DE2520031C3 - Vorrichtung zum Bestimmen magnetischer Zylinderdomänen - Google Patents
Vorrichtung zum Bestimmen magnetischer ZylinderdomänenInfo
- Publication number
- DE2520031C3 DE2520031C3 DE2520031A DE2520031A DE2520031C3 DE 2520031 C3 DE2520031 C3 DE 2520031C3 DE 2520031 A DE2520031 A DE 2520031A DE 2520031 A DE2520031 A DE 2520031A DE 2520031 C3 DE2520031 C3 DE 2520031C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- elements
- magnetic
- detectors
- domains
- cylinder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
- G11C19/00—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
- G11C19/02—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements
- G11C19/08—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using thin films in plane structure
- G11C19/0866—Detecting magnetic domains
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R33/00—Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
- G01R33/02—Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
- G01R33/06—Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux using galvano-magnetic devices
- G01R33/09—Magnetoresistive devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Magnetic Variables (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Description
10
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen der magnetischen Zylinderdomänen gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Detektoren zur Messung von Zylinderdomänen bekannt, welche die magnetische Widerstandsänderung;
in ferro-magnetischen Materialien hoher Permeabilität ausnutzen, um das Auftreten oder Fehlen einer
Zylinderdomäne festzustellen. Detektoren mit Erweiterungseinrichtungen
bestehen aus einer Anzahl von Elementen mit hoher Permeabilität, welche derart angeordnet sind, daß sie die Zylinderform einer
magnetischen Zylinderdomäne in eine gestrecktere Gestalt erweitern. Die Erweiterung der Zylinderdomäne
wird erreicht, indem mehrere Säulen aus Elementen mit hoher Permeabilität, typischerweise winkelförmigen
Elementen, in einer dreieckförmigen Anordnung auf einem Magnetplättchen angeordnet werden, welches
die Zylinderdomänen trägt. Unter dem Einfluß eines magnetischen Drehfeldes wird bewirkt, daß d',e
Zylinderdomänen in einem Datenstrom unter der Expansionseinrichtung fortbewegt werden. Die erste
Säule mit hoher Permeabilität, auf welche eine Zylinderdomäne auftrifft, enthält nur einige Winkel,
während nachfolgende Säulen eine zunehmende Länge aufweisen. Wenn die Zylinderdomäne sich unter der
Einrichtung fortbewegt, wird sie durch die magnetische Wechselwirkung mit den sich verlängernden Säulen
gestreckt Die Messung erfolgt über den elektrischen Widerstand von einer der längeren Säulen mit hoher
Permeabilität Wenn eine längsgestreckte Zylinderdomäne unter dem Detektor hindurchgeiangt, wird der
Widerstand der Detektionssäule durch die Wechselwirkung des Magnetfeldes der Zylinderdomäne mit den
Magnetfeldern der Elemente mit hoher Permeabilität geändert und dadurch das Auftreten einer Zylinderdomäne
angezeigt. Die Zylinderdomäne wird dann weiter durch eine Folge von permeablen Säulen abnehmender
Länge bewegt, um die Zylinderdomäne in ihre ursprüngliche Zylinderform zurückzuführen, wonach sie
in den Datenstrom zurückgelangt. Die Gesamtvorrichtung besteht aus einer dreieckförmigen Anordnung von
Elementen mit hoher Permeabilität, welche eine Zylinderdomäne in eine längliche Form verzerren, so
daß die längsgestreckte Zylinderdomäne, welche unter einer Säule von Magnetelementen hindurchgelangt,
entdeckt werden kann, wonach die Zylinderdomäne wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zurückgeformt und
in den Datenstrom zurückgeführt wird.
Bei derartigen Detektcrui cigab sich bisher das «i
Problem, daß das Signal/Rauschverhältnis unbefriedigend war. Das Rauschen des Ausgangssignals scheint
verschiedene Ursachen zu haben. Bedeutsam ist dabei das »Schaltrauschen«, welches durch das zufällige
Umschalten von Zylinderdomänen in den Magnetele- '■>'>
menten des Detektors erzeugt wird. Das Schaltrauschen ist daher proportional der Quadratwurzel der Anzahl
von Maenetwinkeln in einer seriellen Säule. Da das Signal direkt proportional der Anzahl der Winkel in der
Säule ist, hat man bisher versucht, das Signal/Rauschverhältnis
solcher Detektoren dadurch zu verbessern, daß eine große Anzahl von Winkebi in der Detektorsäule
verwendet wurden, beispielsweise wurden Detektoren mit einer mittleren Säule mit etwa 300 Winkeln
verwendet Die Verwendung großer Detektoren macht jedoch einen entsprechend großen Platzuedarf auf dem
Magnetplättchen erforderlich, welcher anderenfalls zur Datenspeicherung in der Form von zirkulierenden
Strömen von Zylinderdomänen verwendet werden könnte.
Eine andere Rauschquelle besteht in der Aufnahme von Magnetfluß an den elektrischen Verbindungen
zwischen dem Detektor und den elektronischen Verstärkerschaltungen, die zur Abgabe eines Ausgangssignals
verwendet werden. Das Rauschen aufgrund von magnetischer Beeinflussung erfolgt typischerweise bei
der Frequenz des magnetischen Drehfeldes, welches zur Bewegung der Zylinderdomänen in dem Magnetplättchen
verwendet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zylinderdomänendetektor der eingangs genannten Art
zu schaffen, welcher ein verbessertes Signal/Rauschverhältnis aufweist.
