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DE2520329A1 - Vorrichtung zum pressen vorzugsweise faseriger stoffe - Google Patents

Vorrichtung zum pressen vorzugsweise faseriger stoffe

Info

Publication number
DE2520329A1
DE2520329A1 DE19752520329 DE2520329A DE2520329A1 DE 2520329 A1 DE2520329 A1 DE 2520329A1 DE 19752520329 DE19752520329 DE 19752520329 DE 2520329 A DE2520329 A DE 2520329A DE 2520329 A1 DE2520329 A1 DE 2520329A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press jaws
jaws
press
rings
center
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752520329
Other languages
English (en)
Inventor
Bert Steffens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752520329 priority Critical patent/DE2520329A1/de
Publication of DE2520329A1 publication Critical patent/DE2520329A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/007Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a plurality of pressing members working in different directions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B7/00Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members
    • B30B7/04Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members wherein pressing is effected in different directions simultaneously or in turn

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Pressen vorzugsweise faseriger Stoffe
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pressen vorzugsweise faseriger Stoffe, wie Kunst- und Naturfasern, Celluloseprodukte, Gräser und ähnlicher Stoffe, die in eine zylindrische Körperform oder in eine Körperform mit polygonartigem Querschnitt gepreßt werden.
  • Bei derartigen Vorrichtungen ist es erwünscht, daß die in die geöffnete Vorrichtung eingestapelten oder die schon auf einen runden Querschnitt durch Zusammenbinden oder im Palle von Faservliesen, spiralig aufgewickelten Stoffe, nach dem Preßvorgang durch erwünschte oder unerwünschte Aufnahme von Flüssigkeit und/oder durch das elastische Verhalten des Stoffes, diese ihren kreisförmigen Querschnitt annähernd beibehalten, wenn sich dieser auch vergrößert. Weiter ist es erforderlich, das die einzelnen Pressenteile im geöffneten und im geschlossenen Zustand nur kleinste Spalte zueinander bilden1 damit keine wesentlichen Teile des zu pressenden oder gepreßten Stoffes zwischen die Pressenteile gelangen kann und damit nach dem Ausschieben des Preßlings aus der geschlossenen Vorrichtung nur geringfugige Nahtstellen am Preßling entstehen.
  • Bei der Herstellung von größeren Preßlingen ist es erwünscht, diese ohne rlächenverlust nebeneinander stehend zu lagern.Dies wird in einfacher Weise dadurch ermöglicht, indem die Preßlinge einen polygonartigen Querschnitt erhalten.
  • Es ist bekannt, zylindrische Preßlinge dadurch zu erzielen, indem zunächst der zu pressende Stoff in einer ersten Preßstufe flach zu drücken und ihn anschließend zwischen eine aus zwei Preßbacken bestehende Presse zu schieben, die dann aus dem Teil mit rechteckigem Querschnitt einen Preßling mit kreisförmigem Querschnitt formt. Es ist auch möglich den ersten Preßvorgang durch einen der beiden Preßbacken ausführen zu lassen.
  • Diese Art der Pressen weisen jedoch alle den Nachteil auf, daß die fertigen Preßlinge, wwnn sie Flüssigkeit aufnehmen und/oder sich durch die Elastizität ihres Stoffes auadehnen, diese stark von dem Kreisquerschnitt des ursprünglichen Preßlings abweichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Preßlinge durch eine geeignete Pormgebung und Anordnung der Preßbacken so pressen zu können, daß die Preßlinge, wenn sie ihren vom Preßvorgang gegebenen kreisförmigen Durch messer oder polygonartigen Querschnitt durch Aufnahme von Flüssigkeit und/oder auf Grund des elastischen Verhaltens ihres Stoffes vergrößern, diese ihren kreisförmigen oder polygonartigen Querschnitt im wesentlichen beibehalten und der gesamte Preßvorgang einstufig ausgeführt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung in ihren formgebenden Teilen aus mindestens drei, vorzugsweise jedoch vier oder mehr Preßbacken besteht, deren Paarungsebenen so angeordnet sind, daß sie zu der von ihnen is geschlossenen Zustand gebildeten kreisförmigen Bohrung, tangentiale Schnitte bilden und sich diese Paarungsebenen beim Öffnen der Vorrichtung zueinander relativ bewegen, ohne die Qualität der Flächenpaarung zu verändern und somit im geöffneten Zustand eine polygonartige Bohrung entsteht, deren Eckenzahl gleich der Preßbackenanzahl ist, und die tangentialen Schnitte um die kreisförmige Bohrung und deren Mittelpunkt gleiche Winkel zueinander bilden.
