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DE2520008A1 - Hydraulischer hammer - Google Patents

Hydraulischer hammer

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Publication number
DE2520008A1
DE2520008A1 DE19752520008 DE2520008A DE2520008A1 DE 2520008 A1 DE2520008 A1 DE 2520008A1 DE 19752520008 DE19752520008 DE 19752520008 DE 2520008 A DE2520008 A DE 2520008A DE 2520008 A1 DE2520008 A1 DE 2520008A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
hydraulic
hammer
hydraulic cylinder
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752520008
Other languages
English (en)
Other versions
DE2520008C2 (de
Inventor
Helmut Dipl Ing Sieke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752520008 priority Critical patent/DE2520008C2/de
Publication of DE2520008A1 publication Critical patent/DE2520008A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2520008C2 publication Critical patent/DE2520008C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/24Damping the reaction force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/06Means for driving the impulse member
    • B25D9/12Means for driving the impulse member comprising a built-in liquid motor, i.e. the tool being driven by hydraulic pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Hydraulischer Hammer Die vorliegende Erfindung betrifft einen hydraulischen Hammer, bestehend aus einem Hydraulikzylinder und einem den Hammer tragenden, in dem Hydraulikzylinder verschiebbaren Kolben sowie aus einem in einer Führung verschiebbaren Meißel in der Bewegungsbahn des Hammers.
  • Hämmer der genannten Art sind bekannte Hydrauliköl wird als Antriebsmittel insbesondere bei von Hand zu fUhrenden Hämmern im Baugewerbe nur selten verwandt, da elektromagnetisch angetriebene Hämmer leichter an eine Energiequelle anschließbar sind und pneuniatische Hämmer nicht ganz so harte Stöße wie hydraulische Hämmer ausführen. Nachteil aller dieser Hämmer ist die starke Schlagrückwirkung auf die Bedienungsperson.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und schafft einen hydraulischen Hammer, der auf das Werkzeug in seiner Hammerbahn sehr harte Schläge ausrührt, während die Rückwirkung auf die Bedienungsperson ausserordentlich gering ist0 Die Erfindung besteht darin, daß in dem Hydraulikzylinder ein zweiter, gegenläufig bewegbarer Kolben angeordnet ist, daß eine Eins peisungs öffnung für pulsierendes Hydrauliköl in der Mitte des Hydraulikzylinders zwischen den beiden Kolben vorgesehen ist und daß eine Vorrichtung zur Ubertragung von Bewegungsenergie von dem einen Kolben auf den anderen Kolben vorgesehen ist0 Durch den gegenläufig bewegbaren Kolben findet ein Massenausgleich statt, der die Ursache für die geringen Rückwirkungen auf die Bedienungsperson ist. Durch die Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungsenergie wird aber die diesen zweiten Kolben innewohnende Bewegungsenergie auf den ersten Kolben Ubertragen und somit am Werkzeug nutzbar gemacht. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist es, daß r4lativ geringe in den Zylinder eintretende und austretende Mengen an HydraulikRlUssigkeit ausreichen, um ganz erhebliche Energien am Werkzeug wirksam werden zu lassen, Eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungsenergielässt sich zweckmäßigerweise so aufbauen, daß diese Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungsenergie aus mindestens einem Umlenkhebel besteht, dessen eines Ende von dem einen Kolben beaufschlagt wird und dessen anderes Ende eine aüf den anderen Kolben wirkende Stange beaufschlagt.
  • Neben dieser mechanischen Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungsenergie lässt sich auch in höchst einfacher Weise eine hydraulische Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungsenergie herstellen. Diese besteht vorteilhafterweise darin, daß sie aus einem mit den den Hammer tragenden Kolben verbundenen dritten Kolben besteht, der den zweiten Kolben durchsetzt und daß diese beiden einanderdurchsetzenden Kolben in einen geschlossenen, mit Hydrauliköl gefüllten Raum des Hydraulikzylinders eintauchen.
  • Sobald der zweite Kolben bewegt wird, drückt er mit seiner einen Stirnfläche gegen Hydrauliköl, welches auf die Stirnfläche des dritten Kolbens drückt, der mit dem ersten Kolben fest verbunden ist, so daß die Bewegung des ersten Kolbens hierdurch verstärkt wird. Der Aufwand an Maschinenteilen ist hierbei äusserst gering, da der notwendige Raum, in den der zweite und der dritte Kolben eintauchen, im Hydraulikzylinder sowieso vorhanden ist und der dritte Kolben das Ende der Kolbenstange des ersten Kolbens sein kann.