Diese Aufgabe wird gelöst gemäß Anspruch 1.
In einem beispielsweisen Aufbau wird der elektrische Widerstand von jeder von zwei angrenzenden Säulen
hoher Permeabilität abgefühlt und daraus das Auftreten einer Zylinderdomäne bestimmt, die unter dem Detektor
hindurchgelangt. Die Säulen sind elektrisch miteinander als die beiden variablen Elemente einer
Wheatstone-Brücke verbunden, deren Verstimmung durch einen Differenz-Verstärker verstärkt wird. Wenn
eine Zylinderdomäne nacheinander unter den beiden Detektorsäulen hindurchgelangt, erzeugt der Differenzverstärker
ein Ausgangssignal, welches im wesentlichen aus einem positiven Impuls und einem nachfolgenden
negativen Impuls besteht, der genau eine Taktperiode eines magnetischen Feldes verzögert ist, welches zur
Bewegung der Zylinderdomänen in den Magnetplättchen verwendet wird. Es ist eine Signalverarbeitungsschaltung
vorgesehen, welche den Spannungspegel führt und zeitweilig bei einem ausgewählten Wert des
positiven Impulses speichert. Genau um eine Taktperiode später wird der Spannungspegel an einem Punkt des
negativen Impulses abgefühlt und ein Ausgangssignal erzeugt, welches der Differenz der beiden abgefühlten
Spannungspegel entspricht.
Die Amplitude des Ausgangssignals ist daher doppelt so groß wie die Amplitude, welche sich bei der
Verwendung einer einzigen Detektionssäule ergäbe. Die Rauschspannung wird nur um den Faktor ]/2 erhöht,
was zu einem verbesserten Signal/Rauschverhältnis führt. Da das Ausgangssignal sich aus einer Subtraktion
von zwei Spannungspegeln ergibt, welche im Abstand von einer Taktperiode gemessen worden sind, wird das
durch magnetische Einstreuung bei der Taktfrequenz erfolgende Rauschen gelöscht, was wiederum zu einem
höheren Signal/Rauschverhältnis führt.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Anordnung der beiden Detektionssäulen direkt nebeneinander in
einer einzigen Erweiterungseinrichtung. Dadurch wird sichergestellt, daß das Säulenpaar bezüglich des
Widerstands abgestimmt ist, d. h. daß es ein sehr ähnliches Verhalten hat. Folglich werden durch den
Differenzdetektor durch Temperaturschwankungen bewirkte Gleichspannungsdrifterscheinungen oder andere
Alterungsprobleme eliminiert. Somit sind keine externen Gleichspannungseinstellungen erforderlich, was
wiederum vorteilhaft bei Anwendungen ist, bei denen die gesamte Elektronik in einer integrierten Schaltung
untergebracht werden soll.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung braucht nur jede zweite Position in dem
Datenstrom durch eine Zylinderdomäne besetzt zu sein. Eine erweiterte Zylinderdomäne braucht daher nur auf
alternierenden Säulen mit hoher Permeabilität in dem Erweiterungsdetektor vorhanden zu sein, so daß die bei
herkömmlichen Detektoren auftretenden Schwierigkeiten wegen der Kopplung zwischen den Zylinderdomänen
auf angrenzenden Säulen eliminiert werden. In herkömmlichen Einrichtungen bewirkt die Kopplung
zwischen angrenzenden Zylinderdomänen ein Schrumpfen oder Springen einer Zylinderdomäne in der
Mitte eines Datenstromes, insbesondere wenn ein höheres magnetisches Gleichstromfeld angelegt wurde.
Dieses Problem fällt nunmehr fort, wodurch es möglich ist, daß magnetische Vorspannungsfelder und Drehfelder
in weiten Betriebsbereichen verwendet werden.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein zweiter mit dem ersten identischer
Erweiterungsdetektor vorgesehen, der solche Zylinderdomänen mißt, welche aus der Reihe der auf den ersten
Detektor auftreffenden Zylinderdomänen entfernt sind. Da jeder Detektor nur halb mit Zylinderdomänen
besetzt ist, können die Daten von den beiden Detektoren elektronisch ineinander gefügt werden, um
eine Ausgangsdatengeschwindigkeit zu ergeben, welche die gleiche ist, wie die Datengeschwindigkeit der
Zylinderdomänen in der Hauptspeichervorrichtung, während die vorteilhaften Betriebseigenschaften einer
weniger dichten Datenfolge beibehalten werden.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert; es
stellen dar:
F i g. 1 einen Differenzdetektor für Zylinderdomänen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
F i g. 2 eine andere Ausführungsform der Erfindung mit einem Paar von Erweiterungsgliedern für Zylinderdomänen;
F i g. 3 den zeitlichen Verlauf des Betriebs der Vorrichtung gemäß F i g. 2.
