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DE2519824A1 - Sicherheitsvorrichtung gegen das abstuerzen einer last - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung gegen das abstuerzen einer last

Info

Publication number
DE2519824A1
DE2519824A1 DE19752519824 DE2519824A DE2519824A1 DE 2519824 A1 DE2519824 A1 DE 2519824A1 DE 19752519824 DE19752519824 DE 19752519824 DE 2519824 A DE2519824 A DE 2519824A DE 2519824 A1 DE2519824 A1 DE 2519824A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
safety device
drums
relative rotation
crane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752519824
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-Otto Dr I Schneidersmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DE19752519824 priority Critical patent/DE2519824A1/de
Publication of DE2519824A1 publication Critical patent/DE2519824A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/54Safety gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung gegen das Abstürzen einer Last Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung gegen das Abstürzen einer an einem Kran, insbesondere Gießkran, hängenden Last, die über zwei mit Sicherheitsbremsen versehene, synchron angetriebene und koaxial angeordnete Seiltrommeln gehoben und gesenkt wird.
  • Derartige Hubwerke werden in der Regel durch mehrere Motoren und Getriebe angetrieben, wobei die Seiltrommelwellen mit der Abtriebsseite der Getriebe verbunden sind. Die Motoren sind zum Gleichlauf miteinander gekoppelt und bilden mit den Getrieben und Seiltrommeln eine kinematische Kette zum Heben der Last. Durch Materialermüdung oder Überlast bzw.
  • sonstige unvorhersehbare inflüsse kann es zum Eruch der kinematischen kette kommen. In dem Fall muß sichergestellt sein, daß die am Kran hängende Last nicht abstürzt, denn das könnte insbesondere bei Gießkränen schlimme Folgen haben. Deshalb sind unabhängig wirkende Sicherheitsbremsen zum Halten der Last an den Seiltrommeln vorgesehen. Im Schadensfall ist es jedoch auch notwendig, daß eine zweite kinematische fette den Kraft fluß der gebrochenen kette übernimmt und semit ein gefahrleses Absenken der Last ermöglichst. Diese zweite kinematische Kette darf jedoch erst den Kraftfluß im Schadensfall übernehmen, sie muß ansonsten jedoch frei sein von Verspannungen. Wäre das nicht der Fall, so könnten alleine durch Verspannungen der kinematischen Ketten untereinander und große Zwängungskräfte Bruchereignisse an der einen oder der anderen kinematischen Kette eintreten.
  • Wenn auch die zweite kinematische Kette genügend Spiel aufweisen muß, damit keine Verspannung eintritt, so muß doch sichergestellt werden, daß bei einem Bruch der ersten kinematischen Kette in der Zeit bis zur Kraftübernahme durch die zweite Kette die Massenkräfte nicht zu groß werden.
  • Das würde zu einer unzulässigen Stoßbelastung führen, der mo"glichereise die Bauteile des Kranes nicht gewachsen sind.
  • Davon ausgehend hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Sicherheitsvorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die beim Bruch eines kntriebsteils die Seiltrommeln in kürzester Zeit möglichst stoßfrei zum Halten bringt, die außerdem ein Absenken der Last beim Bruch einer kinematischen Kette leicht ermöglicht und die im Schadensfall möglichst schnell die erforderlichen Warn- bzw. Abschaltsignale gibt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwishen den Seiltrommeln eine begrenzte Relativverdrehungen der Seiltrommeln zulassende Kupplung vorgesehen ist, deren Kupplungshälften sich Verdrehsinn gegeneinander unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfeinrichtungen abstützen.
  • Durch die zwischengeschalteten Stoßdämpfer wird verhindert, daß beim Bruch einer Triebwerkskomponente eine Freifallstellung auftritt, durch die die Last mit einem Stoß eingeleitet wird.
  • Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung wird vorgesehen, daß an mindestens einer der Kupplungshälften Endschalter zur Auslösung von Warnsignalen vorgesehen sind, die durch die jeweils andere Kupplungshälfte bei einer Relativverdrehung nach überschreitung eines Toleranz feldes um die Mittelstellung der Kupplungshälften zueinander betätigbar sind. Durch diesen Endschalter wird bereits dann schon eine Warnung ausgelöst, wenn der zulässige Verdrehbereich der Kupplungshälften noch nicht überscnritten ist, jedoch geringfügige Verdrehungen der Kupplungshälften gegeneinander eingetreten sind. Die Einrichtung kann dann nachjustiert werden, so daß beim Schadensereignis davon ausgegangen werden kann, daß die Kupplung sich tatsächlich in einer mittleren Ausgangsstellung befindet.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird vorgeschlagen, daß an mindestens einer Kupplungshälfte weitere Endschalter zum Abschalten der Seiltrommeln bzw. zum Einschalten der Sicherheitsbremsen vorgesehen sind, die bei Erreichen der maximalen Relativverdrehung durch die jeweils andere Kupplungshälfte betätigbar sind.
  • Durch diese weiteren Endschalter wird sicnergestellt, daß ci langer Fortsetzung des Betriebes über die zweite kinemaische Kette ausgeschlossen wird, denn bei den heute bekannten Kupplungen bleibt möglicherweise ein Bruch und damit der Ausfall der ersten kinematischen Kette unerkannt, so daß ein totaler Ausfall des Triebwerkes entstehen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch die Kupplung quer zur Seilwellenachse und Fig. 2 einen Querschnitt durch die Kupplung nach Fig. 1.
  • Die erfinaungsgemäße kupplung besteht aus den beiden Hälften 1 und 2, die jeweils auf den freien Enden der Seilwellentrommeln 9 und 10 drehfest angeordnet sind. Die Kupplungshälften sind mit axialen Vorsprüngen 5 sowie 11 und 12 versehen, die jeweils in den Zwischenraum zwischen den beiden Kupplungshälften 1, 2 hineinreichen, wobei die Vorsprünge 5 Anschläge zur Begrenzung der Verdrehbewegung der Kupplung hälften gegeneinander bilden und die Vorsprünge 11 und 12 Anlenkpunkte für die Stoßdämpfungseinrichtungen 3, 4 bilden.
  • Mit 6 ist der Endschalter zum Auslösen von Warnsignalen bezeichnet, mit 7 der Endschalter,der den Bruch einer Triebwerkskomponente anzeigt.
  • Wird die Kupplungshälfte 1 relativ zur Rupplungshälfte 2 verdreht, so wird, sofern sich die Verdrehung nur über einen Winkelbereich von « 1 erstreckt, der Endschalter 6 durch einen der Kontakte betätigt, worauf ein Warnsignal die Verdrehung anzeigt. Daraufhin kann die Anlage überprüft werden, und sofern es sich nicht um einen Schaden an einem Triebwerkteil handelt, nachjustiert werden. Tritt beispielsweise bei einem Bruch er kinematischen Kette eine Winkelverdrehung um den Eetrag 2 9 ein, so wird einmal die stoßförmige Einleitung der Last durch die Stoßdämpfer 3, 4 verhindert und zum anderen der Endschalter 7 durch die entsprechenden Kontakte in dem moment betätigt, wo die Ansätze 5 gegeneinander zur Anlage kommen. Dadurch wird sofort das Triebwerk ausgeschaltet und ci Sicherbeitsbremsen werden in Betrieb gesetzt. Durch ist ein Schaden zuverlässig angezeigt, durch vorsichtiges Lösen der Sicherheitsbremsen kann die Last nun langsam abgesenkt werden