  • Weiter wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Herstellung von Preßlingen mit polygonartigem Querschnitt, lediglich die Vorrichtung nicht vollständig geschlossen wird.
  • Erfindungsgemäß kann es auch zweckmäßig sein, daß eine der Preßbacken feststeht und die restlichen Preßbacken sich um ein gleiches Maß von dem im geschlossenen Zustand gemeinsamen Mittelpunkt wegbewegen und somit der Mittelpunkt der hierdurch gebildeten polygonartigen Bohrung nicht mit dem Mittelpunkt der geschlossenen Vorrichtung übereinstimmt. Weiter ist es erfindungsgemäß und im Hinblick auf eine leichte Herstellung zweckmäßig, daß die Preßbacken im geschlossenen Zustand der Vorrichtung eine Kreisform bilden, wobei wenn erforderlich, die Preßbacken teilweise Aussparungen zur Aufnahme oder zum Durchtritt von Steuerteilen.aufweisen. Es ist aber auch denkbar, daß die Preßbacken im geöffneten Zustand mit ihrer äußeren Kontur einen Kreis bilden. Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, die Elastizität der mit der Vorrichtung zu formenden Preßlinge zu berücksichtigen, daß der Flächeninhalt der kreisförmigen Bohrung der Vorrichtung vorzugsweise nur 93 Prozent bis 99 Prozent des Flächeninhaltes ausmacht, welcher der Querschnitt des trockenen Preßlings nach dem Pressen aufweist. Weiter sieht die Ausgestaltung der Erfinduag vor, die Preßbacken mit bekannten elektrischen Heispatronen oder Heizrohren zu versehen, deren Steueraggregate eine automatisohe Regelung der Temperatur ermöglichen. Weiter wäre es denkbar, die Preßbacken mit einem innenliegenden Kühl- oder Heizkreislauf zu versehen, der pro Preßbacke mindestens einen Eingang und Ausgang aufweist, die mit bekannten, getrennt angeordneten Versorgungssystemen verbunden sind und gasförmige oder flüssige Medien zur Kühlung oder Beheizung durch die Preßbacken pumpen. Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die sich gegenüberliegenden Paarungsebenen der Preßbacken sich beim Öffnen und Schließen gleitend berühren. Um eine Reibung zwischen den Paarungsebenen zu vermeiden, sieht eine weitere Gestaltung der Erfindung vorteilhafterweise vor, daß an jeder Stirnseite der einzelnen Preßbacken eine Linearführung befestigt ist und diese Linearführung längs Rundlingen gleitet, welche in Seitenplatten aufgehängt sind. Die Rundlinge können zweckmäßigerweise auch in gesonderten Lagern befestigt sein, die ihrerseits zwecks einer gedrängten Bauweise in Aussparungen der Seitenplatten befestigt sind, sodaß jede Preßbacke zwischen zwei Linearführungen aufgehängt ist und die die Rundlinge aufnehmenden Seitenplatten mittels Distanzstücken verbunden sind. Die Linearführungen können Gleitpaarungen sein, vorzugsweise werden jedoch bekannte Wälzelemente verwendet. Die für das Öffnen und Schließen der Vorrichtung erforderlichen Bewegungen der Preßbacken kann durch ein oder zwei Steuerringe, welche vorzugsweise zentral um die Vorrichtungsmitte angeordnet sind, eingeleitet werden, wenn die Preßbacken mit jeweils einer Schubstange mittels Schubstangenbolzen mit den Steuerringen gelenkig verbunden sind. Um die zentrale Lage des oder der Steuerringe sicherzustellen, werden diese mittels Führungsrollen an ihrer äußeren, zumindestens partiell kreisrunden, Kontur geführt. Die Führungsrollen sind mit Elzenterbolzen an den Seitenplatten befestigt. Die Drehbewegung der Steuerringe wird über eine Betätigungsstange eingeleitet, wobei die Seitenplatten feststehen. Weiter ist es denkbar, daß durch kinematische Umkehr die Steuerringe feststehen und die Seitenplatten in eine Drehbewegung versetzt werden. Es ist auch denkbar, daß Seitenplatten und Steuerringe gleichzeitig eine entgegengesetzte Drehbewegung ausführen, oder eine gleichsinnige Drehbewegung mit verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Drehbewegung der Steuerringe oder der Seitenplatten oder beider, durch Anschläge begrenzt werden.
  • Eine weitere zweckmaßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, die Körperteile der Preßbacken, welche keine formbildende Funktion haben, als Linearführungen mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt auszubilden und diese zwischen Führungsrollen und/oder Gleitführungen anzuordnen.