In Fig. 1 ist ein Abschnitt 11 einer Bahn zur Bewegung von magnetischen Zylinderdomänen auf
einem Magnetplättchen bekannt Die verschiedenen Arten bekannter Ausbreitungsbahnen für Zylinderdomänen
haben gemeinsam, daß sie aus einem Magnetmaterial mit hoher Permeabilität hergestellt werden. Ein
Beispiel einer solchen Bahn ist erläutert in der DE-AS 24 06 743. Im Betrieb werden die Zylinderdomänen mit
einem stabilen Durchmesser auf dem Magnetplättchen einem Vormagnetisierungsfeld ausgesetzt Die Zirkulation
der Zylinderdomänen auf der Bahn wird bewirkt durch ein externes magnetisches Drehfeld, wie in der
vorgenannten Patentanmeldung erläutert ist Beispielsweise wird angenommen, daß ein externes magnetisches
Drehfeld Daten in der Form eines Stromes von magnetischen Zylinderdomänen von links nach rechts
auf der Bahn 11 bewegt Bei einigen Detektoranordnungen
wird der Datenstrom nicht selbst gemessen, sondern der Datenstrom wird durch eine bekannte Art
der Erzeugung von Zylinderdomänen nachgebildet Die Bezugnahme auf einen zu messenden Datenstrom
umfaßt auch einen Strom von auf diese Weise nachgebildeten Zylinderdomänen. Die Zylinderdomänen
in diesem Strom fallen von links auf eine magnetische Zylinderdomänen-Erweiterungseinrichtung
13 auf. Die Erweiterungseinrichtung 13 besteht aus einer Reihe von Säulen von Elementen aus einem sehr
permeablen Magnetmaterial. Diese Elemente sind als Winkel dargestellt. Eine Zylinderdomäne, die auf der
Erweiterungseinrichtung 13 links ankommt, trifft zunächst auf eine winkelförmige Säule, die nur aus einigen
wenigen Elementen mit hoher Permeabilität besteht.
ίο Wenn die Zylinderdomäne weiter nach rechts unter
dem Einfluß des magnetischen Drehfeldes gelangt, durchquert sie Säulen mit zunehmender Anzahl von
Winkelelementen. Unter dem Einfluß dieser zunehmend verlängerten Säulen wird die Zylinderdomäne in eine
längsgedehnte Gestalt verzerrt, die ihre maximale Ausdehnung unter der längsten Säule der Winkelelemente
hat. Zwei derartige Säulen 17 und 19 sind dargestellt. Nachdem die Zylinderdomäne durch die
Säulen mit maximaler Länge gelangt ist, beginnt sie beim Durchlaufen nach rechts zu schrumpfen und nimmt
schließlich wieder ihre ursprüngliche Zylinderform an und gelangt zurück in den Datenstrom auf einer anderen
Bahn 15. Falls die zu messenden Zylinderdomänen in der vorher beschriebenen Weise aus einem Datenstrom
nachgebildet sind, ist es nicht erforderlich, die Zylinderdomänen nach der Messung zu erhalten, da der
ursprüngliche Datenstrom selbst erhalten bleibt
Das Auftreten einer Zylinderdomäne in dem Strom wird festgestellt durch eine Änderung des elektrischen
Widerstandes jedes Paares von angrenzenden winkelförmigen Säulen 17 und 19, wenn die längsgestreckte
Zylinderdomär.e unter diesen Säulen durchgelangt. Die Detektorsäulen 17 und 19 sind elektrisch miteinander als
die beiden variablen Elemente einer Wheatstone-Brükke verbunden, welche außerdem Festwert-Widerstände
21 und 23 aufweist. Ein Differenzverstärker 25 spricht auf jede Verstimmung der Wheatstone-Brücke an.
Wenn daher eine Zylinderdomäne von links nach rechts unter den Säulen 17 bzw. 19 gelangt erzeugt der
Verstärker 25 zunächst einen positiven Impuls, wenn die Zylinderdomäne unter der Säule 17 hindurchgelangt,
während ein negativer Impuls mit ähnlicher Amplitude nachfolgend erzeugt wird, wenn die Zylinderdomäne
unter der Säule 19 hindurchgelangt Da die Zylinderdomäne sich von einer Säule zu einer angrenzenden Säule
in einer Periode des angelegten magnetischen Drehfeldes bewegt, ist ersichtlich, daß die beiden Impulse durch
genau eine Periode des Drehfeldes getrennt sind. Dieses Doppelsignal des Verstärkers 25 wird dann dem
Eingang einer Signalverarbeitungsschaltung 27 zugeführt, welche einen Spannungspegel des positiven
Impulses abfühit und zwischenspeichert Genau eine Taktperiode später fühlt die Signalverarbeitungsschaltung
27 den Spannungspegel des negativen Impulses ab und erzeugt ein Ausgangssignal, welches der Differenz
der beiden abgefühlten Spannungen entspricht um das Auftreten einer Zylinderdomäne anzuzeigen. Dieses
Detektionsschema stellt sicher, daß jegliches Rauschen bei der Taktfrequenz, beispielsweise das im Ausgangssignal
vorhandene Rauschen durch induktive Einstreuung des externen magnetischen Drehfeldes, ausgelöscht
wird. Der Betrieb einer speziellen Ausführungsform der
Signalverarbeitungsschaltung 25 wird nachfolgend im einzelnen in Verbindung mit der Ausführungsform
W- gemäß F i g. 2 beschrieben. Dabei ergibt sich aus dem
Vorstehenden, daß die Amplitude des Differenzsignals den zweifachen Wert von jeder Hälfte des Doppelsignals
haben kann. Die Verwendung eines Paares von
Detektionsspalten oder -säulen trägt daher zu einem verbesserten Signal/Rauschverhältnis bei, welches bei
herkömmlichen Detektoren mit einem einzigen Säulendetektor erfordern würde, daß die Erweiterungseinrichtung
für die Zylinderdomänen einen wesentlich größeren Bereich auf dem Magnetplättchen einnehmen
würde, als es nunmehr erforderlich ist. Obgleich zur Zeit eine gewisse Erweiterung der Zylinderdomänen noch
erforderlich ist, um ein annehmbares Signalniveau zu erreichen, kann möglicherweise die weitere Entwicklung
von besseren Materialien zur Führung von magnetischen Zylinderdomänen eine Messung oder
Feststellung dieser Zylinderdomänen mit wenig oder ohne Erweiterung ermöglichen. Die Verwendung des
vorstehend erläuterten Detektionsschemas mittels eines derartigen Doppelsignals könnte natürlich auch ohne
eine solche Erweiterung der Zylinderdomänen verwendet werden und wird möglicherweise den Bau eines
Detektors ohne Erweiterungseinrichtung bei Materialien ermöglichen, welche sonst eine derartige Einrichtung
benötigen würden.