  • Vorteilhaft ist es, wenn der den Hammer tragende Kolben beidseitig mit gegenphasig vibrierendem Hydrauliköl beautschlagt ist und wenn die dem Werkzeug zugewandte Fläche des Kolbens kleiner als die dem Werkzeug abgewandte Fläche ist0 Auf dieseWeise wird es möglich, die Rückstellung mit hydraulischen Mitteln vorzunehmen und Federn zu vermeiden, die zwar der Rückstellung dienen, aber beim Arbeitshub unnötig Kraft verbrauchen0 Um den zweiten, als Ausgleichsmasse dienenden Kolben beständig in dem für ihn vorgesehenen Bewegungsbereich im Zylinder schwingen zu lassen, ist es zweckmäßig, zur Begrenzung des Weges des zweiten Kolbens im Hydraulikzylinder Öffnungen oder Ausnehmungen vorzusehen, die entweder mit der Rücklaufleitung verbunden sind oder unter besonderen Umständen mit dem Expansionsraum für die vibrierende Flüssigkeit verbunden sind0 Auf diese Weise wird es möglich, die Benutzung von Federn zu vermeiden.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten AusfUhrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. t einen Schnitt durch einen hydraulischen Hammer mit mechanischer Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungsenergie.
  • Figo 2 einen Schnitt längs der Ebene II-II in Fig. 1.
  • Fige 5 einen hydraulischen Hammer mit hydraulischer Vorrichtung zur Übertragung von Bewegungsenergie.
  • In dem Hydraulikzylinder 1 befindet sich ein Kolben 2, der den Hammer 3 trägt. Dieser Hammer 3 schlagt auf einen Meißel 4. Dieser Meißel 4 ist am unteren Ende des Gehäuses 5 geführt. Der Rückstellung des Kolbens 2 dient eine Feder 8. Das Gehäuse 5 weist einen Raum 6 für die Aufnahme der Vorrichtung der hydraulischen Druckölimpulse auf.
  • Von diesem Raum 6 rührt eine Druckleitung 9 in eine Öffnung im Hydraulikzylinder 1, und zwar in den Expansionsraum 10. Das Gehäuse 5 weist an seinem oberen Ende einen Handgriff 7 auf0 Neben dem Arbeitskolben 2 im Hydraulikzylinder 1 befindet sich hier noch ein weiterer Kolben 11, welcher als Ausgleichsmasse wirksam ist0 Dieser Kolben 11 ist über zwei Stangen 12 und zwei doppelarmige Umlenkhebel 13 mit dem Arbeitskolben 2 verbunden. Und zwar sind im Gehäuse 5 Zapfen 14 vorgesehen, welche den Dappelarmhebel 13 tragen, Dieser stützt sich mit seinem einen Ende auf der Stirnseite des Kolbens 11 ab, wahrend sein anderes Ende sich auf die Stange 15 abstützt, die mit ihrem anderen Ende auf der Stirnseite des Arbeitskolbens 2 aufruht, Wie aus Figo 2 zu ersehen ist, weist der Kolben 11 zwei Bohrungen für die Aufnahme der Stangen 15 auf 0 Es sind zwei Hebel 13 vorgesehen, um eine exakt symmetrische Belastung zu erreichen.
  • Dieser hydraulische Hammer funktioniert folgendermaßen: Im Raum 6 wird eine Folge von Druckölimpulsen erzeugt, die durch die LEitung 9 in den Expansionsraum 10 geführt werden. Hier drücken die Druckimpulse die beiden Kolben 2,11 auseinander. Während des Auseinanderdrückens beaufschlagt der Kolben 2 den Hammer 3, der auf den Meißel 4 aufschlägt. Gleichzeitig beaufschlagt die obere Stirnseite des Kolbens 11 über die Hebel 13 die Stangen 14, die hinwiederum den Kolben 2 beaufschlagen. Auf diese Weise ist durch die beiden Kolben 2,11 ein Massenausgleich erreicht, bei dem die Kräfte aber nahezu vollständiz für den Schlag des Hammers 3 ausgenutzt werden.
  • Die Rückstellung des Kolbens 2 erfolgt über die Feder 8.
  • Es besteht aber auch die Möglichkeit, in den Raum 18 eine gegenphasig verlaufende Druckimpulsfolge einzuleiten, was durch die Öffnung 16 und die Leitung 17 erfolgen kann0 Mit der Rückstellung des Kolbens 2 wird Rückstellkraft über die Stangen 15 und die Hebel 13 auch auf den Kolben 11 übertragen.
  • In Figo 3 ist ein anderes Ausführungsbeispiel gezeichnet.
  • Gleiche Teile weisen hier die gleichen Bezugsziffern wie in Figo 1 auf. So trägt auch hier der Kolben 2 den Hammer 3. Der Kolben 2 ist aber auf der dem Hammer 3 abgewandten Seite durch eine einen Kolben bildende Kolbenstange 19 nach oben hin erweiterte Diese Kolbenstange 19 weist einen geringeren Durchmesser als der Kolben 2 auf. Sie durchsetzt den ringförmig ausgebildeten' als Ausgleichsmasse dienenden Kolben 20 zentral. Da der Raum 21 im Hydraulikzylinder 1 geschlossen ist, wirkt die Stirnfläche 22 des als Ausgleichsmasse dienenden Kolbens 20 auf die Stirnfläche 23 des Kolbens 19, der fest mit dem Arbeitskolben 2 verbunden isto Hier erfolgt die Umlenkung der Bewegungsenergie rein hydraulisch über die Stirnflächen 22,23. Die Rückstellkraft kann entweder durch eine Feder 8 oder durch eine gegenphasig zugeführte Druckimpulsfolge, die in die Öffnung 16 eintritt, erfolgen. Im Hydraulikzylinder sind am unteren Ende des Raumes 21 Öffnungen 24 vorgesehen, durch die Hydrauliköl in die Rücklaufleitung abfließen kann, damit sich der Kolben 22 auch dann, wenn seine Dichtungen undicht geworden sein sollten, beständig indem ihm zugeordneten Bewegungsbereich bewegt. Unter Umständen ist es möglich, diese Öffnungen 24 mit der Leitung 9 zu verbinden.

