DE2519168A1 - Umlaufendes schieberegister - Google Patents
Umlaufendes schieberegisterInfo
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Description
Hewlett-Packard Company
Case 871 24. April 1975
BL/ps
UMLAUFENDES SCHIEBEREGISTER
Die Erfindung betrifft ein umlaufendes Schieberegister gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In bekannten Computern und programmierbaren Tischrechnern sind Speichersysteme mit wahlfreiem Zugriff üblich. Sie erlauben die
Programmüberarbeitung, benötigen jedoch ein absolutes oder relatives Adressenschema um Daten oder Programmanweisungen für die
spätere Wiedergewinnung an bekannten Speicherplätzen einzugeben. Die absolute Adressierung beinhaltet die Zuordnung eines eindeutigen
Codes zu jedem Speicherplatz. Bei der relativen Adressierung werden für das Auffinden von gespeicherten Daten Codes benutzt, die auf
den Speicherplätzen beruhen, von denen oder zu denen Programmsteuerung übertragen wird. Die Programmüberarbeitung in adressierbaren
Speichern mit wahlfreiem Zugriff ist schwierig und erfordert zusätzliche Register und zugeordnete Logik für die Speicherung
und Steuerung der Adresseninformation.
Viele bekannte programmierbare Rechner haben die Möglichkeit der Subroutinen-Verarbeitung. Die meisten Maschinen mit Subroutinen-Verarbeitungsmöglichkeit
arbeiten mit Adressierung zum Lokalisieren des Beginns der Subroutine in einem anderen Teil desselben Speichers
oder in einem anderen Speicher-Untersystem. Die Steuerung wird dann über die Adressierung zum ursprünglichen Speicherplatz zurückgeführt.
Da die gespeicherte Information in einem umlaufenden Schieberegister
nicht feststeht, ist die Adressierung eindeutig definierbarer Speicherplätze mit solcher Information nicht möglich. Daher war aber
bisher die Programmüberarbeitung in einem umlaufenden Schieberegister noch schwieriger als in Speichern mit wahlfreiem Zugriff, welche ein
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absolutes oder relatives Adressenschema benutzen. In einem umlaufenden
Schieberegister mußte die gespeicherte Information gelöscht werden, überarbeitet werden, und dann neu eingegeben werden.
In einigen bekannten Systemen ist die Löschung des gesamten Programmes nicht erforderlich, sondern nur diejenige unterhalb des
Programmpunktes, bei dem die Änderung erwünscht ist. In beiden Fällen ist jedoch die Löschung und Wiedereingabe von Information
erforderlich, die von der Änderung überhaupt nicht betroffen ist. Diese Unbequemlichkeit überwiegt oft die Ersparnis, die sich aus
dem Fehlen von zusätzlichen Speicherregistern und Steuerlogik für Adressencodes ergibt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein umlaufendes Schieberegister zu schaffen, dessen Inhalt verändert
werden kann, ohne daß Daten im Speicher gelöscht und wieder in ihn eingegeben werden müssen. Die Lösung dieser Aufgabe ist im
Anspruch 1 gekennzeichnet.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist ein umlaufendes Schieberegister für einen programmierbaren Rechner vorgesehen, welches bis zu 100 Sechs-Bit-Worte von
kann Dateninformation in einem 100-Wort-Register speichern/, welches mit
vier Ein-Wort-Registern über logische Schalter in Reihe geschaltet ist, wodurch ein Datenumlaufweg gebildet wird. Eine logische Schaltung
ist mit. einem der Ein-Wort-Register verbunden, so daß im Datenumlaufweg ein "Fenster" gebildet wird.
Der nominale Umlaufweg enthält immer das 100-Wort-Register und
das Ein-Wort-Register, an das die logische Schaltung angeschlossen ist. Außerdem enthält er normalerweise ein weiteres der Ein-Wort-Register,
die selektiv aus dem Umlaufweg ausgekoppelt werden können. Die Register enthalten immer besondere eindeutig codierte Steuerworte,
welche die Logikschaltung zu erfassen vermag und die sich mit der Dateninformation und den Instruktionen den Speicherraum
teilen.
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In einem Festwertspeicher (ROM) des Rechners gespeicherte Mikroinstruktionen werden zu einer Steuerung übertragen, wenn
der Benutzer über das Tastenfeld Befehle eingibt. Die Steuerung ist ein Teil des umlaufenden Schieberegisters. Sie decodiert die
Mikroinstruktionen und setzt eine von verschiedenen Mikroinstruktionen in einem ebenfalls im umlaufenden Schieberegister enthaltenen
ROM (als Programmspeicher-ROM bezeichnet) in Tätigkeit. Jede Mikroinstruktion im Programmspeicher-ROM wird durch Eingabequalifizierer
ausgeführt, die durch die Logikschaltung auf durch
diese erfaßte codierte Steuerworte hin erzeugt werden, um festzulegen, welches der Speicherregister in den ümlaufweg eingeschlossen
werden soll. Die verbindenden Logikschalter werden durch Schaltbefehlsignale betätigt, die durch die Steuerung auf die Ausführung
von der Mikroinstruktion im Programmspeicher-ROM hin erzeugt werden. Die Logikschalter kuppeln somit Speicherregister in den bzw.
aus dem Umlaufweg entsprechend Befehlssignalen, die durch Sbeuerworte
festgelegt sind, welche im Umlaufweg selbst zirkulieren.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein umlaufendes Schieberegister
geschaffen, welches die selektive Hinzufügung und Herausnahme von Daten ohne absolute oder relative Adressierung
gestattet. Auch die Benutzung von Subroutinen im umlaufenden Schieberegister wird ohne absolute oder relative Adressierung
ermöglicht.