Der Betrieb der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist besonders wirkungsvoll, wenn die Zylinderdomänen
des Datenstromes, welche auf die Erweiterungseinrichtung 13 auftreffen, nur jede zweite Position
besetzen. Ein derartiger Betrieb stellt sicher, daß der Unterschied zwischen dem positiven Ausgangssignal,
wenn eine Zylinderdomäne unter dem Detektor 17 hindurchgelangt und einem negativen Signal, wenn die
gleiche Zylinderdomäne unter dem Detektor 19 hindurchgelangt, einen einzigen von null verschiedenen
Impuls bewirkt, wodurch das Vorhandensein einer Zylinderdomäne definitiv angezeigt wird. Falls andererseits
verschiedene benachbarte Positionen mit Zylinderdomänen besetzt wären, ergäbe sich ein positiver
Impuls, wenn die erste Zylinderdomäne auf den Detektor 17 auftrifft während ein negativer Impuls nur
dann auftreten würde, wenn die letzte Zylinderdomäne den Detektor 19 durchläuft. Zwischen diesen Impulsen
ergäbe sich das Ausgangssignal null, nämlich die w Differenz zwischen einem positiven Impuls aufgrund
einer Zylinderdomäne und einem negativen Impuls aufgrund einer angrenzenden Zylinderdomäne auf dem
angrenzenden Detektor. Bei dieser Betriebsart, ohne alternierende Verdünnung der Zylinderdomänen im
Datenstrom, könnte eine unzweideutige Feststellung, ob ein Ausgangssignal null das Fehlen einer Zylinderdomäne
oder deren Auftreten in einem Datenstrom angibt, erforderlich machen, daß die Signalverarbeitungsschaltung
27 eine Einrichtung zum Speichern zusätzlicher Information enthält
In der Praxis ist dementsprechend der Betrieb mit alternativer Ausblendung des Datenstromes vorzuziehen.
Beispielsweise ist es üblich, Ausdehnungsdetektoren in einem Schleifensystem mit übergeordneten und
untergeordneten Schleifen zu verwenden, bei dem Daten parallel in einer Folge von untergeordneten
Speicherschleifen gespeichert sind. Diese Daten werden parallel, beispielsweise durch Duplizierung, an eine
übergeordnete, den Detektor enthaltende Schleife übertragen. Die Daten werden in einfacher Weise in die
Hauptschleife derart übertragen, daß sie nur jede zweite Position in der Bahn der Hauptschleife besetzen,
wodurch die erforderliche Ausblendung für diese Betriebsart erreicht wird. Dieses hat den Vorteil, daß
Zylinderdomänen niemals gleichzeitig auf direkt angrenzenden Säulen der Erweiterungseinrichtung 13
auftreten. Dadurch wird die Möglichkeit verhindert daß eine Zylinderdomäne, welche zwischen zwei anderen
Zylinderdomänen liegt, verzerrt oder beschleunigt wird, durch die Wechselwirkung zwischen den Magnetfeldern
der verschiedenen Zyliriderdomänen. Beim Betrieb mit alternierend fehlenden Zylinderdomänen können diese
nur in jeder zweiten Position des Datenstroms vorhanden sein. Die Auslesegeschwindigkeit der Daten
ist daher halb so groß wie die Umlaufgeschwindigkeit der Daten. Eine erhöhte Auslesegeschwindigkeit entsprechend
der Datenumlaufgeschwindigkeit kann bei der Ausführungsform gemäß Fig.2 erreicht werden.
Um das Verständnis der Ausführungsform gemäß Fig. 2 zu erleichtern, wird auch Bezug genommen auf
F i g. 3, welche in chronologischer Reihenfolge die verschiedenen Spannungen und Signale darstellt, die
typischerweise im Betrieb auftreten.
In F i g. 2 ist schematisch die Bewegung einer magnetischen Zylinderdomäne in der Bahn 11 dargestellt.