  • Diese Führungsrollen und Gleitführungen sind an Seitenringen befestigt, von denen jeweils einer rechts und links des als Linearführung ausgebildeten Teiles der Preßbacke angeordnet ist. Diese Seitenringe sind mittels Distanzstücken verbunden. Die die Linearführung übernehmenden Körperteile der Preßbacken weisen einen radialen Schlitz auf, zwischen dem je eine Führungsrolle angeordnet ist die ihrerseits in Führungsschlitze eines Steuerringes eingreifen, welcher zwischen den radialen Schlitzen angeordnet ist. Dieser Steuerring wird an seiner kreisförmigen Innenkontur oder Außenkontur mittels Führungsrollen zentrisch zur Vorrichtungsmitte geführt, wobei die axiale Führung durch die Innenseiten der Preßbacken übernommen werden.
  • Es ist eine Ausführung denkbar, bei der im wesentlichen die formbildenden Körperteile der Preßbacken im geschlossenen Zustand längs ihrer Mittelachse, seitlich über die Seitenringe hinausragen und einen die gesamte Pressenbreite bestimmenden ringartigen Bund bilden.
  • Die notwendige Bewegung der Preßbacken längs den Führungsrollen und/oder Gleitführungen kann bei feststehenden Seitenringen durch eine Drehbewegung des Steuerringes erreicht werden. Auch hier ist eine kinematische Umkehr wie schon zuvor geschildert denkbar.Die Drehbewegung des Steuerringes und/oder der Seitenringe kann durch Anschläge begrenzt werden.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, eine oder beide Stirnseiten jeder Preßbacke mit Segmenten zu versehen, die ein Plangewinde aufweisen und dieses wiederum in Plangewindescheiben oder Gewindesegmente eingreift wie dies bei bekannten Drehmaschinenfuttern üblich ist.
  • Die lineare Führung der Preßbacken kann ebenfalls wie bei bekannten Futterbacken von Drehmaschinenfuttern, kulissenartig auegeführt sein.
  • Die Preßbacken und die dazugehörenden Steuerteile werden je nach Beanspruchung aus Stahl, vorzugsweise nichtrostendem Stahl oder Aluminium, vorzugsweise Aluminium-Knetlegierungen hergestellt. Weiter sieht die Erfindung vor, die formbildenden Teile der Preßbacken als von der übrigen Körperform der Preßbacken lösbaren Elemente zu gestalten, welche aus hochverschleißfestem Material gefertigt sind.
  • Weiter werden Gleitpaarungen von Flächen und Hundlingen mittels bekannten Metallspritzverfahren mit einer Gleitschicht versehen. Weiter ist es auch denkbar, die formbildenden Flächen der Preßbacken ebenfalls mit bekannten Metallspritzverfahren mit einer hochverschleißfesten Schicht zu versehen. Weiter können die Preßbacken ganz oder teilweise galvanisch oberflächenveredelt oder stromlos vernickelt werden und soweit die Preßbacken aus Aluminium bestehen, können diese mittels bekannter Verfahren mit einer Aluminiumosidschicht versehen werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind die Betätigungsorgane, welche die erforderliche Drehbewegung oder Linearbewegung erzeugen. Denkbar sind hier pneumatische oder hydraulische Zylinder oder vorzugsweise eine Drehbewegung einer Nutkurvenscheibe die mittels bekannter Hebel- oder Wälzhebelgetriebeanordnung die Bewegung in die Vorrichtung einleitet. Sind mehrere Vorrichtungen um einen gemeinsamen Drehpunkt angeordnet, so kann eine in diesem Drehpunkt angeordnete Nutkurvenscheibe alle Vorrichtungen steuern.
  • Sollen Preßlinge hergestellt werden, die senkrecht stehend gelagert werden, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Vorrichtung nicht völlig geschlossen, sodaß die Preßlinge einen polygonartigen Querschnitt erhalten.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß bedingt durch die geometrische Aufteilung der formbildenden Teile in drei oder vorzugsweise mehr als drei Preßbacken, beim Schließen der Vorrichtung gleichmäßiger radialer Druck am Umfang des in die Vorrichtung eingestapelten oder eingeführten und vorgeformten Stoffes einwirkt und dies um so günstiger, desto mehr Preßbacken vorhanden sind. Ein weiteres Vorteil besteht darin, daß insbesondere bei mehr als drei Preßbacken, bei geöffneter Vorrichtung der Querschnitt der Bohrung nahe an eine Kreiskontur heranreicht. Weiter ist es vorteilhaft, daß im geöffneten und geschlossenen Zustand gleich geringe Spalte zwischen den einzelnen Preßbacken vorhanden sind und in dem Faile, wo die Preßbacken aufeinander gleiten, sogar keine Spalte vorhanden sind.