Wenn der Speicher voll ist und die Speichersteuerung sich an dem letzten Speicherplatz befindet, können an den Benutzer Warnsignale
abgegeben werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines umlaufenden Schieberegisters mit einer Vielzahl von Speicherregistern und der Steuerlogik;
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Fig. 2 ein Logikdiagramm der dynamischen Verzögerungselemente mit
einem Ein-Wort-Speicherregister, wie sie in dem Schieberegister gemäß Fig. 1 benutzt werden;
Fig. 3 ein Logikdiagramm eines logischen Schalters wie er in dem Schieberegister gemäß Fig. 1 benutzt wird;
Fig. 4 ein Logikdiagramm des in dem Schieberegister nach Fig. 1 benutzten Detektors;
Fig. 5 ein Flußdiagramm der in dem Programmspeicher-ROM des Schieberegisters
nach Fig. 1 enthaltenen Mikroinstruktionen;
Fig. 6 ein Logikdiagramm des im Schieberegister nach Fig. 1 benutzten
seriellen Vergleichers; und
Fig. 7 ein Logikdiagramm eines im Schieberegister nach Fig. 1 benutzten
Systems für die Erzeugung von Signalen, wenn der Speicher voll ist und wenn die Hinweismarke sich an dem
letzten Speicherplatz befindet.
In Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines umlaufenden Schieberegisters
dargestellt, welches Speicherregister 10, 12, 14, 16 und 18
enthält, die über Schaltglieder 9, 11, 13, 15, 17 und 19 wie in der Zeichnung dargestellt miteinander verbunden sind. Das Speicherregister
10 enthält 600 dynamische Verzögerungselemente für die Aufnahme von bis zu 100 sechs-Bit-Worten gleichzeitig und ist im wesentlichen in
der gleichen Weise aufgebaut wie die MOS-Schaltungen, die in der Patentanmeldung P 23 53 421.6 derselben Anmelderin beschrieben sind.
Die Speicherregister 12, 14, 16 und 18 sind ähnlich aufgebaut, enthalten
jedoch nur sechs dynamische Verzögerungselemente für die Aufnahme von jeweils einem sechs-Bit-Wort von codierter Information.
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Fig. 2 zeigt ein Logikdiagramm eines dynamischen Verzögerungselementes 40 und dessen Verbindung mit fünf weiteren identischen
Verzögerungselementen 38, 39, 41, 42 und 43. Die Elemente bilden zusammen ein ein-Wort-Speicherregister. Das Verzögerungselement
40 enthält Übergabegatter 45 und 47, Inverter 46 und 4 8 und einen
Kondensator 49, wie in der Zeichnung dargestellt ist. Ein ein-Informationsbit darstellendes Signal am Eingang A wird an den Inverter
46 weitergegeben, wenn am Eingang B ein Taktimpuls erscheint,
Das Signal wird invertiert, und der Kondensator 49 wird geladen. Das Informationsbit wird so gespeichert, bis ein weiterer Taktimpuls
am Eingang C erscheint. Das Bit wird dann durch den Inverter 48 wiederum invertiert und über den Ausgang D an das nächste
Verzögerungselement weitergegeben. Wenn der Taktimpuls bei C gesperrt wird, entlädt sich der Kondensator 49, und das Informationsbit geht verloren.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, enthält jedes logische Schaltglied eine Kombination von Gattern, die auf drei Eingangssignale
hin ein Ausgangssignal für die Auswahl eines bestimmten Umlaufweges entsprechend der logischen Beziehung C = AX ν BX abgibt, wobei A
und B Eingangssignale und X das Schaltsteuersignal sind. Jede Kombination
von derzeit verfügbaren logischen Gattern wie UND-, NAND-, ODER- und NOR-Glieder, die den drei Eingängen entsprechend der
obigen Beziehung entsprechen, kann für diese Funktion benutzt werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, enthält die Steuerlogik des umlaufenden
Schieberegisters einen Detektor 3, eine an das Speicherregister 12 angeschlossene Steuerung 8 sowie ein Komparator 6, der
ebenfalls an die Steuerung 8 und außerdem an den Ausgang B des Speicherregisters 10 angeschlossen ist. Fig. 4 zeigt den Detektor
3, der eine Kombination von Mehrfach-Eingangs-Gattern 87, 88, 89 und 90 aufweist und jedes Bit der codierten Sechs-Bit-Steuerworte
erfaßt, die durch das Speicherregister 12 hindurchlaufen. Der Detektor 3 gibt entsprechende Steuersignale C, d; E und F an
die Steuerung 8 ab. Diese Ausgangssignale werden als Eingangs-
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qualifizierer für die Steuerung 8 verwendet, die ihrerseits Steuersignale X^, X3, X , X und X an die verschiedenen
logischen Schaltglieder abgibt, die in Fig. 1 gezeigt sind.