Diese Zylinderdomänen durchlaufen einen Abschnitt auf dieser Bahn während einer Periode des
magnetischen Drehfeldes. Die Periode des magnetischen Drehfeldes verstimmt daher die Taktperiode der
Anordnung, welche in der Zeile 1 in Fig.3 dargestellt
ist. Direkt neben der Ausbreitungsbahn 11 befindet sich ein Schalter 28 bzw. eine Weiche für die magnetischen
Zylinderdomänen, welche diese entweder auf eine obere Spur oder eine untere Spur umlenkt. Die Weiche 28
kann beispielsweise aufgebaut sein, wie erläutert ist in der DE-OS 24 36 99). Typischerweise werden die auf
die Weiche 28 auftreffenden Zylinderdomänen auf die eine Spur abgelenkt, wenn die Weiche sich im passiven
Zustand befindet, und sie werden auf die andere Spur abgelenkt, wenn die Weiche, beispielsweise durch einen
Stromimpuls, betätigt wird. Bei dieser Ausführungsform wird die Weiche 28 einmal während jeder zweiten
Taktperiode des Betriebs betätigt wie aus Zeile 3 in F i g. 3 hervorgeht. Ein typischer Datenstrom auf der
Bahn 11 ist in der Zeile 2 in F i g. 3 dargestellt wobei
eine logische »1« durch das Vorhandensein einer Zylinderdomäne in dem Datenstrom angezeigt wird,
während das Fehlen einer Zylinderdomäne eine logische »0« anzeigt. Wenn dieser Datenstrom auf die
Weiche 28 auftrifft, werden die in alternierenden Positionen befindlichen Zylinderdomänen in dem
Datenstrom auf einen ersten Kanal »A« mit einer Erweiterungseinrichtung 13Λ für magnetische Zylinderdomänen
gerichtet, während die in den übrigen Positionen verbleibenden Zylinderdomänen auf einen
zweiten Kanal »B« mit einer identischen Erweiterungseinrichtung 13θ gerichtet werden. Die Zeilen 4 und 5 in
F i g. 3 stellen die Datenströme dar, welche jeweils auf die Kanäle A und B umgelenkt werden. Bei einer
anderen Betriebsform kann der Datenstrom dupliziert werden, wie in Verbindung mit der Einrichtung gemäß
F i g. 1 erläutert wurde. Ein zusätzliches Merkmal ist nunmehr, daß die duplizierten Zylinderdomänen von
alternierenden Positionen in dem Datenstrom auf abwechselnde Kanäle zur Erfassung durch den Detektor
gerichtet werden. Bei diesem Verfahren brauchen die ursprünglichen Daten nicht umgelenkt zu werden. Es
sei wiederum angemerkt daß die Bezugnahme auf die durch den Detektor zu bestimmenden Zylinderdomänen
sowohl Zylinderdomänen in einem Datenstrom als auch die aus einem Datenstrom duplizierten Zylinderdomänen
umfaßt
Wie in Verbindung mit F i g. 1 erläutert wurde, wird
eine Zylinderdomäne, welche die Erweiterungseinrichtung 13/4 durchläuft aus ihrer ursprünglichen Zylinder-
form in eine längsgestreckte Form verzerrt. Das Auftreten der Zylinderdomäne in dem Datenstrom des
Kanals A wird durch ein Paar Detektoren 17/4 und 19/4 festgestellt, die in einer Wheatstone-Brücke enthalten
sind, welche ein Paar Widerstände 2\A und 23/4 und einen Differenzverstärker 25/4 enthält. Der entsprechende
Vorgang findet statt, wenn im Kanal B eine erweiterte Zylinderdomäne die Detektoren 17S und
19ß durchläuft, welche in einer Wheatstone-Brücke mit Widerständen 21 Sund 23ßund einem Differenzverstärker
25ß verbunden sind. Für die schematisch in den Zeilen 4 und 5 in Fig. 3 angedeuteten Daten ist das
Ausgangssignal des Verstärkers 25-4 in der Zeile 6 in F i g. 3 dargestellt. Das Ausgangssignal umfaßt eine
Folge von duplizierten Impulsen, von denen einer dem Auftreten einer einzigen Zylinderdomäne entspricht, die
nacheinander unter den Detektoren 17/4 und 19/4 hindurchgelangt. In Zeile 7 ist eine Folge von
duplizierten Impulsen dargestellt, die den Zylinderdomänen entsprechen, welche im Kanal B durch die
Detektoren 17ß und 19ß hindurchgelangen. Nachdem die Zylinderdomänen in jedem Kanal jeweils die
Erweiterungseinrichtung in diesem Kanal durchlaufen haben, werden sie zu einem einzigen Datenstrom auf
einer Ausbreitungsbahn 15 durch eine andere Weiche 30 für Zylinderdomänen vereinigt. Falls die Zylinderdomänen
aus einem Datenstrom dupliziert worden sind, ist es nicht erforderlich, diese zu rekombinieren oder nach
dem Durchlaufen durch den Detektor zu erhalten, da der ursprüngliche Datenstrom erhalten bleibt. In diesem
Fall ist also keine Weiche erforderlich.