Claims (6)

  1. Schutzansprüche:
  2. Hydraulischer Hammer, bestehend aus einem Hydraulikzylinder und einem den Hammer tragenden, in dem Hydraulikzylinder verschiebbaren Kolben sowie aus einem in einer Führung verschiebbaren Werkzeug in der Bewegungsbahn des Hammers, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hydraulikzylinder (1) ein zweiter gegenlaufig bewegbarer Kolben (11,20) angeordnet ist, daß eine Einspeisungsöffnung für pulsierendes Hydraulitöl in der Mitte des Hydraulikzylinders (1) zwischen den beiden Kolben (2;11,20) vorgesehen ist und daß eine Vorrichtung (13,14) zur ttbertragungvon Bewegungsenergie von dem einen Kolben (11,20) auf den anderen Kolben vorgesehen ist0 2. Hydraulischer Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur ftbertragung von Bewegungsenergie aus mindestens einem Umlenkhebel (13) besteht, dessen eines Ende von dem zweiten Kolben (11) beaufschlagt wird und dessen anderes Ende eine auf den anderen Kolben (2) wirkende Stange (15) beaufschlagt.
  3. 3. Hydraulischer Hammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (15) in Aüsnehmungen des Kolbens (11) geführt sind.
  4. 4. Hydraulischer Hammer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Ubertragung von Bewegungsenergie aus einem mit dem den Hammer (3) tragenden Kolben (2) verbundenen dritten Kolben (19) besteht, der den zweiten Kolben (20) durchsetzt, und daß diese beiden, einander durchsetzenden Kolben (19,20) in einen geschlossenen, mit Hydrauliköl gefüllten Raum (21) des Hydraulikzylinders (1) eintauchen0
  5. 5. Hydraulischer Hammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da13 der den Hammer (3) tragende Kolben beidseitig mit gegenphasig vibrierendem Hydrauliköl beaufschlagt ist und daß die dem Werkzeug (4) zugewandte Fläche des Kolbens (2) kleiner als die dem Werkzeug abgewandte Fläche ist.
  6. 6. Hydraulischer Hammer nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Weges des zweiten Kolbens (20) im Hydraulikzylinder Öffnungen (24) oder Ausnehmungen vorgesehen sind.
DE19752520008 1975-05-05 1975-05-05 Hydraulischer Hammer Expired DE2520008C2 (de)

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DE2520008A1 true DE2520008A1 (de) 1976-11-18
DE2520008C2 DE2520008C2 (de) 1985-11-21

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DE19752520008 Expired DE2520008C2 (de) 1975-05-05 1975-05-05 Hydraulischer Hammer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2515746A1 (fr) * 1981-11-05 1983-05-06 Ingersoll Rand Co Appareil hydraulique a mouvements alternatifs, notamment perforatrice hydraulique ou appareil pour le sondage par percussion

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DE3221240A1 (de) * 1982-06-04 1983-12-15 Karagandinskij politechničeskij institut, Karaganda Hydraulikpneumatische schlageinrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040468B (de) * 1954-04-06 1958-10-02 Hermann Schmohl Dipl Ing Rueckstossgedaempftes Druckluftschlaggeraet

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