  • Diese vorgenannten Vorteile der Erfindung erlauben einen einstufigen Preßvorgang zur Erzeugung eines kreisrunden oder polygonartigen Preßlings mit wesentlich geringerem Durchmesser als das in die geöffnete Vorrichtung eingeführte und vorzugsweise schon zylindrisch vorgeformte zu pressende Stück.
  • Mit erfindungsgemäßer Vorrichtung können kreisrunde oder polygonartige Preßlinge verschiedenster Durchmesser wirtschaftlich hergestellt werden.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 Erfindungsgemäße Anordnung von drei Preßbacken in geschlossenem Zustand, in Vollinien zeichnerisch ausgeführt und zeichnerisch in Strichpunktlinien ausgeführt, nur zwei der drei Preßbacken so verschoben, daß eine Bohrung mit polygonartigem Querschnitt entstand.
  • Fig. 2 Erfindungsgemäße Anordnung von Preßbacken nach Fig. 1, bei der die Bewegung aller Preßbacken eine polygonartige Bohrung entstehen ließ.
  • Fig. 3 Erfindungsgemäße Anordnung von Preßbacken nach Fig. 1, jedoch im geöffneten Zustand der Preßbacken, eine äußere kreisrunde Kontur aufweisend.
  • Fig. 4 Erfindungsgemäße Anordnung von Preßbacken nach Fig. 3, jedoch in geschlossenem Zustand.
  • Fig. 5 Perspektitische Darstellung von erfindungsgemäßen, geschlossenen Preßbacken, aufgeteilt in vier einzelne Preßbacken.
  • Fig. 6 Darstellung von erfindungsgemäßen, geschlossenen Preßbacken, aufgeteilt in fünf einzelne Preßbacken.
  • Fig. 7 Eine erfindungsgemäße Vorrichtung, geschlossen, mit erfindungsgemäßer Aufteilung in drei einzelne Preßbacken, wobei in der unteren Hälfte der Darstellung die Vorrichtung im Schnitt gezeigt wird.
  • Eine 8 Eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung, geschlossen, wobei in der unteren Hälfte der Darstellung der Vorrichtung ein Seitenring weggelassen ist.
  • Nach den Fig. 1 bis einschließlich 6 weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung mindestens drei Preßbacken 1 auf oder vier Preßbacken 7 oder fünf Preßbacken 8, oder mehr Preßbacken, welche jeweils in ihren wesentlichen Teilen deckungsgleich sind. Die geometrische Aufteilung nach Fig. 1, 4, 5 und 6 wurde dadurch erreicht, daß entsprechend der Anzahl der gewünschten Preßbacken 1, 7, 8, tangential an eine zentrale kreisrunde Bohrung Schnitte gleichsinnig und mit gleichen Winkeln zueinander gelegt werden. Werden nun die Preßbacken 1, 6, 7, 8 sinngemäß nach Richtungspfeilen 2 in Fig. 2 von ihrem zentralen Mittelpunkt 4 wegbewegt,so entsteht eine polygonartige Bohrung, deren Eckenanzahl gleich der Preßbackenanzahl ist. Fig. 1 zeigt in Strichpunktlinien dargestellt eine weitere erfindungsgemäße Bewegungsanordnung der Preßbacken 1, derart, daß zum Öffnen der Vorrichtung eine Preßbacke 1 feststeht und die restlichen Preßbacken 1 längs den Berührungslinien zu der feststehenden Preßbacke 1 um ein gleiches Maß verschoben werden, sodaß ebenfalls eine polygonartige Bohrung entsteht, deren Mittelpunkt 5 nicht mit dem Mittelpunkt 4 der kreisrunden Bohrung zusammenfällt. Fig. 3 zeigt eine Anordnung von Preßbacken 6 in geöffnetem Zustand gemäß der Fig. 4, die die gleiche Anordnung von Preßbacken 6 in geschlossenem Zustand zeigt. Die in Fig. 3 gezeigte polygonartige Bohrung fällt mit ihrem Mittelpunkt 4a mit dem Mittelpunkt 4 der kreisrunden Bohrung in Fig. 4 zusammen, da auch hier alle Preßbacken 6 gleichförmig bewegt werden.
