fest
verbundener Nocken 57, der dieselbe Aufgabe wie der eben erwähnte Nocken 51 hat, d. h.
der Nocken wirkt gegen den Arm 58 eines Winkelhebels 59, der bei 60 gelagert ist, und
hebt diesen Winkelhebel nebst der an ihm gelenkig befestigten Klinke 61 so weit, daß beim
Abgleiten des Armes 58 von dem Nocken die Klinke 61 das letzte Rad 44 des Datumzählwerkes
um eine Teilung" weiterrückt. Die Zifferscheiben des Datumstempels werden gegen eine unbeabsichtigte Verschiebung
durch unter Federwirkung stehende Sperrklinken 63 gesichert.
Die Stempelung der von dem Selbstverkäufer zu verabreichenden Abschnitte mittels
des selbsttätig sich fortschaltenden Stempelwerkes findet unmittelbar unterhalb der Welle
18, auf der die Zifferräder sitzen, statt. Sie
wird mit Hilfe einer Welle 55ffi (Fig. 8) ausgeführt,
der bei jedesmaliger Benutzung der Verkaufsvorrichtung eine Drehbewegung erteilt
wird. Auf der Welle 55"- sind zwei Scheiben
57a aufgekeilt (Fig. 8) ; aus den einwärts
gerichteten Flächen dieser Scheiben treten, einander gegenüberstehend, Stifte 59" und 6o°
hervor. Ein Absatz 6i°: an einem in einem Lager 63" geführten Kolben oder Stempel 62a,
ίο der auf einem senkrechten Zapfen 64 geführt
ist, ragt in die Bewegungsbahn der Stifte 59" und 6o" hinein und wird bei Drehung der
Welle 55a von den Stiften jeweils abwärts gedrückt.
Der Stempel Ö2a besteht aus einem
mit dem seitlichen Vorsprung 6ia und einer
Bohrung versehenen Zylinder, der auf den Zapfen 64 paßt; letzterer ist mit einer Antriebsschraubenfeder
65 umwunden, die mit dem einen Ende an eine auf dem Zapfen 64 sitzende Scheibe 66 und mit dem anderen unteren
Ende an einen am Gestell festsitzenden Stab 67 befestigt ist. Die Scheibe 66 hat am
Umfang einen Ausschnitt, der eine' Führungsstange umfaßt, wodurch eine Verdrehung des
Stempels auf seinem Zapfen 64 verhindert ist. Bei jedesmaligem Niederdrücken des Stempels
62a durch einen der Stifte 59", 6oa und
nachfolgender Auslösung durch Abgleiten des betreffenden Stiftes von dem Absatz 61",
schnellt die Feder 65 den Stempel hinauf, wobei der Stempelschlag infolge der abgefederten
Verbindung des Stempels mit dem festen Stab 67 vor Vollendung des nach oben gerichteten
Hubes ein wenig abgeschwächt wird. Die Rückwärtsbewegung des Stempels wird in gleicher Weise von der Feder 65 gedämpft.
Der Stempel trägt am oberen Ende einen Unterlageblock 69, der in die öffnung 70
einer Platte 71 paßt, um den Papierstreifen 72 mit dem darüberliegenden Farbband 73 gegen
die Drucktypen der Zifferräder anzudrücken.
Da an der Scheibe 57" zwei Stifte 59° und
6oa vorhanden sind, die nacheinander durch
Auftreffen gegen den Stempelansatz 6ia den
Stempel niederdrücken, so werden bei jeder Umdrehung der Achse 55s zwei Stempelungen
stattfinden. Dies ist besonders von Vorteil, wenn zwei Abschnitte mit gleichem Stempel
zu bedrucken sind und gleiches Datum, Stunde und Minute zeigen müssen, um sie gegebenenfalls als zusammengehörig feststellen
zu können.
Claims (3)
1. Selbstverkäufer für Versicherungsscheine u. dgl. mit einem unter Einfluß
eines Uhrwerkes stehenden Stempelwerk, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hemmvorrichtung
(14, 15, 19) angeordnet ist, die das Stempelwerk, welches unter dem
Einfluß einer dauernd auf dasselbe einwirkenden Kraft selbsttätig sich fortzuschalten
bestrebt ist, durch Zwischenwirkung des Uhrwerkes in bestimmten Zeitabschnitten freigibt, worauf sich die
Hemmvorrichtung selbst wieder einschaltet.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die kleinsten
Zeiteinheiten anzeigende und die anderen Glieder des Stempelwerkes entsprechend fortschaltende Stempelrad (17), das
unter der Einwirkung einer Antriebsfeder ständig sich zu drehen bestrebt ist, durch
einen Hemmungshebel (12) gesperrt ist, der vermittels eines Klinkengestänges
(5, 5a) in ein Schaltrad (3) eines Uhrwerkes
eingreift und durch den Druck der Klinke das Uhrwerk antreibt, wobei jedesmal nach einer vorher festgelegten Teildrehung
des Schaltrades (3) die Klinke (5, Sa) sich von letzterem löst, der Hemmungshebel
(12) das Stempelrad (17) freigibt und durch die Fortschaltung des
letzteren der Eingriff der Klinke in das Sperrad wiederhergestellt wird.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stange (5) des Klinkenwerkes mit einem Führungsarm (6) versehen ist, der eine seitliche Bewegung der Fallstange (5) zuläßt,
sobald diese von dem stützenden Sperrad (3) frei wird.
Hierzu i-Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252205C true DE252205C (de) |
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|---|---|
| DE (1) | DE252205C (de) |
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