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Sicherheitsvorrichtung gegen das Abstürzen einer an -- einem Kran, insbesondere Gießkran hängenden Last, die über zwei mit Sicherheitsbremsen versehene, synchron angetriebene und koaxial angeordnete Seiltrommeln gehoben und gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Seiltrommeln eine begrenzte Relativverdrehungen der Seiltrommeln zulassende Kupplung (1, 2) vorgesehen ist, deren Kupplungshälften (1, 2) sich im Verdrehsinn gegeneinander unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfeinrichtungen (3, 4) abstützen.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer der Kupplungshälften (1, 2) Endschalter (G) zur Auslösung von Warnsignalen vorgesehen sind, die durch die jeweils andere Kupplurlgshälfte ei einer Relativverdrehung nach Lerschre tur.g eines Toleranzfeldes um die Mittelstellung der Kupplungshälften (1, 2) zueinander betätigbar sind.
  3. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Kupplungshälfte weitere Endschalter (7) zum Abschalten der Seiltrommeln bzw.
    zum Einschalten der Sicherheitsbremsen vorgesehen sind, die bei Erreichung der maximalen Relativverdrehung durch die jeweils andere Kupplungshälfte (1, 2) betätigbar sind.
DE19752519824 1975-05-03 1975-05-03 Sicherheitsvorrichtung gegen das abstuerzen einer last Withdrawn DE2519824A1 (de)

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