Die Steuerung 8 des umlaufenden Schieberegisters enthält einen Decoder und ein Programmspeicher-ROM, die unter Benutzung
konventioneller Technik aufgebaut werden können (siehe z.B. "Designing Logic Systems using State Machines" von Christopher
R. Clare).
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, werden bei A Mikroinstruktionen vom Rechner-ROM empfangen. Diese Mikroinstruktionen werden durch
den Benutzer über das Tastenfeld in Tätigkeit gesetzt und werden durch einen Decoder 50 decodiert. Die decodierten Mikroinstruktionen
setzen dann eine der Mikroinstruktionen 51 bis 59 in Tätigkeit, die in dem Programmspeicher-ROM enthalten sind. Die
Ausführung einer der Mikroinstruktionen 51 bis 59 wird durch einen Eingangsqualifxzierer in Tätigkeit gesetzt, der auf ein umlaufendes
Steuerwort hin im Detektor 3 erzeugt wird und von diesem empfangen wird. Ein dem X-Eingang eines oder mehrerer der verbindenden
logischen Schaltglieder zuzuführendes Steuersignal wird von der Steuerung 8 auf die im Programmspeicher-ROM enthaltene ausgeführte
Mikroinstruktion hin erzeugt.
Wie in Fig. 6 dargestellt ist, enthält der Komparator 6 Gatter 121, 122 und 123, die eine exklusive ODER-Schaltung beinhalten,
in der das Ausgangssignal einen hohen Zustand annimmt, wenn ein und nur ein Eingang einen hohen Zustand hat. Gatter 124,
125 und 126 steuern den Zustand eines Flipflops (ff) 127. Da jedes Wort sechs Bits lang ist, führt der Komparator 6 sechs verschiedene
Vergleiche bei zwei den Eingängen A und B zugeführten Worten aus. Wenn der Zustand des ff 127 während des Sechs-Bit-Vergleichs
gleich bleibt, sind die Worte gleich; wenn zu irgendeiner Zeit während des Vergleichs der Zustand des ff 127 wechselt,
müssen die Worte verschieden sein. Der Betrieb des Komparators im umlaufenden Schieberegister wird weiter unten detaillierter
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beschrieben.
Im erfindungsgemäßen umlaufenden Schieberegister geht das letzte darin gespeicherte, d.h. das zuerst eingegebene Wort verloreny wenn
der Speicher voll ist und ein weiteres Wort eingegeben wird. Daher ist ein Warnsystem vorhanden, das Signale erzeugt, die anzeigen,
wenn das Schieberegister voll ist. Dieses in Fig. 7 dargestellte Warnsystem erzeugt auch Signale, die anzeigen, wenn die Hinweismarke
(ein weiter unten beschriebenes Steuerwort) sich am letzten Speicherplatz für Informationsworte befindet. Das Warnsystem enthält Flipflops 71, 72 und 73, die Signale vom Ausgang des Detektors 8 (Fig. 4)
empfangen, und Flipflops 77, 78 und 79, die wie dargestellt durch Gatter 74, 75 und 76 gesteuert werden. Ein Warnsignal W1 wird intern
benutzt, um anzuzeigen, daß der Speicher leer ist und Wortherausnahmen verboten sind; w_ setzt eine Ausgangsanzeige in Tätigkeit,
die dem Benutzer anzeigt, daß der Speicher voll ist und daß zusätzliche Eingaben den Verlust der zuerst eingegebenen Worte bewirken;
w-3 löst eine Ausgangsanzeige aus, die dem Benutzer anzeigt,
daß der Speicher voll ist, und daß die Hinweismarke auf den letzten Speicherplatz für Worte zeigt.
Im Betrieb laufen codierte Informationsworte zusammen, mit eindeutig
codierten Steuerworten durch die Speicherregister 10, 12 und 14 um und bilden einen normalen Umlaufweg. Die Informationsworte
können Daten und Programmanwexsungen enthalten und werden über das Speicherregister 16 in den Umlaufweg eingegeben. Mehrere jedoch
nicht alle Steuerworte werden in verschiedenen Register gespeichert, wenn die Energiezufuhr des Speichersystems eingeschaltet wird, wie
weiter unten beschrieben ist.
Die Verzögerungselemente können übriggebliebene codierte Informationsworte
oder Teile davon enthalten, die gelöscht werden müssen, wenn die Energiezufuhr eingeschaltet wird. Ein zurückgebliebener
Code wird gelöscht und eindeutig codiert. "Markierer", "Hinweismarke" und "sekundäre Hinweismarke", jeweils Sechs-Bit-Steuerworte werden
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in den Speicherregistern 16, 14 bzw. 18 gespeichert und zwar auf
eine Makroinstruktion "Energiezufuhr ein" 51 hin. Der Markierer dient als ein Referenzpunkt in der Serie von Informationsworten,
die im Speicher zirkulieren. Die Hinweismarke dient als Markierungspunkt für die Auswahl bestimmter Plätze in der umlaufenden
Serie von Informationsworten ohne Adressierung. Die sekundäre Hinweismarke wird schließlich in Subroutinen-Programminstruktionen
benutzt und wird weiter unten näher beschrieben. Andere Steuerworte, von denen jedes ebenfalls eindeutig codiert und sechs Bits
lang ist, werden durch das Speicherregister 16 eingegeben, wenn sie für den Subroutinen-Betrieb benötigt werden. Nach der Speicherung
der Steuerworte läuft der Speicher einmal durch alle Speicherregister um und geht dann wieder auf den normalen Umlauf
über, wenn das Markierer-Wort vom Register 12 in das Register 14 läuft.
Die Steuerworte teilen sich den Speicherraum mit den Informationsworten.