Um ein optimales Signal/Rauschverhältnis des Ausgangssignals des Detektors zu erhalten, enthält
jeder Kanal in der dargestellten Vorrichtung eine Signalverarbeitungsschaltung, welche ein Paar von
Spannungspegeln in dem duplizierten Impuls abfühlt, und zwar genau im Abstand von einer Taktperiode, und
ein Ausgangssignal erzeugt, wenn der Unterschied der beiden Spannungspegel eine vorgegebene Schwellwertspannung
übersteigt. Dieser Vergleich kann beispielsweise mittels der Schaltung gemäß Fig.2 ausgeführt
werden. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 arbeitet ein Teil der Signalverarbeitungsschaltung als
Analogspeicher, der Kondensator kann über einen Transistor-Rückstellschalter 29/4 geerdet werden. Wie
beispielsweise durch Zeile 8 in Fig.3 erläutert wird,
>vird der Schalter 29/4 zu einem vorbestimmten Zeitpunkt einmal in jeder zweiten Taktperiode geöffnet
und bewirkt die Kondensatoraufladung, entsprechend dem Doppelsignal am Ausgang des Verstärkers 25A
Diese Anordnung arbeitet als Analogspeicher, so daß eine duplizierte Spannung, beispielsweise gemäß Zeile 6
in F i g. 3 am Ausgang des Verstärkers 25A ein Signal
erzeugt, wie es beispielsweise in Zeile 9 in F i g. 3 auf der Ausgangsseite des Kondensators 26/4 dargestellt ist. Jm
zweiten Abschnitt dieses Signals fehlt jegliches Rauschen im Rythmus eier Taktfrequenz. Diese Spannung
wird dem einen Eingang eines herkömmlichen Spannungskomparators 31/4 zugeführt. Der Komparator
31/4 vergleicht den Signalimpuls am Eingang mit einer Schwellwertspannung a>Vt«, wobei ein Ausgangssignal
erzeugt wird, wenn die Signalspannung die Schwellwertspannung übersteigt. Das Signal/Rauschverhältnis
kann weiter verbessert werden, indem die Spannungs-
ίο form abgetastet und ein Ausgangssignal nur während
eines vorbestimmten Teils der Taktperiode erzeugt wird. Dieses wird erreicht, indem das Ausgangssignal
des Komparators31/4 einem Eingang eines UND-Gliedes 33/4 zugeführt wird. Dem anderen Eingang des
UND-Gliedes 33/4 wird ein Auftastsignal zugeführt,
welches ein genau bestimmtes Zeitintervall während einer Taktperiode festlegt, während dessen das
UND-Glied 33A aufgetastet wird, so daß ein Ausgangssignal erzeugt wird, wenn an dem mit dem Komparator
31/4 verbundenen Eingang ein Signal anliegt. Wenn es bekannt ist, daß ein hohes Signal/Rauschverhältnis
besser erreicht wird, wenn ein Signal während eines bestimmten Abschnittes einer Taktperiode bestimmt
wird, kann das UND-Glied 33/4 während der gewünschten
Phase der Periode aufgetastet werden. In Zeile 10 der F i g. 3 ist schematisch ein Auftastimpuls für das
UND-Glied 33Λ dargestellt, der in demjenigen Zeitpunkt einer Taktperiode zugeführt wird, in welchem das
optimale Signal/Rauschverhältnis erwartet wird. Zur optimalen Unterdrückung von Rauschen, das durch
induktive Einströmung verursacht ist, sollte der Auftastpunkt eine Taktperiode nach dem öffnen der
Weiche 29/4 erfolgen. Zeile 11 in F i g. 3 erläutert das
Datenausgangssigna] vom UND-Glied 33Λ beim Durchlaufen des Stromes von magnetischen Zylinderdomänen
durch diesen Kanal.
Ein entsprechender Vorgang findet statt bezüglich der den Kanal B durchlaufenden magnetischen Zylinderdomänen.
Zeilen 12 und 13 in Fi g. 3 erläutern den Rückstell- und Auftasttakt für den Kanal B, während die
Zeile 14 das Eingangssignal für einen Spannungskomparator 31B in diesem Kanal darstellt Zeile 15 in Fig.3
stellt schematisch die Ausgangsdaten vom UND-Glied 33ßdar. Schließlich werden die Daten von den Kanälen
A und B einem ODER-Glied 35 zugeführt, welches einen endgültigen Datenstrom gemäß Zeile 16 in F i g. 3
erzeugt. Durch die Verwendung von zwei identischen Kanälen und das Verschmelzen der Datenausgänge
werden die Vorteile des Betriebs mit einem alternativ ausgeblendeten Datenstrom beibehalten, während andererseits
die optimale Datenerfassungsgeschwindigkeit erhalten wird, die durch die Taktfrequenz des die
Zylinderdomänen antreibenden Magnetfeldes bestimmt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Bestimmen der magnetischen
Zylinderdomänen, die sich in einem Strom auf einem Magnetplättchen entsprechend einem angelegten ">
magnetischen Drehfeld ausbreiten, mit einer ersten Erweiterungseinrichtung, welche eine erste Anzahl
von Magnetelementen zur Erweiterung der Gestalt der zu bestimmenden magnetischen Zylinderdomänen
und zur Führung der Zylinderdomänen längs eines Detektorkanals enthält, ersten und zweiten
Detektoren mit einem Paar von angrenzenden Elementen der ersten Anzahl von Magnetelementen
und einer ersten Signalverarbeitungseinrichtung, die elektrisch mit den ersten und zweiten Detektoren
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Detektoren (17,19) ein
elektrisches Doppelsignal erzeugen, welches verschiedene zeitlich entsprechend einer längsgedehnten,
zu bestimmenden magnetischen Zylinderdomäne getrennte Abschnitte aufweist, und die erste
Signalverarbeitungsschaltung (27) zwei Spannungspegel der verschiedenen Abschnitte des elektrischen
Doppelsignals vergleicht und ein Datenausgangssignal erzeugt, wenn der Unterschied zwischen den
