DE2520693A1 - Einknickschutz - Google Patents
EinknickschutzInfo
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- DE2520693A1 DE2520693A1 DE19752520693 DE2520693A DE2520693A1 DE 2520693 A1 DE2520693 A1 DE 2520693A1 DE 19752520693 DE19752520693 DE 19752520693 DE 2520693 A DE2520693 A DE 2520693A DE 2520693 A1 DE2520693 A1 DE 2520693A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
- B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
- B62D53/08—Fifth wheel traction couplings
- B62D53/0871—Fifth wheel traction couplings with stabilising means, e.g. to prevent jack-knifing, pitching, rolling, buck jumping
- B62D53/0878—Fifth wheel traction couplings with stabilising means, e.g. to prevent jack-knifing, pitching, rolling, buck jumping the fifth wheel coupling incorporating braking or restraining means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
Description
R 26 78
23-4.1975 He/Kb
Anlage zur
Patent- und
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
WSEKS
BOSCH GMBH, 7 Stuttgart
Einknickschutz
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einknickschutz für einen aus Sattelzugmaschine und Sattelanhänger bestehenden Sattelzug, mit einem
elektrischen Steuergerät für das Ein- und Ausschalten einer aus Kolben
und Zylinder sowie einer mechanischen Sperre bestehenden Blockiervorrichtung für die Einknickbewegung.
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Ein derartiger Einknickschutz ist bekannt. Bei dieser bekannten Bauart
wird die kolbenbetätigte, mechanische Sperre mit Hilfe des Bremsdrucks zur Wirkung gebracht. Daraus ergibt sich, daß ein solcher Einknickschutz
unwirksam ist bei langsamen Einknickbewegungen im ungebremsten Zustand, wie sie z.B. bei Bergabfahrten auf glatter, insbesondere eisglatter
Fahrbahn auftreten können.
Außerdem ist es bekannt, einen Einknickschutz durch Dämpfung der Drehbewegung
im Sattelpunkt zu erlangen. Sattelzüge neigen zum Einknicken, indem sich der Sattelanhänger um den Sattelpunkt mehr dreht, als es der Lenkeinschlag
der Sattelzugmaschine veranlaßt. Dies geschieht, wenn vom Sattelanhänger her Kräfte in Fahrtrichtung auf den Sattelpunkt einwirken
und wenn diese Kräfte so groß sind, daß die Seitenführungskräfte an der Hinterachse der Sattelzugmaschine nicht ausreichen, um die Spur zu halten.
Ein Einknicken eines Sattelzugs tritt auf bei Fahrzeugverzögerungen oder bei einer Bergabfahrt mit etwa gleichbleibender Geschwindigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einknickschutz der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß der auch wirksam ist, wenn kein Bremsdruck vorhanden ist, wenn also nicht gebremst wird. Er soll des
weiteren auch funktionieren bei langsamem Einknicken des Sattelzugs, und er soll schließlich die Manövrierfähigkeit des Sattelzugs nicht nachteilig
beeinflussen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das elektrische
Steuergerät beeinflußt ist von einer Winkelvergleichsvorrichtung, die den Lenkwinkel der Sattelzugmaschine mit dem Knickwinkel am Sattelpunkt
des Sattelzugs vergleicht und mit der bei einem gegenüber dem Lenkwinkel um einen bestimmten Betrag vergrößerten Knickwinkel das elektrische Steuergerät
für die Blockiervorrichtung einschaltbar ist.
-Jr
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Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Uhteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und zwar zeigen:
Pig. 1 ein Schema eines Sattelzugs mit dem Lenkwinkel et und
dem am Sattelpunkt vorgesehenen Knickwinkel /3 ,
Fig. 2 ein Diagramm,
Fig. 3 eine Abbildung der erfindungswesentlichen Teile von Sattelzugmaschine und Sattelanhänger am Sattelpunkt, Ansicht von unten
auf Aufliegersattelpunkt und · , , , . „
und durch einen Verzahnungskranz - Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV/in Fig. 3 in vergrößertem
Maßstab.
Ein Sattelzug 1 besteht aus einer Sattelzugmaschine 2 und einem Sattelanhänger
3· Die Sattelzugmaschine 2 hat ihre lenkbaren Vorderräder 4 eingeschlagen
und zwar in der Größe des Lenkwinkels rf/ . Der Achsabstand zwischen den Vorderrädern 4 und den Zugmaschinen-Hinterrädern 5 beträgt L^,
und der Abstand der Hinterräder 5 von einem Sattelpunkt 6 ist mit L„ bezeichnet.