Die Hinweismarke "zeigt" auf das Wort, welchem sie in dem Umlaufweg folgt, wenn sie sich im Register 12 befindet
und sich das Wort im Register 14 befindet. Während sich das"aufgezeigte" Wort im Register 14 befindet, wird es auf eine Mikroinstruktion
59 hin in das Register 16 kopiert, wodurch eine codierte Anzeige dieses Wortes als das laufende Informationswort
bzw. der laufende Programmschritt als Erleichterung für den Benutzer
erzeugt wird. Wenn ein Informationswort hinzugefügt wird, wird die Hinweismarke automatisch längs des Umlaufweges um eine
Wortlänge rückwärts bewegt, wie weiter unten beschrieben wird. Sie zeigt dann auf dieses Wort als das laufende Informationswort.
Wenn ein Wort herausgenommen wird, bewegt sich die Hinweismarke längs des Umlaufweges vorwärts und zeigt auf das Wort, das dem
herausgenommenen Wort vorangeht. Da alle der Hinweismarke folgende Worte sich mit ihr bewegen, wenn sie sich längs des Umlaufweges
verschiebt1/ wird im Falle einer Wortherausnahme ein Wort-Speicherplatz
am Ende des Speicherweges frei und wird mit einem "keine Operation"-Code (NO- OP) gefüllt. Die NO- OP-Code-Erzeugung wird
weiter unten beschrieben.
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Die schrittweise Bewegung der Hinweismarke von einer Wortposition zur nächsten im Umlaufweg kann durch den Benutzer vom
Tastenfeld aus über eine Mikroinstruktion vom Rechner-ROM veranlaßt werden. Die Mikroinstruktion 58 wird ausgeführt, wenn
die Hinweismarke vom Detektor 3 in dem Register 12 erfaßt wird. Danach läuft die Hinweismarke in das Register 14, und auf eine
ausgeführte Mikroinstruktion 58 hin gibt die Steuerung 8 ein Steuersignal X1 an die logischen Schaltelemente 11 und 13 ab,
1 abkoppeln
die daraufhin das Register 14 für die Zeitdauer /idie ein Wort
braucht, um vom Register 12 zum Eingang A des Registers 10 über die logischen Schalteinrichtungen 11 und 19 zu laufen. Wenn
das Steuersignal abgeschaltet wird, tritt die Hinweismarke vom Register 14 wieder in den ümlaufweg ein und zeigt auf das Wort,
welches ihm nun in dem Wortfluß vorangeht. Wenn die Hinweismarke beim nächsten Mal im Register 12 erfaßt wird, wird das
ihr "vorausgehende Wort im Register 14 in das Register 16 kopiert und für Anzeigezwecke als laufendes Informationswort entsprechend
der Mikroinstruktion 59 codiert. Anstelle einer tatsächlichen Verschiebung der Hinweismarke relativ zum Speicherinhalt wird
also die Hinweismarke vom nominalen Umlaufweg isoliert, während der Speicherinhalt relativ an ihr vorbeiläuft.
Das laufende Informationswort wird für den Benutzer in Form eines Tastencodes für die gerade niedergedrückte Taste angezeigt.
Das Format, die Intätigkeitsetzung und die Interpretation dieser Tastencodes sind in den Patentanmeldungen P 24 40 072.4-53 und
P 24 53 040.3 derselben Anmelderin beschrieben.
Die Überarbeitung des Speicherinhalts umfaßt Einfügungen und Herausnahmen. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
findet der Benutzer den gewünschten Platz für die Einfügung eines neuen Informationswortes durch Vorrücken der Hinweismarke entsprechend
dem oben beschriebenen Verfahren. Das neue Informationswort wird in das Register 16 über das Tastenfeld eingegeben. Die
Mikroinstruktion 56 wird ausgeführt, wenn die Hinweismarke durch den Detektor 3 im Register 12 erfaßt worden ist und ihr dann
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erlaubt worden ist, ins Register 14 zu laufen. Die logischen
Schaltglieder 9 und 15 werden durch das Steuersignal X„ von
der Steuerung 8 freigegeben, wenn die Makroinstruktion 56 ausgeführt wird. Das Register 16 wird dann in den Umlaufweg
eingekoppelt. Die Hinweismarke läuft in das Register 16, wenn das neue Informationswort von dort in den Umlaufweg einläuft,
und läuft zunächst durch die logischen Schaltglieder 15, 11, und 19 und in den Eingang A des Registers 10. Der
Umlaufweg umfaßt das Register 16 solange, bis der Markierer im Register 12 erscheint. Nach Erfassung des Markierers durch
den Detektor 3 wird das Steuersignal X0 entsprechend der
Mikroinstruktion 59 abgeschaltet, nachdem dem Markierer erlaubt worden ist, in das Register 14 zu laufen. Die Abschaltung
des Steuersignals X„ koppelt das Register 16 ab und stellt die Länge des Umlaufweges wieder her, so daß dieser
nur die Register 10, 12 und 14 umfaßt. Das letzte Wort im Umlaufweg - sofern ein solches vorhanden ist - wird im Register
16 zurückgelassen. Das laufende Informationswort im Register 14 ersetzt dieses letzte Wort im Register 16, wenn
die Hinweismarke beim nächsten Mal im Register 12 festgestellt wird. Die codierte Anzeige des laufenden Informationswortes
wird dann für den Benutzer auf der Grundlage des Inhalts des Registers 16 entsprechend der Mikroinstruktion 39
erzeugt.