beiden Spannungspegeln einen vorbestimmten Pegel überschreitet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Detektoren (17,
19) ein elektrisches Doppelsignal mit einem positiven Abschnitt und einem negativen Abschnitt erzeugen
und die erste Signalverarbeitungsschaltung (27) einen Spannungspegel auf einem der positiven und
negativen Abschnitte abfühlt und speichert, einen anderen Spannungspegel auf dem anderen der
positiven und negativen Abschnitte abfühlt und ein Datenausgangssignal erzeugt, wenn der Unterschied
der beiden Spannungspegel einen vorbestimmten Wert überschreitet und die beiden abgefühlten
Spannungspegel um eine Periode des angelegten magnetischen Drehfeldes zeitlich getrennt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten und zweiten Detektoren weiterhin ein Paar Widerstandselemente (21, 23)
enthalten, die in einer Wheatstone-Brücke mit dem Paar von Magnetelementen der ersten Vielzahl von
Erweiterungseinrichtungen verbunden sind und Änderungen des elektrischen Widerstandes des
Paares von Magnetelementen aufgrund von magnetischen Zylinderdomänen festgestellt werden, die in
die Nähe der Elemente kommen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anzahl von Magnetelementen
eine Reihe von Säulen aus winkelförmigen Elementen aufweist und jeweils aufeinanderfolgende
Säulen eine zunehmende Anzahl von winkelförmigen Elementen bis zu einer vorbestimmten Zahl
von Elementen aufweiten und die Anzahl der Elemente danach wieder abnimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- wi
zeichnet, daß eine zweite Erweiterungseinrichtung (13B) mit einer zweiten Anzahl von Magnetelementen
zur Erweiterung der Gestalt der zu bestimmenden magnetischen Zylinderdomänen und zur Führung
der Zylinderdomänen längs eines Detektorka- i>> nals vorgesehen ist, dritte und vierte Detektoren
(17ß, \9B)em anderes elektrisches Doppelsignal mit
verschiedenen, zeitlich aufgrund einer zu bestimmenden Zylinderdomäne getrennten Abschnitten
erzeugen, die dritten und vierten Detektoren ein Paar von Elementen der zweiten Anzahl von
Magnetelementen aufweisen, die zweite Signalverarbeitungsschaltung elektrisch mit den dritten und
vierten Detektoren zum Vergleich von zwei Spannungspegeln verschiedener Abschnitte des
anderen elektrischen Doppelsignals verbunden sind und ein Datenausgangssignal erzeugen, wenn der
Unterschied zwischen den beiden Spannungspegeln einen vorbestimmten Wert überschreitet und eine
Kombinationseinrichtung (30) die Datenausgangssignale von den ersten und zweiten Signalverarbeitungsschaltungen
zu einem kombinierten Datenausgangssignal zusammenpaßt
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Detektoren (17,
19) ein elektrisches Doppelsignal mit einem positiven Abschnitt und einem negativen Abschnitt
erzeugen, die erste Signalverarbeitungsschaltung einen Spannungspegel eines der positiven und
negativen Abschnitte abfühlt und speichert und einen anderen Spannungspegel des anderen der
positiven und negativen Abschnitte abfühlt und ein Datenausgangssignal erzeugt, wenn der Unterschied
der beiden Spannungspegel einen vorbestimmten Wert übersteigt, die beiden von der ersten
Signalverarbeitungseinrichtung abgefühlten Spannungen zeitlich um eine Periode des angelegten
magnetischen Drehfeldes getrennt sind, die dritten und vierten Detektoren ein anderes elektrisches
Signal erzeugen, welches einen positiven Abschnitt und einen negativen Abschnitt aufweist, die zweite
Signalverarbeitungseinrichtung einen Spannungspegel auf einem der zuletzt genannten positiven und
negativen Abschnitte abfühlt und speichert, einen anderen Spannungspegel des anderen der zuletzt
genannten positiven und negativen Abschnitt abfühlt und ein Datenausgangssignal erzeugt, wenn
der Unterschied dieser beiden zuletzt genannten Spannungspegel einen vorbestimmten Wert überschreitet,
und die beiden durch die zweite Signalverarbeitungseinrichtung abgefühlten Spannungen zeitlich
um eine Periode des angelegten magnetischen Drehfeldes getrennt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Detektoren ein
Paar von Widerstandselementen aufweisen, die elektrisch in einer Wheatstone-Brücke mit dem Paar
von Elementen der ersten Anzahl von Magnetelementen verbunden sind, und die dritten und vierten
Detektoren ein anderes Paar von Widerstandselementen aufweisen, die elektrisch in einer Brückenschaltung
mit dem Paar von Elementen der zweiten Anzahl von Magnetelementen verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Anzahlen von
Magnetelementen der ersten und zweiten Erweiterungseinrichtungen eine Reihe von Säulen mit
winkelförmigen Elementen aufweisen und aufeinanderfolgende Säulen zunehmende Anzahlen von
winkelförmigen Elementen bis zu einer vorbestimmten Anzahl und danach abnehmende Elementezahlen
aufweisen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Weiche für magnetische
Zylinderdomänen zwischen den ersten und zweiten Erweiterungseinrichtungen vorgesehen sind und die
magnetischen Zylinderdomänen in abwechselnde Positionen des Datenstromes auf den ersten bzw.
