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DE252089C - - Google Patents

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Publication number
DE252089C
DE252089C DENDAT252089D DE252089DA DE252089C DE 252089 C DE252089 C DE 252089C DE NDAT252089 D DENDAT252089 D DE NDAT252089D DE 252089D A DE252089D A DE 252089DA DE 252089 C DE252089 C DE 252089C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
ignition
engine
cylinders
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT252089D
Other languages
English (en)
Publication of DE252089C publication Critical patent/DE252089C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N99/00Subject matter not provided for in the other groups of this subclass
    • F02N99/002Starting combustion engines by ignition means
    • F02N99/008Providing a combustible mixture outside the cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 252089 KLASSE 46 c. GRUPPE
UNTERBERG & HELMLE in DURLACH.
Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anlassen mehrzylindriger Explosionsmotoren solcher Art, bei denen das durch Benutzung des Motors als Kompressor auf Vorrat erzeugte gepreßte Gasluftgemisch in den auf Kompression stehenden Zylinder zur Entzündung eingelassen wird. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden von den Zylindern über geeignete Ventile und
ίο Hahnanordnungen nach einem Sammelbehälter Leitungen geführt und durch geeignete, vom Führerstand aus überwachte Steuerung von Zeit zu Zeit durch Ausschalten der Zündung eines Zylinders oder beim Auslaufen des Motors Gasluftgemisch in den Behälter gedrückt und zum Zwecke des Anlassens durch geeignete Steuerungshebel in den auf Kompression stehenden Zylinder eine entsprechende Menge dieses Gemisches eingelassen bzw. der betreffende Zylinder eine Zeitlang mit dem Behälter in Verbindung gesetzt.
Gemäß vorliegender Erfindung ist jeder einzelne Explosionszylinder mit einer besonderen Sammelkammer unmittelbar vereinigt, und ferner sind die Auslaß einrichtungen sämtlicher Sammelkammern durch ein gemeinsames Steuergestänge zwangläufig derart miteinander verbunden, daß lediglich durch gleichzeitiges Verbinden aller Sammelkammern mit den zugehörigen Zylindern, unabhängig von der Kurbelstellung, die im Zünd- und Kompressionshube stehenden Zylinder mit Druckgemisch geladen werden. Durch die Benutzung je einer solchen besonderen Sammelkammer für j eden Zylinder an Stelle der üblichen gemeinsamen Sammelkammer für sämtliche Zylinder wird die Zuverlässigkeit erhöht und die ganze Einrichtung wesentlich vereinfacht. Die Benutzung einer besonderen Kammer für jeden Zylinder gestattet eine wesentliche Vereinfachung der Steuerung für die Ventile in dem Verbindungsstutzen. Bei dem üblichen gemeinsamen Sammelbehälter für alle Zylinder ist insbesondere für Fahrzeugmotore, deren Kolbenstellung vom Führerstande aus nicht überblickt werden kann, eine Vorrichtung erforderlich, die selbsttätig das Abschließen desjenigen Anlaßventiles bewirkt, das die Verbindung mit einem auf Auspuff oder Ansaugen stehenden Zylinder herstellt, da sich andernfalls der Druck über einen solchen Zylinder ausgleichen würde. Durch die Trennung des Behälters in selbständige Kammern ist eine derartige Vorrichtung, die naturgemäß sehr umständlich werden muß, entbehrlich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens zusammen mit den erforderlichen Hilfseinrichtungen dargestellt.
Fig. ι zeigt die Anordnung des Erfindungsgegenstandes an der Maschine eines Automobils.
Fig. 2 und 3 zeigen die Steuerorgane in der Leitung zwischen den Sammelkammern und den Zylindern in zwei Schnitten.
a, b, c, d sind die Zylinder mit den Zündkerzen e, f, g, h. i ist ein mit einer Hilfsanwerfvorrichtung für den Anker versehener magnetelektrischer Zündapparat, bei dem in an sich bekannter Weise eine zwischen Anker und Ankerantrieb geschaltete Ankerbeschleunigungsvorrichtung vorgesehen ist, die beim
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Abschalten des Zündapparates gespannt und zum Zwecke des Ankerantriebes ausgelöst wird, k, I, m und η sind die flaschenförmigen Sammelkammern. In die Zuleitungen ο zwisehen diesen Flaschen und den Zylindern a, b, c, i sind, wie Fig. 2 und 3 zeigen, als gewöhnliche Kugeln p ausgebildete Rückschlagventile und ein Hahnküken q geschaltet. Wie Fig. ι zeigt, sind sämtliche Hahnküken q auf einer gemeinsamen Welle r angeordnet, die durch die Antriebsstange s gedreht werden kann. Diese Antriebsstange ist an das Steuergestänge t für den Zündapparat angehängt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Sobald die Zündvorrichtung vom Führerstande aus durch den Steuerhebel u mit Hilfe des Gestänges t ausgeschaltet wird, wobei, wie bereits beschrieben, sich gleichzeitig die Ankeranwerfvorrichtung in dem Zündapparat i spannt, wird auch durch das Küken q der Kanal 0 nach den Flaschen k, I, m, η freigegeben, so daß der auslaufende Motor im Kompressionshube das nicht entzündete gebrauchsfertige Gemisch in diese Flaschen durch die Rückschlagventile p eindrücken kann. Beim Stillstand des Motors halten die Rückschlagventile p die Sammelflaschen k, I, m, η nach außen abgeschlossen, so daß das Gasluftgemisch nicht in die Zylinder entweichen kann. Zum Anlassen des Explosionsmotors ist nur das Steuerorgan u am Führersitz zu bewegen. Hierdurch wird durch das Gestänge t die Ankerbeschleunigungsvorrichtung am Zündapparat i freigegeben und das Hahnküken q durch die Stange s und die Welle r so weit gedreht, daß die obere Kante des Durchgangskanales in den Hahnküken q die Kugeln p anhebt, so daß für einige Augenblicke die Räume der Flaschen k, I, m, η mit den Zylinderräumen a, b, c, d in Verbindung gebracht werden, worauf die Hahnküken q die Kanäle 0 wieder abschließen, und zwar entweder am Sitz des Rückschlagventiles p oder aber an der gegenüber liegenden Einmündung des Kanals in den Hahn.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen für Automobilfahrzeuge vom Führerstande aus mit Hilfe von vorrätig gehaltenem Druckgemisch, welches beim Auslaufen des Motors nach Abstellen der Zündung in Vorratsbehälter gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem einzelnen Zylinder (a, b, c, d) eine besondere absperrbare Sammelkammer (k, I, m, n) verbunden ist, und daß die Absperrvorrichtungen sämtlicher Sammelkammern durch ein gemeinsames Steuergestänge zwangläufig miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT252089D Active DE252089C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE252089C true DE252089C (de)

Family

ID=510472

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT252089D Active DE252089C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE252089C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021753B (de) * 1952-07-18 1957-12-27 Albert Spieth Markise
DE1023700B (de) * 1954-07-27 1958-01-30 Hans Kiefer & Co Jalousie Und Selbsttaetige Ausstellvorrichtung fuer Rolladen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021753B (de) * 1952-07-18 1957-12-27 Albert Spieth Markise
DE1023700B (de) * 1954-07-27 1958-01-30 Hans Kiefer & Co Jalousie Und Selbsttaetige Ausstellvorrichtung fuer Rolladen

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