Zur Herausnahme eines Informationswortes lokalisiert der Benutzer das Wort auf die gleiche Weise, wie es oben für
Einfügungen beschrieben worden ist. Der Speicher läuft solange normal um, bis die Hinweismarke vom Detektor 3 im
Register 12 erfaßt worden ist. Auf das Hinweismarkenwort hin wird die Mikroinstruktion 52 ausgeführt, und die Steuerung
gibt ein Steuersignal X. an die logische Schaltvorrichtung
ab. Die Schaltvorrichtung 11 verkürzt den Umlaufweg durch Abkopplung des Registers 14, welches nun das herauszunehmende
Wort enthält. Das Wort im Register 14 wird durch einen NO-
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OP-Code ersetzt. Der verkürzte Umlaufweg läuft solange weiter, bis vom Detektor 3 im Register 12 der Markierer erfaßt wird.
Zu diesem Zeitpunkt wird das Steuersignal X. auf eine Makroinstruktion
57 hin abgeschaltet und die Schaltvorrichtung 11 wird gesperrt, wodurch das Register 14 wieder in den Umlaufweg
eingeschaltet wird. Wenn die Hinweismarke das nächste Mal im Register 12 erscheint, wird das Register 16 mit dem Wort vor
dem herausgenommenen Wort geladen, so daß es dem Benutzer bei einer Mikroinstruktion 59 angezeigt werden kann.
Die Verzögerungselemente jedes der Register müssen zur Erhaltung der in ihnen enthaltenen Information aufgefrischt
werden, d.h. die Informationsbits müssen kontinuierlich durch die Elemente zirkulieren. Wenn in der Anordnung nach Fig. 2
die Elemente nicht aufgefrischt werden, d.h. die Taktimpulse bei C gesperrt werden, fällt jedes Element bis zur Eingabe
neuer Information auf einan'O -Zustand"ab. Wenn die Verzögerungselemente eines Ein-Wort-Registers nicht aufgefrischt werden
und es ihnen möglich ist, auf den"O-Zustand" abzusinken, sagt man, daß ein NO-OP-Code "erzeugt" wird.
Die Verzögerungselemente müssen auch dann aufgefrischt werden, wenn ein Steuer- oder ein anderes Informationswort
isoliert wird und im Register 14 gespeichert wird oder wenn es eingegeben wird und im Register 16 für Operationen wie
Hinweismarkenvorschub oder Worteinfügung gespeichert wird. Gemäß Fig. 1 ist der Ausgang jedes dieser Register über logische
Schaltelemente 13 bzw. 9 während solcher Operationen zu den entsprechenden Eingängen rückgekoppelt. Das Register ist dann gewissermaßen
selbst-umlaufend, da entsprechend der Beschreibung der Fig. 2 dieselbe Information in jedes Verzögerungselement
eingetaktet wird.
Ein Programm eines Benutzer umfaßt häufig die gleiche Rechnung oder Operation mehr als einmal während seines Ablaufs.
Subroutinen sind besonders identifizierbare gekennzeichnete Programme, die von einem Grundprogramm abgerufen werden können,
um wiederkehrende Operationen auszuführen. Sie werden benutzt,
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lim Speicherraum zu sparen, da der gleiche Programmcode nicht
mehr als einmal in den Speicher eingegeben werden muß. Zum Beispiel können in der Rechnung
Y =
die Variablen a, b und c für verschiedene Daten durch eine andere komplexe Funktion dargestellt sein, z.B.
1 + sin χ
χ
χ
Ohne Subroutinen müßte
1 + sin χ
χ
χ
für diese Rechnung dreimal in den Speicher eingegeben werden.
Bei Verwendung von Subroutinen braucht es nur einmal eingegeben zu werden und wird von dem Grundprogramm dreimal abgerufen.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird eine Subroutine in folgendem Format eingegeben:
Subroutinen-Identifizierer
ENTER
SUBROUTINE 1 + sin χ
RTN (^ SUBROUTINE BEENDET; zurück zum Grundprogramm
Der Subroutinenablauf wird durch Benutzung zusätzlicher, eindeutiger codierter Steuerworte ermöglicht, die die Programmsteuerung
vom Grundprogramm zur Subroutine und wieder
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zurück zum Grundprogramm übertragen. Die Programmsteuerung kann jedoch nicht übertragen werden ohne Aufrechterhaltung
einer Bezugsinformation, die sicherstellt/ daß die Steuerung im Grundprogramm zum richtigen Platz zurückgeführt wird. Aus
diesem Grunde wird die Hinweismarke die Bezugsinformation im Grundprogramm, und eine sekundäre Hinweismarke, die im Register
18 enthalten ist, wird zur Ausführung einer Subroutine benutzt, wenn diese wie weiter unten beschrieben abgerufen
wird.
Eine Subroutine kann vom Benutzer über eine Makroinstruktion
vom Rechner-ROM nach Eingabe des Identifizierungswortes, z.B. 11A" in das Register 16 abgerufen werden. Die Makroinstruktion
57 wird dann ausgeführt, wenn das Markiererwort vom Detektor 3 im Register 12 erfaßt worden ist und der Detektor
3 für die Erfassung der sekundären Hinweismarke anstelle der eigentlichen Hinweismarke freigegeben ist. Die
wechselseitige ausschließliche Erfassung der Hinweismarke bzw. der sekundären Hinweismarke wird durch die in Fig. 4
dargestellte exklusive ODER-Schaltung bewerkstelligt.
Der Speicher läuft um zwei Worte weiter um, bevor die logischen Schaltglieder 17 und 19 durch das Steuersignal Χ_
von der Steuerung 8 freigegeben werden und das Register 18, welches die sekundäre Hinweismarke enthält, in den Umlaufweg
einfügen. Die sekundäre Hinweismarke folgt nun dem Markiererwort in dem Umlaufweg. Sie wird unmittelbar danach im
Register 14 durch die-selben Mittel gespeichert, wie sie oben für die Erhöhung der Hinweismarke beschrieben wurden.
Wenn der Umlaufweg nur die Register 10, 12 und 18 enthält,
wird nach Erfassung des LBL-Wortes durch den Detektor 3 eine Mikroinstruktion 54 (Fig. 5) ausgeführt. Der Serienkomparator
6 vergleicht dann das in Register 16 gespeicherte Identifizierungswort "A" mit dem am Ausgang B aus dem Register 10 aus-
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tretenden Wort. Wenn beide gleich sind, wird das Register 14
in den Uralaufweg eingekoppelt, nachdem der Umlauf um zwei weitere Worte fortgeschritten ist. Die sekundäre Hinweismarke
folgt nun dem Identifiziererwort in einen Umlaufweg, der die Register 10, 12, 14 und 18 enthält. Da der Detektor 13 nur für
die Erfassung der sekundären Hinweismarke freigegeben ist, ist die Programmsteuerung dann zur Subroutine übertragen worden,
und die Hinweismarke ist im Grundprogramm verblieben, wo sie die Bezugsinformation für die Rückkehr der Programmsteuerung
dorthin bildet. Wenn die sekundäre Hinweismarke das nächste Mal im Register 12 erscheint und vom Detektor 3 erfaßt wird,
wird das Register 16 mit dem Wort geladen, das sich im Register 14 für die Anzeige entsprechend der Mikroinstruktion
59 befindet.
Wenn die Worte nicht übereinstimmen, wird die Suche nach einem anderen LBL-Wort fortgesetzt und der Vergleich wiederholt.
Wenn nach einer Absuche des gesamten Speicherinhalts kein passendes Wort gefunden wird, wird der Markierer im
Register 12 vom Detektor 3 erfaßt. Danach wird das Register 14 in den Umlaufweg gekoppelt, und wenn die sekundäre Hinweismarke
im Register 18 enthalten ist, wird dieses Register durch Abschalten des Steuersignals X5 von der Steuerung 8
abgekoppelt. Der normale Umlaufweg wird wiederhergestellt, und der Detektor 3 wird auf den normalen Betrieb zurückgestellt,
in welchem er statt der sekundären Hinweismarke die eigentliche Hinweismarke erfaßt.
Wenn die Programmsteuerung zu einer Subroutine übertragen worden ist, wird deren Abschluß durch Erfassung des RTN-Wortes
signalisiert, welches mit dem Programm in das umlaufende Schieberegister eingegeben worden ist. Die sekundäre Hinweismarke
wird im Register 18 gespeichert1-und der normale Umlaufweg
und der Betrieb des Detektors 3 werden zurückgestellt, wie oben für den Fall nicht passender Identifiziererworte
beschrieben wurde. Die Programmsteuerung ist somit in die
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Hinweismarke und dadurch, zurück zum Hauptprogramm übertragen
worden. Das im Register 14 enthaltene Wort wird dem Benutzer entsprechend der Mikroinstruktion 59 wie
oben beschrieben angezeigt, wenn die Hinweismarke das nächste Mal im Register 12 erscheint.
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Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHEί 1/ Umlaufendes Schieberegister für die Speicherung codierter Worte mit efaem Speicher für Makroinstruktionen, einer Vielzahl von in Reihe geschalteten, einen geschlossenen Umlaufweg bildenden Speicherregistemund einer die Speicherung der Worte in den Speicherregistem aufrechterhaltenden Umlaufsteuerung, gekennzeichnet durch einen eingangsseitig mit einem der Speicherregister (10, 12, 14, 18) verbundenen Detektor (3), der auf Mikroinstruktionen im Speicher (8) hin an einem seiner Ausgänge ein Steuersignal erzeugt, wenn an seinem Eingang eindeutig codierte Worte bei deren Umlauf durch die Speicherregister erscheinen; und durch eine Vielzahl von Schaltgliedern (9, 11, 13, 15, 17, 19) mit Ein- und Ausgängen, über die die Speicherregister miteinander gekoppelt sind, wobei je einer der Eingänge mit einem Ausgang des Detektors verbunden ist und auf den Empfang eines bestimmten Steuersignals von diesem selektiv mindestens eines der Speicherregister in den Umlaufweg ein- bzw. aus diesem ausgekoppelt wird, wenn dieses Speicherregister ein Wort enthält.