zweiten Erweiterungseinrichtungen richtet und eine zweite Weiche für magnetische Zylinderdomänen
mit den ersten und zweiten Erweitervngseinrichtungen zur Rekombination der gerichteten magnetischen
Zylinderdomänen in einen kombinierten Datenstrom verbunden ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/469,169 US3953840A (en) | 1974-05-13 | 1974-05-13 | Magneto resistive bubble detection device |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2520031A1 DE2520031A1 (de) | 1975-11-27 |
| DE2520031B2 DE2520031B2 (de) | 1977-12-22 |
| DE2520031C3 true DE2520031C3 (de) | 1980-08-14 |
Family
ID=23862711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2520031A Expired DE2520031C3 (de) | 1974-05-13 | 1975-05-06 | Vorrichtung zum Bestimmen magnetischer Zylinderdomänen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3953840A (de) |
| JP (1) | JPS5627951B2 (de) |
| DE (1) | DE2520031C3 (de) |
| GB (1) | GB1503989A (de) |
| NL (1) | NL7505132A (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4078230A (en) * | 1976-02-02 | 1978-03-07 | Rockwell International Corporation | Multi-segment detector |
| JPS5336435A (en) * | 1976-09-17 | 1978-04-04 | Agency Of Ind Science & Technol | Magnetic bubble detection method |
| FR2413188A1 (fr) * | 1978-01-03 | 1979-07-27 | Gourvenec Jacques | Montures de lunettes |
| JPS54113315A (en) * | 1978-01-30 | 1979-09-04 | Secr Defence Brit | Magnetic reluctance reader |
| US4174539A (en) * | 1978-11-01 | 1979-11-13 | Control Data Corporation | Magnetic bubble memory detector-amplifier |
| US4229806A (en) * | 1979-05-29 | 1980-10-21 | Sperry Corporation | Consecutive bit bubble memory detector |
| US4293930A (en) * | 1979-10-24 | 1981-10-06 | Sperry Corporation | Bubble detection system |
| US4369501A (en) * | 1981-06-25 | 1983-01-18 | International Business Machines Corporation | Dual cycle data detection system and method for bubble memories |
| US4404652A (en) * | 1981-08-27 | 1983-09-13 | International Business Machines Corporation | Side feed expander |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3820089A (en) * | 1971-11-16 | 1974-06-25 | Bell Canada Northern Electric | Magnetic bubble domain detection |
| BE791686A (fr) * | 1971-11-24 | 1973-03-16 | Western Electric Co | Agencement magnetique |
| JPS5630634B2 (de) * | 1971-12-20 | 1981-07-16 | ||
| US3713120A (en) * | 1972-04-03 | 1973-01-23 | Bell Telephone Labor Inc | Magnetoresistance detector for single wall magnetic domains |
| US3813660A (en) * | 1972-12-11 | 1974-05-28 | Gte Laboratories Inc | An rf magneto-resistive magnetic domain detector |
-
1974
- 1974-05-13 US US05/469,169 patent/US3953840A/en not_active Expired - Lifetime
-
1975
- 1975-05-01 NL NL7505132A patent/NL7505132A/xx not_active Application Discontinuation
- 1975-05-05 GB GB18765/75A patent/GB1503989A/en not_active Expired
- 1975-05-06 DE DE2520031A patent/DE2520031C3/de not_active Expired
- 1975-05-13 JP JP5719275A patent/JPS5627951B2/ja not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3953840A (en) | 1976-04-27 |
| NL7505132A (nl) | 1975-11-17 |
| JPS50158236A (de) | 1975-12-22 |
| GB1503989A (en) | 1978-03-15 |
| DE2520031A1 (de) | 1975-11-27 |
| JPS5627951B2 (de) | 1981-06-27 |
| DE2520031B2 (de) | 1977-12-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69022681T2 (de) | Löschung des Spurlage-Synkopierens in einem Plattenantrieb. | |
| CH635423A5 (de) | Messvorrichtung zur kapazitiven bestimmung der relativen lagen zweier zueinander beweglicher teile. | |
| DE3902166A1 (de) | Raddrehzahlfuehler | |
| DE2611519A1 (de) | Vorrichtung zur behandlung einer teilchenpopulation in einer stroemung | |
| DE2409152C2 (de) | Vorrichtung zur Messung der Strömungsgeschwindigkeiten von Fluiden | |
| DE2520031C3 (de) | Vorrichtung zum Bestimmen magnetischer Zylinderdomänen | |
| DE69132528T2 (de) | Koordinateneingabegerät basierend auf dem Mateucci-Effekt | |
| DE3728797C2 (de) | ||
| DE2433885B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum synchronisieren der eingangsschaltung eines elektronischen testinstruments auf zu pruefende signalfolgen | |
| DE980077C (de) | Speicherverfahren und -anordnung fuer magnetomotorische Speicher | |
| EP0259935A2 (de) | Kernspintomographiverfahren und Kernspintomograph zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3902479C2 (de) | Vorrichtung zum Abbilden von magnetischer Kernresonanz | |
| DE2646335A1 (de) | Domaenendetektor | |
| DE19513829C2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Positionsbestimmung | |
| DE2739578A1 (de) | Speicheranordnung fuer magnetische domaenen mit verbessertem detektor | |
| DE3737774C2 (de) | ||
| EP0135869B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung eines in einer Schaltung auftretenden elektrischen Signals | |
| DE3632738A1 (de) | Verfahren zum bestimmen der spektralen verteilung der kernmagnetisierung in einem begrenzten volumenbereich | |
| DE4009977A1 (de) | Kapazitive einrichtung zur messung von laengen oder winkeln | |
| DE1952150C3 (de) | Anordnung und Verfahren zur Kompensation von magnetischen Störfeldern in einem Fahrzeug, insbesondere in einem Flugzeug | |
| EP0228579B1 (de) | Digitalisiertablett sowie Verfahren zu dessen Ansteuerung | |
| DE2853617C2 (de) | ||
| EP0248469B1 (de) | Kernspintomographieverfahren | |
| EP0267375A1 (de) | Verfahren zum Bestimmen von beweglichem Material innerhalb eines Körpers | |
| DE2209083C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Messen der Geschwindigkeit eines sich entlang einer vorgegebenen Spur bewegenden Objektes |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |