DE2518420A1 - Einrichtung zum mischen von fliessfaehigen koernigen oder pulverfoermigen schuettguetern - Google Patents
Einrichtung zum mischen von fliessfaehigen koernigen oder pulverfoermigen schuettgueternInfo
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- B01F25/82—Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis uniting flows of material taken from different parts of a receptacle or from a set of different receptacles
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Description
- Einrichtung zum Mischen von fließfähigen körnigen oder pulverförmigen Schüttgütern Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Mischen von fließfähigen körnigen oder pulverförmigen Schüttgütern, bei der mehrere Zellen nebeneinander angeordnet sind und die gleichmäßige Füllung der Zellen durch ein rotierendes Fiillelement erfolgt.
- Bei der Fabrikation von körnigem Gut, wie z.B. Kunststoffgranulaten, entstehen Ungleichmäßigkeiten in der Beschaffenheit des Gutes. Diese sind produktionsbedingt, lassen sich nicht ganz vermeiden und führen zu zeitlich abhängigen Schwankungen. Die Aufgabe der Mischvorgänge besteht nun darin, eine möglichst gleichmäßige Qualität zu erreichen. Es hat sich gezeigt, daß die Lösung dieser -Aufgabe ein Mischen einer Produktionsmenge über eine möglichst lange Zeitspanne erfordert.
- Die bekannten Einrichtungen bedingen neben relativ großen Mischsilos vor allem auch mehrere Silos und arbeiten in der Regel nach dem Umlaufverfahren. Bei solchen Einrichtungen erfolgt das Umlaufmischen über innerhalb oder über außerhalb der Silos angeordnete Ablaufrohre, die aus verschiedenen Höhen Gut entnehmen und über ein Rückführrohr das Gut unmittelbar oder über ein nachgeschaltetes Silo in das Ausgangs silo zurückführen.
- Es ist eine Einrichtung bekannt (deutsche PS 1 432 034), bei der das zu mischende Gut auf einzelne Rohrsilozellen gleichmäßig verteilt wird, wobei der Inhalt einer Jeden Rohrzelle in der darunterliegenden Schnecke gemischt wird. Alle Rohrzellen werden nacheinander ausgetragen und gemischt. Dieses Verfahren ist für große Mengen abriebsempfindlicher Stoffe nicht geeignet, weil der Schneckenmischer ein schonendes Mischen nur mit wesentlich reduzierter Umfanggeschwindigkeit gestattet und damit zu langen Mischzeiten führt. Mischeinrichtungen zum Mischen großer Chargen, bestehend aus Rohrzellensilos, sind für die vorliegende Aufgabe auch zu kostspielig.
- Aus der deutschen OS 1 507 906 ist eine Mischeinrichtung als Mischsilo für trockene, fluidisierbare Schüttgüter bekannt, die einen in der Mitte des Silos befindlichen Mischraum mit in verschiedenen Höhen liegenden Austrittsöffnungen für das zu mischende Gut aufweist. Der Mischeffekt wird ausschließlich durch die im Mischraum einmündenden fluidisierten Teilströme bei einmaligem Leerlaufen des Silos bestimmt. Zum Mischen rieselfähiger und körniger Schüttgüter ist diese Einrichtung ungeeignet.
- Der Nachteil der Umlaufverfahren besteht bei kontinuierlicher und ununterbrochener Betriebsweise unter anderem auch darin, daß nach dem Füllen des Mischsilos die Fülleitung auf ein weiteres Silo umgestellt werden muß, damit der Homogenisiervorgang über die Ablauf- und Rücklaufrohre eingeleitet werden kann. Werden geringe Anforderungen an die zulässigen Schwankungen gestellt, dann genügt oft ein zweimaliges Umlaufen des Siloinhaltes. Bei höheren Anforderungen ist der erforderliche Zeitaufwand für das mehrmalige Umlaufen so groß, daß vielfach mehrere Mischsilos erforderlich werden. Darüber hinaus ist der Abrieb bei empfindlichen Gütern und der Energieaufwand sehr hoch.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend aufgezeigten Nachteile zu beseitigen und eine Mischeinrichtung zu schaffen, mit der große Mengen fließfähiger körniger und pulverförmiger Schüttgüter in einem Silo schnell und ohne zusätzliche Aufwendungen gemischt werden können.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß sektorartige Zellen kreisförmig angeordnet einen freien Mittelraum umschließen und an der dem Mittelraum zugewandten Stirnseite in verschiedenen Höhen Auslauföffnungen aufweisen, wobei den Auslauföffnungen einer Zelle je ein Sammelfallrohr zugeordnet ist. Die sektorartigen Zellen sind zweckmäßigerweise gleichartig ausgebildet und weisen einen gemeinsamen zum Mittelraum geneigten Boden auf. Die Sammelfallrohre können an ihrem Auslauf je ein Verschlußelement besitzen. Zur Regulierung der in die Sammelfallrohre einlaufenden Teilströme an Schüttgut sind die Auslauföffnungen mit verstellbaren Einstellelementen versehen. Vorteilhafterweise kann der Mittelraum begehbar ausgebildet sein und die Sammelfallrohre an der dem Mittelraum zugewandten Seite jeweils in Höhe der Auslauföffnungen je eine verschließbare Öffnung aufweisen.
- Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die Teilung des Silos in kreisförmig angeordnete Zellen Hohlräume mit sehr kleinen hydraulischen Radien ergibt, was beim Ausfließen der Zellen relativ hohe Sinkgeschwindigkeiten in den Zellen und damit ein gleichmäßiges Absinken des Inhaltes und ein gesetzmäßiges Vermischen der aus verschiedenen Höhen ausfließenden Stoffe bewirkt.
- Eine entscheidende Unterstützung dieser Wirkung wird durch die sektorartige Gestalt des Zellenquerschnittes und der sich daraus ergebenden höheren Strömungswiderstände auf der inneren mit den Ausflußöffnungen versehenen Seite gegenüber der Peripherieseite der Zellen erreicht. Die Widerstände verhalten sich umgekehrt proportional wie die hydraulischen Radien, wodurch ein Strömungsausgleich erfolgt und ein Kernfluß weitgehend vermieden wird.
- Die vorgesehenen Regulierklappen gestatten ein weiteres Anpassen der Teilausflußmengen an die in verschiedenen Höhen herrschenden unterschiedlichen Drücke. Die Verschlußelemente ermöglichen das unabhängige Mischen (durch Umlaufen) der in einer Sektorzelle befindlichen Mischgutmenge bei Stillstand des rotierenden Füllelementes über der zu mischenden Zelle.
- Ein Ausführungsb ei spiel der Erfindung wird in der Zeichnung schematisch dargestellt.
- Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Einrichtung zum Mischen, Fig. 2 den Querschnitt A B nach Fig. 1, Fig. 3 die vergrößerte Darstellung des Punktes C nach Fig. 1.
- Die Mischeinrichtung besitzt gleiche sektorartige Zellen 2, die kreisförmig angeordnet den freien Mittelraum 5 umschließen. An der dem Mittelraum 5 zugewandten Stirnseite der Zellen 2 sind in verschiedenen Höhen Auslauföffnungen 6 vorhanden, wobei den Auslauföffnungen 6 einer Zelle 2 je ein Sammelrohr 4 zugeordnet ist. Die Auslauföffnungen 6 können vom begehbaren Mittelraum 5 aus durch die verstellbaren Einstellelemente 7 größenmäßig variiert werden. Zu diesem Zweck besitzen die Sammelfallrohre 4 an der dem Mittelraum 5 zugewandten Seite jeweils in Höhe der Auslauföffnungen 6 eine verschließbare Öffnung 12. Die Mischeinrichtung wird über ein drehendes Füllorgan 8 gleichmäßig gefüllt, so daß in allen Zellen 2 jeweils die gleiche Menge mit den gleichen Qualitätsschwankungen vorhanden ist. Die Sammelfallrohre 4 weisen an ihrem Auslauf Je ein Verschlußelement 9 auf. Nach Öffnen des jeweiligen Verschlußelementes 9 entleert sich die Zelle. Alle Zellen 2 besitzen einen gemeinsamen zum Mittelraum 5 geneigten.
- Boden 3.
- Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, kann bei Erfordernis das Gut mehrmals unter Verwendung der Transportschnecke 10 und des tberhebeelevators 11 umlaufen. In Fig. 2 sind u.a. die Zwischenwände 13 und die Ankerverschraubungen 14 dargestellt.
- Patentansprüche:
Claims (5)
- Patentansprüche: II Einrichtung zum Mischen von fließfähigen körnigen und pulverförmigen Schüttgütern, bei der mehrere Zellen nebeneinander und zur gleichmäßigen Füllung derselben ein rotierendes Element angeordnet sind, gekennzeichnet durch sektorartige Zellen (2), die kreisförmig angeordnet einen freien iEttelraum (5) umschließen und an der dem Mittelraum (5) zugewandten Stirnseite in verschiedenen Höhen Auslauföffnungen (6) aufweisen, wobei den Auslauföffnungen (6) einer Zelle (2) je ein Sammelfallrohr (4) zugeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sektorartigen Zellen (2) gleichartig sind und einen gemeinsamen zum Mittelraum (5) geneigten Boden (3) aufweisen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelfallrohre (4) an ihrem Auslauf Je ein Verschlußelement (9) besitzen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnungen (6) mit verstellbaren Einstellelementen (7) versehen sind.A
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelraum (5) begehbar ist und die Sammelfallrohre (4) an der dem ittelraum (5) zugewandten Seite jeweils in Höhe der Auslauföffnungen (6) eine verschließbare Öffnung (12) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752518420 DE2518420A1 (de) | 1975-04-25 | 1975-04-25 | Einrichtung zum mischen von fliessfaehigen koernigen oder pulverfoermigen schuettguetern |
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| DE19752518420 DE2518420A1 (de) | 1975-04-25 | 1975-04-25 | Einrichtung zum mischen von fliessfaehigen koernigen oder pulverfoermigen schuettguetern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2518420A1 true DE2518420A1 (de) | 1976-11-11 |
Family
ID=5944989
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752518420 Withdrawn DE2518420A1 (de) | 1975-04-25 | 1975-04-25 | Einrichtung zum mischen von fliessfaehigen koernigen oder pulverfoermigen schuettguetern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2518420A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3208499A1 (de) * | 1981-08-18 | 1983-03-10 | Waeschle Maschinenfabrik Gmbh, 7980 Ravensburg | Verfahren und schwerkraftmischer zum mischen von schuettguetern in einem behaelter |
| EP0145281A3 (en) * | 1983-11-24 | 1985-11-21 | W & A Bates Limited | Method and apparatus for mixing particulate materials |
| DE3512538A1 (de) * | 1984-12-15 | 1986-06-19 | AVT Anlagen- und Verfahrenstechnik GmbH, 7981 Vogt | Einrichtung zum mischen von schuettgut |
| EP0258820A1 (de) * | 1986-09-03 | 1988-03-09 | Hans Dr. Brehm | Vorrichtung zum Mischen von Schüttgut in einem Bunker |
| FR2721288A1 (fr) * | 1994-06-17 | 1995-12-22 | Pierre Moreau | Silo d'homogénéisation. |
-
1975
- 1975-04-25 DE DE19752518420 patent/DE2518420A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3208499A1 (de) * | 1981-08-18 | 1983-03-10 | Waeschle Maschinenfabrik Gmbh, 7980 Ravensburg | Verfahren und schwerkraftmischer zum mischen von schuettguetern in einem behaelter |
| EP0145281A3 (en) * | 1983-11-24 | 1985-11-21 | W & A Bates Limited | Method and apparatus for mixing particulate materials |
| DE3512538A1 (de) * | 1984-12-15 | 1986-06-19 | AVT Anlagen- und Verfahrenstechnik GmbH, 7981 Vogt | Einrichtung zum mischen von schuettgut |
| EP0258820A1 (de) * | 1986-09-03 | 1988-03-09 | Hans Dr. Brehm | Vorrichtung zum Mischen von Schüttgut in einem Bunker |
| FR2721288A1 (fr) * | 1994-06-17 | 1995-12-22 | Pierre Moreau | Silo d'homogénéisation. |
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