- 2. Schieberegister nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein erstes Speicherregister (10) mit Ein- undfür
Ausgängen/ seriellen Empfang bzw. Ausgabe von Worten; durch ein zweites Speicherregister (12) mit einem an den Ausgang des ersten Speieherregisters angeschlossenen Eingang, mit einem Ausgang für die Ausgabe des Wortes und einem weiteren mit dem Eingang des Detektors (3) verbundenen Ausgang für die Erfassung des durch das zweite Speicherregister laufenden Wortes;509847/1044und durch ein drittes Speicherregister (14), dessen Eingang mit dem einen Ausgang des zweiten Speicherregisters verbunden ist und das mit einem Ausgang mit dem Eingang des ersten Speicherregisters verbunden ist, wobei die Umlaufsteuerung (38, 39, 40, 41, 42, 43) so aufgebaut ist, daß sie selektiv den Wortumlauf durch die Speicherregister beenden kann , wodurch ein Verlust gespeicherter Worte bewirkt wird und das Speicherregister einen Null-Zustand annimmt, welcher seinerseits als Wort codiert ist. - 3. Schieberegister nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Worte Programmanweisungsworte enthalten und die eindeutig codierten Worte Speicher-Steuerworte sind;daß das dritte Speicherregister (14) anfänglich ein erstes Speichersteuerwort enthält, welches die Programmsteuerung auf das Programmanweisungswort setzt, der das erste Speichersteuerwort im Umlaufweg folgt;daß die Schaltglieder (9, 11, 13, 15, 17, 19) ein erstes Schaltglied (13) enthalten, über das das zweite und das dritte Speicherregister (12, 14) gekoppelt sind, sowie ein zweites Schaltglied (11) enthalten, über dessen ersten Eingang der Ausgang des dritten Speicherregisters mit dem Eingang des ersten Speicherregisters (10) gekoppelt ist, und über dessen zweiten Eingang der Ausgang des zweiten Speicherregisters an den Eingang des ersten Speicherregisters koppelbar ist;daß der Detektor (3) auf im Speicher enthaltene Mikroinstruktionen hin die Programmsteuerung von ehern Programmanweisungswort zum anderen vorschiebt, indem er ein Steuersignal an das erste und das zweite Schaltglied abgibt, wenn er das erste Speichersteuerwort erfaßt, wodurch das dritte Speicherregister vom Umlaufweg abgekoppelt wird, wenn in ihm das erste Speichersteuerwort gespeichert ist, und indem er das Steuersignal beendet, nachdem ein Informationswort in das erste Speicherregister einläuft, wodurch das dritte Speicherregister in den509847/1 044Umlaufweg eingekoppelt wird; 2 51 9 I 0und daß der Detektor Einfügungs- und Herausnahmeeinrichtungen für Informationsworte in den bzw. aus dem UmIaufweg aufweist.
- 4. Schieberegister nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die auf im Speicher (8) enthaltene Mikroinstruktionen hin die Anzeige einer codierten Darstellung des Informationswortes auslöst, dem das erste Speichersteuerwort im Umlaufweg folgt,wobei die Anzeige die gegenwärtige Stellung der Programmsteuerung anzeigt.
- 5. Schieberegister nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Speicherregister ein viertes Speicherregister (16)enthalten, über das der Ausgang des dritten Speicherregisters (14) an den Eingang des ersten Speicherregisters (10) ankoppelbar ist, in dem anfänglich ein zweites Speichersteuerwort speicherbar ist, das eine Bezugsinformation unter den umlaufenden Informationsworten darstellt, und in dem einzugebende bzw. herauszunehmende Informationsworte speicherbar sind; daß die Schaltglieder ein drittes Schaltglied (15) enthalten, über dessen ersten Eingang der Ausgang des vierten Speicherregisters an den ersten Eingang des zweiten Schaltgliedes (11) angekoppelt ist, und über dessen zweiten Eingang der Ausgang des dritten Speicherregüers (14) an den ersten Eingang des zweiten Schaltgliedes angekoppelt ist, sowie ein viertes Schaltglied (9) enthält, über dessen ersten Eingang der Eingang des vierten Speicherregisters an den Ausgang des dritten Speicherregisters ankoppelbar ist und über dessen zweiten Eingang Informationsworte in das Schieberegister eingegeben werden können;daß der Detektor (3) eine Einfügungseinrichtung enthält, die auf im Speicher (8) enthaltene Mikroinstruktionen hin Informationsworte in den Umlaufweg eingibt, indem sie bei Erfassung des ersten Speichersteuerwortes ein Steuersignal an das dritte und das vierte Schaltglied abgibt, wodurch das vierte Speicherregister mit dem darin enthaltenen Informationswort50984 7/104 4in den Umlaufweg eingekoppelt wird, wenn sich das erste Speichersteuerwort im dritten Speicherregister befindet, und indem sie bei Erfassung des zweiten Speichersteuerwortes das Steuersignal beendet, wodurch das vierte Speicherregister vom Umlaufweg abgekoppelt wird, wenn sich das zweite Speichersteuerwort im dritten Speicherregister befndet; unddaß der Detektor (4) eine Herausnahmeeinrichtung enthält, die auf im Speicher (8) enthaltene Mikroinstruktionen hin Informationsworte aus dem Umlaufweg herausnimmt, indem sie bei Erfassung des ersten Speichersteuerwortes ein Steuersignal an das zweite Schaltglied abgibt, wodurch das dritte Speicherregister mit dem Informationswort aus dem Umlaufweg ausgekoppelt wird, wenn sich das erste Speichersteuerwort im zweiten Speicherregister befindet, und indem sie bei Erfassung des zweiten Speichersteuerwortes das Steuersignal beendet, wodurch das dritte Steuerregister in den Umlaufweg eingekoppelt wird, nachdem die Umlaufsteuerung dieses in die Null-Stellung gebracht hat.
- 6. Schieberegister nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Anzeige einer codierten Darstellung des im vierten Speicherregisters befindlichen Informationswortes zur Anzeige der jeweiligen Stellung der Programmsteuerung, wobei diese Einrichtung auf eine im Speicher (8) enthaltene Makroinstruktion hin das Wort aus dem dritten Speicherregister in das vierte Speicherregister eingibt, nachdem sie das nächste Mal nach Einkopplung des dritten Speicherregisters in den Umlaufweg das erste Speichersteuerwort erfaßt.