  • Der Vergleich zwischen Fig. 2 und Fig. 4 verdeutlicht, daß die körperliche Ausbildung der nicht formbildenden Körperteile für die erfindungsgemäße Gestaltung der Vorrichtung nicht einem Systemzwang unterworfen ist, vielmehr lediglich die Paarungsebenen 1a bis if wie in Fig. 2 dargestellt. Weist die Fig. 2 sechs Paarungsebenen auf, so hat die Fig. 5 acht Paarungsebenen und die Fig. 6 zehn Paarungsebenen, also immer das zweifache an Paarungsebenen, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung Preßbacken 1, 6, 7, 8 aufweist. Eine nicht dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung mit der erfindungsgemäßen Aufteilung in sieben Preßbacken, weist demnach vierzehn Paarungsebenen auf.
  • Fig. 7 zeigt eine erfindungagemäße Vorrichtung von in diesem Falle drei Preßbacken 1 mit den dazugehörenden Steuerorganen, im geschlossenen Zustand. Um den Mittelpunkt 4 und der nach Fig. 5 Mittelachse 3, sind zentral angeordnet die drei Preßbacken 1, die Steuerringe 14, 14a, gelenkig mit den Preßbacken 1 verbunden mittels an Schubstangenbolzen 15a, 15b aufgehängten Schubstangen 15, wobei Schubstangenbolzen 15b zwischen den Steuerringen 14 und 14a aufgehängt ist und der Schubstangenbolsen 15a zwischen den Innenseiten 18 einer mittig zur Körperbreite von Preßbacke 1 gelegenen Aussparung, befestigt ist. Da die Steuerringe 14 14a durch die Schubstangenbolzen 15b verbunden sind, bilden diese Steuerringe 14, 14a eine zusammenhängende Reinheit, welche bedingt durch ihre Aufhängung mittels der Schubstangen 15 mittig zur Körperbreite der Preßbacken 1, ebenfalls mittig zur Körperbreite von Preßbacken 1 liegen. Hierdurch wird erreicht, daß die Zug- und Druckkräfte, welche die Preßbacken 1 bewegen, mittig zu deren Körperbreite angreifen. Die lineare Bewegung der Preßbacken 1 wird dadurch sichergestellt, daß diese an ihren Stirnseiten 9, eine Linearführung 10 aufweisen, welche von Rundlingen 11 durchsetzt werden, die ihrerseits in Lagern 12 gehalten werden, welche in Aussparungen von Seitenplatten 13, 13a befestigt sind.
  • Seitenplatten 13, 13a sind über Distanzstücke 19 miteinander starr verbunden und weisen weiter auf ihren Innenseiten angeordnete Führungsrollen 16 auf, welche an der kreisrunden äußeren Kontur der Steuerringe 14, 14a angreifen. Hierdurch wird eine genaue Führung der Steuerringe 14, 14a zentrisch zum Mittelpunkt 4 erreicht. Weiter ist zwischen den Steuerringen 14, 14a gelenkig eine Betätigungsstange 17 angeordnet, über die eine zur Drehbewegung der Steuerringe 14, 14a notwendige Kraft eingeleitet wird.
  • Wird nun über die Betätigungsstange 17 das Paar der Steuerringe 14, 14a, geführt durch die Führungsrollen 16, im Uhrzeigersinn in eine Drehbewegung versetzt, so teilt sich diese über die Schubstangen 15 den Preßbacken 1 mit. Die Preßbacken 1 werden über die Rundlinge 11, welche in den Seitenplatten 13 und 13a aufgehängt sind zwangsgeführt.
  • Da die Mittelachsen der Rundlinge 11 paralell zu den in Fig. 2 dargestellten Richtungspfeilen 2 verlaufen, werden die drei Preßbacken 1 gemäß Fig. 2 zueinander verschoben, sodaß sich eine Bohrung bildet, die einen polygonartigen Querschnitt aufweist, dessen Mittelpunkt 4a mit Mittelpunkt 4 zusammenfällt. Nicht dargestellt sind Anschläge, welche an den Steuerringen 14, 14a angreifen und deren Drehbewegung in beide Richtungen begrenzen. Das Schließen der Vorrichtung nach Fig. 7 wird durch eine dem Uhrzeigersinn entgegengesetzte Drehbewegung der Steuerringe 14, 14a erreicht.
  • Fig. 8 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Anordnung von Preßbacken 1 gemäß Fig. 1, jedoch mit dem Unterschied, daß die körperliche Ausbildung der nicht formbildenden Körperteile der Preßbacken 1 im geschlossenen Zustand keine im wesentlichen kreisförmige Kontur in ihrem äußeren Umfang bilden.
  • Nach Fig. 8 besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung aus zwei wesentlichen deckungsgleichen Seitenringen 22, 22a die über Distanzstücke 19a starr miteinander verbunden sind. Auf den Innenseiten der Seitenringe 22, 22a sind pro Preßbacke 1 eine Gleitführung 21 und zwei Führungsrollen 20, 20a befestigt. Die Preßbacken 1 sind in ihren nicht formbildenden Körperteilen als Führungsleisten ig ausgebildet, die eine geringere Körperbreite aufweisen als die formbildenden Teile von Preßbacke 1, welche im geschlossenen Zustand zusammen einen ringförmigen Bund 27 bilden, welcher jeweils über die Seitenringe 22, 22a hinausragt und somit die Gesamtbreite der Vorrichtung bestimmt. Die Führungsleisten ig sind mittig zur Breite der Preßbacken 1 angeordnet und weisen einen radialen Schlitz auf, der mittig zu ihrer Körperbreite liegt. Diese radialen Schlitze werden von einem Steuerring 25 durchsetzt, der Führungsschlitze 24 aufweist, in welche Führungsrollen 23, die zwischen den radialen Schlitzen befestigt sind, eingreifen.
  • Der Steuerring 25 wird mittels Führungsrollen 26 zentrisch zum Mittelpunkt 4 geführt, sodaß durch eine Drehung des Steuerrings 25 entgegen dem Uhrzeigersinn, die Führungsschlitze 24 über die Führungsrollen 23, die Führungsleisten ig längs den Führungsrollen 20, 20a und der Gleitführung 21, linear bewegen. Hierdurch werden die Preßbacken 1 geöffnet. Die Drehbewegungen des Steuerrings werden durch nicht dargestellte Anschläge begrenzt, welche an ihm angreifen.
  • Legende zu den Figuren 1 bis 8 1 Preßbacke la - if Paarungsebene ig Führungsleiste 2 Richtungspfeil 3 Mittelachse 4, 4a Mittelpunkt 5 Mittelpunkt 6 - 8 Preßbacke 9 Stirnseite 10 Linearführung 11 Rundling 12 Lager 13, 13a Seitenplatte 14, 14a Steuerring 15 Schubstange 15a, 15b Schubstangenbolzen 16 Führungsrolle 17 Betätigungsstange 18 Innenseite 19, 19a Distanzstück 20, 20a Führungerolle 21 Gleitführung 22, 22a Seitenring 23 Führungsrolle 24 Führungsschlitz 25 Steuerring 26 Führungsrolle 27 Bund L e e r s e i t e

Claims (12)

  1. Patentansprüche: Vorrichtung zum Pressen vorzugsweise faseriger Stoffe, wie Kunst- und Naturfasern, Celluloseprodukte, Gräser und ähnlicher S.toffe, die in eine zylindrische Körperform oder in eine Körperform mit polygonartigem Querschnitt gepreßt werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Vorrichtung in ihren formbildenden Teilen aus mindestens drei Preßbacken (1,6) oder vter Preßbacken (7) oder fünf Preßbacken (8), oder mehr besteht, deren geometrische, formbildende Gestaltform so geschaffen ist, daß an eine kreisförmige Bohrung gleichsinnig tangentiale Schnitte mit der gewünschten unzahl der Preßbacken (1,6,7,8) gelegt werden, wobei die tangentialen Schnitte gleiche winkel zueinander bilden, sodaß wenn die durch die tangentialen schnitte gebildeten Paarungsebenen, von der jede Preßbacke (1,6,7,8) zwei aufweist, gleichförmig zueinander, vom Mittelpunkt (4) weg, bewegt werden, sich eine polygonartige Bohrung mit dem Mittelpunkt (4a) bildet, ohne daß sich die Qualität der Flächenpaarung der durch die tangentialen Schnitte gebildeten Paarungsebenen verändert und der Mittelpunkt (4) mit dem Mittelpunkt (4a) zusammenfällt, und die Anzahl der Preßbacken mit der Anzahl der Ecken der polygonartigen Bohrung gleich ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß eine Preßbacke (1,6,7,8) feststeht und die restlichen Preßbacken sich um ein gleiches Maß von dem 1111 geschlossenem Zustand gemeinsamen Mittelpunkt (4) wegbewegen und somit der Mittelpunkt (5) der so gebildeten polygonartigen Bohrung nicht mit dem Mittelpunkt (4) der kreisförmigen Bohrung zusammenfällt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, d & d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Preßbacken (1,7,8) mit ihrer äußeren Kontur über ihre gesamte Breite oder nur teilweise, im geschlossenen Zustand eine Zylinderform bilden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Preßbacken (1,6,7,8) mit ihrer äußeren KOntur über ihre gesamte Breite oder nur teilweise, im geöffneten Zustand eine Zylinderform bilden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1,2,3, und 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die im geschlossenen Zustand gebildete kreisförmige Bohrung vorzugsweise einen Flächeninhalt hat, der nur dreiundneunzig Prozent bis neunundneunzig Prozent des Flächeninhaltes ausmacht, welcher der Querschnitt des gepreßten faserigen Preßlings im trockenen Zustand aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Preßbacken ( 1,6,7,8) mit bekannten elektrischen Heizpatronen oder Heizrohren versehen sind, die eine Temperaturreglung ermöglichen.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, d a d ii r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Preßbacken (1,6,7,8) einen innenliegenden Kühl- oder Heizkreislauf mit vorzugsweise je einem Eingang und Ausgang aufweisen, welcher mittels einem getrennt angeoidnetem bekannten Versorgungesystem mit gasförmigen oder flüssigen Medien gekühlt oder beheizt werden kann.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Paarungsebenen der Preßbacken aufeinander gleiten.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die geöffneten Preßbacken (1,6,7,8) nicht ganz geschlossen werden, sodaß noch eine polygonartige Bohrung verbleibt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß jede Preßbacke (1,6,7,8), welche zum Zwecke des Schließens der Vorrichtung bewegt werden soll, an ihren Stirnseiten (9) eine Linearführung (11), vorzugsweise eine an sich bekannte Rundlingspaarung mit Wälzelementen aufweist, welche so angeordnet sind, daß die Preßbacken (1,6,7,8) beim Öffnen oder Schließen stets gleich große, vorzugsweise jedoch feinste Spalte zwischen ihren Paarungsebenen bilden,
  11. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die für eine Linearführung mittels Rundlingspaarung erforderlichen Rundlinge (11) mittels Lagern (12) in zwei Seitenplatten (13,13a) aufgehängt sind, jeweils an beiden Stirnseiten (9) der Preßbacken (1 ,6,7,8)o
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Preßbacken (1,6,7,8) mittels vorzugsweise zwei Steuerringen (14,14a) bewegt werden, indem die Preßbacken (1,6,7,8) gelenkig mit Schubstangen (15) verbunden sind und bei einer Drehbewegung der Steuerringe (14,14a) sich diese Drehbewegung des Preßbacken ( 1,6,7,8) mitteilt.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß die Seitenplatten (13,13a) Führungsrollen (16) aufweisen, welche die zwischen ihnen liegenden Steuerringe (14,14a) an ihrer Außenkontur so führen, daß stets der Kreismittelpunkt der Steuerringe (14,14a) mit dem Mittelpunkt (4) der durch die Preßbacken (1,6,7,8) gebildeten Bohrung zusammenfällt.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß eine Betätigungsatange (17) an den Steuerringen (14,14a) zum Zwecke des Öffnens und Schließens angreift und die Seitenplatten (13,13a) gegenüber den Steuerringen(14,14a) feststehen oder sich um den gemeinsamen Mittelpunkt (4) gegensinnig drehen.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Steuerringe (14,14a) feststehen und eine Kraft eine Drehbewegung der Seitenplatten (13,13a) bewirkte 16e Vorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Drehbewegung durch Anschläge, die an den Steuerringen (14,14a) angreifen, in ihrem Drehwinkel begrenzt wird.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 15, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Drehbewegung durch Anschläge, die an den Seitenplatten (13,13a) angreifen, in ihrem Drehwinkel begrenzt wird.
    18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Seitenplatten (13,13a) durch Distanzstücke (19) miteinander verbunden sind.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die nicht formbildenden Körperteile der Preßbacken (1,6,7,8) als Führungsleisten (log) mit vorzugsweise echtcckigem Querschnitt ausgebildet sind und sich zwischen Führungsrollen (20,20a) und/oder Gleitführungen (21) bewegen.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, d a du r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Führungsrollen (20,20a) und/ oder Gleitführungen (21) paarig an den Innenseiten der Seitenringe (22,22a) einstellbar befestigt sind und die Seitenringe (22,22a) über die Distanzstücke (19a) miteinander verbunden sind.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 20, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die die Linearführung übernehmenden Körperteile der Preßbacken (1,6,7,8) radial geschlitzt sind und zwischen diesem Schlitz je eine oder mehrere Führungsrollen (23) angeordnet sind, die in Führungsschlitze (24), eines zwischen den radialen Schlitzen der Preßbacken (1,6,7,8) angeordneten Steuerringes (25) eingreifen und dieser Steuerring (25) wiederum durch gesonderte Führungsrollen (26) drehbar um den Mittelpunkt (4) geführt wird, wobei die axiale Führung dieses Steuerringes (25) durch die Innenseiten der radialen Schlitze der Führungsleisten(1g) von Preßbacken (1,6,7,8 übernommen wird und die Führungsrollen (26) an den Innenseiten der Seitenringe (22,22a) einstellbar befestigt sind.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 21, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß die formbildenden Körperteile der Preßbacken (1,6,7,8) längs der Mittelachse (3) der durch sie gebildeten Bohrung, seitlich über die Seitenringe (22,22a) hinausragen und im geschlossenen Zustand der Vorrichtung einen ringartigen Bund (27) bilden.
    23. Vorrichtung nach Anspruch 22, d a d u r c h g e k e n nz e i c h ne t , daß eine Kraft an dem Steuerring (25) angreift und dieser eine Drehbewegung gegenüber den feststehenden Seitenringen (22,22a) ausführt, oder die Seitenringe(22,22a) sich gegensinnig und gleichzeitig um den gemeinsamen Mittelpunkt (4) drehen.
    24. Vorrichtung nach Anspruch 22, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß der Steuerring (25) feststeht und die Seitenringe (22,22a) durch eine an ihnen eingeleitete Kraft in eine Drehbewegung versetzt werden.
    25. Vorrichtung nach Anspruch 23 und 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Drehbewegung durch Anschläge, welche an den Seitenringen(22,22a) und/oder dem Steuerring (25) angreifen, in ihrem Drehwinkel begrenzt wird.
    26. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Preßbacken (1,6,7,8) an einer oder an beiden Stirnseiten (9) segmentartig ausgebildete Plangewindestücke aufweisen, die ihrerseits in eine Plangewindescheibe mit spiraliger Gewindeausbildung eingreifen und diese Plangewindescheiben auf der dem Spiralgewinde gegenüberliegenden Seite einen Zablkranz aufweisen, der mittels einem Kegelrad in Drehbewegung versetzt wird, wie dies bei an sich bekannten Drehmaschinenfuttern mit drei oder mehr Spannbacken angeordnet ist und wie bei diesen Drehmaschinenfuttern, die Preßbacken (1,6,7,8) kulissenartig geführt werden.
    27. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß alle Bauteile vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl oder aus Aluminium, vorzugsweise aus Aluminium-Knetlegierungen hergestellt sind.
    28. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die formbildenden Teile der Preßbacken (1,6,7,8) aus, von der übrigen Körperform der Preßbacken (1,6,7,8) lösbaren Elementen,bestehen, gefertigt aus hochverschleißfestem Material.
    29. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 28, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß Gleitpaarungen ron Flächen oder Rundungen mittels bekannten Metallßpritsverfahren mit einer Gleitschicht versehen sind.
    30. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26 und 28 und 29, d a dur c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß mittels bekannter Metallspritzverfahren die formbildenden Flächen der Preßbacken ( 1,6,7,8) mit einer hochverschleißfesten Schicht versehen sind.
    31. Vorrichtung nach Anspruch 27, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Preßbacken (1,6,7,8), soweit sie aus Aluminium bestehen, diese ganz oder teilweise mittels bekannter Verfahren mit einer Aluminiumoxidschicht versehen sind, und soweit die Preßbacken (1,6,7,8) aus Stahl bestehen, diese mittels bekannter Verfahren stromlos vernickelt sind.
    32. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25 und 28 und 29, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Preßbacken (1,6,7,8) ganz oder teilweise galvanisch oberflächenveredelt sind.
    33. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 32, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die zur Betätigung der Vorrichtung erforderliche Kraft durch einen bekannten pneumatischen oder hydraulischen Zylinder erzeugt wird.
    34. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 32, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Kraft zur erforderlichen Drehbewegung der Steuerringe (14,14a), (25) und/oder Seitenplatten (13,13a) und/oder der Seitenringe (22,22a) mittels einer an sich bekannten Hebel- oder Wälzhebelgetriebeanordnung in Verbindung mit einer Nutkurvenscheibe und deren Drehbewegung erzeugt und übertragen wird.
    35. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 32, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß mehrere Vorrichtungen um einen gemeinsamen Mittelpunkt mittels einem bekannten Schrittschaltwerk gesteuert, drehbar gelagert sind und eine oder mehrere im gemeinsamen Mittelpunkt angeordnete Nutkurvenscheiben über bekannte Getriebeanordnung alle Vorrichtungen öffnen und schließen.
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