L, ist der Abstand von Anhänger-Hinterrädern 7 von dem Sattelpunkt
6. Ein Knickwinkel/3 ist zwischen den Längsachsen von Zugmaschine
und Anhänger 3 eingetragen.
Ih dem Diagramm nach der Fig. 2 ist auf der Ordinaten der Knickwinkeiy3
und auf der Abszisse der Lenkwinkel oC aufgetragen. In das Diagramm ist
L1 .BlXiJo
eine Kurve 8 entsprechend der Formel tgflC = —■ t— eingezeichnet,
L-,-Lp.cos/>
die einen unteren Diagramm-Bereich von einem oberen Diagraniribereich trennt.
Im unteren Bereich ist der Lenkwinkel dL größer als der Knickwinkel /3 , im
oberen Bereich des Diagramms ist der Knickwinkel^3 größer als der Lenkwinkel
C(- . Im unteren Bereich geschieht nichts, im oberen Bereich kann
der Sattelzug 1 unkontrollierbar einknicken.
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Eine zweite, gestrichelt eingezeichnete Kurve 9 gilt für die vereinfachte
Bedingung °C = const ./3 . Diese Formel ist für den elektrischen Vergleich
der beiden Winkel d^ und /3 durchaus ausreichend, indem in
einer Winkelvergleichsvorrichtung eines elektronischen Steuergeräts 13 ein Spannungsvergleich zwischen einem Spannungswert des Winkels cL und
einem Spannungswert des WinkelsMurchgeführt wird.
Liegt der ermittelte Vergleichswert über der Kurve 8 bzw. 9 ira Diagramm
nach der Fig. 2, dann stellt ein an einen Vorratsbehälter 10 und an eine Entlastungsstelle 11 angeschlossenes Magnet-Steuerventil 12, das über das
elektronische Steuergerät 13 angesteuert wird, eine Verbindung des Vorrat sbehälters 10 mit einem Arbeitszylinder 14 her.
Der Arbeitszylinder I1J wird von einem Lenker 15 getragen, der im Sattelpunkt
6 drehbar gelagert und der an der Sattelzugmaschine 2 in der Sattelvorrichtung befestigt ist. Mit diesem Lenker 15 verbunden ist ein
Winkelgeber 25', der die Verdrehung des Lenkers 15 gegenüber dem Auflieger
3 als Winkel /3 mißt, über dem Lenker 15 liegt ein Verzahnungskranz
16, der am Sattelanhänger 3 befestigt ist. Der Verzahnungskranz 16 ist zweiteilig;
er hat einen Teil 17 mit größerem und einen Teil 18 mit kleinerem Durchmesser.
In der Fig. 4 sind Arbeitszylinder I1J und Verzahnungskranz 16 geschnitten
dargestellt. Es ist zu erkennen, daß der Arbeitszylinder 14 als Arbeitsglied eine Membran 19 hat, an der ein Druckbolzen 20 befestigt ist. Der
Druekbolzen 20 kann ein Verzahnungsstück 21 gegen die Kraft zweier Rückholfedern
22 nach unten bewegen. Das Verzahnungsstück 21 hat ein linkes und ein rechtes Verzahnungsteil 23 und 24, die zur Zusammenarbeit mit
den unter ihnen angeordneten Verzahnungskranzteilen 17 und l8 bestimmt sind. Das Steuerventil 12, der Arbeitszylinder 14 und die Verzahnung 17*18,
23-und 24 bilden eine Bloekiervorrichtung 26.
Der beschriebene Einknickschutz arbeitet wie folgt. Gewöhnlich ist die Bloekiervorrichtung 26 unwirksam. Wenn sich aber bei dem durch die Winkel-Vergleichsvorrichtung
25 des elektronischen Steuergeräts 13 ständig durchgeführten Vergleich herausstellt, daß der Knickwinkel ß gegenüber dem
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LenkwinkeloC um einen böstimmten Betrag größer ist, schaltet das elektrische
Steuergerät 13 das Steuerventil 12 von seiner Verbindung mit der Entlastungsstelle
11 auf die Verbindung mit dem Vorratsbehälter 10. Befindet sich der Arbeitszylinder I^ über dem Verzahnungskranzteil 18 (wie gezeichnet),
so dringt das rechte Verzahnungsstück 2k in den Verzahnungskranzteil
18 ein und hindert den Sattelanhänger 3 noch weiter einzuknicken.
Wenn sich dagegen der Arbeitszylinder Ik über dem Verzänungskranzteil
17 befindet, dringt das linke Verzahnungsstück 23 in das Verzahnungsteil 17 ein und hindert den Sattelanhänger 3 am Einknicken nach der
anderen Seite. Ein Zurückdrehen in die Geradeausrichtung ist von beiden Seiten her möglich durch die Sägezahnform der Verzahnungen.
Auf diese Weise sorgt die Blockiervorrichtung 26 dafür, daß der Einknickschutz
nicht nur beim Bremsen in Tätigkeit tritt sondern daß er auch wirksam wird, wenn nicht gebremst wird. Der Einknickschutz tritt ferner
nicht nur bei schnellem Einknicken in Aktion, er wird auch wirksam, wenn der Sattelzug nur langsam einknickt, wie es z.B. bei einer Bergabfahrt
mit etwa gleichbleibender Geschwindigkeit vorkommen kann. Der . erfindungsgemäße Einknickschutz erkennt auf jeden Fall das bevorstehende
Einknicken und blockiert die Einknickbewegung.
Das Auslösen des Arretiervorgangs kann gekoppelt sein mit dem Abschalten
der Motorbremse und/oder einer zwangsweisen Anhebung der Motordrehzahl,
um den Radschlupf zu verkleinern und die Seitenführungskraft der Räder zu vergrößern.
Die Winkelvergleichsvorrichtung 25 nach der Erfindung kann gleichzeitig auch als Warneinrichtung für zu große Knickwinkel beim
Rangieren mit Mehrachsauflieger-Anhängern benutzt werden. Dadurch können
dann Beschädigungen von Reifen und Fahrbahn durch seitliches Rutschen der Räder vermieden werden.
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Claims (3)
1. kinknickschutz für einen aus Sattelzugmaschine und Sattelanhänger
bestehenden Sattelzug, mit einem elektrischen Steuergerät für das Ein- und Ausschalten einer aus Kolben und Zylinder sowie einer mechanischen
Sperre bestehenden Blockiervorrichtung für die Einknickbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektronisches Steuergerät (13) beeinflußt
ist von einer Winkelvergleichsvorrichtung (25), die den Lenkwinkel
( &> ) der Sattelzugmaschine (2) mit dem Knickwinkel ( ß )
~ am Sattelpunkt (6) des Sattelzugs (1) vergleicht und mit der bei einem
gegenüber dem Lenkwinkel ( cL ) um einen bestimmten Betrag vergrößerten
Knickwinkel ( /3 ) das elektronische Steuergerät (13) für die Blockiervorrichtung (26) einschaltbar ist.
2. Einknickschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von
der Winkelvergleichsvorrichtung (25) beeinflußte elektronische Steuergerät
(13) der Blockiervorrichtung (26) zusätzlich mit dem Schalter der Motorbremse gekoppelt ist.
3. Einknickschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das von der Winkelvergleichsvorrichtung (25) beeinflußte elektronische Steuergerät (13) der Blockiervorrichtung (26) zusätzlich mit einer Einrichtung
zur Anhebung der Motordrehzahl gekoppelt ist.
1J. Einknickschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß das von der Winkelvergleichsvorrichtung (25) beeinflußte elektronische Steuergerät (13) mit einer Warneinrichtung für zu große Knickwinkel (/3 )
versehen ist.
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ι * ·♦ Leerseite
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752520693 DE2520693A1 (de) | 1975-05-09 | 1975-05-09 | Einknickschutz |
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| JP51052011A JPS51139015A (en) | 1975-05-09 | 1976-05-07 | Folding preventing apparatus |
| FR7613837A FR2310252A1 (fr) | 1975-05-09 | 1976-05-07 | Limiteur d'ecart angulaire, notamment entre les axes longitudinaux d'un tracteur et de sa remorque |
| GB18722/76A GB1551116A (en) | 1975-05-09 | 1976-05-07 | Anti-jack-knifing apparatus for articulated vehicles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752520693 DE2520693A1 (de) | 1975-05-09 | 1975-05-09 | Einknickschutz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2520693A1 true DE2520693A1 (de) | 1976-11-18 |
Family
ID=5946172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752520693 Withdrawn DE2520693A1 (de) | 1975-05-09 | 1975-05-09 | Einknickschutz |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS51139015A (de) |
| DE (1) | DE2520693A1 (de) |
| FR (1) | FR2310252A1 (de) |
| GB (1) | GB1551116A (de) |
| SE (1) | SE7601856L (de) |
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- 1976-05-07 JP JP51052011A patent/JPS51139015A/ja active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS51139015A (en) | 1976-12-01 |
| GB1551116A (en) | 1979-08-22 |
| FR2310252A1 (fr) | 1976-12-03 |
| SE7601856L (sv) | 1976-11-10 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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