- 7. Schieberegister nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß in das vierte Speicherregister (16) ein Subroutinen-Identifizierungswort eingebbar ist; daß ein fünftes Speicherregister (18) vorgesehen ist, über das der Ausgang des vierten Speicherregisters an den Eingang509847/ 1 OAAdes ersten Speicherregisters (10) ankoppelbar ist und in dem anfänglich ein drittes Speichersteuerwort speicherbar ist, mittels welchem die Programmsteuerung von dem vom dritten Speichersteuerwort gefolgten Programmanweisungswort in einem Hauptprogramm zu dem von dritten Speichersteuerwort gefolgten Programanweisungswort in einer Subroutine übertragbar ist;daß ein fünftes Schaltglied (17) vorgesehen ist, über das der Ausgang des zweiten Schaltgliedes (11) an das fünfte Speicherregister ankoppelbar ist;daß ein sechstes Schaltglied (19) vorgesehen ist, über dessen ersten Eingang der Ausgang des fünften Speicherregisters an den Eingang des ersten Speicherregisters (10) angekoppelt ist und über dessen zweiten Eingang der Ausgang des zweiten Schaltgliedes an den Eingang des ersten Speicherregisters angekoppelt ist; und daß der Detektor (3) eine Subroutinen-Einrichtung enthält, die auf im Speicher (8) enthaltene Makroinstruktionen hin einen Übergang von einem Hauptprogramm zu einer Subroutine mit einem ersten und einem zweiten Subroutinen-Steuerwort bewirkt, indem sie auf die Erfassung des zweiten Speichersteuerwortes ein Steuersignal an das fünfte und das sechste Schaltglied abgibt, wodurch das das>: dritte Steuerwort enthaltende fünfte Speicherregister so in den UmIaufweg eingekoppelt wird, daß das dritte Speichersteuerwort dem zweiten Speichersteuerwort folgt, indem sie den Detektor in die Lage versetzt, statt des ersten Speichersteuerwortes das dritte Speichersteuerwort zu erfassen, wobei der Detektor danach auf die Erfassung des dritten Speichersteuerwortes hin ein Steuersignal an das erste und das zweite Schaltglied abgibt, wodurch das dritte Speicherregister vom Umlaufweg abgekoppelt wird, wenn sich das dritte Speichersteuerwort in diesem Register befindet, indem sie das Subroutinen-Identifiziererwort im vierten Speicherregister mit509847/ 1 044dem im Umlaufweg dem ersten Speichersteuerwort folgenden Informationswort nach Erfassung des ersten Speichersteuerwortes vergleicht, und indem sie das dem ersten und dem zweiten Schaltglied zugeführte Steuersignal beendet, wenn das dem ersten Subroutinen-Steuerwort im Umlaufweg folgende Informationswort zum Subroutinen-Identifizierungswort im,paßtvierten Spei eher register/v wodurch das das dritte Speichersteuerwort enthaltende dritte Speicherregister zurück in den Umlaufweg gekoppelt wird, wobei das dritte Speicher-Steuerwort die Lokalisierung der Programmsteuerung bei dem Informationswort bewirkt, dem es in der Subroutine! folgt, und wobei die Subroutinen-Einrichtung weiterhin für die Rückführung der Programmsteuerung zum Hauptprogramm eingerichtet ist.
- 8. Schieberegister nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung für die Erzeugung der Anzeige einer codierten Darstellung des im vierten Speicherregister gespeicherten Informationswortes als Anzeige der jeweiligen Stellung der Programmsteuerung, wobei diese Einrichtung auf im Speicher (8) enthaltene MikroInstruktionen hin das Wort vom dritten ins vierte Speicherregister eingibt, nachdem nach Einkopplung des dritten Speicherregisters in den Umlaufweg das nächste Mal das dritte Speichersteuerwort erfaßt worden ist.
- 9. Schieberegister nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Subroutinen-Einrichtung die Programmsteuerung zum Hauptprogramm zurückführt, indem sie auf Erfassung des zweiten Subroutinen-Steuerwortes durch den Detektor (3) hin das dem fünften und dem sechsten Schaltglied zugeführte Steuersignal beendet, wodurch das fünfte Speicherregister aus dem Umlaufweg ausgekoppelt wird, wenn das dritte Speicher-Steuerwort in ihm gespeichert ist, und indem sie den Detektor für die Erfassung des ersten statt des dritten Speicher-Steuerwortes freigibt, wodurch die Programmsteuerung an das Informationswort übertragen wird,509847/ 1 044dem das erste Speicher-Steuerwort im Hauptprogramm folgt.
- 10. Schieberegister nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Einrichtung für die Erzeugung der Anzeige einer codierten Darstellung des im vierten Speicherregister enthaltenen Informationswortes zur Anzeige der jeweiligen Stellung der Programmsteuerung, wobei diese Einrichtung auf im Speicher (8) enthaltene Mikroinstruktione hin das Wort vom dritten Speicherregister in das vierte Speicherregister eingibt, nachdem nach Einkopplung des dritten Speicherregisters in den Umlaufweg das nächste Mal das erste Speicher-Steuerwort erfaßt worden ist.
- 11. Schieberegister nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Detektor (3) eine Warneinrichtung enthält, die dem Benutzer eine visuelle Anzeige gibt, wenn der Umlaufweg mit Informationsworten voll ist und die Einfügung zusätzlicher Informationsworte den Verlust des zuerst eingegebenen Informationswortes bewirken würde, und wenn der Umlaufweg von Informationsworten voll ist und das erste Speichersteuerwort sich beim zuerst eingegebenen Informationswort befindet.509847/1044
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